Il trovatore

Il trovatore: Krassimira Stoyanova, Jonas Kaufmann Il trovatore: Krassimira Stoyanova, Statisterie Il trovatore: Elena Manistina, Jonas Kaufmann
Giuseppe Verdi
Libretto von Salvatore Cammarano

Oper in vier Akten (acht Bildern)
„Wenn Du nach Indien fährst und nach Zentralafrika, wirst Du den Trovatore hören.“ Neun Jahre nach der triumphalen Uraufführung hatte Verdis Oper eine weltweite Popularität erreicht, die den Komponisten zu dieser Bemerkung hinriss. Der Stoff könnte kaum düsterer sein: Eine Zigeunerin, die den Tod ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen rächen will; ein Graf, der mit der Hinrichtung dieser Zigeunerin seinen Nebenbuhler ins Mark treffen will; eine grauenvolle Wahrheit, die im Todesmoment enthüllt wird. Sämtliche Ingredienzen von Verdis szenischem Reichtum treten hervor: unheimliche Klangwelten, schroffe Kontraste, vokale Brillanz, opulente Tableaux. Die schlüssige Erzählweise weicht der Variation suggestiver musikalischer Bilder, mit denen Verdi „dem wichtigsten Teil des Dramas“ diente: der Rache.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Neuinszenierung

gefördert durch

 
 
 
Besetzungen

Musikalische Leitung Paolo Carignani
Inszenierung Olivier Py
Bühne und Kostüme Pierre-André Weitz
Licht Bertrand Killy
Chor Sören Eckhoff

Conte di Luna Vitaliy Bilyy
Leonora Anja Harteros
Azucena Anna Smirnova
Manrico Yonghoon Lee
Ferrando Goran Jurić
Ines Golda Schultz
Ruiz Francesco Petrozzi



Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper