2. Kammerkonzert Herz-Kreuz-Krone-Mund

im Zeichen des Kreuzes: Musik und Transzendenz

Das Kreuz ist ein Ursymbol der Menschheit, ein Symbol des Todes und dessen Überwindung, ein sichtbares Zeichen für einen tieferen Sinn der menschlichen Existenz. Dmitri Schostakowitschs Achtes Streichquartett, op. 110 berührt ebenfalls das Thema Tod und Leben. Es ist die Musik eines Künstlers, die wie ihr Schöpfer Leid und Unrecht erfahren hat, an das es zu erinnern und um das es zu trauern gilt. Von künstlerischen und menschlichen Grenzüberschreitungen zeugen Beethovens spätes Streichquartett op. 130 und seine letzte vollständige Komposition, die Große Fuge op. 133.

Diese Werke sind im 2. Konzert der programmatischen Kammermusikreihe Herz–Kreuz–Krone–Mund am Freitag, 3. März 2006, 19.30 Uhr im Saal des Karmelitenklosters, Karmeliterstr. 1, zu hören.

Es spielt das Schumann-Quartett: Barbara Burgdorf, Traudi Pauer (Violine); Stephan Finkentey (Viola); Oliver Göske (Violoncello)



27.02.2006

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