Das Konzertprogramm der Opernfestspiele 2010

Nach der Alpensinfonie beim Oper für alle-Konzert und bevor Die schweigsame Frau am 20. Juli im Prinzregententheater Premiere feiert, präsentieren die Musiker des Bayerischen Staatsorchesters auch eine weniger bekannte Seite von Richard Strauss: die Kammermusik. In einer Konzertreihe vom 4. bis zum 24. Juli im Cuvilliés-Theater und in der Allerheiligen Hofkirche stellen sie Werke seiner früheren Jahre vor und schlagen somit einen Bogen von der Festspielneuproduktion zum Konzertprogramm der Festspiele. Ob beim Konzert mit Solocello, den Bläsersolisten, dem Klaviertrio oder dem Kammerkonzert mit Sopran unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano: In der Gegenüberstellung von Werken anderer Komponisten bringen die Musikerin immer wieder neuer Zusammensetzung die ganze Vielfalt der Gattung Kammermusik zum Ausdruck.

Eine ganz andere musikalische Seite entdeckt das Publikum an Angela Denoke. Die Sopranistin, bisher bekannt und gefeiert als Salome, Marschallin oder Marie in Wozzeck, beweist mit dem Konzert Von Babelsberg bis Beverly Hills, dass sie mühelos den Spagat zwischen E und U schafft und über eine erstaunliche stimmliche und stilistische Bandbreite verfügt. Ihr Bühnendebüt feierte Angela Denoke 1992 mit einer Oper von Kurt Weill. Nun kehrt sie mit dem Konzert am 25. Juli im Prinzregententheater zu ihm zurück und präsentiert mit ihrer Band außerdem Werke von Friedrich Holländer, Peter Kreuder, Theo Mackeben, Birger Heymann und Bronislaw Kaper.

Das Konzertprogramm der Opernfestspiele 2010

 


5. Juli 2010

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Richard Strauss. Karikatur von Olaf Gulbransson