Opernkonferenz in Paris
Auf der Frühjahrstagung der deutschsprachigen Opernkonferenz (3. bis 5. Mai) in Paris wurde als Nachfolger des im Dezember 2000 verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Prof. Götz Friedrich der Intendant der Bayerischen Staatsoper Sir Peter Jonas zum Nachfolger gewählt.
Gleichzeitig wurden die Intendanten der Stuttgarter Oper Klaus Zehelein und der Direktor des Zürcher Opernhauses Alexander Pereira zu Stellvertretern bestellt.
Die DOK hat darüber hinaus mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, daß die Pläne zur Fusion der großen Opernhäuser in Berlin nicht weiter verfolgt werden und statt dessen entschieden wurde, die Häuser künstlerisch und wirtschaftlich selbständig weiter zu führen. Sie fordert gleichzeitig, daß die von der DOK im vergangen Herbst vorgeschlagenen Schritte zur Konsolidierung der Häuser unverzüglich vom Berliner Senat in die Weg geleitet werden. Das sind der Abschluß mehrjähriger Zuwendungsverträge auf gesicherter Zuschußbasis in der zukünftige Ausgleich des Tarifwuchses. Ferner fordert die DOK, daß dringend erforderliche Personalentscheidungen unverzüglich getroffene werden, um die Handlungsfähigkeit der Häuser herzustellen.
Gleichzeitig appelliert die DOK an die Bundesregierung ihrer Verantwortung für den Erhalt der Berliner Opernhäuser gerecht zu werden.
Die nächste reguläre Tagung der Opernkonferenz findet im Herbst 2001 in Hamburg satt.
8. Mai 2001
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