Berichte aus der Staatsoper
Oper verbindet die Welt Das Japan-Gastspiel der Bayerischen Staatsoper 2005
Japanisch für Anfänger? Nein, für Fortgeschrittene, denn schon zum fünften Mal geht die Bayerische Staatsoper vom 10. September bis 11. Oktober auf
Japan-Tour und eröffnet die neue Spielzeit 2005/2006 nicht wie gewohnt in München, sondern in Tokyo und Yokohama. Aber keine Sorge - die Oper kommt zurück! Gut zwei Wochen später als gewohnt wird dann am 10. Oktober im Nationaltheater der Auftakt zu einer aufregenden, mit sieben Premieren gespickten Opernsaison gegeben.
Mit den
Meistersingern von Richard Wagner wird am 31. Juli die Spielzeit 2004/2005 beendet. Doch die Dekorationen der
Meistersinger von Nürnberg werden nicht in den Lagern der Staatsoper in Poing, 20 km von München entfernt, bis zum nächsten Festspielfinale eingemottet, sondern gehen auf eine 13.000 km lange Reise:
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"Fünf Höfe voller Musik"
Die 4. HVB Festspiel-Nacht als Auftakt der Opern-Festspiele 2005 Vor der Hauptspeise genießt der Gourmet meist ein "amuse gueule", einen Gaumenschmeichler, der den Geschmack anregen und Lust auf mehr machen soll. Für die Münchner Opern-Gourmets ist die Festspielnacht in den Fünf Höfen der jährliche "Apetizer", der die Neugier auf die kommenden fünf Festspielwochen weckt.
Bereits zum vierten Mal bildete die HVB Festspiel-Nacht am vergangenen Samstag, den 25. Juni, den schmackhaften Auftakt zu den
Münchner Opern-Festspielen. Es war ein Abend voll Musik und Kultur, an dem Kostproben aus Oper, Kammermusik, Liedgesang, Jazzmusik und Literatur gegeben wurden. Bei diesem überreichen Programm an kulturellen Leckerbissen hatten die vielen Besucher oft die Qual der Wahl ...
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Der den Funken springen lässt David Alden beim Konzeptionsgespräch für
La CalistoDas Leben in der Oper hat einen eigenen Rhythmus und so dreht sich am Tag der Eröffnung der Ballettwoche im neuen Probengebäude auf einmal alles um die Neuinszenierung von
La Calisto ...
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"Ist es Märchen oder Wahrheit?" Zur Wiederaufnahme der Oper
Das schlaue Füchslein von Leos Janácek am 11. Dezember 2004.
Lesen Sie die Reportage zu den Wiederaufnahme-Proben: von "Pillendrehern", "Libellenträgern" und "Kampfkäfern", von Leos Janáceks Naturverbundenheit und der ewig gültigen Geschichte vom Kreislauf der Natur.
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"Schneien tut's bei uns weiter hinten..."
Impressionen vom Tag der offenen Tür an der Bayerischen Staatsoper Am Samstag den 9. Oktober 2004 stand die Oper Kopf! Einen solchen Ansturm hat die Kassenhalle noch nie erlebt. Wo ist...? Wo kann ich...? Wann gibt es...? Wer weiß...? waren die Wortfetzen, die aus dem Stimmengewirr beständig herausstachen. Der Grund dafür: Dreieinhalbtausend neugierige Besucher wollten am
Tag der offenen Tür einen Blick hinter den rot-goldenen Vorhang werfen. Unter ihnen auch Maria und Johanna, 9 und 11 Jahre, mit ihren Eltern. 100 km Wegstrecke hatten sie in Kauf genommen, um heute mit dabeizusein.
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Sommerpause im Nationaltheater? - Bericht aus den Theaterferien "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" - dass dieses berühmte Motto von Karl Valentin auch auf die Bayerische Staatsoper zutrifft, davon konnte man sich bei einem kleinen Rundgang durch das Nationaltheater während der Theaterferien überzeugen. Ruhe nach dem Festspieltrubel im Juli? Von wegen: Kaum waren alle Sänger und Musiker in den Sommerurlaub abgereist, wurde das Opernhaus zur Baustelle. 77 Fachleute von Fremdfirmen, darunter Elektriker, Mechaniker, Monteure, Bodenleger, Dachdecker, Maler und Reinigungspersonal hatten nun fünf Wochen Zeit, das Opernhaus auf Herz und Nieren zu prüfen und für die kommende Spielzeit fit zu machen. In dieser Zeit schmückt sich die Oper für ihr kommendes Publikum.
1. September 2004, 12.00 Uhr. Schon beim Betreten des Opernhauses durch den Bühneneingang tönt einem statt der üblichen Stimmübungen Schlagermusik aus einem kleinen Kofferradio entgegen ...
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