Richard Wagner Siegfried

Die ersten Probenphotos unserer nächsten Premiere, Richard Wagners Siegfried, können Sie schon jetzt im Internet unter www.staatsoper.de sehen. Erstmals in der Aufführungsgeschichte von Wagners Ring des Nibelungen wird - bedingt durch den Tod des Regisseurs, Bühnen- und Kostümbildners Herbert Wernicke - mitten im Zyklus der künstlerische Akzent völlig neu gesetzt. David Alden entwickelt zusammen mit dem Kostüm- und Bühnenbildner Gideon Davey ein neues, eigenes Inszenierungskonzept. Nach Siegfried und Götterdämmerung wird er für Mai 2003, wenn der gesamte Ring erstmals zyklisch zu sehen ist, alle vier Stücke zu einem einheitlichen Ring zusammenschmieden. Das Rheingold wird als Vorabend in der Inszenierung von Herbert Wernicke erhalten bleiben, in der Walküre wird Wernickes Raumkonzept aufgebrochen und das Werk neuinszeniert. David Alden über seine Inszenierung von Siegfried: "Wir zeigen eine phantastische, surrealistische Landschaft, die märchenhafte Züge trägt. Darin spielt sich das Entwicklungsdrama eines jungen Mannes ab. Wir sehen die Welt durch die Augen Siegfrieds, der halb Kind und halb Erwachsener ist. Es ist eine Mischung aus Kinderspiel, Märchenbildern und realen Gefahren. Er hat auch erotische Träume, die er noch nicht versteht. Ich habe versucht, Bilder zu finden, die kindisch und komisch, aber auch erotisch und verrückt sind, fast wie aus einer Landschaft von Hieronymus Bosch. Ich spiele gerne assoziativ mit Zitaten aus der Kunst- und Kulturgeschichte. Auch Film und Fernsehen gehören dazu." Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Zubin Mehta singen Stig Andersen (Siegfried), Helmut Pampuch (Mime), John Tomlinson (Wanderer), Franz-Josef Kapellmann (Alberich), Kurt Rydl (Fafner), Anna Larsson (Erda), Gabriele Schnaut (Brünnhilde) und Maragarita De Arellano (Waldvogel). Die Premiere von Siegfried ist Siegfried am 3. November um 16.00 Uhr im Nationaltheater. Weitere Vorstellungen sind am 7., 13., 17.11., jeweils um 16.00 Uhr. Karten gibt es unter Telefon 089 2185-1920 oder online unter www.staatsoper.de. Für alle Vorstellungen sind noch Karten vorhanden. Für weitere Informationen, Interviewanfragen und Probenphotos wenden Sie sich bitte an das Pressebüro, Telefon 089 2185-1021 oder julia.kessler@st-oper.bayern.de. 17.10.02 back