Das Programm von Festspiel+ 2002 ÜBER : VÄTER
Wie fast immer bei den Themen-Titeln für die Münchner Opern-Festspiele, die wir 1998 zugleich mit der Etablierung des zusätzlichen Festspielprogramms Festspiel+ eingeführt haben, verbirgt sich darin auch 2002 ein Wortspiel: "über Väter" und "Überväter". Und wie jedes Jahr bezieht sich der Titel auf die jeweiligen Festspielpremieren. Heuer liegt es nahe, sich mit den Vätern zu beschäftigen, beinhaltet dieser Themenkomplex doch eine enge Anbindung an die vier Festspielpremieren K.Projekt 12/14, Die Walküre, Väter unser und The Rake´s Progress. In allen vier Stücken spielen Väter und Überväter entscheidende Rollen.
Das Programm von Festspiel+ verspricht dieses Jahr wieder sehr vielfältig und spannend zu werden: Hans-Jürgen von Boses K.Projekt 12/14 kommt im Cuvilliés-Theater zur Uraufführung. Die erfolgreiche Konzertreihe in der Herz-Jesu-Kirche wird fortgesetzt: Der Choir of Claire College singt unter der Leitung von Ivor Bolton Werke von Francis Poulenc und Olivier Messiaen. Jan Garbarek präsentiert sich im Nationaltheater mit seinem neuesten Programm. Ruedi Häusermann kommt nach seinem großen Erfolg 2000 (KANON für geschlossene Gesellschaft) zurück nach München und zeigt seine neueste - auf unser Festspielthema hin konzipierte - Produktion Väter unser. Uri Caine erkundet zusammen mit Sepp Bierbichler neue Wege, Lieder Gustav Mahlers zu interpretieren. Ute und Christian Mings fahnden mit Am Ende ein Anfang nach neuen Väterseiten. Ein Wettstreit der Kräfte wird ausgetragen, bei dem die Kinder Juroren ohne Stimmrecht sind.
Kultur live widmet sich dem Thema mit einer Diskussion im Königssaal, des weiteren wird es eine Podiumsdiskussion zu dem Thema: "Vater-Rollen - Auf der Bühne, im Leben und in der Religion" geben. Festspiel+ wird von der HypoVereinsbank unterstützt.
Konzept und Koordination:
Bayerische Staatsoper
Sir Peter Jonas, Cornel Franz, Ulrike Hessler
Änderungen vorbehalten Performance / Live - Sculpture
VOM DEUTSCHEN STREIT(EN) Die Berlin-republikanische Diskussionskultur ist inzwischen auch an München nicht spurlos vorbeigegangen. Diesem Umstand tragen die Opern-Festspiele durch die Fortsetzung ihrer uingeheuer erfolgreichen Live- Sculputure 1999 "Vom deutschen Park(en)" Rechnung und eröffnen rechtzeitig zur Bundestagswahl 2002 ein Forum zum Austausch bürgernaher Meinunge. Der Künstler ist anwesend.
Besichtigung frei Max-Joseph-Platz,
Do. 27.6., 17.30 Uhr, Fr. 28.6., 15.30 Uhr, Sa. 29.6., 15.30 Uhr, So. 30.6., 15.15 Uhr ___________________________________________________________ Musiktheater
K.PROJEKT 12 / 14
Hans-Jürgen von Bose
Uraufführung
Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper Text nach Franz Kafka vom Komponisten
Inszenierung: Robert Lehmeier
Ausstattung: Harald B. Thor
Licht: Michael Bauer
Ton: Christian Heyne, Thomas Rott
Video: Marie Reich
mit: Christopher Robson (Stimme), Sebastian Hess (Cello) "Die Verwandlung", die Verlobung mit Felice Bauer, "Der Prozess". Drei Stationen, die zwischen 1912 und 1914 entscheidend für Franz Kafkas Werk und unser Bild von Kafka sind, markieren den Ausgangspunkt von Hans-Jürgen von Boses neuem Musiktheater. Eine Oper ohne Orchester, in der die beiden Protagonisten sich im Grenzland zwischen Einsamkeit und Gemeinschaft bewegen. Cuvilliés-Theater
Festspiel-Premiere am Do. 27.6., 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Sa. 29.6., 20.30, Mo. 1.7., 20.30 ___________________________________________________________ Festspiel+ Konzerte in der Herz - Jesu - Kirche "Der Mensch, der in diese Kirche kommt, findet nichts vor als den lebendigen Gott - wenn er ihn sucht -, und kein Bild soll ihm diesen Dienst erleichtern, den Dienst soll er leisten." (Alfred Döblin zur Aachener Fronleichnamskirche, 1931) SONATEN ÜBER DIE MYSTERIEN DES ROSENKRANZES
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644 - 1704) mit: Gunar Letzbor (Solovioline) und dem Ensemble Ars Antiqua Austria: Lorenz Duftschmid, Wolfgang Zerer, Wolfgang Glüxam, Axel Wolf Zwischentexte: Karl Pörnbacher
Sprecherin: Christine Ostermayer
Herz-Jesu-Kirche, Di. 2.7., 21.00 Uhr ___________________________________________________________ MOTETTEN Choir of Claire College, Cambridge
Musikalische Leitung: Ivor Bolton Werke von Francis Poulenc, Olivier Messiaen, u. a. Herz-Jesu-Kirche, So. 7. 7., 21.00 Uhr Mit freundlicher Unterstützung der Erzdiözese München und Freising ___________________________________________________________ un - akademische Konzerte
VÄTER UND SÖHNE Ein Zusammentreffen zweier Generationen Konzert 1 Evan Parker und Marcus Weiss, Posaune
Die Liste der Musiker, mit denen Evan Parker in vierzig Jahren zusammengespielt hat, liest sich wie ein who is who der internationalen Jazzszene. Markus Weiss gehört zur ersten Generation klassisch ausgebildeter Saxophonisten und hat sich vor allem durch zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht.
Akademietheater im Prinzregententheater, Mi. 3.7., 21.00 Uhr Konzert 2 Pierre Favre und Fredy Studer, Lucas Niggli, Fabian Kuratli, Marcel Papaux, Norbert Pfammatter, Alain Tissot, Markus Lauterburg, Schlagzeug Pierre Favre kann man ohne Übertreibung als eine Vaterfigur der Perkussionsszene bezeichnen - einer, der längst darauf verzichten kann zu brillieren, weil ihm ohnehin alle spielerischen Möglichkeiten zu Verfügung stehen. Die sieben weiteren Musiker sind zum Teil alte Weggefährten oder ehemalige Schüler von Favre
Theater im Haus der Kunst, Mo. 8.7., 20.30 Uhr In Zusammenarbeit mit Unterwegs - Musik erfahren, Eine Veranstaltungsreihe der BMW Group Konzept und Realisation: Christian Mings ___________________________________________________________ FESTSPIEL+ KONZERT
Jan Garbarek Der Name Jan Garbarek steht für die außergewöhnliche Kreativität, aus den Wurzeln unseres musikalischen Erbes immer wieder neu seine ganz persönliche Musik-Sprache zu entwickeln, die weltweit verstanden wird. Nationaltheater, Sa.6. 7., 21.00 Uhr In Zusammenarbeit mit ECM ___________________________________________________________ Szenische Anhörung für gehobene Ansprüche
VÄTER UNSER von und mit: Martin Hägler, Ruedi Häusermann, Theodor Huser und Philip Läng
Entstanden in Zusammenarbeit mit: Judith Gerstenberg
Bühne, Licht - und Schattenkunst: Ulrich Schneider
Kunst des Kostümierens: Barbara Maier
Tonkunst: Martin Burkhart Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich Vier Gestalten schwänzeln über eine weisse Fläche und hinterlassen seltsame vorausweisende Spuren. Es scheint sich eine Geschichte abzuzeichnen...oder doch nicht? Etwas bewegt die Herrschaften dazu, sich Tonabnehmer auf den Kopf zu setzen: Fäden werden gespannt, Engpässe bilden sich, die Zapfen klemmen, der Pinsel kratzt. Da erklingt das Bild vor Augen...Zeit für eine kleine Rauchpause. Eine trügerische Idylle vernebelt kurz das klare Ohr. Doch schon hämmerts und sägt es wieder...große Pläne schaffen sich Platz. Jetzt wird die Welt schon wieder zu eng... Und das in diesem Alter. Muffathalle
Festspiel-Premiere Mi. 10.7., 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Do. 11. ,Fr. 12. 7., jeweils 21.00 Uhr ___________________________________________________________ Konzert URI CAINE / SEPP BIERBICHLER
Bearbeitungen ausgewählter Lieder von Gustav Mahler Natürlich muß es heißen: "Ausgewählte Lieder von Gustav Mahler interpretiert von Uri Caine und Sepp Bierbichler" - oder? Nach den Aufsehen erregenden Konzerten mit U. Caines Mahler Bearbeitungen, die auch in München im Rahmen von FESTSPIEL+ zu hören waren, erkunden Caine und Bierbichler neue Wege im musikalischen Kosmos Gustav Mahlers. Prinzregententheater, Mo. 15. 7., 21.00 Uhr In Zusammenarbeit mit Winter & Winter ___________________________________________________________ Konzertantes Sprech - Theater
FÜNFTE SYMPHONIE BEETHOVEN C - MOLL von: Andreas Ammer und Sebastian Hess mit: Julia Rempe (Sopran), Tanja Schleiff und Michael Tregor (Sprecher), Sebastian Hess (Cello), Moritz Eggert (Klavier), Console: Martin Gretschmann und Axel Fischer (Laptops und Turntables) Der Abend beruht auf den textlichen Paraphrasen klassischer Musik, die uns die letzten Jahrhunderte hinterlassen haben. In vier Sätzen rekonstruieren die Autoren das symphonische Geschehen aus dem Nichts der Worte. Beethovens 5. Symphonie wird erzählt - ohne daß ein einziger Ton aus ihr erklingt. Die dabei entstehende Musik ist die Rückübersetzung dieser Sprache in Musik. Anders ausgedrückt: "Das ewig neue Urthema der symphonischen Musik findet hier die denkbar herrlichste Ausdeutung und ein Triumphgesang der Überwindung aller Schicksalsmächte, die sich noch einmal erheben wollen, setzt ein und stürmt in hemmungslosen Siegeslauf dahin." Cuvilliés-Theater, Mi. 17. , Do. 18. 7., jeweils 21.00 Uhr ___________________________________________________________ Konzert
Gonzalo Rubalcaba Trio mit Carlos Henriguez und Ignacio Berroa Der 39 - jährige Gonzalo Rubalcaba stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt traditionsgemäß eine klassische Klavier - und Kompositionsausbildung in Havanna. Nebenher spielte er bei Parties und in Night Clubs, tourte mit dem berühmten "Orquesta Aragon", bis ihn Dizzi Gillespie bei einem Jazz Festival in Havanna entdeckte und den Beginn seiner internationalen Karriere einleitete. Inzwischen hat er mit allen Größen des Jazz (u.a. Charlie Haden, Paul Motian, Jack DeJohnette, Joe Lovano) gespielt.
Durch seine Kompositionen und sein stupende Klavierstilistik und -technik hat Gonzalo Rubalcaba mittlerweile einen Platz in der vordersten Reihe der Jazz – Pianisten eingenommen.
Prinzregententheater, Do. 18. 7., 21.00 Uhr In Zusammenarbeit mit LOFT music ___________________________________________________________ Konzert
ELECTRIC BATH
für einen badenden Schlagzeuger von und mit Matthias Kaul
Klangregie Christoph Franke Vom Ganges bis zum Zuber, Baden ist ein Ritual. Zu wie viel Prozent bestehen wir aus Wasser? Reinigt der Mensch sich mit sich selbst?
Je tiefer die Füße im Wasser stecken, desto größer sehen sie aus. Ist das mit Klängen ähnlich? In ELECTRIC BATH wird die klingende Unterwelt für das Publikum hörbar gemacht.
"Nicht selten kommt es vor, daß man auf einer Chaussee eine Woge erblickt, eine einzelne Woge, eine Woge abseits des Ozeans. Sie ist bar jeden Nutzens, stellt kein Spiel dar.
Dies ist ein Fall von magischer Spontaneität." (Henri Michaux) Cuvilliés-Theater, So. 21. 7., 21.00 Uhr Koproduktion mit den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik und Siemens arts program ___________________________________________________________ Musiktheater
AM ENDE EIN ANFANG
von Christian Mings (Musik)
Ute Mings (Text) mit Heiko Raulin (Schauspieler) und Cornelia Melian (Sängerin)
sowie drei Sprecherinnen und vier Musiker Die alten Väterzeiten sind vorbei. Die neuen liegen noch im Nebel. Ein Wettstreit der Kräfte wird ausgetragen, bei dem die Kinder Juroren ohne Stimmrecht sind. Sie tun so, als könnten sie sich ihre Vatergeschichten wählen Reaktorhalle, Luisenstr. 37a Festspiel-Premiere Mo, 22. 7., 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Mi. 24., Do. 25. 7. jeweils 21.00 Uhr ___________________________________________________________ Theater-Performance
DENN BLEIBEN IST NIRGENDS
ein Wort - und Singspiel über Väter und Überväter
von Hans-Peter Litscher
für ein Rezitatoren - Terzett
Luciana Castellucci, Corin Curschellas, Hans-Peter Litscher
ein Rudel katalanisch - deutsche Schäferhunde
mit Madrigalen von Philippe Fènelon nach Gedichten von R. M. Rilke
für zwei Sopranistinnen, zwei Tenöre, einen Bassisten, einen Countertenor und Theorbe
Akademietheater im Prinzregententheater, Fr. 26. 7., 21.00 Uhr In Zusammenarbeit mit unterwegs – Musik erfahren, eine Veranstaltungsreihe der BMW Group ___________________________________________________________ Kultur live aus der Bayerischen Staatsoper Diskussion mit Publikumsbeteiligung über kulturelle Gegenwartsfragen
Thema: Über : Vater. Glanz und Last des großen Namens. Eine Spurensuche. Gäste sind u.a. Nike Wagner und Rudi Rudi-Marek Dutschke.
Moderation: Jürgen Seeger Hörfunk - Live - Übertragung in Bayern 2 Radio
In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk Nationaltheater, Königssaal, Sa., 29. 6., 10.00 Uhr ___________________________________________________________ Podiums-Diskussion Vater-Rollen - Auf der Bühne, im Leben und in der Religion Katholische Akademie in Bayern Mandlstraße 23 Di., 9. 7., 18.30 Uhr In Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Bayern Der Prospekt Festspiel+ 2002 erscheint Mitte April 2002 13.3.2002
Bayerische Staatsoper
Pressebüro
Max-Joseph-Platz 2
80539 München
Tel: 089 2185-1021
Fax: 089 2185-1023
Email: presse@st-oper.bayern.de
www.staatsoper.de back
Das Programm von Festspiel+ verspricht dieses Jahr wieder sehr vielfältig und spannend zu werden: Hans-Jürgen von Boses K.Projekt 12/14 kommt im Cuvilliés-Theater zur Uraufführung. Die erfolgreiche Konzertreihe in der Herz-Jesu-Kirche wird fortgesetzt: Der Choir of Claire College singt unter der Leitung von Ivor Bolton Werke von Francis Poulenc und Olivier Messiaen. Jan Garbarek präsentiert sich im Nationaltheater mit seinem neuesten Programm. Ruedi Häusermann kommt nach seinem großen Erfolg 2000 (KANON für geschlossene Gesellschaft) zurück nach München und zeigt seine neueste - auf unser Festspielthema hin konzipierte - Produktion Väter unser. Uri Caine erkundet zusammen mit Sepp Bierbichler neue Wege, Lieder Gustav Mahlers zu interpretieren. Ute und Christian Mings fahnden mit Am Ende ein Anfang nach neuen Väterseiten. Ein Wettstreit der Kräfte wird ausgetragen, bei dem die Kinder Juroren ohne Stimmrecht sind.
Kultur live widmet sich dem Thema mit einer Diskussion im Königssaal, des weiteren wird es eine Podiumsdiskussion zu dem Thema: "Vater-Rollen - Auf der Bühne, im Leben und in der Religion" geben. Festspiel+ wird von der HypoVereinsbank unterstützt.
Konzept und Koordination:
Bayerische Staatsoper
Sir Peter Jonas, Cornel Franz, Ulrike Hessler
Änderungen vorbehalten Performance / Live - Sculpture
VOM DEUTSCHEN STREIT(EN) Die Berlin-republikanische Diskussionskultur ist inzwischen auch an München nicht spurlos vorbeigegangen. Diesem Umstand tragen die Opern-Festspiele durch die Fortsetzung ihrer uingeheuer erfolgreichen Live- Sculputure 1999 "Vom deutschen Park(en)" Rechnung und eröffnen rechtzeitig zur Bundestagswahl 2002 ein Forum zum Austausch bürgernaher Meinunge. Der Künstler ist anwesend.
Besichtigung frei Max-Joseph-Platz,
Do. 27.6., 17.30 Uhr, Fr. 28.6., 15.30 Uhr, Sa. 29.6., 15.30 Uhr, So. 30.6., 15.15 Uhr ___________________________________________________________ Musiktheater
K.PROJEKT 12 / 14
Hans-Jürgen von Bose
Uraufführung
Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper Text nach Franz Kafka vom Komponisten
Inszenierung: Robert Lehmeier
Ausstattung: Harald B. Thor
Licht: Michael Bauer
Ton: Christian Heyne, Thomas Rott
Video: Marie Reich
mit: Christopher Robson (Stimme), Sebastian Hess (Cello) "Die Verwandlung", die Verlobung mit Felice Bauer, "Der Prozess". Drei Stationen, die zwischen 1912 und 1914 entscheidend für Franz Kafkas Werk und unser Bild von Kafka sind, markieren den Ausgangspunkt von Hans-Jürgen von Boses neuem Musiktheater. Eine Oper ohne Orchester, in der die beiden Protagonisten sich im Grenzland zwischen Einsamkeit und Gemeinschaft bewegen. Cuvilliés-Theater
Festspiel-Premiere am Do. 27.6., 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Sa. 29.6., 20.30, Mo. 1.7., 20.30 ___________________________________________________________ Festspiel+ Konzerte in der Herz - Jesu - Kirche "Der Mensch, der in diese Kirche kommt, findet nichts vor als den lebendigen Gott - wenn er ihn sucht -, und kein Bild soll ihm diesen Dienst erleichtern, den Dienst soll er leisten." (Alfred Döblin zur Aachener Fronleichnamskirche, 1931) SONATEN ÜBER DIE MYSTERIEN DES ROSENKRANZES
Heinrich Ignaz Franz Biber (1644 - 1704) mit: Gunar Letzbor (Solovioline) und dem Ensemble Ars Antiqua Austria: Lorenz Duftschmid, Wolfgang Zerer, Wolfgang Glüxam, Axel Wolf Zwischentexte: Karl Pörnbacher
Sprecherin: Christine Ostermayer
Herz-Jesu-Kirche, Di. 2.7., 21.00 Uhr ___________________________________________________________ MOTETTEN Choir of Claire College, Cambridge
Musikalische Leitung: Ivor Bolton Werke von Francis Poulenc, Olivier Messiaen, u. a. Herz-Jesu-Kirche, So. 7. 7., 21.00 Uhr Mit freundlicher Unterstützung der Erzdiözese München und Freising ___________________________________________________________ un - akademische Konzerte
VÄTER UND SÖHNE Ein Zusammentreffen zweier Generationen Konzert 1 Evan Parker und Marcus Weiss, Posaune
Die Liste der Musiker, mit denen Evan Parker in vierzig Jahren zusammengespielt hat, liest sich wie ein who is who der internationalen Jazzszene. Markus Weiss gehört zur ersten Generation klassisch ausgebildeter Saxophonisten und hat sich vor allem durch zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Musik einen Namen gemacht.
Akademietheater im Prinzregententheater, Mi. 3.7., 21.00 Uhr Konzert 2 Pierre Favre und Fredy Studer, Lucas Niggli, Fabian Kuratli, Marcel Papaux, Norbert Pfammatter, Alain Tissot, Markus Lauterburg, Schlagzeug Pierre Favre kann man ohne Übertreibung als eine Vaterfigur der Perkussionsszene bezeichnen - einer, der längst darauf verzichten kann zu brillieren, weil ihm ohnehin alle spielerischen Möglichkeiten zu Verfügung stehen. Die sieben weiteren Musiker sind zum Teil alte Weggefährten oder ehemalige Schüler von Favre
Theater im Haus der Kunst, Mo. 8.7., 20.30 Uhr In Zusammenarbeit mit Unterwegs - Musik erfahren, Eine Veranstaltungsreihe der BMW Group Konzept und Realisation: Christian Mings ___________________________________________________________ FESTSPIEL+ KONZERT
Jan Garbarek Der Name Jan Garbarek steht für die außergewöhnliche Kreativität, aus den Wurzeln unseres musikalischen Erbes immer wieder neu seine ganz persönliche Musik-Sprache zu entwickeln, die weltweit verstanden wird. Nationaltheater, Sa.6. 7., 21.00 Uhr In Zusammenarbeit mit ECM ___________________________________________________________ Szenische Anhörung für gehobene Ansprüche
VÄTER UNSER von und mit: Martin Hägler, Ruedi Häusermann, Theodor Huser und Philip Läng
Entstanden in Zusammenarbeit mit: Judith Gerstenberg
Bühne, Licht - und Schattenkunst: Ulrich Schneider
Kunst des Kostümierens: Barbara Maier
Tonkunst: Martin Burkhart Koproduktion mit dem Schauspielhaus Zürich Vier Gestalten schwänzeln über eine weisse Fläche und hinterlassen seltsame vorausweisende Spuren. Es scheint sich eine Geschichte abzuzeichnen...oder doch nicht? Etwas bewegt die Herrschaften dazu, sich Tonabnehmer auf den Kopf zu setzen: Fäden werden gespannt, Engpässe bilden sich, die Zapfen klemmen, der Pinsel kratzt. Da erklingt das Bild vor Augen...Zeit für eine kleine Rauchpause. Eine trügerische Idylle vernebelt kurz das klare Ohr. Doch schon hämmerts und sägt es wieder...große Pläne schaffen sich Platz. Jetzt wird die Welt schon wieder zu eng... Und das in diesem Alter. Muffathalle
Festspiel-Premiere Mi. 10.7., 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Do. 11. ,Fr. 12. 7., jeweils 21.00 Uhr ___________________________________________________________ Konzert URI CAINE / SEPP BIERBICHLER
Bearbeitungen ausgewählter Lieder von Gustav Mahler Natürlich muß es heißen: "Ausgewählte Lieder von Gustav Mahler interpretiert von Uri Caine und Sepp Bierbichler" - oder? Nach den Aufsehen erregenden Konzerten mit U. Caines Mahler Bearbeitungen, die auch in München im Rahmen von FESTSPIEL+ zu hören waren, erkunden Caine und Bierbichler neue Wege im musikalischen Kosmos Gustav Mahlers. Prinzregententheater, Mo. 15. 7., 21.00 Uhr In Zusammenarbeit mit Winter & Winter ___________________________________________________________ Konzertantes Sprech - Theater
FÜNFTE SYMPHONIE BEETHOVEN C - MOLL von: Andreas Ammer und Sebastian Hess mit: Julia Rempe (Sopran), Tanja Schleiff und Michael Tregor (Sprecher), Sebastian Hess (Cello), Moritz Eggert (Klavier), Console: Martin Gretschmann und Axel Fischer (Laptops und Turntables) Der Abend beruht auf den textlichen Paraphrasen klassischer Musik, die uns die letzten Jahrhunderte hinterlassen haben. In vier Sätzen rekonstruieren die Autoren das symphonische Geschehen aus dem Nichts der Worte. Beethovens 5. Symphonie wird erzählt - ohne daß ein einziger Ton aus ihr erklingt. Die dabei entstehende Musik ist die Rückübersetzung dieser Sprache in Musik. Anders ausgedrückt: "Das ewig neue Urthema der symphonischen Musik findet hier die denkbar herrlichste Ausdeutung und ein Triumphgesang der Überwindung aller Schicksalsmächte, die sich noch einmal erheben wollen, setzt ein und stürmt in hemmungslosen Siegeslauf dahin." Cuvilliés-Theater, Mi. 17. , Do. 18. 7., jeweils 21.00 Uhr ___________________________________________________________ Konzert
Gonzalo Rubalcaba Trio mit Carlos Henriguez und Ignacio Berroa Der 39 - jährige Gonzalo Rubalcaba stammt aus einer Musikerfamilie und erhielt traditionsgemäß eine klassische Klavier - und Kompositionsausbildung in Havanna. Nebenher spielte er bei Parties und in Night Clubs, tourte mit dem berühmten "Orquesta Aragon", bis ihn Dizzi Gillespie bei einem Jazz Festival in Havanna entdeckte und den Beginn seiner internationalen Karriere einleitete. Inzwischen hat er mit allen Größen des Jazz (u.a. Charlie Haden, Paul Motian, Jack DeJohnette, Joe Lovano) gespielt.
Durch seine Kompositionen und sein stupende Klavierstilistik und -technik hat Gonzalo Rubalcaba mittlerweile einen Platz in der vordersten Reihe der Jazz – Pianisten eingenommen.
Prinzregententheater, Do. 18. 7., 21.00 Uhr In Zusammenarbeit mit LOFT music ___________________________________________________________ Konzert
ELECTRIC BATH
für einen badenden Schlagzeuger von und mit Matthias Kaul
Klangregie Christoph Franke Vom Ganges bis zum Zuber, Baden ist ein Ritual. Zu wie viel Prozent bestehen wir aus Wasser? Reinigt der Mensch sich mit sich selbst?
Je tiefer die Füße im Wasser stecken, desto größer sehen sie aus. Ist das mit Klängen ähnlich? In ELECTRIC BATH wird die klingende Unterwelt für das Publikum hörbar gemacht.
"Nicht selten kommt es vor, daß man auf einer Chaussee eine Woge erblickt, eine einzelne Woge, eine Woge abseits des Ozeans. Sie ist bar jeden Nutzens, stellt kein Spiel dar.
Dies ist ein Fall von magischer Spontaneität." (Henri Michaux) Cuvilliés-Theater, So. 21. 7., 21.00 Uhr Koproduktion mit den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik und Siemens arts program ___________________________________________________________ Musiktheater
AM ENDE EIN ANFANG
von Christian Mings (Musik)
Ute Mings (Text) mit Heiko Raulin (Schauspieler) und Cornelia Melian (Sängerin)
sowie drei Sprecherinnen und vier Musiker Die alten Väterzeiten sind vorbei. Die neuen liegen noch im Nebel. Ein Wettstreit der Kräfte wird ausgetragen, bei dem die Kinder Juroren ohne Stimmrecht sind. Sie tun so, als könnten sie sich ihre Vatergeschichten wählen Reaktorhalle, Luisenstr. 37a Festspiel-Premiere Mo, 22. 7., 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: Mi. 24., Do. 25. 7. jeweils 21.00 Uhr ___________________________________________________________ Theater-Performance
DENN BLEIBEN IST NIRGENDS
ein Wort - und Singspiel über Väter und Überväter
von Hans-Peter Litscher
für ein Rezitatoren - Terzett
Luciana Castellucci, Corin Curschellas, Hans-Peter Litscher
ein Rudel katalanisch - deutsche Schäferhunde
mit Madrigalen von Philippe Fènelon nach Gedichten von R. M. Rilke
für zwei Sopranistinnen, zwei Tenöre, einen Bassisten, einen Countertenor und Theorbe
Akademietheater im Prinzregententheater, Fr. 26. 7., 21.00 Uhr In Zusammenarbeit mit unterwegs – Musik erfahren, eine Veranstaltungsreihe der BMW Group ___________________________________________________________ Kultur live aus der Bayerischen Staatsoper Diskussion mit Publikumsbeteiligung über kulturelle Gegenwartsfragen
Thema: Über : Vater. Glanz und Last des großen Namens. Eine Spurensuche. Gäste sind u.a. Nike Wagner und Rudi Rudi-Marek Dutschke.
Moderation: Jürgen Seeger Hörfunk - Live - Übertragung in Bayern 2 Radio
In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk Nationaltheater, Königssaal, Sa., 29. 6., 10.00 Uhr ___________________________________________________________ Podiums-Diskussion Vater-Rollen - Auf der Bühne, im Leben und in der Religion Katholische Akademie in Bayern Mandlstraße 23 Di., 9. 7., 18.30 Uhr In Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Bayern Der Prospekt Festspiel+ 2002 erscheint Mitte April 2002 13.3.2002
Bayerische Staatsoper
Pressebüro
Max-Joseph-Platz 2
80539 München
Tel: 089 2185-1021
Fax: 089 2185-1023
Email: presse@st-oper.bayern.de
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