Enthüllung der Büste von Zubin Mehta am 09. Februar 2007

Einer schönen Tradition folgend haben die Freunde des Nationaltheaters e.V. eine Büste von Zubin Mehta in Auftrag gegeben, die ab heute im Nationaltheater im Vorraum der Königsloge aufgestellt ist.

Als Bayerischer Generalmusikdirektor dirigierte Zubin Mehta an der Bayerischen Staatsoper in der Zeit von 1998- 2006 über 400 Vorstellungen, unternahm zwei Japan-Tourneen mit dem gesamten Ensemble und zwei Europatourneen mit dem Bayerischen Staatsorchester. Die Opern- und Konzertabende unter seiner musikalischen Leitung bescherten dem Münchner Publikum unvergessliche Erlebnisse, besonders seine Dirigate bei den Aufführungen der „Oper für alle“-Wochenenden gehören für viele zu den Höhepunkten des  Münchner Kulturlebens.

Mit dieser Büste möchte die Bayerische Staatsoper die Würdigung der künstlerischen Verdienste Zubin Mehtas, aber auch die tiefe Verbundenheit zu ihm als Mensch zum Ausdruck bringen.

Der Bildhauer Wilhelm Uhlig hat Zubin Mehta für sein Werk über einen Zeitraum von 8 Wochen bei allen Proben und Aufführungen begleitet.

Wilhelm Uhlig wurde 1930 in Guttenberg/Ofr. geboren und studierte von 1951-1959 bei Hans Wimmer als dessen Meisterschüler. 1955 arbeitete er als Assistent von Henry Moore. Im Rahmen von Stipendien verbrachte er außerdem Studienaufenthalte in der Villa Massimo in Rom sowie an der Cité des Arts in Paris.

Von 1972-1993 war Uhlig Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, seit 1983 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. In München stehen Werke von Uhlig im Finanzministerium, an der Kardinal-Döpfnerstraße und am Ungererbad, am See der Berliner Straße. Er fertigte außerdem u.a. Büsten von Albert Einstein und Theresia Gerhardinger für die Walhalla und eine überlebensgroße Steinfigur der Hl. Edith Stein für die Frauenkirche in Nürnberg.

09.02.2007
Herausgegeben von der Bayerischen Staatsoper
Dr. Ulrike Hessler
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