Festspiel+: "Only the Names Have Been Changed" – Grenzgang zwischen Theater und Performance am 27. und 28. Juli um 20.30 Uhr im Akademietheater
Mystische Bilder im magischen Raum.
Im Dunkel des Theaters durchdringen Stimmen den Raum, Stimmen, die aus einem Ort jenseits der Gräber kommen. Eine Kinoleinwand schwört eine beängstigende Geschichte herauf - die Geschichte eines Mordes: Wahrheit und Lüge locken in gleicher Weise.
Ein Schauspieler (Tim Hopkins) spürt einen Kriminalfall auf. Nach und nach vermischt er Täter und Opfer, Verdacht und Beweis, Fiktion und Realität. Und führt dabei den Zuschauer auf der Suche nach der Wahrheit in ein Labyrinth der Irrungen.
Das Team Hopkins/Hamann/Ridout aus London arbeitet vor allem mit visuellem Material, beeinflusst von Bruce Naumann. Ihre Arbeit ist mit den Shows der Whooster Group vergleichbar, oder auch mit dem Theater von Robert Lepage.
"Only the names have been changed" ist dabei eine Kombination aus Kino (Videoinstallation und Bilder: Sigune Hamann) und Live Performance.
Ein Mystik-Thriller – und darüber hinaus eine visuelle Reise in die Erinnerung.
Die Welt in den 70ern : Politische Unruhen, Staatsterror. Autonome Bestrebungen. Demonstrationen. Auf der Suche nach der Wahrheit stellt der Autor Nicholas Ridout jedem Zuschauer die Frage: Wieviel persönliche Verantwortung trägst du für politische Gewalt? Ob in den 70er oder heute oder vor 100 Jahren: „
Only the Names Have Been Changed“
Only the Names Have Been Changed, dessen Premiere im Rahmen von Festspiel+ stattfindet, ist eine einzigartige Theater-Performance, die ein Londoner Team geschaffen hat:
Tim Hopkins ist sehr bekannt als Regisseur an großen europäischen Opernhäusern. Seine Produktionen wurde in Großbritannien (English National Opera, Royal Opera House, Glyndebourne, Aldeburgh) und im übrigen Europa (Basel, Rom, Graz, Dublin) begeistert aufgenommen.
Sigune Hamann ist Künstlerin und Filmemacherin. In Deutschland geboren, erhielt sie ihre Ausbildung in Berlin; ihre Arbeiten umschließen Aufträge des English National Ballet und von Rosemarie Butcher, Installationen, Bühnenbilder, Animationen, Filmprojekte und mediale Kunst in Deutschland, Irland, Japan und Großbritannien.
Nicholas Ridout ist Autor. Er arbeitet für experimentelles Theater sowie Live-Performance in New York und London.
Die beiden Aufführungen von
Only the Names Have Been Changed finden, in englischer Sprache mit deutschen Zwischentiteln, am 27. und 28. Juli um 20.30 Uhr im Akademietheater/Prinzregententheater in München im Rahmen von Festspiel+ statt.
Karten gibt es ab sofort unter 089-2185 1920. Fax 089-2185 1945. online:
www.staatsoper.de und an allen Staatstheaterkassen.
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