






Im Rahmen der Schülerakademie, eines lehrplanunabhängigen Projekts zur Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler, wird zum achten Mal der Kurs „Oper erleben“ ausgeschrieben. Kursziel ist es, ca. 16 Schülern einen fächerübergreifenden, intensiven Zugang zur Welt der Oper zu vermitteln. Auf Grundlage von analytischen und kreativen Vorbereitungen, Probenbesuchen und Künstlergesprächen werden Werke in ihren musikalischen und historischen Zusammenhängen erarbeitet, bevor die jeweiligen Vorstellungen besucht werden.
In Anlehnung an den Jahreskurs „Oper erleben“ haben bei der Jugendakademie 16 besonders begabte und interessierte Schüler der Oberstufe aus ganz Bayern die Möglichkeit, fünf Tage hinter die Kulissen zu blicken und sich mit der Welt der Oper auseinander zusetzen. Auch Schüler außerhalb Münchens erhalten die Chance, das Akademie-Angebot der Bayerischen Staatsoper zu nutzen. Die Schüler- und die Jugendakademie sind Projekte der Bayerischen Staatsoper in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Die Ausschreibung an die Schulen erfolgt über das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
Um den Musikunterricht an Hauptschulen zu bereichern, wird mehreren ausgewählten Münchener Schulklassen ein sich über vier bis sechs Wochen erstreckendes Programm angeboten, dessen Höhepunkt ein Vorstellungsbesuch in der Bayerischen Staatsoper ist. In enger Zusammenarbeit mit den Lehrern werden die Schüler mit der Kunst der Oper vertraut gemacht und erleben eine staatliche Institution zum Anfassen. Das Projekt macht Oper für Hauptschüler kreativ, szenisch und musikalisch erlebbar und ermöglicht ästhetische wie neue gruppendynamische Erfahrungen. Die Auswahl erfolgt in Absprache mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Zu folgenden Stücken gibt es Oper.Über.Leben-Projekte in der Spielzeit 2011/2012:
Maurice Ravel
L’Enfant et les sortilèges
Vorstellungsbesuch: Fr, 18.11.11
Ab der 5. Klasse
Gaetano Donizetti
Roberto Devereux
Vorstellungsbesuch: Mo, 13.02.12
Ab der 8. Klasse
Giacomo Puccini
Turandot
Vorstellungsbesuch: Sa, 21.04.12
Ab der 8. Klasse
Mit freundlicher Unterstützung von Dr. Jürgen und
Dr. Elisabeth Staude
„Das tanzende Klassenzimmer“ ist ein Projekt des Bayerischen Staatsballetts mit einer Grund-, Haupt- oder Realschulklasse, das sich über mehrere Jahre erstreckt. Künstler und Pädagogen des Bayerischen Staatsballetts arbeiten dabei regelmäßig mit derselben Klasse. Es sollte sich um Kinder handeln, die keinen oder nur wenig Zugang zu ästhetischer Bildung haben. Die Kinder sammeln Erfahrungen in den Bereichen gemeinsamer Bewegung, Raumeroberung, Musik, Rhythmik und Dynamik. Sie lernen die verschiedenen Arbeitsbereiche und Berufe im Nationaltheater, in Oper und Ballett kennen. Ab dem zweiten Jahr des Projektes stehen die Einstudierung einiger Szenenfolgen sowie deren Aufführung und die Herstellung des Bühnenbildes, der Kostüme und Requisiten auf dem Programm.
In einer neuen Kooperation zwischen dem Bayerischen Staatsballett, ATTACCA, dem Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, Tanz und Schule e. V., Cocoon Dance Bonn und dem Heinrich-Heine-Gymnasium in München Neuperlach wird im kommenden Juli die Produktion HEINRICH TANZT … ! mit der gesamten achten Jahrgangsstufe des Gymnasiums erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler werden über einen fünfmonatigen Zeitraum künstlerische Techniken erlernen, tänzerische Interventionen im öffentlichen Raum ihres Stadtteils unternehmen und eine Choreographie für die Bühne entwickeln.
Heinrich tanzt…!
Reithalle
Produktionszeitraum: Februar – Juli 2012
Termine: Mittwoch, 25. Juli 2012, 11 Uhr und 19 Uhr
und Donnerstag, 26. Juli 2012, 11 Uhr, 15 Uhr und 19 Uhr
TuSCH ist ein Kooperationsmodell der ästhetischen Bildung zwischen Freistaat und Landeshauptstadt, das seit 2009 die langfristige Zusammenarbeit zwischen Theatern und Schulen in München fordert. Das Bayerische Staatsballett arbeitet seit 2009 mit der BOS Sozialwesen München zusammen: 700 Jugendliche kommen in kleinen Gruppen regelmäßig zu Vor- und Nachbereitungen, Vorstellungen und Tanzworkshops ins Nationaltheater und ins Probenhaus am Platzl 7. In den Workshops erobern sie den Raum, lernen über Körper, Atem, Ton und Stille und erarbeiten kurze choreographische Sequenzen. Die Ergebnisse ihrer Körperarbeit werden anlässlich öffentlicher Präsentationen in der Schule und auf der Bühne, verteilt über einen Zeitraum von zwei Jahren, gezeigt.
Wir laden alle Lehrer ein, sich mit ihrem Konzept für die P-Seminare an uns zu wenden. Wir werden die Realisierungsmöglichkeit prüfen und hoffen, dass produktive neue Wege der Zusammenarbeit gefunden werden. Wir bitten um Verständnis, wenn nicht alle Anfragen berücksichtigt werden können und behalten uns eine Auswahl der Ideen vor.