Karl-Christian Kohn verstarb am 20. Januar 2006 Wie heute bekannt wurde, ist Kammersänger Karl-Christian Kohn am vergangenen Freitag verstorben.
Der 1928 in Losheim bei Saarbrücken geborene Sänger debütierte 1952 am Stadttheater von Saarbrücken. 1958 sang er in der Festaufführung zur Wiedereröffnung des Cuvilliéstheaters die Titelpartie in Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“. Er war der Bayerischen Staatsoper als langjähriges Ensemblemitglied verbunden und sang hier die großen Partien des Bassrepertoires, so z. B. Sarastro (
Die Zauberflöte, NI 1964), Ochs (
Der Rosenkavalier), Philipp II. (
Don Carlos), Escamillo (
Carmen), Leporello und Komtur (
Don Giovanni, NI 1959, 1963), Hunding (
Die Walküre), Rocco (
Fidelio), und Landgraf (
Tannhäuser). Gast-Engagements führten ihn unter anderem nach Wien, Berlin und Hamburg.
Bis zum Jahr 1991 wirkte er in mehr als 2500 Vorstellungen an der Bayerischen Staatsoper mit. Nach seinem Rückzug von der Opernbühne unterrichtete er noch bis 1998 als Professor für Gesang am Mozarteum in Salzburg.
24.01.2006
Herausgegeben von der Bayerischen Staatsoper
Dr. Ulrike Hessler
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