Presse-Informationen der Bayerischen Staatsoper

Kent Nagano und das Bayerische Staatsorchester
Herausgegeben von der Bayerischen Staatsoper

Leitung: Christoph Koch
Kontakt: Carolin Müller-Dohle, Pressebüro
T +49.(0)89.21 85 10 21
F +49.(0)89.21 85 10 23
presse@staatsoper.de

Die Pressemeldungen bleiben hier in der Reihenfolge ihres Erscheinens veröffentlicht.
Bitte beachten Sie daher das Ausgabedatum.

Premiere „Mirandolina“

Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Die jungen Künstlerinnen und Künstler des Opernstudios 2013/14 der Bayerischen Staatsoper präsentieren Ende April eine Neuproduktion von Bohuslav Martinůs heiterer Oper Mirandolina.

In der Regie von Volkstheater-Intendant Christian Stückl feiert die bereits sechste Opernstudio-Inszenierung des Hauses Premiere. Die Musiker des Bayerischen Staatsorchesters unter Alexander Prior spielen eine Bearbeitung für Kammerorchester von Anthony Fiumura und Bart Visman.

Als am 24. Januar 1942 in New York ein Konzert der dortigen Philharmonie zugunsten des Hilfsfonds für die Tschechoslowakei stattfand, dessen Programmtitel „die Unsterblichen der symphonischen Musik der Tschechoslowakei“ war, und nebst Smetana, Dvořák und Janáček auch Martinů gespielt wurde, war zum ersten Mal Martinůs Stellung als tschechischer Komponist offenkundig. Während des zweiten Weltkriegs flüchtete Martinů mit seiner Frau in die Vereinigten Staaten, da sein Sympathisieren mit der tschechischen Exilregierung in London allgemein bekannt war und sein Aufenthalt in Frankreich immer unsicherer wurde. In den USA nahm er die amerikanische Staatsbürgerschaft an, was ihm einerseits zu einem Stipendium der Guggenheim Foundation verhalf, dank welchem er nach Europa reisen konnte und in dieser Zeit Mirandolina komponierte, was ihm aber andererseits das Reisen in seine Heimat bis zu seinem Lebensende verunmöglichte. Trotz der schweren Schicksalsschläge in seinem Leben setzte er sich immer wieder mit dem Genre „komische Oper“ auseinander, wie beispielweise die Ribemont-Dessaignes-Opern, die als wichtige Vorbereitung für eine seiner zentralsten Opern, Juliette, betrachtet werden. Die heitere Oper Mirandolina zeigt unverkennbar, dass Martinů seinen eigenen Musikstil gefunden hat, der im 20. Jahrhundert seine Eigenständigkeit in der Musikgeschichte bekam.

In den vergangenen Spielzeiten brachte das Opernstudio schon Mozarts Così fan tutte, Gioachino Rossinis La Cenerentola, Haydns La fedeltà premiata, Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein und Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende im Cuvilliés-Theater zur Aufführung. Die Ausbildung der Künstler erstreckt sich über ein bis drei Spielzeiten und beinhaltet Rollenstudium, Gesangsunterricht, Schauspiel- und Bewegungstraining sowie Sprachunterricht. Die jungen Sänger übernehmen kleinere Partien in den Produktionen der Bayerischen Staatsoper und wirken bei einer Vielzahl von Konzerten und Liederabenden mit. Probenbesuche sowie Workshops und Gespräche mit Sängern, Dirigenten und Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen der Staatsoper runden die Ausbildung ab.

Bohuslav Martinů
Mirandolina 
Mi 30. April 2014, 19.00 Uhr
Fr 02. Mai 2014, 19.00 Uhr
Sa 03. Mai 2014, 19.00 Uhr
Fr 09. Mai 2014, 19.00 Uhr
So 11. Mai 2014, 19.00 Uhr
Cuvilliés-Theater

Förderer des Opernstudios
ArtConsult, Dr. Arnold und Emma Bahlmann, Rolf und Caroli Dienst, Vera und Volker Doppelfeld-Stiftung, Freunde des Nationaltheaters e.V., Dr. Joachim Feldges, Iris und Kurt Hegerich, Dirk und Marlene Ippen, Marco Janezic, Silke und Klaus Murmann, The Opera Foundation, Ingeborg Pohl, Eugénie Rohde, Dr. Kurt und Chiona Schwarz, Dr. Martin und Eva Steinmeyer, Georg und Swantje von Werz

10.04.2014

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5. Akademiekonzert unter GMD Kirill Petrenko

Kirill Petrenko am Pult des Bayerischen Staatsorchesters
Generalmusikdirektor Kirill Petrenko steht beim 5. Akademiekonzert 2013/14 am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.
Hierfür hat er ein russisches Programm entworfen, das Werke von Igor Strawinsky und Alexander Scriabin umfasst. Außerdem wird erstmals an der Bayerischen Staatsoper das 3. Konzert für Orchester von Rodion Shchedrin mit dem Titel Alte russische Zirkusmusik aufgeführt. Solist des Konzerts ist Julian Rachlin.

Das Konzert am 29. April wird live auf BR Klassik übertragen.

5. Akademiekonzert
Mo 28.04.2014, 20 Uhr
Di 29.04.2014, 20 Uhr
Nationaltheater 



http://staatsoper.int-dmz.bayern.de/mediadb/31316/117461/BR_KLASSIK_2013.png       

10.04.2014
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Drei Verdi-Wiederaufnahmen im April

Rigoletto: Franco Vassallo
Im April stehen u.a. drei Verdi-Opern auf dem Spielplan der Bayerischen Staatsoper.
In der Wiederaufnahme von Simon Boccanegra (Inszenierung: Dmitri Tcherniakov, 2013) singen Andrzej Dobber (14./17. April) und George Gagnidze (21./24. April) die Titelrolle. Tamar Iveri übernimmt die Rolle seiner Tochter Amelia Grimaldi anstelle der erkrankten Krassimira Stoyanova. Stefano Secco interpretiert wie bereits bei der Premiere den Gabriele Adorno. Vitalij Kowaljow ist als Jacopo Fiesco zu erleben. Das Bayerische Staatsorchester und den Chor der Bayerischen Staatsoper leitet Bertrand de Billy.

Rolando Villazón kehrt als Alfredo in La traviata an die Bayerische Staatsoper zurück; Sonya Yoncheva gibt als Violetta ihr Hausdebüt und Pietro Rizzo dirigiert (ab 15. April).

Rigoletto folgt als weiterer Verdi-Höhepunkt: Ab dem 26. April wird mit Franco Vassallo in der Titelpartie und Joseph Calleja als Duca ein Teil der Premierenbesetzung in Árpád Schillings Inszenierung von 2012 zu hören sein; Erin Morley ist Gilda (Hausdebüt).

10.04.2014
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Jubilar Richard Strauss an der Bayerischen Staatsoper

Richard Strauss
Die Bayerische Staatsoper feiert das 150. Geburtsjahr eines ihrer „Hausgötter“, Richard Strauss, mit einem vielfältigen Programm. Nachdem Kirill Petrenko Anfang März als erster Generalmusikdirektor seit Joseph Keilberth eine Serie von Der Rosenkavalier dirigiert hat, kommen bis zum Ende der Spielzeit neben vier zentralen Opernwerken aus dem Schaffen des Münchner Komponisten zwei ihm gewidmete Konzerte und eine Liedermatinee zur Aufführung.
Salome
Ende März wird Strauss‘ einaktige Oper Salome in der Inszenierung von William Friedkin (French Connection, Der Exorzist) wieder aufgenommen. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Asher Fisch. Nadja Michael, die an der Bayerischen Staatsoper u.a. als Lady Macbeth großen Erfolg feierte, singt die Titelpartie. Alan Held ist Jochanaan, Gabriele Schnaut singt die Partie der Herodias (Termine: 22./ 26./ 29. März, 2. April).

Ariadne auf Naxos
Ariadne auf Naxos, Strauss' Vertonung eines Librettos von Hugo von Hofmannsthal, gelangt im Mai und während der Münchner Opernfestspiele zur Aufführung. Am Pult des Staatsorchesters steht auch hier Asher Fisch; die Titelpartie übernimmt Ricarda Merbeth, Robert Dean Smith ist Bacchus. Die Rolle des Komponisten singen Ensemblemitglied Angela Brower (16./ 19./ 22. Mai) und Daniela Sindram während der Festspiele (23.7.).

Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss
Zum Höhepunkt kommt das Strauss-Jahr an der Bayerischen Staatsoper mit dem Festkonzert zum 150. Geburtstag des Komponisten. Auf dem Programm stehen neben den Metamorphosen und der Orchesterdichtung Don Juan op. 20 die Gedichtvertonungen Vier letzte Lieder (Sopran: Soile Isosoki). Den Abschluss bildet das Schlussterzett aus Der Rosenkavalier, in welchem Ensemblemitglied Tara Erraught die Partie des Octavian übernimmt. Golda Schultz singt die Rolle der Sophie und Soile Isosoki ist die Feldmarschallin. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Kirill Petrenko inne (9.6.).

Festspielkonzert Oper für alle
Wie jedes Jahr gibt das Bayerische Staatsorchester im Rahmen von Oper für alle ein Festspielkonzert bei freiem Eintritt auf dem Marstallplatz. Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Richard Strauss: Till Eulenspiegels lustige Streiche op.28, Orchesterlieder und Ein Heldenleben op.40. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Philippe Jordan; den Sopranpart übernimmt Diana Damrau (12.7.).

Liederabend Thomas Hampson
Ausschließlich Werken von Richard Strauss widmet sich Thomas Hampson an seiner Liedermatinee während der Münchner Opernfestspiele 2014. Begleitet wird er von Pianist Wolfram Rieger (27.7.).

Der Rosenkavalier
Constantin Trinks steht bei den Festspiel-Vorstellungen von Richard Strauss' und Hugo von Hofmannsthals „Komödie für Musik“ Der Rosenkavalier am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Es singen Soile Isosoki (Die Feldmarschallin), Peter Rose (Der Baron Ochs auf Lerchenau), Alice Coote (Octavian) und Golda Schultz (Sophie), die in der kommenden Saison aus dem Opernstudio ins Ensemble übernommen wird.

Die Frau ohne Schatten
Zu Beginn der Spielzeit 2013/14 feierte Richard Strauss‘ komplexe Oper Die Frau ohne Schatten in der Regie von Krzysztof Warlikowski an der Bayerischen Staatsoper Premiere. Während der Münchner Opernfestspiele kehren in der Premierenbesetzung Adrianne Pieczonka, Deborah Polaski, Elena Pankratova und Johan Botha an die Bayerische Staatsoper zurück; sein Hausdebüt gibt John Lundgren als Barak. Die musikalische Leitung dieser Serie übernimmt Sebastian Weigle (Termine: 29.6./ 3.7.).

17.03.2014
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Die Spielzeit 2014/15 an der Bayerischen Staatsoper

Stühle im Nationaltheater
Bei der heutigen Jahrespressekonferenz präsentierten Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kirill Petrenko das Programm der kommenden Saison. Die Spielzeit ist mit Blicke Küsse Bisse überschrieben: „Inspiriert von Heinrich von Kleist wird mit diesen drei Worten äußerst treffend die emotionale Welt der Oper umrissen. Der Gegensatz zwischen Liebe und Hass, der immer wieder handlungsvorantreibendes Element der Oper ist, prägt die Premieren der nächsten Saison“, so Nikolaus Bachler.

Generalmusikdirektor Kirill Petrenko dirigiert zwei Neuproduktionen: Donizettis Lucia di Lammermoor in der Inszenierung von Regisseurin Barbara Wysocka (Diana Damrau und Pavol Breslik singen die Hauptpartien), sowie Alban Bergs Lulu mit Marlis Petersen in der Titelpartie, inszeniert von Dmitri Tcherniakov. Mit der Wiederaufnahme von Der Ring des Nibelungen wird der Generalmusikdirektor zudem erstmals ein Werk von Richard Wagner an der Bayerischen Staatsoper interpretieren.

Die Saison eröffnet mit der Neuinszenierung von Leoš Janáčeks Die Sache Makropulos unter der musikalischen Leitung von Tomáš Hanus mit Nadja Michael in der Titelpartie (Regie Árpád Schilling). Es folgt die Premiere von Puccinis Manon Lescaut (Regie Hans Neuenfels), in der erstmals Anna Netrebko in einer Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper zu erleben sein wird. An ihrer Seite singen Jonas Kaufmann (Des Grieux) und Markus Eiche (Lescaut); es dirigiert Alain Altinoglu. Die Münchner Opernfestspiele 2015 eröffnen im Prinzregententheater mit der Premiere von Claude Debussys Pelléas et Mélisande; Christiane Pohle inszeniert, Constantinos Carydis steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Anja Harteros übernimmt als Arabella die Titelpartie in Strauss‘ gleichnamiger Oper. In dieser letzten Premiere der Spielzeit dirigiert Philippe Jordan, Regie führt Andreas Dresen.

Darüber hinaus stehen 37 weitere Produktionen auf dem Spielplan, so zum Beispiel Elektra, La forza del destino, Die Frau ohne Schatten, Guillaume Tell, Norma, Roberto Devereux, Die schweigsame Frau, Simon Boccanegra, Die Soldaten und Tristan und Isolde. Ein Schubert-Zyklus mit Christian Gerhaher, sechs Akademiekonzerte, Gioachino Rossinis Le Comte Ory in einer Neuproduktion des Opernstudios sowie die Kinderopern-Premiere von Pinocchio ergänzen das Programm.

Nähere Informationen zu den Premieren, dem Repertoire, den Münchner Opernfestspielen und dem Konzert- sowie Kinder- und Jugendprogramm finden Sie anbei in einer ausführlichen Presseinformation.

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Presseinformation kurz (PDF-Download)

Foto-Download
Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko
Foto: Joachim Baldauf

 

Die Premieren

Leoš Janáček
Die Sache Makropulos
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: Árpád Schilling
Premiere am 19. Oktober 2014 im Nationaltheater

Giacomo Puccini
Manon Lescaut
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: Hans Neuenfels
Premiere am 15. November 2014 im Nationaltheater

Gaetano Donizetti
Lucia di Lammermoor
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Barbara Wysocka
Premiere am 26. Januar 2015

Gioachino Rossini
Le Comte Ory
Neuproduktion des Opernstudios
Premiere am 12. April 2015 im Cuvilliés-Theater

Alban Berg
Lulu
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Dmitri Tcherniakov
Premiere am 25. Mai 2015 im Nationaltheater

Pierangelo Valtinoni
Pinocchio
Familienoper in zwei Akten (ab 8 Jahren)
Musikalische Leitung: Stellario Fagone
Inszenierung: Axel Ranisch
Premiere am 5. Juni 2015 in der Reithalle

Claude Debussy
Pelléas et Mélisande
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Inszenierung: Christiane Pohle
Premiere am 28. Juni 2015 im Prinzregententheater

Richard Strauss
Arabella
Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Andreas Dresen
Premiere am 6. Juli 2015 im Nationaltheater

06.03.2014

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Generalmusikdirektor Kirill Petrenko im März

Kirill Petrenko am Pult des Bayerischen Staatsorchesters
Nach der Premierenserie von Wolfgang A. Mozarts La clemenza di Tito im Februar leitet Generalmusikdirektor Kirill Petrenko im März zwei ganz unterschiedliche Wiederaufnahmen: Der Rosenkavalier und Boris Godunow.
Mit Der Rosenkavalier dirigiert Petrenko nach der Premiere von Die Frau ohne Schatten zum zweiten Mal ein Werk des Münchner Komponisten und „Hausgotts“ der Bayerischen Staatsoper, Richard Strauss. Ab dem 2. März gibt die finnische Sopranistin Soile Isokoski die Feldmarschallin, Alice Coote ist ihr jugendlicher Liebhaber Octavian. Des Weiteren singen u.a. Mojca Erdmann (Sophie) und Peter Rose (Baron Ochs auf Lerchenau). In ähnlicher Besetzung (Sophie Koch als Octavian), spielt das Bayerische Staatsorchester unter Petrenko eine konzertante Aufführung im Théatre de Champs-Elysées in Paris.

Ab dem 16. März kehrt Calixto Bieitos Neuinterpretation von Modest Mussorgskys Boris Godunow auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück. Anatoli Kotscherga, bei der Premiere im Frühjahr 2013 Pimen, ist nun in der Titelpartie zu erleben. Mit u.a. Gerhard Siegel (Fürst Schuiskij), Markus Eiche (Andrej Schtschelkalow), Dmytro Popov (Grigorij Otrepjew) und Vladimir Matorin (Warlaam) sind alle weiteren Hauptpartien mit den Künstlern der Premierenserie besetzt.

Richard Strauss
Der Rosenkavalier
So 02.03.2014, 16.00 Uhr
Mi 05.03.2014, 18.00 Uhr
Sa 08.03.2014, 17.00 Uhr
Nationaltheater
Di 18.03.2014, 18.30 Uhr
Gastspiel im Théâtre des Champs-Elysées, Paris

Modest Mussorgsky
Boris Godunow 
So 16.03.2014, 16.00 Uhr
Do 20.03.2014, 19.00 Uhr
So 23.03.2014, 19.00 Uhr
Fr 28.03.2014, 19.00 Uhr
Mo 31.03.2014, 19.30 Uhr
Nationaltheater

18.02.2014
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Neu erschienen: „Boris Godunow“ auf DVD

DVD 'Boris Godunow'
Ein Mitschnitt der Premierenserie von Boris Godunow erscheint pünktlich zur Wiederaufnahme auf DVD und Blu-ray Disc (harmonia mundi).
Der ukrainische Bass Alexander Tsymbalyuk singt die Titelpartie, am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht in der DVD-Aufnahme der ehemalige Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, Kent Nagano.

18.02.2014
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Die unmögliche Enzyklopädie: Willensschwäche

Die unmögliche Enzyklopädie 26: Willensschwäche
Die Dramaturgie der Bayerischen Staatsoper beschäftigt sich in der Unmögliche Enzyklopädie-Serie mit dieser Willensschwäche.
Sesto will seinen Freund, den Kaiser Tito, nicht ermorden – doch genau das verlangt die angebetete Vitellia von ihm als Beweis seiner Zuneigung. Sobald Sesto ihr gegenübersteht, verlieren sämtliche seiner Bedenken ihr Gewicht. In Mozarts La clemenza di Tito zeigt sich das Phänomen der Willensschwäche in einer extremen Situation, wohlvertraut ist es aber schon aus dem Alltag: genau zu wissen, wie zu handeln gut und richtig wäre, sich aber doch von überwältigenden Gefühlen und Gelüsten verleiten zu lassen, das Unvernünftige zu tun.

Die unmögliche Enzyklopädie 26: Willensschwäche
Fr 28.02.2014, 20 Uhr
Einlass: 19.45 Uhr
Neues Probengebäude, Marstallplatz 5

14.02.2014
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Wiederaufnahme „La Cenerentola“

La Cenerentola
Im März feiert Ensemblemitglied Tara Erraught, eben noch Sesto in La clemenza di Tito, ihr München-Debüt als Angelina in Gioachino Rossinis La Cenerentola.
Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Riccardo Frizza. Don Ramiro wird von Lawrence Brownlee verkörpert, Alex Esposito kehrt als Alidoro an die Bayerische Staatsoper zurück.

Gioachino Rossini
La Cenerentola
Di 04.03.2014, 18 Uhr
Fr 07.03.2014, 19 Uhr
So 09.03.2014, 18 Uhr
Mi 12.03.2014, 19 Uhr
Nationaltheater

18.02.2014
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Premiere "La clemenza di Tito"

 
Mit der Premiere von Wolfgang A. Mozarts La clemenza di Tito am 10. Februar 2014 gibt Jan Bosse sein Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper. Der aus Stuttgart stammende Regisseur inszeniert mit Mozarts markantem Spätwerk die vierte Oper seiner Karriere.
Bosse stellt in Frage, wie selbstverständlich die titelgebende Milde des Kaisers ist, die ja auch als  Ausdruck der absoluten Macht gelesen werden kann. „(O)b es Sehnsucht nach Absolution nach seinen vorangegangen Kriegszügen oder ob es nur ein politisches Konzept ist, lässt sich nicht eindeutig sagen (…). Die Uneindeutigkeit verweist auf eine zerrissene Herrschergestalt, Stichwort: Überforderung. Und hier wären wir wirklich bei einem modernen, aktuellen Politikthema. Was geschieht mit Macht unter Druck?“, so Bosse in der neuen Ausgabe von MAX JOSEPH.

Mozarts letzte Oper war die kurzfristige Auftragsarbeit zur Krönung von Kaiser Leopold II. zum König von Böhmen. Der Zeitdruck zwingt den Freigeist Mozart 1791 zum Rückgriff auf einen Stoff alter Couleur: Metastasios bereits dutzendfach auf die Opernbühne gebrachte Geschichte um den römischen Kaiser Titus diente stets zugleich der Huldigung eines Mächtigen als auch der Anmahnung eines idealen Herrschens im Sinne der Vernunft. Mozart gewinnt der überholten Gattung der opera seria ein eigenes Profil ab und zeichnet einmal mehr eine Studie über die komplizierte Mechanik menschlicher Gefühle.

Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Kirill Petrenko in seiner zweiten Premiere als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Petrenko wird mit dieser Produktion erstmals nach einer siebenjährigen Pause wieder ein Werk des Salzburger Komponisten leiten. Die lettische Sopranistin Kristīne Opolais, die mit ihrem Einspringen als Rusalka in der ersten Premiere der Saison 2010/11 ihren internationalen Durchbruch feierte, gibt als machtbewusste und berechnende Vitellia ihr Rollendebüt. Toby Spence, zuletzt an der Bayerischen Staatsoper als Tamino in Mozarts Die Zauberflöte, singt die Titelpartie. Die übrigen Rollen sind mit Ensemblemitgliedern besetzt: Tara Erraught übernimmt die Partie des Sesto, Angela Brower gibt den Annio und Hanna-Elisabeth Müller die Servilia.

Wolfgang A. Mozarts
La clemenza di Tito
Premiere
Montag, 10. Februar 2014, 19.00 Uhr 
Vorstellungen
Mittwoch, 12. Februar 2014, 19.30 Uhr
Samstag, 15. Februar 2014, 19.00 Uhr
Donnerstag, 20. Februar 2014, 19.00 Uhr
Sonntag, 23. Februar 2014, 19.00 Uhr
Mittwoch, 26. Februar 2014, 19.00 Uhr
Nationaltheater

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Uraufführung: 6. September 1791, Gräflich Nostitzsches Nationaltheater Prag

Münchner Erstaufführung: 10. Februar 1801, Cuvilliés-Theater
Letzte Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: 29. Mai 1999, Nationaltheater (Musikalische Leitung: Ivor Bolton, Inszenierung: Martin Duncan)

Interview mit Jan Bosse (PDF-Download)

"La clemenza di Tito" in den Medien: BR-Klassik und STAATSOPER.TV


BR-Klassik überträgt die Premiere im Hörfunk am 10.2. live ab 19.00 Uhr. Die dritte Vorstellung der seit Wochen ausverkauften Premierenserie wird am Sonntag, 15.2. im Rahmen von STAATSOPER.TV live auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper übertragen. Auf www.staatsoper.de/tv können Musikliebhaber aus aller Welt die gesamte Oper inklusive Einführung von Staatsintendant Nikolaus Bachler und Backstage-Berichten in der Pause verfolgen – wie immer kostenlos.

La clemenza di Tito
Radio-Übertragung der Premiere auf BR-Klassik
Mo 10.02.2014, 19 Uhr
Live-Stream auf STAATSOPER.TV
Sa 15.02.2014, 19 Uhr

Premierenmatinee "La clemenza di Tito"

Am kommenden Sonntag, 2. Februar, findet die traditionelle Premierenmatinee im Nationaltheater statt. Staatsintendant Nikolaus Bachler wird u.a. mit GMD Kirill Petrenko und Regisseur Jan Bosse über Rezeptionsgeschichte, Regieansatz und musikalische Besonderheiten sprechen. Außerdem werden Angela Brower (Annio) und Hanna-Elisabeth Müller (Servilia) Ausschnitte aus der Oper singen.

Premierenmatinee: La clemenza di Tito
So 02.02.2014, 11 Uhr
Nationaltheater

28.01.2014
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Wiederaufnahmen im Februar und März

Neben der Premierenserie von La clemenza di Tito im Februar wird Kirill Petrenko die Wiederaufnahmen von zwei Produktionen leiten: Ab dem 2. März singen u.a. Soile Isokoski (Die Feldmarschallin), Peter Rose (Baron Ochs auf Lerchenau), Alice Coote (Octavian) und Mojca Erdmann (Sophie) in Richard Strauss' Der Rosenkavalier. In ähnlicher Besetzung (Sophie Koch als Octavian), spielt das Bayerische Staatsorchester unter Petrenko eine konzertante Aufführung im Théatre de Champs-Elysées in Paris.

Des Weiteren leitet der Generalmusikdirektor ab 16. März die Wiederaufnahme von Calixto Bieitos Inszenierung von Boris Godunow. In der Titelpartie wird Anatoli Kotscherga zu erleben sein.

Im Februar feiern zwei weitere Produktionen ihre Wiederaufnahme auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper: Offenbachs Les Contes d’Hoffmann mit Joseph Calleja in der Titelrolle in der Inszenierung von Richard Jones (ab 8. Februar) und Rossinis opera buffa Il turco in Italia in der Inszenierung von Christof Loy (ab 13. Februar) mit u.a. Ildebrando D’Arcangelo, Nino Machaidze, Vito Priante und Lawrence Brownlee.

28.01.2014
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Erstverkauf für die Münchner Opernfestspiele 2014

 
Vom 21. Juni bis 31. Juli öffnet die Bayerische Staatsoper ihre Pforten für die Münchner Opernfestspiele 2014. Der Erstverkauf findet in diesem Jahr am Samstag, 25. Januar von 10.00 bis 19.00 Uhr an der Tageskasse am Marstallplatz 5 statt. In den Verkauf gehen an diesem Tag Karten der Kategorien V bis VIII. Telefonische oder Online-Buchungen für die Festspiele sind an diesem Tag nicht möglich.
Ab dem 1. Februar werden die schriftlich eingegangenen Bestellungen bearbeitet. Der Restkartenverkauf startet am 29. März 2014.

Neben der Premiere von Gioachino Rossinis Guillaume Tell (28.6.) und Claudio Monteverdis L’Orfeo (20.7.) stehen Vorstellungen von insgesamt zwölf Opern- und zwei Ballettproduktionen sowie zahlreiche Liederabende und Konzerte auf dem Programm. Neu sind die Festspiele in der Reithalle: In dieser externen Spielstätte präsentiert die Bayerische Staatsoper 2014 experimentelle Musiktheaterprojekte.

Zum Spielplan

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09.01.2014
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Kirill Petrenko beim 3. Akademiekonzert

Kirill Petrenko am Pult des Bayerischen Staatsorchesters
Kirill Petrenko leitet am 13. und 14. Januar erstmals in seiner Funktion als Generalmusikdirektor das Bayerische Staatsorchester in einem symphonischen Konzert. In diesem 3. Akademiekonzert kommt Gustav Mahlers Symphonie Nr. 3 d-Moll zur Aufführung. Es singen der Damen- und Kinderchor der Bayerischen Staatsoper.
Okka von der Damerau, seit 2010 Mitglied des Ensembles, singt das Alt-Solo im 4. Satz. Mit demselben Programm werden das Bayerische Staatsorchester und Petrenko am 15. Januar in Berlin gastieren und auf Einladung von Ministerpräsident Horst Seehofer das Neujahrskonzert der Bayerischen Vertretung im Konzerthaus spielen.

3. Akademiekonzert
Mo 13.01.2014, 20 Uhr
Di 14.01.2014, 20 Uhr
Nationaltheater

 

09.01.2014
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Wiederaufnahmen von „Der fliegende Holländer“ und „Babylon“

Der fliegende Holländer: Anja Kampe
Zwei ganz unterschiedliche Produktionen feiern noch im Januar ihre Wiederaufnahme. In Peter Konwitschnys Interpretation von Wagners Der fliegende Holländer ist erstmals an der Bayerischen Staatsoper der russische Bassbariton Evgeny Nikitin besetzt. Neben Premieren-Senta Anja Kampe singen Michael König (Erik) und Kwangchul Youn (Daland). Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Gabriel Feltz (ab 17. Januar).

Für die Wiederaufnahme von Jörg Widmanns Babylon auf ein Libretto von Peter Sloterdijk in der Inszenierung von La Fura dels Baus kehrt der ehemalige Generalmusikdirektor Kent Nagano an die Bayerische Staatsoper zurück. Die Oper verfolgt diesen Konflikt über die Liebe des Exilanten Tammu zur Babylonierin Inanna, Priesterin im Tempel der freien Liebe. Es singt die Premierenbesetzung, unter anderem Anna Prohaska (Inanna), Claron McFadden (Die Seele), Jussi Myllys (Tammu), Willard White (Der Priesterkönig/Der Tod) und Gabriele Schnaut (Der Euphrat). Die Wiederaufnahme ist am 25. Januar 2014.

09.01.2014

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Premiere „La forza del destino“ in der Inszenierung von Martin Kušej

Plakat 'La forza del destino'
Kurz vor Weihnachten präsentiert Intendant Nikolaus Bachler die zweite Premiere der laufenden Spielzeit und Martin Kušej seine dritte Regiearbeit nach Macbeth (2008) und Rusalka (2010) für die Bayerische Staatsoper: Giuseppe Verdis La forza del destino.
In den Hauptpartien geben Anja Harteros und Jonas Kaufmann jeweils ihr Rollendebüts als Leonora und Alvaro. BR-Klassik sendet die Premiere am 22. Dezember live, die Vorstellung am 28. Dezember wird im Rahmen von STAATSOPER.TV kostenlos über die Homepage der Staatsoper ins Internet übertragen.

Wie auch die Verdi-Opern Simon Boccanegra und Il trovatore beruht La forza del destino auf einem spanischen Drama des frühen 19. Jahrhunderts, das sich vor allem durch starke Kontraste und eine tableauartige Struktur auszeichnet. Martin Kušej lässt in seiner Inszenierung gegenwärtige Bilder von religiösem Eifer und dessen oft kriegerische Konsequenzen aufeinanderprallen. Im Mittelpunkt steht Leonora, die nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters traumatisiert und schuldbeladen die Einsamkeit in einer Einsiedelei sucht. Mönchschöre, romantisierende Kriegsbegeisterung und die Rachelust ihres Bruders erfährt sie als letztlich unentwirrbare Verstrickung durch Schicksal.

Der aus Österreich stammende Intendant des Münchner Residenztheaters zu seinem Regieansatz: „Es gibt keine Macht des Schicksals! Das Schicksal ist eine clevere Erfindung der Kirche, die so mit den Unzulänglichkeiten und Gefühlen der Menschen manipulativ umgehen kann – und hier meint ‚Kirche‘ im Grunde jede Religion, die sich zu einer Art Macht-Gemeinschaft organisiert und pervertiert hat.“ Kušej beschäftigt sich in seiner Neuinterpretation vor allem mit dem Konflikt zwischen der katholischen Kirche und dem Islam.

Es wird die dritte gemeinsame Neuproduktion von zwei Sängern, die seit Jahren besonders eng mit der Bayerischen Staatsoper verbunden sind: Schon 2009 eröffneten Anja Harteros und Jonas Kaufmann in Richard Jones’ Neuinterpretation von Richard Wagners Lohengrin die Münchner Opernfestspiele. Im Juni 2013 folgte Olivier Pys Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Il trovatore. In La forza del destino geben sie ihre Rollendebüts als vom Schicksal schwer gebeuteltes Liebespaar Donna Leonora und Don Alvaro. Außerdem singen Nadia Krasteva (Preziosilla), Vitalji Kowaljow (Il Marchese di Calatrava und Padre Guardiano) und Ludovic Tézier (Don Carlo di Vargas). Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Maestro Asher Fisch, der damit seine erste Premiere an der Bayerischen Staatsoper dirigiert.

Das Werk basiert auf Ángel de Saavedra Duque de Rivas‘ Drama Don Álvaro o La fuerza del sino (1835) und Teile aus Friedrich von Schillers Wallensteins Lager (1798). Eine erste Fassung entstand für das Kaiserliche-Italienische Theater in St. Petersburg, wo das Werk 1862 uraufgeführt wurde. Für die Aufführung an der Mailänder Scala 1869 hat Verdi zahlreiche Überarbeitungen vorgenommen. Zentrale Änderung: Am Ende der zweiten Fassung bleibt Alvaro am Leben. Franz Werfel schlug in seiner berühmt gewordenen freien Nachdichtung von 1926 (Dresden; Dirigat: Fritz Busch) eine Kombination beider Versionen vor. Das Ende entspricht der Mailänder Fassung. Die große Chorszene mit Preziosilla findet wie in der St. Petersburger Fassung in der Mitte des dritten Aktes statt. Kušej und Fisch haben sich an der Szenenabfolge der Werfel-Fassung orientiert.

„La forza del destino“ in den Medien: BR-Klassik und STAATSOPER.TV


BR-Klassik überträgt die Premiere im Hörfunk am 22.12. live ab 19.00 Uhr. Die dritte Vorstellung der seit Wochen ausverkauften Premierenserie wird am 28. Dezember 2013 im Rahmen von STAATSOPER.TV live auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper übertragen. Auf www.staatsoper.de/tv können Musikliebhaber aus aller Welt die gesamte Oper inklusive Einführung von Staatsintendant Nikolaus Bachler und Backstage-Berichten in der Pause verfolgen – wie immer kostenlos.

Giuseppe Verdi
La forza del destino
Premiere
So 22.12.2013, 18.00 Uhr *
Vorstellungen
Mi 25.12.2013, 18.00 Uhr
Sa 28.12.2013, 18.00 Uhr **
Do 02.01.2014, 19.00 Uhr
So 05.01.2014, 18.00 Uhr
Mi 08.01.2014, 19.00 Uhr
Sa 11.01.2014, 19.00 Uhr
Nationaltheater

* Zeitversetzte Radio-Übertragung ab 19 Uhr auf BR-Klassik
** Live-Stream auf STAATSOPER.TV

Ausstattungspartner der Bayerischen Staatsoper



Uraufführung der  ersten Fassung: 10. November 1862, Kaiserlichen-Italienischen Theater in St. Petersburg (Libretto: Francesco Maria Piave)

Erstaufführung der  zweiten Fassung: 27. Februar 1869, Teatro alla Scala in Mailand (Textliche Neufassung: Antonio Ghislanzoni)

Deutsche Erstaufführung: 1878 (zweite Fassung in ital. Sprache), Krollsches Theater in Berlin

Münchner Erstaufführung: 11. November 1926 in der Werfel-Fassung (Musikalische Leitung: Karl Böhm)

Letzte Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper: 28. Juni 2005 (Musikalische Leitung: Fabio Luisi, Inszenierung: David Alden)

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Erste Premiere der Saison: Richard Strauss' „Die Frau ohne Schatten“

Kirill Petrenko. © Wilfried Hösl
Vor 50 Jahren, am 21. November 1963 öffnete das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Münchner Nationaltheater mit der Premiere von Die Frau ohne Schatten seine wiedererrichteten Pforten. Auch 2013 eröffnet die Bayerische Staatsoper mit Richard Strauss' Werk den Reigen der Neuinszenierungen der Saison. Erstmals in seiner Funktion als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wird Kirill Petrenko das Bayerische Staatsorchester leiten.

„Die Möglichkeit, Strauss’ Die Frau ohne Schatten zu dirigieren, hat mich wie der Blitz getroffen. Das ist für mich ein Geschenk des Himmels! Es erfüllt mich mit großer Ehrfurcht, diese Oper an diesem Ort aufzuführen und eine solch eindrucksvolle Tradition fortzusetzen“, so Petrenko. Erstmals in der Rezeptionsgeschichte des Werkes an der Bayerischen Staatsoper wird Petrenko die ungekürzte Version präsentieren.

Für die Neuinterpretation zeichnet der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski verantwortlich, der 2007 an der Bayerischen Staatsoper schon Peter I. Tschaikowskys Eugen Onegin inszenierte. Inspiriert wurde Warlikowski von Alain Resnais‘ Film Letztes Jahr in Marienbad von 1961, in dem sich in der Nachkriegszeit der gesamte europäische Hochadel in einem fiktiven deutschen Kurbad wiedertrifft. „[Die Frau ohne Schatten] … könnte die Geschichte einer Frau, eines Paares sein, das in einem Sanatorium lebt, um dort für sich eine Antwort zu suchen – das ist die reiche, sozusagen dekadente Welt. Auf der anderen Seite wäre in demselben Sanatorium das bodenständige Paar der Färber, das hier die Wäsche der Sanatoriumsgäste wäscht. Das ruft uns natürlich auch den Zauberberg von Thomas Mann in Erinnerung…“, so Warlikowski.

Die kanadische Sopranistin Adrianne Pieczonka singt die Kaiserin. Deborah Polaski kehrt nach ihrem Porträt der Küsterin in Leoš Janáčeks Jenůfa 2009 als Amme auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück. Erstmals an einer Premiere der Bayerischen Staatsoper beteiligt ist der südafrikanische Tenor Johan Botha, der in der Partie des Kaisers zu erleben sein wird. Wolfgang Koch, zuletzt der Alberich in Andreas Kriegenburgs Ring des Nibelungen, gibt den Färber Barak, seine Partnerin als Färberin wird die russische Sopranistin Elena Pankratova sein.

STAATSOPER.TV: „Die Frau ohne Schatten“

Als zweite Vorstellung der laufenden Saison wird die Vorstellung von Die Frau ohne Schatten am 1. Dezember 2013 im Rahmen von STAATSOPER.TV live auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper übertragen. Auf www.staatsoper.de/tv gibt es die gesamte Oper inklusive Einführung von Staatsintendant Nikolaus Bachler und Backstage-Berichten in der Pause wie immer kostenlos.

„Die Frau ohne Schatten“ in den Medien

Die Premiere von Die Frau ohne Schatten wird am 21. November live auf BR Klassik übertragen. Zuvor führt die Sendung Foyer in das Werk ein und bringt unter anderem ein Live-Gespräch mit Nikolaus Bachler.

Die Frau ohne Schatten
Do 21.11.2013, 17 Uhr
Foyer ab 16.30 Uhr
Weitere Informationen zur Live-Übertragung

Zusätzlich wird die Vorstellung am 1. Dezember leicht zeitversetzt ab 19 Uhr auf 3sat übertragen.

Foto-Download
Adrianne Pieczonka (Die Kaiserin)
Johan Botha (Der Kaiser), Kinderstatisterie
Sebastian Holecek (Der Geisterbote), Deborah Polaski (Die Amme), Adrianne Pieczonka (Die Kaiserin), Statisterie
Elena Pankratova (Die Färberin), Statisterie
Fotos: Wilfried Hösl

Interview mit Krzysztof Warlikowski (PDF-Download)
aus MAX JOSEPH Nr. 1 2013/14



18. November 2013

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Die App der Bayerischen Staatsoper

Die App der Bayerischen Staatsoper
Ab sofort ist die mobile Applikation für Smartphones und Tablet-PCs der Bayerischen Staatsoper (iOS und Android) kostenlos erhältlich und macht den Besuch des Nationaltheaters noch einfacher – egal ob virtuell oder im Vorfeld zu einer Vorstellung.
Herzstück der App ist ein virtueller Rundgang, der in 360-Grad-Panoramen vom Max-Joseph-Platz über die Säle im Vorderhaus bis auf die Bühne des Nationaltheaters führt. Das Besondere: In jedem der Räume sind Hotspots versteckt, die mit kleinen Videos, Audio-Features, Texten und Fotogalerien aus der bewegten Geschichte des Nationaltheaters erzählen. Ob Wissenswertes über den Schnürboden, Kuriosa wie den Zusammenhang von Feuersbrunst und Bier oder Interviews mit Sängern wie Hermann Prey, Edita Gruberova oder Diana Damrau – fast 30 Beiträge laden ein, das Nationaltheater aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Der virtuelle Rundgang wird in Zukunft durch weitere Räume und Features erweitert.

Ein zweiter wichtiger Bestandteil der App ist ein großer Service-Bereich, mit dem man etwa individuell Push-Benachrichtigungen abonnieren kann, die an den Vorverkaufsbeginn oder die Aufführung bestimmter Produktionen erinnern. Die Favoritenfunktion ermöglicht es außerdem, den Spielplan nach bestimmten Künstlern oder Werken zu filtern.

Die technische Realisation der App betreute mmc 2.0 – Agentur für interaktive Medien. Die im virtuellen Rundgang enthaltenen Texte, Audio- und Video-Features stammen von Florian Heurich.

Aufgrund der Dateigröße empfehlen wir, die App im WLAN herunterzuladen.

  

13.11.2013
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50 Jahre Wiedereröffnung Nationaltheater

Das Nationaltheater nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg
Staatsintendant Nikolaus Bachler präsentierte heute Vormittag in München die Projekte anlässlich des 50jährigen Jahrestages der Wiedereröffnung des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Münchner Nationaltheaters. Friedrich Nietzsches Zitat „Wie man wird, was man ist.“ steht über der Spielzeit und verweist auf die wechselvolle Geschichte des Hauses, das 1963, 20 Jahre nach der Zerstörung durch einen Bombenangriff im Oktober 1943, seine wiedererrichteten Pforten öffnete.
Damals stand Die Frau ohne Schatten auf dem Spielplan, und Richard Strauss’ Oper ist auch die erste Premiere der Spielzeit 2013/14 unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Kirill Petrenko. Zuvor erinnert ein Festakt an den Jahrestag. Ein Forschungsprojekt an der LMU München, eine Themenkonzertreihe und eine Unmögliche Enzyklopädie extra beschäftigen sich mit der Historie und Entwicklung des Hauses. Zusätzlich wird die neue Porträtgalerie eröffnet, ein Bildband erscheint, und die Staatsopern-App geht online.

Details zu den einzelnen Themen in der Presseinformation
(PDF-Download)

Für historisches Fotomaterial, Reproduktionen der neuen Porträts sowie weitere Informationen schreiben Sie bitte an: presse@staatsoper.de

Festakt am 17. November 2013

Den Auftakt eine umfangreiche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationaltheaters macht ein Festakt am 17. November. Kirill Petrenko wird erstmals in seiner Funktion als Generalmusikdirektor ans Pult des Bayerischen Staatsorchesters treten und Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Strauss und Richard Wagner dirigieren. Es singen Nina Stemme und Jonas Kaufmann, Festredner ist Péter Esterházy.

Festakt: 50 Jahre Wiedereröffnung des Nationaltheaters
So 17.11.2013, 11 Uhr
Nationaltheater

Premiere „Die Frau ohne Schatten“

Kirill Petrenkos erste Premiere als Generalmusikdirektor eröffnet den Reigen der Neuinszenierungen der Saison 2013/14. „Die Möglichkeit, Strauss’ Die Frau ohne Schatten zu dirigieren, hat mich wie der Blitz getroffen. Das ist für mich ein Geschenk des Himmels! Es erfüllt mich mit großer Ehrfurcht, diese Oper an diesem Ort aufzuführen und eine solch eindrucksvolle Tradition fortzusetzen“, so Petrenko. Für die Neuinterpretation zeichnet der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowski verantwortlich, der 2007 an der Bayerischen Staatsoper schon Peter I. Tschaikowskys Eugen Onegin inszenierte.

Richard Strauss
Die Frau ohne Schatten
Premiere am
Donnerstag, 21. November 2013, 17.00 Uhr 
Nationaltheater

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Forschungsprojekt Theaterwissenschaft München

Das 50jährige Jubiläum der Wiedereröffnung des Nationaltheaters ist für die Bayerische Staatsoper Anlass, sich mit der Geschichte des Hauses im Zeitraum 1933 bis 1963 zu beschäftigen. Staatsintendant Nikolaus Bachler hat ein Forschungsteam der Theaterwissenschaft München an der Ludwig-Maximilians-Universität beauftragt, personelle und ästhetische Entwicklungen und Brüche insbesondere nach dem 2. Weltkrieg an der Bayerischen Staatsoper zu untersuchen. Die Schwerpunkte des Forschungsprojektes liegen einerseits in ästhetisch-interpretatorischer Hinsicht auf der Musiktheaterpolitik jener Jahre, andererseits auf dem architektonischen, institutionellen und personellen Wiederaufbau des Nationaltheaters. Die Sondierungsphase ist abgeschlossen, das Projekt ist bis zum Frühjahr 2015 angesetzt.

Weitere Informationen

Themenkonzerte

Als Teil der 50-Jahr-Feierlichkeiten veranstaltet das Bayerische Staatsorchester im November eine Reihe an Themenkonzerten, die – wie schon in der Vergangenheit das Oktobermusikfest – in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft realisiert werden. Inhaltlich dreht sich auch die Kammerkonzertreihe, die unter der Schirmherrschaft von Kirill Petrenko steht, um die drei prägenden Jahre 1943, 1963 und 2013, also um Zerstörung, Wiederaufbau und Gedenkjahr. Die begleitenden Vorträge und Lesungen behandeln Themen rund um Krieg, Friede und Verantwortung.

Zum Spielplan

Die neue Porträtgalerie der Bayerischen Staatsoper

Am 16. Oktober 2013 bekommt die historische Porträtgalerie des Nationaltheaters Zuwachs: 21 ausgewählte Sängerpersönlichkeiten der letzten fünf Jahrzehnte, die eng mit der Bayerischen Staatsoper verbunden sind oder waren, wurden von ebenso vielen zeitgenössischen bildenden Künstlern porträtiert. Die neuen Porträts von u.a. Júlia Várady, Jonas Kaufmann, Kurt Moll, Waltraud Meier, Dietrich Fischer-Dieskau, Fritz Wunderlich oder Diana Damrau werden dauerhaft im Vorderhaus des Nationaltheaters ausgestellt sein und dort einen reizvollen Dialog mit den historischen Porträts eingehen.

08.10.2013

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Das waren die Münchner Opernfestspiele 2013

 
Am heutigen Mittwochabend gehen die Münchner Opernfestspiele 2013 mit Richard Wagners Parsifal zu Ende. Intendant Nikolaus Bachler beschließt die Festspiele in seiner fünften Saison mit einer Auslastung von 99,93 Prozent bei den Oper- und Liederabenden im Nationaltheater (Auslastung Saison 2012/13 gesamt: 98,66 %).

Insgesamt standen an 41 Tagen über 75 Veranstaltungen auf dem Spielplan. Im Fokus der diesjährigen Opernfestspiele standen die beiden Jubilare Giuseppe Verdi und Richard Wagner, insgesamt wurden 17 Bühnenwerke der Komponisten (inkl. Wagners komplettem Ring) gespielt, ergänzt durch Strauss' Ariadne auf Naxos, Widmanns Babylon und Mussorgskys Boris Godunow.

Die Premiere von Giuseppe Verdis Il trovatore, inszeniert von OIivier Py in seinem Hausdebüt, eröffnete die Münchner Opernfestspiele. Zum zweiten Mal gestaltete zwei Publikumslieblinge (nach Lohengrin 2009) gemeinsam eine Festspielpremiere: Jonas Kaufmann gab sein Rollendebüt als Manrico, an seiner Seite war erstmals Anja Harteros als Leonora in München zu erleben. Über 120.000 Zuschauer aus 56 verschiedenen Ländern sahen im Rahmen von STAATSOPER.TV am 5. Juli die Vorstellung im Live-Stream.

Die zweite Festspielpremiere zeigte im Prinzregententheater Katie Mitchells Inszenierung von George Benjamins Written on Skin als deutsche Erstaufführung. Mit dieser Premiere verabschiedete sich Kent Nagano nach seiner siebenten Spielzeit von der Position des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper.

Das diesjährige Festspielrahmenprogramm, unter dem Spielzeitthema vox populi, wurde mit dem Freiluftspektakel Wagner vs. Verdi eröffnet. Damit ehrte die Bayerische Staatsoper die beiden Komponisten anlässlich ihres 200jährigen Jubiläums mit einem von La Fura dels Baus und Moritz Eggert konzipierten musikalischen Wettstreit auf dem Max-Joseph Platz.

Der Berliner Regisseur Axel Ranisch präsentierte mit den beiden Einaktern The Bear / La voix humaine eine experimentellen Abend im Theatiner Film, bei dem Film und Live-Darbietung ineinander übergingen. In der Akademie der Schönen Künste zeigte das Nowy Teatr Warschau schließlich die Tanzperformance Nancy.Interview. Ergänzt wurde das vox populi-Programm durch die Unmögliche Enzyklopädie: Radioshow sowie einem Video-Walk rund um das Nationaltheater. Ein weiteres Highlight bildete letzten Samstag Paul van Dyk meets Verdi, bei dem der international gefragte DJ zusammen mit Künstlern der Bayerischen Staatsoper seine Elektro-Beats mit Verdis Melodien mischte und mit 500 Besuchern eine Nacht lang die Bühne des Nationaltheaters zum Dancefloor machte.

Insgesamt 53.000 Zuschauer feierten zudem den Festspielsommer bei Oper für alle, mit der Live-Übertragung von Modest Mussorgskys Boris Godunow und dem Open-Air-Festspielkonzert unter der Leitung von Zubin Mehta. Zum 16. Mal fanden diese beiden Abende zusammen mit dem langjährigen Partner der Münchner Opernfestspiele, BMW München, bei freiem Eintritt statt.

Partner der Opernfestspiele
 

Partner der vox populi-Projekte
  


31.07.2013

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Die Festpielpreise 2013

Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Die traditionell von der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele vergebenen Festspielpreise (2013 dotiert mit insgesamt EUR 40.000) gehen in diesem Jahr an drei verschiedene Preisträger.

Das Dramaturgie-Team des Hauses (Miron Hakenbeck, Rainer Karlitschek, Andrea Schönhuber, Olaf A. Schmitt, Christoph Lang) wird für die Konzeption der vox populi-Projekte während der Festspiele geehrt, Ensemblemitglied Hanna-Elisabeth Müller für ihre zahlreichen Auftritte bei der UniCredit Festspiel-Nacht, in Ariadne auf Naxos, Don Carlo, Parsifal, Das Rheingold und Götterdämmerung. Den dritten dotierten Preis erhält die technische Abteilung der Bayerischen Staatsoper für den außergewöhnlichen Einsatz beim Festpielprogramm, welches durch die Vielfalt der verschiedenen Produktion auch zahlreiche Nachtschichten nötig machte.

Ein undotierter Ehrenpreis geht an den Münchner Komponisten Moritz Eggert für die Konzeption und Komposition bei Wagner vs. Verdi.

31.07.2013

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Ausblick auf den Herbst 2013

Gaetano Donizetti: L'elisir d'amore. Giuseppe Filianoti, Damenchor der Bayerischen Staatsoper
Die neue Saison startet an der Bayerischen Staatsoper am 20. September mit Gaetano Donizettis L'elisir d'amore. Bereits am 21. September nimmt das Bayerische Staatsballett John Crankos Romeo und Julia wieder ins Programm auf.

Mit Le nozze di Figaro und Don Giovanni kommen zwei zentrale Werke des Schaffens Mozarts zur Aufführung. Don Giovanni bringt ein Wiedersehen mit Simon Keenlyside, der auch die Titelpartie in Alban Bergs Wozzeck übernehmen wird.

In L'elisir d'amore von Gaetano Donizetti ist wieder Giuseppe Filianoti in der Rolle des Nemorino zu erleben. Er begeisterte schon bei der Premiere im Dezember 2009 mit seiner Interpretation à la Charlie Chaplin.

Die kommende Spielzeit steht ganz im Zeichen des 50jährigen Jubiläums der Wiedereröffnung des Nationaltheaters und beschäftigt sich mit dem Thema „Wie man wird, was man ist.“

Im Herbst 2013 wird es anlässlich des 50-jährigen Jahrestags der Wiedereröffnung eine umfangreiche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationaltheaters geben. Den Auftakt macht ein Festakt am 17. November, bei dem Kirill Petrenko erstmals in seiner Funktion als Generalmusikdirektor ans Pult des Bayerischen Staatsorchesters treten wird. Außerdem werden fünf Themenkonzerte an die Wiedereröffnung erinnern. Wie schon 1963 steht 2013 Richard Strauss’ Die Frau ohne Schatten auf dem Programm der Bayerischen Staatsoper. Das Dirigat übernimmt Kirill Petrenko.

Das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper möchte sich herzlich für das Interesse und die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Spielzeit bedanken und wünscht Ihnen einen erholsamen Sommer!

Das Pressebüro ist ab dem 16. September wieder für Sie da.

31.07.2013

 

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Das war "Oper für alle" und "Paul van Dyk meets Verdi"

Zubin Mehta bei 'Oper für alle'
Insgesamt ca. 53.000 Klassikfans waren am Freitag und Samstag bei Oper für alle dabei – entweder vor Ort am Max-Joseph-Platz, am Wiener Rathausplatz oder online via Live-Stream. Oper für alle fand in diesem Jahr zum 16. Mal im Rahmen der Münchner Opernfestspiele statt, dank BMW München bei freiem Eintritt.

Vor dem Oper für alle-Konzert am Samstag unter Zubin Mehta stand am Freitag die audiovisuelle Live-Übertragung von Modest Mussorgskys Boris Godunow auf die Großleinwand auf dem Max-Joseph-Platz auf dem Programm. Durch den Abend führte wie schon im letzten Jahr Nina Ruge. Zusätzlich wurde die Bühne des Nationaltheaters in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli zur Tanzfläche: DJ Paul van Dyk mischte bei Paul van Dyk meets Verdi seine Elektro-Beats mit Verdi-Klängen.

"Oper für alle" dank
 

"Boris Godunow" live am Max-Joseph-Platz und im Internet

Die audiovisuelle Live-Übertragung von Boris Godunow am 26. Juli lockte die ersten Opern-Fans bei sommerlich-heißen Temperaturen schon ab 16 Uhr auf den Max-Joseph-Platz. Ab 18.30 Uhr begrüßte Nina Ruge die zahlreichen Gäste und führte unter anderem Gespräche mit Staatsintendant Nikolaus Bachler, Generalmusikdirektor Kent Nagano oder Gerhard Siegel, dem Sänger des Fürst Schuiskij. Calixto Bieitos Neuinterpretation von Modest Mussorgskys dunklem Meisterwerk war neben Siegel unter anderem mit Alexander Tsymbalyuk, Anatoli Kotscherga und Igor Golovatenko besetzt. Den Schlussapplaus nahmen die Solisten des Abends zusammen mit Kent Nagano und Calixto Bieito nicht nur auf der Bühne, sondern gegen 22.30 Uhr auch auf den Treppen des Nationaltheaters von den knapp 8.000 Gästen entgegen.

Wer weder im Opernhaus noch auf dem Platz vor der Oper dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, die Vorstellung im Rahmen von STAATSOPER.TV live und online zu verfolgen – wie immer auch kostenlos. Ca. 35.000 Zuschauer aus 43 verschiedenen Ländern waren beim Stream dabei. Zusätzlich war die Live-Übertragung auch beim alljährlichen Filmfestival am Wiener Rathausplatz zu verfolgen.

Oper für alle-Konzert

Am Samstag spielte das Bayerische Staatsorchester unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta Giuseppe Verdis Messa da Requiem. Die Solopartien sangen Sondra Radvanovsky, Ekaterina Gubanova, Joseph Calleja und René Pape. Zuvor gab ATTACCA, das Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, Ludwig van Beethovens Ouvertüre zu Egmont zum Besten. Zum Konzert kamen knapp 10.000 Besucher.

Oper für alle fanden auch in diesem Jahr dank dem langjährigen Partner der Opernfestspiele, BMW München, bei freiem Eintritt statt. „Die besondere Atmosphäre unter freiem Himmel hat eine ganz eigene Dynamik, die sich nicht in Worte fassen lässt“, zeigte sich Peter Mey, neuer Leiter der BMW Niederlassung München, von der Atmosphäre angetan.

Paul van Dyk meets Verdi

Nach dem Konzert interpretierte der weltweit bekannte DJ Paul van Dyk Stücke von Giuseppe Verdi neu. Mit Unterstützung von Staatsopern-Künstlern wie René Pape, Iulia Maria Dan, Andrea Borghini, Rafał Pawnuk und OperaBrass gingen die Club-Beats von van Dyk eine interessante Symbiose mit den Melodien aus Macbeth, La traviata oder Aida ein. Die Solisten traten entweder ganz „pur“ mit Klavierbegleitung auf, oder die Arien wurden mit van Dyks Rhythmus unterlegt. Die Darbietungen hallten immer wieder in den folgenden Sets des DJs nach und sorgten für so manchen Überraschungseffekt.

"Bei diesem Projekt war mir sofort klar, dass es dafür nur einen Komponisten gibt, dessen Musik den Übergang von klassischer zu elektronischer Musik trägt: Verdi“, so Paul van Dyk vor dem Konzert.

„Die Vielfältigkeit der Münchner Opernfestspiele hat sich an diesem Wochenende wieder mal aufs allerschönste gezeigt: Der dunkle Stoff Mussorskys in Boris Godunow, die mächtigen Chöre in Verdis Requiem, die Beats von Paul van Dyk – und das alles innerhalb von zwei Tage – auch für mich ein besonderes Erlebnis“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler.

Partner der vox populi-Projekte
 

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Der Max-Joseph-Platz bei „Oper für alle“
Applaus beim „Oper für alle“-Konzert
(v.l.: René Pape, Ekaterina Gubanova, Zubin Mehta, Sondra Radvanovsky, Joseph Calleja)
Applaus für „Boris Godunow“
(v.l. Alexander Tsymbalyuk, Peter Mey, Kent Nagano, Gerhard Siegel, Nina Ruge, Calixto Bieito, Nikolaus Bachler)
Paul van Dyk am DJ-Pult
Paul van Dyk meets Verdi 1
Paul van Dyk meets Verdi 2

Alle Fotos: © Wilfried Hösl

28. Juli 2013

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Verdi, Mussorgsky und Elektro-Beats bei den Münchner Opernfestspielen

Oper für alle: Zubin Mehta
Am letzten Wochenende der Münchner Opernfestspiele 2013 ist es wieder soweit: Die Bayerische Staatsoper lädt zusammen mit der BMW Niederlassung München bereits zum 16. Mal zu einem der Höhepunkte der Saison: dem traditionellen Oper für alle-Wochenende. Zusätzlich wird die Bühne des Nationaltheaters in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli zur Tanzfläche: DJ Paul van Dyk mischt bei Paul van Dyk meets Verdi seine Elektro-Beats mit Verdi-Klängen.

Am 26. Juli wird Modest Mussorgskys Boris Godunow in der Inszenierung Calixto Bieitos live aus dem Nationaltheater auf den Max-Joseph-Platz übertragen. In der Titelpartie singt der junge ukrainische Bass Alexander Tsymbalyuk, Generalmusikdirektor Kent Nagano steht am Pult. Durch den Abend führt wie schon 2012 Nina Ruge. Im Rahmen von STAATSOPER.TV wird diese Vorstellung zusätzlich als 10. Live-Stream der Saison kostenlos auf www.staatsoper.de/tv übertragen.

Das Festspiel-Konzert am 27. Juli, ebenfalls auf dem Max-Joseph-Platz, steht unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Es erklingt Giuseppe Verdis Messa da requiem mit den Solisten Sondra Radvanovsky, Ekaterina Gubanova, Joseph Calleja und René Pape. Davor spielt das Jugendorchester ATTACCA Beethovens Ouvertüre zu Egmont. Wie immer ist der Eintritt zu beiden Oper für alle-Abenden kostenlos – dank des langjährigen Festspiel- und Oper für alle-Partners BMW München. Dankenswerter Weise wird der Münchner Automobilhersteller dieses Engagement für weitere drei Jahre fortsetzen.

Nach dem Konzert wird der weltweit bekannte DJ Paul van Dyk Stücke von Giuseppe Verdi neu interpretieren. Die Entscheidung für Verdi sei nicht schwer gewesen, so Paul van Dyk: "Bei diesem Projekt war mir sofort klar, dass es dafür nur einen Komponisten gibt, dessen Musik den Übergang von klassischer zu elektronischer Musik trägt: Verdi." Verdis Musik sei eine wunderbare Mischung aus dramatischen und melodramatischen Passagen, die von Emotionen getragen werde. „Genau diese Elemente verbinde ich auch mit meiner Musik", sagt Paul van Dyk.

Mit Unterstützung von Staatsopern-Künstlern wie Nadja Michael, Ekaterina Gubanova, Iulia Maria Dan, Andrea Borghini und OperaBrass werden die Club-Beats von van Dyk eine interessante Symbiose mit den Melodien aus Macbeth, La traviata oder Aida eingehen.

Oper für alle
Boris Godunow
Fr 26.07.2013, 20 Uhr
Max-Joseph-Platz

Festspiel-Konzert „Oper für alle“
Sa 27.07.2013, 20.30 Uhr
Max-Joseph-Platz

Paul van Dyk meets Verdi
Sa 27.07.2013, 23.30 Uhr
Nationaltheater

Oper für alle dank des Partners der Opernfestspiele
  

Medienpartner
 



Foto-Download
Oper für alle 1
Oper für alle 2
Foto: Wilfried Hösl
Paul van Dyk
Foto: Olaf Heine

19. Juli 2013

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Festspielpremiere „Written on Skin“ am 23. Juli

George Benjamin: Written on Skin
Die letzte Premiere der Saison findet im Prinzregententheater statt und widmet sich der Musik des 21. Jahrhunderts. George Benjamins Written on Skin hatte im Juli 2012 in Aix-en-Provence Weltpremiere, die Bayerische Staatsoper zeigt die deutsche Erstaufführung.
In München steht die Produktion unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano. „Written on Skin besitzt ein faszinierendes Libretto, vor allem aber ist das Thema sehr aktuell: der Kampf der Geschlechter, das Thema von Abhängigkeit, Unterwerfung und Ablehnung zwischen zwei Menschen, die Spielarten der Gewalt“, so Nagano im Interview für MAX JOSEPH.

Die britische Regisseurin Katie Mitchell präsentiert mit diesem Werk zum ersten Mal eine Kreation für die Bayerische Staatsoper, das Libretto stammt aus der Feder des britischen Schriftstellers Martin Crimp. Im Orchestergraben sitzt das Klangforum Wien.

In der Hauptrolle ist die gefeierte Sopranistin Barbara Hannigan als Agnès zu erleben, die in der kommenden Saison die Partie der Marie in der Neuinszenierung von Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko singen wird.

George Benjamin
Written on Skin
Premiere
Di 23.07.2013, 20 Uhr
Vorstellungen
Do 25.07.2013, 20 Uhr
Sa 27.07.2013, 19 Uhr
Prinzregententheater

Alle Vorstellungen im Programm Junges Publikum

Partner der Uraufführungen der Bayerischen Staatsoper
   

11.07.2013
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Liederabende und Konzerte

Cuvilliés-Theater
Bis zum Ende der Spielzeit stehen noch acht vielfältige Konzerte und drei Liederabende auf dem Programm der Münchner Opernfestspiele.
So bietet das 4. Festspiel-Kammerkonzert (17. Juli) Musik von Luciano Berio, Jean Franҫaix und Jean-Michel Damase, während beim 5. Festspiel-Kammerkonzert „Romanze ed Arie da Camera“ von Bellini und Verdi sowie Lieder von Richard Wagner auf dem Programm stehen. Es singen Patrizia Ciofi, Franco Vassallo und Okka von der Damerau (22. Juli). Den Abschluss der Konzertsaison gestalten die jungen Musiker der Orchesterakademie mit Richard Wagners Wesendonck-Liedern und Gustav Mahlers Das Lied von der Erde (28. Juli). Es singen Kevin Conners, Okka von der Damerau und Angela Brower. Die beiden zuletzt genannten Ensemble-Sängerinnen gestalten zudem am 20. Juli im Cuvilliés-Theater zusammen mit Tara Erraught einen Musikalischen Salon mit Liedern und Ensembles von Händel, Purcell, Mozart und Schumann. Diana Damrau und Harfenist Xavier de Maistre treten am 22. Juli mit Liedern von Richard Strauss, Smetana, Liszt, Canteloube und Dvořák auf, während Christian Gerhaher am 28. Juli im Prinzregententheater ausgewählte Lieder von Robert Schumann interpretiert.

Zum Konzertprogramm der Münchner Opernfestspiele

   

11.07.2013
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Reminder: "Il trovatore" bei STAATSOPER.TV am 5. Juli 2013

Il trovatore: Anja Harteros und Jonas Kaufmann
Am Freitag, den 5. Juli 2013, präsentiert die Bayerische Staatsoper im Rahmen von STAATSOPER.TV den neunten Live-Stream der laufenden Saison. Auf dem Programm steht die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis Il trovatore durch Olivier Py, die erste große Premiere der Münchner Opernfestspiele. 

Die beiden Hauptpartien werden von zwei Publikumslieblingen verkörpert, die schon im Jahre 2009 mit Wagners Lohengrin gemeinsam die Festspiele eröffnet hatten. Der Münchner Tenor Jonas Kaufmann gibt sein Rollendebüt als Manrico, an seiner Seite singt Anja Harteros die Leonora. Das Quartett der Hauptpartien vervollständigen Elena Manistina (Azucena) und Alexey Markov (Graf von Luna). Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Verdi-Kenner Paolo Carignani. Beginn der audiovisuellen Live-Übertragung ist um 19.00 Uhr auf www.staatsoper.de/tv.

STAATSOPER.TV

Als erstes internationales Opernhaus präsentiert die Bayerische Staatsoper mit STAATSOPER.TV in der Saison 2012/13 eine Auswahl von acht Opernproduktionen und zwei Ballettvorstellungen live und kostenlos im Internet. Die Übertragungen sind für die Zuschauer wie immer kostenlos. Mit Il trovatore überträgt die Bayerische Staatsoper bereits die neunte Vorstellung der laufenden Saison. Darauf folgt Ende Juli zum Abschluss der STAATSOPER.TV-Saison noch die Übertragung von Calixto Bieitos Inszenierung von Boris Godunow.

STAATSOPER.TV
Il trovatore
Fr 05. Juli 2013, 19 Uhr
www.staatsoper.de/tv

Fotodownload
Anja Harteros und Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Elena Manistina, Francesco Petrozzi, Statisterie und Opernballett
Fotos: Wilfried Hösl

Il trovatore gefördert durch den
Partner der Münchner Opernfestspiele
 



02.07.2013

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„Wagner vs. Verdi“ im Rückblick

Wagner vs. Verdi
Mit dem Freiluft-Spektakel Wagner vs. Verdi ehrte die Bayerische Staatsoper am Freitagabend im Rahmen der vox populi-Projekte der Münchner Opernfestspiele die beiden großen Jubilare des Jahres 2013, Richard Wagner und Giuseppe Verdi. In der Münchner Innenstadt inszenierten Carlus Padrissa von La Fura dels Baus und der Münchner Komponist Moritz Eggert mit einem Augenzwinkern einen musikalischen Wettstreit mit Showdown auf dem Max-Joseph-Platz.

Unter Beteiligung von über 240 Instrumentalisten und 60 (Flug-)Artisten, Statisten und Tänzern versuchten Wagner und Verdi, visualisiert durch zwei über neun Meter hohe Figuren, sich mit ihren bekanntesten Melodien, gespielt in einer Fassung für Blechinstrumente, zu übertrumpfen. Es wirkten Musiker des Bayerischen Staatsorchesters, das Polizeiorchester München, die Musikkapelle Peter Mayr Pfeffersberg und zwei bayerische Blaskapellen mit.

Knapp 10.000 Münchnerinnen und Münchner folgten dem Aufruf der Bayerischen Staatsoper, sich ihrem Favoriten anzuschließen und in den Wettstreit zu ziehen. Gegen 23.00 Uhr konnte das Ergebnis, verkündet von der Muse Euterpe, natürlich nur heißen: Unentschieden!

„Es sind die beiden Dioskuren am Opernhimmel, die weltweit jeden Abend nebeneinander existieren. Wagner schafft Weltbilder, Verdi Menschenbilder. Verdi braucht Mitarbeiter, Arbeitspartner, sucht den Dialog, Wagner braucht vor allem Zuhörer und Bewunderer. Unmöglich, sich für einen dieser beiden Zwillingssterne zu entscheiden“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler.

Bevor die beiden Riesenfiguren am Max-Joseph-Platz zum Wettstreit antraten, trafen sich die beiden Lager in der Münchner Innenstadt (Wagner: Karolinenplatz – Verdi: Ludwigstraße). Nach einem Platzkonzert (Karolinenplatz: Musikverein Eichenau e.V., Ludwigstraße: Tölzer Stadtkapelle e.V.) setzten sich die Züge in Bewegung und trafen sich bald darauf am Odeonsplatz. Zur Auferstehungsmusik von Moritz Eggert positionierten sich die beiden Figuren schließlich am Max-Joseph-Platz. Die beiden Schauspieler Stefan Hunstein und Wolfgang Pregler liehen den beiden Riesenfiguren ihre Stimmen und – durch Projektion – ihre Gesichter. Renate Jett sprach gegen Ende des Wettstreits für Euterpe, die Muse der Tonkunst.

Nachdem die beiden Komponisten ihre beliebtesten Melodien, unterstützt von Waldvögeln, Walküren, Kameliendamen und feuersprühenden Artisten, anklingen ließen, vermischten sich die Wagner’schen und die Verdi’schen Klänge zu einem großen Ganzen. Die Ouvertüre zu La traviata ging eine Symbiose mit dem Vorspiel aus Tristan und Isolde ein, der Ritt der Walküren verschmolz mit dem Dies irae aus Verdis Messa da Requiem. Zu Moritz Eggerts Tutti-Finale schließlich kam es zur großen Versöhnung der beiden Musikgenies: Wagners Hirn für Verdi, Verdis Herz für Wagner.

Münchner Opernfestspiele 2013, vox populi-Projekte
La Fura dels Baus / Moritz Eggert
Wagner vs. Verdi

Foto-Download
Die Verdi-Puppe auf der Ludwigstraße
Die Wagner-Puppe am Odeonsplatz (Foto 1)
Die Wagner-Puppe am Odeonsplatz (Foto 2)
Tutti-Finale am Max-Joseph-Platz (Foto 1)
Tutti-Finale am Max-Joseph-Platz (Foto 2)
Tutti-Finale am Max-Joseph-Platz (Foto 3)
Die Musikkapelle Peter Mayr Pfeffersberg, Südtirol
Die beiden Puppen am Max-Joseph-Platz (Foto 1)
Die beiden Puppen am Max-Joseph-Platz (Foto 2)
Alle Fotos: © Wilfried Hösl

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29. Juni 2013

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Festspielpremiere „Il trovatore“

Il trovatore: Anja Harteros und Jonas Kaufmann
Mit der Neuinszenierung von Il trovatore stellt sich der französische Regisseur Olivier Py erstmals dem Publikum der Bayerischen Staatsoper vor.

Die Premiere ist mit zwei internationalen Publikumslieblingen besetzt: Jonas Kaufmann gibt an der Seite von Anja Harteros als Leonora sein Rollendebüt als Manrico. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Paolo Carignani. Alle Vorstellungen sind seit Monaten ausverkauft, die Staatsoper bietet am 5. Juli im Rahmen von STAATSOPER.TV einen kostenlosen Live-Stream der Vorstellung auf www.staatsoper.de/tv.

Giuseppe Verdi
Il trovatore
Festspiel-Premiere
Do, 27. Juni 2013, 19 Uhr
Vorstellungen
Mo, 1. Juli 2013, 19.00 Uhr
Fr, 5. Juli 2013, 19.00 Uhr
Mo, 8. Juli 2013, 19.00 Uhr
Nationaltheater

STAATSOPER.TV
Il trovatore
Fr, 5. Juli 2013, 19 Uhr
www.staatsoper.de/tv

Il trovatore gefördert durch den

Partner der Münchner Opernfestspiele
 

 

Schon am kommenden Sonntag, 23. Juni, begrüßt Staatsintendant Nikolaus Bachler zur traditionellen Premieren-Matinee. Regisseur Olivier Py, Paolo Carignani und Theologe Franz Xaver Bischof haben sich ebenso angekündigt wie die Solistinnen Anja Harteros und Elena Manistina.

Einführungsmatinee „Il trovatore“
So 23. Juni 2013, 11 Uhr
Nationaltheater

19.06.2013

 

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Oper im Filmtheater: „The Bear / La voix humaine“

Standbild aus 'The Bear' von William Walton (v.l. Heiko Pinkowski, Stefanie C. Braun, Peter Trabner)
Der junge Berliner Filmregisseur Axel Ranisch überraschte mit seinem Film Dicke Mädchen auf zahlreichen Festivals im Kinojahr 2012.
„Die beiden ausgewählten Einakter haben viel miteinander zu tun, es geht um unerfüllte Liebe und um zwei Frauen, die sich möglicherweise in die falschen Männer verliebt haben… Diese beiden kurzen Opern werde ich miteinander verknoten. Wir werden mit Film arbeiten. Aber so richtig mit Film. Nicht einfach Projektionen oder bewegtes Bild in der Kulisse, sondern Kino“, so Axel Ranisch in der Festspielausgabe von MAX JOSEPH.
Die Zuschauer im Theatiner Film sehen sowohl die filmische Umsetzung von William Waltons Oper The Bear als auch den live interpretierten Einakter La voix humaine von Francis Poulenc.

The Bear / La voix humaine
Premiere So, 23. Juni 2013, 20.30 Uhr
Mo, 24. Juni 2013, 20.30 Uhr
Di, 25. Juni 2013, 20.30 Uhr
Theatiner Film

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Foto-Download: Standbild aus 'The bear' von William Walton, Regie Axel Ranisch (v.l. Heiko Pinkowski, Stefanie C. Braun, Peter Trabner)

19.06.2013
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UniCredit Festspiel-Nacht

HVB Festspiel-Nacht
Bei der UniCredit Festspiel-Nacht bieten Festspiel-Künstler zum Auftakt der Opernfestspiele erneut auf mehreren Bühnen in der Innenstadt Höhepunkte aus Oper, Konzert, Tanz, Lied und Literatur.
Neben Vorstellungen in den Fünf Höfen und der Altstadtfiliale der HypoVereinsbank werden auch Aufführungen auf einer Open-Air-Bühne in der Kardinal-Faulhaber-Straße und im HVB Forum stattfinden. Unter anderem treten auf: Tara Erraught, Hanna-Elisabeth Müller, Musiker des Bayerischen Staatsorchesters, OperaBrass, das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und Nikolaus Bachler. Der Eintritt ist kostenlos.

UniCredit Festspiel-Nacht
Sa, 22. Juni 2013, 20.00 Uhr
Fünf Höfe, HVB Forum, Kardinal-Faulhaber-Str, u.a.

 

19.06.2013
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Restkarten für die Opernfestspiele

 
Für einige wenige Vorstellungen zu Festspiel-Beginn sind derzeit noch Restkarten verfügbar, so zum Beispiel für Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos im Prinzregententheater.
In Liederabenden kann man darüber hinaus Dmitri Hvorostovsky und Pavol Breslik erleben. Das Bayerische Staatsballett verabschiedet sich mit drei Vorstellungen von La Fille mal gardée in die Sommerpause.

Richard Strauss
Ariadne auf Naxos
Do, 4. Juli 2013, 19.30 Uhr, k-a-r-t-e-n
So, 7. Juli 2013, 19.30 Uhr, k-a-r-t-e-n
Mi, 10. Juli 2013, 19.30 Uhr, k-a-r-t-e-n
Prinzregententheater

Liederabend Dmitri Hvorostovsky
Mi, 3. Juli 2013, 20 Uhr, k-a-r-t-e-n
Prinzregententheater

Liederabend Pavol Breslik
Fr, 5. Juli 2013, 20 Uhr, k-a-r-t-e-n
Prinzregententheater

La Fille mal gardée
Fr, 12. Juli 2013, 19.30 Uhr, k-a-r-t-e-n
Sa, 13. Juli 2013, 19.30 Uhr, k-a-r-t-e-n
So, 14. Juli 2013, 15.00 Uhr, k-a-r-t-e-n
Prinzregententheater

19.06.2013
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La Fura dels Baus präsentieren „Wagner vs. Verdi“

 
Team Wagner oder Team Verdi? Hirn oder Herz? Brünnhilde oder Traviata? München entscheidet beim Kampf der Giganten. Mit dem Freiluft-Spektakel Wagner vs. Verdi setzt sich die Bayerische Staatsoper mit den beiden großen Jubilaren des Jahres 2013 auseinander.
„Im Inneren des Hauses sehen wir alle ihre Werke, vor der Tür erleben wir mit Augenzwinkern, Lust und Ironie eine fiktive Begegnung der beiden Giganten, die letztlich das Gleiche wollen“, so Intendant Nikolaus Bachler. Erdacht wurde der musikalische Wettstreit von der katalanischen Künstlergruppe La Fura dels Baus und dem Münchner Komponisten Moritz Eggert.

Für Wagner vs. Verdi verwandelt sich der Max-Joseph-Platz in der Münchner Innenstadt am Abend des 28. Juni in eine Kampfarena für einen musikalischen Wettstreit. Carlus Padrissa von La Fura dels Baus, der an der Bayerischen Staatsoper schon Puccinis Turandot und Widmanns Babylon inszeniert hat, erweckt die beiden Komponisten in Gestalt von über neun Meter hohen Riesenfiguren zum Leben. Die Figuren, welche von Kränen bewegt durch die Münchner Innenstadt zum Showdown vor dem Nationaltheater ziehen, werden von einer Armada an Artisten, Blaskapellen sowie Musikern des Bayerischen Staatsorchesters begleitet. Alle Münchnerinnen und Münchner sind dazu aufgefordert, sich für einen der beiden Jubilare zu entscheiden und für „ihren“ Favoriten in den Kampf zu ziehen: Die geheimen Treffpunkte der beiden Komponisten-Lager zum Start des Wettstreites gibt es auf: www.staatsoper.de/wagnerverdi.

Einen Vorgeschmack auf das Open-Air-Spektakel zum Auftakt der diesjährigen Opernfestspiele finden Sie in unserem Video-Trailer, den Sie auch im YouTube-Kanal der Bayerischen Staatsoper finden.

Wagner vs. Verdi
Fr 28. Juni 2013, 20.30 Uhr
Münchner Innenstadt
Eintritt frei, keine Eintrittskarten erforderlich
www.staatsoper.de/wagnerverdi

Foto-Download
Verdi vs. Wagner 1
 
(Giuseppe Fiore als Verdi, Andrew Vanoni als Wagner)
Verdi vs. Wagner 2
(Giuseppe Fiore als Verdi, Andrew Vanoni als Wagner, Isabella Hechelmann and Elisabeth Metzner)
Copyright: Wilfried Hösl

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10.06.2013
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Electronic Press Kit zu „Simon Boccanegra“

Plakat 'Simon Boccanegra'
Mit Simon Boccanegra feiert nach Rigoletto (Dezember 2012) am 3. Juni nun die zweite Neuinszenierung einer Verdi-Oper in dieser Saison Premiere an der Bayerischen Staatsoper.

Der russische Regisseur Dmitri Tcherniakov, der hier schon Mussorgskys Chowanschtschina und Poulencs Dialogues des Carmélites in Szene setzte, wird mit Dirigent Bertrand de Billy am Pult des Bayerischen Staatsorchesters seine Sicht auf das Werk liefern.

In der Titelrolle ist Zeljko Lucic besetzt, seine verloren geglaubte Tochter Amelia Grimaldi verkörpert die lettische Sopranistin Kristīne Opolais. Ergänzt wird das Ensemble durch Stefano Secco in der Rolle des Gabriele Adorno und Vitalij Kowaljow in der Rolle des Jacopo Fiesco.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Audio- und Filmmaterial zur Neuproduktion an.

Das Material setzt sich aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Neuinszenierung zusammen. Für die aktuelle Produktion kommen der der Dirigent Bertrand de Billy und der Bariton Zeljko Lucic (Simon Boccanegra) zu Wort.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@staatsoper.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Giuseppe Verdi
Simon Boccanegra
Premiere
Mo 03.06.2013, 19 Uhr
Vorstellungen
Do 06.06.2013, 19 Uhr
So 09.06.2013, 18 Uhr
Mi 12.06.2013, 19 Uhr
Sa 15.06.2013, 19 Uhr
Fr 12.07.2013, 19 Uhr
Nationaltheater

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31.05.2013

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Künstlerische Projekte zum Spielzeitthema „vox populi“ bei den Münchner Opernfestspielen

 
Im Fokus der Münchner Opernfestspiele 2013 steht – wie schon die gesamte Saison hindurch – mit den beiden Jubilaren Giuseppe Verdi und Richard Wagner die vox populi, die „Stimme des Volkes“.
Neben der Festspielpremiere von Il trovatore präsentiert Intendant Nikolaus Bachler ein breit gefächertes Angebot an Zusatzprojekten, die auf unterschiedliche, spannende und ungewöhnliche Weise auf dieses Thema Bezug nehmen. So setzt etwa die Theatergruppe La Fura dels Baus einen musikalischen Wettstreit zwischen Wagner und Verdi in Szene, der junge Regisseur Axel Ranisch lädt zu Oper im Filmtheater und mit DJ Paul van Dyk mischt ein Troubadour des 21. Jahrhunderts Elektro-Beats mit Verdi-Melodien.

Der Vorverkauf für diese Programmpunkte beginnt am Samstag, 18. Mai 2013, 10.00 Uhr, online oder unter 089 / 2185-1920.

Zum Spielplan

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Wagner vs. Verdi


Kurz nach der ersten Festspielpremiere verwandelt sich der Münchner Max-Joseph-Platz in eine Arena: Die beiden Musikgiganten Giuseppe Verdi und Richard Wagner treten in einem musikalischen Wettstreit gegeneinander an.

Erdacht wurde das Spektakel von der katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus unter Carlus Padrissa, welcher an der Bayerischen Staatsoper schon Puccinis Turandot und Widmanns Babylon inszeniert hat, und dem Münchner Komponisten Moritz Eggert. Zwei riesenhafte Puppen verkörpern die Komponisten, unterstützt werden sie durch eine Armada von Blaskapellen, Musikern des Bayerischen Staatsorchesters und den Münchnerinnen und Münchnern. Der Eintritt ist frei.

Wagner vs. Verdi
Fr 28.06.2013
Warm-Up 20.30 Uhr
Beginn des Wettstreits ca. 22 Uhr
Max-Joseph-Platz
Eintritt frei

Oper im Filmtheater von Axel Ranisch

Der junge Berliner Regisseur Axel Ranisch überraschte mit seinem Film Dicke Mädchen auf zahlreichen Festivals im Kinojahr 2012. Nun hat der Filmemacher, der mittlerweile eine Produktionsfirma gegründet hat und passionierter Opernfan ist, für die Münchner Opernfestspiele ein Projekt erdacht, in dem er seine filmischen Mittel der Improvisation und raschen Produktion mit der Kunstform Oper zusammenbringt. Zwei Einakter dienen als Vorlage für diesen experimentellen Abend: William Waltons The Bear und Francis Poulencs La voix humaine. Die Vorstellungen werden in einem der schönsten Programmkinos Münchens, dem Theatiner Film, gezeigt.
Anschließend ist Axel Ranisch vom 29. Juni bis 6. Juli beim Filmfest München zu Gast, das unter anderem in der Reihe Kinderfilmfest seinen Film Reuber präsentiert.

William Walton / Francis Poulenc
The Bear / La voix humaine
So 23.06.2013, 20.30 Uhr
Mo 24.06.2013, 20.30 Uhr
Di 25.06.2013, 20.30 Uhr
Theatiner Film

Paul van Dyk meets Verdi

Eine Nacht lang auf der Opernbühne tanzen: DJ Paul van Dyk, einer der begehrtesten Elektromusiker der Clubszene, wird einen Abend lang das Nationaltheater in einen Club verwandeln. Zusammen mit Künstlern der Bayerischen Staatsoper vermischt er seine Beats mit Verdi-Klängen.

Paul van Dyk meets Verdi
Sa 27.07.2013
Nationaltheater

Nancy.Interview

In der Bayerischen Akademie der Schönen Künste zeigt das Nowy Teatr Warschau das Tanzstück Nancy.Interview. Mitte der siebziger Jahre entflieht ein Mädchen namens Nancy Spungen seinem unscheinbaren Provinzdasein. Nancy verschafft sich Zugang zur Welt der Rockstars und wird zum größten Groupie ihrer Zeit. Sie beginnt eine Liebesbeziehung mit dem Punk Rock-Star Sid Vicious, die von Drogen und Gewalt geprägt ist.

Kaum ein Jahr später wird sie ermordet in einem New Yorker Hotelbadezimmer aufgefunden. Der des Mordes beschuldigte Sid Vicious stirbt noch vor Prozessbeginn an einer Überdosis. An der Grenze zwischen Tanz und Theater untersucht Choreograph Claude Bardouil die Beziehung zwischen Star und Fan. Nancy Spungen steht exemplarisch für die Sehnsucht, am Glamour und der Unsterblichkeit der Stars teilzuhaben. Nancy gelingt dies auf tragische Weise: durch ihren gewaltsamen Tod, ohne den sich vermutlich niemand an sie erinnern würde.

Nancy.Interview
Do 11.07.2013, 20.30 Uhr
Fr 12.07.2013, 20.30 Uhr
Sa 13.07.2013, 20.30 Uhr
Akademie der Schönen Künste

Radioshow und Videowalk

Ergänzt wird das vox populi-Programm der Münchner Opernfestspiele durch eine Spezialausgabe der Unmöglichen Enzyklopädie: An drei Abenden gestaltet die Dramaturgie der Staatsoper eine Radioshow (ab 21. Juli) auf der Großen Probebühne des Nationaltheaters. Der Popkultur-Experte Thomas Meinecke und der Musikwissenschaftler Wolfgang Rathert treffen mit ihren Plattensammlungen aufeinander und bringen ihre jeweils eigene Geschichte der Musik der letzten einhundert Jahre zu Gehör. Unterstützt werden sie unter anderem durch Musiker des Bayerischen Staatsorchesters.

Außerdem lädt die Staatsoper die Münchnerinnen und Münchner und sonstige Besucher zu einem Video-Walk unter dem Titel Auf offener Straße (ab 1. Juli) rund um das Opernhaus ein: Mit Smartphone und Kopfhörern spürt der Zuschauer einem fremden Blick nach, einer von Musik geleiteten Wahrnehmung. Er folgt den Bildern auf dem Smartphone, als ob er diese selbst aufnehmen würde, und wird zum Flaneur zwischen An- und Abwesendem. Die ca. zehnminütigen Filme lassen sich vor Ort mittels QR-Code auf das eigene Smartphone herunterladen. Alternativ können auch Abspielgeräte und Kopfhörer im Opernshop (Tageskasse der Bayerischen Staatstheater, Marstallplatz 5) entliehen werden.

Die unmögliche Enzyklopädie: Radioshow
Fr 21.06.2013, 20.30 Uhr
Mo 24.06.2013, 20.30 Uhr
Di 25.06.2013, 20.30 Uhr
Nationaltheater - Probenräume

Auf offener Straße
Drei Video-Walks

01.-31.07.2013

UniCredit-Festspiel-Nacht und Oper für alle

Zum Auftakt der Münchner Opernfestspiele lädt die UniCredit Festspiel-Nacht am 22. Juni wieder zu zahlreichen musikalischen und literarischen Programmpunkten in die Münchner Innenstadt. Künstler aus den verschiedensten Disziplinen bieten bei freiem Eintritt auf mehreren Bühnen Höhepunkte aus Oper, Konzert, Tanz, Lied und Literatur.

Bereits Tradition sind auch die beiden Oper für alle-Veranstaltungen auf dem Max-Joseph-Platz: Am 26. Juli wird Modest Mussorgskys Boris Godunow in der Inszenierung Calixto Bieitos live aus dem Nationaltheater übertragen. Das Festspielkonzert am 27. Juli steht unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Es erklingt Giuseppe Verdis Messa da requiem mit den Solisten Sondra Radvanovsky, Ekaterina Gubanova, Joseph Calleja und René Pape. Der Eintritt zu Oper für alle ist dank der BMW Niederlassung München, Partner der Münchner Opernfestspiele, wie immer kostenlos.

UniCredit Festspiel-Nacht
Sa 22.06.2013, 20 Uhr
Fünf Höfe, HVB Forum, Kardinal-Faulhaber-Str, u.a.

 

Oper für alle
Boris Godunow
Fr 26.07.2013, 19 Uhr
Max-Joseph-Platz

Festspielkonzert „Oper für alle“
Sa 27.07.2013, 20.30 Uhr
Max-Joseph-Platz

Oper für alle dank des Partners der Opernfestspiele
  

Medienpartner von Oper für alle


 

16.05.2013
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Dmitri Tcherniakov inszeniert Giuseppe Verdis „Simon Boccanegra“

Dmitri Tcherniakov. © Roman Job
Mit Simon Boccanegra feiert nach Rigoletto (Dezember 2012) am 3. Juni nun die zweite Neuinszenierung einer Verdi-Oper in der Saison 2012/13 Premiere an der Bayerischen Staatsoper. Der russische Regisseur Dmitri Tcherniakov, der hier schon Mussorgskys Chowanschtschina und Poulencs Dialogues des Carmélites in Szene setzte, wird mit Dirigent Bertrand de Billy am Pult des Bayerischen Staatsorchesters seine Sicht auf das Werk liefern.
Verdis Geschichte um den Korsaren, der zum Dogen von Genua wird, ist reich an Brüchen, die Tcherniakov mit einem psychologischen Zugriff zu erklären sucht. Die Haupthandlung der Oper wird in eine gegenwärtige Gesellschaft verlegt, in der sowohl politische Strukturen als auch die im Libretto aufgezeigten familiären Bindungen hinterfragt werden. Wichtig ist für den russischen Regisseur vor allem das persönliche Scheitern Boccanegras. „Er ist ein Mensch, der sich verloren hat und mit den Jahren versteht, dass er nicht sein eigentliches Leben gelebt hat“, so Tcherniakov in der neuen Ausgabe von MAX JOSEPH.

In der Titelrolle ist Željko Lučić besetzt, der nach seiner Interpretation von Verdis Macbeth in Martin Kušejs Inszenierung zum zweiten Mal in einer Premiere an der Bayerischen Staatsoper singen wird. Seine verloren geglaubte Tochter Amelia Grimaldi verkörpert die bulgarische Sopranistin Krassimira Stoyanova. Ergänzt wird das Ensemble durch Ramón Vargas in der Rolle des Gabriele Adorno und Vitalij Kowaljow in der Rolle des Jacopo Fiesco.

PDF-Download
Interview mit Dmitri Tcherniakov
Interview mit Krassimira Stoyanova

Giuseppe Verdi
Simon Boccanegra
Mo 3. Juni 2013, 19 Uhr 
Vorstellungen
Do 6. Juni 2013, 19 Uhr
So 9. Juni 2013, 18 Uhr
Mi 12. Juni 2013, 19 Uhr
Sa 15. Juni 2013, 19 Uhr
Münchner Opernfestspiele
Fr 12. Juli 2013, 19 Uhr
Nationaltheater

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13.05.2013
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Matinee zu „Simon Boccanegra“

Plakat 'Simon Boccanegra'
Am Sonntag, 26. Mai, findet im Nationaltheater die Einführungsmatinee zu Giuseppe Verdis Simon Boccanegra, der fünften Neuproduktion der Saison 2012/13, statt.
Der Regisseur Dmitri Tcherniakov, und der Dirigent Bertrand de Billy diskutieren mit Intendant Nikolaus Bachler über Rezeptionsgeschichte, Inhalt und das Regiekonzept zur Neuinszenierung. Ergänzt wird das Gespräch durch musikalische Beiträge der Solisten.

Einführungsmatinee „Simon Boccanegra“
So 26.05.2013, 11 Uhr
Nationaltheater

13.05.2013
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Die unmögliche Enzyklopädie 24: Protest

 
Wieder widmet sich die Dramaturgie der Staatsoper gemeinsam mit Experten unterschiedlicher Passion und Profession einen Abend lang einem Begriff aus der Welt der Oper und weit darüber hinaus. Diesmal: Protest.
Die Oper – beizeiten Anstalt adliger Selbstdarstellung oder bürgerlichen Einverständnisses – war nie durchweg affirmativ. Schon manche Arie des mythischen Personals in ihrer Frühzeit klang wie ein Aufbegehren: gegen das eigene Los und die Entscheidungen der Götter. Das Musiktheater der 1920iger Jahre spielte vergnügt mit Revolte und Provokation.

Auch außerhalb der Oper verschafft sich Protest zwangsläufig eine Stimme. Und findet seinen Ausdruck sehr oft im Gesang; als offene Kampfansage, wenn viele lautstark gemeinsam singen; oder auch als verborgene Botschaft zwischen den Zeilen nachdenklicher Lieder. Die unmögliche Enzyklopädie 24: Protest sucht am 15. Mai um 20 Uhr eher nach diesen leisen Tönen und geht auf akustische Zeitreisen: von Orfeo und Ariadne bis zu Wladimir Wyssozki, Joan Baez und Viktor Jara.

Die unmögliche Enzyklopädie 24: Protest
Mi 15.05.2013, 20 Uhr
Nationaltheater - Probenräume

13.05.2013
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Premiere „Elegie für junge Liebende“

Hans Werner Henze (c) Peter Andersen
Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper erarbeitet auch in dieser Saison wieder eine eigene Neuproduktion. Mit Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende feiert ein Werk des 20. Jahrhunderts am 3. Mai auf der Bühne des Cuvilliés-Theaters Premiere.
Die jungen Nachwuchssänger aus aller Welt präsentieren sich in der Inszenierung von Christiane Pohle, die für die Bayerische Staatsoper schon die Uraufführung von Jay Schwartz' Narcissus und Echo (Opernfestspiele 2009) inszeniert hat und dem Münchner Publikum von mehreren Arbeiten an den Münchner Kammerspielen bekannt ist.

Pohle wird das Werk über künstlerische Inspiration als individuelle Schaffenskrise des Künstlers Mittenhofer in Szene setzen: „In Henzes Oper gibt es eine enorme Sehnsucht nach künstlerischer Wahrhaftigkeit und danach, dass das, was man schafft, eine Entsprechung im echten Leben hat. Sie wirft die Frage auf, ob die Kreation gleichwertig mit dem Leben ist“, so die Regisseurin in der neuen Ausgabe von MAX JOSEPH.

Der junge italienische Dirigent Francesco Angelico leitet das Bayerische Staatsorchester und gibt hiermit sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper.


Hans Werner Henze
Elegie für junge Liebende
Premiere
Fr 03.05.2013, 19 Uhr 
Vorstellungen
So 05.05.2013, 19 Uhr
Di 07.05.2013, 19 Uhr
Do 09.05.2013, 19 Uhr
Cuvilliés-Theater

Förderer des Opernstudios
Erika Kaufmann u. Rolf und Caroli Dienst, Vera und Volker Doppelfeld-Stiftung, Freunde des Nationaltheaters e.V., Dr. Joachim Feldges, Iris und Kurt Hegerich, Dirk und Marlene Ippen, Marco Janezic, Silke und Klaus Murmann, The Opera Foundation, Ingeborg Pohl, Eugénie Rohde, Dr. Kurt und Chiona Schwarz, Dr. Martin und Eva Steinmeyer, Georg und Swantje von Werz 


22.04.2013
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Wiederaufnahme „Les Contes d’Hoffmann“

Les Contes d'Hoffmann: Diana Damrau, Rolando Villazón
Ab dem 18. Mai kehrt Richard Jones' Inszenierung von Jacques Offenbachs Opéra fantastique Les Contes d’Hoffmann auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück.
Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters gibt der aus Straßburg stammende Maestro Emmanuel Villaume sein Hausdebüt. Giuseppe Filianoti, dem Münchner Publikum unter anderem bekannt als Nemorino in der Premierenserie von L’elisir d’amore, singt erstmals an der Bayerischen Staatsoper den Hoffmann. Seine drei Geliebten werden von Kathleen Kim (Olympia), Genia Kühmeier (Antonia) und Dinara Alieva (Giulietta, Hausdebüt) verkörpert. John Relyea gibt die vier Bösewichte.

Jacques Offenbach
Les Contes d’Hoffmann
Sa 18.05.2013, 19 Uhr
Fr 24.05.2013, 19 Uhr
Mi 29.05.2013, 19 Uhr
So 02.06.2013, 18 Uhr
Mi 05.06.2013, 19 Uhr
Sa 08.06.2013, 19 Uhr
Nationaltheater

Koproduktion mit der English National Opera London

 

22.04.2013
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vox populi – Verdi und der Beginn des Pop

Seine Melodien sind Schlager. Seine Arien, Chöre und Instrumentalstücke werben für Pizza und Schokolade. Nun widmet sich eine wissenschaftliche Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing dem Komponisten Giuseppe Verdi – und der Frage nach seiner Popularität.
Experten aus Musik und Wissenschaft sowie Künstler und Praktiker unterschiedlicher Profession gehen gemeinsam der Frage nach, in wie weit die Werke und Melodien Giuseppe Verdis zur vox populi geworden sind. Staatsintendant Nikolaus Bachler wird anlässlich der bevorstehenden Neuinszenierung über Verdis Simon Boccanegra sprechen, Soziologieprofessor Armin Nassehi beleuchtet die Oper als Scharnier zwischen dem Ende der bürgerlichen Gesellschaft und der Popularisierung der Hochkultur. Die Bayerische Staatsoper setzt mit diesem dreitägigen Seminar ihre Auseinandersetzung mit dem Spielzeitthema vox populi auf wissenschaftlicher Ebene fort.

vox populi – Verdi und der Beginn des Pop
3. bis 5. Mai 2013
Evangelische Akademie Tutzing

Weitere Informationen bei der Evangelischen Akademie Tutzing

Anmeldeformular (PDF-Download) 

22.04.2013
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5. Akademiekonzert

Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Anton Bruckners 5. Symphonie steht beim kommenden Akademiekonzert im Mai auf dem Programm: Generalmusikdirektor Kent Nagano interpretiert mit diesem Werk nach den Symphonien Nr. 4, 7, 8 und 9 bereits zum fünften Mal eine Symphonie des Komponisten mit dem Bayerischen Staatsorchester.
Bruckner schuf mit seiner Fünften ein im höchsten Maße intellektuelles Werk, das dennoch zu seinen persönlichsten zählt: Einsam und verschuldet vollbrachte er mit dieser Symphonie einen wahren Kraftakt, der sich nahtlos in sein kompositorisches Gesamtwerk einfügt. 

Das ursprünglich zusätzlich für das 5. Akademiekonzert angekündigte Klavierkonzert von Wolfgang Rihm muss leider ersatzlos entfallen.

5. Akademiekonzert
So 12.05.2013, 11 Uhr *
Mo 13.05.2013, 20 Uhr
Di 14.05.2013, 20 Uhr
Nationaltheater

* Vorstellung für die Freunde des Nationaltheaters e.V., begrenztes Kartenkontingent im freien Verkauf. Karten sind erhältlich über die Freunde des Nationaltheaters e.V. unter T. +49.(0)89.53 10 48 oder www.freunde-des-nationaltheaters.de

 


22.04.2013
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Die Spielzeit 2013/14 an der Bayerischen Staatsoper

Das Nationaltheater während des Wiederaufbaus
Bei der heutigen Jahrespressekonferenz präsentierten Staatsintendant Nikolaus Bachler und der designierte Generalmusikdirektor Kirill Petrenko das Programm der kommenden Saison. Die Spielzeit steht anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Nationaltheater-Wiedereröffnung unter dem Thema „Wie man wird, was man ist.“. Wie schon 1963 steht zum Auftakt der Saison 2013/14 Richard Strauss‘ Die Frau ohne Schatten auf dem Spielplan.

1943 – 1963 – 2013. Diese drei Jahreszahlen markieren Eckdaten der wechselvollen und lebendigen Geschichte der Bayerischen Staatsoper. Das Haus nimmt sich das Jubiläum zum Anlass, um sich mit historischen Fragen auseinanderzusetzen: „50 Jahre wiedererstandenes Nationaltheater bedeutet vor allem Fragen an die Kunst und an uns selbst. Wohin hat sich unsere Gesellschaft seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt? Wo stehen wir heute? Wer sind wir? Diese Fragen spiegeln wir in alten und neuen Werken“, so Nikolaus Bachler.

Neben der November-Premiere von Die Frau ohne Schatten in der Inszenierung Krzysztof Warlikowskis und unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko stehen Giuseppe Verdis La forza del destino (Regie Martin Kušej) und Wolfgang Amadeus Mozarts Spätwerk La clemenza di Tito (Regie Jan Bosse) auf dem Programm. Im Frühjahr 2014 wird Kirill Petrenko eine Neuinterpretation von Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten dirigieren. Die Münchner Opernfestspiele 2014 eröffnen mit einer Neuproduktion von Gioachino Rossinis Guillaume Tell, außerdem wird im Juli 2014 mit Claudio Monteverdis L’Orfeo eine Barockoper in das Repertoire der Bayerischen Staatsoper aufgenommen.

Darüber hinaus stehen 35 weitere Produktionen auf dem Spielplan, so zum Beispiel Babylon, Boris Godunow, La Calisto, L’Enfant et les sortilèges / Der Zwerg, Eugen Onegin, Rusalka, Salome, Il turco in Italia und Wozzeck. Ein Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss, der Festakt zur 50jährigen Wiedereröffnung des Hauses und die Opernstudio-Produktion von The Rake’s Progress im Cuvilliés-Theater ergänzen das Programm.
Nähere Informationen zu den Premieren, dem Repertoire, den Münchner Opernfestspielen und dem Konzert- sowie Kinder-und Jugendprogramm finden Sie anbei in einer ausführlichen Presseinformation.

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Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko
Kirill Petrenko und Nikolaus Bachler
Foto: Wilfried Hösl

 

Die Premieren:

Richard Strauss
Die Frau ohne Schatten
Musikalische Leitung
Kirill Petrenko
Inszenierung Krzysztof Warlikowski
Premiere am 21.11.2013 im Nationaltheater

Giuseppe Verdi
La forza del destino
Musikalische Leitung Asher Fisch
Inszenierung Martin Kušej
Premiere am 22.12.2013 im Nationaltheater

Wolfgang Amadeus Mozart
La clemenza di Tito
Musikalische Leitung Kirill Petrenko
Inszenierung Jan Bosse
Premiere am 10.02.2014 im Nationaltheater

Igor Strawinsky
The Rake's Progress
Eine Produktion des Opernstudios
Premiere am 30.04.2014 im Cuvilliés-Theater

Bernd Alois Zimmermann
Die Soldaten
Musikalische Leitung Kirill Petrenko
Inszenierung Andreas Kriegenburg
Premiere am 25.05.2014 im Nationaltheater

Gioachino Rossini
Guillaume Tell
Musikalische Leitung Dan Ettinger
Inszenierung Antú Romero Nunes
Festspielpremiere am 28.06.2014 im Nationaltheater

Claudio Monteverdi
L'Orfeo
Musikalische Leitung Ivor Bolton
Inszenierung David Bösch
Festspielpremiere am 20.07.2014 im Prinzregententheater


19. März 2013

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Premiere „Hänsel und Gretel“

Plakat 'Hänsel und Gretel'
Nach der 48 Jahre alten und zuletzt im Dezember 2012 gespielten Inszenierung von Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel bringt der britische Regisseur Richard Jones Ende März seine Version der Märchenoper auf die Bühne.
Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Dirigent Tomáš Hanus, der eine überarbeitete Orchesterversion von Humperdincks Partitur zur Aufführung bringt: Zum ersten Mal wird an der Bayerischen Staatsoper das vor einigen Jahren im Schott Verlag neu heraus gegebene Notenmaterial gespielt. Tomáš Hanus hat sich ausführlich mit den Forschungsergebnissen zu Humperdincks erfolgreichster Oper beschäftigt, um den Intentionen und Ansprüchen des Komponisten musikalisch möglichst nahe zu kommen, die er in intensiver Probenarbeit mit dem Bayerischen Staatsorchester erarbeitet.

In den beiden Titelpartien singen zwei junge Künstlerinnen, die durch das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper entdeckt wurden und nun das Ensemble des Hauses verstärken: Die Irin Tara Erraught, die durch ihr kurzfristiges Einspringen als Romeo in der Premiere von I Capuleti e i Montecchi international bekannt wurde, singt Hänsel. An ihrer Seite verkörpert Hanna-Elisabeth Müller die Rolle der Gretel. Tenor Rainer Trost gibt sein Rollendebüt als Knusperhexe.

Engelbert Humperdinck
Hänsel und Gretel
Premiere
So 24.03.2013, 19.00 Uhr *
Vorstellungen
Mi 27.03.2013, 19.30 Uhr
Mo 01.04.2013, 18.00 Uhr *
Do 04.04.2013, 19.00 Uhr
So 07.04.2013, 19.30 Uhr
Nationaltheater

* Familienvorstellung / Programm Junges Publikum

07.03.2013
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Sopranistin Karita Mattila in „Jenůfa“ live und kostenlos auf www.staatsoper.de/tv

Leoš Janáček: Jenůfa. Eva-Maria Westbroek, Helga Dernesch
Am Samstag, 9. März 2013, präsentiert die Bayerische Staatsoper auf STAATSOPER.TV den fünften Live-Stream der laufenden Saison.

Auf dem Programm steht Leoš Janáčeks Jenůfa in einer Produktion, die 2009 ihre Premiere gefeiert hat. Die tragische Geschichte um eine liebende, junge Frau, die schwanger verlassen wird und dadurch ins Unglück stürzt, wurde von Schauspielregisseurin Barbara Frey in Szene gesetzt. Das Bayerische Staatsorchester dirigiert Tomáš Hanus, der im kommenden Monat auch die Neuproduktion von Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel leiten wird.

Für die Titelrolle kehrt die finnische Sopranistin Karita Mattila, die zuletzt die Münchner Opernfestspiele 2010 als Tosca an der Seite von Jonas Kaufmann eröffnete, auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück. Ihre Ziehmutter wird von Gabriele Schnaut verkörpert, Stefan Margita und Pavel Cernoch geben das ungleiche Brüderpaar Laca und Štewa.

Beginn der audiovisuellen Live-Übertragung ist um 19.00 Uhr auf www.staatsoper.de/tv. Der Service ist für die Zuschauer kostenlos.

Als erstes internationales Opernhaus präsentiert die Bayerische Staatsoper mit STAATSOPER.TV in der Saison 2012/13 eine Auswahl von sieben Opernproduktionen und zwei Ballettvorstellungen live und kostenlos im Internet. Ziel ist es, die künstlerische Sprache des Hauses auch über die Grenzen Europas hinaus bekannt zu machen und Operninteressierten aus aller Welt die Möglichkeit zu bieten, an ausgewählten Vorstellungen teil zu haben.

Jenůfa
Sa 09.03.2013, 19 Uhr
www.staatsoper.de/tv

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Foto 1 (Eva-Maria Westbroek als Jenůfa)
Foto 2 (Ensemble)
© Wilfried Hösl



20.02.2013

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„Jenůfa“ mit Karita Mattila

Karita Mattila (c) Lauri Eriksson
Im März kehrt die finnische Sopranistin Karita Mattila in der Titelpartie von Leoš Janáčeks Oper Jenůfa an die Bayerische Staatsoper zurück. Nach ihrem Debüt als Floria Tosca bei den Münchner Opernfestspielen 2010 verkörpert sie nun die verzweifelte Mutter Jenůfa.
Die beiden rivalisierenden und um sie konkurrierenden Halbrüder Steva und Laca werden von Stefan Margita und Pavel Cernoch gesungen. Die Rolle der Küsterin übernimmt erneut Gabriele Schnaut.

Die tragische Geschichte um heimliche Schwangerschaft, Kindsmord und die scheinbar unveränderlich starren gesellschaftlichen Verhältnisse in einem mährischen Bauerndorf wurde 2009 von Barbara Frey inszeniert. Die musikalische Leitung dieser Wiederaufnahmeserie übernimmt der tschechische Dirigent Tomáš Hanus.

Leoš Janáček
Jenůfa
Mi 06.03.2013, 19 Uhr
Sa 09.03.2013, 19 Uhr
Di 12.03.2013, 19 Uhr
Sa 16.03.2013, 19 Uhr
Nationaltheater

8. Februar 2013
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Festkonzert Giuseppe Verdi

Giuseppe Verdi
Im Oktober 2013 jährt sich Giuseppe Verdis Geburtstag zum 200. Mal. Einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr steht an der Bayerischen Staatsoper bereits im Februar auf dem Programm: Das Festkonzert unter der Leitung des ehemaligen Generalmusikdirektors Zubin Mehta, bei dem Verdis Messa da requiem erklingen wird.
Geschrieben im Andenken an den italienischen Schriftsteller Alessandro Manzoni bringt diese zutiefst humanistische Messe die existenzielle Todeserfahrung des Menschen zum Ausdruck. Die Soloparts übernehmen Krassimira Stoyanova, Ekaterina Gubanova, Joseph Calleja und Kwangchul Youn. Es spielt das Bayerische Staatsorchester.

Festkonzert zum 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi
Mo 25.02.2013, 20 Uhr
Di 26.02.2013, 20 Uhr
Nationaltheater

8. Februar 2013
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Wiederaufnahmen

 
Nach einem knappen Jahr kehrt die Belcanto-Oper I Capuleti e i Montecchi von Vincenzo Bellini wieder auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück. Die Tragedia lirica in der Regie Vincent Boussards wird wie bei der Premierenserie von Yves Abel dirigiert. In den Hauptrollen sind Joyce DiDonato als Romeo, Ekaterina Siurina als Giulietta und Joseph Calleja als Tebaldo zu hören.

Eines der schönsten Liebesdramen der Musikgeschichte ist wieder ab Anfang März zu hören: Richard Wagners Tristan und Isolde gelangt unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano und mit Waltraud Meier als Isolde und Robert Dean Smith als Tristan zur Aufführung.

Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos steht mit Adrianne Piezconka als Ariadne und Jane Archibald als Zerbinetta ab 17. März wieder auf dem Spielplan. Burkhard Fritz verkörpert den Bacchus.

I Capuleti e i Montecchi
Mo 18.02.2013, 19.00 Uhr
Do 21.02.2013, 19.30 Uhr
So 24.02.2013, 18.00 Uhr
Nationaltheater

Tristan und Isolde
So 03.03.2013, 16.00 Uhr
Do 07.03.2013, 17.00 Uhr
So 10.03.2013, 16.00 Uhr
Nationaltheater

Ariadne auf Naxos
So 17.03.2013, 20.00 Uhr
Mi 20.03.2013, 19.00 Uhr
Sa 23.03.2013, 18.00 Uhr
Mo 25.03.2013, 19.00 Uhr
Nationaltheater

8. Februar 2013

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Premiere „Boris Godunow“

Plakat 'Boris Godunow'
Modest Mussorgskys Boris Godunow ist nicht nur als die russische Nationaloper mit der wohl umfangreichsten Entstehungsgeschichte bekannt, sie ist auch eine der modernsten Opern ihrer Zeit – besonders die sehr konzis komponierte und geschriebene erste Fassung, der sogenannte „Ur-Boris“ aus dem Jahr 1869.

Diese feiert am 13. Februar 2013 an der Bayerischen Staatsoper Premiere. Die Regie übernimmt der Spanier Calixto Bieito, der dem Münchner Publikum bereits von seiner Fidelio-Interpretation bekannt ist. Die Hauptrollen sind mit dem jungen ukrainischen Bass Alexander Tsymbalyuk in der Titelpartie, Gerhard Siegel als Fürst Schujskij und Anatoli Kotscherga als Pimen besetzt. Das Bayerische Staatsorchester wird von Generalmusikdirektor Kent Nagano geleitet.

In Boris Godunow greift Mussorgsky auf ein historisches Sujet zurück, auf die Regentschaftszeit des gleichnamigen Zaren von 1589 bis 1605, auch gemeinhin „Zeit der Wirren“ genannt. Die Fragen, die Boris Godunow aufwirft, sind jedoch alles andere als „typisch russisch“ oder gar auf die Vergangenheit bezogen. Calixto Bieito, der unter dem Eindruck der aktuellen politischen Situation Europas, besonders seiner Heimat Katalonien steht, trifft in Mussorgskys dunkelster Oper auf eine Gesellschaft, die seiner Meinung der heutigen sehr ähnlich ist: auf der einen Seite die Mächtigen, von der Macht korrumpiert; auf der anderen Seite das Volk als passives Wesen, das Opfer der Manipulation durch die großen wirtschaftlichen Strukturen ist.

Zur weiteren Information finden Sie im hier einen Artikel aus dem Anfang Februar erscheinenden Max Joseph. Calixto Bieito gibt hierin Auskünfte zu seinem Regieansatz.

Gerne möchten wir Sie zur Berichterstattung nach München einladen. Bitte reservieren Sie Ihre Rezensionskarten per Mail annette.baumann@staatsoper.de

Calixto Bieito über „Boris Godunow“ (PDF-Download)

Modest Mussorgsky
Boris Godunow
Premiere
Mi 13.02.2013, 19 Uhr
Vorstellungen
So 17.02.2013, 17 Uhr
Mi 20.02.2013, 19 Uhr
Sa 23.02.2013, 19 Uhr
Mi 27.02.2013, 19 Uhr
Sa 02.03.2013, 19 Uhr
Nationaltheater

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Einführungsmatinee

Am kommenden Sonntag gibt die Einführungsmatinee unter der Leitung der Dramaturgen Rainer Karlitschek und Andrea Schönhofer erste Einblicke in die Neuproduktion von Boris Godunow. Regisseur Calixto Bieito wird über sein Verständnis von Mussorgskys Massenoper sprechen. Außerdem auf dem Podium sitzen Generalmusikdirektor Kent Nagano und der Darsteller der Titelrolle Alexander Tsymbalyuk. Der Chor der Bayerischen Staatsoper wird unter der Leitung von Sören Eckhoff Szenen aus Mussorgskys Volksoper singen, Alexander Tsymbalyuk und Vladimir Matorin interpretieren in Begleitung von Mark Lawson am Flügel ebenfalls Auszüge aus der Oper. Über das Bühnenbild gibt Rebecca Ringst Auskunft, die bereits die Bühne für Fidelio entworfen hat.

Einführungsmatinee „Boris Godunow“
So 03.02.2013, 11 Uhr
Nationaltheater

30.01.2013
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Die Meistersinger-Medaille der Bayerischen Staatsoper geht an Edita Gruberova

Gaetano Donizetti: Lucrezia Borgia.  Edita Gruberova
Im Anschluss an eine Vorstellung von Gaetano Donizettis Lucrezia Borgia am vergangenen Sonntag erhielt Kammersängerin Edita Gruberova die Meistersinger-Medaille. Von den Freunden des Nationaltheaters gestiftet, wird diese Auszeichnung in unregelmäßigen Abständen von der Bayerischen Staatsoper für herausragende künstlerische Leistungen verliehen.

Im Anschluss an eine Vorstellung von Gaetano Donizettis Lucrezia Borgia am vergangenen Sonntag erhielt Kammersängerin Edita Gruberova die Meistersinger-Medaille. Von den Freunden des Nationaltheaters gestiftet, wird diese Auszeichnung in unregelmäßigen Abständen von der Bayerischen Staatsoper für herausragende künstlerische Leistungen verliehen.

Gruberova empfing die Medaille im Rahmen eines festlichen Abendessens im Königssaal des Nationaltheaters. Nach den Begrüßungsworten von Prof. Berthold Eichwald, Vorstand der Freunde des Nationaltheaters, betonte Staatsintendant Nikolaus Bachler: „Wenn man eine solch einzigartige künstlerische Persönlichkeit ist wie Edita Gruberova, hat man viele Ehrungen hinter sich. Diese ist aber deshalb eine besondere, da es eine Auszeichnung einer Kunstinstitution ist, die bisher nur fünf Künstler erhalten haben. „Meistersinger-Medaille“ passt zu Edita – wenn Richard Wagner Frau Gruberova gekannt hätte, hätte er wohl eine Oper „Die Meistersängerin“ für sie komponiert. Edita Gruberova ist die Primadonna assoluta, die Einzigartige, die große Diva, und ich bin froh, dass München eines ihrer wichtigsten Häuser ist und bleiben wird.“ Die anschließende Laudatio hielt der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch: „Sie ist ein einzigartiges Aushängeschild der Bayerischen Staatsoper und des Münchner Kulturlebens.“

Die Meistersinger-Medaille aus Nymphenburger Porzellan wurde erstmals 1999 von den Freunden des Nationaltheaters, einer Vereinigung von Münchner Mäzenen, gestiftet. In Erinnerung an die Uraufführung von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg im Jahr 1868 am Münchner Hof- und Nationaltheater hat die Bayerische Staatsoper diese Auszeichnung für herausragende künstlerische Leistungen nun zum sechsten Mal verliehen. Die bisherigen Preisträger waren Kammersänger Hans Hotter (1999), Kammersängerin Inge Borkh (2001), Kammersängerin Astrid Varnay (2003), Kammersänger Dietrich Fischer-Dieskau (2005) und zuletzt Kammersängerin Hertha Töpper (2009).

Edita Gruberova wurde in Bratislava geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und debütierte am dortigen Nationaltheater in Il barbiere di Siviglia als Rosina. 1970 wurde sie an die Wiener Staatsoper engagiert und startete von dort ihre internationale Karriere als eine der führenden Koloratursopranistinnen unserer Zeit. In München debütierte sie 1974 als Einspringerin in Mozarts Die Zauberflöte als Königin der Nacht. Mit dieser Rolle hat sie ebensolche Maßstäbe gesetzt wie als Zerbinetta in Ariadne auf Naxos, Lucia di Lammermoor oder in weiteren Titelpartien Donizettis. Gastspiele führten sie an alle großen Opernhäuser und Festivals der Welt. Sie ist Bayerische und Österreichische Kammersängerin und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Auch als Konzertsängerin und Liedinterpretin ist sie international geschätzt.

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Bild 1: Wolfgang Heubisch, Berthold Eichwald, Edita Gruberova, Nikolaus Bachler
Bild 2: Wolfgang Heubisch, Edita Gruberova, Nikolaus Bachler
Copyright: Wilfried Hösl

21.01.2013

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Erstverkaufstag Opernfestspiele

 
Vom 27. Juni bis 31. Juli öffnet die Bayerische Staatsoper ihre Türen für die Münchner Opernfestspiele 2013. Der Erstverkaufstag findet am Samstag, 19. Januar von 10.00 bis 19.00 Uhr an der Tageskasse am Marstallplatz 5 statt.
Telefonische oder Online-Buchungen für die Festspiele sind an diesem Tag nicht möglich. Es werden Tickets der Kategorien V - VIII verkauft, pro Käufer werden maximal vier Plätze je Veranstaltung bzw. vier Ring-Pakete abgegeben. Ab dem 1. Februar 2013 werden die schriftlich eingegangenen Bestellungen bearbeitet. Der Restkartenverkauf via Internet, Telefon und am Schalter beginnt am 23. März.

Neben der Premiere von Giuseppe Verdis Il trovatore (Musikalische Leitung: Paolo Carignani, Regie: Olivier Py; Manrico: Jonas Kaufmann, Leonora: Anja Harteros, Graf von Luna: Alexey Markov) und der deutschen Erstaufführung von George Benjamins Written on skin steht erneut eine Vielzahl von Repertoire-Vorstellungen und Liederabenden auf dem Programm. Ein besonderes Augenmerk legt die Bayerische Staatsoper im Gedenkjahr auf die beiden großen Jubilare Richard Wagner und Giuseppe Verdi, die mit insgesamt siebzehn Werken vertreten sind. Das Rahmenprogramm der Festspiele, das in diesem Jahr unter dem Motto vox populi steht, wird im Mai bekannt gegeben.

Zum Spielplan

Informationen zum Vorverkauf

Partner der Opernfestspiele
 

14. Januar 2013
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Wiederaufnahme der Kinderoper „Sigurd der Drachentöter“

Plakat 'Sigurd der Drachentöter'
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr nimmt die Bayerische Staatsoper am 8. Februar die Kinderoper Sigurd der Drachentöter wieder auf. Das zeitgenössische Musiktheaterstück rund um das Erwachsenwerden, das Held-Sein und die Suche nach Glück ist für Kinder ab neun Jahren geeignet.
Zuschauer und Akteure tauchen auf der Probebühne im Probengebäude am Marstallplatz gemeinsam in die altnordische Sage von Sigurd, dem Sohn des Wälsungenhelden Siegmund ein. Die ca. 50-minütige Oper von Komponist Andy Pape und Regisseur Sam Brown wurde im vergangenen Jahr als erstes Auftragswerk speziell für Kinder konzipiert. Die musikalische Leitung hat Christopher Ward inne, die Titelrolle des Sigurd übernimmt Dean Power aus dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper.

Andy Pape
Sigurd der Drachentöter
Fr 08.02.2013, 18 Uhr
Sa 09.02.2013, 15 Uhr
Sa 09.02.2013, 18 Uhr
So 10.02.2013, 15 Uhr
Do 28.03.2013, 14 Uhr
Sa 30.03.2013, 18 Uhr
Karten € 20,-/€ 10,- (Kinder)
Probengebäude am Marstallplatz
Einlass über die Tageskasse

 

14. Januar 2013
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„Die unmögliche Enzyklopädie“ wird fortgesetzt

Die unmögliche Enzyklopädie 21: Pop
Mit Pop am 16. Januar 2013 geht die Reihe Die unmögliche Enzyklopädie an der Bayerischen Staatsoper in ihr fünftes Jahr.
Gemeinsam mit Experten unterschiedlicher Passion und Profession widmet sich die Dramaturgie der Staatsoper einen Abend lang einem Begriff aus der Welt der Oper und weit darüber hinaus. Die oft hermetisch erscheinende Kunstform Oper öffnet sich auf verspielte und anregende Weise, unzugängliche Räume des Nationaltheaters zeigen sich in eigens für den Abend entwickelter Gestalt. In dieser Spielzeit kreisen die insgesamt fünf Abende um das übergreifende Thema VOX POPULI. Von Jörg Widmanns neuer Oper Babylon über Mussorgskys Boris Godunow und Humperdincks Hänsel und Gretel bis zu drei Neuproduktionen von Verdi-Opern stehen sämtliche Premieren unter diesem Begriff.

Ausgehend von Verdis Anspruch, Hochkultur und Unterhaltung zu verbinden, erkundet die Dramaturgie von Januar bis Juni die Begriffe Pop, Straße, Funkoper, Protest und Crossover. Immer wieder wird in unserer Kultur seit Jahrhunderten die geheimnisvolle Grenze zwischen Kunstmusik und Pop, Komplexität und Trivialität neu gezogen, verschoben und unterwandert. Dass im deutschsprachigen Bereich sogenannte E-Musik, und damit auch die Gattung Oper, Teil der Pop-Welt werden kann, zeigen nicht nur zahlreiche Werbespots, sondern auch Crossover-Projekte, Kinofilme und Musikvideos. Auch Opernhit-Konzerte, Tonträger und Künstlermarketing basieren auf Mechanismen des Pop. Zum POP-Abend am 16. Januar sind der DJ, Musiker und Autor Thomas Meinecke sowie der Pop-Theoretiker Thomas Hecken zu Gast, Sänger des Opernstudios erkunden die Pop-Qualitäten der Oper.

Die unmögliche Enzyklopädie 21: Pop
Mi 16.01.2013, 20 Uhr
Nationaltheater - Probenräume
Treffpunkt: 19.45 Uhr, Eingang Maximilianstraße

Weitere Informationen:
www.staatsoper.de/enzyklopaedie

10.01.2013
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Andreas Kriegenburgs „Ring“ kehrt zurück - Neuigkeiten zu „Der Ring“ mit Spencer Tunick

Die Walküre: Klaus Florian Vogt, Anja Kampe, Katharina Dalayman
Zum Auftakt des Wagner-Jahres 2013 präsentiert die Bayerische Staatsoper zwei komplette Zyklen von Richard Wagners Opus magnum Der Ring des Nibelungen. Die vier Teile des Weltendramas feierten in der Saison 2011/12 innerhalb von nur fünf Monaten Premiere.

Andreas Kriegenburg übernahm mit dem Der Ring des Nibelungen nach Wozzeck (2008) seine zweite Regiearbeit an der Bayerischen Staatsoper und erzählte seinen Ring neben dem Gesang vor allem durch den szenischen und gestischen Körpereinsatz der Darsteller. Es entstanden poetische Menschenbilder, die seit der Premiere als Markenzeichen dieses Münchner Ring gelten.

Am Pult des Bayerischen Staatsorchester steht wie schon in den Premierenserien Generalmusikdirektor Kent Nagano. Das Rheingold präsentiert neben Premieren-Loge Stefan Margita viele Neuzugänge: Egils Silins gibt den Wotan, Elisabeth Kulman seine Gattin Fricka. Tomasz Konieczny singt den Alberich, das Riesen-Brüderpaar verkörpern Steven Humes und Thorsten Grümbel. Auch Die Walküre ist durchwegs neu besetzt: Die Titelpartie singt Evelyn Herlitzius, Petra Lang und Simon O’Neill geben das Wälsungen-Zwillingspaar, in weiteren Rollen singen Hans-Peter König (Hunding), Elisabeth Kulman (Fricka) und – wie in der Premiere – Thomas J. Mayer (Wotan). Lance Ryan wiederholt sein Porträt des Siegfried im dritten Teil der Tetralogie, ebenso wie Catherine Nagelstad (Brünnhilde). Außerdem singen u.a. Ulrich Reß (Mime), Egils Silins (Wotan) und Thomas Konieczny (Alberich). Die Besetzung der Götterdämmerung deckt sich größtenteils mit der Festspielpremiere 2012: Nina Stemme (Brünnhilde), Stephen Gould (Siegfried), Michaela Schuster (Waltraute) und Iain Patersen (Gunther).

Zum Ring-Spielplan





Neuigkeiten zu „Der Ring“ mit Spencer Tunick

Pünktlich zum Start des ersten Ring-Zyklus präsentiert der amerikanische Künstler Spencer Tunick die Fotoarbeiten, welche während Der Ring zur Eröffnung der Münchner Opernfestspiele 2012 entstanden sind. Bei dieser Installation im öffentlichen Raum posierten insgesamt 1.700 Kunstinteressierte nackt in der Münchner Innenstadt. Inspiriert wurde Tunicks Kunstinstallation von Richard Wagners Tetralogie. „Andreas Kriegenburgs kraftvolle Bilder und der unendliche Kosmos von Wagners Ring waren der Ausgangspunkt für meine Münchner Installation. Die Körper bildeten Motive aus dem Ring“, so Tunick im Juli 2012. Tunick verwendete hier zum ersten Mal in einer urbanen Umgebung Körperfarbe.

Zwischen dem 5. und 27. Januar 2012 werden die Fotoarbeiten im Foyer der Königsloge im ersten Rand des Münchner Nationaltheaters präsentiert. Der Besuch dieser Präsentation ist ausschließlich im Besitz einer Eintrittskarte für eine Vorstellung in diesem Zeitraum möglich. Das Nationaltheater ist jeweils eine Stunde vor Beginn der jeweiligen Vorstellung geöffnet. Teil der Präsentation sind auch die beiden Motive, welche im Königssaal des Nationaltheaters und an den Ufern der Isar entstanden sind. Ein Motiv aus der Ring-Serie von Tunick finden Sie anbei zum Abdruck.

Foto-Download
© Spencer Tunick: DER RING 1 (Munich), 2012

19.12.2012
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EPK zur Premiere „Rigoletto“

Rigoletto: Patricia Petibon und Joseph Calleja
Zum Auftakt des Verdi-Jahres präsentiert die Bayerische Staatsoper am 15. Dezember mit Rigoletto die erste von drei Verdi-Premieren dieser Spielzeit.

Das Drama um Rigolettos Tochter Gilda, um Vaterliebe und höfische Machenschaften wird von dem ungarischen Regisseur Arpád Schilling in Szene gesetzt. Schilling zeichnet hier die Studie eines Mannes, dessen Groll mit der Welt und dessen Unfähigkeit zu vertrauen in einer selbstverschuldeten Katastrophe münden. Im Mittelpunkt stehen die Beziehung zu seiner Tochter Gilda, die von ihrem Vater nicht nur klein, sondern auch auf emotionaler Distanz gehalten wird, und deren fatale Liebe zum Herzog.

In den Hauptrollen sind Franco Vassallo als Hofnarr Rigoletto, Patricia Petibon als Gilda (Rollendebüt) und Joseph Calleja als Herzog von Mantua zu erleben. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Marco Armiliato.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Audio- und Filmmaterial zur Neuproduktion an.

Das Material setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Neuinszenierung. Für die aktuelle Produktion kommen der Regisseur Arpád Schilling, Dirigent Marco Armiliato sowie die Sänger Franco Vassallo (Rigoletto), Patricia Petibon (Gilda) und Joseph Calleja (Il Duca di Mantova) zu Wort. Bitte beachten Sie, dass die musikalischen Ausschnitte von Franco Vassallo während der Klavierhauptprobe aufgezeichnet wurden.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@staatsoper.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Giuseppe Verdi
Rigoletto

Premiere der Neuinszenierung: 15. Dezember 2012, 19.00 Uhr
STAATSOPER.TV – Live-Stream: 30. Dezember 2012, 18.00 Uhr, www.staatsoper.de/tv



13.12.2012

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Konzerte zur Weihnachtszeit

Christopher Hogwood (© Marco Borggreve)
3. Akademiekonzert

Als Felix Mendelssohn Bartholdy 1829 mit einem Freund eine Reise ins schottische Hochland unternahm, war er so fasziniert, dass er nicht nur die Symphonie Nr. 3, die sogenannte „Schottische“ komponierte, sondern auch zu den ersten 21 Takten der Ouvertüre „Die Hebriden“ inspiriert wurde.
Beide Werke erklingen beim 3. Akademiekonzert unter der Leitung von Christopher Hogwood.

Ebenfalls auf dem Programm steht Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Viola und Orchester A-Dur, also die Fassung für Viola des berühmten Klarinettenkonzerts KV 622. Als Solist ist erstmals Antoine Tamestit zu Gast an der Bayerischen Staatsoper.

3. Akademiekonzert
Mo 17.12.2012, 20 Uhr
Di 18.12.2012, 20 Uhr
Nationaltheater

 

ATTACCA-Weihnachtskonzert

ATTACCA, das Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, präsentiert sich am 22.12. mit einem vorweihnachtlichen Konzertprogramm in der Hochschule für Musik und Theater München. Unter der musikalischen Leitung von Allan Bergius spielen die ambitionierten Jungmusiker im Alter von 12 bis 18 Jahren Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Maurice Ravel und Paul Dukas. Passend zur Jahreszeit wird außerdem Engelbert Humperdincks Ouvertüre zu Hänsel und Gretel und Piotr Iljitsch Tschaikowskys Nussknacker-Suite gespielt.

ATTACCA-Konzert
Sa 22.12.2012, 19 Uhr
Musikhochschule

Weihnachtliches Festkonzert mit OperaBrass

Am Vorabend des dritten Adventssonntags präsentiert sich OperaBrass, das Blechbläserensemble des Bayerischen Staatsorchesters, mit einem weihnachtlichen Festkonzert in der Kirche St. Michael. Unter dem Motto „Oh schöne herrliche Weihnachtszeit, was bringst Du Lust und Fröhlichkeit!“ erklingen neben besinnlichen Weihnachtsweisen auch festliche Töne von Trompeten, Posaunen, Hörnern, Tuben und Schlagzeug. Das Spektrum reicht dabei vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Unterstützt wird das zehnköpfige Ensemble, das zu den ältesten Kammermusik-Formationen des Bayerischen Staatsorchesters zählt, durch den Organisten Frank Höndgen, Chordirektor von St. Michael.

Weihnachtliches Festkonzert zum 3. Advent
Sa 15.12.2012, 20 Uhr
St. Michael, Neuhauser Straße
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Premiere „Rigoletto“

 
Im Herbst 2013 wird des 200. Geburtstags von Giuseppe Verdi gedacht. Die Bayerische Staatsoper widmet dem italienischen Komponisten anlässlich dieses Jubiläums in der vox-populi-Spielzeit ein besonderes Augenmerk.

Mit Rigoletto hat am 15. Dezember die erste von drei Verdi-Neuinszenierungen in der Spielzeit 2012/13 Premiere. Die Neuproduktion ersetzt Doris Dörries Rigoletto-Interpretation aus dem Jahre 2005.

Das Drama um Rigolettos Tochter Gilda, um höfische Machenschaften und Vaterliebe wird von dem ungarischen Regisseur Arpád Schilling in Szene gesetzt. Nach seiner Cenerentola-Produktion mit dem Opernstudio im Jahr 2010 inszeniert er nun Rigoletto als Studie eines Mannes, dessen Groll mit der Welt und dessen Unfähigkeit zu vertrauen in einer selbstverschuldeten Katastrophe münden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beziehung zu seiner Tochter Gilda, die von ihrem Vater nicht nur klein, sondern auch auf emotionaler Distanz gehalten wird, und deren fatale Liebe zum Herzog.

Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Marco Armiliato. Als Hofnarr Rigoletto ist Franco Vassallo zu erleben, Joseph Calleja kehrt nach seinem Auftritt als Rodolfo in La bohème in der vergangenen Saison als notorisch promisker Herzog von Mantua zurück. Patricia Petibon gibt nach ihrer Interpretation der Aspasia in Mitridate, rè di Ponto 2011 ihr Rollendebüt als Gilda an der Bayerischen Staatsoper.

Für die Anfrage von Rezensionskarten wenden Sie sich an annette.baumann@staatsoper.de.

Bereits Tradition sind die Einführungsmatineen mit Nikolaus Bachler. Auch anlässlich der Premiere von Rigoletto spricht der Staatsintendant mit ausgewählten Gästen über das Werk und die Inszenierung. Gesprächspartner sind diesmal unter anderem der Regisseur Arpád Schilling und Dirigent Marco Armiliato.

Einführungsmatinee „Rigoletto“
So 09.12.2012, 11 Uhr
Nationaltheater

Rigoletto
Premiere am
Sa 15.12.2012, 19 Uhr
Weitere Vorstellungen
Mi 19.12.2012, 19 Uhr
Fr 21.12.2012, 19 Uhr
Di 25.12.2012, 18 Uhr
Fr 28.12.2012, 19 Uhr
So 30.12.2012, 18 Uhr *
Nationaltheater

* Live-Stream der Vorstellung bei STAATSOPER.TV

 

28.11.2012

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Stellungnahme zum Pavillon 21

Pavillon 21 MINI Opera Space. © Markus Pillhofer
Staatsintendant Nikolaus Bachler zur aktuellen Diskussion über den Pavillon 21: „Der Pavillon 21 ist eine Erfolgsgeschichte, sowohl für die Bayerische Staatsoper, als auch für die Stadt München als Kulturstadt.

An erster Stelle sei hier natürlich das vielfältige künstlerische Programm erwähnt, welches 2010 mit Christoph Schlingensiefs letzter Arbeit Remdoogo – Via Intolleranza II eröffnete und 2011 mit der Uraufführung von Miroslav Srnkas Make No Noise endete. Neben der Bereicherung der Münchner Kulturlandschaft ist auch eine beeindruckende Zahl zu nennen: Der internationale Werbeeffekt für die Bayerische Staatsoper und die Stadt München lag bei über 10 Millionen Euro. Der einen Million Euro von öffentlicher Hand steht also nicht nur ein künstlerischer Wert sondern auch ein kommerziell messbarer Erfolg gegenüber, der Münchens Position als eine der wichtigsten Kulturstädte weltweit untermauert.“

Die Bayerische Staatsoper und die Herstellerfirma führen unter Beteiligung des Architekturbüros einen Rechtsstreit beim Oberlandesgericht München, zu dem die Bayerische Staatsoper keine Stellungnahme abgeben kann.

22.11.2012

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Erleben Sie Puccinis „Turandot“ live und kostenlos auf www.staatsoper.de/tv

Turandot: Jennifer Wilson
Am kommenden Sonntag, 25. November, präsentiert die Bayerische Staatsoper auf STAATSOPER.TV den zweiten Live-Stream der Saison. Auf dem Programm steht Puccinis unvollendetes Meisterwerk Turandot, inszeniert in spektakulären und poetischen Bildern von Carlus Padrissa (La Fura dels Baus).

Die Titelrolle ist erstmals an der Bayerischen Staatsoper mit der Sopranistin Iréne Theorin besetzt. Die Rolle des Prinzen Calaf übernimmt Yonghoon Lee, die Dienerin Liù singt Serena Farnocchia. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Marco Armiliato. Beginn der audiovisuellen Live-Übertragung ist um 18.55 Uhr auf www.staatsoper.de/tv. Der Service ist für die Zuschauer kostenlos.

Als erstes internationales Opernhaus präsentiert die Bayerische Staatsoper in der Saison 2012/13 eine Auswahl von sieben Opernproduktionen und zwei Ballettvorstellungen live und kostenlos im Internet. Ziel ist es, die künstlerische Sprache des Hauses auch über die Grenzen Europas hinaus bekannt zu machen und Operninteressierten aus aller Welt die Möglichkeit zu bieten, an ausgewählten Vorstellungen teil zu haben.

STAATSOPER.TV
Turandot
So 25.11.2012, 19 Uhr
www.staatsoper.de/tv



Neuproduktion Turandot gefördert durch
 

22.11.2012

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Konzerte des Opernstudios und der Orchesterakademie

Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Das neu besetzte Opernstudio präsentiert sich dem Publikum erstmals in einem Konzert an diesem Donnerstag im Cuvilliés-Theater.
Neben Auszügen aus Mozarts La clemenza di Tito und Giuseppe Verdis La traviata erklingen auch Arien und Ensembleszenen aus Giacomo Puccinis La rondine und Gioachino Rossinis Il barbiere di Siviglia. Neu in das Opernstudio aufgenommen wurden in dieser Saison Yulia Sokolik (Mezzosopran), Joshua Stewart (Tenor), Andrea Borghini (Bariton) und Rafaɬ Pawnuk (Bass), fünf weitere Sänger absolvieren ein zweites Jahr. Die jungen Opernstudiosänger werden auch in dieser Spielzeit neben ihrem Gesangscoaching wieder in ausgewählten Produktionen mitwirken und in verschiedenen Arienabenden solistisch auftreten.

Die Orchesterakademie 2012/13 stellt sich am 23. November in der Allerheiligen Hofkirche mit einem Kammerkonzert vor. Auf dem Programm stehen unter anderem das Klavierquintett f-Moll von César Franck und Jean Françaix‘ Serenade für kleines Orchester.

Konzert des Opernstudios
Do 08.11.2012, 20 Uhr
Cuvilliés-Theater

1. Kammerkonzert der Orchesterakademie
Fr 23.11.2012, 20 Uhr
Allerheiligen Hofkirche

Förderer des Opernstudios
Erika Kaufmann u. Rolf und Caroli Dienst, Vera und Volker Doppelfeld-Stiftung, Freunde des Nationaltheaters e.V., Dr. Joachim Feldges, Iris und Kurt Hegerich, Marco Janezic, Silke und Klaus Murmann, nova reisen GmbH, Eugénie Rohde, Dr. Kurt und Chiona Schwarz, Dr. Martin und Eva Steinmeyer, Georg und Swantje von Werz



Förderer der Orchesterakademie
Freunde des Nationaltheaters e.V., Dr. Helmut Röschinger, Susanne Wamsler

6.11.2012

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Wiederaufnahme „Lohengrin“

Lohengrin: Chor der Bayerischen Staatsoper
Ab dem 11. November steht Richard Jones' Inszenierung von Richard Wagners Lohengrin wieder auf dem Spielplan der Bayerischen Staatsoper.
Anja Harteros wird am 11. und 14. November erneut die Elsa von Brabant verkörpern, an ihrer Seite singt Klaus Florian Vogt die Titelpartie. Am 18. November übernimmt die Rolle der Elsa Edith Haller. Zu Gast als Friedrich von Telramund ist Evgeny Nikitin. Die Ortrud wird von Michaela Schuster dargestellt, die zuletzt als Waltraute in der Götterdämmerung zu erleben war. Dem Bayerischen Staatsorchester steht Lothar Koenigs vor, der nach seinem Wozzeck-Dirigat 2010 nun zum ersten Mal Wagner an der Bayerischen Staatsoper dirigieren wird.

Richard Wagner
Lohengrin
So 11.11.2012, 17 Uhr
Mi 14.11.2012, 18 Uhr
So 18.11.2012, 16 Uhr
Nationaltheater

gefördert durch

 

6.11.2012
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2. Akademiekonzert 2012/13

 
Das 2. Akademiekonzert der Saison wird von Hermann Bäumer geleitet.
Der Generalmusikdirektor des Mainzer Theaters steht zum ersten Mal am Pult des Bayerischen Staatsorchesters, wo er Anton Bruckners Symphonie Nr. 2 c-Moll dirigieren wird. Des Weiteren auf dem Programm steht Alfred Schnittkes Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1. Als Solist ist Jan Vogler am Violoncello zu erleben.

2. Akademiekonzert
Mo 26.11.2012, 20 Uhr
Di 27.11.2012, 20 Uhr
Nationaltheater

 

6.11.2012
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EPK zur Uraufführung "Babylon"

Babylon: Jussi Myllys (Tammu)
Zwei Jahre haben der Münchner Komponist Jörg Widmann und Philosoph Peter Sloterdijk an Babylon gearbeitet. Am 27. Oktober wird die Oper in sieben Bildern nun uraufgeführt.

Für die Regie hat die Bayerische Staatsoper Carlus Padrissa von der katalanischen Künstlergruppe La Fura dels Baus gewonnen, der die Geschichte der antiken Stadt Babylon mit all ihren kleinen und großen Nebenschauplätzen bildgewaltig in Szene setzt.

Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Generalmusikdirektor Kent Nagano, in den Hauptrollen singen die Sopranistin Anna Prohaska als Inanna und Jussi Myllys als Tammu. In weiteren Partien geben die Amerikanerin Claron McFadden und der britische Bass-Bariton Willard White ihre Hausdebüts. Gabriele Schnaut verkörpert den Euphrat.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Audio- und Filmmaterial zur Neuproduktion an.

Das Material setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Für die aktuelle Produktion kommen Komponist Jörg Widmann, Regisseur Carlus Padrissa und Generalmusikdirektor Kent Nagano zu Wort.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@staatsoper.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Jörg Widmann/Peter Sloterdijk
Babylon
Oper in sieben Bildern
Uraufführung: 27. Oktober 2012, Bayerische Staatsoper
STAATSOPER.TV – Live-Stream: 3. November 2012, www.staatsoper.de/tv

Partner der Uraufführungen der Bayerischen Staatsoper



25.10.2012

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Gerichtsverfahren um Tcherniakovs Inszenierung von „Dialogues des Carmélites“

Dialogues des Carmélites. Susan Gritton, Bernard Richter
Die Bayerische Staatsoper befindet sich kurz vor der Wiederaufnahme von Dialogues des Carmélites in einem Gerichtsverfahren mit den Erben von Komponist Francis Poulenc und Librettist Georges Bernanos. Die Nachkommen sind der Auffassung, dass die Umsetzung der Schlussszene durch den Regisseur Dmitri Tcherniakov das Werk von Bernanos und Poulenc abwandelt und entstellt.
In der Neuinterpretation des russischen Regisseurs, die im März 2010 Premiere hatte, rettet die Hauptfigur Blanche de la Force ihre Mitschwestern vor dem Tod und kommt als Einzige ums Leben.

Vor einem französischen Gericht ist eine Klage anhängig, mit der weitere Aufführungen in dieser Inszenierung untersagt werden sollen. Nach Meinung der Erben muss der Märtyrertod aller Nonnen zwingend szenisch umgesetzt werden. Ansonsten würden Deutungsmöglichkeiten eröffnet, die der Kernaussage des Werkes nicht gerecht würden. Mit einer Entscheidung des Gerichts vor der Wiederaufnahme ist nicht zu rechnen. Die Wiederaufnahme von Dialogues des Carmélites ist allerdings nicht gefährdet.

Auf Wunsch der Erben nimmt die Bayerische Staatsoper einen Hinweis auf das laufende Gerichtsverfahren in die Programmbücher auf und informiert die Presse entsprechend.

Dialogues des Carmélites
So 28.10.2012, 18 Uhr
Do 01.11.2012, 19 Uhr
So 04.11.2012, 19 Uhr
Nationaltheater

25.10.2012
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Uraufführung "Babylon"

 
Mit der Uraufführung von Babylon, Jörg Widmanns erster großer „Oper in sieben Bildern“, präsentieren Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kent Nagano am 27. Oktober die erste Premiere der VOX POPULI-Spielzeit der Bayerischen Staatsoper.

Widmann lässt in diesem Auftragswerk gemeinsam mit dem Philosophen und Librettisten Peter Sloterdijk eine der faszinierendsten Städte des alten Orients mit ihrem vielfaltigen Nebeneinander von Kulturen und Sprachen wiedererstehen. Für die Inszenierung zeichnet Carlus Padrissa von der katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus verantwortlich.

Babylon erzählt vom Aufeinanderprallen der jüdischen und der babylonischen Kultur im antiken Orient und den unterschiedlichen Vorstellungen von Diesseits, Jenseits und göttlicher Ordnung in den beiden Gesellschaften. Der gebürtige Münchner Jörg Widmann trug lange die Idee einer Oper zu Babylon in sich. Seine ursprüngliche Faszination wurde geweckt von dem völlig anderen, für uns kaum beschreibbaren Liebeskonzept im vorantiken Mesopotamien. Und so entrollt sich in Babylon eine veritable Liebesgeschichte: Die Liebe zwischen den Hauptfiguren Tammu und Inanna geht zurück auf eines der legendärsten mythologischen Liebespaare der Babylonischen Antike, das schon Mozarts Zauberflöten-Dichter Emanuel Schikaneder inspiriert hat: zwischen dem Helden Tammuzi und Inanna, der Göttin der Liebe und des Krieges. Weitere Inspiration fand Widmann im Gilgamesch-Epos sowie bei biblischen Propheten und bekannten Psalmen.

Mehr Informationen zur Komposition, zum Libretto, den Künstlern und der Handlung von Babylon finden Sie hier:

Pressemeldung zu "Babylon"

In der aktuellen Ausgabe von MAX JOSEPH, dem Magazin der Bayerischen Staatsoper, finden Sie drei Artikel zu Babylon, in denen Jörg Widmann, Peter Sloterdijk und Anna Prohaska zu Wort kommen:

Porträt Jörg Widmann
Interview Peter Sloterdijk
Interview Anna Prohaska

Foto-Download
Foto 1: Nikolaus Bachler, Jörg Widmann, Peter Sloterdijk
Foto 2: Kent Nagano, Jörg Widmann, Nikolaus Bachler, Peter Sloterdijk
Foto 3: Kent Nagano, Jörg Widmann
Alle Fotos: © Wilfried Hösl

Bitte wenden Sie sich für Rezensionskarten bzw. Einsicht in das Libretto an annette.baumann@staatsoper.de.

Jörg Widmann
Babylon
Uraufführung am
Sa 27.10.2012
Weitere Vorstellungen
Mi 31.10.2012, Sa 03.11.2012, Di 06.11.2012, Sa 10.11.2012
Nationaltheater

Partner der Uraufführungen der Bayerischen Staatsoper

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STAATSOPER.TV: Oper live und online

Turandot: Jennifer Wilson

Die Bayerische Staatsoper präsentiert 2012/13 mit STAATSOPER.TV als erstes internationales Opernhaus eine Saison mit kostenlosen Live-Streams im Internet. Opernbegeisterte aus der ganzen Welt können insgesamt sieben Opernvorstellungen und zwei Ballettabende aus München live und in voller Länge im Internet verfolgen. Den Anfang macht am 3. November 2012 die audiovisuelle Übertragung von Jörg Widmanns neuer Oper Babylon (Musikalische Leitung: K. Nagano, Inszenierung: Carlus Padrissa - La Fura dels Baus; mit C. McFadden, A. Prohaska, W. White, G. Schnaut)

Es folgen Streams dieser Opernvorstellungen:

25. November 2012
Giacomo Puccini
Turandot
M. Armiliato/C. Padrissa - La Fura dels Baus
I. Theorin, Y. Lee, S. Farnocchia

30. Dezember 2012
Giuseppe Verdi
Rigoletto
M. Armiliato/Á. Schilling
J. Calleja, F. Vassallo, P. Petibon u.a.

9. März 2013
Leoš Janáček
Jenůfa
T. Hanus/B. Frey
S. Margita, P. Cernoch, G. Schnaut, K. Mattila u.a.

20. April 2013
Richard Wagner
Der fliegende Holländer
A. Fish/P. Konwitschny
R. Siwek, A. Kampe, K. F. Vogt, J. Reuter u.a.

11. Mai 2013
Giuseppe Verdi
Macbeth
M. Zanetti/M. Kušej
Ž. Lučić, N. Michael, W. Kim u.a.

Juli 2013
Stream einer Festspielaufführung
Termin wird noch bekannt gegeben

Neben diesen Opernaufführungen wird sich auch das Bayerische Staatsballett im Livestream präsentieren. Neben John Neumeiers Klassiker Der Nussknacker (13. Dezember 2012) wird Terence Kohlers Helden, die Uraufführung zur Eröffnung der BallettFestWoche 2013, am 1. Juni 2013 zu erleben sein.

„Ich halte den Livestream als einmaliges Ereignis für die zeitgemäße Form, die Türen des Opernhauses zur Welt zu öffnen. STAATSOPER.TV ist live, wie das Theater und mit dem Fallen des Vorhangs verschwunden – das macht den ganz besonderen Reiz aus. Die Bayerische Staatsoper kann sich so einem noch größeren Publikum als ein einzigartiges Haus präsentieren, in dem innovatives Musiktheater auf die weltweit besten Künstler trifft“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler.

Vier bis sechs Kameras im Zuschauerraum des Nationaltheaters werden über www.staatsoper.de/tv die Aufführungen in die ganze Welt übertragen. Bis zu 40 Mikrofone im Orchestergraben und auf der Bühne liefern erstklassige Tonqualität. Die Streams werden in drei verschiedenen Übertragungsqualitäten angeboten, die sich automatisch der jeweiligen Leistung des Computers beziehungsweise der Internetverbindung anpassen. Staatsintendant Nikolaus Bachler führt vor jedem Live-Stream in das Werk ein, in den Pausen gewährt die Staatsoper Einblicke in den Backstage-Bereich des Hauses. Untertitel in deutscher und englischer Sprache vervollständigen das Angebot. Der User braucht neben einem Computer, Laptop oder Tablet PC nur eine Breitband-Internetverbindung wie DSL und an das Gerät angeschlossene Lautsprecher.

Als Sponsor für STAATSOPER.TV konnte mit The Linde Group ein international agierendes Unternehmen gewonnen werden, das sich schon seit Jahren für die Bayerische Staatsoper engagiert. Linde ist seit 2008 Spielzeitpartner der Bayerischen Staatsoper und wird für die kommenden vier Spielzeiten nun auch der International Streaming Partner sein.

International Streaming Partner


2. Oktober 2012

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Das Bayerische Staatsorchester ist Orchester des Jahres

 
Das Bayerische Staatsorchester wurde in der Kritikerumfrage der Zeitschrift opernwelt zum Orchester des Jahres gekürt.
„Ich bin sehr froh über die Auszeichnung und stolz auf dieses wunderbare Orchester“, so Generalmusikdirektor Kent Nagano in einer Probenpause zur Uraufführung von Jörg Widmanns Babylon. „Das ist eine Bestätigung für die außergewöhnliche Qualität der Staatsoper und ihrer Musiker.“

Ab 12. Oktober präsentieren sich die Musiker des Staatsorchesters im Rahmen des OktoberMusikFestes 2012 unter dem Motto „Chaos und Ordnung“.

1. Oktober 2012
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OktoberMusikFest

 
Es ist mittlerweile schon Tradition an der Bayerischen Staatsoper: Das OktoberMusikFest. Bereits zum vierten Mal lädt es vom 12. bis 20. Oktober zu einem abwechslungsreichen Vortrags- und Konzertprogramm in verschiedene Spielstätten Münchens ein. Die gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut konzipierte Reihe steht in diesem Jahr unter dem Motto Chaos und Ordnung und beschreibt in sechs Kammerkonzerten und Vorträgen die die Welt beherrschenden Spannungsfelder.
In musikalischer Hinsicht wird dies beispielsweise beim 2. Kammerkonzert am 13. Oktober in der Allerheiligen Hofkirche deutlich: Neben Werken von Giovanni Pierluigi da Palestrina aus dem frühen 16. Jahrhundert steht Zeitgenössisches von Arvo Pärt und György Kurtag. Der Meteorologie-Professor Bjorn Stevens widmet sich den Gegensätzen in atmosphärischer Hinsicht und erklärt in seinem vorangehenden Vortrag das Prinzip Ordnung und Chaos als Leitmotiv der atmosphärischen Wissenschaften. Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit der Münchner Hofkantorei statt.

Literarisches bringt das 4. Kammerkonzert: Kammerspiel-Schauspieler Stefan Hunstein liest Passagen aus Herta Müllers Atemschaukel, dazu spielen die Musiker des Staatsorchesters unter anderem Werke von Schnittke, Gubaidulina, Bartók und Enescu. Beim 5. Kammerkonzert kann man bereits vor der Uraufführung von Jörg Widmanns Oper Babylon ein Werk des jungen Münchner Komponisten hören. Neben einem Klarinettenquintett von Johannes Brahms stehen Widmanns „Fünf Bruchstücke für Klarinette und Klavier“ auf dem Programm.

Zum Abschluss des OktoberMusikFestes spricht Physik-Nobelpreisträger Professor Theodor W. Hänsch am 20. Oktober zum Thema „Licht und Farbe: Von der Kunst zur Wissenschaft“. Das anschließende Konzert im Cuvilliés-Theater wird von Generalmusikdirektor Kent Nagano geleitet und bringt Werke von Belá Bartók und Richard Strauss zur Aufführung.

OktoberMusikFest: Alle Termine

 

1. Oktober 2012
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CD-Neuerscheinung

 
Das Bayerische Staatsorchester präsentiert sich auf einer soeben bei Farao Classics erschienenen SACD mit ausgewählten Werken von Schumann, Wagner und Strauss. Den Auftakt der SuperAudio CD bildet Robert Schumanns Konzertstück für vier Hörner und Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano.
Außerdem sind mit Wagner und Strauss zwei der traditionell wichtigsten Komponisten der Bayerischen Staatsoper vertreten: Wagners Siegfried-Idyll markiert ebenso wie Richard Strauss' Metamorphosen für 23 Solostreicher einen wichtigen Teil der Orchestertradition. Die SACD ist ab sofort im Handel und im Online-Shop der Bayerischen Staatsoper erhältlich.

www.staatsoper.de/shop

1. Oktober 2012
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Gedenkmatinee Dietrich Fischer-Dieskau

In Gedenken an den im Frühsommer verstorbenen Bariton Dietrich Fischer-Dieskau veranstaltet die Bayerische Staatsoper am 14. Oktober eine Gedenkmatinee. Zu Gast ist mit Christian Gerhaher ein ehemaliger Schüler Fischer-Dieskaus.

In Gedenken an den im Frühsommer verstorbenen Bariton Dietrich Fischer-Dieskau veranstaltet die Bayerische Staatsoper am 14. Oktober eine Gedenkmatinee. Zu Gast ist mit Christian Gerhaher ein ehemaliger Schüler Fischer-Dieskaus. Gerhaher wird ausgewählte Schubert-Lieder interpretieren. Begleitet wird er dabei am Klavier von Gerold Huber. Die junge Pianistin Yaoyao Brandenburg, deren Mentor ebenfalls Dietrich Fischer-Dieskau war, spielt Schubert-Transkriptionen. Der Musik- und Literaturwissenschaftler Professor Dieter Borchmeyer wird den Verstorbenen in einer Ansprache würdigen. Intendant Nikolaus Bachler spricht Begrüßungsworte.

Mit Dietrich Fischer-Dieskau verlor die Bayerische Staatsoper einen ihrer wichtigsten Künstler. Über mehrere Jahrzehnte hatte der Bariton das künstlerische Profil der Staatsoper geprägt, viele seiner Lieder- und Opernabende sind unvergessen. Zu seinen bedeutendsten Rollen zählen unter anderem Amfortas in Parsifal, Barak in Die Frau ohne Schatten sowie die Titelpartien in Falstaff und Aribert Reimanns Lear. Der Bayerische Kammersänger war im Mai im Alter von 86 Jahren in Berg am Starnberger See verstorben.

Gedenkmatinee Dietrich Fischer-Dieskau
So 14.10.2012, 11 Uhr
Nationaltheater

18.09.2012

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1. Akademiekonzert

Lisa Batiashvili (© Anja Frers/DG)
Die Konzertsaison 2012/13 startet am 24. September mit dem 1. Akademiekonzert unter der Leitung von Kent Nagano. Den Solopart bei Beethovens Violinkonzert übernimmt die junge Violinistin Lisa Batiashvili, die zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper zu Gast ist.
Die Konzertsaison 2012/13 startet am 24. September mit dem 1. Akademiekonzert unter der Leitung von Kent Nagano. Auf dem Programm stehen die Symphonie Nr. 2 von Karl Amadeus Hartmann und Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 15 A-Dur op. 141. Außerdem gelangt das Violinkonzert D-Dur op 61 von Ludwig van Beethoven zur Aufführung. Den Solopart übernimmt die junge Violinistin Lisa Batiashvili, die zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper zu Gast ist.

1. Akademiekonzert
Mo 24.09.2012, 20 Uhr
Di 25.09.2012, 20 Uhr
Nationaltheater

 

18.09.2012
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Wiederaufnahmen

Giacomo Puccini: Tosca. Karita Mattila und Jonas Kaufmann
Passend zum Wagner-Jahr kehrt zu Beginn der Saison 2012/13 nach zweieinhalbjähriger Pause Wagners "Tannhäuser" zurück ins Repertoire. Ebenfalls wieder auf dem Spielplan steht Ludwig van Beethovens Befreiungsoper "Fidelio" in der Inszenierung Calixto Bietos. Jonas Kaufmann ist im Oktober in Puccinis "Tosca" wieder als Mario Cavaradossi zu erleben.
Passend zum Wagner-Jahr kehrt zu Beginn der Saison 2012/13 nach zweieinhalbjähriger Pause Wagners Tannhäuser zurück ins Repertoire. An der Seite von Matthias Goerne als Wolfram von Eschenbach verkörpert Waltraud Meier in David Aldens Inszenierung die Venus. Robert Dean Smith singt die Titelpartie, Anne Schwanewilms gibt die Elisabeth. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Kent Nagano inne.

Ebenfalls wieder auf dem Spielplan steht Ludwig van Beethovens Befreiungsoper Fidelio in der Inszenierung Calixto Bietos. Anja Kampe, die bereits in der Premierenserie im Dezember 2010 sang, kämpft als Leonore um die Freilassung ihres Mannes Florestan. Der im Kerker Eingesperrte wird diesmal von Burkhard Fritz verkörpert. Eivind Gullberg Jensen gibt mit diesem Dirigat sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper.

Jonas Kaufmann ist im Oktober in Puccinis Tosca wieder als Mario Cavaradossi zu erleben. An seiner Seite interpretiert Tatiana Serjan die Floria Tosca, am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Carlo Montanaro, der nach seinem Traviata-Dirigat 2010 erneut Gast an der Staatsoper ist.

Weitere Termine
www.staatsoper.de/spielplan

18.09.2012
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staatsoper.tv: Die Bayerische Staatsoper präsentiert erste Live-Stream Saison sponsored by The Linde Group

 
Für die kommende Spielzeit 2012/13 präsentiert die Bayerische Staatsoper mit staatsoper.tv als erstes internationales Opernhaus eine Saison mit kostenlosen Live-Streams im Internet. Das neue Angebot der Staatsoper, welches in den letzten Monaten mehrere Male getestet wurde, ermöglicht es Opernbegeisterten aus der ganzen Welt ausgewählte Vorstellungen aus München live und in voller Länge im Internet zu verfolgen.

Für die kommende Spielzeit 2012/13 präsentiert die Bayerische Staatsoper mit staatsoper.tv als erstes internationales Opernhaus eine Saison mit kostenlosen Live-Streams im Internet. Das neue Angebot der Staatsoper, welches in den letzten Monaten mehrere Male getestet wurde, ermöglicht es Opernbegeisterten aus der ganzen Welt ausgewählte Vorstellungen aus München live und in voller Länge im Internet zu verfolgen.

Den Anfang macht am 3. November 2012 der Stream von Jörg Widmanns neuer Oper Babylon. Bis zum Ende der Spielzeit werden die Streams von sechs weiteren Aufführungen folgen. Präsentiert werden sowohl ausgewählte Neuproduktionen als auch Repertoirevorstellungen.

staatsoper.tv soll die Oper öffnen, soll möglichst vielen Zuschauern aus der ganzen Welt die Möglichkeit geben, erstklassige Opernaufführungen aus München zu sehen. Ein Theaterabend im Opernhaus kann und soll dadurch natürlich nicht ersetzt werden. Aber für alle, die nicht vor Ort sein können, ist staatsoper.tv die beste Option, spannendes Musiktheater zu erleben,“ so Staatsintendant Nikolaus Bachler.

Vier bis sechs Kameras im Zuschauerraum des Nationaltheaters werden über www.staatsoper.de die Aufführungen in die ganze Welt übertragen. Bis zu 40 Mikrofone im Orchestergraben und auf der Bühne liefern erstklassige Tonqualität. Die Streams werden in drei verschiedenen Übertragungsqualitäten angeboten, die sich automatisch der jeweiligen Leistung des Computers beziehungsweise der Internetverbindung anpassen. Staatsintendant Nikolaus Bachler führt vor jedem Live-Stream in das Werk ein, in den Pausen gewährt die Staatsoper Einblicke in den Backstage-Bereich des Hauses. Untertitel in deutscher und englischer Sprache vervollständigen das Angebot. Der User braucht neben einem Computer, Laptop oder Tablet PC nur eine Breitband-Internetverbindung wie DSL und an das Gerät angeschlossene Lautsprecher.

Als Sponsor für staatsoper.tv konnte mit The Linde Group ein international agierendes Unternehmen gewonnen werden, das sich schon seit Jahren für die Bayerische Staatsoper engagiert. Linde ist seit 2008 Spielzeitpartner der Bayerischen Staatsoper und wird für die kommenden vier Spielzeiten nun auch der International Streaming Partner sein.

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Die Bilanz der Münchner Opernfestspiele 2012

 
Mit der Vorstellung von Richard Strauss' Rosenkavalier gingen am 31. Juli im Nationaltheater die Münchner Opernfestspiele 2012 zu Ende. Intendant Nikolaus Bachler beendet die Festspiele in seiner vierten Saison mit einer Auslastung von 99,40 Prozent bei den Oper- und Liederabenden im Nationaltheater.

Mit der Vorstellung von Richard Strauss' Rosenkavalier gingen am 31. Juli im Nationaltheater die Münchner Opernfestspiele 2012 zu Ende. Intendant Nikolaus Bachler beendet die Festspiele in seiner vierten Saison mit einer Auslastung von 99,40 Prozent bei den Oper- und Liederabenden im Nationaltheater.

Insgesamt standen an 35 Tagen über 70 Veranstaltungen auf dem Spielplan, die von 110.000 Zuschauern besucht wurden. Im Zentrum der diesjährigen Opernfestspiele war Richard Wagners Der Ring des Nibelungen. Die Premiere der Götterdämmerung eröffnete die Festspiele und beendete zugleich die Arbeit von Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano an Wagners Tetralogie.

Das Rund um den Ring-Programm, das Wagners opus magnum dramaturgisch mit Lesungen, Performances, Kunstprojekten und Konzerten einrahmte, strahlte weit in die Stadt aus und erreichte ebenfalls mehrere tausend Menschen. Allein an der Kunstaktion Der Ring von Spencer Tunick in der Münchner Innenstadt zu Festspielbeginn nahmen 1700 Menschen teil. 22.000 Gäste feierten zudem den Festspielsommer bei der UniCredit Festspiel-Nacht und bei den zwei kostenlosen Veranstaltungen von Oper für alle.

Partner der Opernfestspiele


31.07.2012

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Ausblick auf den Herbst 2012

 
Die neue Saison startet an der Bayerischen Staatsoper am 23. September mit Richard Wagners "Tannhäuser". Während der Theaterferien ist das Büro bis zum 15.09. nicht besetzt.

Die neue Saison startet an der Bayerischen Staatsoper am 23. September mit Richard Wagners Tannhäuser. An der Seite von Matthias Goerne als Wolfram von Eschenbach verkörpert Waltraud Meier erneut die Venus, Anne Schwanewilms gibt die Elisabeth, Robert Dean Smith die Titelpartie. Bereits am 21. September nimmt das Bayerische Staatsballett den Petipa-Klassiker La Bayadère wieder ins Programm auf.

Das 1. Akademiekonzert unter der Leitung von Kent Nagano präsentiert am 24. und 25. September Werke von Karl Amadeus Hartmann, Dmitri Schostakowitsch und Ludwig van Beethoven. An der Violine ist Lisa Batiashvili zu hören. Ebenfalls auf den Spielplan zurück kehrt Ende September Calixto Bieitos Interpretation von Beethovens Fidelio mit Anja Kampe und Burkhard Fritz in den Hauptrollen. Das OktoberMusikFest lädt ab dem 12. Oktober unter dem Motto Chaos und Ordnung zu Vorträgen und Konzerten.

Das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper möchte sich herzlich für das Interesse und die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Spielzeit bedanken und wünscht Ihnen einen erholsamen Sommer!

Während der Theaterferien ist das Büro bis zum 15.09. nicht besetzt.

31.07.2012

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Neue Bestuhlung im Nationaltheater

Stühle im Nationaltheater

Der Zuschauerraum des Münchner Nationaltheaters, Hauptspielstätte der Bayerischen Staatsoper, bekommt bis zum September 2013 eine komplett neue Bestuhlung. Die erste Phase der Erneuerung beginnt mit den Theaterferien im August 2012. Zuerst werden die Stühle im Parkett ausgetauscht. Im Zuge der Erneuerung gibt es einerseits die Möglichkeit, eine Stuhlpatenschaft für einen neuen Stuhl zu übernehmen, andererseits können Opernfans einen Originalsessel aus dem Nationaltheater erwerben und sich so ein Stück Bayerische Staatsoper nach Hause holen. Der Erlös aus beiden Projekten kommt dem CAMPUS Programm der Staatsoper zu Gute. Die neuen Stühle bleiben vom Design gleich, werden aber komfortabler sein.

Jonas Kaufmann und seine Stuhlpatenschaft

Zu den ersten Stuhlpaten zählen der Münchner Tenor Jonas Kaufmann und seine Gattin Margarete Joswig. Die beiden Stühle mit der Nummer 396 und 398 im Parkett Reihe 10 werden eine Plakette mit ihren Namen tragen. Kaufmann ist seit zwei Jahren Botschafter des Kinder-und Jugendprogrammes CAMPUS der Bayerischen Staatsoper.

Diese gravierte Messingplakette mit dem Namen des Spenders wird für die Dauer von mindestens zehn Jahren an dem gewählten Stuhl angebracht. Zudem gibt es eine von Staatsintendant Nikolaus Bachler unterzeichnete Spendenurkunde und eine Zuwendungsbescheinigung. Selbstverständlich kann man Stuhlpatenschaften auch verschenken und den Namen der beschenkten Person eingravieren lassen. Die Plakette wird nach Bestellung angebracht.

Für die Stuhlpatenschaften gibt es keine festgelegten Preise. Jede Spende ist freiwillig und in jeder Höhe willkommen. Zur Orientierung für die Spender wurden unverbindliche Richtwerte festgelegt, die sich im Rahmen von 300 bis 1500 Euro (je nach Kategorie) bewegen.

Weitere Informationen zu den Stuhlpatenschaften finden Sie unter www.staatsoper.de/stuhlpatenschaften oder per Mail an stuhlpatenschaften@staatsoper.de.

Fotodownload
Jonas Kaufmann im Zuschauerraum
Margarete Joswig und Jonas Kaufmann im Zuschauerraum
© Wilfried Hösl

www.staatsoper.de/stuhlpatenschaften
stuhlpatenschaften@staatsoper.de

Verkauf der Stühle aus dem Nationaltheater

Die existierenden Stühle, die mit dem Wiederaufbau des Nationaltheaters im Jahre 1963 eingebaut wurden und damit sowohl historischen als auch symbolischen Wert haben, können ab sofort bestellt werden.

Die Stühle sind einzeln oder als 2er- bzw. 3er-Kombination ab einem Preis von € 155.- (zzgl. Montage und Transport) erhältlich. Die Anzahl der verfügbaren Pakete ist stark limitiert. Es besteht die Möglichkeit zur Selbstabholung, alternativ kann die Auslieferung durch eine Spedition in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen
Kontakt: stuhlverkauf@actori.de

20. Juli 2012

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Das war "Oper für alle" 2012

Kent Nagano beim 'Oper für alle'-Konzert 2008 auf dem Marstallplatz
Insgesamt ca. 166.500 Klassikfans waren am vergangenen Wochenende bei "Oper für alle" dabei – entweder vor Ort in der Münchner Innenstadt oder online via Live-Stream. "Oper für alle" fand in diesem Jahr zum 15. Mal im Rahmen der Münchner Opernfestspiele statt, dank BMW München bei freiem Eintritt.
Insgesamt ca. 166.500 Klassikfans waren am vergangenen Wochenende bei Oper für alle dabei – entweder vor Ort in der Münchner Innenstadt oder online via Live-Stream. Oper für alle fand in diesem Jahr zum 15. Mal im Rahmen der Münchner Opernfestspiele statt, dank BMW München bei freiem Eintritt. Wie die gesamte Spielzeit stand auch Oper für alle 2012 im Zeichen von Richard Wagner und seinem Weltendrama Der Ring des Nibelungen. Nach dem Oper für alle-Konzert am Samstag unter Kent Nagano, stand am Sonntag die audiovisuelle Live-Übertragung der Götterdämmerung auf die Großleinwand am Max-Joseph-Platz auf dem Programm. Durch den Abend führte Nina Ruge.

Oper für alle-Konzert

Am Samstag spielte das Bayerische Staatsorchester unter Generalmusikdirektor Kent Nagano am Marstallplatz Musik aus dem Ring. Zuvor gab das Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, ATTACCA, Bedřich Smetanas Die Moldau unter der Leitung von Allan Bergius zum Besten. Als Zugabe spielten die jungen Musiker zusammen mit dem Bayerischen Staatsorchester Howard Shores Orchestersuite aus The Lord of the Rings. Zum Konzert kamen ca. 6.500 Besucher.

„Götterdämmerung“ live am Max-Joseph-Platz und im Internet

Die audiovisuelle Live-Übertragung der Götterdämmerung am 15. Juli lockte die ersten Wagner-Fans zwar schon ab 15 Uhr auf den Max-Joseph-Platz, im Laufe des Abends störten aber einige Regenschauer den Kulturgenuss. „Trotz Weltuntergangsstimmung, die ja durchaus Richard Wagners Götterdämmerung entspricht, hielten unzählige wahrhaft Wagnerbegeisterte Wind und Regen stand und erlebten das Ende des Rings. München hat einmal mehr seine außerordentliche Wagnerbegeisterung bewiesen “, so Staatsintendant Nikolaus Bachler nach der Übertragung. Andreas Kriegenburgs Neuinterpretation des Dritten Tages des Bühnenfestspiels war unter anderem mit Nina Stemme, Stephen Gould, Eric Halfvarson, Michaela Schuster, Anna Gabler und Wolfgang Koch zu erleben. Am Pult des Bayerischen Staatorchesters stand Generalmusikdirektor Kent Nagano.

Durch den Abend führte Nina Ruge, welche in Gesprächen mit Staatsintendant Nikolaus Bachler, „Alberich“ Wolfgang Koch oder „Gutrune“ Anna Gabler einen interessanten Einblick in den Backstage-Bereich der Staatsoper gab. Den Schlussapplaus nahmen die Solisten des Abends gegen 23.15 Uhr auf den Treppen des Nationaltheaters entgegen.

Die Vorstellung war seit Monaten ausverkauft. Wer weder im Opernhaus, noch auf dem Platz vor der Oper dabei sein konnte, hatte die Möglichkeit, den Live-Stream auf www.staatsoper.de/ zu nutzen – wie immer kostenlos. Dieser war auch wegen der ungünstigen Wetterlage besonders stark frequentiert: ca. 160.000 Zuschauer aus 57 verschiedenen Ländern waren beim Stream dabei.

Die Live-Übertragung und das Konzert fanden auch in diesem Jahr dank
dem langjährigen Partner der Opernfestspiele, BMW München, bei freiem Eintritt statt. Michael Rahe, Leiter der BMW Niederlassung München nach dem Konzert: „Das 15-jährige Jubiläum der Münchner Oper für alle hat mal wieder gezeigt, wie viel Begeisterung anspruchsvolle klassische Musik in lockerer Atmosphäre wecken kann – sogar bei strömendem Regen. Es ist dieses gemeinsame Erleben einzigartiger Konzert- und Opernabende, was das Erfolgsrezept des Formats ausmacht."

Oper für alle dank
 

16. Juli 2012

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Münchner Opernfestspiele: "Oper für alle" am 14. und 15. Juli

Am Wochenende des 14. und 15.Juli 2012 findet zum 15. Mal "Oper für alle" im Rahmen der Münchner Opernfestspiele statt. Ein Live-Stream der Übertragung von "Götterdämmerung" auf der Homepage der Staatsoper wird es tausenden von Menschen auf der ganzen Welt möglich machen, der bereits seit Monaten ausverkauften Vorstellung beizuwohnen.

Live-Stream von Götterdämmerung

Am Wochenende des 14. und 15.Juli 2012 findet zum 15. Mal Oper für alle im Rahmen der Münchner Opernfestspiele statt. Moderiert wird die audiovisuelle Live-Übertragung der Götterdämmerung auf den Max-Joseph Platz (15. Juli) von Nina Ruge. Ein Live-Stream der gesamten Vorstellung auf der Homepage der Staatsoper wird es tausenden von Menschen auf der ganzen Welt möglich machen, der bereits seit Monaten ausverkauften Vorstellung beizuwohnen. Auch das musikalische Programm des Oper für alle-Konzerts (14. Juli, Marstallplatz) beschäftigt sich mit dem Kosmos rund um Richard Wagners Der Ring des Nibelungen.

Die audiovisuelle Live-Übertragung auf den Max-Joseph-Platz am 15. Juli findet in diesem Jahr zum 15. Mal statt. Durch den Abend führt in diesem Jahr Nina Ruge und folgt somit auf Thomas Gottschalk (Moderation 2011). Andreas Kriegenburgs Neuinterpretation des Dritten Tages des Bühnenfestspiels wird unter anderem mit Stephen Gould, Albert Pesendorfer, Michaela Schuster und Wolfgang Koch zu erleben sein. Nina Stemme gibt ihr Europa-Debüt als Brünnhilde in Götterdämmerung. Am Pult des Bayerischen Staatorchesters steht Generalmusikdirektor Kent Nagano. Wer weder im Opernhaus noch auf dem Platz vor der Oper dabei sein kann, hat die Möglichkeit, den Live-Stream auf www.staatsoper.de zu nutzen – wie immer kostenlos.

Am 14. Juli dürfen sich die Zuschauer auf das Open Air-Festspielkonzert mit Kent Nagano freuen, das in diesem Jahr auf dem Marstallplatz stattfindet. Das Bayerische Staatsorchester und das Jugendorchester ATTACCA interpretieren Werke von Richard Wagner und Bedřich Smetana.

Die Live-Übertragung und das Konzert finden auch in diesem Jahr dank dem langjährigen Partner der Opernfestspiele, BMW München, bei freiem Eintritt statt.

Zu den Terminen

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Götterdämmerung 1
Götterdämmerung 2
© Wilfried Hösl

"Oper für alle" dank


Medienpartner "Oper für alle 2012"





02.07.2012

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EPK (Electronic Press Kit) zu „Götterdämmerung“

Götterdämmerung: Nina Stemme (Brünnhilde)
Am Samstag, den 30. Juni, beenden Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano mit „Götterdämmerung“ ihre Neuinterpretation des „Ring des Nibelungen“ an der Bayerischen Staatsoper. Der dritte Tag von Wagners Bühnenfestspiel eröffnet zugleich die Münchner Opernfestspiele 2012.

Am Samstag, den 30. Juni, beenden Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano mit Götterdämmerung ihre Neuinterpretation des Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper. Der dritte Tag von Wagners Bühnenfestspiel eröffnet zugleich die Münchner Opernfestspiele 2012.

In den Hauptrollen singen Stephen Gould als Siegfried und Nina Stemme als Brünnhilde, die diese Rolle erstmals in Europa interpretiert. Wolfgang Koch setzt seine Interpretation des Alberich fort, die Partie des Gunter übernimmt Iain Paterson.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Audio- und Filmmaterial zur Neuproduktion an.

Das Material setzt sich aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion zusammen. Über die aktuelle Inszenierung sprechen Regisseur Andreas Kriegenburg, Generalmusikdirektor Kent Nagano, der Darsteller des Siegfried, Stephen Gould, sowie Wolfgang Koch (Alberich).

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@staatsoper.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Richard Wagner
Götterdämmerung
Dritter Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen
Uraufführung: 17. August 1876 im Festspielhaus Bayreuth
Münchner Erstaufführung: 15. September 1978 im Königlichen Hof- und Nationaltheater München





28. Juni 2012 

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„Der Ring“ mit Spencer Tunick bei den Münchner Opernfestspielen 2012

Spencer Tunick: Der Ring (© Wilfried Hösl)
Die Bayerische Staatsoper eröffnete am heutigen Samstagmorgen die Münchner Opernfestspiele 2012 mit einer Installation des bildenden Künstlers Spencer Tunick. „Der Ring“ heißt die neue Arbeit Tunicks, bei der insgesamt 1700 Kunstinteressierte nackt in der Münchner Innenstadt posierten.

Die Bayerische Staatsoper eröffnete am heutigen Samstagmorgen die Münchner Opernfestspiele 2012 mit einer Installation des bildenden Künstlers Spencer Tunick. Der Ring heißt die neue Arbeit Tunicks, bei der insgesamt 1700 Kunstinteressierte nackt in der Münchner Innenstadt posierten. Inspiriert wurde Tunicks Kunstinstallation von Richard Wagners Opus magnum Der Ring des Nibelungen und der Neuinszenierung von Regisseur Andreas Kriegenburg, welche ebenfalls mit kraftvollen Menschenbildern arbeitet und am 30. Juni mit der Premiere von Götterdämmerung ihre Vollendung findet. Tunick verwendete bei dieser Installation zum ersten Mal in einer urbanen Umgebung Körperfarbe an den Teilnehmern.

„Das Projekt mit Spencer Tunick war noch viel aufregender und intensiver als erwartet. Ein wahrhaft urbanes Projekt der Bayerischen Staatsoper, die ihre Tore einmal mehr weit öffnet und Wagners Ring mit einer künstlerischen Aktion in die Stadt hinein zu den Menschen getragen hat“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler.

Die Teilnehmer trafen sich ab 3.00 Uhr morgens am Marstallplatz hinter der Bayerischen Staatsoper, um sich zu entkleiden und ihre Körper mit goldener oder roter Körperfarbe zu bemalen. Kurz vor Sonnenaufgang um 5.14 Uhr startete Tunick mit der ersten Formation aus Menschenkörpern entlang der Ludwigstraße.

Andreas Kriegenburgs kraftvolle Bilder und der unendliche Kosmos von Wagners Ring waren der Ausgangspunkt für meine Münchner Installation. Die Körper bildeten Motive aus dem Ring“, so Tunick. Hunderte mit roter Farbe bemalte Freiwillige formten zuerst eine scheinbar endlose Reihe an Nibelheim-Arbeitern entlang der Ludwigstraße. Am Odeonsplatz bildeten die Körper dann nach Tunicks Anweisungen, die er und sein Team stets über Megaphon verkündeten, die Flammen aus dem Mund des Siegfried-Drachen. Zum Abschluss versammelte Tunick alle Teilnehmer für das letzte Motiv vor der Bayerischen Staatsoper. Am Max-Joseph-Platz schloss sich um das Max-Joseph-Denkmal ein Ring aus roten und goldenen Körpern. Mit einer reduzierten Gruppe aus 50 Mitwirkenden füllte der Amerikaner zuletzt noch den Königssaal des Nationaltheaters, in dem die Menschen einen Berg aus goldenen Körpern bildeten. Die Installation war gegen 8.00 Uhr zu Ende.

„Ich habe mich ganz besonders gefreut, hier in München für die Bayerische Staatsoper zu arbeiten. Die Stimmung der Teilnehmer war trotz der frischen Morgentemperaturen hervorragend. Ich danke allen, dass sie so zahlreich erschienen sind“, erklärte Spencer Tunick im Anschluss an die Installation.

Ein Kunstvideo der Installation wird ab Anfang Juli in der Rheingold-Bar des Nationaltheaters zu sehen sein. Die Fotoarbeiten werden im Januar 2013 zur Wiederaufnahme von Wagners Ring des Nibelungen präsentiert. Alle Mitwirkenden erhalten ein Foto in limitierter Auflage.

Spencer Tunick wurde in Middletown, Bundesstaat New York, geboren und lebt im Hudson Valley in New York. Seit 1992 beschäftigt er sich mit Installationen im öffentlichen Raum. Sein Hauptmotiv ist der nackte menschliche Körper. Dafür versammelt er meistens tausende Menschen. Tunicks Arbeiten wurden weltweit realisiert, u.a. in Belgien, Kanada, den USA und Brasilien. Seine temporären Installationen, die stets auf Fotos und Videos festgehalten werden, beschäftigen sich vor allem mit den vorgefassten, von der Gesellschaft bestimmten, oftmals negativen Konnotationen von Nacktheit: „Mich fasziniert die Schönheit, die jedem Menschen eigen ist“, so Tunick. Tunicks Arbeiten wurden u.a. für SITE Santa Fe, New Mexico (2001), die XVI Bienal de Sâo Paulo, Brasilien (2002), die Biennale de Lyon (2005) oder die Kunsthalle Wien (2008) realisiert.

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© Wilfried Hösl

Partner der Opernfestspiele
 

23. Juni 2012

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MAX JOSEPH ist Lead Magazin des Jahres

 
Das Magazin der Bayerischen Staatsoper, MAX JOSEPH, ist das „Magazin des Jahres“: Bei den Lead Awards, dem wichtigsten deutschen Medienpreis, wurde das Magazin in der Hauptkategorie mit Gold ausgezeichnet. Damit setzte sich MAX JOSEPH gegen die ebenfalls nominierten Titel SZ-Magazin und Vice durch.

Das Magazin der Bayerischen Staatsoper, MAX JOSEPH, ist das „Magazin des Jahres“: Bei den Lead Awards, dem wichtigsten deutschen Medienpreis, wurde das Magazin in der Hauptkategorie mit Gold ausgezeichnet. Damit setzte sich MAX JOSEPH gegen die ebenfalls nominierten Titel SZ-Magazin und Vice durch.

In MAX JOSEPH werde ein „eher elitäres und als verstaubt angesehenes Thema unglaublich frisch, zeitgemäß und für jedermann zugänglich umgesetzt“, sagte der Vorsitzende der Lead-Academy, Markus Peichl, bei der Preisverleihung in Hamburg. Inhaltlich betreut wird MAX JOSEPH von dem Dramaturgie-Team der Bayerischen Staatsoper unter der Redaktionsleitung von Maria März, für die graphische Gestaltung zeichnet das Bureau Mirko Borsche verantwortlich. Einen zweiten Lead Award konnte MAX JOSEPH in der Kategorie Illustrationsbeitrag des Jahres gewinnen. Der Operncomic zu Wagners Tristan und Isolde, gezeichnet von Illustrator Lucas Hasselmann (aus der Festspielausgabe des letzten Jahres), überzeugte die Lead Award Jury.

„Dass wir einen so wichtigen, bedeutenden Preis außerhalb unseres Kerngebiets holen konnten, ist eine besondere Freude und ein großes Kompliment. Mein Glückwunsch geht an alle Mitarbeiter von MAX JOSEPH, besonders aus der Dramaturgie, die neben ihren zahlreichen Arbeiten die Redaktion des Heftes stemmen. Ein Glanzpunkt für die Bayerische Staatsoper“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler.

Die neueste Ausgabe des Magazins widmet sich zu den Münchner Opernfestspielen Wagners Ring des Nibelungen: Neben der Premiere von Götterdämmerung und zwei kompletten Aufführungszyklen gibt es ab 24. Juni im Rahmen des Programms Rund um den Ring viele weitere Veranstaltungen zu Wagners Tetralogie.

Die Themen der MAX JOSEPH-Festspielausgabe: Neben Essays und Interviews zur Festspielpremiere Götterdämmerung gibt es einen Auszug aus Elfriede Jelineks neuem Text REIN GOLD. Wolfgang Koch, der Alberich des Rings, kommt im Interview ebenso zu Wort wie die Choreographinnen Saar Magal und Zenta Haerter oder der Bariton Christian Gerhaher. Begleiten Sie Richard Wagner in einer Graphic Novel von Patrick Widmer auf seinen Reisen und erfahren Sie mehr über unser Rund um den Ring-Programm.

Cover der Ausgaben 1 bis 4 2011/12 (zip-komprimierter Ordner)

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UniCredit Festspiel-Nacht

 
Zum Auftakt der Münchner Opernfestspiele 2012 lädt die UniCredit am 23. Juni mit der traditionellen Festspiel-Nacht wieder zu einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in die Münchner Innenstadt ein.
Am kommenden Wochenende starten die Münchner Opernfestspiele 2012: Nach der Körperinstallation Der Ring des Künstlers Spencer Tunick am frühen Morgen des 23. Juni lädt die UniCredit mit der traditionellen Festspiel-Nacht wieder zu einem abwechslungsreichen Kulturprogramm in die Münchner Innenstadt ein. Bereits zum elften Mal werden bei freiem Eintritt auf mehreren Bühnen Höhepunkte aus Oper, Konzert, Tanz, Lied und Literatur geboten.

Mit dabei sind unter anderem die Mezzosopranistin Angela Brower, die die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner interpretiert, sowie Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters unter der Leitung von Kent Nagano. Das Jugendorchester ATTACCA spielt Die Moldau aus dem Zyklus Mein Vaterland von Bedřich Smetana. Beginn der UniCredit-Festspielnacht am 23. Juni ist um 20.00 Uhr, bis Mitternacht können die Besucher zwischen Lesungen, Kammerkonzerten, Arienprogrammen und Tanzmusik wählen.

UniCredit Festspiel-Nacht
Sa 23.06.2012, 20 Uhr
Fünf Höfe, HVB Forum, Kardinal-Faulhaber-Str, u.a.

Zur Programmübersicht

Gesamtprogramm zum Download (PDF)

 

20.06.2012
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Uraufführung „Wagnerin. Ein Haus der Kunstmusik“

 
Am 24. Juni starten die Festspiele mit Sven Holms Musiktheater-Happening „Wagnerin. Ein Haus der Kunstmusik“ mit der ersten szenischen Produktion im Haus der Kunst. Passend zur Premiere der „Götterdämmerung“ am 30. Juni dreht sich auch „Wagnerin“ um den Ring-Kosmos und das Weltuntergangsszenario von Wagners Tetralogie.

Am 24. Juni starten die Festspiele mit Sven Holms Musiktheater-Happening Wagnerin. Ein Haus der Kunstmusik mit der ersten szenischen Produktion im Haus der Kunst. Passend zur Premiere der Götterdämmerung am 30. Juni dreht sich auch Wagnerin um den Ring-Kosmos und das Weltuntergangsszenario von Wagners Tetralogie.

Regisseur Sven Holm stellt die Schicksale der Frauenfiguren im Ring neben die weiblichen Erbfolge-Strategien in der Wagner-Dynastie. Auf surreale Weise versammelt er Cosima, Winifred, Gudrun und Katharina Wagner in einem vom Untergang bedrohten Wahnfried der Zukunft. Mit Dame Gwyneth Jones übernimmt eine der bedeutendsten Wagner-Sängerinnen die Partie der Cosima Wagner. Die Musik kommt u.a. vom Jazz-Ensemble Vertigo Trombone Quartet, das Wagners Motivik improvisierend weiterentwickeln wird. Dessen Frontmann Nils Wogram war 2011 Gewinner des BMW Jazz Awards.

Wagnerin. Ein Haus der Kunstmusik
Ein Abend ohne Götter und Helden, für Cosima, Winifred, Gudrun und Katharina Wagner, viele blaue Mädchen, Herrenensemble und übrig gebliebene Posaunen des Festivalorchesters

So 24.06.2012, 20 Uhr
Mo 25.06.2012, 20 Uhr
Haus der Kunst, Westflügel

Partner des Rund-um-den-Ring-Programms


20.06.2012

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Festspiel-Galakonzert

Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
In diesem Jahr steht zum Auftakt der Münchner Opernfestspiele am 29. Juni ein Galakonzert auf dem Spielplan. Sopranistin Waltraud Meier singt die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner, außerdem werden das Vorspiel und Venusberg aus Tannhäuser erklingen.
In diesem Jahr steht zum Auftakt der Münchner Opernfestspiele am 29. Juni ein Galakonzert auf dem Spielplan. Sopranistin Waltraud Meier singt die Wesendonck-Lieder von Richard Wagner, außerdem werden das Vorspiel und Venusberg aus Tannhäuser erklingen. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano gelangt zudem die Symphonie Nr. 4 von Johannes Brahms zur Aufführung. Es spielt das Bayerische Staatsorchester.

Festspiel-Galakonzert 2012
Fr 29.06.2012, 19 Uhr
Nationaltheater

20.06.2012
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Premiere „Götterdämmerung“

 
Mit „Götterdämmerung“ findet Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ am 30. Juni ihren Abschluss an der Bayerischen Staatsoper. Wie schon in den drei vorangegangenen Teilen zeichnen Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano für die Neuinterpretation verantwortlich.
Mit Götterdämmerung findet Richard Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen am 30. Juni ihren Abschluss an der Bayerischen Staatsoper. Wie schon in den drei vorangegangenen Teilen zeichnen Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano für die Neuinterpretation verantwortlich. In den Titelpartien sind unter anderem der Amerikaner Stephen Gould als Siegfried, Wolfgang Koch als Alberich und Nina Stemme als Brünnhilde auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper zu erleben. Während der Festspiele stehen zudem zwei komplette Ring-Zyklen auf dem Programm (3. bis 8.7. sowie 10. bis 15.7). Hier gibt es unter anderem ein Wiedersehen mit Johan Reuter als Wotan, Sophie Koch als Fricka, Anja Kampe als Sieglinde, Klaus Florian Vogt als Siegmund, Lance Ryan als Siegfried und Catherine Naglestad als Brünnhilde.

Richard Wagner
Götterdämmerung
Premiere
Sa 30.06.2012, 16 Uhr
So 13.01.2013, 16 Uhr
So 27.01.2013, 16 Uhr

Der Ring des Nibelungen: alle Termine



 

20.06.2012
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Ihr Helden! Ein SMS-Happening zu Wagners „Ring“

Ihr Helden!
Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2012 lädt die Bayerische Staatsoper in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding und den urbanauten am 3. Juli zu dem Happening „Ihr Helden!“ ein. Die kollektive Aktion lehnt sich frei an Motive des Ring des Nibelungen an.

Im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2012 lädt die Bayerische Staatsoper in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding und den urbanauten am 3. Juli zu dem Happening Ihr Helden! ein. Die kollektive Aktion lehnt sich frei an Motive des Ring des Nibelungen an. Während des Happenings vollzieht sich die Kommunikation größtenteils via SMS. Das Publikum wird zu Akteuren; eine kollektive Performance im öffentlichen Raum entsteht.

Der Not des Göttervaters Wotan folgend, thematisiert die Aktion spielerisch die Frage nach dem freien Menschen. Eine Transformation des Stadtraums in einer Serie von Flashmobs: München wird zur Bühne.
Anknüpfend an die Opernhausbesetzung des Vorjahres thematisiert „Ihr Helden!“ das subversive Potential, das gemeinhin Flashmobs zugeschrieben wird. Wagners Ring umspielend, den Stadtraum durchwebend, entfaltet sich ein Spiel auf der Suche nach neuen, freien Helden.

Ihr Helden!
Ein SMS-Happening
Di 03.07.2012, 20.57 - ca. 23.03 Uhr
In der Münchner Innenstadt und im Nationaltheater

Teilnahme

Die elektronische Eintrittskarte zur Teilnahme am Happening erhalten Sie ab sofort für € 4,99 durch Registrierung per SMS. Senden Sie hierzu das Wort helden an die SMS-Kurzwahlnummer 31000. Alternativ können Sie auch eine E-Mail mit Ihrer Handynummer im Betreff an helden@staatsoper.de schicken und den Eintrittspreis per Überweisung begleichen. Die Kontodaten schicken wir Ihnen nach Anmeldung per E-Mail.
Mit der Anmeldegebühr wird der Versand von ca. 50 Blitz-SMS auf das Handy jedes Teilnehmers während des Happenings finanziert. Ihre Handynummer wird nur im Rahmen des Happenings verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Details zum Startpunkt des Happenings erhalten Sie per SMS exakt 120 Minuten vor Beginn.

Presseakkreditierungen an helden@staatsoper.de

Ein Projekt der Bayerischen Staatsoper in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding und den urbanauten

20.06.2012

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Israelische Choreographin erarbeitet Performance zu Richard Wagner

Saar Magal
Die israelische Choreographin Saar Magal setzt sich in einer Performance mit der nicht existierenden Rezeption Richard Wagners in ihrer Heimat auseinander. "Hacking Wagner" wird am 27. Juli 2012 bei den Münchner Opernfestspielen im Haus der Kunst uraufgeführt.

Die israelische Choreographin Saar Magal setzt sich in einer Performance mit der nicht existierenden Rezeption Richard Wagners in ihrer Heimat auseinander. Hacking Wagner wird am 27. Juli 2012 bei den Münchner Opernfestspielen im Haus der Kunst uraufgeführt.

Das Werk von Richard Wagner gilt vielen Israelis bis heute als nicht gesellschaftsfähig. Sein antisemitisches Gedankengut und der Gebrauch von Wagners Musik während des Nationalsozialismus führten dazu, dass der Komponist und seine Werke bis heute in Israel einem gesellschaftlichen Bann unterliegen und vereinzelte Aufführungen seiner Musik seit Jahrzehnten Skandale und Debatten auslösen. Eine Auseinandersetzung mit Wagners Kunst gibt es somit in Israel nicht.

Eben dieser Tatsache widmet sich nun die israelische Choreographin Saar Magal, selbst Enkelin von Holocaust-Überlebenden. In ihrem Performanceprojekt Hacking Wagner, das bei den Münchner Opernfestspielen 2012 uraufgeführt wird, bringt sie diese Debatte auf die Bühne. Ohne auf vorgefasste Meinungen oder tradierte Interpretationsmuster zurückzugreifen nähert sie sich Richard Wagner und seinem Ring des Nibelungen quasi von Null.

Nikolaus Bachler, Intendant der Bayerischen Staatsoper, zu Hacking Wagner: „Sich mit dem Werk Richard Wagners zu beschäftigen heißt für uns selbstverständlich auch, sich mit der Rezeptionsgeschichte der letzten 100 Jahre, der Wirkungsweise und der Haltung dieses Komponisten auseinander zu setzen. Ganz besonders geht es auch um die Stellung von Wagner im Dritten Reich. Daher haben wir im Rahmen unserer Ring-Produktion Saar Magal eingeladen, die Wirkung der Musik Wagners auf die heutige israelische Bevölkerung zu untersuchen.“

„Das Hacken ist keine Opposition um ihrer selbst willen. Es ist der Anspruch auf ein Recht, für sich selbst herauszufinden, was diese Leerstelle bedeutet: dieses eklatante ‚Nichtvorhandensein‘ von Wagner in unserer Kultur; genauso wie die beinahe Heiligsprechung Wagners in der deutschen Kultur“, so die Choreographin über das Projekt.

Die Fragen „Was ist Wagner?“ und „Wer ist Wagner?“ bilden den Ausgangspunkt von Saar Magals Recherche. Sieben Tänzer aus Israel, Deutschland und Schweden, der visuelle Künstler Amit Drori, der Komponist Moritz Gagern und der Videokünstler Benjamin Krieg nähern sich dem Thema jeweils mit ihrer individuellen Persönlichkeit. Die in einem mehrmonatigen Probenprozess gemeinsam entwickelte Performance setzt sich mit verschiedenen Wagner-Klischees auseinander, die sich in den unterschiedlichen Kulturen herausgebildet haben. Der Ort der Aufführung, der erste nationalsozialistische Monumentalbau, der von zahlreichen Industriellen der Zeit ermöglicht wurde, spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Hacking Wagner ist Teil des Rund um den Ring-Programms bei den Münchner Opernfestspielen. Diese stehen 2012 im Zeichen Richard Wagners und präsentieren neben der kompletten Ring-Tetralogie auch zahlreiche Begleitveranstaltungen zu Leben und Werk des Komponisten. Premiere von Hacking Wagner ist am 27. Juli im Westflügel im Haus der Kunst.

Hacking Wagner
Fr 27.07.2012, 20.00 Uhr
Sa 28.07.2012, 20.00 Uhr
So 29.07.2012, 20.00 Uhr
Haus der Kunst, Westflügel

Karten: Euro 28,- / 10,-

Partner des Rund-um-den-Ring-Programms


11. Juni 2012

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„Paint the town red… For art”

Spencer Tunick (Foto: Wilfried Hösl)
Der amerikanische Künstler Spencer Tunick, bekannt für seine Installation aus Hunderten von nackten Körpern im öffentlichen Raum, wird bei seiner neuesten Installation „Der Ring” erstmals in einem urbanen Umfeld Körperfarbe verwenden.

Münchner Opernfestspiele 2012: Spencer Tunick präsentiert seine Installation Der Ring in Farbe - www.staatsoper.de/Tunick

Der amerikanische Künstler Spencer Tunick, bekannt für seine Installation aus Hunderten von nackten Körpern im öffentlichen Raum, wird bei seiner neuesten Installation Der Ring erstmals in einem urbanen Umfeld Körperfarbe verwenden. Die Teilnehmer der Installation, die von Andreas Kriegenburgs Neuinszenierung der Tetralogie Der Ring des Nibelungen inspiriert ist, werden entweder in Rot oder Gold vor der Kamera von Tunick posieren und mit ihren Körpern Motive aus Wagners Weltendrama bilden. Teilnehmer können sich bis zum 22. Juni anmelden unter
www.staatsoper.de/tunick und erhalten eine Fotografie der Installation in limitierter Auflage.

„Das ist eine wunderbare Gelegenheit für alle Kunstinteressierten, die zu schüchtern sind, um komplett nackt zu posieren. Ich bin überzeugt, dass die Körperfarbe vielen Teilnehmern die Scheunehmen wird – schließlich ist man ja trotzdem irgendwie bedeckt“, so der New Yorker Künstler.

Der Ring wird an mehreren Plätzen in der Münchner Innenstadt (u.a. dem Max-Joseph-Platz) realisiert und bietet Hunderten von Teilnehmern die Möglichkeit, Teil eines Kunstwerkes zu werden. Der Künstler wird eine spezielles, kosmetisches Körper-Make-up verwenden, welches mit Wasser und Seife leicht zu entfernen ist.

München als Schauplatz ist für Tunick besonders reizvoll: „Die Historie der Stadt interessiert mich sehr, die enge Verbindung zum Werk Richard Wagners, aber auch die dunklen Kapitel der Stadt und die Bauwerke der Nazizeit. All dies wird bestimmt Thema meiner Installation.“

Inspiriert ist Tunicks Auftragsarbeit für die Bayerische Staatsoper von Richard Wagners Opus magnum Der Ring des Nibelungen und der Neuinszenierung von Regisseur Andreas Kriegenburg, welche am 30. Juni mit der Premiere von Götterdämmerung seine Vollendung findet. Sowohl bei Kriegenburgs Interpretation als auch bei Tunicks Arbeiten stehen kraftvolle, poetische Bilder aus Menschenkörpern im Zentrum.

Interessierte, die sich bereit erklären, nackt für Tunick im öffentlichen Raum zu posieren, sind eingeladen, sich auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper zu registrieren: www.staatsoper.de/Tunick
(bis spätestens 22. Juni, 22 Uhr).

Alle Pressevertreter, die Interesse an journalistischer Berichterstattung haben, füllen bitte das angehängte Formular aus und retournieren es an das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper (christoph.koch@staatsoper.de oder Fax: +49 (0)89 – 2185 1023). Bitte beachten Sie, dass die Kapazitäten am Rande der Installation begrenzt sind und sich die Bayerische Staatsoper eine Auswahl vorbehält.

Gerne beantwortet das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper weitere Fragen.

Fotos von Andreas Kriegenburgs Neuinszenierung des Ring und früheren Installationen von Spencer Tunick sind auf Anfrage erhältlich.

Partner der Opernfestspiele


Akkreditierungsformular (PDF-Download)

11. Juni 2012

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Gwyneth Jones in „Wagnerin. Ein Haus der Kunstmusik“

Das Haus der Kunst ist während der Münchner Opernfestspiele 2012 ein wichtiger Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Begleitprogrammes Rund um den Ring. Der erste Höhepunkt dieser Veranstaltungsreihe zu Wagners Ring des Nibelungen wird das Musiktheater-Happening „Wagnerin. Ein Haus der Kunstmusik“ mit Dame Gwyneth Jones in der Regie von Sven Holm sein.

Ein Abend ohne Götter und Helden, für Cosima, Winifred, Gudrun und Katharina Wagner, viele blaue Mädchen, Herrenensemble und übrig gebliebene Posaunen des Festivalorchesters

Das Haus der Kunst ist während der Münchner Opernfestspiele 2012 ein wichtiger Spielort der Bayerischen Staatsoper und des Begleitprogrammes Rund um den Ring. Der erste Höhepunkt dieser Veranstaltungsreihe zu Wagners Ring des Nibelungen wird das Musiktheater-Happening Wagnerin. Ein Haus der Kunstmusik mit Dame Gwyneth Jones in der Regie von Sven Holm sein. Premiere ist am 24. Juni 2012. Holm stellt hier die Schicksale der Frauenfiguren im Ring neben die weiblichen Erbfolge-Strategien in der Wagner-Dynastie und versammelt auf surreale Weise Cosima, Winifred, Gudrun und Katharina Wagner in einem vom Untergang bedrohten Wahnfried der Zukunft.

„Da Wagners Werk immer auch das aktuelle Zeitgeschehen und die eigene Familiengeschichte widerspiegelt, ist dieser Versuch, die Rolle und Wirkungsweise der Frauen in der Wagnerdynastie zu beleuchten, besonders interessant. Der Mythos wird in die Gegenwart fortgeschrieben, die Parallelen von Macht, Schicksal und gegenseitiger Abhängigkeit werden in diesem Projekt sichtbar. Gerade in der gegenwärtigen Situation Bayreuths ist dieses Thema natürlich von besonderem Reiz“, so Nikolaus Bachler, Intendant der Bayerischen Staatsoper.

Regisseur Sven Holm erklärt seine Konzeption: „Es sind immer die starken Frauen gewesen, die in Bayreuth regiert und sich teilweise des Erbes der Festspiele wegen bekriegt haben. In unserem Projekt geht es um die Absurdität, dass Wagner im Grunde genommen die Konflikte seiner Nachfahren im Ring des Nibelungen vorweg genommen hat, nur eben im männlichen Kosmos beim Kampf um das Gold. Deshalb wollen wir Wagner-Frauen verschiedener Generationen in München versammeln, sie einer Analyse unterziehen und sie von ihrem Fluch befreien.“

Wagnerin dreht sich um den Ring–Kosmos. Die Götterdämmerung, welche am 30. Juni Andreas Kriegenburgs Neuinszenierung von Wagners Weltendrama vollendet, spielt mit ihrem Weltuntergansszenario eine zentrale Rolle: „Wir spielen ganz fiktiv mit einem Untergang der Bayreuther Festspiele in naher Zukunft. Das Orchester und die Helden sind abgereist, nur die Posaunen bleiben. Im Haus Wahnfried sitzen vier Wagner-Frauen und versuchen, die Wagnersche Idee zu retten … Das Ganze ist eine surreale Szenerie, in der Katharina Wagner die Frauenfiguren aus den Gräbern zieht und versucht, den Mythos wieder interessant zu machen: die Geschichten der Frauengestalten aus der Familie Wagner sowie die Frauengestalten aus dem Ring. Es geht immer um die Dialektik zwischen einer Cosima und einer Brünnhilde oder einer Katharina und einer Sieglinde; um das zutiefst einsame Gefühl, in dieser selbstbezogenen Atmosphäre der Wagner-Familie aufzuwachsen und nicht mehr herauszufinden“, so Holm.

Eine der bedeutendsten Brünnhilde-Darstellerinnen der letzten Jahrzehnte, Dame Gwyneth Jones, wird als Cosima Wagner u.a. Fragmente aus dem Ring singen. Ebenfalls dabei sind die Sängerinnen Hanna Dóra Sturludottir (Katharina Wagner) und Ceri Williams (Gudrun Wagner) sowie die Schauspielerin Renate Jett (Winifred Wagner) und Ensemblemitglieder der Bayerischen Staatsoper. Die Musik kommt u.a. vom Jazz-Ensemble Vertigo Trombone Quartett, das Wagners Motivik improvisierend weiterentwickeln wird. Dessen Frontmann Nils Wogram war 2011 Gewinner des BMW Jazz Awards.

Wagnerin. Ein Haus der Kunstmusik
So 24.06.2012, 20 Uhr
Mo 25.06.2012, 20 Uhr
Haus der Kunst, Westflügel

Partner des Rund-um-den-Ring-Programms


05.06.2012

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Ring-Motive: Der dritte Teil der Netz-Tetralogie ist online!

Ring-Motive: www.ring.staatsoper.de
Der dritte Teil der Internet-Tetralogie Ring-Motive ist online: Mit „Drachenblut“ nähert sich unser virtueller Opernzyklus wieder ein Stück seiner Vollendung und setzt sich spielerisch mit Richard Wagners Siegfried auseinander.
Der dritte Teil der Internet-Tetralogie Ring-Motive ist online: Mit „Drachenblut“ nähert sich unser virtueller Opernzyklus wieder ein Stück seiner Vollendung und setzt sich spielerisch mit Richard Wagners Siegfried auseinander.

Die Medienkünstlerin Manuela Hartel hat dieses „Ring“-Konzentrat für die Bayerische Staatsoper entworfen. Zusammen mit dem Komponisten Felix Leuschner entstand ein Medienkunstprojekt, das sich assoziativ Wagners Tetralogie nähert. Doch erst in Interaktion mit dem User werden die einzelnen Teile lebendig – und jeder kann ein Stück weit zum Regisseur werden.

Zur Festspielpremiere von Götterdämmerung am 30. Juni wird der letzte Teil der Online-Tetralogie „Starke Scheite“ erscheinen, am 8. Juli, zum Abschluss des ersten Aufführungszyklus, werden die vier Einzelteile dann zu einem Ring zusammengeschmiedet.

www.ring.staatsoper.de

29.05.2012
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6. Akademiekonzert 2011/12

Kent Nagano dirigiert das Bayerische Staatsorchester
Mit dem 6. Akademiekonzert finden am 11. und 12. Juni die beiden letzten Termine der Konzertreihe des Bayerischen Staatsorchesters für die Saison 2011/12 statt. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Kent Nagano.
Mit dem 6. Akademiekonzert finden am 11. und 12. Juni die beiden letzten Termine der Konzertreihe des Bayerischen Staatsorchesters für die Saison 2011/12 statt. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Kent Nagano. Auf dem Programm steht Gustav Mahlers 9. Symphonie. Außerdem wird Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre gegeben, bei dem der Geiger Gil Shaham den Solopart übernehmen wird.

6. Akademiekonzert 2011/12
Mo 11.06.2012, 20 Uhr
Di 12.06.2012, 20 Uhr
Nationaltheater

 

29.05.2012
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Operncamp am 9. Juni

 
Die Vermittlung von Oper und klassischer Musik im Internet wird immer wichtiger. Zum ersten Mal findet zu diesem Thema am 9. Juni das Operncamp in Heidenheim statt.

Die Vermittlung von Oper und klassischer Musik im Internet wird immer wichtiger. Zum ersten Mal findet zu diesem Thema am 9. Juni das Operncamp in Heidenheim statt. Eingeladen sind alle, die im Namen von Kultureinrichtungen wie Opernhäusern, Orchestern, Opernfestspielen oder Musicals sowie allen anderen Kultureinrichtungen mit Internetseiten, Blogs, Facebook- und Twitter-Accounts arbeiten.

Initiiert wurde dieses Barcamp von Christian de Vries von den Heidenheimer Opernfestspielen. Unterstützt wird das Projekt von Johannes Lachermeier, der die Online-Kommunikation an der Bayerischen Staatsoper verantwortet: „Für viele andere Themen gibt es bereits eine Reihe von sehr qualifizierten Veranstaltungen. Eine fachliche Austauschmöglichkeit zwischen den Kollegen aus der Opernszene und der Kultur war überfällig“, so Lachermeier. Weitere Informationen finden Sie in der angehängten Pressemitteilung sowie auf www.operncamp.de.

Operncamp
Sa 09.06.2012, 10 Uhr
Schlosshotel Park Consul Heidenheim

Pressemitteilung (PDF-Download)

29.05.2012

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REIN GOLD – Urlesung eines neuen Bühnenessays von Elfriede Jelinek

Elfriede Jelinek.  © Ulla Montan, Stockholm
Elfriede Jelinek hat auf Anregung von Staatsintendant Nikolaus Bachler einen Bühnenessay zu Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" geschrieben. Am Tag nach der Premiere der "Götterdämmerung" kommt Jelineks 130 Seiten umfassender Text "REIN GOLD" am 1. Juli im Rahmen einer Urlesung im Münchner Prinzregententheater zur Uraufführung.

Elfriede Jelinek hat auf Anregung von Staatsintendant Nikolaus Bachler einen Bühnenessay zu Richard Wagners Der Ring des Nibelungen geschrieben. Am Tag nach der Premiere der Götterdämmerung kommt Jelineks 130 Seiten umfassender Text REIN GOLD am 1. Juli im Rahmen einer Urlesung im Münchner Prinzregententheater zur Uraufführung. Die Lesung ergänzt damit die Neuinszenierung von Wagners Tetralogie in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg.

REIN GOLD übertitelt die Nobelpreisträgerin ihren Bühnenessay, eine Annäherung an Richard Wagners Ring des Nibelungen. Ausgehend vom großen Dialog zwischen Brünnhilde und dem Göttervater Wotan im 3. Akt der Walküre entspinnt sich bei Jelinek ein Gedankenfluss, der über Sprachassoziationen eine Verbindung zwischen Mythos, Wagner und Gegenwart schafft: kein Dialog, mehr appellativer Monolog, Text-, Sprach- und Gedankenfläche und schonungslos ehrlich mit Wagner und dem Heute. „Für unsere Beschäftigung mit dem Ring ist es ein besonderes Glück, dass ich Elfriede Jelinek bewegen konnte, meiner Einladung zu folgen und einen Text zu schreiben. Daraus wurde ein großartiges Werk, das die Themen von Wagners Tetralogie in unsere Gegenwart holt“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler. „Jelinek ist eine der wichtigsten Schriftstellerinnen unserer Zeit, die dichterisch klar und radikal in die Gesellschaft eingreift. Ich durfte ihre Kunst und ihre Haltung in einigen gemeinsamen Arbeiten erleben und freue mich über diese erneute Zusammenarbeit.“

Der Essay beginnt mit folgenden Worten:
Brünnhilde: „Ich versuche also zu präzisieren, das ist ein etwas delikates Gebiet, es fällt mir schwer. Also. Papa hat sich diese Burg bauen lassen, und jetzt kann er den Kredit nicht zurückzahlen. Eine Situation wie in jeder zweiten Familie…“

Der deutsche Regisseur Nicolas Stemann wird am 1. Juli im Prinzregententheater eine Performance mit Lesung und Gesang rund um diesen Bühnenessay gestalten. Mit dabei bei dieser Urlesung sind unter anderem Birgit Minichmayr, Hildegard Schmahl, Sebastian Rudolph und Josef Ostendorf sowie Mitglieder des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und die Schnelle Theatrale Eingreiftruppe (S.T.E.).

Nikolaus Bachler realisierte zusammen mit Elfriede Jelinek unter anderem die Uraufführungen der Stücke Bambiland (Burgtheater Wien, 2003; Regie: Christoph Schlingensief), Das Werk (Akademietheater Wien, 2003; Regie: Nicolas Stemann) und Babel (Akademietheater Wien, 2005; Regie: Nicolas Stemann)

Aufführungsrechte: Rowohlt Theaterverlag

Elfriede Jelinek
REIN GOLD
So 01.07.2012, 20 Uhr
Prinzregententheater

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Porträt Elfriede Jelinek
Copyright: Karin Rocholl

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23.05.2012

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Trauer um Dietrich Fischer-Dieskau

Die Bayerische Staatsoper trauert um den Bariton Dietrich Fischer-Dieskau. Am Morgen des 18. Mai 2012 verstarb der Bayerische Kammersänger im Alter von 86 Jahren in Berg am Starnberger See.
Die Bayerische Staatsoper trauert um den Bariton Dietrich Fischer-Dieskau. Heute Morgen verstarb der Bayerische Kammersänger im Alter von 86 Jahren in Berg am Starnberger See.

„Der Tod von Dietrich Fischer-Dieskau ist ein großer Verlust für die gesamte Musikwelt. Er hat durch seine Interpretationen im Liedgesang und in der Oper die Kunst des Singens entscheidend geprägt. Der heutige Liedgesang wäre ohne die Prägung durch Dietrich Fischer-Dieskau nicht denkbar. Die Bayerische Staatsoper trauert um einen ihrer wichtigsten Künstler überhaupt“, so Intendant Nikolaus Bachler.

Dietrich Fischer-Dieskau wurde in Berlin geboren. Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Georg A. Walter und später bei Hermann Weißenborn an der Berliner Musikhochschule. Mit einem ersten Liederabend im Jahr 1947 und einem Engagement an der Städtischen Oper Berlin begann seine erfolgreiche internationale Karriere. Gastspielverträge führten ihn an renommierte Opernhäuser, u.a. an die Staatsopern von Wien, München und Hamburg sowie an die Londoner Covent Garden Opera, in die New Yorker Carnegie Hall und zu den Festspielen von Bayreuth und Edinburgh. Vor allem auch durch seine Interpretationen im Liedfach setzte er bis heute bleibende Maßstäbe, die New York Times kürte ihn sogar zum „besten Liedsänger der Welt“.

Über viele Jahre hinweg pflegte Fischer-Dieskau eine intensive und künstlerisch produktive Verbindung zur Bayerischen Staatsoper. Bereits 1952 sang er hier die Partie des Jochanaan (Salome), 1959 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. In fünf Jahrzehnten sang er hier rund 20 Partien, darunter Mandryka (Arabella), Barak (Die Frau ohne Schatten), Almaviva (Le nozze di Figaro), Sprecher (Die Zauberflöte), Amfortas (Parsifal), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) und die Titelpartien von Gianni Schicchi und Falstaff. Unvergesslich bleiben seine Verdienste um das zeitgenössische Musiktheater, allem voran seine Darstellung des König Lear in der gleichnamigen, 1979 in München uraufgeführten Oper von Aribert Reimann. 1992 gab er seinen Abschiedsliederabend im Nationaltheater, am Silvesterabend desselben Jahres beendete er hier seine Gesangskarriere mit einem Galakonzert unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch. Nach seinem Abschied als Sänger arbeitete er ist als Dirigent, Rezitator und Buchautor sowie als Dozent von Meisterklassen.

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Dietrich Fischer-Dieskau (rechts), Julia Varady und Nikolaus Bachler bei seinem letzten offiziellen Auftritt an der Bayerischen Staatsoper im Rahmen der Rennert-Matinee am 3. April 2011
Copyright: Wilfried Hösl

18. Mai 2012
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Premiere „Siegfried“

Andreas Kriegenburg
Am 27. Mai hat mit „Siegfried“ der dritte Teil von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper Premiere. Generalmusikdirektor Kent Nagano und Regisseur Andreas Kriegenburg setzen ihre gemeinsame Interpretation der Tetralogie fort.
Am 27. Mai hat mit Siegfried der dritte Teil von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper Premiere. Generalmusikdirektor Kent Nagano und Regisseur Andreas Kriegenburg setzen ihre gemeinsame Interpretation der Tetralogie fort. Der Fokus der Inszenierung wird wie schon in den beiden ersten Teilen auf der Darstellung des Bühnengeschehens durch die Sänger und zahlreiche Statisten liegen.

Die Rolle des Siegfried übernimmt der Kanadier Lance Ryan, der diese Partie unter anderem bereits 2010 bei den Bayreuther Festspielen unter Christian Thielemann sang. Bereits beim Paris-Gastspiel von Die Walküre im April dieses Jahres hatte er die Rolle des Siegmund übernommen. Thomas J. Mayer setzt sein Rollenporträt des Wotan als Wanderer fort und Wolfgang Koch übernimmt wie schon im Rheingold die Partie des Alberich. Als Brünnhilde ist – nach ihrem großen Erfolg als Floria Tosca 2011 – Catherine Naglestad wieder an der Bayerischen Staatsoper zu Gast. Mime wird von Wolfgang Ablinger-Sperrhacke gesungen.

Die Dramaturgie führt ihre Matinee-Reihe zum Ring des Nibelungen fort und beschäftigt sich am 20. Mai mit dem Thema Natur. Am 17. Juni steht der Begriff der Utopie zur Diskussion.

Richard Wagner
Siegfried
Premiere
So 27.05.2012, 16 Uhr
Vorstellungen
Do 31.05.2012, 17 Uhr
So 03.06.2012, 16 Uhr
Münchner Opernfestspiele
Fr 06.07.2012, 17 Uhr
Fr 13.07.2012, 17 Uhr
Nationaltheater

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Ring-Matinee 5: Natur
So 20.05.2012, 11 Uhr
Nationaltheater

Ring-Matinee 6: Utopie
So 17.06.2012, 11 Uhr
Prinzregententheater

Partner des Rund-um-den-Ring-Programms
 

14.05.2012
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Premiere „Das schlaue Füchslein“

Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Die jungen Sängerinnen und Sänger des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper präsentieren sich auch in dieser Spielzeit wieder mit einer eigenen Produktion: Regisseur David Bösch inszeniert im Cuvilliés-Theater „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček.

Die jungen Sängerinnen und Sänger des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper präsentieren sich auch in dieser Spielzeit wieder mit einer eigenen Produktion: Regisseur David Bösch inszeniert im Cuvilliés-Theater Das schlaue Füchslein von Leoš Janáček. Wie bereits in den vorangegangen Interpretationen von L’elisir d’amore und Mitridate, rè di Ponto ist Böschs Herangehensweise phantasievoll verspielt: Janáčeks Oper ist angelegt als ein dunkel-poetisches Spiel in einer eigenen Welt, die irgendwo zwischen Mensch, Tier, und Natur angesiedelt ist. Für die Ausstattung zeichnen wieder Patrick Bannwart und Falko Herold verantwortlich. Die musikalische Leitung hat Christopher Ward inne, der die Bearbeitung für Kammerorchester von Jonathan Dove dirigiert. Es spielen Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters. Mit von der Partie sind unter anderem die junge rumänische Sopranistin Iulia Maria Dan als Füchslein, Peter Mazalán als Förster und Silvia Hauer als Försterin.

Das schlaue Füchslein ist – nach Così fan tutte (R: Tobias Kratzer), La Cenerentola (R: Árpád Schilling) und La fedeltà premiata (R: Stewart Laing) bereits die vierte Produktion des Opernstudios im Cuvilliés-Theater. In der Spielzeit 2012/13 steht Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende auf dem Programm des Opernstudios.

Leoš Janáček
Das schlaue Füchslein
Premiere
Mo 11.06.2012, 19 Uhr
Vorstellungen
Mi 13.06.2012, 19 Uhr
Mo 18.06.2012, 19 Uhr
Mi 20.06.2012, 11 Uhr *
Do 21.06.2012, 19 Uhr
Sa 23.06.2012, 19 Uhr
Cuvilliés-Theater

* Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen

Förderer des Opernstudios
Erika Kaufmann u. Rolf und Caroli Dienst, Vera und Volker Doppelfeld-Stiftung, Freunde des Nationaltheaters e.V., Dr. Joachim Feldges, Iris und Kurt Hegerich, Marco Janezic, Silke und Klaus Murmann, nova reisen GmbH, Eugénie Rohde, Dr. Kurt und Chiona Schwarz, Dr. Martin und Eva Steinmeyer, Georg und Swantje von Werz

14.05.2012

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Der Ring mit Spencer Tunick bei den Münchner Opernfestspielen 2012: www.staatsoper.de/Tunick

Spencer Tunick: Ireland 1 (Dublin) 2008
Die Bayerische Staatsoper wird die Münchner Opernfestspiele 2012 am Wochenende des 23./24. Juni unter anderem mit einer Installation des renommierten bildenden Künstlers Spencer Tunick eröffnen.

Die Bayerische Staatsoper wird die Münchner Opernfestspiele 2012 am Wochenende des 23./24. Juni unter anderem mit einer Installation des renommierten bildenden Künstlers Spencer Tunick eröffnen. Der Ring heißt die neue Arbeit Tunicks, bei der tausende Kunstinteressierte nackt an mehreren Plätzen in der Münchner Innenstadt für den New Yorker posieren und somit die Möglichkeit haben, Teil eines Kunstwerkes zu werden. Inspiriert ist Tunicks Kunstinstallation von Richard Wagners Opus magnum Der Ring des Nibelungen und der Neuinszenierung von Regisseur Andreas Kriegenburg, welche am 30. Juni mit der Premiere von Götterdämmerung ihre Vollendung findet. Interessierte, die sich bereit erklären, nackt für Tunick im öffentlichen Raum zu posieren, sind eingeladen, sich auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper zu registrieren: www.staatsoper.de/Tunick

Der Künstler ist bekannt für seine temporären Installationen von hunderten, manchmal sogar tausenden von nackten, menschlichen Körpern in eindrucksvollen Kulissen im öffentlichen Raum. Zu den Münchner Opernfestspielen 2012 gestaltet Tunick seine erste groß angelegte Aktion in Deutschland. Mehrere Plätze in der Münchner Innenstadt werden den Hintergrund für die neueste Kunstinstallation bieten: „Andreas Kriegenburg erzählt seinen Ring des Nibelungen neben dem Gesang vor allem durch den szenischen und gestischen Körpereinsatz der Darsteller. Daraus ergibt sich eine interessante Entsprechung zu Spencer Tunicks Körperinstallationen. Deshalb war es naheliegend, diese beiden Projekte zu den Festspielen gemeinsam zu zeigen“, so Nikolaus Bachler, Intendant der Bayerischen Staatsoper.

Tunicks Arbeiten wurden u.a. für SITE Santa Fe, New Mexico (2001), die XVI Bienal de Sâo Paulo, Brasilien (2002), die Biennale de Lyon (2005) oder die Kunsthalle Wien (2008) realisiert. Freiwillige Teilnehmer treffen sich zu einem bestimmten Zeitpunkt und entledigen sich ihrer Kleider. Mit Unterstützung seines Teams, organisiert und dirigiert Tunick die Teilnehmer nach seinen Ideen und Wünschen, formiert sie als Gruppe und hält den Augenblick auf Foto und Video fest. „Ich freue mich sehr, von der Bayerischen Staatsoper nach München eingeladen worden zu sein. Wagners Anspruch eines Gesamtkunstwerkers fasziniert mich seit langem. Mit den Bildern von Andreas Kriegenburgs Inszenierung im Kopf werde ich für diese ganz besondere Installation Motive aus dem Ring des Nibelungen nachstellen: Drache, Flammen, den Ring selbst…“, so Spencer Tunick.
Alle Teilnehmer registrieren sich bis spätestens 22. Juni 2012, 23.30 Uhr auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper: www.staatsoper.de/Tunick

Die Teilnehmer werden eine Woche vor der Installation mit einer e-Mail über die Details wie Treffpunkt und Uhrzeit informiert. Alle Mitwirkenden erhalten ein Foto in limitierter Auflage. Die Teilnahme ist für Personen ab 18 Jahren möglich. Am Tag der Installation sind ausschließlich Teilnehmer zu den Plätzen zugelassen.

Spencer Tunick wurde in Middletown, Bundesstaat New York, geboren und lebt im Hudson Valley in New York. Seit 1992 beschäftigt er sich mit Installationen im öffentlichen Raum, deren Hauptmotiv der nackte menschliche Körper ist. Dafür versammelt er meistens tausende Menschen. Tunicks Arbeiten wurden weltweit realisiert, u.a. in Belgien, Kanada, den USA oder Brasilien. Seine temporären Installationen, die stets auf Fotos und Videos festgehalten werden, beschäftigen sich vor allem mit den vorgefassten, von der Gesellschaft bestimmten, oftmals negativen Konnotationen von Nacktheit: „Mich fasziniert die Schönheit, die jedem Menschen eigen ist“, so Tunick.

Gerne beantwortet das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper weitere Fragen.

Fotos von früheren Installationen von Spencer Tunick sind auf Anfrage erhältlich.

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Porträtfoto Spencer Tunick (© Wilfried Hösl)

Partner der Opernfestspiele
 

8. Mai 2012

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Anna Netrebko im Live-Stream der Bayerischen Staatsoper

Anna Netrebko (© Dario Acosta Photography)
Oper statt Champions League: "I Capuleti e i Montecchi" live und kostenlos aus der Bayerischen Staatsoper
Oper statt Champions League: I Capuleti e i Montecchi live und kostenlos aus der Bayerischen Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper bietet ein Alternativprogramm zum Champions League-Finale am 19. Mai 2012 und setzt das Projekt Live-Stream mit einer Übertragung von Vincenzo Bellinis Bearbeitung des Romeo und Julia-Stoffes I Capuleti e i Montecchi fort. Zuschauer aus der ganzen Welt können somit bereits zum fünften Mal (nach Fidelio, L’elisir d’amore, Don Carlo und Eugen Onegin) einen kompletten Opernabend aus der Bayerischen Staatsoper live und in voller Länge über einen Video-Stream auf www.staatsoper.de mitverfolgen. Die Übertragung ist für den Nutzer kostenfrei.

Vincent Boussards Inszenierung feierte im März 2011 mit den Kostümen des französischen Couturiers Christian Lacroix Premiere. Bei der Vorstellung am 19. Mai steht, wie während der Premierenserie, der Frankokanadier Yves Abel am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Die Rolle der Giulietta wird von Anna Netrebko verkörpert. Vesselina Kasarova, die 2011 kurz vor der Premiere wegen einer Erkrankung absagen musste, wird die Rolle des Romeo übernehmen.

Ziel von Staatsintendant Nikolaus Bachler ist es, über den erneuten kostenfreien Live-Stream ein noch größeres Publikum zu erreichen und die künstlerische Sprache des Hauses insbesondere auch im Ausland bekannt zu machen. Einzige Voraussetzung für den User ist eine Breitband-Internetverbindung wie zum Beispiel DSL. Das Video wird mit 600 und 1000 Kilobite in zwei Übertragungsqualitäten angeboten, die sich automatisch an die individuelle Datenverbindung des Internetnutzers anpassen.

Live-Stream
I Capuleti e i Montecchi
Sa 19.05.2012, 19 Uhr
www.staatsoper.de

Foto-Download
Vesselina Kasarova und Ensemble
Chor der Bayerischen Staatsoper (im Vordergrund: Eri Nakamura)
Anna Netrebko als Adina in "L'elisir d'amore"
Copyright: Wilfried Hösl

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Koproduktion mit der San Francisco Opera
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"Eugen Onegin" live und kostenlos aus der Bayerischen Staatsoper

Eugen Onegin
Die Bayerische Staatsoper setzt am 24. März 2012 das Projekt Live-Stream mit einer Übertragung von Peter I. Tschaikowskys "Eugen Onegin" fort. Zuschauer aus der ganzen Welt können somit bereits zum vierten Mal einen kompletten Opernabend aus der Bayerischen Staatsoper live und in voller Länge über einen Video-Stream auf www.staatsoper.de mitverfolgen.

Die Bayerische Staatsoper setzt am 24. März 2012 das Projekt Live-Stream mit einer Übertragung von Peter I. Tschaikowskys Eugen Onegin fort. Zuschauer aus der ganzen Welt können somit bereits zum vierten Mal (nach Fidelio, L’elisir d’amore und Don Carlo) einen kompletten Opernabend aus der Bayerischen Staatsoper live und in voller Länge über einen Video-Stream auf www.staatsoper.de mitverfolgen. Die Übertragung ist für den Nutzer kostenfrei.

Krzysztof Warlikowskis Interpretation, die den Titelhelden als Gefangenen seiner Homosexualität porträtiert, wird seit der Premiere viel diskutiert, hat sich aber mittlerweile zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Am 24. April wird Bariton Simon Keenlyside die Titelpartie verkörpern. Seinen besten Freund Lenski singt Pavol Breslik. Die unglücklich in Onegin verliebte Tatjana gibt die russische Sopranistin Ekaterina Scherbachenko, zuletzt gefeiert für ihre Liù in Puccinis Turandot. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht erstmals der junge finnische Dirigent Pietari Inkinen.

Ziel der Bayerischen Staatsoper ist es, über den erneuten kostenfreien Live-Stream ein noch größeres Publikum zu erreichen und die künstlerische Sprache des Hauses insbesondere auch im Ausland bekannt zu machen. Einzige Voraussetzung für den User ist eine Breitband-Internetverbindung wie zum Beispiel DSL. Das Video wird mit 600 und 1000 Kilobite in zwei Übertragungsqualitäten angeboten, die sich automatisch an die individuelle Datenverbindung des Internetnutzers anpassen.

Peter I. Tschaikowsky
Eugen Onegin
Sa 24.03.2012, 19 Uhr
www.staatsoper.de

19.03.2012

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Passionskonzert

Das Opernstudio der Bayerischen Staatsoper
Die jungen Musiker der Orchesterakademie und die Mitglieder des Opernstudios laden am 29. März zu einem österlichen Passionskonzert in die Allerheilige Hofkirche ein. Auf dem Programm unter der Leitung von Christopher Ward stehen Auszüge aus der Brockes-Passion von Georg Philipp Telemann und Jan Dismas Zelenkas Trio-Sonate für Oboe, Violine, Fagott und Continuo.

Die jungen Musiker der Orchesterakademie und die Mitglieder des Opernstudios laden Ende März zu einem österlichen Passionskonzert in die Allerheilige Hofkirche ein. Auf dem Programm unter der Leitung von Christopher Ward stehen Auszüge aus der Brockes-Passion von Georg Philipp Telemann und Jan Dismas Zelenkas Trio-Sonate für Oboe, Violine, Fagott und Continuo. Es spricht Pfarrer Rainer Hepler vom Erzbistum München und Freising. Karten für das Konzert sind über die Freunde des Nationaltheaters erhältlich.

Passionskonzert
Do 29.03.2012, 19.30 Uhr
Allerheiligen Hofkirche

Der Vorverkauf erfolgt über die Freunde des Nationaltheaters e.V.: Tel. 089-531048 oder freunde-des-nationaltheaters@t-online.de



19.03.2012

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Die Bayerische Staatsoper in der Spielzeit 2012/13

Nikolaus Bachler, Kent Nagano
Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kent Nagano präsentierte am heutigen Vormittag das Programm der Spielzeit 2012/13 an der Bayerischen Staatsoper. In der nächsten Saison gelangen insgesamt acht Premieren mit Fokus auf Giuseppe Verdi und die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zur Aufführung.

Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kent Nagano präsentierte am heutigen Vormittag das Programm der Spielzeit 2012/13 an der Bayerischen Staatsoper. In der nächsten Saison gelangen insgesamt acht Premieren mit Fokus auf Giuseppe Verdi und die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts zur Aufführung. Über den Neuinszenierungen steht der Begriff Vox populi, Stimme des Volkes:

Vox populi heißt nicht Banalisierung, sondern Erweiterung und Klärung. Jede Sprache, auch die Musiksprache, kann nur dann wirken, wenn sie verstanden wird. Die Bayerische Staatsoper macht sich auf die Suche nach neuen, verständlichen Theatersprachen. Wir feiern mit Wagner und Verdi nicht Jubiläen, sondern versuchen, die Verbindungen dieser beiden Giganten, ihre revolutionären Kunstansätze, ihren großen Gestus und ihren populären Kunstwillen für die Gegenwart sichtbar zu machen. Das ist Herausforderung und gleichermaßen lustvolle Aufgabe für unser Haus in der kommenden Spielzeit“, so Nikolaus Bachler.

Eingeleitet wird die Spielzeit 2012/13 mit einem Auftragswerk: der Uraufführung von Babylon, Jörg Widmanns „Oper in sieben Bildern“. Auch am Ende der Saison steht mit George Benjamins Written on Skin ein Werk aus dem 21. Jahrhundert auf dem Programm. Ein Verdi-Schwerpunkt zollt dem großen italienischen Komponisten der Romantik Tribut und bringt die Neuinszenierung von Rigoletto, Simon Boccanegra und Il trovatore. Generalmusikdirektor Kent Nagano setzt mit Modest Mussorgskys Boris Godunow seine Beschäftigung mit dem russischen Repertoire fort. Und schließlich wird Richard Jones' Version von Hänsel und Gretel die 48 Jahre alte Produktion Herbert Lists ersetzen. Die achte Opernpremiere der Saison gestalten die jungen Mitglieder des Opernstudios. Hier steht Hans Werner Henzes Elegie für junge Liebende aus dem Jahr 1961 im Cuvilliés-Theater auf dem Spielplan.

Darüber hinaus werden 35 weitere Produktionen wieder aufgenommen, darunter unter anderem Fidelio, Dialogues des Carmélites, Rusalka, I Capuleti e i Montecchi, Jenůfa, Don Giovanni, Les Contes d’Hoffmann, Lohengrin und Lucrezia Borgia. Drei komplette Zyklen von Wagners Der Ring des Nibelungen, ein Festkonzert zum 200-jährigen Jubiläum Giuseppe Verdis und sechs Akademiekonzerte ergänzen das Programm der Saison 2012/13.

Nähere Informationen zu den Premieren, dem Repertoire, den Münchner Opernfestspielen und dem Konzert- sowie Kinder-und Jugendprogramm als PDF-Download hier:

Pressetext (lange Version)
Pressetext (kurze Version)


14.03.2012

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Electronic Press Kit "Die Walküre"

Die Walküre: Klaus Florian Vogt, Anja Kampe, Katharina Dalayman
Am Sonntag, 11. März, setzen Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano mit "Die Walküre" ihre Neuinterpretation des "Ring des Nibelungen" an der Bayerischen Staatsoper fort. Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Audio- und Filmmaterial zur Neuproduktion an.

Am Sonntag, 11. März, setzen Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano mit Die Walküre ihre Neuinterpretation des Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper fort.

In den Hauptrollen sind Anja Kampe als Sieglinde und Klaus Florian Vogt als Siegmund zu erleben. Katarina Dalayman singt die Brünnhilde. Die Rolle des Wotan übernimmt diesmal Thomas J. Mayer. Das Bayerische Staatsorchester wird von Generalmusikdirektor Kent Nagano geleitet.
Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Audio- und Filmmaterial zur Neuproduktion an.

Das Material setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Über die aktuelle Inszenierung sprechen Klaus Florian Vogt, Anja Kampe, Thomas J. Mayer und Katarina Dalayman.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@staatsoper.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Richard Wagner
Die Walküre
Erster Tag des Bühnenfestspiels
Der Ring des Nibelungen - 1870
Uraufführung und Münchner Erstaufführung: 26. Juni 1870, München
Letzte Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: 2003 durch David Alden

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08.03.2012

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„Così fan tutte“ beim Hong Kong Arts Festival

Die Bayerische Staatsoper präsentiert sich derzeit erstmals in ihrer Geschichte auf einem zehntägigen Gastspiel in Hongkong. Im Rahmen des Hong Kong Arts Festival stehen vom 23. bis 26. Februar vier Vorstellungen von Wolfgang Amadeus Mozarts „Così fan tutte“ in der Inszenierung Dieter Dorns auf dem Programm.

Die Bayerische Staatsoper präsentiert sich derzeit erstmals in ihrer Geschichte auf einem zehntägigen Gastspiel in Hongkong. Im Rahmen des Hong Kong Arts Festival stehen vom 23. bis 26. Februar vier Vorstellungen von Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte in der Inszenierung Dieter Dorns auf dem Programm. Die erste Vorstellung mit Miah Persson als Fiordiligi, Tara Erraught als Dorabella, Levente Molnár als Guglielmo und Alexey Kudrya als Ferrando wurde im ausverkauften Grand Theatre des Cultural Centre begeistert gefeiert. Darüber hinaus führt die Kinder- und Jugendabteilung des Hauses ein ausführliches Education-Programm an ausgesuchten Schulen durch.

Das 1973 gegründete Hong Kong Arts Festival ist eines der wichtigsten jährlichen Kulturfestivals in Südostasien. Es bietet in einem Zeitraum von 40 Tagen rund 170 verschiedene Vorstellungen. Präsentiert werden Künstler und Produktionen aus den Bereichen Musik, Theater und Tanz.

Die Bayerische Staatsoper zeigt im Hong Kong Cultural Center im Stadtteil Kowloon an vier aufeinanderfolgenden Tagen (23. bis 26. Februar) Mozarts Così fan tutte mit zwei verschiedenen Besetzungen. Neben Miah Persson, Tara Erraught, Levente Molnár und Alexey Kudrya sind auch Serena Farnocchia, Angela Brower, Mathias Hausmann und Emanuele D’Aguanno in den Hauptrollen zu erleben. Die musikalische Leitung des Bayerischen Staatsorchesters übernimmt Mark Wigglesworth, der bereits im Herbst 2011 eine Serie von Così fan tutte an der Bayerischen Staatsoper geleitet hat. Die Vorstellungen sind ausverkauft. Knapp 8.500 Zuschauer werden so die Produktion Dieter Dorns sehen.

Insgesamt sind rund 150 Mitglieder der Bayerischen Staatsoper nach Hongkong gereist. Dem Team gehören auch drei Mitarbeiter der Kinder- und Jugendabteilung der Bayerischen Staatsoper an. Sie gestalten für über 200 Jugendliche zwischen zwölf und vierzehn Jahren an zehn verschiedenen Schulen in Hongkong ein umfangreiches Education-Programm.

Dieses Projekt im Bereich Musiktheatervermittlung ist das erste dieser Art in China überhaupt. In szenisch-musikalischen Workshops beschäftigen sich die Jugendlichen spielerisch mit den Figuren und der Handlung von Così fan tutte und setzen sich mit den ästhetischen Ausdrucksmitteln der Inszenierung auseinander. Außerdem stehen zwei Lehrerfortbildungen, spezielle Stückeinführungen für Jugendliche sowie Backstage-Führungen für das junge Publikum auf dem Programm.

Foto-Download (© Kit Chan)
Foto 1 (Miah Persson und Tara Erraught)
Foto 2 (Levente Molnár, Laura Tatulescu, Tara Erraught, Thomas Allen, Miah Persson, Alexey Kudrya)
Foto 3 (Publikum im Hong Kong Cultural Center)

24.02.2012

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Ring-Projektion "Weltenbrand"

Projektion 'Weltenbrand'
Ab Samstag, 4. Februar, lässt die Projektion Weltenbrand die Fassade des Nationaltheaters in Flammen aufgehen. Die Bayerische Staatsoper greift hiermit die Ursprungsidee Richard Wagners auf, das Theaterhaus nach der Vorstellung des "Rings" niederzureißen und die Partitur zu verbrennen.
Ab Samstag, 4. Februar, lässt die Projektion Weltenbrand die Fassade des Nationaltheaters in Flammen aufgehen. Die Bayerische Staatsoper greift hiermit die Ursprungsidee Richard Wagners auf, das Theaterhaus nach der Vorstellung des Rings niederzureißen und die Partitur zu verbrennen.

Auch während der Premierenserien von Die Walküre, Siegfried, bei der Festspielpremiere der Götterdämmerung und den beiden Ring-Zyklen setzt die Projektion ein Zeichen und trägt den Ring des Nibelungen in die Stadt.

Die Projektion erscheint an jedem Abend der jeweiligen Premierenserie 20 Minuten nach Vorstellungsende. Sie entwickelt sich aus dem unteren Tympanon des Nationaltheaters, für das der Berliner Künstler Dennis Rudolph ein ringinspiriertes Motiv gezeichnet hat.

Termine
4.–12.2. / 11.-25.3. / 27.5.-3.6. / 30.6.-13.7.

Fotodownload
(© Wilfried Hösl)

01.02.2012
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Website "Ring-Motive"

Ring-Motive: www.ring.staatsoper.de
Parallel zur Neuinszenierung von Wagners Tetralogie geht im virtuellen Raum ein interaktiver "Ring des Nibelungen" online: Die Medienkünstlerin Manuela Hartel und der Komponist Felix Leuschner haben das Medienkunstprojekt Ring-Motive gestaltet, das sich spielerisch und assoziativ Wagners Opus magnum nähert.
Parallel zur Neuinszenierung von Wagners Tetralogie geht im virtuellen Raum ein interaktiver Ring des Nibelungen online: Die Medienkünstlerin Manuela Hartel und der Komponist Felix Leuschner haben das Medienkunstprojekt Ring-Motive gestaltet, das sich spielerisch und assoziativ Wagners Opus magnum nähert.

Ab dem 4. Februar werden jeweils parallel zu den Premierenterminen auf www.ring.staatsoper.de insgesamt vier audio-visuelle Ring-Teile aktiviert. Zum Abschluss des ersten kompletten Aufführungszyklus an der Bayerischen Staatsoper am 8. Juli werden die vier Einzelteile zu einem Ring zusammengeschmiedet. Die Besucher der Website sind eingeladen, durch Neukombinationen und Fragmentierung von Musik- und Bildmaterial ein eigenes Gesamtkunstwerk zu schaffen.

www.ring.staatsoper.de

01.02.2012
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Ring-Ordner

 
Bis Mitte Juli wächst wöchentlich der Ring-Ordner um vier neue Seiten. Die von der Dramaturgie der Bayerischen Staatsoper zusammengestellten Materialien umfassen eine Vielzahl an Informationen und Erkenntnissen, die während der sechsmonatigen Probenarbeit am "Ring des Nibelungen" gewonnen werden.
Bis Mitte Juli wächst wöchentlich der Ring-Ordner um vier neue Seiten. Die von der Dramaturgie der Bayerischen Staatsoper zusammengestellten Materialien umfassen eine Vielzahl an Informationen und Erkenntnissen, die während der sechsmonatigen Probenarbeit am Ring des Nibelungen gewonnen werden. Wagner-Interessierte erhalten die aktuellen Seiten kostenlos im Hausgöttersaal des Nationaltheaters und in der Kassenhalle. Der Ring-Ordner zum Sammeln ist für 13,00 Euro im Opernshop oder hier erhältlich. Kontinuierliche Sammler der Materialien werden so in den nächsten Monaten spielerisch zu Wagner-Experten.

01.02.2012
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Ring-Seminare

Jürgen Schläder
Die Vorbereitung zu einem Opernbesuch ist nicht weniger anspruchsvoll als die Rezeption einer Aufführung. Die Bayerische Staatsoper trägt dem Wunsch, sich fundiert über Aufführungskonzepte zu informieren, nun Rechnung: Gemeinsam mit Jürgen Schläder, Professor für Musiktheater an der LMU München, bietet die Staatsoper Seminare zu Wagners "Ring des Nibelungen" an.
Operninszenierungen sind heute oft komplex. Die Vorbereitung zu einem Opernbesuch ist nicht weniger anspruchsvoll als die Rezeption einer Aufführung. Die Bayerische Staatsoper trägt dem Wunsch, sich fundiert über Aufführungskonzepte zu informieren, nun Rechnung: Gemeinsam mit Jürgen Schläder, Professor für Musiktheater an der LMU München, bietet die Staatsoper Seminare zu Wagners Ring des Nibelungen an. Am 12. und 13. Februar steht Das Rheingold im Mittelpunkt des ersten Ring-Seminars. Dabei wird die Konzeption des Regisseurs Andreas Kriegenburg in den Kontext der Inszenierungsgeschichte von Wagners Opus magnum gestellt.

Alle Termine
Ring-Seminar: Das Rheingold
12./13. Februar 2012
Ring-Seminar: Die Walküre
18./19. März 2012
Ring-Seminar: Siegfried
27./28. Mai 2012
Ring-Seminar: Götterdämmerung
30. Juni/1. Juli 2012

01.02.2012
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Presseinformationen zur Neuinszenierung des "Ring des Nibelungen"

Andreas Kriegenburg
Das erste Halbjahr 2012 steht an der Bayerischen Staatsoper ganz im Zeichen von Richard Wagner: Der 4. Februar markiert mit der Premiere von "Das Rheingold" den Auftakt zur Neuinszenierung des "Ring des Nibelungen".

Das erste Halbjahr 2012 steht an der Bayerischen Staatsoper ganz im Zeichen von Richard Wagner: Der 4. Februar markiert mit der Premiere von Das Rheingold den Auftakt zur Neuinszenierung des Ring des Nibelungen. Innerhalb von nur fünf Monaten bringt die Bayerische Staatsoper mit Wagners opus magnum die „größte Herausforderung für jedes Opernhaus“ (Nikolaus Bachler) auf die Bühne. Zu den Münchner Opernfestspielen im Juli 2012 wird die komplette Tetralogie in zwei Zyklen zu sehen sein.

Regisseur Andreas Kriegenburg, Generalmusikdirektor Kent Nagano und Staatsintendant Nikolaus Bachler sprachen nun über die Neuinszenierung der Tetralogie. Das Pressegespräch ist ab sofort online auf www.staatsoper.de/multimedia abrufbar.

Intendant Nikolaus Bachler: „Wir sind aufgebrochen, auf die große, ungewöhnliche Reise zum Ring. Vor nahezu vier Jahren haben Kent Nagano und ich uns entschieden, das Wagnis einzugehen und den Ring in Einem zu schmieden, nicht wie an anderen Häusern üblich über Jahre zu verteilen. Das erste halbe Jahr 2012 gilt dem Ring und alles Trachten und Tun von Künstlern, Technikern und allen anderen Mitarbeitern ist diesem Thema gewidmet.“

Andreas Kriegenburg übernimmt mit dem Ring des Nibelungen nach Wozzeck (2008) seine zweite Regiearbeit an der Bayerischen Staatsoper: „Es war eine wesentliche Entscheidung in der Vorbereitung meiner Arbeit, sich von der Rezeptionsgeschichte zu distanzieren. Wir versuchen, uns wieder durchzuarbeiten zum Kern des Materials, zur Komposition. (…) Mein Team und ich versuchen Wagner als Erzähler zu begreifen, zurückzukommen auf das Motiv der Erzählung, auf das Motiv der Psychologie der Figuren, deren Verstrickungen und deren Fehler. Das szenische Bild wird sich nicht in einen Wettstreit zur Musik begeben.“

Auch Kent Naganos erstes szenisches Ring-Dirigat wird mit Spannung erwartet. Im Rahmen des Pressegespräches zeigte sich Nagano überzeugt von der „hundertprozentigen Richtigkeit der Konstellation aller Teilhabenden“: „Ich habe alle Einzelopern dirigiert, aber immer gezögert, den gesamten Ring zu machen. Wenn man nicht die richtigen Sänger, das richtige Orchester und den richtigen Regisseur hat, kann dieses große Musikwerk nicht funktionieren. (…) Mit Andreas Kriegenburg, dem Bayerischen Staatsorchester und den wundervollen Solisten ist nun die ideale Konstellation zu Stande gekommen.“

Die Besetzung von Das Rheingold umfasst neben Sophie Koch als Fricka den dänischen Bass-Bariton Johan Reuter, der als Wotan sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper gibt. In den weiteren Rollen sind unter anderem Aga Mikolaj als Freia, Stefan Margita als Loge und Wolfgang Koch als Alberich zu hören.

Der Ring des Nibelungen – Premierentermine

Das Rheingold 4. Februar 2012
Die Walküre 11. März 2012
Siegfried 27. Mai 2012
Götterdämmerung 30. Juni 2012

Weitere Presseinformationen (PDF-Download)
Interview mit Kent Nagano (PDF-Download)
Interview mit Andreas Kriegenburg (PDF-Download)

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Götterdämmerung gefördert durch

Partner der Opernfestspiele
 

23.01.2012

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Spielplanänderung: Liederabend Matthias Goerne

Matthias Goerne (© Marco Borgreve)
Am 3. Februar präsentiert sich Matthias Goerne mit einem Liederabend dem Publikum der Bayerischen Staatsoper. Der deutsche Bariton springt für Thomas Quasthoff ein, der den Liederabend kurzfristig absagen musste.
Am 3. Februar präsentiert sich Matthias Goerne mit einem Liederabend dem Publikum der Bayerischen Staatsoper. Der deutsche Bariton springt für Thomas Quasthoff ein, der den Liederabend kurzfristig absagen musste. Auf dem Programm stehen Werke von Gustav Mahler und Robert Schumann. Begleitet wird Matthias Goerne von Alexander Schmalcz am Klavier.

Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit oder werden auf Wunsch zurückgenommen. Hierfür genügt das Zurücksenden der Tickets unter Nennung der Bankverbindung bis zum 2. Februar.

Liederabend Matthias Goerne
Fr 03.02.2012, 20 Uhr
Nationaltheater
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Expertengespräch zum "Ring des Nibelungen"

Andreas Kriegenburg
Am 19. Januar findet anlässlich der Neuinszenierung des Ring des Nibelungen ein Experten-Gespräch statt, das live auf www.staatsoper.de übertragen wird. Die Diskussion zwischen Intendant Nikolaus Bachler, Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano beginnt um 19.00 Uhr.
Am 19. Januar findet anlässlich der Neuinszenierung des Ring des Nibelungen ein Experten-Gespräch statt, das live auf www.staatsoper.de übertragen wird. Die Diskussion zwischen Intendant Nikolaus Bachler, Regisseur Andreas Kriegenburg und Generalmusikdirektor Kent Nagano beginnt um 19.00 Uhr. Die Beteiligten sprechen über die Neuinszenierung und beantworten Fragen zur Neuproduktion von Wagners Tetralogie. Interessierte Zuschauer können das Gespräch online verfolgen und über die Chat-Funktion Fragen an die Beteiligten stellen.

Expertengespräch zum "Ring des Nibelungen"
Do 19.01.2012, 19 Uhr
www.staatsoper.de

 

12.01.2012
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Kostümverkauf an der Bayerischen Staatsoper

Chowanschtschina: Paata Burchuladze
Am 21. Januar wird es – parallel zum Erstverkaufstag für die Opernfestspiele – wieder einen Kostümverkauf an der Bayerischen Staatsoper geben. Von 10.00 bis 15.00 Uhr können Interessierte im Rennertsaal Kostüme verschiedener Produktionen käuflich erwerben.
Am 21. Januar wird es – parallel zum Erstverkaufstag für die Opernfestspiele – wieder einen Kostümverkauf an der Bayerischen Staatsoper geben. Von 10.00 bis 15.00 Uhr können Interessierte im Rennertsaal Kostüme verschiedener Produktionen käuflich erwerben. Zur Auswahl stehen rund 5000 Kleider und Accessoires unterschiedlicher Opernproduktionen. Der Zutritt erfolgt über das Probengebäude am Marstallplatz 5 neben der Tageskasse.

Kostümverkauf
Sa 21.01.2012, 10-15 Uhr
Probengebäude am Marstallplatz 5

12.01.2012
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Kammerkonzerte im Januar

Allerheiligen Hofkirche
Am 22. und 24. Januar findet die Kammermusikreihe des Bayerischen Staatsorchesters mit dem 3. Kammerkonzert in der Allerheiligen Hofkirche ihre Fortsetzung. Auf dem Programm stehen das Streichquartett B-Dur op. 76/4 Sonnenaufgang von Joseph Haydn, Dmitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117 und ein weiteres Werk von Gheorghe Musteas.

Am 22. und 24. Januar findet die Kammermusikreihe des Bayerischen Staatsorchesters mit dem 3. Kammerkonzert in der Allerheiligen Hofkirche ihre Fortsetzung. Auf dem Programm stehen das Streichquartett B-Dur op. 76/4 Sonnenaufgang von Joseph Haydn, Dmitri Schostakowitschs Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117 und ein weiteres Werk von Gheorghe Musteas. Schüler und Studenten erhalten ab sofort im Rahmen des Programms Junges Publikum an der Tageskasse ermäßigte Tickets zu 10 Euro.

3. Kammerkonzert 2011/12
So 22.01.2012, 11 Uhr
Di 24.01.2012, 20 Uhr
Allerheiligen Hofkirche



12.01.2012

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Live-Streaming aus der Bayerischen Staatsoper

L'elisir d'amore: Pavol Breslik
Die Bayerische Staatsoper startet Anfang 2012 ein Pilotprojekt: Zuschauer aus der ganzen Welt können einen kompletten Opernabend auf der Bühne des Nationaltheaters im Internet live über einen Video-Stream mitverfolgen. Die Übertragung ist für den Nutzer kostenfrei.

Im Januar werden zwei ausgewählte Opernproduktionen der Bayerischen Staatsoper in Echtzeit ins World Wide Web übertragen: Den Anfang macht am 7. Januar L’elisir d’amore von Gaetano Donizetti mit Pavol Breslik alias Nemorino und Adriana Kucerová als Adina. Regisseur David Bösch erzählt in phantasievollen Bildern die Geschichte des liebestollen Nemorino, der unter Zuhilfenahme eines wundersamen Liebestrankes um die Hand der schönen Adina anhält. Die musikalische Leitung hat Dan Ettinger.

Am 22. Januar folgt dann die Übertragung der bereits mit Spannung erwarteten Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis Don Carlo. Die Geschichte des spanischen Kronprinzen Don Carlos, der um die Freiheit und Unabhängigkeit Flanderns von Spanien kämpft, wurde von Jürgen Rose in Szene gesetzt. Die Produktion ist mit René Pape als König Philipp II, Jonas Kaufmann als Infant von Spanien und Anja Harteros in der Rolle der Elisabeth von Valois erstklassig besetzt. Am Pult steht Asher Fisch.

Opernfreunde können so zwei herausragende Produktionen der Bayerischen Staatsoper online in voller Länge mitverfolgen. Einzige Voraussetzung ist eine Breitband-Internetverbindung wie zum Beispiel DSL. Das Video wird mit 600 und 1000 Kilobite in zwei Übertragungsqualitäten angeboten, die sich automatisch an die individuelle Datenverbindung des Internetnutzers anpassen. Für die Nutzung des Live-Streams fallen für den Zuschauer keinerlei Kosten an.

Live-Stream
L’elisir d’amore
Sa 07.01.2012, 19 Uhr
www.staatsoper.de

Live-Stream
Don Carlo
So 22.01.2012, 17 Uhr
www.staatsoper.de

15.12.2011
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Charity-Preis an Jonas Kaufmann

Jonas Kaufmann (c) Uli Webber
Tenor Jonas Kaufmann hat vergangene Woche in New York einen Charity-Preis erhalten, den er dem CAMPUS-Programm der Bayerischen Staatsoper spendet. Der Preis für besondere künstlerische Leistungen wird einmal jährlich von der Gerda Lissner Foundation an einen renommierten Sänger vergeben und ist mit umgerechnet 5.000 Euro dotiert.
Tenor Jonas Kaufmann hat vergangene Woche in New York einen Charity-Preis erhalten, den er dem CAMPUS-Programm der Bayerischen Staatsoper spendet. Der Preis für besondere künstlerische Leistungen wird einmal jährlich von der Gerda Lissner Foundation an einen renommierten Sänger vergeben und ist mit umgerechnet 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kommt jeweils in voller Höhe einem sozialen oder künstlerischen Projekt zu Gute.

Jonas Kaufmann, selbst Botschafter der CAMPUS Freunde, stiftet den Preis dem Kinder- und Jugendprogramm der Bayerischen Staatsoper. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Martina Arroyo, Marilyn Horne, Dolores Zajick und Marcello Giordani.

08.12.2011
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Stuhlpatenschaften an der Bayerischen Staatsoper

In den nächsten beiden Sommerpausen erneuert die Bayerische Staatsoper die Bestuhlung im Zuschauerraum des Nationaltheaters. Opernliebhaber und Förderer können ab sofort mit einer Stuhlpatenschaft die Restaurierungsarbeiten und zugleich das CAMPUS-Programm der Bayerischen Staatsoper unterstützen.

In den nächsten beiden Sommerpausen erneuert die Bayerische Staatsoper die Bestuhlung im Zuschauerraum des Nationaltheaters. Opernliebhaber und Förderer können ab sofort mit einer Stuhlpatenschaft die Restaurierungsarbeiten und zugleich das CAMPUS-Programm der Bayerischen Staatsoper unterstützen. Als Dank wird der Name des Paten für die Dauer von mindestens zehn Jahren am jeweiligen Sitzplatz angebracht. Die Spenden kommen dem Kinder- und Jugendprogramm der Bayerischen Staatsoper zu Gute. Unterstützt werden das Opernstudio und die Orchesterakademie, außerdem sollen für die jüngeren Besucher Aktivitäten wie Sitzkissenkonzerte und Kinderworkshops ausgebaut werden. Die Stuhlpatenschaften können auch verschenkt werden und sind somit ein ideales Weihnachtsgeschenk für Opernfreunde. Weitere Informationen unter: www.staatsoper.de/stuhlpatenschaften.

08.12.2011

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Weihnachtsprogramm

 
In der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel stehen an der Bayerischen Staatsoper wieder beliebte Klassiker auf dem Spielplan. Den Auftakt macht am 10. Dezember das Weihnachtskonzert „Gloria in excelsis deo“ von Opera Brass in St. Michael.

In der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel stehen an der Bayerischen Staatsoper wieder beliebte Klassiker auf dem Spielplan. Den Auftakt macht am 10. Dezember das Weihnachtskonzert „Gloria in excelsis deo“ von Opera Brass in St. Michael. Am 18. Dezember folgt die Wiederaufnahme von La bohème im Nationaltheater. In der beliebten Inszenierung von Otto Schenk sind Maija Kovalevska als Mimì und Wookyung Kim (18. & 26. Dezember) sowie Arturo Chacón-Cruz (21. Dezember) als Rodolfo zu erleben. Am Pult steht Dan Ettinger.

Des Weiteren auf dem Programm stehen ab dem 25. Dezember zwei Familienvorstellungen von Hänsel und Gretel sowie am 27. Dezember die Wiederaufnahme von Die Zauberflöte mit Christian Gerhaher als Papageno, Julia Kleiter als Pamina und Daniel Behle als Tamino. Die musikalische Leitung hat Asher Fisch inne.

Der Jahreswechsel bringt neben der traditionellen Silvester-Fledermaus ein Wiedersehen mit David Böschs poetischer Inszenierung von L’elisir d’amore (ab. 30. Dezember). In den Hauptrollen singen Adriana Kucerová als Adina und Pavol Breslik als Nemorino.

08.12.2011

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Wiederaufnahme „Der fliegende Holländer“

Der fliegende Holländer: Anja Kampe
Das erste Halbjahr 2012 steht ganz im Zeichen von Richard Wagner. Bevor sich am 4. Februar der Vorhang für „Das Rheingold“ hebt, läutet „Der fliegende Holländer“ bereits im Januar das Wagner-Jahr ein.

Das erste Halbjahr 2012 steht ganz im Zeichen von Richard Wagner. Bevor sich am 4. Februar der Vorhang für Das Rheingold hebt, läutet Der fliegende Holländer bereits im Januar das Wagner-Jahr an der Bayerischen Staatsoper ein. Die Sage um den fluchbeladenen Seemann steht ab dem 5. Januar auf dem Spielplan. In der Inszenierung von Peter Konwitschny verkörpern Anja Kampe die Senta und Klaus Florian Vogt den Erik. Die Rolle des Holländers übernimmt Alan Held.

08.12.2011

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EPK (Electronic Press Kit) zu "Turandot"

Turandot: Jennifer Wilson
Am Samstag, den 3. Dezember, hebt sich an der Bayerischen Staatsoper nach über zehnjähriger Pause der Vorhang für Giacomo Puccinis Oper "Turandot". Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Audio- und Filmmaterial zur Neuproduktion an.

Am Samstag, den 3. Dezember, hebt sich an der Bayerischen Staatsoper nach über zehnjähriger Pause der Vorhang für Giacomo Puccinis Oper Turandot.

Verantwortlich für die szenische Umsetzung ist der zu der katalanischen Künstergruppe La Fura dels Baus gehörende Regisseur Carlus Padrissa. Der ehemalige Generalmusikdirigent der Bayerischen Staatsoper, Zubin Mehta, steht am Pult. In den Hauptrollen singen Marco Berti als Prinz Calaf sowie Jennifer Wilson als Turandot und Ekaterina Scherbachenko als Sklavin Liù. Beide Sopranistinnen geben in diesen Rollen ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Audio- und Filmmaterial zur Neuproduktion an.

Das Material setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Für die aktuelle Produktion kommen unter anderem Regisseur Carlus Padrissa und Dirigent Zubin Mehta zu Wort.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@st-oper.bayern.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Giacomo Puccini
Turandot
Dramma lirico in drei Akten (fünf Bildern)
Uraufführung: 27. April 1926, Mailand
Münchner Erstaufführung: 11. November 1927, Nationaltheater
Letzte Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: 22. Mai 1987

Gefördert durch
 

1. Dezember 2011

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Premiere "Turandot" am 3. Dezember

Jennifer Wilson
Am 3. Dezember kehrt nach über einem Jahrzehnt Giacomo Puccinis Oper "Turandot" auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück. Inszeniert wird das Märchen von Prinzessin Turandot und dem unbekannten Prinzen von Carlus Padrissa von der katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus. Mit Zubin Mehta übernimmt einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit die musikalische Leitung.
Am 3. Dezember kehrt nach über einem Jahrzehnt Giacomo Puccinis Oper Turandot auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück.

Inszeniert wird das Märchen von Prinzessin Turandot und dem unbekannten Prinzen von Carlus Padrissa. Das Gründungsmitglied der katalanischen Künstlertruppe La Fura dels Baus erzählt die Geschichte der skrupellosen Thronfolgerin in einer eindrucksvollen Kombination aus Musik, Theater, Tanz, Akrobatik und Videokunst.

Mit Zubin Mehta übernimmt einer der gefragtesten Dirigenten unserer Zeit die musikalische Leitung der Neuinszenierung: „Ich habe es immer sehr bedauert, dass ich in meinen acht Jahren als Generalmusikdirektor aus logistischen Gründen nie eine Neuproduktion von Turandot dirigieren konnte. Umso mehr freue ich mich nun, nach fünf Jahren wieder in den Orchestergraben des Nationaltheaters zurückzukehren!“, so der ehemalige Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper.

Als Prinzessin Turandot ist die amerikanische Sopranisten Jennifer Wilson zu erleben, die mit dieser Rolle ihr Debüt am Haus gibt. Ebenso ist die Russin Ekaterina Scherbachenko als Liù erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu hören. Die Rolle des unbekannten Prinzen übernimmt Marco Berti. Als Tatarenkönig Timur stellt sich der Ukrainer Alexander Tsymbalyuk dem Münchner Publikum vor.

Giacomo Puccini
Turandot
Premiere
Sa 03.12.2011, 19.00 Uhr
Vorstellungen
Mi 07.12.2011, 19.00 Uhr
Sa 10.12.2011, 19.00 Uhr
Mi 14.12.2011, 19.00 Uhr
Sa 17.12.2011, 19.00 Uhr
Di 20.12.2011, 19.30 Uhr
Nationaltheater

Gefördert von
 

28.11.2011
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Premiere der Kinderoper "Sigurd der Drachentöter"

Plakat 'Sigurd der Drachentöter'
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hat am 9. Dezember an der Bayerischen Staatsoper erneut eine Kinderoper Premiere: Andy Papes "Sigurd der Drachentöter" wird von Regisseur Sam Brown und Kostümbildnerin Annemarie Woods auf der Studiobühne im Rennertsaal zur Aufführung gebracht.

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hat am 9. Dezember an der Bayerischen Staatsoper erneut eine Kinderoper Premiere: Andy Papes Sigurd der Drachentöter wird von Regisseur Sam Brown und Kostümbildnerin Annemarie Woods auf der Studiobühne im Rennertsaal zur Aufführung gebracht. Das zeitgenössische Musiktheaterstück rund um das Erwachsenwerden, das Held-Sein und die Suche nach Glück ist für Kinder ab neun Jahren konzipiert. Zuschauer und Akteure tauchen hier gemeinsam in die altnordische Sage von Sigurd, dem Sohn des Wälsungenhelden Siegmund ein.

Mit Sam Brown und Annemarie Woods hat die Bayerische Staatsoper zwei Künstler beauftragt, die im Sommer 2011 den ring award 2011 für Regie und Bühnengestaltung verliehen bekommen haben. In den Hauptrollen sind Ensemblemitglied Christian Rieger, Andrew Owens und Golda Schultz, seit dieser Spielzeit Mitglieder im Opernstudio, zu hören.

Sigurd der Drachentöter
Premiere am
Fr 09.12.2011, 14 Uhr
Fr 09.12.2011, 18 Uhr
Sa 10.12.2011, 11 Uhr
Sa 10.12.2011, 15 Uhr
So 11.12.2011, 11 Uhr
So 11.12.2011, 15 Uhr
Rennert-Saal
Probengebäude am Marstallplatz 5



28.11.2011

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200 Jahre Musikalische Akademie des Bayerischen Staatsorchesters

 
Anfang Dezember werden die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum der Musikalischen Akademie des Bayerischen Staatsorchesters ihren Höhepunkt erreichen.

Anfang Dezember werden die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum der Musikalischen Akademie des Bayerischen Staatsorchesters ihren Höhepunkt erreichen.

Zwischen dem 6. und dem 13. Dezember kann man das Bayerische Staatsorchester in drei verschiedenen Konzerten erleben:
Beim Gründungskonzert II des Kammerorchesters des Bayerischen Staatsorchesters am 6. Dezember stehen unter der Leitung von Zubin Mehta Stücke von Anton Webern und Arnold Schönberg auf dem Programm.

Den Höhepunkt des Jubiläums bildet das Festkonzert am 9. und 11. Dezember im Nationaltheater. Anlässlich des runden Geburtstags der Musikalischen Akademie werden jene Werke gespielt, die schon zur Gründung am 9. Dezember 1811 erklangen, unter anderem Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 2 D-Dur, Carl Cannabichs Konzert für Violine und Orchester und Werke von Peter von Winter und Ferdinando Paër. Eine Uraufführung von Jörg Widmann mit dem Titel „bayerisch-babylonischer Marsch“ vervollständigt das Festprogramm. Der Marsch ist dem Bayerischen Staatsorchester in Reminiszenz an die Vergangenheit des Münchner Hoforchesters gewidmet. Geleitet wird das Konzert von Generalmusikdirektor Kent Nagano, Schauspieler Michael Quast führt durch den Abend. Es singen Marlis Petersen und Pavol Breslik.

Ihren Abschluss finden die Jubiläumsfeierlichkeiten mit dem 2. Akademiekonzert, das ebenfalls unter der Leitung von Zubin Mehta steht. Am 12. und 13. Dezember interpretieren die Musiker Paul Hindemiths Konzert-Ouvertüre Neues vom Tage, die Romantische von Anton Bruckner und Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216. Zu Gast ist Violinist Pinchas Zukerman.

Gründungskonzert Kammerorchester
Di 06.12.2011, 20 Uhr
Cuvilliés-Theater

Festkonzert 200 Jahre Musikalische Akademie
Fr 09.12.2011, 19 Uhr
So 11.12.2011, 11 Uhr
Nationaltheater

2. Akademiekonzert
Mo 12.12.2011, 20 Uhr
Di 13.12.2011, 20 Uhr
Nationaltheater

 

28.11.2011

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Bühnendinner der Bayerischen Staatsoper

Bühnendinner
Ein Charity-Event der besonderen Art veranstaltete am Montagabend die Bayerische Staatsoper zugunsten des hauseigenen Kinder- und Jugendprogramms Campus. Der Abend brachte einen Reinerlös im sechsstelligen Euro-Bereich.

Ein Charity-Event der besonderen Art veranstaltete am Montagabend die Bayerische Staatsoper zugunsten des hauseigenen Kinder- und Jugendprogramms Campus. Das erstmals stattfindende Bühnendinner vereinte künstlerische und kulinarische Höhepunkte auf der Bühne des Nationaltheaters: Dort, wo normalerweise die Künstler singen, dinierten rund 450 Gäste, darunter Sponsoren, Unterstützer und Freunde des Hauses sowie prominente Persönlichkeiten aus Film, Sport und Wirtschaft. Der Abend brachte einen Reinerlös im sechsstelligen Euro-Bereich.

Gastgeber Staatsintendant Nikolaus Bachler begrüßte die Gäste auf der Bühne: „Die Bühne des Nationaltheaters ist ein heiliger Ort für die Kunst und die Künstler und daher verwandeln wir die nicht ohne Skrupel in einen Festsaal. Dennoch ist es sinnvoll, unseren Freunden und Förderern einmal das Gefühl der vertauschten Seiten zwischen Zuschauerraum und Bühne zu geben um dieses Haus in seiner ganzen Schönheit wahrzunehmen.“

Der Abend war gegliedert durch mehrere Auftritte von Mitgliedern der Orchesterakademie und des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper – beide Programme werden mit den Einnahmen des Abends unterstützt. Höhepunkt des Bühnendinners war der Auftritt der beiden Münchner Publikumslieblinge Diana Damrau und Pavol Breslik, die ausgewählte Arien und Duette zum Besten gaben. Das 4-Gang-Menü wurde eigens von Starkoch Holger Stromberg kreiert.

Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Campus-Programm zu Gute. Das Kinder- und Jugendprogramm der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ihnen werden Führungen durch das Nationaltheater, Jugend-Workshops, die Kinder-Website Maestro Margarini, Konzerte des Opernstudios, der Orchesterakademie sowie des Jugendorchesters ATTACCA und vieles mehr geboten. Das Campus-Programm setzt sich mit Begeisterung für die Weitergabe von Wissen und Freude an Musik, Theater, Tanz sowie Talentförderung ein.

Fotos zur Veranstaltung können Sie hier downloaden:
Foto 1 (Begrüßung durch Intendant Nikolaus Bachler)
Foto 2 (Blick über die Gäste in den Zuschauerraum)
Foto 3 (Blick über die Gäste in den Zuschauerraum)
Foto 4 (Mitglieder der Orchesterakademie)
Foto 5 (Mitglieder des Opernstudios)
Foto 6 (Diana Damrau und Pavol Breslik)
Foto 7 (Pavol Breslik, Diana Damrau, Amir Katz, Nikolaus Bachler)
Alle Fotos: © Wilfried Hösl

gefördert durch

 

8.11.2011

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Erster Carlos Kleiber-Preis an Constantinos Carydis

Constantinos Carydis (© Tilbert Weigel)
Am 4. November wird erstmals der Carlos Kleiber-Preis verliehen. Dieser im Jahr 2010 von den „Freunden des Nationaltheaters e.V.“ gestiftete Preis soll junge Dirigenten und Korrepetitoren ehren, die sich an den Münchner Wirkungsstätten Carlos Kleibers besonders hervorgetan haben. Der erste Preisträger ist der Grieche Constantinos Carydis, der am 31. Oktober mit seiner Interpretation von Offenbachs "Les Contes d'Hoffmann" zum ersten Mal eine Premiere an der Bayerischen Staatsoper dirigieren wird.

Am 4. November wird erstmals der Carlos Kleiber-Preis verliehen. Dieser im Jahr 2010 von den „Freunden des Nationaltheaters e.V.“ gestiftete Preis soll junge Dirigenten und Korrepetitoren ehren, die sich an den Münchner Wirkungsstätten Carlos Kleibers besonders hervorgetan haben. Der erste Preisträger ist der Grieche Constantinos Carydis, der am 31. Oktober mit seiner Interpretation von Offenbachs Les Contes d'Hoffmann zum ersten Mal eine Premiere an der Bayerischen Staatsoper dirigieren wird.

Constantinos Carydis ist eines der herausragenden Talente seiner Generation. Er spürt mit großer Sensibilität und Emotion dem Geist des Komponisten nach und interpretiert ihn mutig für die Gegenwart“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler über den Preisträger.

Carlos Kleiber wird von seinem Münchner Publikum nach wie vor verehrt. Als bürgerschaftliche Mäzenatenvereinigung haben die "Freunde des Nationaltheaters e.V." deshalb den 80. Geburtstag von Carlos Kleiber am 3. Juli 2010 zum Anlass genommen, in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper den Carlos Kleiber-Preis für junge Dirigenten und Korrepetitoren zu stiften. Mit dieser Auszeichnung soll ein wiederkehrender Anlass zum Gedenken an Carlos Kleiber geschaffen werden. Der Preis soll darüber hinaus jungen außerordentlich begabten Dirigenten und Korrepetitoren mit starker persönlicher Ausstrahlung Ansporn, Auszeichnung und Verpflichtung in Hinblick auf ihr Talent und ihr hervorragendes fachliches Können sein.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird ab 2011 alle zwei Jahre verliehen. Die Kandidaten werden von Mitgliedern der Jury vorgeschlagen, die aus Staatsintendant Nikolaus Bachler, Generalmusikdirektor Kent Nagano, dem Chefdirigenten des BR Symphonieorchesters Mariss Jansons und Holger Schinköthe, Orchestervorstand des Bayerischern Staatsorchesters, besteht. Die Jury wird ergänzt durch ein nicht stimmberechtigtes Ehrenkomitee. Dieses setzt sich aus einem Mitglied des Vorstandes der „Freunde der Nationaltheaters“ und einem Mitglied der Familie Kleiber zusammen. Das Ehrenkomitee beteiligt sich an der Beratung bei der Auswahl der Kandidaten. Voraussetzung für den Vorschlag eines Künstlers ist die aktuelle oder frühere Tätigkeit an einer Münchner Kulturinstitution, an welcher Carlos Kleiber gewirkt hat (Bayerische Staatsoper, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Staatstheater am Gärtnerplatz).

Constantinos Carydis, in Athen geboren, studierte am dortigen Konservatorium Musiktheorie und Klavier, anschließend Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater in München. Erste Engagements führten ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München und an die Staatsoper Stuttgart. Darüber hinaus dirigierte er unter anderem. am Royal Opera House Covent Garden, London, an der Komischen Oper Berlin, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Opéra de Lyon, der Oper Frankfurt sowie an den Staatsopern von Wien, Berlin und Athen. Konzertverpflichtungen führten ihn unter zu den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Radio-Symhonieorchester Stuttgart und Wien, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino und zum Münchner Kammerorchester.

Der Dirigent Carlos Kleiber (* 3.7.1930/ † 13.7.2004) gehört zu den weltweit eindrucksvollsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine jahrzehntelange Beziehung zu München reicht bis in das Jahr 1952 zurück, in dem er seine Tätigkeit als Korrepetitor am Staatstheater am Gärtnerplatz aufnahm. Von 1968 an wirkte er als Gastdirigent an der Bayerischen Staatsoper, bei welcher vor allem seine Dirigate des Rosenkavaliers und der Fledermaus dem Münchner Publikum zahlreiche Sternstunden bescherten. Die letzten Auftritte Carlos Kleibers fanden mit dem Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks 1999 statt.

24.10.2011

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EPK zum Japan-Gastspiel der Bayerischen Staatsoper

Applaus bei der Japan-Tournee
Bereits zum sechsten Mal ist die Bayerische Staatsoper als eines der weltweit führenden Opernhäuser in Japan auf Tournee. Derzeit sind rund 400 Solisten, Musiker und Mitarbeiter in Tokio und Yokohama zu Gast, um neun Musiktheater- und zwei Konzertabende zu präsentieren.

Bereits zum sechsten Mal ist die Bayerische Staatsoper als eines der weltweit führenden Opernhäuser in Japan auf Tournee. Derzeit sind rund 400 Solisten, Musiker und Mitarbeiter in Tokio und Yokohama zu Gast, um neun Musiktheater- und zwei Konzertabende zu präsentieren. Vergangenes Wochenende startete die Tournee erfolgreich mit Donizettis Roberto Devereux und Wagners Lohengrin. Ebenfalls auf dem Spielplan stehen in den nächsten Tagen Strauss’ Ariadne auf Naxos und zwei Sonderkonzerte des Bayerischen Staatsorchesters unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano. An elf Spieltagen erwartet die Bayerische Staatsoper an vier verschiedenen Spielstätten insgesamt rund 30.000 Zuschauer.

Den Auftakt der Japan-Tournee machte am vergangenen Freitag, den 23. September, in Yokohama eine umjubelte Vorstellung von Gaetano Donizettis Roberto Devereux in der Inszenierung von Christof Loy. Edita Gruberova als Elisabetta, Alexey Dolgov in der Titelrolle sowie das Bayerische Staatsorchester unter Friedrich Haider wurden minutenlang von einem begeisterten japanischen Publikum gefeiert.

Ebenfalls großen Beifall erhielten die amerikanische Sopranistin Emily Magee als Elsa, Waltraud Meier (Ortrud) und Johan Botha als Lohengrin in Richard Wagners gleichnamiger Oper, die vergangenen Sonntag (25. September) auf dem Spielplan der NHK Hall in Tokio stand.

Bis zum 10. Oktober stehen neben zwei weiteren Vorstellungen von Lohengrin und einer Vorstellung von Roberto Devereux auch drei Abende mit Richard Strauss' Ariadne auf Naxos in der Inszenierung von Robert Carsen unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano auf dem Programm. Zusätzlich dirigiert Nagano zwei Sonderkonzerte mit Musik von Wagner, R. Strauss, Bruckner und Brahms.

Die Japan-Tourneen der Bayerischen Staatsoper haben eine jahrzehntelange Tradition. Bereits seit 1974 reist das Opernhaus durchschnittlich alle fünf Jahre in den Fernen Osten und präsentiert sich dem japanischen Volk mit ausgewählten Opernproduktionen in herausragender Besetzung. 2011, dem Jahr der 150-jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern, sind ca. 400 Personen am Gastspiel beteiligt, darunter 30 Solisten, 130 Orchestermitglieder und 70 Chorsänger. Insgesamt kommt die Reisegruppe aus München auf rund 7300 Übernachtungen.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über das Gastspiel bietet die Bayerische Staatsoper ein EPK (Electronic Press Kit) an. Es enthält ausgewählte Sequenzen der Vorstellung von Lohengrin, ein Interview mit Staatsintendant Nikolaus Bachler sowie einige Backstage-Eindrücke.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@st-oper.bayern.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

28.09.2011

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OktoberMusikFest 2011

 
Nach dem Auftakt des Bayerischen Staatsballetts im Prinzregententheater starten auch die Bayerische Staatsoper und das Bayerische Staatsorchester in die neue Spielzeit.

Nach dem Auftakt des Bayerischen Staatsballetts im Prinzregententheater starten auch die Bayerische Staatsoper und das Bayerische Staatsorchester in die neue Spielzeit.

Am 10. Oktober beginnt mit dem 1. Akademiekonzert der Saison das diesjährige OktoberMusikFest. Unter der Leitung von Konzertmeister David Schultheiß spielt das Bayerische Staatsorchester Werke von Joseph Haydn, Antonín Dvořák, Johann Sebastian Bach, Edward Elgar und Maurice Ravel.

In einer Reihe von fünf Konzerten widmen sich die Musiker dann in diesem Herbst dem Thema „Leben – Schöpfung – Energie“. Wie in den vergangenen Jahren wird jedem Konzert ein Vortrag vorangestellt. In Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft referieren Wissenschaftler über das Prinzip „Energie“: Neben den Themen Energiewende und Kernfusion geht es beim 5. Konzert am 20. Oktober beispielsweise um die Ausschreitungen in Londoner und Berliner Opernhäusern im 19. Jahrhundert.

Musikalisch stehen unter anderem am 14. Oktober im Freiheiz Igor Strawinskys Histoire du Soldat und am 20. Oktober in der Muffathalle eine Uraufführung von Minas Borboudakis auf dem Programm.

Zum Programm

Sal. Oppenheim

21.09.2011

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Vatikan-Konzert am 22.10.

Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Am 22. Oktober gastiert das Bayerische Staatsorchester auf Einladung von Papst Benedikt XVI erstmals im Vatikan. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano kommen Anton Bruckners Symphonie Nr. 9 d-Moll und das Te deum in der Audienzhalle des Papstes zur Aufführung.

Am 22. Oktober gastiert das Bayerische Staatsorchester auf Einladung von Papst Benedikt XVI erstmals im Vatikan. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano kommen Anton Bruckners Symphonie Nr. 9 d-Moll und das Te deum in der Audienzhalle des Papstes zur Aufführung. Als Solisten treten Eri Nakamura, Okka von der Damerau, Kevin Conners und Steven Humes auf. Außerdem ist die Audi Jugendchorakademie zu hören.

Vatikan-Konzert des Bayerischen Staatsorchesters
Sa 22.10.2011, 17.45 Uhr
Audienzhalle des Vatikans



21.09.2011

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Wiederaufnahmen im Oktober

Vesselina Kasarova (c) Marco Borggreve for SONY BMG Masterworks
Die Opernsaison 2011/12 im Nationaltheater wird mit Georges Bizets Klassiker "Carmen" eröffnet. Ab dem 9. Oktober gibt es ein Wiedersehen mit der Mezzosopranistin Vesselina Kasarova.

Die Opernsaison 2011/12 im Nationaltheater wird mit Georges Bizets Klassiker Carmen eröffnet. Ab dem 9. Oktober gibt es ein Wiedersehen mit der Mezzosopranistin Vesselina Kasarova: Nach ihrem Erfolg als Romeo in I Capuleti e i Montecchi ist sie zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper in der Rolle der Carmen zu erleben. In den weiteren Partien treten Brandon Jovanovich als Don José und Gerald Finley als Escamillo auf. Dan Ettinger steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.

Ebenfalls wieder auf dem Spielplan stehen im Oktober der erst kürzlich neu einstudierte Rosenkavalier in der Inszenierung Otto Schenks (ab 23.10.) und Luc Bondys Tosca-Interpretation (ab 30.10.).

Die Hauptrollen im Rosenkavalier übernehmen Martina Serafin als Feldmarschallin, Daniela Sindram als Octavian und Franz Hawlata als Baron Ochs. Am Pult steht Constantin Trinks. Cathrine Naglestad ist als Floria Tosca besetzt, an ihrer Seite steht Marco Berti als Mario Cavaradossi. Die Leitung des Bayerischen Staatsorchesters übernimmt Asher Fisch.

21.09.2011

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Premiere "Les Contes d’Hoffmann"

Diana Damrau (© Tanja Niemann)
Am 31. Oktober hebt sich der Vorgang für die erste Premiere der Spielzeit 2011/12: Richard Jones, dem Münchner Publikum durch seine "Lohengrin"-Inszenierung bekannt, bringt Jacques Offenbachs Opéra fantastique "Les Contes d’Hoffmann" zur Aufführung.

Am 31. Oktober hebt sich der Vorgang für die erste Premiere der Spielzeit 2011/12: Richard Jones, dem Münchner Publikum durch seine Lohengrin-Inszenierung bekannt, bringt Jacques Offenbachs Opéra fantastique Les Contes d’Hoffmann zur Aufführung. Die Partie des Hoffmanns verkörpert der mexikanische Tenor Rolando Villazón. Diana Damrau ist nach ihrer Babypause erstmals wieder auf der Bühne des Nationaltheaters zu sehen und stellt als Olympia, Giulietta, Antonia und Stella alle Geliebten Hoffmanns dar. Mit Constantinos Carydis wird ein Vertreter der jungen Dirigentengeneration das Bayerische Staatsorchester leiten.

Jacques Offenbach
Les Contes d’Hoffmann
Premiere
Mo 31.10.2011, 19 Uhr 
Vorstellungen
Fr 04.11.2011, 19 Uhr
Mi 09.11.2011, 19 Uhr
Sa 12.11.2011, 19 Uhr
Do 17.11.2011, 19 Uhr
Mo 21.11.2011, 19 Uhr
Fr 25.11.2011, 18 Uhr
Nationaltheater

Koproduktion mit der English National Opera London

 

21.09.2011

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Zubin Mehta erhält den ECHO Klassik 2011 für sein Lebenswerk

Zubin Mehta
Dem ehemaligen Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wird im Oktober der renommierte Preis verliehen. Die Belegschaft der Bayerischen Staatsoper gratuliert herzlich!

Staatsintendant Nikolaus Bachler gratuliert Zubin Mehta im Namen der gesamten Belegschaft der Bayerischen Staatsoper und den Musikern des Bayerischen Staatsorchesters zum ECHO Klassik 2011 für sein Lebenswerk. „Zubin Mehta ist künstlerisch wie menschlich eine Ausnahmeerscheinung. Sein Können, seine Humanität, sein liebevoller Umgang und seine unendliche Erfahrung sind ein Glück und Geschenk für alle, die mit ihm arbeiten dürfen. Seine langjährige und besondere Beziehung zur Bayerischen Staatsoper und dem Bayerischen Staatsorchester wird dem Münchner Opernpublikum hoffentlich noch viele Jahre zur Freude gereichen. Ich freue mich besonders und gratuliere herzlich zur verdienten Auszeichnung“, so Bachler.

Der im damaligen Bombay geborene Mehta war zwischen 1998 und 2006 Bayerischer Generalmusikdirektor und damit musikalischer Leiter der Bayerischen Staatsoper. Hier hat er über 400 Vorstellungen geleitet und mit der ganzen Kompanie zwei Tourneen nach Japan sowie zwei Europatourneen mit dem Bayerischen Staatsorchester unternommen. Das Bayerische Staatsorchester ehrte ihn zu seinem Ausscheiden als Generalmusikdirektor 2006 mit dem Titel des Ehrendirigenten, außerdem wurde er zum Ehrenmitglied der Bayerischen Staatsoper ernannt. „Mit Zubin Mehta verbindet uns eine langjährige tiefe Freundschaft, auch über seine Zeit als Generalmusikdirektor unseres Orchesters hinaus. Wir freuen uns sehr für ihn, dass sein Lebenswerk jetzt auch mit dieser Auszeichnung gewürdigt wird“, meint Ruth Schindel, Vorstandsmitglied des Bayerischen Staatsorchesters.

In der kommenden Opernsaison 2011/12 wird Mehta wieder verstärkt an der Bayerischen Staatsoper tätig sein: Er erarbeitet mit der katalanischen Künstlergruppe La Fura dels Baus eine Neuinszenierung von Puccinis Turandot, dirigiert das 2. Akademiekonzert und leitet vier Vorstellungen von Calixto Bieitos Neuinterpretation von Beethovens Fidelio. Außerdem dirigiert Mehta im Dezember 2011 das neu gegründete Kammerorchester des Bayerischen Staatsorchesters.

4. August 2011

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Spielzeitbeginn 2011/12 an der Bayerischen Staatsoper

Bühnenvorhang im Nationaltheater
Die Neuinszenierung von „Les Contes d’Hoffmann“ am 31. Oktober unter der musikalischen Leitung von Constantinos Carydis markiert den ersten Höhepunkt der Spielzeit 2011/12 an der Bayerischen Staatsoper. Im Dezember folgt das Regiedebüt der spanischen Künstlergruppe La Fura dels Baus, die am 3. Dezember Puccinis „Turandot“ in Szene setzt. Die Musikalische Akademie des Bayerischen Staatsorchesters begeht ihr 200-jähriges Jubiläum zu Jahresende mit mehreren Festkonzerten. Den Spielzeitauftakt macht erneut das OktoberMusikFest, das im Anschluss an die Japan-Tournee zu einem abwechslungsreichen Konzertprogramm einlädt.

Premieren

Mit Les Contes d’Hoffmann kehrt am 31. Oktober nach 23 Jahren Jacques Offenbachs Opéra fantastique auf die Bühne des Nationaltheaters zurück. In der Regie von Richard Jones, dem Münchner Publikum unter anderem durch seine Interpretation von Wagners Lohengrin bekannt, werden die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft und sein oftmals problematischer Schaffensprozess thematisiert. Am Pult steht mit Constantinos Carydis ein Vertreter der jüngeren Dirigentengeneration. Die Partie des Hoffmanns verkörpert der mexikanische Tenor Rolando Villazón. Diana Damrau ist nach ihrer Babypause erstmals wieder auf der Bühne des Nationaltheaters zu sehen und stellt als Olympia, Giulietta, Antonia und Stella alle Geliebten Hoffmanns dar. Ensemblemitglied Angela Brower singt die Muse/Niklausse, John Relyea gibt die vier Bösewichte.

Die spanische Künstlergruppe La Fura dels Baus präsentiert sich dem Münchner Publikum am 3. Dezember mit ihrer Interpretation von Giacomo Puccinis Turandot. Das Märchen von der eiskalten, schönen Prinzessin und dem mutigen Prinzen Calaf ist nach rund 10-jähriger Pause wieder auf der Bühne des Nationaltheaters zu erleben. Mit Zubin Mehta übernimmt einer der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit die musikalische Leitung der Neuinszenierung. Jennifer Wilson gibt als skrupellose asiatische Prinzessin Turandot ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Auch die junge Russin Ekaterina Scherbachenko ist als Liù zum ersten Mal im Nationaltheater zu hören. Marco Berti übernimmt die Rolle des Calaf, der Ukrainer Alexander Tsymbalyuk stellt sich als Tatarenkönig Timur dem Publikum vor.

Konzert – 200 Jahre Musikalische Akademie

Nach der Japan-Tournee (23. September bis 10. Oktober) startet das Bayerische Staatsorchester die Spielzeit 2011/12 mit dem OktoberMusikFest. Zehn Tage lang beschäftigen sich die Musiker mit dem Thema Leben – Schöpfung – Energie. In Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft wird jedes der Konzerte, deren Programme der Leitidee Energie folgen, von einem Vortrag renommierter Wissenschaftler begleitet. Im Fokus: Aspekte aus der Welt der Energie und der Energieforschung. Den Auftakt des OktoberMusikFests macht am 10. Oktober im Nationaltheater das 1. Akademiekonzert. Auf dem Programm stehen Werke von Joseph Haydn, Antonín Dvořák, Johann Sebastian Bach, Edward Elgar und Maurice Ravel. David Schultheiß, erster Konzertmeister des Bayerischen Staatsorchesters, wird das Orchester im Nationaltheater leiten.

M
it zwei Gründungskonzerten startet das Bayerische Staatsorchester die Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum der Musikalischen Akademie. Am 6. November und 6. Dezember wird mit zwei Konzerten das Kammerorchester des Bayerischen Staatsorchesters ins Leben gerufen.
Bei den beiden Jubiläums-Festkonzerten am 9. und 11. Dezember stehen die Werke des ersten Konzertes der Musikalischen Akademie vom 9. Dezember 1811 auf dem Programm. Unter der Leitung von Kent Nagano werden unter anderem Werke von Ludwig van Beethoven, Carl Maria von Weber, Luigi Cherubini sowie ein Auftragswerk von Jörg Widmann zu hören sein.

Repertoire

Wieder auf dem Spielplan steht ab dem 9. Oktober der beliebte Repertoire-Klassiker Carmen, bei dem die Mezzosopranistin Vesselina Kasarova erstmals in München in der Titelrolle besetzt ist. Der November bringt ein Wiedersehen mit Beethovens Fidelio, in dem Peter Seiffert die Rolle des Florestans in Calixto Bieitos
 Inszenierung übernimmt. Die Leonore wird von Anja Kampe gesungen, die musikalische Leitung hat Zubin Mehta inne. Ebenfalls im November auf dem Spielplan stehen drei Familienvorstellungen von Ravels L’Enfant et les sortilèges. Wie schon in der Premiere dirigiert Generalmusikdirektor Kent Nagano das Bayerische Staatsorchester. Im Dezember folgen in der Zauberflöte zwei weitere Debüts: Bariton Christian Gerhaher ist zum ersten Mal im Nationaltheater als Papageno besetzt, Julia Kleiter gibt ihr Hausdebüt als Pamina.

Ballett

Das Bayerische Staatsballett präsentiert sich zum Saisonauftakt traditionell im Prinzregententheater. Eröffnet wird die Spielzeit mit dem Petipa-Klassiker Don Quijote sowie mit Mats Eks Version von Giselle. Die erste Premiere folgt am 22. Dezember: Entsprechend dem Spielzeitmotto Very British!? stehen im Nationaltheater Choreographien von Frederick Ashton und Kenneth MacMillan auf dem Programm.

3. August 2011

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Die Bilanz der Münchner Opernfestspiele 2011

 
Mit der Vorstellung von Wagners "Tristan und Isolde" gingen gestern Abend die Münchner Opernfestspiele 2011 zu Ende. Sie beschließen mit einer Rekordauslastung von 99,60 % an über 40 Opernabenden die dritte Spielzeit unter der Intendanz von Nikolaus Bachler. Das ist eine Steigerung von 2,50 % gegenüber dem Vorjahr.

Mit der Vorstellung von Wagners Tristan und Isolde gingen gestern Abend die Münchner Opernfestspiele 2011 zu Ende. Sie beschließen mit einer Rekordauslastung von 99,60 % an über 40 Opernabenden die dritte Spielzeit unter der Intendanz von Nikolaus Bachler. Das ist eine Steigerung von 2,50 % gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt wurden rund 82.000 Karten für die Veranstaltungen der Opernfestspiele verkauft. Viele weitere Besucher feierten den Festspielsommer bei den beiden kostenlosen Veranstaltungen von Oper für alle (insgesamt rund 14.000 Gäste) und der UniCredit Festspiel-Nacht.

Der vom Architektenbüro Coop Himmelb(l)au entworfene Pavillon 21 MINI Opera Space am Marstallplatz bereicherte die Festspiele zum zweiten Mal um eine experimentelle Spielstätte. Mit einer Auslastung von 91,79%  besuchten rund 9.000 Besucher das vielfältige Programm des Pavillons, darunter zwei Uraufführungen.

Festspielpremiere feierten zwei ganz unterschiedliche Werke: Olivier Messiaens Opus magnum Saint François d’Assise in der Inszenierung von Aktionskünstler Hermann Nitsch und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano eröffnete die Festspielsaison. Im intimen Rahmen des Prinzregentetheaters folgte David Böschs Inszenierung von Mozarts Frühwerk Mitridate, rè di Ponto, mit dem Dirigent Ivor Bolton und das gesamte Sängerensemble vom Publikum gefeiert wurden.

Partner der Opernfestspiele


1. August 2011

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Ausblick auf den Herbst 2011

Der Rosenkavalier: Anja Harteros (Feldmarschallin)
Während die Bayerische Staatsoper bis zum 8. Oktober auf Japan-Gastspiel ist, eröffnet das Bayerische Staatsballett die Spielzeit 2011/12 im Prinzregententheater. Am 9. Oktober wird die Opernsaison im Nationaltheater mit Georges Bizets "Carmen" eröffnet.

Am Beginn der neuen Saison stehen einige Ballettvorstellungen im Prinzregententheater: Ab 23. September sind dort der Repertoireklassiker Don Quijote und Mats Eks zeitgenössische Version von Giselle zu sehen. Die Bayerische Staatsoper befindet sich bis zum 8. Oktober auf Japan-Tournee.

Am 9. Oktober wird die Opernsaison im Nationaltheater mit Georges Bizets Carmen eröffnet: Zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper wird die Mezzosopranistin Vesselina Kasarova in dieser Rolle zu erleben sein. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit dem erst kürzlich neu einstudierten Rosenkavalier und Puccinis Tosca.

Am 10. Oktober beginnt außerdem mit dem 1. Akademiekonzert der Saison das diesjährige OktoberMusikFest. In einer Reihe von fünf Konzerten widmen sich die Musiker des Bayerischen Staatsorchesters diesen Herbst dem Thema „Leben – Schöpfung – Energie“. Wie in den vergangenen Jahren ist jedem Konzert ein Vortrag vorangestellt. In Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft konnten wieder renommiere Wissenschaftler gewonnen werden, die sich dem elementaren Prinzip „Energie“ widmen werden.

Das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper möchte sich herzlich für das Interesse und die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Spielzeit bedanken und wünscht Ihnen einen erholsamen Sommer.

Während der Theaterferien ist das Büro bis zum 12.09. nicht besetzt.

1. August 2011

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EPK (Electronic Press Kit) zu „Mitridate“

 
Am Donnerstag, den 21. Juli, findet mit Mozarts Frühwerk „Mitridate, rè di Ponto“, die zweite Festspielpremiere im Rahmen der Münchner Opernfestspiele im Prinzregententheater statt.

Am Donnerstag, den 21. Juli, findet mit Mozarts Frühwerk Mitridate, rè di Ponto, die zweite Festspielpremiere im Rahmen der Münchner Opernfestspiele im Prinzregententheater statt.

Es inszeniert der junge Regisseur David Bösch. In den Hauptrollen singen die französische Sopranisten Patricia Petibon, die mit der Rolle der Aspasia ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper gibt, sowie Barry Banks als König Mitridate. Die Rollen der beiden Söhne singen Anna Bonitatibus (Sifare) und der Countertenor Lawrence Zazzo (Farnace). Am Pult steht mit Ivor Bolton ein Spezialist des Barock und der Wiener Klassik.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Filmmaterial zur Produktion an.

Das Material setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Für die aktuelle Produktion kommen Regisseur David Bösch, Dirigent Ivor Bolton und die Sänger Patricia Petibon und Barry Banks zu Wort.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@st-oper.bayern.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Für Rundfunkmedien steht ein eigener Audiofile zur Verfügung.

Wolfgang Amadeus Mozart
Mitridate, rè di Ponto
Opera seria in drei Akten
Libretto: Vittorio Amedeo Cigna-Santi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Zweite Festspielpremiere / Münchner Opernfestspiele 2011

Uraufführung: 26. Dezember 1770, Mailand
Münchner Erstaufführung und letzte Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper:
15. Juli 1990 - Münchner Opernfestspiele
Regie: August Everding

19.07.2011

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Zum 85. Geburtstag von Hans-Werner Henze: Konzertprogramm bei den Münchner Opernfestspielen 2011

Hans Werner Henze (c) Peter Andersen

Mit Hans-Werner Henze feierte am 1. Juli einer der bedeutendsten Komponisten der Gegenwart seinen 85. Geburtstag. Die Bayerische Staatsoper, der Henze seit Jahrzehnten eng verbunden ist, feiert den Musiker zu diesem Anlass auf besondere Weise: Eine Reihe von vier Kammerkonzerten und einem Chorkonzert während der Opernfestspiele sind dem Komponisten und seinem Œuvre gewidmet.

Neben seinem 1. Streichquartett von 1947 (1. Kammerkonzert) und der Kammersonate für Klaviertrio (3. Kammerkonzert) werden in einem Chorkonzert mit seinen „Moralitäten“ drei szenische Kantaten nach Fabeln Aesops (mit Texten des britischen Dichters W.H. Auden) zu hören sein. Staatsintendant Nikolaus Bachler wird als Sprecher auftreten. Höhepunkt der Kammerkonzerte ist ein Literatur-Kammerkonzert mit Musik von Mozart und Henze sowie Texten von Henze und der Schriftstellerin und langjährigen Freundin Ingebord Bachmann. In diesem 6. Kammerkonzert kommt Henzes Ballett-Pantomime Der Idiot nach Dostojewskis Roman in der Konzertfassung (Paragraphen über Dostojewski) zur Aufführung, zu der Bachmann den Monolog des Fürsten Myschkin verfasst hat. Am Pult steht Generalmusikdirektor Kent Nagano. Nagano dirigiert auch die Orchesterakademie des Bayerischen Staatsorchesters und präsentiert Henzes Quintett Amicizia! sowie Mahlers 4. Symphonie in einer Fassung für Kammerorchester.

Flankiert werden die Werke Henzes in dieser Konzertserie von einem vielfältigen Programm, das von Ludwig van Beethoven über Johannes Brahms bis Carl Orff reicht. Außerdem gibt es in der Alten Pinakothek ein reines Barockprogramm (4. Kammerkonzert) sowie einen Auftritt der Munich Opera Horns (5. Kammerkonzert mit Musik von unter anderem Miroslav Srnka, Luigi Cherubini, Paul Hindemith) zu erleben. Die jungen Sänger des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper beenden ihre Saison schließlich mit Auszügen aus Idomeneo, Don Giovanni, La traviata und Faust im Rahmen eines Konzertes im Cuvilliés-Theater.

Alle Konzerttermine

 

13.07.2011

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Electronic Press Kit zu "Oper für alle"

Zur Unterstützung der Berichterstattung über "Oper für alle" bietet die Bayerische Staatsoper ein EPK (Electronic Press Kit) an. Das Material enthält ein Interview mit Thomas Gottschalk sowie Szenen der Live-Übertragung.

Vergangenes Wochenende hieß es auf dem Max-Joseph-Platz zum 15. Mal Oper für alle! Bei der diesjährigen audiovisuellen Live-Übertragung aus dem Nationaltheater stand am 8. Juli Ludwig van Beethovens Fidelio auf dem Programm. Moderiert wurde der Abend von Thomas Gottschalk, der in das Werk einführte, Sänger interviewte und die Opernübertragung schließlich inmitten der knapp 10.000 Zuschauer auf der Picknick-Decke mit verfolgte.

Weitere rund 100.000 Zuseher erlebten die Opernaufführung online im Internet auf www.staatsoper.de.

Die Hauptrollen von Calixto Bietos Fidelio-Inszenierung waren mit Anja Kampe als Leonore und Jonas Kaufmann als Florestan besetzt. Adam Fischer dirigierte das Bayerische Staatsorchester.

Zur Unterstützung der Berichterstattung bietet die Bayerische Staatsoper ein EPK (Electronic Press Kit) an. Das Material enthält ein Interview mit Thomas Gottschalk sowie Szenen der Live-Übertragung. Der Link zum Download des Videomaterials ist per Anfrage an presse@st-oper.bayern.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

11.07.2011

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15 Jahre „Oper für alle“ mit „Fidelio“ und Thomas Gottschalk: Insgesamt waren rund 112.000 Zuschauer dabei!

Fidelio. Jonas Kaufmann, Anja Kampe
Knapp 10.000 Zuschauer erlebten am gestrigen Freitag die umjubelte „Oper für alle“-Vorstellung von Fidelio live am Max-Joseph-Platz vor der Bayerischen Staatsoper. Außerdem bot die Bayerische Staatsoper in diesem Jahr erstmals einen Live-Stream der Vorstellung auf ihrer Homepage www.staatsoper.de.

Knapp 10.000 Zuschauer erlebten am gestrigen Freitag die umjubelte „Oper für alle“-Vorstellung von Fidelio live am Max-Joseph-Platz vor der Bayerischen Staatsoper. Ausgestattet mit Isomatten und Picknick-Utensilien besetzen die ersten Zuschauer bereits ab 14 Uhr ihre Plätze, um ab 20 Uhr auf Großleinwand Beethovens Befreiungsoper live aus dem Nationaltheater erleben zu können. In den Hauptrollen traten Anja Kampe als Leonore und Jonas Kaufmann als Florestan auf. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters stand Adam Fischer. „Wie seit fünfzehn Jahren ist auch bei den diesjährigen Opernfestspielen „Oper für alle“ in Kooperation mit BMW München einer der Höhepunkte des Festivals. Die Bayerische Staatsoper dankt BMW für das jahrelange kulturelle Engagement“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler zur Eröffnung des Abends.

Für alle, die nicht zum Max-Joseph-Platz kommen konnten, bot die Bayerische Staatsoper in diesem Jahr erstmals einen Live-Stream der Vorstellung auf ihrer Homepage www.staatsoper.de. Über 100.000 Zuschauer aus aller Welt nutzten diese Gelegenheit, um die Oper kostenlos vor den Computerschirmen zu verfolgen. Die Vorstellung wurde auch auf den Rathausplatz in Wien übertragen: 2.000 Zuschauer waren dort live dabei.

Die Moderation hatte erstmals Thomas Gottschalk übernommen, der mit gewohnt guter Laune durch den Abend führte. Bereits um 18.30 Uhr begrüßte der Showmaster die wartenden Opernfans auf der Open-Air-Bühne vor dem Nationaltheater und überzeugte mit fundiertem Wissen über Beethoven, die Entstehungsgeschichte von Fidelio und die Inszenierung des spanischen Regisseurs Calixto Bieito. Eine gemeinsame Werkeinführung von Thomas Gottschalk und Intendant Nikolaus Bachler sowie Backstage-Interviews mit Anja Kampe und Jonas Kaufmann vertrieben den Zuschauern die Zeit bis zum Vorstellungsbeginn und in der Pause.

Bei anfangs angenehmen Sommertemperaturen verfolgte das Publikum Calixto Bieitos Fidelio-Interpretation, die im Dezember 2010 im Nationaltheater Premiere gefeiert hatte. Thomas Gottschalk selbst erlebte die Aufführung zusammen mit Nikolaus Bachler inmitten der knapp 10.000 Opernanhänger auf dem Max-Joseph-Platz. Wegen erhöhter Sicherheitsauflagen konnte jedoch eine Vielzahl von Menschen nicht mehr auf den Platz gelassen werden.

Zu Florestans Arie am Beginn des zweiten Aktes begann es dann plötzlich zu regnen. Doch der Großteil der Besucher hielt bis zum Schluss der Vorstellung durch und jubelte den Künstlern des Abends zu, die nach dem Applaus des Publikums im Haus auch die Ovationen am Max-Joseph-Platz entgegen nahmen. Nikolaus Bachler, der BWM-Vorstandsvorsitzende Dr. Norbert Reithofer und Michael Rahe, Leiter der BMW Niederlassung München, bedankten sich persönlich bei den Künstlern und bei den im Regen ausharrenden Zuschauern: „Sie sind die wirklichen Opernfans!“, so Nikolaus Bachler.

Foto-Download

Thomas Gottschalk begrüßt das Publikum
Nikolaus Bachler und Thomas Gottschalk auf dem Max-Joseph-Platz
Publikum mit Blick auf das Nationaltheater
Der Max-Joseph-Platz vom Nationaltheater aus gesehen
Applaus für die Künstler des Abends (v.l. Steven Humes, Jonas Kaufmann, Michael Rahe, Anja Kampe, Nikolaus Bachler, Jussi Myllys)

Alle Fotos: © Wilfried Hösl

Oper für alle dank des Partners der Opernfestspiele


Medienpartner
   

09.07.2011

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EPK (Electronic Press Kit) zu „Saint François d’Assise“

Saint François d’Assise: Paul Gay (François), Christine Schäfer (Engel)
Am Freitag, den 1. Juli, wird Olivier Messiaens opus magnum „Saint François d’Assise“ die Münchner Opernfestspiele 2011 im Nationaltheater eröffnen. Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Filmmaterial zur Produktion an.

Am Freitag, den 1. Juli, wird Olivier Messiaens opus magnum Saint François d’Assise die Münchner Opernfestspiele 2011 im Nationaltheater eröffnen.

Für die szenische Konzeption zeichnet der österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch verantwortlich. Generalmusikdirektor Kent Nagano, den eine langjährige Freundschaft mit Olivier Messiaen verband, steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. In den Hauptrollen sind Paul Gay als Saint François und Christine Schäfer als Engel zu erleben.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (Electronic Press Kit) mit Filmmaterial zur Produktion an.

Das Material setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Für die aktuelle Produktion kommen unter anderem Regisseur Hermann Nitsch und der Sänger Paul Gay zu Wort.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@st-oper.bayern.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass der Download der Videosequenzen große Datenmengen enthält. Der Download kann daher einige Zeit in Anspruch nehmen.

Für Rundfunkmedien steht ein eigenes Audiofile zur Verfügung.

Olivier Messiaen
Saint François d’Assise
Festspielpremiere am
Fr 01.07.2011, 16 Uhr 
Di 05.07.2011, 16 Uhr
So 10.07.2011, 16 Uhr
Nationaltheater

Gefördert durch


Koproduktion mit dem Teatro alla Scala di Milano

29.06.2011

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Thomas Gottschalk moderiert „Oper für alle“

 
Die audiovisuelle Live-Übertragung der „Oper für alle“-Vorstellung von „Fidelio“ im Rahmen der Münchner Opernfestspiele wird in diesem Jahr von einem prominenten Moderator präsentiert: Thomas Gottschalk führt am 8. Juli auf dem Max-Joseph-Platz tausende Opernbegeisterte durch den Abend. Am 9. Juli dürfen sich die Zuschauer auf das Open Air-Festspielkonzert mit Kent Nagano freuen.

Die audiovisuelle Live-Übertragung der „Oper für alle“-Vorstellung von Fidelio im Rahmen der Münchner Opernfestspiele wird in diesem Jahr von einem prominenten Moderator präsentiert: Thomas Gottschalk führt am 8. Juli auf dem Max-Joseph-Platz tausende Opernbegeisterte durch den Abend. Calixto Bieitos Neuinterpretation der einzigen Oper Beethovens wird mit Anja Kampe und Jonas Kaufmann in den Hauptrollen zu erleben sein. Am Pult des Bayerischen Staatorchesters steht Fabio Luisi.

Am 9. Juli dürfen sich die Zuschauer auf das Open Air-Festspielkonzert mit Kent Nagano freuen. Das Bayerische Staatsorchester und das Jugendorchester ATTACCA interpretieren unter anderem Werke von Mussorgsky, Wagner und Strauss. Die Live-Übertragung und das Konzert finden auch in diesem Jahr Dank dem langjährigen Partner der Opernfestspiele, BMW München, bei freiem Eintritt statt.

Staatsintendant Nikolaus Bachler: „Wie seit fünfzehn Jahren sind auch bei den diesjährigen Opernfestspielen das Konzert und die Opernübertragung von „Oper für alle“ in Kooperation mit BMW München Höhepunkte des Festivals. Die Bayerische Staatsoper dankt BMW für das jahrelange kulturelle Engagement – ohne die großzügige Unterstützung wäre dieses Fest für München nicht durchführbar. Wir hoffen nun auf gutes Wetter und zahlreiche Besucher auf dem Max-Joseph-Platz.“

Frank-Peter Arndt, Mitglied des Vorstands der BMW AG erklärt: „Oper für alle“ ist nicht nur – laut Oberbürgermeister Ude – ein Bürgerrecht für die Münchner und für die Gäste der Stadt, sondern auch ein Kernbestandteil des internationalen Kulturengagements der BMW Group, das in diesem Jahr 40-jähriges Jubiläum feiert. Als Partner der Münchner Opernfestspiele und des Pavillon 21 MINI Opera Space sind wir stolz darauf, mit diesen drei Formaten die Herzstücke des Münchner Opernsommers zu fördern. Unser Dank gilt unserem langjährigen Kooperationspartner, der Bayerischen Staatsoper, die jedes Jahr aufs Neue diese Projekte mit glanzvollen Programmen zum Leben erweckt.“

Oper für alle: Fidelio
Fr 08.07.2011, 20 Uhr
Audiovisuelle Live-Übertragung auf den Max-Joseph-Platz
Eintritt frei, keine Eintrittskarten erforderlich

Festspiel-Konzert „Oper für alle“ 2011
Sa 09.07.2011, 20 Uhr
Max-Joseph-Platz
Eintritt frei, keine Eintrittskarten erforderlich

Oper für alle
dank des Partners der Opernfestspiele


Medienpartner
   

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UniCredit Festspiel-Nacht

Festspiel-Nacht der HypoVereinsbank
In wenigen Tagen eröffnet mit den Münchner Opernfestspielen eines der renommiertesten Opernfestivals der Welt. Am Anfang der Festspielsaison steht traditionell die UniCredit Festspiel-Nacht. Ausgewählte Künstler der Festspiele bieten bereits zum zehnten Mal auf mehreren Bühnen Höhepunkte aus Oper, Konzert, Tanz, Lied und Literatur.
In wenigen Tagen eröffnet mit den Münchner Opernfestspielen eines der renommiertesten Opernfestivals der Welt. Am Anfang der Festspielsaison steht traditionell die UniCredit Festspiel-Nacht. Ausgewählte Künstler der Festspiele bieten bereits zum zehnten Mal auf mehreren Bühnen Höhepunkte aus Oper, Konzert, Tanz, Lied und Literatur.

Neben Vorstellungen in den Fünf Höfen und der Altstadtfiliale der HypoVereinsbank werden auch Aufführungen auf einer Open-Air-Bühne in der Kardinal-Faulhaber-Straße, im HVB Forum und im Pavillon 21 MINI Opera Space stattfinden. Der Eintritt zu dieser Auftaktveranstaltung der Münchner Opernfestspiele ist kostenlos.

Unter anderem sind die Sänger Anna Bonitatibus, Angela Brower, Kevin Conners, Paul Gay, Alexey Kudrya, Generalmusikdirektor Kent Nagano, der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper, OperaBrass, Murielle Stadelmann sowie LadyBrass aus dem Jugend Kulturell Förderpreisprogramm der HypoVereinsbank u.v.m. (Streichquartette, Blechbläser, Klavier, Gesang, Unterhaltungsmusik/Bands) zu erleben.

UniCredit Festspiel-Nacht 2011
Sa 25.06.2011, 20 Uhr
Fünf Höfe, HVB Forum, Pavillon 21, u.a.
Eintritt frei, keine Eintrittskarten erforderlich

Programm als PDF (nach Uhrzeit)
Programm als PDF (nach Spielstätten)

www.unicredit-festspiel-nacht.de

 

17.06.2011
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Projekte im Pavillon 21 MINI Opera Space

Pavillon 21 MINI Opera Space. © Markus Pillhofer
Neben den beiden großen Uraufführungen "Make No Noise" und "Undankbare Biester" im Pavillon 21 MINI Opera Space bietet die Spielstätte auf dem Marstallplatz auch im zweiten Jahr seines Bestehens ein umfangreiches Programm an Videokunst, Konzerten, Vorträgen und Workshops.

Neben den zwei großen Uraufführungen Make No Noise und Undankbare Biester im Pavillon 21 MINI Opera Space bietet die Spielstätte auf dem Marstallplatz auch im zweiten Jahr seines Bestehens ein umfangreiches Programm an Videokunst, Konzerten, Vorträgen und Workshops.

So werfen etwa Georg Diez und Christopher Roth am 6. Juli in ihrer 8-Stunden-Performance The 80*81 Findings von der Zukunft aus einen Blick auf die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen die 1980er Jahre, die rückblickend aus der Perspektive des fiktiven Jahres 2080/81 betrachtet werden: Welches Lebensgefühl herrschte in den 1980er Jahren? Wie haben diese Jahre die Gesellschaft soziokulturell verändert? Münchner Schauspieler, Sänger, der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper, Rollschuhfahrer und andere Künstler initiieren im Pavillon 21 einen performativen Diskurs über Yoga, Religionen, Politik und ganz allgemein den Wandel der Zeit.

Bei den Living Room Dancers stehen die Münchner im Mittelpunkt des Geschehens. Passionierte Amateurtänzer aller Disziplinen geben nicht nur in ihren individuellen Tanzstil – von Tango und Salsa über Electro Dance bis hin zu Poledance, sondern auch in ihre Wohnzimmer Einblicke; ein voyeuristisches Vergnügen, bei dem neugierige Zuschauer bei einem Spaziergang durch die Münchner Innenstadt von der Straße aus mit Hilfe von Operngläsern und mp3-Playern Blicke in private Lebensräume werfen können (23. und 24. Juli).

Abgerundet wird das Festspielprogramm des Pavillons 21 MINI Opera Space schließlich durch die Vortragsreihe Freiheitsfelder, im Rahmen derer Bundestagspräsident Norbert Lammert, der italienische Jurist und Politiker Leoluca Orlando sowie die iranische Menschenrechtsaktivistin und Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi sprechen werden (4., 11. und 18. Juli). Die drei Redner beschäftigen sich entsprechend des Spielzeitthemas „unfrei frei“, das bei den Festspielen seinen Abschluss findet, mit dem Spannungsverhältnis zwischen Maß, Macht, Mut und der Freiheit einer Gesellschaft. Den Diskussionsrunden folgt jeweils ein Konzert, das gängige musikalische Grenzen aufweicht und  überschreitet.

Freiheitsfelder ist ein gemeinsames Projekt der Nemetschek Stiftung und der Bayerischen Staatsoper. Die Nemetschek Stiftung will einen Beitrag zur Förderung der demokratischen Gesellschaftsordnung leisten. Mit ihren Projekten möchte sie zu einer aktiven Beschäftigung mit grundlegenden demokratischen Werten anregen.

The 80*81 Findings
Mi 06.07.2011, 18 - 2 Uhr
Karten: € 8.-

Living Room Dancers
Sa 23.07.2011, 21.30 Uhr
So 24.07.2011, 21.30 Uhr
Karten: jeweils € 12.-

Freiheitsfelder
Mo 04.07.2011, 20 Uhr
Mo 11.07.2011, 20 Uhr
Mo 18.07.2011, 20 Uhr
Karten: jeweils € 8.-

Das gesamte Programm im Pavillon 21 MINI Opera Space

Der Pavillon wäre ohne ideelle und finanzielle Unterstützung nicht realisierbar. Die Bayerische Staatsoper freut sich daher besonders, dass MINI bereits im zweiten Jahr Partner der temporären Spielstätte ist. Auch die UniCredit hat ihr Engagement als Co-Sponsor für den Pavillon 21 MINI Opera Space im zweiten Jahr fortgesetzt.

presented by


Co-Sponsor


Gefördert von der
Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele

Medienpartner


17.06.2011

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Hommage an die spanische Filmregisseurin Isabel Coixet

Isabel Coixet
In Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper präsentiert das Filmmuseum vier Filme der katalanischen Regisseurin Isabel Coixet, deren Werk „Das geheime Leben der Worte“ den tschechischen Komponisten Miroslav Srnka zu seiner ersten abendfüllenden Oper „Make No Noise“ (Premiere: 28. Juni) inspirierte.

Eine Kooperation mit dem Filmmuseum

In Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper präsentiert das Filmmuseum vier Filme der katalanischen Regisseurin Isabel Coixet, deren Werk „Das geheime Leben der Worte“ den tschechischen Komponisten Miroslav Srnka zu seiner ersten abendfüllenden Oper Make No Noise (Premiere: 28. Juni)  inspirierte. Srnka und Coixet werden am 22. Juni und am 3. Juli persönlich im Filmmuseum zu Gast sein.

Isabel Coixet (geb.1960) gilt nach Pedro Almodòvar als die wichtigste Filmemacherin aus Spanien. Mit Mein Leben ohne mich mit der Kanadierin Sarah Polley in der Hauptrolle gelang Isabel Coixet 2003 der internationale Durchbruch.

Das Filmprogramm im Filmmuseum:

Di 21. Juni 2011 um 21.00 Uhr
Elegy (Elegy - oder die Kunst zu lieben)
USA 2008 – nach dem Roman von Philip Roth - mit Penélope Cruz, Ben Kingsley, Dennis Hopper, Deborah Harry, 112 min, OmU

Mi 22. Juni 2011 um 21.00 Uhr
My Life Without Me (Mein Leben ohne mich)
2003 – mit Sarah Polley, Scott Speedman, Deborah Harry, Amanda Plummer, Mark Ruffalo – 106 min, OmU. Zu Gast: Miroslav Srnka

Fr 24. Juni 2011 um 21.00 Uhr
A Map Of The Sounds Of Tokyo (Eine Karte der Klänge von Tokyo) 
2009 – mit Rinko Kikuchi, Sergi López – 109 min, OmU

So 3. Juli 2011 um 21.00 Uhr
The Secret Life Of Words (Das geheime Leben der Worte) – 2005 – mit Sarah
 Polley, Tim Robbins, Javier Cámara, Julie Christie – 115 min, OmU.
Zu Gast: Isabel Coixet, Miroslav Srnka

Weitere Informationen unter www.filmmuseum-muenchen.de

17.06.2011

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Japan-Tournee der Bayerischen Staatsoper

Kent Nagano und Nikolaus Bachler in Japan (© Kamimura)
Die Bayerische Staatsoper wird die für Herbst angesetzte Tournee nach Japan planmäßig durchführen. Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kent Nagano reisten Anfang Juni nach Japan, um sich von der Situation in Tokio ein Bild zu machen und sprachen mit Partnern sowie Pressevertretern.

Die Bayerische Staatsoper wird die für Herbst angesetzte Tournee nach Japan planmäßig durchführen. Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kent Nagano reisten Anfang Juni nach Japan, um sich von der Situation in Tokio ein Bild zu machen und sprachen mit Partnern sowie Pressevertretern. „Aufgrund der offiziellen Bewertung der Situation in Tokio sowohl von japanischer als auch von deutscher Seite besteht zur Zeit keine Gesundheitsgefährdung. Daher wird, sollten sich die Umstände nicht ändern, die seit zwei Jahren geplante Tournee der Bayerischen Staatsoper im September und Oktober 2011 stattfinden.“

Am 5. Juni dirigierte Generalmusikdirektor Kent Nagano ein Benefizkonzert zugunsten des Japanischen Roten Kreuzes mit dem Aoyama Gakuin Orchestra, dem Studentenorchester der Universität Aoyama Gakuin Kodo in Tokio. Auf dem Programm standen Werke von Johann Sebastian Bach und Antonín Dvořák sowie sechs japanische Shokas (japanische Volkslieder), Solistin war die japanische Mezzosopranistin Mihoko Fujimura.

Die Bayerische Staatsoper wird mit drei Produktionen und zwei Konzertprogrammen ab dem 12. September nach Japan reisen. Das Gastspiel wird bis zum 12. Oktober dauern. Auf dem Spielplan stehen insgesamt zehn Vorstellungen von Wagners Lohengrin, Donizettis Roberto Devereux und Strauss’ Ariadne auf Naxos sowie Konzerte mit Musik von u.a. Anton Bruckner und Johannes Brahms in Tokio und Yokohama.

Die Japan-Tourneen der Bayerischen Staatsoper haben eine jahrzehntelange Tradition. Seit Anfang der 70er Jahre reist das Opernhaus durchschnittlich alle fünf Jahre in den Fernen Osten und präsentiert sich dem japanischen Volk mit ausgewählten Opernproduktionen und hochkarätigen Künstlern. Auch im Jahr 2011 wird die Staatsoper mit GMD Kent Nagano, Maestro Friedrich Haider und Solisten wie Waltraud Meier, Edita Gruberova, Adrianne Pieczonka und Jonas Kaufmann reisen.

Alle Termine des Japan-Gastspiels

Bild:
Kent Nagano und Nikolaus Bachler in Japan zum Download
(© Kamimura)

15.06.2011

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Uraufführungen im Pavillon 21 MINI Opera Space

Pavillon 21 MINI Opera Space. © Markus Pillhofer
Der Pavillon 21 MINI Opera Space bietet im zweiten Jahr seines Bestehens wieder Raum für neue Formen zeitgenössischer Bühnenkunst. Im Mittelpunkt des Pavillon-Programms bei den Festspielen 2011 stehen zwei Auftragswerke der Bayerischen Staatsoper.
Der Pavillon 21 MINI Opera Space bietet im zweiten Jahr seines Bestehens wieder Raum für neue Formen zeitgenössischer Bühnenkunst. Im Mittelpunkt des Pavillon-Programms bei den Festspielen 2011 stehen zwei Auftragswerke der Bayerischen Staatsoper.

„Make No Noise“ – Kammeroper in englischer Sprache

Den Auftakt macht in diesem Jahr am 28. Juni die Uraufführung der Kammeroper Make No Noise des tschechischen Komponisten Miroslav Srnka. Das Werk ist die erste abendfüllende Oper des 1975 in Prag geborenen Komponisten. In den letzten Jahren erhielt er bereits Kompositionsaufträge u.a. vom Ensemble intercontemporain, vom Ensemble Modern, dem Arditti Quartett und vom Quatuor Diotima. 2009 wurde er mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet.

Die Kammeroper Make No Noise, die auf dem katalanischen Film The Secret Life of Words von Isabel Coixet basiert, stellt zwei traumatisierte Menschen in den Mittelpunkt der Handlung: Hanna und Joseph versuchen sich schweigend von der Last ihrer Vergangenheit zu lösen; doch erst im Gesang finden sie ein Mittel zur Kommunikation und Vergangenheitsbewältigung. Dazu Srnka: „Meine Musik muss ganz in der Stille verschwinden, um dem Gesang den Weg frei zu machen. Die beiden Hauptdarsteller müssen den Klang durchforsten, um schließlich mit Hilfe der eigenen Stimmen Ruhe zu finden.“

Eine der Figuren von Make No Noise hat eine reale Person zum Vorbild: Inge Genefke, die in Dänemark vor Jahrzehnten ein Zentrum und internationales Netzwerk zur Behandlung von traumatisierten Folteropfern gegründet hat, welches heute auch in Deutschland aktiv ist. Inge Genefke war Vorbild für die Figur der Inge, der einzigen Vertrauensperson der traumatisierten Hanna.

Die musikalische Leitung von Make No Noise übernimmt Christopher Ward, es spielt das Ensemble Modern. Die literarische Vorlage stammt vom Australier Tom Holloway, inszeniert wird die Kammeroper von seinem Landsmann Matthew Lutton. Über die Arbeit an Make No Noise sagt Srnka: „Heute ist die Oper wieder eine Kunst junger Menschen, und die leben in einer Cyber-Realität. Das macht es möglich, zwischen Ländern und Kontinenten ein Werk entstehen zu lassen, eine Oper, die von Menschen mit den Laptops in der Tasche gemacht wird.“

Miroslav Srnka
Make No Noise 
Premiere am
Dienstag, 28. Juni 2011, 20.00 Uhr 
Mittwoch, 29. Juni 2011, 20.00 Uhr
Freitag, 1. Juli 2011, 20.00 Uhr
Samstag, 2. Juli 2011, 18.00 Uhr
Pavillon 21 MINI Opera Space

Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper, unterstützt von AldeburghMusic durch ein Jerwood Opera Writing Fellowship

Partner der Uraufführungen der Bayerischen Staatsoper


Mit freundlicher Unterstützung von Prof. Georg Nemetschek


„Undankbare Biester“ – Kammeroper für 7 Musiker, 4 Sänger und 5 Jugendliche

Um ein gesellschaftspolitisches Thema kreist auch die Gemeinschaftsproduktion von Komponist Marcell Dargay und dem ungarischen Regisseur Arpád Schilling: Undankbare Biester setzt sich mit dem Thema Gewalt in der Familie auseinander. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit Schillings Krétakör Theater und jugendlichen Laiendarstellern. Das von Regisseur Arpád Schilling ins Leben gerufene Ensemble versteht sich seit einigen Jahren als Theaterlabor, in dem sich die Zuschauer mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen sollen.

Die Kammeroper ist Teil der Trilogie Crisis, die dieses Jahr in Budapest, München und Prag entsteht und das Scheitern dreier Familienmitglieder zeigt. In Undankbare Biester, Teil 2 der Trilogie, steht die Geschichte des Vaters im Vordergrund, die in Form eines Musiktheaterstückes umgesetzt wird. Zentrale Figur ist der Psychiater Dr. Gyula Gát, der Kindheitstraumata untersucht und Vater eines 18-jährigen Sohnes ist. Auf rätselhafte Weise sieht er sich in die Geschichte eines neu eingelieferten Patienten verstrickt, dem mehrere brutale Misshandlungen angelastet werden.

Die Uraufführung ist am 19. Juli im Pavillon 21. Unter der musikalischen Leitung von Komponist Marcell Dargay spielen Musiker des Bayerischen Staatsorchesters. Undankbare Biester ist nach der Opernstudio-Produktion La Cenerentola bereits die zweite Arbeit Arpád Schillings an der Bayerischen Staatsoper.

Krétakör
Undankbare Biester
Premiere am
Dienstag, 19. Juli 2011, 20.00 Uhr 
Mittwoch, 20. Juli 2011, 20.00 Uhr
Freitag, 22. Juli 2011, 20.00 Uhr
Samstag, 23. Juli 2011, 20.00 Uhr
Pavillon 21 MINI Opera Space

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele

08.06.2011

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„Rusalka“ auf DVD

 
Pünktlich zur Wiederaufnahmeserie von Antonín Dvořáks lyrischem Märchen „Rusalka“ erscheint die DVD von Martin Kušejs packender Inszenierung mit der lettischen Sopranistin Kristine Opolais in der Titelrolle.
Pünktlich zur Wiederaufnahmeserie von Antonín Dvořáks lyrischem Märchen Rusalka erscheint die DVD von Martin Kušejs packender Inszenierung mit der lettischen Sopranistin Kristine Opolais in der Titelrolle. Es ist die Geschichte von Rusalka, der Nixe, die sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt. Ihr Umfeld jedoch ist von Missbrauch, Abhängigkeit und Kälte geprägt. Ihr gelingt der Ausbruch, doch der Versuch ein Mensch zu werden, scheitert. Kušej erzählt das alte Märchen von der Wassernixe als das Psychogramm einer misshandelten, von der Welt und den Menschen vergessenen Frau, die schließlich in der Welt keinen Platz mehr findet.

Die DVD, aufgezeichnet von UNITEL CLASSICA und erschienen beim Label C Major, wird ab dem 26. Mai im Shop der Bayerischen Staatsoper, auf der Website www.staatsoper.de und bei Ludwig Beck erhältlich sein. Der offizielle Erscheinungstermin für DVD und Blu-ray ist der 8. Juni 2011. Ein „Making of“-Bonus bietet Einblicke in die Entstehung der Produktion, einen Blick hinter die Kulissen und Interviews mit u.a. Kristine Opolais, Dirigent Tomáš Hanus und Staatsintendant Nikolaus Bachler.

Für ein Ansichtsexemplar zur Rezension wenden Sie sich bitte an annette.baumann@st-oper.bayern.de.

DVD im Online-Shop

Foto-Download
Kristine Opolais mit DVD 1 (© Wilfried Hösl)
Kristine Opolais mit DVD 2 (© Wilfried Hösl)
Kristine Opolais und Nikolaus Bachler mit DVD (© Wilfried Hösl)
DVD-Cover



Antonín Dvořák
Rusalka
So 29.05.2011, 18 Uhr
Mi 01.06.2011, 19 Uhr
Sa 04.06.2011, 19 Uhr
Nationaltheater

 

26.05.2011
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Opernfestspiele im Fernsehen – der Staatsopern-Schwerpunkt auf UNITEL CLASSICA

G.S. Mayr: Medea in Corinto. Nadja Michael (Medea)
UNITEL CLASSICA, der weltweite Fernsehsender für klassische Musik, steht anlässlich der Münchner Opernfestspiele erstmals ganz im Zeichen der Bayerischen Staatsoper. Vom 26. Juni bis 21. Juli 2011 werden als Erstaufführung Dvořáks Rusalka und Mayrs Medea in Corinto sowie zehn weitere Produktionen des Hauses gezeigt.

UNITEL CLASSICA, der weltweite Fernsehsender für klassische Musik, steht anlässlich der Münchner Opernfestspiele erstmals ganz im Zeichen der Bayerischen Staatsoper. Vom 26. Juni bis 21. Juli 2011 werden als Erstaufführung Dvořáks Rusalka und Mayrs Medea in Corinto sowie zehn weitere Produktionen des Hauses gezeigt.

Weitere Informationen zum Empfang des Senders und den DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen von UNITEL CLASSICA erhalten Sie unter: www.unitelclassica.com



Die Termine

Sonntag, 26. Juni 2011, 20.15 Uhr  
Giacomo Puccini: Tosca   
Musikalische Leitung: Fabio Luisi  
Inszenierung: Luc Bondy   
Karita Mattila, Jonas Kaufmann, Juha Uusitalo 

Mittwoch, 29. Juni 2011, 20.15 Uhr  
Hans Pfitzner: Palestrina   
Musikalische Leitung: Simone Young  
Inszenierung: Christian Stückl  
Christopher Ventris, Falk Struckmann, Michael Volle, John Daszak

Samstag, 2. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Richard Wagner: Lohengrin   
Musikalische Leitung: Kent Nagano  
Inszenierung: Richard Jones  
Jonas Kaufmann, Anja Harteros, Christof Fischesser, Michaela Schuster

Mittwoch, 6. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Wolfgang  Amadeus Mozart: Die Zauberflöte 
Musikalische Leitung: Wolfgang Sawallisch 
Inszenierung: August Everding  
Lucia Popp, Edita Gruberova, Francisco Araiza, Kurt Moll 

Donnerstag, 7. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Richard Wagner: Der fliegende Holländer  
Musikalische Leitung: Wolfgang Sawallisch 
Inszenierung: Václav Kašlík   
Donald McIntyre, Catarina Ligendza, Bengt Rundgren, Hermann Winkler

Samstag, 9. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Vincenzo Bellini: Norma   
Musikalische Leitung: Friedrich Haider  
Inszenierung: Jürgen Rose   
Edita Gruberova, Zoran Todorovich, Roberto Scandiuzzi, Sonia Ganassi

Montag, 11. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem Serail  
Musikalische Leitung: Karl Böhm  
Inszenierung: August Everding  
Edita Gruberova, Reri Grist, Martti Talvela, Francisco Araiza
    
Mittwoch, 13. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Unsuk Chin: Alice in Wonderland   
Musikalische Leitung: Kent Nagano  
Inszenierung: Achim Freyer   
Sally Mathews, Gwyneth Jones, Dietrich Henschel, Andrew Watts
    
Freitag, 15. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Antonin Dvořák: Rusalka (Erstausstrahlung)  
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus  
Inszenierung: Martin Kusej   
Kristīne Opolais, Klaus Florian Vogt, Nadia Krasteva, Günther Groissböck
    
Samstag, 16. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Gaetano Donizetti: Roberto Devereux  
Musikalische Leitung: Friedrich Haider  
Inszenierung: Christof Loy   
Edita Gruberova, Albert Schagidullin, Roberto Aronico, Jeanne Piland
    
Mittwoch, 20. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Gaetano Donizetti: Lucrezia Borgia   
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy  
Inszenierung: Christof Loy   
Edita Gruberova, Pavol Breslik, Franco Vassallo 
    
Donnerstag, 21. Juli 2011, 20.15 Uhr  
Giovanni Simone Mayr: Medea in Corinto (Erstausstrahlung) 
Musikalische Leitung: Ivor Bolton  
Inszenierung: Hans Neuenfels  
Nadja Michael, Alastair Miles, Ramón Vargas, Alek Shrader, Elena Tsallagova

26.05.2011

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Die unmögliche Enzyklopädie: Musik des Unsichtbaren

Olivier Messiaen
"Musik des Unsichtbaren" heißt die 20. Folge der "Unmöglichen Enzyklopädie", die in der Kirche St. Ludwig stattfinden wird. An zwei Terminen werden Werke von Olivier Messiaen für Orgel und Chor erklingen und Anlass bieten, über Möglichkeiten, Ästhetiken und Bedingungen sakraler Musik im 20. und 21. Jahrhundert zu sprechen.

Im Vorfeld zur diesjährigen Festspielpremiere von Olivier Messiaens Saint François d'Assise beschäftigt sich unsere Reihe Die unmögliche Enzyklopädie mit dem Werk des Komponisten.

Musik des Unsichtbaren heißt die 20. Folge, die in der Kirche St. Ludwig stattfinden wird. An zwei Terminen werden Werke von Olivier Messiaen für Orgel und Chor erklingen und Anlass bieten, über Möglichkeiten, Ästhetiken und Bedingungen sakraler Musik im 20. und 21. Jahrhundert zu sprechen und über die Sujets und Formen, die Messiaen jenseits überlieferter Kirchenmusik gewählt hat.

Musik des Unsichtbaren – Die unmögliche Enzyklopädie 20
Mo 30.05.2011, 21 Uhr
Do 09.06.2011, 20 Uhr
€ 8.-
Kirche St. Ludwig

26.05.2011

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Festspielpremiere „Saint François d’Assise“

Hermann Nitsch
Die Proben zur Festspielpremiere von Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ laufen seit zwei Wochen im Nationaltheater. Aktionskünstler Hermann Nitsch bringt eines der außergewöhnlichsten Opernwerke des 20. Jahrhunderts zusammen mit GMD Kent Nagano auf die Bühne.

Die Proben zur Festspielpremiere von Olivier Messiaens Saint François d’Assise laufen seit zwei Wochen im Nationaltheater. Aktionskünstler Hermann Nitsch bringt eines der außergewöhnlichsten Opernwerke des 20. Jahrhunderts zusammen mit GMD Kent Nagano auf die Bühne. Am 1. Juli hebt sich der Vorhang für das 1983 uraufgeführte opus magnum des französischen Komponisten. Parallel zur Premiere wird Nitsch in einer umfangreichen Werkschau in den Räumen der Galerie Thomas Modern geehrt.

Die Oper stellt, vergleichbar mit einer mittelalterlichen Miniatur, in acht Bildern den Weg des heiligen Franziskus von Assisi durch Angst und innere Finsternis zu einem Zustand göttlicher Gnade dar. Dieser Zustand vollkommener Gnade ist Messiaens Ausgangspunkt für eine musikalische Meditation über die Spiritualität des modernen Menschen. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Generalmusikdirektor Kent Nagano, in den Hauptrollen sind Christine Schäfer als Engel und Paul Gay in der Titelrolle zu erleben.

Das Werk ist eine Auftragsarbeit des damaligen Direktors der Pariser Oper, Rolf Liebermann, aus dem Jahre 1975. Es ist die erste – und einzige – Komposition Olivier Messiaens für das Theater. Seine Auseinandersetzung mit dem Leben und Leiden des heiligen Franziskus wurde von Claude Debussys Martyre de Saint-Sébastien und Gabriel Piernés Paysages françiscains beeinflusst. Insgesamt dauerte der Entstehungsprozess der Oper acht Jahre. Das Werk wurde bei seiner Premiere in der Opéra Garnier im Jahre 1983 sehr unterschiedlich aufgenommen. Die konzertante Aufführung bei den Salzburger Festspielen einige Jahre später erhielt hingegen großen Beifall. 1988 brachte Kent Nagano die Oper ebenfalls in konzertanter Form an der Opéra de Lyon zur Aufführung: „Die erste Viertelstunde dauert eine Ewigkeit, die restlichen vier Stunden dauern dann nur eine Sekunde“, so Kent Nagano über das Werk. Die deutsche Erstaufführung erfolgte 1998 an der Oper Leipzig.

Olivier Messiaen
Saint François d’Assise
Festspielpremiere am
Fr 01.07.2011, 16 Uhr 
Di 05.07.2011, 16 Uhr
So 10.07.2011, 16 Uhr
Nationaltheater

19.05.2011

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Kent Nagano und Hermann Nitsch

Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Hermann Nitsch, der Regisseur von „Saint François d’Assise“, gilt als bedeutendster Wegbereiter des Wiener Aktionismus. Kent Nagano und Olivier Messiaen verband eine langjährige künstlerische und menschliche Freundschaft.
Hermann Nitsch, geboren 1938 in Wien, gilt als bedeutendster Wegbereiter des Wiener Aktionismus. Zu Beginn der sechziger Jahre machte er mit ersten Malaktionen von sich reden. Seit dieser Zeit entwickelt er in zahlreichen Aktionen seine Idee eines orgien mysterien theaters, eines gesamtkunstwerkgleichen Mysterienspiels, das, durchsetzt von rituellen Handlungen und liturgischer Symbolik, alle Sinne beeinflussen und zu einer kathartischen Erkenntnis führen soll. Seit 1971 finden die Aktionen regelmäßig auf dem österreichischen Schloss Prinzendorf statt. Höhepunkte seines Schaffens sind u.a. die 20. Malaktion an der Wiener Secession (1987), das in Prinzendorf 1998 aufgeführte Sechstagespiel und eine Aktion des orgien mysterien theaters am Wiener Burgtheater 2005. Nitsch ist Gastprofessor an der Universität Wien. Für die Wiener Staatsoper übernahm er 1995 Ausstattung und Co-Regie bei Massenets Hériodade.

Kent Nagano und Olivier Messiaen verband eine langjährige künstlerische und menschliche Freundschaft: „Für Messiaen ist Freude, Leid und Liebe in einem gleich: Es sind Repräsentanten von Schönheit. Er konnte wie Franziskus mit den Vögeln sprechen, Natur war für ihn ein Grundthema, und er wollte sein Leben ganz einfach gestalten“, so Kent Nagano über den Komponisten. Kent Nagano hatte Messiaen vor rund 30 Jahren im Rahmen eines Messiaen-Projektes, das er mit dem San Francisco Orchestra aufführte, kontaktiert. Es folgte eine Einladung Messiaens nach Paris, wo Messiaen Nagano mit der europäischen Musikkultur vertraut machte. Hieraus entstand eine langjährige, enge Freundschaft.

18.05.2011
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Hermann Nitsch in der Galerie Thomas Modern

Plakat 'Hermann Nitsch in München'
Eine parallel zu den Festspiel-Aufführungen stattfindende Ausstellung soll die für Nitschs’ Werk so wichtige Idee des Gesamtkunstwerks verdeutlichen. In diesem Sinne wird im Foyer des Nationaltheaters eine Installation des Künstlers zu sehen sein, eine Ouvertüre zur Oper als auch zur Ausstellung in der Galerie Thomas Modern, die Werke aus den letzten 25 Jahren präsentiert.

Eine Kooperation der Bayerischen Staatsoper und der Galerie Thomas Modern

Eine parallel zu den Festspiel-Aufführungen stattfindende Ausstellung soll die für Nitschs Werk so wichtige Idee des Gesamtkunstwerks verdeutlichen. In diesem Sinne wird im Foyer des Nationaltheaters eine Installation des Künstlers zu sehen sein, eine Ouvertüre zur Oper, als auch zur Ausstellung in der Galerie Thomas Modern, die Werke aus den letzten 25 Jahren präsentiert.

Die Galerie zeigt eine Auswahl seiner sogenannten "Schüttbilder", die im Rahmen seiner Malaktionen entstehen. Die Einbeziehung der Wirklichkeit, aber auch des Ritualhaften findet in einigen Gemälden in der Form der Malhemden Ausdruck. Diese Hemden trägt der Künstler während des Schaffensprozesses, sie tragen die Spuren des Malvorgangs in Form von Farbe und Schweiß und werden als gelebtes Zeugnis Teil der Leinwand. Darauf aufgespannt nehmen sie die Form eines Kreuzes an und erinnern an das Messgewand eines Priesters.

Eine Übersicht über Führungen und Veranstaltungen finden Sie unter www.galerie-thomas.de

19.05.2011

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„Unmögliche Enzyklopädien“ zu Olivier Messiaen

Olivier Messiaen
Im Vorfeld zur diesjährigen Festspielpremiere von Olivier Messiaens Saint François d'Assise beschäftigen sich zwei Folgen unserer Reihe Die unmögliche Enzyklopädie mit dem Werk des Komponisten.

Im Vorfeld zur diesjährigen Festspielpremiere von Olivier Messiaens Saint François d'Assise beschäftigen sich zwei Folgen unserer Reihe Die unmögliche Enzyklopädie mit dem Werk des Komponisten.

Am 22. Mai dreht sich alles um das Thema Vogelmusik, eines der zentralen Motive in Messiaens Schaffen. Dieses Mal verlässt die Unmögliche Enzyklopädie zunächst das Nationaltheater, um in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Max-Planck-Institut für Ornithologie nach Seewiesen aufzubrechen: Dort wird Messiaens Ratschlägen gefolgt und in kleinen, von Experten geführten Gruppen den Vögeln in freier Natur gelauscht. Wie Naturwissenschaftler den Vogelgesang analysieren und interpretieren und wie Messiaen ihn zu einem Hauptbestandteil seiner Musiksprache machte, wird im zweiten Teil der Veranstaltung um 11 Uhr im Nationaltheater beleuchtet, bei dem auch Stücke aus Messiaens (ornithologischem) Œuvre erklingen. 

Musik des Unsichtbaren heißt die 20. Folge der Unmöglichen Enzyklopädie, die in der Kirche St. Ludwig stattfinden wird. An zwei Terminen werden Werke von Olivier Messiaen für Orgel und Chor erklingen und Anlass bieten, über Möglichkeiten, Ästhetiken und Bedingungen sakraler Musik im 20. und 21. Jahrhundert zu sprechen und über die Sujets und Formen, die Messiaen jenseits überlieferter Kirchenmusik gewählt hat.

Vogelmusik – Die unmögliche Enzyklopädie 19
So 22.05.2011
Teil 1: Ausflug nach Seewiesen
Treffpunkt zur Abfahrt: Max Joseph-Platz, 5.45 Uhr
Teil 2: Gespräch und Konzert
Nationaltheater, 11 Uhr
Jeweils € 8.-

Musik des Unsichtbaren – Die unmögliche Enzyklopädie 20
Mo 30.05.2011, 21 Uhr
Do 09.06.2011, 20 Uhr
€ 8.-
Kirche St. Ludwig

16.05.2011

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Wiederaufnahme „Rusalka“

Rusalka. Krístīne Opolaís (Rusalka), Klaus Florian Vogt (Der Prinz)
Der 22. Mai verspricht ein Wiedersehen mit der lettischen Sopranistin Kristine Opolais. Nach ihrem großen Erfolg in der Premierenserie im vergangenen Herbst wird sie nun erneut die Partie der Rusalka in Martin Kušejs Neuinterpretation von Dvořáks gleichnamiger Oper übernehmen.

Der 22. Mai verspricht ein Wiedersehen mit der lettischen Sopranistin Kristine Opolais. Nach ihrem großen Erfolg in der Premierenserie im vergangenen Herbst wird sie nun erneut die Partie der Rusalka in Martin Kušejs Neuinterpretation von Dvořáks gleichnamiger Oper übernehmen. Dmytro Popov folgt Klaus Florian Vogt in der Rolle des Prinzen nach und wird damit auch sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper geben. Günther Groissböck gibt den Wassermann, am Pult steht – wie zur Premiere - mit Tomaš Hanus ein Spezialist des slawischen Repertoires.

Antonín Dvořák
Rusalka
So 22.05.2011, 19 Uhr
Mi 25.05.2011, 19 Uhr
So 29.05.2011, 18 Uhr
Mi 01.06.2011, 19 Uhr
Sa 04.06.2011, 19 Uhr
Nationaltheater



16.05.2011

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Wiederaufnahme „Der Rosenkavalier“

 
Im Juni kehrt nach zweijähriger Pause mit „Der Rosenkavalier“ ein Strauss-Klassiker auf den Spielplan der Bayerischen Staatsoper zurück. Anja Harteros wird in der inzwischen legendären Inszenierung von Otto Schenk und Jürgen Rose aus dem Jahr 1972 am 2. Juni im Nationaltheater ihr Hausdebüt als Feldmarschallin geben.

Im Juni kehrt nach zweijähriger Pause mit Der Rosenkavalier ein Strauss-Klassiker auf den Spielplan der Bayerischen Staatsoper zurück. Anja Harteros wird in der inzwischen legendären Inszenierung von Otto Schenk und Jürgen Rose aus dem Jahr 1972 am 2. Juni im Nationaltheater ihr Hausdebüt als Feldmarschallin geben. Ihren jungen Liebhaber Octavian wird Kate Aldrich porträtieren, Peter Rose ist der Baron Ochs auf Lerchenau. Bühnenbilder und Requisite wurden für diese Wiederaufnahme komplett überarbeitet. Die musikalische Leitung übernimmt erstmals der finnische Dirigent Leif Segerstam.

Richard Strauss
Der Rosenkavalier
Premiere der Wiederaufnahme
Do 02.06.2011, 18 Uhr *
So 05.06.2011, 18 Uhr *
Mi 08.06.2011, 18 Uhr
So 12.06.2011, 18 Uhr
So 19.06.2011, 16 Uhr
Münchner Opernfestspiele
Di 19.07.2011, 18 Uhr
Sa 23.07.2011, 18 Uhr
Nationaltheater

* Vorstellungen im Programm Junges Publikum

16.05.2011

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6. Kammerkonzert 2010/11

Allerheiligen Hofkirche
Das Bayerische Staatsorchester präsentiert sich am 22. und 24. Mai beim letzten Kammerkonzert vor den Festspielen in der Allerheiligen Hofkirche. Diesmal widmen sich die Musiker kammermusikalischen Bearbeitungen für verschiedene Besetzungen.
Das Bayerische Staatsorchester präsentiert sich am 22. und 24. Mai beim letzten Kammerkonzert vor den Festspielen in der Allerheiligen Hofkirche. Diesmal widmen sich die Musiker kammermusikalischen Bearbeitungen für verschiedene Besetzungen. Der Fokus des Programms liegt auf Oper und Operette: Eröffnet wird der Abend mit einem amüsanten Arrangement von Johann Strauß' Fledermaus-Ouvertüre für Oktett, den Abschluss bildet Georges Bizets Carmen-Suite, bearbeitet für Nonett. Außerdem zu hören sein wird Franz Hasenöhrls Bearbeitung von Richard Strauss' Tondichtung Till Eulenspiegel sowie Mozarts Quintett für Klavier und Bläser Es-Dur KV 45, neu arrangiert für Nonett von Jean Françaix.

6. Kammerkonzert 2010/11
So 22.05.2011, 11 Uhr
Di 24.05.2011, 20 Uhr
Allerheiligen Hofkirche

Beide Termine sind im Programm Junges Publikum.

 

16.05.2011
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Konzert für Japan: Spendeneinnahmen von 50.000 Euro

Das Solidaritätskonzert der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano am 3. April im Münchner Liebfrauendom hat Spenden in Höhe von rund 50.000 Euro generiert. Ein weiteres Benefizkonzert für Japan, das auf eine gemeinsame Initiative der drei großen Münchner Orchester zurückgeht, findet am 2. Mai in der Philharmonie im Gasteig statt.

Das Solidaritätskonzert der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano am 3. April im Münchner Liebfrauendom hat Spenden in Höhe von rund 50.000 Euro generiert. „Wir freuen uns sehr über die große Spendenbereitschaft und wir hoffen, dass wir das japanische Volk damit auf dem Weg zurück zur Normalität ein wenig unterstützen können“, so Staatsintendent Nikolaus Bachler. Die Spendeneinnahmen gingen zu Gunsten der Japanhilfe der Caritas International und der Diakonie. Alle Künstler waren unentgeltlich aufgetreten, unter ihnen die Solisten Soile Isokoski und Michael Volle sowie Eri Nakamura. Neben dem Bayerischen Staatsorchester waren Mitglieder des Chores der Bayerischen Staatsoper, des Domchores München und der Windsbacher Knabenchor beteiligt. Auf dem Programm stand das Deutsche Requiem von Johannes Brahms.

Ein weiteres Benefizkonzert für Japan, das auf eine gemeinsame Initiative der drei großen Münchner Orchester zurückgeht, findet am 2. Mai in der Philharmonie im Gasteig statt. Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters, der Münchner Philharmoniker und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks bringen unter der Leitung von Zubin Mehta Ludwig van Beethovens 9. Symphonie zur Aufführung.

Benefizkonzert für die Erdbebenopfer in Japan
Mo 02.05.2011, 20 Uhr
Philharmonie im Gasteig

20.04.2011

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Wiederaufnahmen: "Tosca" und "L’elisir d’amore"

Anna Netrebko (© Dario Acosta Photography)
Ab dem 5. Mai steht Luc Bondys "Tosca"-Inszenierung wieder auf dem Spielplan der Bayerischen Staatsoper. Am 11. Mai kehrt Anna Netrebko in Donizettis "L’elisir d’amore" auf die Bühne des Nationaltheaters zurück.

Ab dem 5. Mai steht Luc Bondys Tosca-Inszenierung wieder auf dem Spielplan der Bayerischen Staatsoper. In den Hauptrollen bei dieser Wiederaufnahmen-Serie von Puccinis Melodramma sind Tatiana Serjan als Floria Tosca sowie Marcello Giordani als Mario Cavaradossi zu hören. Das Bayerische Staatsorchester wird von Keri-Lynn Wilson geleitet.

Am 11. Mai kehrt Anna Netrebko in Donizettis L’elisir d’amore auf die Bühne des Nationaltheaters zurück. In David Böschs poetischer Inszenierung erlebt sie als Adina eine wahre Achterbahn der Gefühle, bevor sie – nicht zuletzt dank der Unterstützung des „Liebestrankes“ – schließlich in Nemorino ihre wahre Liebe findet. Die Rolle des Nemorino übernimmt Matthew Polenzani, Alessandro Corbelli gibt den Dulcamara. Die musikalische Leitung hat wie in der Saison 2009/10 Juraj Valcuha inne.

Tosca
Do 05.05.2011, 19.00 Uhr
So 08.05.2011, 19.00 Uhr
Do 12.05.2011, 19.00 Uhr
Nationaltheater



L’elisir d’amore
Mi 11.05.2011, 19.00 Uhr
Sa 14.05.2011, 19.00 Uhr
Di 17.05.2011, 19.00 Uhr
Nationaltheater



20.04.2011

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6. Akademiekonzert und 2. Kammerkonzert der Orchesterakademie

Yutaka Sado (© Jun Yoshimura)
Das Bayerische Staatsorchester beschließt die Akademiekonzert-Serie dieser Spielzeit am 9. und 10. Mai mit einem japanischen Schwerpunkt. Zuvor stellen die jungen Musiker der Orchesterakademie ihr Können unter Beweis.

Das Bayerische Staatsorchester beschließt die Akademiekonzert-Serie dieser Spielzeit am 9. und 10. Mai mit einem japanischen Schwerpunkt. Auf dem Programm des 6. Akademiekonzertes stehen neben Peter I. Tschaikowskys Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36 zeitgenössische Werke von Toru Takemitsu, Toshio Hosokawa und Toshiro Mayuzumi. Im Mittelpunkt steht die Shō: Das Durchschlagzungeninstrument, das in Japan weit verbreitet, in Deutschland jedoch nur sehr selten zu hören ist, wird von der Solistin Mayumi Miyata gespielt. Yutaka Sado leitet das Bayerische Staatsorchester.

Die jungen Musiker der Orchesterakademie stellen ihr Können bereits am 4. und 5. Mai bei ihrem 2. Kammerkonzert in Schloss Fürstenried und in der Allerheiligen Hofkirche unter Beweis. Gespielt werden unter anderem Werke von Karlheinz Stockhausen und Antonín Dvořák sowie Die fromme Helene von Bernd Alois Zimmermann nach Wilhelm Busch.

6. Akademiekonzert
Mo 09.05.2011, 20.00 Uhr
Di 10.05.2011, 20.00 Uhr
Nationaltheater



2. Kammerkonzert der Orchesterakademie
Mi 04.05.2011, 20.00 Uhr
Schloss Fürstenried
Fr 06.05.2011, 20.00 Uhr
Allerheiligen Hofkirche

Förderer der Orchesterakademie
Dr. Helmut Röschinger, Susanne Wamsler

20.04.2011

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Die Spielzeit 2011/12

 
Intendant Nikolaus Bachler hat am heutigen Dienstag das Programm der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12 vorgestellt. Gemeinsam mit Generalmusikdirektor Kent Nagano präsentierte er das Premieren- und das Konzertprogramm, das ganz im Zeichen von Richard Wagner steht.

Intendant Nikolaus Bachler hat am heutigen Dienstag das Programm der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12 vorgestellt. Gemeinsam mit Generalmusikdirektor Kent Nagano präsentierte er das Premieren- und das Konzertprogramm, das ganz im Zeichen von Richard Wagner steht: Neben der Neudeutung der vollständigen Ring-Tetralogie durch Andreas Kriegenburg wird dem Komponisten auch in speziellen Ringmatineen und in Konzerten gedacht. „Die Neuproduktion des Ring des Nibelungen ist und bleibt die größte Herausforderung für jedes Opernhaus, ganz besonders natürlich in der Wagnerstadt München“, so Staatsintendant Bachler. Dirigieren wird den Ring Generalmusikdirektor Kent Nagano.

Zwei weitere Klassiker der Opernliteratur ergänzen den Premierenspielplan 2011/12. Richard Jones setzt im Oktober Les Contes d’Hoffmann von Jacques Offenbachs neu in Szene, es dirigiert Constantinos Carydis. Im Dezember folgt dann Giacomo Puccinis Dramma lirico Turandot unter der musikalischen Leitung des ehemaligen GMD Zubin Mehta. Die katalanische Künstlergruppe La Fura dels Baus wird ihr Regiedebüt in München gibt. Die siebte Opernpremiere der Saison werden die jungen Mitglieder des Opernstudios gestalten. Im Cuvilliés-Theater steht Leoš Janáčeks Das schlaue Füchslein auf dem Programm, das diesmal von David Bösch szenisch neu interpretiert wird.

Für das Bayerische Staatsorchester bringt die kommende Spielzeit zudem ein Jubiläum: Die Musikalische Akademie, einer der ältesten Klangkörper Münchens, feiert sein 200-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert im Dezember.

Zur Premierenübersicht

Zu den weiteren Höhepunkten der Saison 2011/12 zählen:

29 Repertoire-Werke, darunter Wiederaufnahmen von Don Carlo, L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg, Eugen Onegin, Fidelio, Der fliegende Holländer, Macbeth, Medea in Corinto, Otello und Wozzeck

Rückkehr von Künstlern wie Diana Damrau, Joyce DiDonato, Renée Fleming, Angela Gheorghiu, Elīna Garanča, Edita Gruberova, Anja Harteros, Vesselina Kasarova, Waltraud Meier, Anna Netrebko, Krassimira Stoyanova, Roberto Alagna, Pavol Breslik, Joseph Calleja, Christian Gerhaher, Jonas Kaufmann, Simon Keenlyside, Mariusz Kwiecien, Leo Nucci, Bryn Terfel, René Pape, Peter Seiffert, Franco Vassallo, Ramón Vargas, Rolando Villazón

Eine Ring-Besetzung mit u.a. Katarina Dalayman, Anja Kampe, Sophie Koch, Catherine Naglestad, Nina Stemme, Stephen Gould, Wolfgang Koch, Johan Reuter, Lance Ryan, Juha Uusitalo, Klaus Florian Vogt

Zwei vollständige Ring-Zyklen während der Opernfestspiele 2012

Gast-Dirigate von unter anderem Ivor Bolton, Paolo Carignani, Constantinos Carydis, Dan Ettinger, Asher Fisch, Zubin Mehta und Mark Wigglesworth

Hausdebüts von Künstlern wie Omer Meir Wellber, Kazushi Ono, La Fura dels Baus, Amanda Echalaz, Takesha Meshé Kizart, Julia Kleiter, Marina Poplavskaya, Kate Royal, Ekaterina Scherbachenko, Anna Smirnova, Jennifer Wilson, Lawrence Brownlee, Richard Croft, Luca Pisaroni
Sechs Akademiekonzerte des Bayerischen Staatsorchesters unter den Dirigenten Zubin Mehta, Dan Ettinger, Kurt Masur, Karl-Heinz Steffens und GMD Kent Nagano

Premiere der Kinderoper Sigurd der Drachentöter von Andy Pape, ein zeitgenössisches Musiktheaterstück über das Erwachsenwerden zu Weihnachten


Weitere Informationen

Der vollständige Pressetext als PDF zum Download:
Langfassung
Kurzfassung

Fotos von der Pressekonferenz zum Download:
1: Kent Nagano und Nikolaus Bachler (© Wilfried Hösl)
2: Kent Nagano und Nikolaus Bachler (© Wilfried Hösl)
3: Nikolaus Bachler (© Wilfried Hösl)
Bilder downloaden: Rechte Maustaste, dann "Ziel speichern unter" wählen.

Die Jahresvorschau der Bayerischen Staatsoper ist ab sofort im Shop der Bayerischen Staatsoper sowie im Nationaltheater erhältlich.

12. April 2011

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Übertragung der Jahrespressekonferenz 2011/12

 
Am kommenden Dienstag, 12. April, stellt Intendant Nikolaus Bachler auf der Jahrespressekonferenz der Bayerischen Staatsoper den Spielplan der Saison 2011/12 vor. Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr für Pressevertreter und interessiertes Publikum die Möglichkeit geben, die Veranstaltung live im Internet mit zu verfolgen. Auf unserer Website steht ein entsprechender Video-Stream bereit.

Am kommenden Dienstag, 12. April, stellt Intendant Nikolaus Bachler auf der Jahrespressekonferenz der Bayerischen Staatsoper den Spielplan der Saison 2011/12 vor.

Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr für Pressevertreter und interessiertes Publikum die Möglichkeit geben, die Veranstaltung live im Internet mit zu verfolgen. Auf unserer Website www.staatsoper.de steht ein entsprechender Video-Stream bereit.

Parallel hierzu können über die Chat-Funktion Fragen an Nikolaus Bachler und Kent Nagano gestellt werden. Sollte die Anzahl der Fragen den zeitlichen Rahmen der Pressekonferenz überschreiten, werden diese anschließend von Nikolaus Bachler per E-Mail beantwortet. Natürlich bietet der Chat auch die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten auszutauschen.

Übertragung der Jahrespressekonferenz
Di 12.04.2011, 10 Uhr
www.staatsoper.de

7. April 2011

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Konzert für Japan

Am Sonntagnachmittag veranstaltete die Bayerische Staatsoper ein Konzert für das japanische Volk im Münchner Liebfrauendom. Mehr als 1.000 Besucher kamen um das Bayerische Staatsorchester unter Kent Nagano zu hören und zu spenden.

„Herr, lehre doch mich, dass ein Ende mit mir haben muss, und mein Leben ein Ziel hat, und ich davon muss.“
Konzert für Japan der Bayerischen Staatsoper

Am Sonntagnachmittag veranstaltete die Bayerische Staatsoper ein Konzert für das japanische Volk im Münchner Liebfrauendom. Mehr als 1.000 Besucher kamen um das Bayerische Staatsorchester unter Kent Nagano zu hören und zu spenden. Alle Künstler haben sich bereit erklärt, unentgeltlich aufzutreten. „Keine Musik der Welt kann über den Schmerz und das Leid hinwegtrösten, das durch die Flut und die Atomkatastrophe vor drei Wochen über das japanische Volk hereingebrochen ist. Doch die Musik kann mitfühlende Herzen einander näher rücken und einen Einklang der Seelen auch in tiefsten Stunden ermöglichen. Die Bayerische Staatsoper, ihre Künstler und ihre Mitarbeiter wollen durch dieses Konzert ihre Solidarität, ihre Freundschaft und ihre tiefe langjährige Verbundenheit mit den japanischen Kollegen und der Bevölkerung zum Ausdruck bringen“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler in seinem kurzen Wort an die Zuhörer vor dem Konzert.

Nach Gebeten von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx und Landesbischof Johannes Friedrich eröffnete die japanische Sopranistin Eri Nakamura das Solidaritätskonzert mit zwei klassischen japanischen Kinderliedern, so genannnten „Shokas“: Akaikutsu (Kleines Mädchen) und Sakura (Kirschblüte) erklangen, bevor das Bayerische Staatsorchester Johannes Brahms’ Deutsches Requiem anstimmte. Die Solopartien des Requiems sangen Soile Isokoski (Sopran) und Michael Volle (Bariton). Außerdem war der Windsbacher Knabenchor, Mitglieder des Chors der Bayerischen Staatsoper und des Münchner Domchors zu hören. Unter den Ehrengästen: die Vizekonsulin Tsubasa Yamada und die stellvertretende Generalkonsulin Yoshie Funaki-Kobayashi des japanischen Generalkonsulats in München, die Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm, Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein mit Gattin Marga und Minister a.D. Dr. Thomas Goppel.

Der Eintritt zum Konzert war frei. Es bestand die Möglichkeit, bei der Kartenbestellung eine Spende zu tätigen, außerdem wurde am Eingang zum Dom um Spenden zu Gunsten der Japanhilfe der Caritas International und der Diakonie gebeten. Die gesammelte Spendensumme wird innerhalb der kommenden Woche bekannt gegeben.

Das Konzert wurde live BR-Klassik und im Bayerischen Fernsehen übertragen, außerdem wird der japanische Sender NHK das Konzert in das Programm aufnehmen.

Spenden sind weiterhin mit dem Stichwort "Tsunami" erbeten:

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00, - online unter: www.caritas-international.de
Diakonie Katastrophenhilfe, Spendenkonto 502707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden

Fotos zum Download

Foto 1 (Eri Nakamura © Wilfried Hösl)
Foto 2
(Soile Isokoski © Wilfried Hösl)
Foto 3 (Kent Nagano, Bayerisches Staatsorchester © Wilfried Hösl)
Foto 4 (Kent Nagano © Wilfried Hösl)
Foto 5 (Nikolaus Bachler © Wilfried Hösl)

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Eri Nakamura beim Konzert für Japan

Eri Nakamura
Die Bayerische Staatsoper wird am 3. April 2011 um 15.30 Uhr ein Solidaritätskonzert für das japanische Volk im Liebfrauendom veranstalten. Die japanische Sopranistin Eri Nakamura, eben gefeiert als Giulietta in der Premiere von Bellinis I Capuleti e i Montecchi und seit dieser Saison Ensemblemitglied, wird vor Brahms’ Ein deutsches Requiem zwei japanische Kinderlieder, so genannte „Shokas“, singen: Akaikutsu (Kleines Mädchen) und Sakura (Kirschblüte) werden attacca erklingen und gehen ohne Pause ins Brahms-Requiem über.

Die Bayerische Staatsoper wird am 3. April 2011 um 15.30 Uhr ein Solidaritätskonzert für das japanische Volk im Liebfrauendom veranstalten. Die japanische Sopranistin Eri Nakamura, eben gefeiert als Giulietta in der Premiere von Bellinis I Capuleti e i Montecchi und seit dieser Saison Ensemblemitglied, wird vor Brahms’ Ein deutsches Requiem zwei japanische Kinderlieder, so genannte „Shokas“, singen: Akaikutsu (Kleines Mädchen) und Sakura (Kirschblüte) werden attacca erklingen und gehen ohne Pause ins Brahms-Requiem über.

GMD Kent Nagano steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters, die Solopartien des Requiems singen Soile Isokoski (Sopran) und Christian Gerhaher (Bariton). Außerdem sind der Windsbacher Knabenchor, Mitglieder des Chors der Bayerischen Staatsoper und des Münchner Domchors zu hören. Alle Künstler haben sich bereit erklärt, unentgeltlich aufzutreten, um Spenden für die japanischen Opfer zu sammeln.

Der Eintritt ist frei, alle Platzkarten sind bereits vergeben. Es bestand die Möglichkeit, bei der Kartenbestellung eine Spende zu tätigen, außerdem gibt es im Dom die Möglichkeit zur Spende zu Gunsten der Japanhilfe der Caritas International und der Diakonie.

Spenden mit dem Stichwort "Tsunami" werden erbeten:

Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00, - online unter: www.caritas-international.de
Diakonie Katastrophenhilfe, Spendenkonto 502707 bei der Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden

Das Konzert wird live auf BR-Klassik und im Bayerischen Fernsehen übertragen, außerdem wird der japanische Sender NHK das Konzert in das Programm aufnehmen.

Konzert für Japan
3. April 2011, 15.30 Uhr
Dom zu Unserer Lieben Frau

Musikalische Leitung Kent Nagano
Bayerisches Staatsorchester

Zwei japanische Shokas
Sopran
Eri Nakamura

Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem, op. 45
Sopran Soile Isokoski
Bariton Christian Gerhaher
Windsbacher Knabenchor
Einstudierung Karl-Friedrich Beringer
Mitglieder des Münchner Domchors
Einstudierung Lucia Hilz
Mitglieder des Chors der Bayerischen Staatsoper
Einstudierung Sören Eckhoff

30.03.2011

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Künstlerisches Programm bei der Matinee zum 100. Geburtstag von Günther Rennert

Günther Rennert
Am 3. April gedenkt die Bayerische Staatsoper mit einer Matinee einem der wichtigsten Theater- und Opernregisseure der Nachkriegszeit. Günther Rennert, der von 1967 bis 1976 als Intendant die Geschicke der Bayerischen Staatoper leitete, wäre am 1. April 100 Jahre alt geworden. Das musikalische Programm der Matinee bestreiten junge Künstler des Hauses.
Am 3. April gedenkt die Bayerische Staatsoper mit einer Matinee einem der wichtigsten Theater- und Opernregisseure der Nachkriegszeit. Günther Rennert, der von 1967 bis 1976 als Intendant die Geschicke der Bayerischen Staatoper leitete, wäre am 1. April 100 Jahre alt geworden.

Das musikalische Programm der Matinee bestreiten junge Künstler des Hauses: Laura Nicorescu (Sopran), Nam Won Huh (Tenor) und Tareq Nazmi (Bass) singen einen Auszug aus Franz Schuberts Cantate zum Geburtstag des Sängers Johann Michael Vogl, welche schon zum 60. Geburtstag des großen Theatermanns erklungen war. Das Besondere: Damals schon war der Text des Stückes auf Rennerts Leben abgestimmt, auch bei der Matinee zum 100. Geburtstag werden die Künstler einen adaptierten Text singen, begleitet am Klavier von Klaus von Wildemann.

Ihr Kommen zugesagt haben Kammersängerin Julia Varady, Kammersänger Dietrich Fischer-Dieskau, GMD a.D. Prof. Wolfgang Sawallisch, der Theaterwissenschaftler Prof. Dr. Jens-Malte Fischer sowie Ronald H. Adler, ehemaliger Künstlerischer Betriebsdirektor der Bayerischen Staatsoper. Die Moderation übernimmt Intendant Nikolaus Bachler.

Matinee: Günther Rennert zum 100. Geburtstag
So 03. April 2011, 11 Uhr
Karten: € 8.-
Nationaltheater

30.03.2011
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Konzert für Japan

Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Die Bayerische Staatsoper veranstaltet am 3. April im Liebfrauendom ein Solidaritätskonzert für das japanische Volk. Unter der Leitung von GMD Kent Nagano spielt das Bayerische Staatsorchester Brahms' "Deutsches Requiem". Die Soloparts übernehmen Soile Isokoski und Christian Gerhaher.

Die Bayerische Staatsoper wird am 3. April 2011 ein Solidaritätskonzert für das japanische Volk veranstalten. „Die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsoper haben durch zahlreiche Gastspiele langjährige künstlerische und persönliche Beziehungen mit Japan, daher möchten wir unserer Betroffenheit, unserer Trauer und unserem Mitgefühl durch die Musik Ausdruck geben“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler.

Das Bayerische Staatsorchester spielt am Sonntag, 3. April um 15.30 Uhr im Münchner Dom (Frauenkirche) Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms. Am Pult steht Generalmusikdirektor Kent Nagano, Soile Isokoski und Christian Gerhaher singen die Solopartien. Außerdem sind der Windsbacher Knabenchor und Mitglieder des Münchner Domchors zu hören. Alle Künstler haben sich bereit erklärt, unentgeltlich aufzutreten, um Spenden für die japanischen Opfer zu sammeln.

Der Eintritt ist frei, Platzkarten können über den Kartenverkauf der Bayerischen Staatsoper bezogen werden. Es besteht die Möglichkeit, bei der Kartenbestellung eine Spende zu tätigen, außerdem gibt es im Dom die Möglichkeit zur Spende.

Konzert für Japan
3. April 2011, 15.30 Uhr
Dom zu Unserer Lieben Frau

Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem, op. 45
Musikalische Leitung
Kent Nagano
Sopran Soile Isokoski
Bariton Christian Gerhaher
Windsbacher Knabenchor
sowie Mitglieder des Münchner Domchors
Einstudierung Karl-Friedrich Beringer
Bayerisches Staatsorchester

Karten unter
Tel: 089/2185-1920
e-mail: tickets@st-oper.bayern.de

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Premieren „I Capuleti e i Montecchi“ und „La fedeltà premiata“

 
Mit „La fedeltà premiata“ kommt eine selten gespielte Oper von Joseph Haydn am 25. März im Cuvilliés-Theater zur Aufführung. Nach dem großen Erfolg von „La Cenerentola“ in der letzten Saison werden die jungen Künstler des Opernstudios mit Stewart Laing diese Neuproduktion erarbeiten. Mit „I Capuleti e i Montecchi“ kehrt am 27. März Vesselina Kasarova zurück auf die Bühne des Nationaltheaters. Die musikalische und szenische Umsetzung dieser tragedia lirica ist diesmal ganz in französischer Hand.

Mit La fedeltà premiata kommt eine selten gespielte Oper von Joseph Haydn am 25. März im Cuvilliés-Theater zur Aufführung. Nach dem großen Erfolg von La Cenerentola in der letzten Saison werden die jungen Künstler des Opernstudios mit Stewart Laing diese Neuproduktion erarbeiten. Der schottische Regisseur inszeniert zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper, die musikalische Leitung übernimmt Christopher Ward.

In Haydns heiterem Schäferspiel fordert die Göttin Diana in Cumae alljährlich das Opfer von zwei treu Liebenden, die dem Seeungeheuer zum Fraß vorgeworfen werden sollen. Einzig ein Freiwilliger, der sich für die beiden opfert, kann den Fluch aufheben. Da sich ein solcher jedoch nicht findet, steht die Auswahl des zehnten Paares bevor. Doch aus Angst zum treuen Liebespaar des Jahres gewählt zu werden, verstellen sich die Protagonisten, gehen nicht ernst gemeinte Beziehungen ein, wecken falsche Hoffnungen und lösen Enttäuschungen aus …

La fedeltà premiata ist wie die meisten Opern Haydns ein Auftragswerk seines langjährigen Arbeitgebers, des Fürsten Eszterházy. Es wurde am 25. Februar 1781 zur Einweihung des nach einem Brand neu errichteten Opernhauses auf Schloss Eszterháza uraufgeführt und zählte dort mit 36 Aufführungen zu einer der erfolgreichsten Opern Haydns.

Mit I Capuleti e i Montecchi kehrt am 27. März Vesselina Kasarova zurück auf die Bühne des Nationaltheaters. Sie ist in Vincenzo Bellinis Oper in der Rolle des Romeo zu erleben. Die Giulietta verkörpert die junge japanische Sopranistin Eri Nakamura. Die musikalische und szenische Umsetzung dieser tragedia lirica ist diesmal ganz in französischer Hand: Für die Regie zeichnet Vincent Boussard verantwortlich, Yves Abel steht am Pult. Die Kostüme kreiert der französische Modeschöpfer Christian Lacroix.

Mit Shakespeares Romeo und Julia hat Bellinis Komposition aus dem Jahre 1830 tatsächlich nicht mehr als die Namen gemein. Zwar gibt es die verfeindeten Familien der Capulets und Montagues mit den unglücklich verliebten Sprösslingen noch, doch was Bellini und sein Librettist Felice Romani freisetzen, ist eine typisch romantische Heldengeschichte. Pate stand der gebrochene Held à la Lord Byron, der sich gegen einengende gesellschaftliche Strukturen auflehnt und als Außenseiter und Rebell seinen Gefühlsidealen treu bleibt. Am Sonntag, den 20. Februar, findet die Einführungsmatinee im Nationaltheater statt, Staatsintendant Nikolaus Bachler moderiert und spricht mit Regisseur und Künstlern über die Neuproduktion.

Joseph Haydn
La fedeltà premiata
Premiere am Fr 25.03.2011
Vorstellungen So 27.03., Mi 30.03., Mi 06.04., Sa 09.04.2011
Cuvilliés-Theater

Vincenzo Bellini
I Capuleti e i Montecchi
Einführungsmatinee So 20.02.2011
Premiere So 27.03.2011
Vorstellungen Mi 30.03., So 03.04., Mi 6.04., Sa 9.04., Di 12.04.2011
Nationaltheater

Förderer des Opernstudios
Erika Kaufmann u. Rolf und Caroli Dienst, Vera und Volker Doppelfeld-Stiftung, Freunde des Nationaltheaters e.V., Dr. Joachim Feldges, Iris und Kurt Hegerich, Dirk und Marlene Ippen, Marco Janezic, Hildegard Manchot, Silke und Klaus Murmann, nova reisen GmbH, Eugénie Rohde, Dr. Kurt und Chiona Schwarz, Dr. Martin und Eva Steinmeyer, Georg und Swantje von Werz

I Capuleti e i Montecchi
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04.03.2011

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Erlebnistag 2011

 
Beim fünften Erlebnistag der Bayerischen Staatsoper am 26. März haben Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren die Gelegenheit, Figuren aus bekannten Opern persönlich zu begegnen oder sogar selbst in ein Kostüm zu schlüpfen. Von 10.00 bis 14.00 Uhr erfahren die Kinder wie eine Operninszenierung entsteht, treffen auf bekannte Märchenfiguren und entwickeln ein eigenes Stück.
Beim fünften Erlebnistag der Bayerischen Staatsoper am 26. März haben Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren die Gelegenheit, Figuren aus bekannten Opern persönlich zu begegnen oder sogar selbst in ein Kostüm zu schlüpfen. Von 10.00 bis 14.00 Uhr erfahren die Kinder wie eine Operninszenierung entsteht, treffen auf bekannte Märchenfiguren und entwickeln ein eigenes Stück.

Auf ihrer Entdeckungstour durch die verschiedenen Räume vor und hinter der Bühne des Nationaltheaters begegnen die Kinder Märchenfiguren aus verschiedenen Opern und lernen dabei auch die unterschiedlichen Abteilungen des Hauses kennen. Doch rasch wird offensichtlich, dass hier Einiges durcheinander gekommen ist: Hänsel sucht seine Schwester und findet einen Schuh, Aschenputtel fällt in einen hundertjährigen Schlaf und Dornröschen sucht ihr Glück beim Froschkönig. Überall Märchenfiguren und alle sind überzeugt, dass ihr Stück gleich aufgeführt werden soll. Es gibt nur eine Lösung für dieses Märchendurcheinander: Ein neues Stück, in dem alle Figuren zum Einsatz kommen.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Hauses studieren die Kinder Tanz- und Chorstücke ein, stellen Requisiten bereit, malen Bühnenbilder und bereiten so eine Aufführung vor. Diese wird zum Abschluss des Erlebnistages vor den Eltern im Nationaltheater aufgeführt.

Erlebnistag
Sa 26.03.2011, 10 bis 14 Uhr
Nationaltheater

 

04.03.2011
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Restkartenverkauf Opernfestspiele & Vorverkauf Pavillon 21 MINI Opera Space

Pavillon 21 MINI Opera Space. © Markus Pillhofer
Am 26. März 2011 beginnt der Restkartenverkauf für die Opernfestspiele 2011. Gleichzeitig startet der Kartenvorverkauf für alle Vorstellungen im Pavillon 21 MINI Opera Space.
Am 26. März 2011 beginnt der Restkartenverkauf für die Opernfestspiele 2011. Gleichzeitig startet der Kartenvorverkauf für alle Vorstellungen im Pavillon 21 MINI Opera Space.

Im Mittelpunkt stehen hier in dieser Saison zwei Auftragswerke der Bayerischen Staatsoper: Der junge in Prag geborene Komponist Miroslav Srnka präsentiert mit der Kammeroper Make No Noise seine erste abendfüllende Oper in der Inszenierung des Australiers Matthew Lutton. Christopher Ward steht am Pult des Ensemble Modern. Am 19. Juli feiert mit Undankbare Biester die zweite Uraufführung Premiere: Regisseur Árpád Schilling, zuletzt gefeiert für seine Opernstudio-Produktion von Rossinis La Cenerentola im Frühjahr 2010, erarbeitet mit dem von ihm gegründeten Krétakör Theater und dem Komponisten und Pianisten Marcell Dargay eine Kammeroper zum Thema Gewalt in der Familie. Schilling war mit seinen Theaterprojekten unter anderem bei den Festivals in Avignon und Salzburg zu sehen, Dargays Werke wurden bereits in Budapest, Paris und New York aufgeführt.

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04.03.2011
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Premiere "L’Enfant et les sortilèges / Der Zwerg"

Jarzyna Grzegorz. © Stefan Okolowicz
Am 27. Februar gibt der polnische Regisseur Grzegorz Jarzyna sein Regiedebüt an der Bayerischen Staatsoper. Mit "L’Enfant et les sortilèges" von Maurice Ravel und "Der Zwerg" von Alexander Zemlinsky stehen zwei Märchenstoffe im Zentrum der ersten Premiere 2011. Die beiden Opern unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano sind erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu hören.
Am 27. Februar gibt der polnische Regisseur Grzegorz Jarzyna sein Regiedebüt an der Bayerischen Staatsoper. Mit L’Enfant et les sortilèges von Maurice Ravel und Der Zwerg von Alexander Zemlinsky stehen zwei Märchenstoffe im Zentrum der ersten Premiere 2011. Obwohl beide Werke im 20. Jahrhundert vertont wurden, zeichnen sich diese durch eine sehr unterschiedliche musikalische Sprache aus. Während in Ravels Einakter Operettentöne, Jazz und Belcantoklänge verschmelzen, entzieht sich Zemlinskys musikalischer Stil einer eindeutigen Kategorisierung und ist am ehesten dem spätromantischen Verismus zuzuordnen.

Die beiden Opern unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano sind erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu hören. In den Hauptrollen treten unter anderem Tara Erraught als Kind in L’Enfant et les sortilèges sowie John Daszak als Zwerg in der gleichnamigen Oper auf. Camilla Tilling übernimmt zwei Partien: die der Donna Clara in Der Zwerg sowie die der Prinzessin in L’Enfant et les sortilèges.

Maurice Ravel / Alexander Zemlinsky
L’Enfant et les sortilèges / Der Zwerg
Premiere
Sonntag, 27. Februar 2011
Vorstellungen
Donnerstag, 3. März 2011
Sonntag, 6. März 2011
Mittwoch, 9. März 2011
Sonntag, 13. März 2011
Sonntag, 20. März 2011
Münchner Opernfestspiele
Freitag, 22. Juli 2011
Nationaltheater

01.02.2011
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4. Akademiekonzert

Ivo Pogorelich
Das Bayerische Staatsorchester setzt mit dem kroatischen Ausnahmepianisten Ivo Pogorelich die Kooperation mit bedeutenden Gastsolisten fort: Beim 4. Akademiekonzert am 7. und 8. Februar gelangt im Nationaltheater Sergej Prokofiews Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26 zur Aufführung. Neben Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70 widmet sich Generalmusikdirekor Kent Nagano in diesem Akademiekonzert zudem dem Schaffen von Charles Ives.
Das Bayerische Staatsorchester setzt mit dem kroatischen Ausnahmepianisten Ivo Pogorelich die Kooperation mit bedeutenden Gastsolisten fort: Beim 4. Akademiekonzert am 7. und 8. Februar gelangt im Nationaltheater Sergej Prokofiews Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26 zur Aufführung. Neben Dmitri Schostakowitschs Symphonie Nr. 9 Es-Dur op. 70 widmet sich Generalmusikdirekor Kent Nagano in diesem Akademiekonzert zudem dem Schaffen von Charles Ives. Auf dem Programm stehen das Orchesterwerk Central Park In The Dark aus dem Jahr 1906 sowie From the Steeples and the Mountains.

4. Akademiekonzert
Montag, 7. Februar 2011
Dienstag, 8. Februar 2011
Nationaltheater

 

01.02.2011
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Sonderkonzert des Bayerischen Staatsorchesters in Frankfurt

 
Am 2. März ist das Bayerische Staatsorchester in der Alten Oper in Frankfurt am Main zu Gast. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 sowie die Symphonie Nr. 9 d-Moll von Anton Bruckner. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Kent Nagano.
Am 2. März ist das Bayerische Staatsorchester in der Alten Oper in Frankfurt am Main zu Gast. Auf dem Programm stehen Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 sowie die Symphonie Nr. 9 d-Moll von Anton Bruckner. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Kent Nagano.

Gastspiel des Bayerischen Staatsorchesters
Mittwoch, 2. März 2011
Alte Oper, Frankfurt am Main

01.02.2011
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Die Bayerische Staatsoper trauert um Margaret Price

Margaret Price als Gräfin Almaviva
Am vergangenen Freitag verstarb die Bayerische Kammersängerin, die dem Nationaltheater eng verbunden war, im Alter von 69 Jahren. „Wir trauern um eine der herausragenden Künstlerinnen der Operngeschichte“, so Staatsintendant Nikolaus Bachler. „Margret Price war eine unvergleichliche Mozart-Interpretin, sie prägte in den 70er und 80er Jahren wie keine andere das Profil des Hauses.“

Am vergangenen Freitag verstarb die Bayerische Kammersängerin, die dem Nationaltheater eng verbunden war, im Alter von 69 Jahren. „Wir trauern um eine der herausragenden Künstlerinnen der Operngeschichte,“ so Staatsintendant Nikolaus Bachler. „Margaret Price war eine unvergleichliche Mozart-Interpretin, sie prägte in den 70er und 80er Jahren wie keine andere das Profil des Hauses.“

Für ihre Verdienste verlieh die Bayerische Staatsregierung der Britin den Titel „Bayerische Kammersängerin“, in ihrer Heimat wurde sie 1993 in den Adelsstand erhoben.

Geboren wurde Margaret Price 1941. Nach ihrem Studium in London und ihrem Debüt an der Welsh National Opera trat sie 1971 als Amelia in Simon Boccanegra erstmals an der Bayerischen Staatsoper auf. In den folgenden Jahren sollte das Nationaltheater ihre künstlerische Heimat werden, die Stadt München ihr Hauptwohnsitz. Besonders mit den lyrischen Sopranpartien Mozarts und Verdis begeisterte sie das Münchner Publikum bis zu ihrem Abschied von der Bühne im Jahr 1999. Zu ihren wichtigsten Rollen an der Bayerischen Staatsoper gehörten Kostanze (Die Entführung aus dem Serail), Donna Anna (Don Giovanni), Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Elisabeth (Don Carlo), Aida, Desdemona (Otello), Norma, Primadonna/Ariadne (Ariadne auf Naxos) sowie Adriana Lecouvreur. Gleichzeitig brillierte sie auch mit Liederabenden, oft begleitet von Wolfgang Sawallisch, und Konzertauftritten.

31.01.2011

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Erstverkaufstag für die Münchner Opernfestspiele

 
Am Samstag, den 22. Januar 2011, findet von 10 bis 19 Uhr an der Tageskasse am Marstallplatz der Erstverkauf für die Münchner Opernfestspiele 2011 statt. Jeder anstehende Kunde kann maximal vier Karten pro Vorstellung erwerben. Bevorzugt eingereihte Schwerbehinderte erhalten höchstens zwei Karten. Rollstuhlplätze sowie Jugendpakete können nur schriftlich bestellt werden.

Am Samstag, den 22. Januar 2011, findet von 10 bis 19 Uhr an der Tageskasse am Marstallplatz der Erstverkauf für die Münchner Opernfestspiele 2011 statt. Jeder anstehende Kunde kann maximal vier Karten pro Vorstellung erwerben. Bevorzugt eingereihte Schwerbehinderte erhalten höchstens zwei Karten. Rollstuhlplätze sowie Jugendpakete können nur schriftlich bestellt werden.

Erhältlich sind Karten für Veranstaltungen im Nationaltheater (Kategorien V, VI, VII, VIII), dem Prinzregententheater, dem Cuvilliés-Theater, der Allerheiligen Hofkirche sowie den Pinakotheken. Der Vorverkauf für Veranstaltungen im Pavillon 21 MINI Opera Space startet am 26. März 2011.

Die Anstellnummern der Bayerischen Staatsoper werden am 22. Januar 2011 ab ca. 9.15 Uhr ausgegeben. Der aktuelle Stand der Anstellnummern kann an diesem Tag unter der Telefonnummer 089/2185-1976 abgefragt werden. Die Eingangshalle Nord sowie die Kantine der Bayerischen Staatsoper sind am 22. Januar ab 6.00 Uhr für wartende Kunden geöffnet.

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17.01.2011

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Die unmögliche Enzyklopädie extra: Väter

Die unmögliche Enzyklopädie extra: Väter ('Eddies Vater', 1972)
Am 14. Februar besetzt die Dramaturgie der Bayerischen Staatsoper mit einer weiteren Folge der Unmöglichen Enzyklopädie wieder das Vorderhaus des Nationaltheaters. Drei Stunden und auf mehreren Etagen setzen sich Dramaturgen und Gäste diesmal mit dem Verwandtschaftskomplex „Väter“ auseinander.

Am 14. Februar besetzt die Dramaturgie der Bayerischen Staatsoper mit einer weiteren Folge der Unmöglichen Enzyklopädie wieder das Vorderhaus des Nationaltheaters. Drei Stunden und auf mehreren Etagen setzen sich Dramaturgen und Gäste diesmal mit dem Verwandtschaftskomplex „Väter“ auseinander.

Vorbildhafte, abwesende, mildherzige, unbekannte, liebevolle und tyrannische, Landes- und Überväter tauchen in Szenen und Opernausschnitten auf. Gäste untersuchen überlieferte und ganz moderne Vaterbilder. Diesmal neben den Sängern und Musikern der Bayerischen Staatsoper mit dabei: die Theologin Professor Uta Ranke-Heinemann, der Psychologe und Schriftsteller Professor Frido Mann, die Romanistin Dr. Judith Frömmer und Vertreter des Münchner Väterbüros.

Die unmögliche Enzyklopädie extra: Väter
Mo 14.02.2011, 20 Uhr
Karten: € 8.-
Vorderhaus im Nationaltheater

17.01.2011

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Neuproduktion: Rothschilds Geige / Die Entscheidung / Herzland

Orchester Jakobsplatz München (© Erol Gurian)
In Kooperation mit dem Orchester Jakobsplatz München bringt die Bayerische Staatsoper Anfang Februar 2011 im Marstall zwei Kammeropern des 20. und des 21. Jahrhunderts zur Aufführung. Regisseur Miron Hakenbeck verbindet Benjamin Fleischmanns "Rothschilds Geige" und Sarah Nemtsovs "Herzland" mit der szenischen Umsetzung der Erzählung "Die Entscheidung" der polnischen Autorin Hanna Krall. Am Pult steht Daniel Grossmann, zu hören ist unter anderen der russische Heldenbariton Sergei Leiferkus.

In Kooperation mit dem Orchester Jakobsplatz München bringt die Bayerische Staatsoper Anfang Februar 2011 im Marstall zwei Kammeropern des 20. und des 21. Jahrhunderts zur Aufführung. Regisseur Miron Hakenbeck verbindet Benjamin Fleischmanns Rothschilds Geige und Sarah Nemtsovs Herzland mit der szenischen Umsetzung der Erzählung Die Entscheidung der polnischen Autorin Hanna Krall. Am Pult steht Daniel Grossmann, zu hören ist unter anderen der russische Heldenbariton Sergei Leiferkus.

Drei Geschichten blicken auf drei ganz unterschiedliche fiktive und reale Biographien, die alle von einem Schwanken zwischen Glauben und Zweifel, zwischen Selbstbestimmtheit und Schicksalsergebenheit gezeichnet sind. Tod und Abschied liegen einen Atemzug entfernt von einer kurzen, glückhaft erinnerten Vergangenheit. Den Protagonisten wird es zur schmerzlichen Erkenntnis, dass es keine Generation nach ihnen gibt, denen sie ihre Erfahrungen mitzuteilen vermögen.

Nur wenige Werke des 1941 bei der Verteidigung Leningrads mit 27 Jahren gefallenen Komponisten Benjamin Fleischmann haben den Krieg überlebt. Die Oper Rothschilds Geige entkam in den Händen von Fleischmanns Lehrer Dmitri Schostakowitsch bei dessen Evakuierung aus der belagerten Stadt. Noch während des Krieges vollendete und orchestrierte der sie – im Andenken an seinen Schüler. Doch zögerte er, sie zu veröffentlichen, so dass sie die Jahre stalinistisch gefärbten Antisemitismus in der Schublade überdauerte, bevor es erst 1960 zur konzertanten und 1968 zur szenischen Uraufführung kam.
So sehr die Geschichte des 20. Jahrhunderts diese Oper begleitet, so universell ist die Fabel Tschechows wie die Fleischmanns: Der Sargmacher Jakow Matwejewitsch Iwanow, genannt Bronze, der als Geiger im jüdischen Orchester seines Städtchens bei Hochzeiten aushilft, macht eine pessimistische Erkenntnis: Auf das wirkliche Leben hat er gewartet, während es an ihm, der ganz auf die Arbeit und das tägliche Auskommen bedacht war, schon unbemerkt vorüber gezogen ist. Als seine Frau Marfa stirbt, erscheint ihm das menschliche Dasein sinnlos. Doch wandelt sich sein Blick auf die Welt: Bevor er diese verlässt, überlässt er seine Geige dem gehasst-beneideten Flötisten Rothschild, der auf ihr ganz andere Töne anstimmt.

Hanna Krall erinnert sich in Die Entscheidung an den an Aids erkrankten Freund eines Freundes: Peter Schok, ein kultivierter Mensch, der ihr aber fremd blieb. Als seine Krankheit unheilbar fortschreitet, wählt der den Weg der Euthanasie und arrangiert bis ins kleinste Teil seinen feierlichen Abschied. Irgendwo zwischen Bette Midler und seiner Identifikation mit dem europäischen Judentum schafft er sich auf kitschige und doch menschliche Weise einen Abglanz von Glauben. Die wie in allen Ihren Erzählungen um Distanz und Objektivität ringende Autorin kann sich jedoch von der Verlegenheit, die Schoks Selbstinszenierung ihr bereitet, kaum freimachen.

Für die Kammeroper Herzland griff die 1980 geborene Komponistin Sarah Nemtsov auf den Briefwechsel zwischen dem Dichter Paul Celan und seiner Frau Gisèle Celan-Lestrange zurück. Sie zeigt verschiedene Stationen dieser Beziehung, die trotz der tiefen Liebe zwischen den beiden und zu ihrem gemeinsamem Sohn an den inneren Konflikten des Schriftstellers zerbricht und die Celan, dem nach Krieg und Holocaust Unbehausten, keine Heimat bieten kann. 2009 arbeitete die Komponistin das 2005 uraufgeführte Werk für das Orchester Jakobsplatz München noch einmal um.

Termine und Besetzung

Rothschilds Geige / Die Entscheidung / Herzland
Dauer: 1h 45 min, keine Pause
Marstall
Fr 04.02.2011, 20 Uhr
Sa 05.02.2011, 20 Uhr
So 06.02.2011, 16 Uhr
Karten: € 38.-

Musikalische Leitung Daniel Grossmann
Orchester Jakobsplatz München
Inszenierung
Miron Hakenbeck
Bühne Mirko Hensch
Kostüme Regine Brandl
Video Manuela Hartel
Licht Thomas Wendt
Sounddesign (Die Entscheidung) Felix Leuschner

Benjamin Fleischmann / Dmitri Schostakowitsch
Rothschilds Geige
Nach der gleichnamigen Erzählung von Anton Tschechow
In russischer Sprache mit Übertiteln

Jakow Matwejewitsch Iwanow (genannt Bronze) Sergei Leiferkus
Rothschild George Humphrey
Moissej Iljitsch Schachkes Dean Power
Marfa Heike Grötzinger

Hanna Krall
Die Entscheidung

Peter Schok
Andreas Christ
Die Autorin Sabine Kastius
Gabriel Markus Schmädicke
Michael Sebastian Schulik
Raphael Marco Montoya

Sarah Nemtsov
Herzland

Gisèle
Anna Radziejewska
Paul Urban Malmberg

11.01.2011

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Freitod – Die unmögliche Enzyklopädie 16

Freitod – Die unmögliche Enzyklopädie 16 (Lucas Cranach d.Ä.: Lucretia, 1532)
Sucht die Unmögliche Enzyklopädie als Reihe zunächst die Debatte, erscheint das 16. Thema aufgrund seiner Sensibilität und Kontroverse andersgeartet. Die Philosophin Dr. Svenja Flaßpöhler hat sich dem Thema Freitod aus kulturhistorischer Perspektive angenähert und wird von ihren konkreten Erfahrungen an diesem Abend berichten.

Von Unfreiheit im Widerspiel von Liebe und Tod erzählt von jeher die Welt der Oper: Oft bildet der Freitod eine Brücke zwischen beiden Polen, so bei Aida, die aus freien Stücken das Felsengrab ihres Geliebten teilt. Liebe zu ihrem Kind wiederum bedingt Cho-Cho-Sans ehrenvolles Sterben. Doch auch reflektierter Idealismus kann Freitod motivieren: Rebellierend gegen ihre Unfreiheit suizidieren sich die trojanischen Frauen bei Berlioz, mit stoischer Ruhe dagegen entzieht sich Monteverdis Seneca der Welt. Tragisch scheidet Händels Bajazet, jener erster Selbstmörder auf offener Opernbühne, ebenso wie Narraboth, dessen Freitod antiheldischer Ausdruck persönlicher Unfreiheit ist. Eine Utopie schaffen Sklavinnen wie Liù – sie handelt so utopisch wie die Frauen im Werk Richard Wagners: Ohne deren Opfertod wäre Erlösung undenkbar.

Sucht die Unmögliche Enzyklopädie als Reihe zunächst die Debatte, erscheint das 16. Thema aufgrund seiner Sensibilität und Kontroverse andersgeartet. Wir glauben, dass ein schlichtes und fundiertes Statement ausreichend und weiterführend zugleich ist: Die Philosophin Dr. Svenja Flaßpöhler hat sich dem Thema Freitod aus kulturhistorischer Perspektive angenähert und wird von ihren konkreten Erfahrungen an diesem Abend berichten.

Freitod – Die unmögliche Enzyklopädie 16
Di 18.01.2011, 20 Uhr
Treffpunkt: 19.45 Uhr, Seiteneingang Maximilianstraße
Nationaltheater

11. Januar 2011

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Programm-Highlights zu Jahresbeginn

Peter Eötvös: Die Tragödie des Teufels. V.o.: Kevin Conners, Christoph Pohl, Nikolay Borchev, Christ
Bayerische Staatsoper startet mit zwei Wiederaufnahmen in das neue Jahr: Am 7. Januar steht Peter Eötvös' komisch-utopische Oper "Die Tragödie des Teufels" wieder auf dem Programm. In der Wiederaufnahme des "Lohengrin" unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano ist Elza van den Heever erstmals in München als Elsa zu erleben. Ben Heppner singt die Titelrolle.

Die Bayerische Staatsoper startet mit zwei Wiederaufnahmen in das neue Jahr: Am 7. Januar steht Peter Eötvös' komisch-utopische Oper Die Tragödie des Teufels wieder auf dem Programm. Das Auftragswerk erlebte im Februar 2010 seine Uraufführung im Nationaltheater. Der Komponist Peter Eötvös steht erneut selbst am Pult, der Schriftsteller Albert Ostermaier zeichnet für das Libretto verantwortlich.

Am 16. Januar gibt die südafrikanische Sopranistin Elza van den Heever ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper. In der Wiederaufnahme des Lohengrin unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano ist sie erstmals in München als Elsa zu erleben. Ein Rollendebüt hat auch Janina Baechle, sie übernimmt die Rolle der Ortrud. Ben Heppner singt den Lohengrin.

Peter Eötvös/Albert Ostermaier
Die Tragödie des Teufels
Fr 07.01.2011, Do 13.01.2011, Sa 15.01.2011, Mi 19.01.2011
Nationaltheater

Alle Vorstellungen im Programm Junges Publikum

Mit freundlicher Unterstützung der
 

Richard Wagner
Lohengrin
So 16.01.2011, Do 20.01.2011, So 23.01.2011, Mi 26.01.2011, So 30.01.2011, Do 03.02.2011
Nationaltheater

gefördert durch


04.01.2011

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Publikumsgespräch Fidelio

 
Noch bis zum 8. Januar läuft die Premierenserie von Calixto Bieitos Inszenierung von "Fidelio". Zuschauer, die sich intensiver mit der Neuinszenierung von Ludwig van Beethovens einziger Oper auseinandersetzen möchten, haben hierfür bei einem Publikumsgespräch am 5. Januar Gelegenheit.

Noch bis zum 8. Januar läuft die Premierenserie von Calixto Bieitos Inszenierung von Fidelio. Zuschauer, die sich intensiver mit der Neuinszenierung von Ludwig van Beethovens einziger Oper auseinandersetzen möchten, haben hierfür bei einem Publikumsgespräch am 5. Januar Gelegenheit. Im Anschluss an die Vorstellung beantworten Staatsintendant Nikolaus Bachler und die Dramaturgin Andrea Schönhofer im Vorraum zum Königssaal die Antworten der Zuschauer der Vorstellung am 05.01.

Publikumsgespräch Fidelio
Mi 05.01.2010, ca. 22.10 Uhr
Vorraum zur Königsloge

04.01.2011

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3. Akademiekonzert 2010/11

Fabio Luisi. © Barbara Luisi
Das Bayerische Staatsorchester begrüßt das neue Jahr am 10. und 11. Januar mit dem 3. Akademiekonzert. Auf dem Programm stehen Gottfried von Einems Capriccio op. 2, Gustav Mahlers Symphonie Nr. 1 D-Dur "Der Titan" sowie Paul Hindemiths Violinkonzert aus dem Jahr 1939. Als Solistin tritt erstmals an der Bayerischen Staatsoper die Violinistin Arabella Steinbacher auf, am Pult steht Fabio Luisi.

Das Bayerische Staatsorchester begrüßt das neue Jahr am 10. und 11. Januar mit dem 3. Akademiekonzert. Auf dem Programm stehen Gottfried von Einems Capriccio op. 2, Gustav Mahlers Symphonie Nr. 1 D-Dur Der Titan sowie Paul Hindemiths Violinkonzert aus dem Jahr 1939. Als Solistin tritt erstmals an der Bayerischen Staatsoper die Violinistin Arabella Steinbacher auf, am Pult steht Fabio Luisi.

3. Akademiekonzert
Mo 10.01.2011, Di 11.01.2011, jeweils 20 Uhr
Nationaltheater

Für beide Termine gibt es Ermäßigungen im Rahmen des Programms Junges Publikum.

 

04.01.2011

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Electronic Press Kit zu „Fidelio“

Fidelio. Jonas Kaufmann, Anja Kampe
Mit der Premiere von Fidelio am kommenden Dienstag, den 21. Dezember 2010, kehrt ein Standardwerk des Opernrepertoires wieder auf den Spielplan der Bayerischen Staatsoper zurück. Der katalanische Regisseur Calixto Bieito, der mit seinen Inszenierungen bereits vielfach für Aufmerksamkeit gesorgt hat, gibt mit Ludwig van Beethovens einziger Oper sein Regiedebüt in München.

Mit der Premiere von Fidelio am kommenden Dienstag, den 21. Dezember 2010, kehrt ein Standardwerk des Opernrepertoires wieder auf den Spielplan der Bayerischen Staatsoper zurück. Der katalanische Regisseur Calixto Bieito, der mit seinen Inszenierungen bereits vielfach für Aufmerksamkeit gesorgt hat, gibt mit Ludwig van Beethovens einziger Oper sein Regiedebüt in München.

Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Daniele Gatti. In den Hauptrollen sind Anja Kampe als Leonore und Jonas Kaufmann als Florestan zu hören. Die Rolle des Don Pizarro wird von Wolfgang Koch verkörpert, des Weiteren zu erleben sind Franz-Josef Selig als Rocco und Laura Tatulescu als Marzelline.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (electronic press kit) mit Filmmaterial zur Produktion an.

Das Footage setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Für die aktuelle Produktion kommen der Dirigent Daniele Gatti, Anja Kampe (Darstellerin der Leonore), Jonas Kaufmann (Darsteller des Florestan) und der Regisseur Calixto Bieito zu Wort.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@st-oper.bayern.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Wir weisen darauf hin, dass das EPK insbesondere für Fernsehjournalisten gedacht ist und daher große Datenmengen enthält. Der Download kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Besetzung und Fassung

Ludwig van Beethoven
Fidelio
Oper in zwei Akten (Fassung 1814)

Neuinszenierung 2010

Musikalische Leitung Daniele Gatti
Inszenierung Calixto Bieito (Regiedebüt an der Bayerischen Staatsoper)
Bühne Rebecca Ringst
Kostüme Ingo Krügler
Licht Reinhard Traub
Choreographische Mitarbeit Heidi Aemisegger
Produktionsdramaturgie Andrea Schönhofer
Chöre Sören Eckhoff

Don Fernando Steven Humes
Don Pizarro Wolfgang Koch
Florestan Jonas Kaufmann
Leonore Anja Kampe
Rocco Franz-Josef Selig
Marzelline Laura Tatulescu
Jaquino Jussi Myllys
1. Gefangener Dean Power
2. Gefangener Tareq Nazmi

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

Ouvertüre: Leonore III
Vor dem Finale II ist Beethovens Streichquartett op. 132 a-Moll, Molto adagio (gekürzt) eingefügt.
Zusätzliches Textmaterial von Jorge Luis Borges und Cormac McCarthy.

Weitere Informationen

Libretto von Joseph Sonnleithner nach Revisionen von Georg Friedrich Treitschke nach Jean-Nicolas Bouillys Libretto Léonore, ou L'Amour conjugal

Uraufführung: 20. November 1805 in Wien unter dem Titel Léonore oder Der Triumph der ehelichen Liebe
Zweite Fassung uraufgeführt am 29.März 1806 in Wien unter dem Titel Leonore
Dritte Fassung uraufgeführt am 23. Mai 1814 in Wien unter dem Titel Fidelio

Münchner Erstaufführung von Fidelio am 1. Juli 1821 im Königlichen Hof- und Nationaltheater

Letzte Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper am 29. Oktober 1999 im Münchner Nationaltheater
Musikalische Leitung Zubin Mehta
Inszenierung und Bühne Peter Mussbach

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DER FAUST für Eva-Maria Westbroek

Leoš Janáček: Jenůfa. Eva-Maria Westbroek, Helga Dernesch
Am vergangenen Samstag wurde im Essener Aalto-Theater der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Die Sopranistin Eva-Maria Westbroek erhielt für ihre Interpretation von Leoš Janáčeks Jenůfa an der Bayerischen Staatsoper eine Auszeichnung als beste Sängerdarstellerin.
Am vergangenen Samstag wurde im Essener Aalto-Theater der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Die Sopranistin Eva-Maria Westbroek erhielt für ihre Interpretation von Leoš Janáčeks Jenůfa an der Bayerischen Staatsoper eine Auszeichnung als beste Sängerdarstellerin.

Der Preis wird seit 2006 vergeben und zeichnet Künstler aus, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Neben Eva-Maria Westbroek waren Anja Harteros für ihre Elsa in Richard Jones' Neuproduktion von Wagners Lohengrin sowie Jiří Kylián für sein Ballett Zugvögel, welches 2009 beim Bayerischen Staatsballett Premiere feierte, nominiert.

1.12.2010
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Besessenheit – Die unmögliche Enzyklopädie 15

Besessenheit – Die unmögliche Enzyklopädie 15
Die Reihe Die unmögliche Enzyklopädie geht in die nächste Runde. Am kommenden Mittwoch, 8. Dezember, wird dem Begriff Besessenheit in seinen unterschiedlichsten Facetten nachgespürt.

Die Reihe Die unmögliche Enzyklopädie geht in die nächste Runde. Am kommenden Mittwoch, 8. Dezember, wird dem Begriff Besessenheit in seinen unterschiedlichsten Facetten nachgespürt. Der Katholische Katechismus erklärt unmissverständlich: Besessenheit sei der Einfluss von Dämonen auf die menschliche Seele. Solche höllischen Geister werden von Lady Macbeth ebenso beschworen wie die Furien von Medea. Doch die Welt der Oper erweitert religiöse Besessenheit zu einem Kaleidoskop menschlicher Unfreiheit. Von Rache besessen treibt Azucena die Handlung in Il trovatore an. Zwischen der Besessenheit von Liebe und Erlösungswahn oszilliert Renata in Prokofjews Der feurige Engel genauso wie Hindemiths Sancta Susanna in ihrer erotischen Verzückung vor dem Kruzifix. Wie besessen fordert Salome den Kopf des Jochanaan. Den unteren Totpunkt markiert Cardillac: Besessen von seinem Goldschmuck geht er zu Grunde.

Karten für Die unmögliche Enzyklopädie gibt es wie gewohnt im Vorverkauf. Treffpunkt ist vor dem Nationaltheater, Eingang Maximilianstraße.

An den weiteren Terminen widmen sich die Dramaturgen der Bayerischen Staatsoper den Themen Freitod (18.1.), Väter (14.2.), Variation (14.3.) und Sprache (5.4.).

Besessenheit – Die unmögliche Enzyklopädie 15
Mi 08.12.2010, 20 Uhr
Treffpunkt: 19.45 Uhr, Eingang Maximilianstraße
Nationaltheater

1.12.2010

Die weiteren Termine

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Konzerte des Bayerischen Staatsorchesters und der Orchesterakademie

Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano spielt das Bayerische Staatsorchester im Rahmen des 2. Akademiekonzerts Werke von Anton Bruckner und Bernd Alois Zimmermann. Die Orchesterakademie gibt im Rahmen ihres 1. Kammerkonzerts zwei verschiedene Programme.

Der Adventsbeginn steht ganz im Zeichen der Instrumentalmusik: Am 29. und 30. November dirigiert Generalmusikdirektor Kent Nagano das 2. Akademiekonzert der Spielzeit 2010/11. Auf dem Programm stehen Bernd Alois Zimmermanns Stille und Umkehr sowie Anton Bruckners Symphonie Nr. 9 d-Moll. Beginn im Nationaltheater ist um 20 Uhr.

2. Akademiekonzert 2010/11
Mo 29.11.2010, 20 Uhr
Di 30.11.2010, 20 Uhr
Nationaltheater

Die Orchesterakademie präsentiert sich anschließend mit ihrem ersten Kammerkonzert. Die jungen Musiker spielen am 1. Dezember in Schloss Fürstenried und am 3. Dezember in der Allerheiligen Hofkirche zwei unterschiedliche Programme mit Werken u.a. von Erwin Schulhoff, Zoltán Kodály, Ludwig van Beethoven und Bedrich Smetana.

1. Kammerkonzert der Orchesterakademie
Mi 01.12.2010, 20 Uhr
Schloss Fürstenried
Fr 03.12.2010, 20 Uhr
Akkerheiligen Hofkirche

 

24.11.2010

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Premiere "Nepomuks Nacht"

 
Im Zeichen des musikalischen Nachwuchses steht die Kinderoper "Nepomuks Nacht", die am 17. Dezember in der Bayerischen Staatsoper zur Uraufführung gelangt. Auf der Grundlage von Henry Purcells The Fairy Queen präsentieren die Theaterpädagogin Ursula Gessat und der Regisseur Andreas Lutzenberger eine gekürzte und im Heute spielende Version des Werkes.

Im Zeichen des musikalischen Nachwuchses steht die Kinderoper Nepomuks Nacht, die am 17. Dezember in der Bayerischen Staatsoper zur Uraufführung gelangt. Auf der Grundlage von Henry Purcells The Fairy Queen präsentieren die Theaterpädagogin Ursula Gessat und der Regisseur Andreas Lutzenberger eine gekürzte und im Heute spielende Version des Werkes. Es singen die Mitglieder des Opernstudios und der Kinderchor der Bayerischen Staatsoper. Nepomuks Nacht wird vom 17. bis 19. Dezember insgesamt sechs Mal im Rennertsaal im Neuen Probengebäude gespielt.

Nepomuks Nacht
Fr 17.12.2010, 16 Uhr
Fr 17.12.2010, 19 Uhr
Sa 18.12.2010, 16 Uhr
Sa 18.12.2010, 19 Uhr
So 19.12.2010, 15 Uhr
So 19.12.2010, 18 Uhr
Rennertsaal

24.11.2010

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Premiere "Fidelio"

Calixto Bieito. © Teatre Romea
Am 21. Dezember hebt sich der Vorhang für die Neuinszenierung von Ludwig van Beethovens "Fidelio". Szenisch umgesetzt wird Beethovens einzige fertig gestellte Oper von Calixto Bieito.

Am 21. Dezember hebt sich der Vorhang für die Neuinszenierung von Ludwig van Beethovens Fidelio. Szenisch umgesetzt wird Beethovens einzige fertig gestellte Oper von Calixto Bieito. Der katalanische Regisseur, der bereits andernorts vielfach für Furore gesorgt hat, ist erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu Gast. Unter der musikalischen Leitung von Daniele Gatti ist ein hochkarätig besetztes Sängerensemble zu erleben: Jonas Kaufmann singt den Florestan, Anja Kampe verkörpert die Rolle der Leonore.

Staatsopernintendant Nikolaus Bachler führt in der Matinee zu "Fidelio" wie gewohnt in das Werk ein. Gemeinsam mit Mitwirkenden der Produktion erläutert er am 19. Dezember um 11 Uhr im Nationaltheater grundlegende Regieansätze und stellt beteiligte Künstler vor.

Einführungsmatinee "Fidelio"
So 19.12.2010, 11 Uhr
Nationaltheater

Ludwig van Beethoven
Fidelio
Premiere
Di 21.12.2010, 19 Uhr
So 26.12.2010, 18 Uhr
Mi 29.12.2010, 19 Uhr
Sa 01.01.2011, 18 Uhr
Mi 05.01.2011, 19 Uhr
Sa 08.01.2011, 19 Uhr
Nationaltheater

24.11.2010

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Ioan Holender zu Gast in München

Ioan Holender. © Cristina Ligia Enasescu
Am kommenden Sonntag liest der ehemalige Intendant der Wiener Staatsoper, Ioan Holender, im Königssaal des Nationaltheaters aus seiner Autobiographie „Ich bin noch nicht fertig“ und spricht mit Staatsopernintendant Nikolaus Bachler über seine Arbeit.

Bereits am kommenden Sonntag, den 28. November ist der ehemalige Intendant der Wiener Staatsoper, Ioan Holender, im Königssaal des Nationaltheaters zu Gast. Er liest aus seiner Autobiographie „Ich bin noch nicht fertig“ und spricht mit Staatsopernintendant Nikolaus Bachler über seine Arbeit. Beginn ist um 11.00 Uhr.

„Ich bin noch nicht fertig“ – Ioan Holender und Nikolaus Bachler im Gespräch
So 28.11.2010, 11 Uhr
Königssaal

24.11.2010

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Gratulation

John Chest
Besondere Glückwünsche gehen an das Opernstudiomitglied John Chest. Der Bariton aus South Carolina gewann den Gesangswettbewerb Stella Maris, der nun zum zweiten Mal auf der MS Europa veranstaltet wurde.

Besondere Glückwünsche gehen an das Opernstudiomitglied John Chest. Der Bariton aus South Carolina gewann den Gesangswettbewerb Stella Maris, der nun zum zweiten Mal auf der MS Europa veranstaltet wurde. Neben dem mit 15.000 Euro dotierten Publikumspreis darf sich der junge Sänger auch über einen Preis der Jury freuen: ein Testrecording mit der Deutschen Grammophon. Die prominent besetzte Jury stand unter dem Vorsitz von Tenor Michael Schade.

24.11.2010

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OktoberMusikFest 2010

OktoberMusikFest 2010 (© Max-Planck-Gesellschaft)
Am 31. Oktober startet im Nationaltheater mit einem Moderierten Familienkonzert, in dem es um Richard Strauss’ Ein Heldenleben geht, das diesjährige OktoberMusikFest. Unter dem Motto „Erscheinungen am Himmel – Die Welt im Klang“ steht bis zum 10. November ein vielseitiges Vortrags- und Konzertprogramm auf dem Spielplan.

Am 31. Oktober startet im Nationaltheater mit einem Moderierten Familienkonzert, in dem es um Richard Strauss’ Ein Heldenleben geht, das diesjährige OktoberMusikFest. Unter dem Motto „Erscheinungen am Himmel – Die Welt im Klang“ steht bis zum 10. November ein vielseitiges Vortrags- und Konzertprogramm auf dem Spielplan: Renommierte Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft beleuchten in acht Vorträgen die Welt der Himmelskörper aus unterschiedlichster Perspektive, danach findet jeweils ein Konzert statt.

Die Violinistin Baiba Skride ist im Rahmen des 1. Akademiekonzertes am 1. und 2. November mit Sofia Gubaidulinas Violinkonzert Nr. 1 im Nationaltheater zu Gast. Beim 5. Konzert am 7. November mit der Münchner Hofkantorei spielen der Pianist Lev Vinocour und die Cellistin Kristin von der Goltz unter anderem Werke von Liszt, Ligeti und Poulenc. Kent Nagano schließlich dirigiert das Abschlusskonzert am 10. November, bei dem im Cuvilliéstheater Arnold Schönbergs Pierrot lunaire und W. A. Mozarts Jupitersymphonie zu Aufführung gelangen.

Zum Spielplan



29.10.2010

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Rollendebüts und Wiederaufnahmen

Micaela Carosi
Ab dem 7. November ist Micaela Carosi erstmals als Aida in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper im Nationaltheater zu erleben. Die musikalische Leitung obliegt Paolo Carignani. Wiederaufgenommen werden zudem zwei Mozartopern: Am 13. November steht Die Entführung aus dem Serail auf dem Programm, Elena Mosuc ist in der Rolle der Konstanze zu erleben. Kent Nagano dirigiert am darauffolgenden 14. November die Wiederaufnahme des Don Giovanni.
Ab dem 7. November ist Micaela Carosi erstmals als Aida in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper im Nationaltheater zu erleben. Die musikalische Leitung obliegt Paolo Carignani. Wiederaufgenommen werden zudem zwei Mozartopern: Am 13. November steht Die Entführung aus dem Serail auf dem Programm, Elena Mosuc ist in der Rolle der Konstanze zu erleben. Kent Nagano dirigiert am darauffolgenden 14. November die Wiederaufnahme des Don Giovanni.

29.10.2010
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Konzert des Opernstudios

 
Die diesjährigen Mitglieder des Opernstudios präsentieren sich am 18. November um 20 Uhr mit einem Konzert im Cuvilliéstheater erneut dem Publikum. Aufgeführt werden unter anderem Arien und Ensemblestücke von Georg Friedrich Händel, Charles Gounod, W. A. Mozart und Gioachino Rossini.
Die diesjährigen Mitglieder des Opernstudios präsentieren sich am 18. November um 20 Uhr mit einem Konzert im Cuvilliéstheater erneut dem Publikum. Aufgeführt werden unter anderem Arien und Ensemblestücke von Georg Friedrich Händel, Charles Gounod, W. A. Mozart und Gioachino Rossini.

Konzert des Opernstudios
Do 18.11.2010, 20 Uhr
Cuvilliés-Theater

29.10.2010
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Lesung Ioan Holender

Ioan Holender. © Cristina Ligia Enasescu
Am 28. November ist der ehemalige Intendant der Wiener Staatsoper, Ioan Holender, im Königssaal des Nationaltheaters zu Gast. Gemeinsam mit Staatsopernintendant Nikolaus Bachler spricht er über seine Arbeit und liest aus seiner Autobiographie „Ich bin noch nicht fertig“. Beginn ist um 11.00 Uhr.

Am 28. November ist der ehemalige Intendant der Wiener Staatsoper, Ioan Holender, im Königssaal des Nationaltheaters zu Gast. Gemeinsam mit Staatsopernintendant Nikolaus Bachler spricht er über seine Arbeit und liest aus seiner Autobiographie „Ich bin noch nicht fertig“. Beginn ist um 11.00 Uhr.

„Ich bin noch nicht fertig“ – Ioan Holender und Nikolaus Bachler im Gespräch
So 28.11.2010, 11 Uhr
Königssaal im Nationaltheater

29.10.2010

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Electronic Press Kit zu "Rusalka"

 
Zur Unterstützung der Berichterstattung über die Premiere von Dvořáks "Rusalka" bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (electronic press kit) mit Filmmaterial zur Produktion an.

Mit der Premiere von Rusalka am kommenden Samstag, den 23. Oktober 2010, kehrt ein zentrales Werk des slawischen Repertoires nach 27 Jahren wieder auf den Spielplan der Bayerischen Staatsoper zurück.

Die junge lettische Sopranistin Krístīne Opolaís gibt mit der Titelpartie nicht nur ihr szenisches Rollendebüt, sondern singt auch zum ersten Mal an der Bayerischen Staatsoper. Auch Klaus Florian Vogt, der den Prinzen verkörpern wird, gestaltet erstmals diese Partie. Am Dirigentenpult ist ein Meister des slawischen Repertoires zu erleben: Tomaš Hanus wird neben Rusalka in dieser Saison auch Janáčeks Jenůfa leiten. Regisseur Martin Kušej zeichnet für die szenische Neudeutung von Dvořáks Lyrischem Märchen verantwortlich.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper wieder ein EPK (electronic press kit) mit Filmmaterial zur Produktion an.

Das Footage setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper (ein Szenarium zur entsprechenden Einordnung wird mitgeliefert) und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Für die aktuelle Produktion kommen Tomaš Hanus (Musikalische Leitung), Krístīne Opolaís (Darstellerin der Rusalka) und Martin Kušej (Inszenierung) zu Wort.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@st-oper.bayern.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Antonín Dvořák
Rusalka
Lyrisches Märchen in drei Akten, op. 114
Text von Jaroslav Kvapil

Uraufführung am 31. März 1901 im Nationaltheater Prag
Münchner Erstaufführung am 24. Juli 1947 im Prinzregententheater

Premiere am 23.10.2010
Erstmals in Originalsprache auf der Bühne des Nationaltheaters

Musikalische Leitung Tomaš Hanus
Inzenierung Martin Kušej
Bühne Martin Zehetgruber
Kostüme Heidi Hackl
Licht Reinhard Traub
Chöre Sören Eckhoff

Der Prinz Klaus Florian Vogt
Die fremde Fürstin Nadia Krasteva
Rusalka Krístīne Opolaís
Der Wassermann Günther Groissböck
Die Hexe Janina Baechle
Der Förster Ulrich Reß
Der Küchenjunge Tara Erraught
1. Waldnymphe Evgeniya Sotnikova
2. Waldnymphe Angela Brower
3. Waldnymphe Okka von der Damerau
Ein Jäger John Chest

Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper

Letzte Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper
Premiere am 23.03.1981 im Nationaltheater (in deutscher Sprache)
Musikalische Leitung Adam Fischer
Inzenierung Otto Schenk
Prinz Michail Svetlev
Rusalka Hildegard Behrens
Wassermann Kurt Moll



21.10.2010

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Neuproduktion „Rusalka“ an der Bayerischen Staatsoper – Stellungnahme zum Thema „Reh“

  
Der Bayerischen Staatsoper gegenüber wurden Vorwürfe laut, wonach für die Neuproduktion Rusalka (Premiere am 23. Oktober) tote Rehe verwendet werden sollten. Tatsache ist, dass kein einziges Tier aufgrund einer Bestellung der Bayerischen Staatsoper erlegt worden ist oder wird.

Der Bayerischen Staatsoper gegenüber wurden Vorwürfe laut, wonach für die Neuproduktion Rusalka (Premiere am 23. Oktober) tote Rehe verwendet werden sollten. Tatsache ist, dass kein einziges Tier aufgrund einer Bestellung der Bayerischen Staatsoper erlegt worden ist oder wird. Die Bayerische Staatsoper hätte die Tiere für die Aufführungen in einem Metzgereibetrieb erworben, nachdem sie bereits Tage zuvor erlegt worden sind. Daher stellt und stellte sich die Frage eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz nie.

Aufgrund der Aufregung der letzten Tage hat sich die Bayerische Staatsoper zusammen mit dem Regisseur von Rusalka, Martin Kušej, entschieden, die Reproduktion eines Rehs zu verwenden. Staatsintendant Nikolaus Bachler: „Es geht auf der Bühne um den Inhalt und die künstlerische Aussage der Interpretation. Die Rehjagd ist ein wichtiges Motiv der Oper Rusalka. Daher wählen wir Mittel, die es den Boulevardmedien nicht ermöglichen, von der Kunst abzulenken.“

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Kirill Petrenko wird neuer Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper

Kirill Petrenko. © Wilfried Hösl
Kirill Petrenko wird neuer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper. Er tritt zum 1. September 2013 für zunächst fünf Jahre die Nachfolge von Kent Nagano an, der seinen Vertrag nicht über 2013 hinaus verlängern wird.

Kirill Petrenko wird neuer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper. Er tritt zum 1. September 2013 für zunächst fünf Jahre die Nachfolge von Kent Nagano an, der seinen Vertrag nicht über 2013 hinaus verlängern wird.

Kunstminister Wolfgang Heubisch: „Mit Kirill Petrenko konnten wir einen der weltweit gefragtesten Dirigenten für München gewinnen. Es gibt nur sehr wenige Orchesterleiter, die dem Anforderungsprofil des Generalmusikdirektors der Bayerischen Staatsoper gerecht werden. Petrenko bringt alle Voraussetzungen mit: Er ist ein schöpferisch-kreativer und hoch akkurater Maestro mit breitem Repertoire und internationaler Erfahrung. Ich bin mir sicher, dass er als musikalischer Leiter die hervorragende Tradition des Bayerischen Staatsorchesters erfolgreich fortschreiben und zugleich neue künstlerische Akzente setzen wird.“

Staatsintendant Nikolaus Bachler: „Die Berufung von Kirill Petrenko zum Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper ist ein Signal für die Zukunft. Mit ihm wird ein zwar junger, aber bereits erfahrener und renommierter Dirigent an die musikalische Spitze des Hauses berufen. Mit seiner Kreativität und Persönlichkeit wird er neue Impulse setzen. Seine bisherige Arbeit an der Bayerischen Staatsoper und seine Tätigkeit als Generalmusikdirektor an anderen Spielstätten machen ihn zur idealen Besetzung für unser Haus.“

Der 1972 in Omsk geborene Petrenko war von 1999 bis 2002 Deutschlands jüngster Generalmusikdirektor in Meiningen und danach fünf Jahre Generalmusikdirektor der Komischen Oper in Berlin. Seit Juli 2007 arbeitet Petrenko als freischaffender Dirigent und leitete unter anderem Produktionen an der New Yorker Met, in Covent Garden oder am Theater an der Wien.

Minister Heubisch stellte den neuen Generalmusikdirektor am 6. Oktober 2010 Uhr gemeinsam mit Staatsintendant Nikolaus Bachler im Münchner Nationaltheater vor. Zuvor hatte der Minister das Kabinett über die Berufung von Petrenko informiert.

PDF-Download: Vita Kirill Petrenko
PDF-Download: Vita Nikolaus Bachler


Bild-Download 1: Kirill Petrenko
Bild-Download 2: Kirill Petrenko
Bild-Download 3: Kirill Petrenko und Nikolaus Bachler
Bild-Download 4: Nikolaus Bachler, Wolfgang Heubisch und Kirill Petrenko während der Pressekonferenz
Bild-Download 5: Nikolaus Bachler, Kirill Petrenko und Wolfgang Heubisch während der Pressekonferenz


Alle Bilder © Wilfried Hösl

06.10.2010

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Mozartwochen an der Bayerischen Staatsoper

 
Am Sonntag, den 19. September, startet die Bayerische Staatsoper in die Spielzeit 2010/2011. Die Zauberflöte leitet die Mozartwochen ein, die bis zum 3. Oktober drei Opern Wolfgang Amadeus Mozarts präsentieren.

Am Sonntag, den 19. September, startet die Bayerische Staatsoper in die Spielzeit 2010/2011. Die Zauberflöte leitet die Mozartwochen ein, die bis zum 03. Oktober drei Opern Wolfgang Amadeus Mozarts präsentieren (19.09. bis 03.10.).

Im Rahmen des Mozart-Schwerpunktes wird Christian Gerhaher sein Münchendebüt in Le nozze di Figaro geben. Er ist am 26. September auf der Bühne des Nationaltheaters erstmals in der Rolle des Grafen Almaviva zu erleben (26.09., 28.09., 01.10., 03.10.). Ebenfalls ein Debüt an der Bayerischen Staatsoper geben Miah Persson (Così fan tutte, 20.09.) und Michael Schade (Die Zauberflöte, 19.09.). Michael Volle wird erstmals als Don Alfonso in Così fan tutte auf der Bühne des Nationaltheaters stehen (20.09., 24.09., 27.09., 30.09).

17.09.2010

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Premiere Rusalka und Debüts

Kristīne Opolais. © Tatyana Vlasova
Neben Iano Tamar als Medea in Corinto feiern Angela Denoke und Gabriele Schnaut Rollendebüts in Jenufa. Am 23. Oktober feiert dann Rusalka Premiere, die erste Neuproduktion dieser Saison.
Weitere Highlights im Herbst: Am 7. Oktober tritt zum ersten Mal Iano Tamar als Medea in Hans Neuenfels' Inszenierung von Mayrs Medea in Corinto auf (07.10., 10.10., 15.10., 19.10.). In Jenůfa debütieren an der Bayerischen Staatsoper Angela Denoke in der Titelpartie und Gabriele Schnaut als Küsterin Buryja (29.10., 03.11., 06.11., 08.11.).

Am 23. Oktober hebt sich schließlich der Vorhang für die erste Premiere der Spielzeit: Martin Kušej inszeniert Antonín Dvořáks Rusalka. Die Titelpartie übernimmt die Lettin Kristīne Opolais, des Weiteren singen Klaus Florian Vogt und Günther Groissböck. Staatsopernintendant Nikolaus Bachler moderiert am Sonntag, 17. Oktober, die Werkeinführung im Prinzregententheater. (Termine Rusalka in 2010: 23.10., 26.10., 28.10., 31.10., 4.11.).

17.09.2010
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Programm des Bayerischen Staatsorchesters

Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Das Bayerische Staatsorchester startet mit einer Europatournee in die Spielzeit. Noch bis zum 27. September sind Kent Nagano und sein Orchester auf Musikfestivals und in großen Konzertsälen von Moskau bis Besançon zu Gast. Auf dem Programm der insgesamt zwölf Konzerte steht ein breites Repertoire, das neben Mozarts Jupitersymphonie und Bruckners 7. Symphonie auch Stravinskys Petruschka oder Berios Konzert für zwei Klaviere beinhaltet. Auf www.blog.staatsoper.de berichten die Musiker hautnah von der Tournee.

Das Bayerische Staatsorchester startet mit einer Europatournee in die Spielzeit. Noch bis zum 27. September sind Kent Nagano und sein Orchester auf Musikfestivals und in großen Konzertsälen von Moskau bis Besançon zu Gast. Auf dem Programm der insgesamt zwölf Konzerte steht ein breites Repertoire, das neben Mozarts Jupitersymphonie und Bruckners 7. Symphonie auch Stravinskys Petruschka oder Berios Konzert für zwei Klaviere beinhaltet. Auf www.blog.staatsoper.de berichten die Musiker hautnah von der Tournee.

Zum 1. Akademiekonzert der Spielzeit lädt das Bayerische Staatsorchester am 31. Oktober im Rahmen des OktoberMusikFestes 2010. Unter der musikalischen Leitung von Marc Albrecht spielt die Violonistin Baiba Skride das Violinkonzert Nr. 1 „Offertorium“ von Sofia Gubaidulina (31.10., 01. & 02. November).

Das OktoberMusikFest bietet in diesem Jahr unter dem Titel Sonne, Mond und Sterne, Erscheinungen am Himmel – Die Welt im Klang ein abwechslungsreiches Konzertprogramm mit Werken u.a. von Mozart, Schönberg, Schumann, Bach und Hindemith (31.10 bis 10.11.).

19.09.2010

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Die Bilanz der Münchner Opernfestspiele 2010

Pavillon 21 MINI Opera Space. © Markus Pillhofer
Die Münchner Opernfestspiele 2010 schließen mit einer Auslastung von 97% bei nahezu 40 Opernabenden. Insgesamt wurden rund 80.000 Karten für die Veranstaltungen der Opernfestspiele verkauft. Viele weitere Besucher feierten den Festspielsommer bei den beiden kostenlosen Veranstaltungen von „Oper für alle“ (insgesamt rund 19.000 Gäste) und der UniCredit Festspiel-Nacht. Außerdem feierte der Pavillon 21 MINI Opera Space seine erfolgreiche Premiere.

Mit der Vorstellung von Wagners Tannhäuser gehen die Münchner Opernfestspiele 2010 zu Ende. Sie beschließen mit einer Auslastung von 97% bei nahezu 40 Opernabenden die zweite Spielzeit unter der Intendanz von Nikolaus Bachler.

Insgesamt wurden rund 80.000 Karten für die Veranstaltungen der Opernfestspiele verkauft. Viele weitere Besucher feierten den Festspielsommer bei den beiden kostenlosen Veranstaltungen von „Oper für alle“ (insgesamt rund 19.000 Gäste) und der UniCredit Festspiel-Nacht.

Die neue Spielstätte am Marstallplatz, der vom Architekturbüro Coop Himmelb(l)au entworfene Pavillon 21 MINI Opera Space, feierte bei den Festspielen 2010 seine erfolgreiche Premiere: Mit einer Auslastung von 92,4% erlebten rund 9000 Besucher das vielfältige, experimentelle Programm des Pavillons.

Zwei sehr unterschiedliche Werke standen als Festspielpremieren im Mittelpunkt der Opernfestspiele: Karita Mattila und Jonas Kaufmann setzten in Puccinis Tosca einen Glanzpunkt mit ihrer überzeugenden sängerischen und darstellerischen Interpretation. Diana Damrau und Franz Hawlata begeisterten das Publikum gemeinsam mit Generalmusikdirektor Kent Nagano in Richard Strauss’ selten gespielter Oper Die schweigsame Frau.


Die Opernfestspiele 2010 in Bildern

Partner der Opernfestspiele


30. Juli 2010

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Ausblick auf den Herbst 2010

 
Die Saison eröffnet im Rahmen der Mozartwochen (19.09.2010 – 03.10.2010) mit einer Reihe von Opern Wolfgang Amadeus Mozarts (Die Zauberflöte, Così fan tutte, Le nozze di Figaro). Ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper geben Miah Persson (Così fan tutte) und Michael Schade (Die Zauberflöte, 19. September). Christian Gerhaher singt am 26. September seinen ersten Figaro-Grafen im Nationaltheater.

Die Saison eröffnet im Rahmen der Mozartwochen (19.09.2010 – 03.10.2010) mit einer Reihe von Opern Wolfgang Amadeus Mozarts (Die Zauberflöte, Così fan tutte, Le nozze di Figaro). Ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper geben Miah Persson (Così fan tutte) und Michael Schade (Die Zauberflöte, 19. September). Christian Gerhaher singt am 26. September seinen ersten Figaro-Grafen im Nationaltheater.

Für die Eröffnungspremiere der neuen Saison am 23. Oktober erarbeitet Regisseur Martin Kušej nach Verdis Macbeth nun mit Antonín Dvořáks Rusalka die szenische Interpretation einer Oper des slawischen Repertoires. Der tschechische Dirigent Tomáš Hanus, der vergangene Spielzeit mit Janáčeks Jenufa erfolgreich an der Bayerischen Staatsoper debütierte, übernimmt die musikalische Leitung, unter der Nina Stemme in der Titelpartie und Klaus Florian Vogt als Prinz zu erleben sein werden.

Unter dem Titel Sonne, Mond und Sterne: Erscheinungen am Himmel – Die Welt im Klang spielen das Bayerische Staatsorchester und ausgewählte Solisten im Herbst ein abwechslungsreiches Konzertprogramm im Rahmen des OktoberMusikFestes. Wie schon im letzten Jahr bietet dieses Projekt – in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft – auch im Herbst 2010 (31.10. – 10.11.) eine Folge von zehn Vorträgen namhafter Wissenschaftler mit anschließendem Konzert. Werke von Mozart, Schönberg, Schumann, Bach, Poulenc, Haydn, R. Strauss oder Hindemith kommen zum Vortrag. Das eröffnende 1. Akademiekonzert steht unter der Leitung von Marc Albrecht, Generalmusikdirektor Kent Nagano wird das Abschlusskonzert am 10. November dirigieren.

Das Programm der Mozartwochen

Antonín Dvořák
Rusalka
Premiere am 23.10.2010
Nationaltheater

Das Programm des OktoberMusikFestes



30. Juli 2010

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Electronic Press Kit zur Festspiel-Neuproduktion Die schweigsame Frau

Richard Strauss: Die schweigsame Frau. Franz Hawlata (Morosus), Diana Damrau (Aminta)
Am Dienstag, den 20. Juli, hebt sich der Vorhang im Prinzregententheater für die zweite Festspielpremiere: Richard Strauss' Die schweigsame Frau. Wie bei den letzten Neuproduktionen werden auch dieses Mal ausgewählte Szenen der Produktion inklusive Szenarium für die Einordnung per Download für die Berichterstattung zur Verfügung stehen.
Am Dienstag, den 20. Juli, hebt sich der Vorhang im Prinzregententheater für die zweite Festspielpremiere: Richard Strauss' Die schweigsame Frau. Wie bei den letzten Neuproduktionen werden auch dieses Mal ausgewählte Szenen der Produktion inklusive Szenarium für die Einordnung per Download für die Berichterstattung zur Verfügung stehen.

Im Interview: Regisseur Barrie Kosky, der musikalische Leiter der Neuproduktion Kent Nagano und die Sänger der der Hauptpartien Diana Damrau und Franz Hawlata.

Das EPK kann, unter Angabe des Verwendungszwecks, per Mail an presse@st-oper.bayern.de bestellt werden.

Die schweigsame Frau
Premiere
Di 20.07.2010
Weitere Vorstellungen
Fr 23.07.2010
Mo 26.07.2010
Fr 30.07.2010
Prinzregententheater

15. Juli 2010
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Narrenschiffe: Adolf Muschg liest am 20. Juli im Pavillon 21

Narrenschiffe: Mitglieder der Express Brass Band auf dem Max-Joseph-Platz
Im Anschluss an die Narrenschiffe am kommenden Dienstag ist der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg im Pavillon 21 MINI Opera Space mit einem Festspielvortrag zu hören. Er wird zum Thema „Entzücken“ sprechen.
Am kommenden Dienstag, den 20. Juli, ziehen die Narrenschiffe ein letztes Mal durch die Münchner Innenstadt. Der vierte „musikalische Umzug für Schauspieler, Soloinstrumente, Brass Band, Herrenchor und Passanten“, den die italienische Komponistin Lucia Ronchetti konzipiert hat, greift auf Sebastian Brants Moralsatire Das Narrenschiff von 1494 zurück und kombiniert Elemente aus mittelalterlichen Prozessionen, der Agit-Prop-Bewegung der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, zeitgenössischer Street Art und der Kultur italienischer Bandas.

Im Anschluss ist der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg im Pavillon 21 MINI Opera Space mit einem Festspielvortrag zu hören. Er wird zum Thema „Entzücken“ sprechen. In den vergangenen Jahrzehnten war es eine Tradition, die Münchner Opernfestspiele mit einem feierlichen Festspielvortrag zu eröffnen. Mit der Einweihung des Pavillon 21 erweitert die Bayerische Staatsoper diese Idee und lädt Sie ein, Adolf Muschgs Rede im Zusammenhang mit den Narrenschiffen zu erleben.

Narrenschiffe
Gerettete Seelen II: Entzücken
Di 20.07.2010, 18.45 Uhr
Treffpunkt: Max-Joseph-Platz
Eintritt frei

Festspielvortrag
Gerettete Seelen II: Entzücken
Di 20.07.2010, 20 Uhr
Redner: Adolf Muschg
Pavillon 21 MINI Opera Space

 

15. Juli 2010
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Der Vorverkauf für September und Oktober beginnt!

 
Am kommenden Samstag, den 17. Juli, beginnt der Vorverkauf für den Saisonstart 2010/11. Ab diesem Tag können Karten am Schalter, per Telefon oder online für alle Termine bis 31. Oktober erworben werden. Das Callcenter (T. +49.(0)89.21 85 19 20) sowie die Tageskasse am Marstallplatz sind am Samstag wie immer von 10 bis 19 Uhr erreichbar.
Am kommenden Samstag, den 17. Juli, beginnt der Vorverkauf für den Saisonstart 2010/11. Ab diesem Tag können Karten am Schalter, per Telefon oder online für alle Termine bis 31. Oktober erworben werden. Das Callcenter (T. +49.(0)89.21 85 19 20) sowie die Tageskasse am Marstallplatz sind am Samstag wie immer von 10 bis 19 Uhr erreichbar.

Einen ersten Höhepunkt der neuen Saison markieren die Mozartwochen: Mit drei Werken des Komponisten huldigt die Bayerische Staatsoper gleich zu Beginn einem ihrer „Hausgötter“. Bis zum 3. Oktober stehen dann mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro und Così fan tutte drei Repertoireklassiker auf dem Programm.

Die erste Premiere der neuen Spielzeit ist am 23. Oktober Antonín Dvořáks Rusalka, eines der wichtigsten Werke des slawischen Repertoires. Für die Inszenierung zeichnet Martin Kušej verantwortlich, der im Nationaltheater bereits bei Verdis Macbeth Regie führte. Der tschechische Dirigent Tomáš Hanus, der mit Janáčeks Jenůfa erfolgreich an der Bayerischen Staatsoper debütierte, übernimmt die musikalische Leitung, unter der Nina Stemme in der Titelpartie und Klaus Florian Vogt als Prinz zu erleben sein werden.

Spielplan September/Oktober

15. Juli 2010
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Das Konzertprogramm der Opernfestspiele 2010

Richard Strauss. Karikatur von Olaf Gulbransson
Nach der Alpensinfonie beim Oper für alle-Konzert und bevor Die schweigsame Frau am 20. Juli im Prinzregententheater Premiere feiert, präsentieren die Musiker des Bayerischen Staatsorchesters auch eine weniger bekannte Seite von Richard Strauss: die Kammermusik.
Nach der Alpensinfonie beim Oper für alle-Konzert und bevor Die schweigsame Frau am 20. Juli im Prinzregententheater Premiere feiert, präsentieren die Musiker des Bayerischen Staatsorchesters auch eine weniger bekannte Seite von Richard Strauss: die Kammermusik. In einer Konzertreihe vom 4. bis zum 24. Juli im Cuvilliés-Theater und in der Allerheiligen Hofkirche stellen sie Werke seiner früheren Jahre vor und schlagen somit einen Bogen von der Festspielneuproduktion zum Konzertprogramm der Festspiele. Ob beim Konzert mit Solocello, den Bläsersolisten, dem Klaviertrio oder dem Kammerkonzert mit Sopran unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano: In der Gegenüberstellung von Werken anderer Komponisten bringen die Musikerin immer wieder neuer Zusammensetzung die ganze Vielfalt der Gattung Kammermusik zum Ausdruck.

Eine ganz andere musikalische Seite entdeckt das Publikum an Angela Denoke. Die Sopranistin, bisher bekannt und gefeiert als Salome, Marschallin oder Marie in Wozzeck, beweist mit dem Konzert Von Babelsberg bis Beverly Hills, dass sie mühelos den Spagat zwischen E und U schafft und über eine erstaunliche stimmliche und stilistische Bandbreite verfügt. Ihr Bühnendebüt feierte Angela Denoke 1992 mit einer Oper von Kurt Weill. Nun kehrt sie mit dem Konzert am 25. Juli im Prinzregententheater zu ihm zurück und präsentiert mit ihrer Band außerdem Werke von Friedrich Holländer, Peter Kreuder, Theo Mackeben, Birger Heymann und Bronislaw Kaper.

Das Konzertprogramm der Opernfestspiele 2010

 


5. Juli 2010
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Tosca bei Oper für alle am 10. Juli

Giacomo Puccini: Tosca. Karita Mattila und Jonas Kaufmann
Am kommenden Sonntag findet auf dem Max-Joseph-Platz der zweite Oper für alle-Termin der laufenden Opernfestspiele statt. Mit Giacomo Puccinis Tosca wird die hochkarätig besetzte Aufführung aus dem Nationaltheater live auf Großvideowand auf den Max-Joseph-Platz übertragen.

Am kommenden Sonntag findet auf dem Max-Joseph-Platz der zweite Oper für alle-Termin der laufenden Opernfestspiele statt. Mit Giacomo Puccinis Tosca wird die hochkarätig besetzte Aufführung aus dem Nationaltheater live auf Großvideowand auf den Max-Joseph-Platz übertragen. In den Hauptrollen sind Karita Mattila als Floria Tosca und Jonas Kaufmann als Mario Cavaradossi zu sehen, den Polizeichef Scarpia gibt Juha Uusitalo. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Fabio Luisi, für die Inszenierung dieser Neuproduktion zeichnet Luc Bondy verantwortlich. Der Eintritt ist, wie immer bei Oper für alle, kostenlos. Laut KVR-Beschluss sind auf dem Max-Joseph-Platz keine Stühle oder Hocker erlaubt. Auch Glasbehälter sind nicht zugelassen.

Eine alternative Version von Puccinis Oper gibt es zeitgleich im Pavillon 21 MINI Opera Space zu erleben: Mit den Toscapiraten wird ein Format fortgesetzt, das bereits bei den letztjährigen Opernfestspielen für große Aufmerksamkeit sorgte. Drei Videokünstler werden das Bildmaterial der Tosca-Übertragung anzapfen und ihre eigene Version der Oper kreieren. Bereits ab 19 Uhr werden am gleichen Ort die Gewinner des Toscapiraten-Videocontests und die besten Filme präsentiert. Alle Infos zum Wettbewerb finden Sie auf www.staatsoper.de/toscapiraten.

Ab 21 Uhr ist auf dem TV-Sender arte die zeitversetzte Übertragung von Tosca zu erleben.

Oper für alle: Tosca
Sa 10.07.2010, 20 Uhr
Max-Joseph-Platz
Eintritt frei, keine Eintrittskarten erforderlich

Toscapiraten
Sa 10.07.2010
19 Uhr: Screening und Preisverleihung des Videocontests
20 Uhr: Toscapiraten
Pavillon 21 MINI Opera Space
Eintritt frei, keine Eintrittskarten erforderlich

TV-Übertragung Tosca
Sa 10.07.2010, 21 Uhr
www.arte.tv/tosca

Oper für alle dank
 

5. Juli 2010

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Auszeichnung für Max Joseph!

 
Max Joseph, das Magazin der Bayerischen Staatsoper, erhielt am Mittwoch, den 30. Juni, in Hamburg bei der Preisverleihung Best of Corporate Publishing die begehrte Gold-Trophäe in der Kategorie „B2C Medien / Entertainment / Kultur“.
Max Joseph, das Magazin der Bayerischen Staatsoper, erhielt am Mittwoch, den 30. Juni, in Hamburg bei der Preisverleihung Best of Corporate Publishing die begehrte Gold-Trophäe in der Kategorie „B2C  Medien / Entertainment / Kultur“.

Die Jury: „Max Joseph, das Magazin der Bayerischen Staatsoper, schafft mit seiner Premiere gleich den Sprung in die Premier League. Mit Sinnlichkeit in Text und Bild überzeugt das anspruchsvolle Magazin weit über das Opernhaus hinaus. Oder wie ein BCP-Juror sagte: 'Ganz große Oper!'“

Silber gewann Max Joseph in der Kategorie "Cover des Jahres" für die Ausgabe „Pfui Teufel!“

5. Juli 2010
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Die „Freunde des Nationaltheaters“ loben in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper den Carlos Kleiber Preis aus

Die Bayerische Staatsoper und die Freunde des Nationaltheaters freuen sich, anlässlich des 80. Geburtstags von Carlos Kleiber am 3. Juli die Stiftung des Carlos Kleiber Preises bekannt geben zu können. Mit dieser Auszeichnung soll dem Ausnahmedirigenten gedacht werden, der vor allem mit seinen Dirigaten des Rosenkavaliers und der Fledermaus München zahlreiche Sternstunden bescherte. Der Preis soll darüber hinaus jungen außerordentlich begabten Dirigenten und Korrepetitoren Ansporn, Auszeichnung und Verpflichtung in Hinblick auf ihr Talent und ihr hervorragendes fachliches Können sein.

Die Bayerische Staatsoper und die Freunde des Nationaltheaters freuen sich, anlässlich des  80. Geburtstags von Carlos Kleiber am 3. Juli die Stiftung des Carlos Kleiber Preises bekannt geben zu können. Mit dieser Auszeichnung soll dem Ausnahmedirigenten gedacht werden, der vor allem mit seinen Dirigaten des Rosenkavaliers und der Fledermaus München zahlreiche Sternstunden bescherte.

Der Preis soll darüber hinaus jungen außerordentlich begabten Dirigenten und Korrepetitoren Ansporn, Auszeichnung und Verpflichtung in Hinblick auf ihr Talent und ihr hervorragendes fachliches Können sein. Außerdem wird eine außergewöhnliche Ausstrahlung und Wertschätzung von der Bayerischen Staatsoper gewürdigt.

Der mit 10.000 € dotierte Preis wird erstmalig 2011 und dann im 2-Jahres Rhythmus vergeben. Neben dem Preisgeld ist mit seiner Verleihung auch die Einladung zu einem einmaligen Gastdirigat an der Bayerischen Staatsoper verbunden. Die Bayerische Staatsoper dankt den Freunden des Nationaltheaters für die Anregung und Finanzierung dieser Auszeichnung.

Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch das „Carlos Kleiber Preis Komitee“, das sich aus der stimmberechtigten Jury (Staatsintendant und Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, ein Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters) und den übrigen, nicht stimmberechtigten Komitee-Mitgliedern (u.a. ein Vorstand der Freunde des Nationaltheaters) zusammensetzt.

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EPKs zur Festspielpremiere Tosca

Giacomo Puccini: Tosca. Karita Mattila und Jonas Kaufmann
Für die Neuproduktionen von Tosca bieten wir wieder ein Electronic Press Kit an mit ausgewählten Sequenzen der Oper und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Zu Wort kommen Jonas Kaufmann, Karita Mattila und Fabio Luisi.
Die Münchner Opernfestspiele haben eröffnet! Und nicht nur das: Mit Christoph Schlingensiefs Afrikaprojekt Remdoogo – Via Intolleranza II fand darüber hinaus am gestrigen Abend auch die erste Veranstaltung im Pavillon 21 MINI Opera Space – der neuen, temporären Spielstätte auf dem Marstallplatz – statt.

Am kommenden Wochenende sind alle Münchnerinnen und Münchner eingeladen, Festspielstimmung zu erleben: Bei freiem Eintritt bieten ihnen die UniCredit Festspiel-Nacht heute abend in den Fünf Höfen eine Reise durch die faszinierende Welt von Oper, Tanz, Musik und Literatur und  das Oper für alle-Festspielkonzert am Samstag, 26. Juni mit dem Bayerischen Staatsorchester und Kent Nagano auf dem Max-Jospeh-Platz mit Richard Strauss' Eine Alpensinfonie.

Am Montag, 28. Juni, hebt sich dann der Vorhang für die ganz große Oper: Puccinis Tosca feiert in der Inszenierung von Luc Bondy Premiere. Auf der Bühne ist mit Jonas Kaufmann und Karita Mattila in den Hauptrollen eine Ausnahmebesetzung zu erleben. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Fabio Luisi.

Für die Neuproduktionen bieten wir nun ein Electronic Press Kit an mit ausgewählten Sequenzen der Oper (ein Szenarium zur entsprechenden Einordnung wird mitgeliefert) und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Zu Wort kommen Jonas Kaufmann, Karita Mattila und Fabio Luisi.

Der Link zum Footage ist, unter Angabe des Verwendungszwecks, auf Anfrage per Email an presse@st-oper.bayern.de erhältlich.

 

25. Juni 2010
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Pavillon 21 MINI Opera Space: das Zusatzprogramm

Pavillon 21 MINI Opera Space. © Markus Pillhofer
Der Pavillon 21 MINI Opera Space ist eröffnet! In der neuen, temporären Spielstätte der Bayerischen Staatsoper finden neben innovativen Aufführungen aus Musiktheater und Performance auch viele ergänzende Veranstaltungen statt, zu denen der Eintritt teilweise sogar kostenlos ist!
Der Pavillon 21 MINI Opera Space ist eröffnet! In der neuen, temporären Spielstätte der Bayerischen Staatsoper finden neben innovativen Aufführungen aus Musiktheater und Performance auch viele ergänzende Veranstaltungen statt, zu denen der Eintritt teilweise sogar kostenlos ist!

Bereits am Morgen sind alle Frühaufsteher ins Studio 21 eingeladen: An ausgewählten Tagen gibt es von 8 bis 9 Uhr TanzSingen oder Yoga. Zum Autokino wird der Marstallplatz am 19. Juli, wenn Filme der Hochschule für Film und Fernsehen gezeigt werden und MINI Cabrios sich in Kinositze verwandeln. Freien Eintritt haben alle Literaturbegeisterten auch bei der Nachtlesung am 23. Juli: Dann liest Thomas Schmauser, Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele, unter dem Motto „Girls on iceskates“, Erol Dizdar sorgt dazu für Live-Musik. An drei Samstagen finden außerdem die MINI Music Nights statt: Clubabende mit international renommierten DJs wie Paul Oakenfold oder Tiefschwarz.

Das gesamte Programm

 

25. Juni 2010
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Die Münchner Opernfestspiele 2010 beginnen am 24. Juni!

 
Die Münchner Opernfestspiele 2010 eröffnen mit der UniCredit Festspiel-Nacht und Oper für alle auf dem Max-Joseph-Platz. Insgesamt locken sie das Publikum vom 24. Juni bis 31. Juli mit mehr als 30 Opernaufführungen. Neben Jonas Kaufmann und Karita Mattila sowie Kent Nagano und Diana Damrau in den Festspielpremieren von Tosca und Die schweigsame Frau sorgen L’elisir d’amore mit Rolando Villazón, Don Carlo und Medea in Corinto mit Ramón Vargas sowie Don Giovanni mit Mariusz Kwiecien für Glanzpunkte im Programm. Außerdem finden neben Liederabenden mit Künstlern wie Agnes Baltsa, Angela Denoke und Anja Harteros Ballettvorstellungen, Konzerte und zahlreiche weitere Veranstaltungen statt. Mit dem Pavillon 21 MINI Opera Space werden die Münchner Opernfestspiele um eine weitere, temporäre Spielstätte erweitert, die die Bayerische Staatsoper gemeinsam mit MINI errichtet hat.
Eröffnung mit der UniCredit Festspiel-Nacht und Oper für alle

Zum Auftakt der Münchner Opernfestspiele lädt die Bayerische Staatsoper alle Münchnerinnen und Münchner ein, sich auf den Festspielsommer in der Stadt einzustimmen:

Mit der UniCredit Festspiel-Nacht am 25. Juni verwandelt sich das Areal um und in den Fünf Höfen mit einer Fülle an Darbietungen in eine große Bühne. Stars der Bayerischen Staatsoper wie Kent Nagano, Elena Tsallagova, Catherine Wyn-Rogers, Alex Esposito oder Franz Hawlata und Ensembles wie der Tölzer Knabenchor, das Jugendorchester ATTACCA oder das LazArt-Quartett verführen die Besucher dazu, sich eine Nacht lang durch die Welt von Oper, Konzert, Lied und Tanz treiben zu lassen. Mit Lesungen der Schauspielerin Meret Becker, des Publizisten C. Bernd Sucher, des Literaturwissenschaftlers Dieter Borchmeyer u.a. wird das Programm noch breiter aufgefächert.

Bereits einen Tag später, am 26. Juni, wird der Max-Joseph-Platz zum Mittelpunkt des Festspielgeschehens, wenn die Bayerische Staatsoper zusammen mit der BMW-Niederlassung München zum Oper für alle-Festspielkonzert einlädt – auch hier bei freiem Eintritt. Wie in den ersten Jahren von Oper für alle wird die transparente Konzertbühne mit knapp 300m² Fläche dieses Jahr nicht auf dem Marstallplatz, sondern vor dem Nationaltheater aufgebaut. Dort präsentieren das Bayerische Staatsorchester und Generalmusikdirektor Kent Nagano mit Richard Strauss' monumentale Alpensinfonie ein Meisterwerk des für München so bedeutenden Komponisten. Zuvor hat ATTACCA, das Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, seinen großen Auftritt: Es eröffnet das Konzert mit Claude Debussys Prélude à l'après-midi d'un faune.

Die Bühne weicht dann einer LED-Leinwand, auf der zwei Wochen später, am 10. Juli, die audiovisuelle Live-Übertragung von Giacomo Puccinis Tosca aus dem Nationaltheater stattfindet. Damit haben auch all diejenigen Gelegenheit die Neuinszenierung der diesjährigen Festspiele zu erleben, die keine Karte mehr für die Vorstellungen ergattern konnten.

Alle Informationen zu den beiden Oper für alle-Veranstaltungen finden Sie hier (PDF-Download).

UniCredit Festspiel-Nacht
Fr 25.06.2010, 20 Uhr
www.unicredit-festspiel-nacht.de
Das Programm als PDF-Download
Fünf Höfe, HVB Forum, Kardinal-Faulhaber-Straße, Salvatorkirche, Pavillon 21 MINI Opera Space
Eintritt kostenlos

 

Oper für alle: Festspiel-Konzert
Sa 26.06.2010, 20 Uhr
Oper für alle: Tosca
Sa 10.07.2010, 20 Uhr
Max-Joseph-Platz
Eintritt frei, keine Eintrittskarten erforderlich

Oper für alle dank
 

Medienpartner

        

Festspielpremieren Tosca am 28. Juni und Die schweigsame Frau am 20. Juli

Die Festspielpremiere von Tosca am 28. Juni bildet sicherlich einen der Höhepunkte der Münchner Opernfestspiele. Karita Mattila und Jonas Kaufmann sind in Luc Bondys Neuinszenierung in den beiden Hauptrollen zu erleben. Beide sind bereits „festspielerprobt“: Karita Mattila begeisterte 2008 gemeinsam mit Thomas Hampson beim Festspiel-Galakonzert, Jonas Kaufmann riss im vergangenen Jahr in der Neuproduktion von Lohengrin Publikum und Presse zu Begeisterungsstürmen hin. Fabio Luisi leitet das Bayerische Staatsorchester und das hochkarätig besetzte Sängerensemble bei der musikalischen Neueinstudierung dieses Bühnenwerks.

Nach dem fulminanten Erfolg mit der letzten Strauss-Neuproduktion Ariadne auf Naxos arbeiten Kent Nagano und Diana Damrau erneut bei der Neuinszenierung eines Werks dieses Komponisten im Prinzregententheater zusammen. Am 20. Juli feiert seine Oper Die schweigsame Frau Premiere, für deren Regiekonzept Barrie Kosky, designierter Intendant der Komischen Oper Berlin, verantwortlich zeichnet. Neben Diana Damrau in der Rolle der Aminta sind auch die weiteren Partien mit Franz Hawlata (Sir Morosus), Catherine Wyn-Rogers (Haushälterin) oder Toby Spence (Henry Morosus) vielversprechend besetzt.

Tosca
Festspielpremiere am 28.07.2010
Nationaltheater

gefördert durch


Die schweigsame Frau
Festspielpremiere am 20.07.2010
Prinzregententheater

gefördert durch
 

Konzertprogramm / Liederabende / Rollendebüts

Beim Blick ins Programm machen auch Liebhaber von Kammerkonzerten und Liederabenden zahlreiche Entdeckungen. Mit Kammermusik von Richard Strauss knüpfen die Musiker des Bayerischen Staatsorchesters an die Festspielpremiere Die schweigsame Frau an. In einer Konzertreihe präsentieren sie in unterschiedlichster Besetzung auch weniger bekannte Werke aus den frühen Schaffensjahren des Komponisten im Cuvilliés-Theater und in der Allerheiligen Hofkirche.

Eine ganz andere musikalische Seite entdeckt das Publikum an Angela Denoke. Die Sopranistin, bisher bekannt und gefeiert als Salome, Marschallin oder Marie in Wozzeck, beweist mit dem Konzert Von Babelsberg bis Beverly Hills, dass sie mühelos den Spagat zwischen E und U schafft.

Auch solo präsentieren sich die Künstler dem Festspielpublikum: bei Liederabenden mit Anja Harteros, der Donna Anna und Elsa der diesjährigen Festspiele, Agnes Baltsa, Diana Damrau, Jonas Kaufmann sowie bei einem Duoabend mit Krassimira Stoyanova und Vesselina Kasarova.

In den Produktionen sind die Festspielstars immer wieder in neuen Partien zuerleben. Zu den mit Spannung erwarteten Rollendebüts zählen Olga Guryakovas Auftritt als Elisabeth in Don Carlo (18. Juli), Anja Harteros als Donna Anna (03. Juli), Rolando Villazón als Nemorino in L’elisir d’amore (21. Juli), Mariusz Kwiecien als Conte di Almaviva (14. Juli) oder Peter Seiffert als Tannhäuser (28. Juli). Auch die Festspielneuproduktion 2009, Richard Jones’ Lohengrin, wird am 25. Juli mit neuer Besetzung wieder aufgenommen: mit Robert Dean Smith in der Titelpartie, Günther Groissböck in der Rolle des Heinrichs und Waltraud Meier als Ortrud.

Partner der Opernfestspiele


Weitere Projektpartner der Münchner Opernfestspiele

 

Kunstprojekt im Vorderhaus des Nationaltheaters: Murano & 32 Ölbilder

Ein völlig neuer Blick auf die Gemälde der Porträtgalerie wie auf die architektonische Gestaltung der Flure und Foyers des Nationaltheaters eröffnet sich dem Besucher des Kunstprojekts der Berliner Künstlerin und Bühnenbildnerin Philine Rinnert Murano & 32 Ölbilder im Vorderhaus des Nationaltheaters. 32 Künstlerbildnisse wurden von ihr ausgewählt, von ihrem ursprünglichen Ort entfernt und in einer neuen Hängung zusammengestellt: in einem Metallkubus zwischen Königssaal und Königsloge im 1. Rang, in unmittelbarer Nähe des Leuchters aus Muranoglas.

Weitere Informationen (PDF-Download)

Eröffnung: Murano & 32 Ölbilder
Fr 25.06.2010, 16 Uhr
Foyer des Nationaltheaters, 1. Rang
Eintritt frei

Neue temporäre Spielstätte für die Münchner Opernfestspiele: der Pavillon 21 MINI Opera Space

Eine Premiere der besonderen Art erlebt der Marstallplatz, der während der Münchner Opernfestspiele aus seinem Schattendasein treten wird und sich – wie der Max-Joseph-Platz bei Oper für alle – zu einem Anziehungspunkt für das städtische Leben entwickeln wird.

Am 24. Juni öffnen sich erstmals die Türen für eine Vorstellung im Pavillon 21 MINI Opera Space – die neue, temporäre Spielstätte, die die Bayerische Staatsoper gemeinsam mit MINI errichtet hat. Mit großer Spannung wurde verfolgt, wie auf dem Marstallplatz die spektakuläre Architektur von COOP HIMMELB(L)AU entstand. Der „fliegende Bau“ ist nun bereit, mit seinem Programm bis zum 25. Juli seine Strahlkraft für das urbane Leben zu entfalten. In dieser Zeit verwandeln die eingeladenen Künstler den flexibel zu bespielenden Raum in ein szenisch-musikalisches Labor, um dort mit den unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksmitteln Formen des Musiktheaters des 21. Jahrhunderts zu erforschen.
Das erste Projekt, das im Pavillon 21 MINI Opera Space zu erleben sein wird, ist Christoph Schlingensiefs Remdoogo – Via Intolleranza aus dem Operndorf in Burkina Faso. Ihm folgen, neben zahlreichen weiteren Projekten, mit den Narrenschiffen vier musikalische Umzüge, die von der italienischen Komponistin Lucia Ronchetti konzipiert wurden. Sie setzt Schauspieler, Soloinstrumente, Brass Band, Herrenchor und Passanten in Bewegung und verbindet damit mittelalterliche Prozession, italienische Straßenbanda, das Agit-Prop-Theater und zeitgenössische Straßenkultur zu einer neuen Form des Freiluft-Musiktheaters. Der Umzug endet jeweils mit einem Festspielvortrag im Pavillon 21 MINI Opera Space. Als Redner wurden Jutta Limbach, Shirin Ebadi und Bazon Brock eingeladen.
Mit Veranstaltungen wie Autokino, Nachtlesung oder Clubbing stellt die mobile Spielstätte ihre Vielseitigkeit und Flexibilität unter Beweis.



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Pavillon 21 MINI Opera Space - feierliche Inauguration am 14. Juni 2010

Pavillon 21 MINI Opera Space. © Markus Pillhofer
Mit großer Spannung wurde verfolgt, wie zwischen Olafur Eliassons Fassade des Probengebäudes der Bayerischen Staatsoper, dem historischen Marstall und der Max-Planck-Gesellschaft auf dem Marstallplatz die spektakuläre Architektur des Pavillon 21 MINI Opera Space entstand. Nun ist der vom Architekturbüro COOP HIMMELB(L)AU entworfene „fliegende Bau“ bereit, mit dem darin stattfindenden Programm vom 24. Juni bis 25. Juli seine Strahlkraft für das urbane Leben zu entwickeln.

Mit großer Spannung wurde verfolgt, wie zwischen Olafur Eliassons Fassade des Probengebäudes der Bayerischen Staatsoper, dem historischen Marstall und der Max-Planck-Gesellschaft auf dem Marstallplatz die spektakuläre Architektur des Pavillon 21 MINI Opera Space entstand. Nun ist der vom Architekturbüro COOP HIMMELB(L)AU entworfene „fliegende Bau“ bereit, mit dem darin stattfindenden Programm vom 24. Juni bis 25. Juli seine Strahlkraft für das urbane Leben zu entwickeln.

Im Rahmen seiner Inauguration am 14. Juni in Anwesenheit von Staatsintendant Nikolaus Bachler, dem Architekten Prof. Wolf D. Prix, Design Principal und CEO COOP HIMMELB(L)AU, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Dr. Wolfgang Armbrecht, General Director Brand Management MINI, gewährte der Pavillon 21 MINI Opera Space nun erstmals Einblicke in sein Inneres.

Hinter der mit Spikes besetzten Außenhülle, deren Form Assoziationen mit einem Kristall weckt, eröffnet sich ein offener, flexibel zu bespielender Raum, der den unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksmitteln keine Grenzen setzt. Er erlaubt das Erproben neuer Konstellationen und Formen, das Auflösen von Barrieren und Grenzen, das Befragen von Sichtweisen und Hörgewohnheiten und damit ein neues Erleben theatraler Vorgänge.
Im Pavillon 21 MINI Opera Space wird die Wechselwirkung zwischen der Art der Wahrnehmung in Theater und Architektur erfahrbar, so werden bereits bei seinem Betreten neue Schritte auf dem Weg des Musiktheaters im 21. Jahrhundert gegangen.

Das Potential, das in der Wandelbarkeit dieser neuen temporären Spielstätte liegt, schöpfen nicht nur die Künstler, die eingeladen wurden, sie mit den unterschiedlichsten ästhetischen Formen und Mitteln zu bespielen und in ein szenisch-musikalisches Labor zu verwandeln. Es zeigt sich auch, wenn sich der Pavillon 21 MINI Opera Space am Morgen zum Yogastudio, in der Nacht zum Club, zur Bühne für eine Lesung oder zum Autokino verwandelt wird.

Materialien 3 – letzte Ausgabe der Arbeitshefte ist erschienen

Zeitgleich zur finalen Bauphase ist die letzte Ausgabe der Publikationsreihe erschienen, die den Entstehungsprozess des Pavillon 21 MINI Opera Space auf inhaltlicher und programmatischer Ebene begleitet. In Materialien 3 eröffnen sich weitere Einblicke in den kreativen Prozess, in dem die Künstler an den Projekten arbeiten.

So finden sich darin z.B. Texte der Performance- und Videokünstlerin Katarzyna Kozyra, die das Experiment unternahm, mit Hilfe der Berliner Drag Queen Gloria Viagra und eines Vocal Coaches Operngesang und Maskenbildnerei zu erlernen, die opernhafte Welt großer Gefühle untersuchte und die Frage nach den erlaubten Bildern von Weiblichkeit stellt. Entstanden ist daraus der 13-teilige Videozyklus In Art Dreams Come True. Ein weiterer Text entschlüsselt theatrale Situationen und führt den Leser damit weiter an die von Lucia Ronchetti konzipierten musikalischen Umzüge Narrenschiffe heran, mit denen sie Elemente der mittelalterlichen Prozession, italienischer Straßenbandas, des Agit-Prop-Theaters und zeitgenössischer Straßenkultur verbindet.

Die Realisierung des Pavillon 21 MINI Opera Space und die Umsetzung seines Programms wird durch private Partner ermöglicht. Die Bayerische Staatsoper dankt MINI für die Unterstützung des Projektes, ebenso den Co-Sponsoren EADS Defence & Security und der UniCredit Group sowie dem Kuratoriumsmitglied Nachmann Rechtsanwälte.

Projektbeschreibung COOP HIMMELB(L)AU (als PDF-Download)

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Der Videocontest zu den „Toscapiraten“ läuft!

Toscapiraten
Jetzt kann jeder zum Opernregisseur werden! Ab sofort läuft der Toscapiraten-Videocontest, bei dem es die Aufgabe ist, eine der berühmtesten Arien der Operngeschichte zu verfilmen. Mitmachen kann jeder! Interpretationsgegenstand ist die Arie "Vissi d'arte" aus Giacomo Puccinis Tosca.

Jetzt kann jeder zum Opernregisseur werden! Ab sofort läuft der Toscapiraten-Videocontest, bei dem es die Aufgabe ist, eine der berühmtesten Arien der Operngeschichte zu verfilmen. Mitmachen kann jeder! Interpretationsgegenstand ist die Arie "Vissi d'arte" aus Giacomo Puccinis Tosca.

Der Form der filmischen Umsetzung sind keine Grenzen gesetzt: Ob assoziativ, als Animation oder nachgespielt, ob als schlichtes One-cut-Video mit dem Handy gefilmt oder aufwändig am Computer erstellt.

Ab sofort sind unter www.staatsoper.de/toscapiraten alle nötigen Infos, die Arie zum Herunterladen, der Text, eine Inhaltsangabe der Oper sowie ein Formular zum Upload des Films verfügbar. Die Preisvergabe und das Screening der besten Videos findet am 10. Juli im Pavillon 21 MINI Opera Space statt.

Für den Gewinner des ersten Preises winken Karten für die Vorstellung von Tosca am 15. Juli im Nationaltheater, eine künstlerische Veröffentlichung in Max Joseph, dem Magazin der Bayerischen Staatsoper, sowie ein vom Fotokünstler Hendrik Kerstens signiertes Tosca-Plakat.

In der Jury sitzen der Medienkünstler Klaus vom Bruch, der Direktor des Münchner Kunstvereins Bart van der Heide sowie Staatsintendant Nikolaus Bachler.

www.staatsoper.de/toscapiraten

01.06.2010

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Premiere am 07. Juni: Medea in Corinto

Hans Neuenfels. © Monika Rittershaus
Nadja Michael wird sich in dieser Neuproduktion der unter der Regie von Hans Neuenfels der Aufgabe stellen, den Charakter der unmenschlichen Rächerin auf der Bühne zu verkörpern. Mit seiner Inszenierung von Medea in Corinto debütiert Hans Neuenfels an der Bayerischen Staatsoper. Für die musikalische Neudeutung dieses Werks zeichnet mit Ivor Bolton ein Dirigent verantwortlich, der seine Vielseitigkeit und sein Einfühlungsvermögen schon bei einigen Neuproduktionen unter Beweis stellen konnte.

Mit der Premiere von Medea in Corinto am 7. Juni wird das Repertoire der Bayerischen Staatsoper um das wichtigste Werk eines großen Komponisten bereichert, der erst seit wenigen Jahren langsam wiederentdeckt wird: Giovanni Simone Mayr, 1763 in der Nähe von Ingolstadt geboren, avancierte in seiner Wahlheimat Italien zu einem der bekanntesten Musikdramatiker Europas und gilt als der maßgebliche Wegbereiter des Belcanto. Zu seinen bekanntesten Schüler zählt Gaetano Donizetti.

Die Musik dieser Medea-Version verschafft sich – nachdem sie fast 200 Jahre kaum gespielt wurde – langsam wieder ihr Recht. Trotz der Unbehaglichkeit des Stoffes, in dessen Mittelpunkt eine auch heute noch heute unfassbare Tat steht: Weil ihr Mann Jason sie für die korinthische Königstochter Kreusa verlassen will, bringt die Zauberin Medea außerhalb jeglicher geistiger und körperlicher Kontrolle ihre Kinder um. Seit der Antike ist der Medea-Stoff zu einem Topos entgrenzter mütterlicher Grausamkeit geworden, bei der sich die Liebe in Gewalt wendet und die Regeln menschlicher Bindung außer Kraft setzt. Ihre magischen und dämonischen Kräfte, ihr seherisches Wissen zeichnen Medea als Figur, die Urängste auslöst und daher aus der gesellschaftliche Ordnung verdammt gehört.

Nadja Michael wird sich in der Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper unter der Regie von Hans Neuenfels der Aufgabe stellen, diesen Charakter der unmenschlichen Rächerin auf der Bühne zu verkörpern. Mit seiner Inszenierung von Medea in Corinto debütiert Hans Neuenfels an der Bayerischen Staatsoper und knüpft dafür an eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Anna Viebrock (Bühne) und Elina Schnizler (Kostüme) an. Für die musikalische Neudeutung dieses Werks zeichnet mit Ivor Bolton ein Dirigent verantwortlich, der seine Vielseitigkeit und sein Einfühlungsvermögen schon bei einigen Neuproduktionen der Bayerischen Staatsoper unter Beweis stellen konnte.

Unter seiner musikalischen Leitung singen Ramón Vargas (Giasone), Alek Shrader (Egeo), Alastair Miles (Creonte), Elena Tsallagova (Creusa).

Mehr über den Komponisten Giovanni Simone Mayr, sein Leben und sein Werk vermittelt ein Audioporträt, u.a. mit dem Dirigenten dieser Neuproduktion, Ivor Bolton, und Alek Shrader, dem Darsteller des Egeo, das in der Reihe Bayerische Staatsoper im Podcast zur Verfügung steht.

Einführungsmatinee „Medea in Corinto“
So 30.05.2010, 11.00 Uhr

Giovanni Simone Mayr
Medea in Corinto
Premiere Mo 07.06.2010
Weitere Vorstellungen Do 10.06.2010, So 13.06.2010, Mi 16.06.2010, So 20.06.2010
Münchner Opernfestspiele Di 29.06.2010
Nationaltheater

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Die unmögliche Enzyklopädie extra: Freundschaft

Die unmögliche Enzyklopädie extra: Freundschaft
Am 25. Mai lädt die Dramaturgie der Bayerischen Staatsoper wieder ins Vorderhaus des Nationaltheaters, um einen Begriff des Musiktheaters aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten: dieses Mal geht es um die Freundschaft.

Am 25. Mai lädt die Dramaturgie der Bayerischen Staatsoper wieder ins Vorderhaus des Nationaltheaters, um einen Begriff des Musiktheaters aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten: dieses Mal geht es um die Freundschaft.

Oscar Wilde meinte zu wissen: Freundschaft ist viel tragischer als Liebe, weil sie länger dauert, mehr noch: sie versucht diese zu überdauern. Freundschaft ist die höchstmögliche Stufe einer Verbindung, die bis in den Tod anhält, wie im Falle von Orsini und Gennaro in Lucrezia Borgia. Don Carlos und Posas Freundschaft zerbricht an den eigenen politischen und moralischen Ansprüchen. Hingegen scheitert die Freundschaft zwischen Onegin und Lenski, weil sie sich ihre Gefühle nicht mitteilen können.
Männerfreundschaft – na klar, doch die Frauen? Was ist die Verbindung etwa der Frauen in den Dialogues des Carmélites? Freundschaft, Glaubensgemeinschaft, Gottesfurcht – Zweckgemeinschaft gegen Angst, oder doch Seelenfreundschaft bis zum gemeinsamen Tod?

Sänger, Instrumentalisten, Experten verschiedenster Sachgebiete und viele Mitwirkende mehr werden einen Abend lang im ganzen Vorderhaus des Nationaltheaters dem Begriff der Freundschaft nachspüren. Unterhaltsam und informativ, performativ und musikalisch soll das Thema angegangen werden. Zum ersten Mal in der Enzyklopädie-Reihe werden auch kleine Opernszenen gezeigt.

Mitwirkende u.a.
Hans Joachim Kreutzer
Armin Nassehi, Lehrstuhl für Soziologie an der LMU München
Ulrich Pfisterer, Lehrstuhl für allgemeine Kunstgeschichte unter besonderer Berücksichtigung der Kunst Italiens

Steven Humes, Mitglieder des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, LazArt Quartett u.a.

Mit Szenen aus und szenische Installationen inspiriert von Webers Der Freischütz, Verdis Macbeth und Don Carlo, Tschaikowskis Eugen Onegin und Schostakowitschs Streichquartett Nr. 3
Inszeniert von den Spielleitern der Bayerischen Staatsoper

Die unmögliche Enzyklopädie extra: Freundschaft
Di 25. Mai 2010, 20 Uhr
Einlass: 15 Minuten vor Beginn
Vorderhaus des Nationaltheaters

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Neu auf DVD: Richard Wagners Lohengrin

DVD Lohengrin
Es war das Ereignis der letztjährigen Münchner Opernfestspiele: Richard Jones' Neudeutung von Wagners Lohengrin, dirigiert von Generalmusikdirektor Kent Nagano. In den Hauptrollen: Jonas Kaufmann und Anja Harteros.

Es war das Ereignis der letztjährigen Münchner Opernfestspiele: Richard Jones' Neudeutung von Wagners Lohengrin, dirigiert von Generalmusikdirektor Kent Nagano. Doch nicht nur Regie und musikalische Leitung sorgten für großes Aufsehen, sondern auch Jonas Kaufmanns Interpretation der Titelrolle. Gemeinsam mit Anja Harteros, der Elsa dieser Neuproduktion, wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Sänger des Jahres gewählt. Nun ist die Dokumentation dieser Aufführung aus dem Nationaltheater auf DVD zu haben.

Als „Meditation über das Scheitern“ sieht Regisseur Richard Jones Wagners Lohengrin. Seine Inszenierung beginnt mit einem Wunschtraum, mit einer Phantasie Elsas. Diese ersehnt sich eine gemeinsame Zukunft mit ihrem erhofften Retter – visualisiert durch eine starke Metapher: den Bau eines gemeinsamen Hauses. Doch diesem kleinen Glück wird kein guter Ausgang beschieden sein...

Richard Wagner
Lohengrin
2 DVDs, 207 Minuten
Decca Music Group Limited/Unitel Classica
In deutscher Sprache mit deutschen, englischen, französischen, spanischen und chinesischen Untertiteln. Mit 27-seitigem Booklet

gefördert durch
 

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Die Neuproduktionen der Spielzeit 2010/2011

 
Mit sechs Neuproduktionen von Mozart bis Messiaen forscht die Bayerische Staatsoper in der kommenden Saison den Begriffen „unfrei“ und „frei“ nach.

Die Bayerische Staatsoper präsentiert in der Spielzeit 2010/2011 sechs Premieren, daneben ein Repertoire, das sich durch eine Auswahl aus rund 30 Werken der Musiktheatergeschichte auszeichnet. Zwei elementare Gegensätze spannen den Bogen über die nächste Spielzeit: Zwischen den Dichotomien „unfrei“ und „frei“ entsteht ein Assoziationsraum zu diesen beiden grundlegenden Zuständen des menschlichen Daseins. In den Stoffen und Geschichten der sechs Opernpremieren wird diesen fundamentalen Existenzformen nachzuspüren sein.

Rusalka
Antonín Dvořák
Premiere am 23.10.2010

Für die Eröffnungspremiere am 23. Oktober erarbeitet Regisseur Martin Kušej nach Verdis Macbeth nun mit Antonín Dvořáks Rusalka die szenische Interpretation einer Oper des slawischen Repertoires. Die faszinierenden Klangwelten, seine liedhaften und hochdramatischen Momente ließen das Werk zu einer der erfolgreichsten tschechischen Opern werden.
Rusalka fühlt sich gefangen in ihrer Welt, aus der sie nicht entkommen kann. Sie ist bereit, ihre Unsterblichkeit für eine menschliche Seele aufzugeben, um die Liebe des Prinzen zu erlangen. Bezahlen muss sie dafür mit ihrer Stimme. Verstummt und befreit aus ihrer dunklen Welt, muss sie mit ansehen, wie der Prinz eine fremde Frau ihr vorzieht – zu ihrer beider Verhängnis. Sie kann nicht leben, sie kann nicht sterben und verhilft dem Prinzen am Ende dennoch mit einem „rettenden“ Kuss zu seinem Tod.
Der tschechische Dirigent Tomáš Hanus, der vergangenen Spielzeit mit Janáčeks Jenůfa erfolgreich an der Bayerischen Staatsoper debütierte, übernimmt die musikalische Leitung, unter der Nina Stemme in der Titelpartie und Klaus Florian Vogt als Prinz zu erleben sein werden.

Fidelio
Ludwig van Beethoven
Premiere am 21.12.2010

Für die Neuinszenierung von Beethovens einziger fertig gestellter Oper Fidelio – eine musikalische Grenzüberschreitung zwischen Singspiel und theatraler Symphonie – hebt sich am 21. Dezember erstmals der Vorhang im Nationaltheater. Der Zuschauer erlebt in diesem Werk das Leuchten einer Utopie in Form eines Schlusschors, der nicht nur für Freiheit und Gerechtigkeit steht, sondern zugleich gegen die Ängste und Schranken des menschlichen Daseins ansingt. In ihm gipfelt die Suche Leonores nach ihrem Mann Florestan, der in einem Hochsicherheitstrakt des Gouverneurs Don Pizarro gefangen gehalten wird. Eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit aus der Epoche der Französischen Revolution basiert.
Szenisch umgesetzt wird diese von dem katalanischen Regisseur Calixto Bieito, dessen Arbeiten wohl wie die kaum eines anderen für Diskussionen gesorgt haben, und der nun erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu Gast ist. Unter der musikalischen Leitung von Daniele Gatti ist ein hochkarätig besetztes Sängerensemble zu erleben. Jonas Kaufmann übernimmt nach seinem umjubelten Lohengrin-Debüt mit Florestan eine Rolle in einer weiteren Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper. Ebenso Anja Kampe, die mit ihrer stimmlichen wie darstellerischen Darstellung der Senta in Der fliegende Holländer vom Publikum und Presse begeisterte.

L'Enfant et les sortilèges / Der Zwerg
Maurice Ravel / Alexander Zemlinsky
Premiere am 27.02.2011


Der dritte Premierenabend der Spielzeit 2010/11 am 27. Februar stellt zwei Märchenstoffe einander gegenüber, die zwar beide im 20. Jahrhundert vertont wurden, jedoch in ihrer musikalischen Sprache völlig unterschiedlich sind. Maurice Ravels L'Enfant et les sortilèges lässt aus Jazz, Operettentönen, Belcantoklängen und Exotisierendem eine zauberhafte Phantasiewelt für eine Erzählung von Sidonie Gabrielle Colette entstehen. Das Kind, das aus Wut gegen die Welt der Erwachsenen sein Zimmer verwüstet, erlebt plötzlich, wie seine Gegenstände lebendig werden und ihm wegen seiner Aggressivität feindlich gesinnt sind. Erst durch eine liebevolle Geste des Kindes werden auch die Gegenstände wieder versöhnlich.
Für das „tragische Märchen für Musik“ Der Zwerg des Wiener Komponisten Alexander Zemlinsky, der privat und künstlerisch Gustav Mahler nahestand, lieferte hingegen eine Erzählung von Oscar Wilde die Grundlage.
Der Zwerg freut sich, dass er persönlich der Prinzessin zu ihrem Geburtstag gratulieren darf und ahnt nicht, dass er lediglich zur Erheiterung der Festgesellschaft seine Hässlichkeit zur Schau stellen soll. Noch nie hat er sich im Spiegel gesehen. Als er das böse Spiel begreift, bricht er tot zusammen.
Der polnische Regisseur und Leiter des TR Warszawa Grzegorz Jarzyna, der mit seinen Theaterarbeiten europaweit für Aufsehen sorgt, stellt sich mit der Inszenierung dieses Doppelabends erstmals an der Bayerischen Staatsoper vor. Die musikalische Interpretation der beiden Werke übernimmt Generalmusikdirektor Kent Nagano, der zuletzt mit der Neuinszenierung von Poulencs Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper einen großen Erfolg mit einer Oper des 20. Jahrhunderts feiern konnte.

I Capuleti e i Montecchi
Vincenzo Bellini
Premiere am 27.03.2011

Was Vincenzo Bellini und sein Librettist Felice Romani in I Capuleti e i Montecchi freisetzen, ist eine typisch romantische Heldengeschichte und hat nichts mehr mit Shakespeares Romeo und Julia gemein. Im Mittelpunkt steht der gebrochene Held, der sich gegen einengende gesellschaftliche Strukturen auflehnt und als Außenseiter und Rebell seinen Idealen treu bleibt. Ein solcher ist Romeo. Er will seinen eigenen, dem Gefühl folgenden Weg gehen – direkt in den tragischen Tod mit seiner geliebten Giulietta. Bei Bellini verkörpert ein Mezzosopran die Figur des Romeo: Vesselina Kasarova übernimmt die Partie in der Münchner Neuinszenierung, die am 27. März Premiere feiert. Zwei aus Frankreich stammende Künstler zeichnen für die musikalische und szenische Umsetzung verantwortlich und geben damit ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Yves Abel, der sich neben seinen weltweiten Engagements vor allem auch durch die Gründung der Opéra Français de New York einen Namen gemacht hat. Regie führt Vincent Boussard, der zuletzt mit einer betörenden Inszenierung von Händels Agrippina an der Berliner Staatsoper für Aufsehen sorgte. Auch die Kostüme stammen aus  französischer Hand: Mit Christian Lacroix werden sie von einem der großen Modeschöpfer der Haute Couture entworfen.

Saint François d’Assise
Olivier Messiaen
Festspiel-Premiere am 01.07.2011

Mit seiner zweiten Neuproduktion der Spielzeit 2010/2011, Messiaens Saint François d’Assise am 01. Juli, dirigiert Kent Nagano die Oper eines Komponisten, dem er in außergewöhnlicher Weise verbunden ist. Für die Uraufführung seines ersten und einzigen Bühnenwerks im Jahr 1984, ernannte ihn Messiaen zum Assistenten Seiji Ozawas. So waren es vor allem die Interpretationen seiner Werke, mit denen sich Kent Nagano einen Namen als einer der gegenwärtig bedeutendsten Dirigenten französischer Musik des 20. Jahrhunderts gemacht hat.
Der tief gläubige Komponist, der mit seinem gesamten Oeuvre seine Zuhörer einlädt, das Mysterium des Glaubens zu erfahren, schreibt eine über fünfstündige Oper über einen Ordensgründer und Heiligen des 13. Jahrhunderts: den heiligen Franziskus von Assisi. Die wie in einer mittelalterlichen Miniatur oder bei einem Kirchenfenster in acht Stationen erzählte Geschichte um den Heiligen ist für Messiaen jedoch vor allem ein Ausgangspunkt für eine großangelegte musikalische Meditation über die Spiritualität des modernen Menschen, seinen Weg durch Angst und innere Finsternis zu einem Zustand vollkommener Gnade.
Einen szenischen Rahmen zu schaffen, in dem sich diese entfalten kann, dieser Aufgabe wird sich der österreichische Aktionskünstler Hermann Nitsch widmen. Mit seinem seit Jahrzehnten konsequent entwickelten Orgien-Mysterien-Theater verfolgt auch er das Ziel, wenngleich mit völlig unterschiedlichen ästhetischen Mitteln, spirituellen und religiösen Erfahrungen jenseits von Frömmelei nahezukommen. Wie auch bei Messiaen kommt dem ganzheitlichen Erlebnis, dem gemeinschaftlichen Teilen einer Erfahrung in den künstlerischen Aktionen Nitschs eine große Bedeutung zu.
Die Titelpartie in dieser Neuinszenierung übernimmt der französische Bassbariton Paul Gay. In der Rolle des Engels ist Christine Schäfer zu erleben. Sie ist nach über zehn Jahren wieder zu Gast an der Bayerischen Staatsoper, wo sie das letzte Mal als Zerbinetta auf der Bühne stand.

Mitridate, rè di Ponto
Wolfgang Amadeus Mozart
Festspiel-Premiere am 21.07.2011

Mit Mozartwochen beginnt die Spielzeit 2010/11 und auch an deren Ende wird der für München so bedeutende Komponist noch einmal gefeiert: mit der Neuinszenierung seine Oper Mitridate, rè di Ponto am 21. Juli im Prinzregententheater.
Die erste große Auftragskomposition des damals erst 14-Jährigen für die Mailänder Scala war ein großer Erfolg. Vor allem die musikalische Charakterisierung der Figuren in all ihren Nöten und Hoffnungen sind Zeugnis des für viele ungeheuerlichen Talents des Salzburger Jugendlichen. Dass der Stoff um den historischen König von Pontus eine besondere biografische Parallele zu Mozart zieht, ist spannend: Denn der Kern des Dramas stellt die konfliktgeladene Emanzipation der Söhne Mitridates, Sifare und Farnace, von ihrem dominanten Vater dar, die erst im Tod des Mitridate eine – auch den Konventionen der Zeit geschuldete – Aussöhnung erfährt.
Nach seiner poetischen und warmherzigen Inszenierung von L’elisir d’amore, mit der er vergangene Spielzeit für sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper gefeiert wurde, stellt David Bösch hier nun mit Mitridate ein zweites Mal das Regiekonzept für eine Oper vor. Im Orchestergraben steht dem jungen Regisseur ein Dirigent zu Seite, der als ausgewiesener Mozartexperte gilt und in München schon viele Neuproduktionen erfolgreich geleitet hat: Ivor Bolton.


14. April 2010

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Debüts und Rollendebüts in der Spielzeit 2010/2011

 
Die Vielzahl der Debüts und Rollendebüts sowie die Mischung von Stars von internationalem Renommee und jungen Nachwuchssängern zeichnet auch diese Spielzeit wieder die Besetzungen der einzelnen Opernproduktionen aus: Nahezu 40 Debüts und mehr als doppelt so viele Rollendebüts sind bei den Vorstellungen des nächsten Jahres auszumachen.

Die Vielzahl der Debüts und Rollendebüts sowie die Mischung von Stars von internationalem Renommee und jungen Nachwuchssängern zeichnet auch diese Spielzeit wieder die Besetzungen der einzelnen Opernproduktionen aus: Nahezu 40 Debüts und mehr als doppelt so viele Rollendebüts sind bei den Vorstellungen des nächsten Jahres auszumachen.

Zu den am spannungsvollsten erwarteten gehören sicherlich der Auftritt von Anna Netrebko als Adina in L’elisir d’amore (11. Mai), Angela Denokes Darstellung der Jenůfa (29. Oktober) und der Kundry (Parsifal, 17. April) oder Christopher Maltmans Don Giovanni (14. November). Auch Anja Harteros ist in einer neuen Rolle an der Bayerischen Staatsoper zu erleben: Sie verkörpert hier erstmals die Feldmarschallin (Der Rosenkavalier, 02. Juni). Nina Stemme, die erst in der vergangenen Spielzeit als Senta ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper feierte, kommt 2010/2011 nicht nur in der Neuproduktion von Rusalka wieder zurück auf die Bühne des Nationaltheaters: Sie übernimmt außerdem die weibliche Titelpartie in Tristan und Isolde (27. Juli). An ihrer Seite gibt Ben Heppner sein Rollendebüt als Tristan, der nach seiner eindrucksvollen Vorstellung des Lohengrin vor sechs Jahre auf die Bühne des Nationaltheaters zurückkehrt. In dieser Oper ist er auch in der nächsten Saison wieder zu erleben, nun aber in der Inszenierung  von Richard Jones. Diese wartet noch mit weiteren vielversprechenden Neubesetzungen auf: In den Festspielvorstellungen übernimmt Peter Seiffert die Titelpartie, neben Adrianne Pieczonka, die hier als Elsa ebenso ihr Rollendebüt feiert wie Waltraud Meier als Ortrud (02. Juli).

Auch am Pult des Bayerischen Staatsorchesters sorgen einige Erstdirigate für neue Eindrücke und damit eine frische Sicht auf die Opern des  Repertoires. Kirill Petrenko, der in der letzten Spielzeit mit einem wunderbar farbenreichen und ausdrucksstarken Dirigat der Neuproduktion von Jenůfa beeindruckte, kommt nun für eine Wiederaufnahme von Tosca (05. Mai) wieder zurück nach München. Die musikalische Leitung der diesjährigen Festspielneuproduktion wird Fabio Luisi innehaben. Er dirigiert dann in der kommenden Spielzeit an der Bayerischen Staatsoper erstmals Così fan tutte (20. September).

14. April 2010

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Das Konzertprogramm des Bayerischen Staatsorchesters in der Spielzeit 2010/2011

Generalmusikdirektor Kent Nagano
Noch vor Beginn der neuen Spielzeit wird das Bayerische Staatsorchester in den Konzertsälen von 13 europäischen und russischen Städten zu Gast sein. Danach entfaltet sich ein reiches Angebot aus Akademie-, Kammer- und Sonderkonzerten. Außerdem findet wieder das OktoberMusikFest statt.

Noch bevor die neue Spielzeit im Nationaltheater eröffnet wird, wird das Bayerische Staatsorchester bei einer Tournee im September 2010 unter der Leitung von Kent Nagano in den Konzertsälen von 13 europäischen und russischen Städten zu Gast sein. Im Gepäck haben sie ein Programm mit Werken u.a. von Bruckner, Beethoven und Strauss, das in Grafenegg, Essen, Bonn, Berlin, Baden-Baden, Besançon, Verona, Meran, Rimini, Gent, Hamburg, St. Petersburg und Moskau zur Aufführung kommen wird.

Wieder zurück in München entfaltet das Bayerische Staatsorchester sein Angebot aus Akademie-, Kammer- und Sonderkonzerten, dessen Reichhaltigkeit es besonders im Rahmen des OktoberMusikFestes unter Beweis stellt, das wie im  letzte Jahr wieder in Zusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft stattfinden wird. Konzipiert wurde ein Veranstaltungsreihe mit Konzerten und Vorträgen unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne. Erscheinungen am Himmel – Die Welt im Klang“. Im Abschlusskonzert am 10. November dirigiert Kent Nagano Schönbergs „Pierrot Lunaire“ und Mozarts „Jupiter“-Symphonie. 

Kent Nagano hat darüber hinaus bei vier weiteren Konzerten die musikalische Leitung inne: Neben dem Festspiel-Konzert „Oper für alle“ steht er bei drei Akademiekonzerten am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Nachdem in den vergangenen Spielzeiten ein Schwerpunkt auf der Aufführung von Symphonien Anton Bruckners in ihrer Urfassung  begonnen wurde, werden 2010/11 gleich zwei große Werke von  Johannes Brahms zu hören sein: Die Symphonie Nr. 4 e-Moll sowie „Ein deutsches Requiem“ mit Soile Isokoski (Sopran), Christian Gerhaher (Bariton) und dem Windsbacher Knabenchor.

Außerdem sind in der kommenden Spielzeit u.a. Marc Albrecht (31. Oktober) und Fabio Luisi (10. Januar) bei Akademiekonzerten auf dem  Konzertpodium zu Gast beim Bayerischen Staatsorchester. Die Solisten in den von ihnen dirigierten Konzerten sind Baiba Skride mit Sofia Gubaidulinas Violinkonzert Nr. 1 „Offertorium“ sowie Arabella Steinbacher mit Paul Hindemiths Violinkonzert.



14. April 2010

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Pavillon 21 MINI Opera Space mit neuer Publikationsreihe zum Entstehungsprozess und zusätzlichen Veranstaltungen

Materialien 1
Das Entstehen des Pavillons und seiner Projekte wird nun von monatlich erscheinenden Arbeitsheften begleitet, die einen Einblick in die Gedankenwelten und die Arbeitsweisen der eingeladenen Künstler geben. Um den Pavillon 21 MINI Opera Space über die bereits angekündigten Veranstaltungen hinaus zu einem neuen Anziehungspunkt im urbanen Leben Münchens zu machen, wurde gemeinsam mit MINI ein zusätzliches, vielseitiges Programm entwickelt.
Mit dem Pavillon 21 MINI Opera Space feiert am 24. Juni 2010 eine neue temporäre Spielstätte der Bayerischen Staatsoper ihre Eröffnung. Auf dem Marstallplatz hat der Aufbau dafür bereits begonnen. Das Entstehen des Pavillons und seiner Projekte wird nun von monatlich erscheinenden Arbeitsheften begleitet, die einen Einblick in die Gedankenwelten und die Arbeitsweisen der eingeladenen Künstler geben.

Um den Pavillon 21 MINI Opera Space über die bereits angekündigten Veranstaltungen hinaus zu einem neuen Anziehungspunkt im urbanen Leben Münchens zu machen, wurde gemeinsam mit MINI ein zusätzliches, vielseitiges Programm entwickelt: Hier wird der Marstallplatz zum Autokino oder zum Austragungsort eines Video-Contests, werden die Nachtschwärmer mit Clubbing und einer Lesenacht und die Frühaufsteher mit Singen, Yoga und Tanzen angelockt.

Der Vorverkauf für die Veranstaltungen im Pavillon 21 MINI Opera Space hat bereits begonnen. Tickets zu EUR 8-48 sind unter www.staatsoper.de erhältlich.

Neue Publikationsreihe: Arbeitshefte

Mit dem Pavillon 21 MINI Opera Space wird der Platz hinter dem Nationaltheater zu einem Anziehungspunkt für das urbane Leben, dessen kreatives Potenzial wiederum Impulse in die ganze Stadt aussenden möchte. In den von Coop Himmelb(l)au entworfenen Raum lädt die Bayerische Staatsoper gemeinsam mit MINI internationale Künstler ein, Grenzen der Wahrnehmung und der Genres zu überschreiten und mit ihren Ausdrucksmitteln neue Formen des Musiktheaters und Design, Film oder Wellness zu erproben.

Um an den Entwicklungen in dieser Werkstatt teilzuhaben und einen offenen, künstlerischen Austausch anzuregen, publiziert die Bayerische Staatsoper im Vorfeld der Eröffnung drei Arbeitshefte – Materialsammlungen mit Interviews, Probenberichten, Skizzen und Entwürfen, die einen Einblick in den Arbeitsprozess der eingeladenen Künstler geben.

Die erste Ausgabe ist nun erschienen. In ihr kommen auch Staatsintendant Nikolaus Bachler und der Architekt Wolf D. Prix zu Wort, um ihre Visionen und Ideen von der Verbindung zwischen Architektur und Theater und ihrer Rolle bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes darzulegen.
Welche Bedeutung der Pavillon 21 MINI Opera Space für ihr Projekt Narrenschiffe hat, erzählt die italienische Komponistin Lucia Ronchetti. Sie kuratiert vier musikalische Prozessionen mit Solisten, Blasorchestern, Chören und Passanten, die das Gebäude als Zielpunkt einer Bewegung durch die Stadt erobern.

Techniken der Geheimdienstarbeit und deren Eindringen in das Private sind das Thema bei Intrigo Internazionale (KV 492). In einer „Fiktion für Agenten und Tasteninstrumente“ werfen der Autor und Regisseur Johannes Müller sowie seine Ausstatterin Philine Rinnert einen Blick auf internationale Intrigen und die Jagd nach einem geheimnisvollen Koffer. Einige erste Zeichen dieser Spurensuche hinterlässt das Spionageteam im Arbeitsheft.

Weniger verschlüsselt geht es bei About us zu. Teenager mit unterschiedlichem kulturellen, sozialen und nationalen Hintergrund erzählen mit einem Musiktheaterstück von ihren Gedanken, Visionen und Träumen. Im eben erschienenen Arbeitsheft ist ein erstes Eintauchen in diese Erlebniswelten möglich, der Komponist Elliott Sharp gibt einen Einblick in sein Spielmaterial.

Ihr persönliches Exemplar des Arbeitsheftes können Sie über presse@st-oper.bayern.de bestellen.

Weitere Veranstaltungen im Pavillon 21 MINI Opera Space

Neben den bereits veröffentlichten Projekten wird der Pavillon 21 MINI Opera Space das Publikum noch mit weiteren Veranstaltungen auf den zentralen und dennoch etwas abseits gelegenen Marstallplatz locken, der damit zum offenen und lebendigen Ort der Begegnung wird.

Das kulturelle Engagement von MINI folgt dem Leitgedanken des „Creative Use of Space“. Hier geht es vor allem um die maximale Nutzungsmöglichkeit von minimalen Raumkonzepten, welches sich seit Markengründung in der Designphilosophie von MINI widerspiegelt. Der Pavillon 21 MINI Opera Space ist daher eine ideale Plattform, Kreativität auf sehr begrenztem Raum entstehen zu lassen.

Dabei kann der Pavillon 21 MINI Opera Space seine ganze Vielseitigkeit unter Beweis stellen: er bietet einen außergewöhnlichen Rahmen für die MINI Nachtlesung am  23. Juli, verwandelt sich jeden Samstagabend in die MINI Music Lounge, in der bei wohl einzigartiger Clubatmosphäre renommierte DJ-Acts zu Gast sein werden oder in das STUDIO 21, das mit Sing-, Tanz- und Yogastunden die Frühaufsteher anlockt.

Am 10. Juli wird der Pavillon 21 MINI Opera Space von den Toscapiraten geentert. Bild und Tonsignal der „Oper für alle“ -Übertragung von Tosca werden angezapft und jungen Videokünstlern zu Verfügung gestellt. Diese mischen live und simultan noch einmal eigenes Material unter die Bilder und verfremden die Oper damit zum eigenen Kunstobjekt.

Das Autokino wird auf dem Marstallplatz mit einer neuen Variante des Filmgenusses unter freiem Himmel gefeiert: Das eigene Auto bleibt in der Garage, dafür werden MINI Cabrios zum Kinosessel. Gezeigt werden Filme von Studenten und Absolventen der Hochschule für Film und Fernsehen München und besondere MINI Spots.

Die Termine im Überblick

3./10./17./24. Juli
MINI Music Lounge.
Jeden Samstag Abend verwandelt sich der Pavillon 21 MINI Opera Space in den Must-See Club dieses Sommers mit renommierten DJ-Acts in wohl einzigartiger Loungeatmosphäre.

3. Juli
MINI meets STROKE.
Urban Street Art ist Teil einer dynamischen Kulturentwicklung. Hype, Trend oder Subkultur? Bei dieser Veranstaltung, in Zusammenarbeit mit der Urban Art Messe STROKE, kann man sich mit einer Ausstellung und Life Painting ein eigenes Bild machen.

10. Juli
Toscapiraten („Oper für alle“)
Junge Videokünstler erzählen ihre Version der Geschichte der Tosca: Live, simultan und einmalig mischen sie Bild- und Tonmaterial der Live-Übertragung und verfremden es zusätzlich mit eigenem Material

29. Juni – 16. Juli, jeweils von 8.00 bis 9.00 Uhr
STUDIO 21
Yoga-, Sing- und Tanzstunden erwarten alle Fitness-Interessierten.
29. Juni – 02. Juli: STUDIO 21 Tanzen mit Magdalena Padrosa (Leiterin Opernballett)
06. Juli – 09. Juli: STUDIO 21 Singen mit Stellario Fagone (stellvertretender Chordirektor)
13. Juli – 16. Juli: STUDIO 21 Yoga zusammen mit Yivamukti Yoga München

19. Juli
MINI Autokino
MINI Cabrios werden zum Kinosessel für anspruchsvollen Filmgenuss unter freiem Himmel mit Beiträgen der Hochschule für Film und Fernsehen und MINI Spots.

23. Juli
MINI Nachtlesung
Für all die Liebhaber des geschriebenen Wortes.

Der Vorverkauf für die Veranstaltungen im Pavillon 21 MINI Opera Space hat bereits begonnen. Tickets zu EUR 8-48 sind unter www.staatsoper.de erhältlich.

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9. April 2010

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Electronic Press Kit für Neuinszenierung Dialogues des Carmélites

Dialogues des Carmélites. Susan Gritton, Bernard Richter
Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper ein EPK (electronic press kit) mit Filmmaterial zur Produktion an. Dieser Service wird ab sofort für jede Neuinszenierung zur Verfügung stehen!

Am 28. März wird Francis Poulencs faszinierende Oper Dialogues des Carmélites zum ersten Mal überhaupt an der Bayerischen Staatsoper zu hören sein! Die musikalische Neuinterpretation dieses Bühnenwerkes übernimmt Generalmusikdirektor Kent Nagano, einer der gegenwärtig bedeutendsten Dirigenten französischer Musik des 20. Jahrhunderts. Regisseur Dmitri Tcherniakov lotet mit seiner eindringlichen Bühnensprache und seiner intensiven Darstellung der Charaktere die Wirkung der Oper in ihrer ganzen Tiefe aus.

Zur Unterstützung der Berichterstattung über diese Premiere bietet die Bayerische Staatsoper ein EPK (electronic press kit) mit Filmmaterial zur Produktion an. Dieser Service wird ab sofort für jede Neuinszenierung zur Verfügung stehen.

Das Footage setzt sich zusammen aus ausgewählten Sequenzen der Oper (ein Szenarium zur entsprechenden Einordnung wird mitgeliefert) und Interviews mit Mitwirkenden der Produktion. Für die aktuelle Produktion kommen Susan Gritton (Darstellerin der Blanche), Kent Nagano (musikalische Leitung), Dmitri Tcherniakov (Inszenierung und Bühne) zu Wort.

Der Link zum Download des Footages ist per Anfrage an presse@st-oper.bayern.de erhältlich. Für Rückfragen steht das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper gerne zur Verfügung.

Dialogues des Carmélites
Premiere am 28. März, 19.00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 01., 08., 14., 17. und 23. April
Nationaltheater

26. März 2010

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Neuer Podcast zur Premiere Dialogues des Carmélites: Francis Poulenc im Porträt

Francis Poulenc
Das Multimedia-Angebot der Bayerischen Staatsoper ist um einen ebenso informativen wie unterhaltsamen Beitrag reicher. Im Vorfeld der Neuproduktion von Francis Poulencs Dialogues des Carmélites am 28.03. wird in der neuen Folge von Bayerische Staatsoper im Podcast ein Bild des Komponisten und seines Lebens zwischen Dandytum und Katholizismus gezeichnet.
Das Multimedia-Angebot der Bayerischen Staatsoper ist um einen ebenso informativen wie unterhaltsamen Beitrag reicher. Im Vorfeld der Neuproduktion von Francis Poulencs Dialogues des Carmélites am 28.03. wird in der neuen Folge von Bayerische Staatsoper im Podcast ein Bild des Komponisten und seines Lebens zwischen Dandytum und Katholizismus gezeichnet. Obwohl Poulenc zu einer der schillerndsten Komponistenpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts zählt, kennt man ihn und seine Musik hierzulande noch viel zu wenig. Ergänzt wird der Beitrag mit vielen Auszügen aus den Werken Poulencs sowie Statements von Kent Nagano, dem Dirigenten dieser Neuproduktion, und von Staatsintendant Nikolaus Bachler!

1899 wurde Poulenc in eine wohlhabende Pariser Großbürgerfamilie hineingeboren. Nach dem Ersten Weltkrieg stieß der junge Komponist zur Groupe des Six um Jean Cocteau und Eric Satie, eine Clique junger Komponisten, die sowohl den konservativen Romantizismus in der Wagner-Nachfolge als auch die radikale Anvantgarde ablehnten. „Musik, die sich damit begnügt, den Leuten zu gefallen,“ so formulierte Poulenc denn auch sein ästhetisches Programm. Eine Haltung, die ihm viel Häme bis hin zur Skandalisierung einbrachte.

Poulencs bekannteste Oper Dialogues des Carmélites handelt von der jungen Blanche de la Force, die, beherrscht von einer unnennbaren Lebensangst, in ein Karmeliterinnenkloster eintritt. Als schließlich die Französische Revolution über die Frauengemeinschaft hereinbricht, ist Blanche zur Entscheidung um Leben oder Tod gezwungen. Francis Poulenc hat diese bewegende Geschichte um Selbstüberwindung und Angst in poetische und wirkmächtige Musik gefasst. Der Regisseur Dmitri Tcherniakov wird mit seiner eindringlich-abstrakten Bühnensprache eine heutige Geschichte der Blanche erzählen; die Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft ist.

 
Porträt Francis Poulenc

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Dieser Podcast entstand mit freundlicher Unterstützung der Evisco AG.

Francis Poulenc
Dialogues des Carmélites
Premiere am 28. März, 19.00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 01., 08., 14., 17. und 23. April
Nationaltheater

17.03.2010
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Neuinszenierung Dialogues des Carmélites am 28.03.

Dmitri Tcherniakov
1957 wurde Francis Poulencs faszinierende Oper Dialogues des Carmélites an der Mailänder Scala uraufgeführt. Nun ist sie, nach über fünfzig Jahren, am 28. März zum ersten Mal überhaupt an der Bayerischen Staatsoper zu hören!

1957 wurde Francis Poulencs faszinierende Oper Dialogues des Carmélites an der Mailänder Scala uraufgeführt. Nun ist sie, nach über fünfzig Jahren, am 28. März zum ersten Mal überhaupt an der Bayerischen Staatsoper zu hören!

Für die vierte Premiere der Spielzeit 2009/10 knüpfen Generalmusikdirektor Kent Nagano und Regisseur Dmitri Tcherniakov an ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bei Modest Mussorgskys Chowanschtschina an. Wie bei dieser Oper entsteht auch bei Dialogues des Carmélites die Dynamik und Dramatik des Werkes vorrangig durch das Aufeinandertreffen von politischen und religiösen Gruppen und deren konsequentes Verhalten innerhalb einer Zeitenwende. Die Handlung von Dialogues des Carmélites ist in einem Karmeliterkloster in Compiègne, zur Zeit der Französischen Revolution angesiedelt; Poulencs Werk behandelt also wahre historische Begebenheiten. Dmitri Tcherniakovs Inszenierung setzt jedoch ganz darauf, den Kern der Geschichte und damit ihre Aktualität erfahrbar zu machen.

Die junge Blanche de la Force, von Geburt an von Panikattacken verfolgt, flieht in die Abgeschiedenheit eines Klosters, wo sie hofft, ihre quälende Lebensangst zu überwinden und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Doch ihre Flucht erweist sich als Illusion. Die Französische Revolution macht auch vor Klostermauern nicht halt und verbietet den Nonnen die Ausübung ihrer Ordensregeln. Diese stellen sich dagegen, nehmen dafür den Märtyrertod in Kauf. Einzig Blanche nicht – sie flieht wieder, aus Todesangst. Die Standhaftigkeit, mit welcher die Schwestern ihr Martyrium antreten, lässt Blanche ihre Angst übberwinden. Durch die Entscheidung für ihre letzte Tat findet sie die lang ersehnte innere Ruhe und Erfüllung: Sie folgt den Schwestern aufs Schafott.

Kent Nagano, der sich nicht zuletzt durch seine Interpretationen von Werken Olivier Messiaens einen Namen als einer der gegenwärtig bedeutendsten Dirigenten französischer Musik des 20. Jahrhunderts gemacht hat, wird die musikalische Leitung dieser Neuproduktion übernehmen.

Dialogues des Carmélites
Premiere am 28. März, 19.00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 01., 08., 14., 17. und 23. April
Nationaltheater

09.03.2010

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Neuproduktion des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper: Rossinis La Cenerentola am 26.03.

Christopher Ward
Der ungarische Regisseur Arpád Schilling und der Dirigent Christopher Ward erkunden mit den jungen Sängerinnen und Sängern des Opernstudios die rhythmisch pulsierende Partitur von La Cenerentola aus dem Jahr 1817 und schaffen für das Cuvilliés-Theater eine eigene Version der vermeintlich bekannten Aschenputtel-Geschichte.

Die Mitglieder des Opernstudios werden nicht nur durch gezielte Unterrichts- und Trainingseinheiten auf eine Laufbahn als Opernsänger vorbereitet, in zahlreichen Einsätzen auf der Bühne sammeln sie auch praktische Erfahrung.

Zu den Höhepunkten hierbei zählt die eigene Neuproduktion einer Oper, die die jungen Sängerinnen und Sänger jede Spielzeit erarbeiten. In 2009/2010 haben sie sich Rossinis La Cenerentola vorgenommen, die Premiere wird am 26. März 2010 im Cuvilliés-Theater gefeiert.

Der ungarische Regisseur Arpád Schilling und der Dirigent Christopher Ward erkunden mit den jungen Sängerinnen und Sängern des Opernstudios die rhythmisch pulsierende Partitur von La Cenerentola aus dem Jahr 1817 und schaffen für das Cuvilliés-Theater eine eigene Version der vermeintlich bekannten Aschenputtel-Geschichte. Schillings Inszenierungen von Tschechows Die Möwe, W – Worker’s Circus (nach Büchners Woyzeck), Leonce und Lena und Home, my sweet Homeland (nach Büchners Dantons Tod) waren zu Gast in zahlreichen europäischen Theatern und auf internationalen Festivals. Neben einer aus den jeweiligen Grundkonflikten eines Stücks abgeleiteten Form beeindrucken an Schillings Theaterarbeiten die unmittelbare körperliche Präsenz der Darsteller.

La Cenerentola
Premiere am 26. März, 196.30 Uhr
Weitere Vorstellungen am  31. März, 6., 9. und 20. April
Cuvilliés-Theater

09.03.2010

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Geruch - Die unmögliche Enzyklopädie XIII

Geruch - Die unmögliche Enzyklopädie XIII
Die unmögliche Enzyklopädie geht in die 13. Folge! Nach Themen wie sammeln, Feuer oder Erscheinung dreht sich dieses Mal alles um die flüchtige Welt der Gerüche.

Die unmögliche Enzyklopädie geht in die 13. Folge! Nach Themen wie sammeln, Feuer oder Erscheinung dreht sich dieses Mal alles um die flüchtige Welt der Gerüche. Regelmäßige Besucher dieser Veranstaltungsreihe wissen es bereits: Jede Enzyklopädie lädt ein auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise ins Opernrepertoire und weit darüber hinaus. Experten und Sänger der Bayerischen Staatsoper treten auf, und das jedes Mal an einem ungewöhnlichen Ort. Dieses Mal geht es nach Obergiesing, in die Probenbühne der Bayerischen Staatsoper am McGraw-Graben.

Gerüche sind flüchtig. Sie entziehen sich konkreter Beschreibbarkeit. Vielleicht haben sie deshalb zunächst nicht viel mit der Bühnenkunst zu tun. Es mag eine Theaterluft geben, und wer sie geschnuppert hat, kann den Brettern für immer verfallen sein.
Auf anderem Weg funktioniert die Verknüpfung der Bilder und Gerüche: unser episodisches Gedächtnis verbindet Düfte mit Orten oder Personen. So lösen sie überfallartig Bilder des Abwesenden aus oder die Erinnerung beschwört halluzinatorische Geruchseindrücke: Aida gedenkt der „profumate rive“, der duftgetränkten Ufer der verlorenen Heimat. Die Rose, die Carmen Don José zugeworfen hat,  „garde toujours sa douce odeur“ und hält so noch im Arrest Josés Begierde auf die fremde Zigeunerin wach. Wozzeck sucht an Marie vergeblich Spuren der Untreue, einen Gestank, dass man „die Engel zum Himmel hinausräuchern könnt“. Der Geruchssinn des Narren hat seherische Kräfte. „Ich riech, ich riech Blut“ prophezeit er das Unglück, lange bevor Wozzeck Marie ersticht und konstatiert eine Fäulnis der ganzen Menschheit, vor der man die Nase nicht mehr verschließen kann.

Bariton Nikolay Borchev
Gäste u.a. Prof. Dr. Dietrich Wabner, N.O.R.A. International
Moderation Miron Hakenbeck, Olaf A. Schmitt
Raumgestaltung Marie Pons

Geruch - Die unmögliche Enzyklopädie XIII
Mo 15.03.2010, 20 Uhr
Probenräume am McGraw-Graben
Anfahrtsskizze

09.03.2010

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Mitwirkende für Sprechchor gesucht

Lucia Ronchetti. © Manu Theobald
Die Bayerische Staatsoper sucht Männer jeden Alters für die musikalischen Umzüge Narrenschiffe unter Leitung der italienischen Komponistin Lucia Ronchetti im Rahmen der Münchner Opernfestspiele und des Pavillon 21 MINI Opera Space.

Die Bayerische Staatsoper sucht Männer jeden Alters für die musikalischen Umzüge Narrenschiffe unter Leitung der italienischen Komponistin Lucia Ronchetti im Rahmen der Münchner Opernfestspiele und des Pavillon 21
MINI Opera Space.

Der Zeitplan gestaltet sich folgendermaßen: fünf Proben im April, zwölf Proben ab Ende Juni, vier Aufführungen (29. Juni, 06./13./20. Juli). Bei Interesse kommen Sie am Freitag, den 26. März, um 14.00 Uhr, ans Nationaltheater / Pforte Maximilianstraße.

09.03.2010

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4. Akademiekonzert des Bayerischen Staatsorchesters mit Marc Minkowski

Marc Minkowski (c) Muriel Vega
Werke von Claude Debussy, Maurice Ravel, Richard Wagner und Ernest Bloch stehen auf dem Programm der beiden Konzertabende am 1. und 2. März 2010.

Er gilt seit den 80er Jahren als einer der führenden Köpfe der Originalklangbewegung, doch wäre es ein Fehler, den Dirigenten Marc Minkowski nur auf dieses Spezialgebiet zu reduzieren: Längst ist der Franzose auch als exzellenter Interpret der Musik vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart bekannt. Einen besonderen Stellenwert indes hat in seinem Repertoire die französische Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Werke dieser Epoche stehen auch im Mittelpunkt des 4. Akademiekonzerts, das unter der Leitung Marc Minkowskis stattfindet. Claude Debussys atmosphärische Trois Nocturnes mit dem Damenchor der Bayerischen Staatsoper und Maurice Ravels Ballettmusik Ma mère l'oye zeugen von Minkowskis intensiver Beschäftigung mit der Musik des französischen Impressionismus.

Außerdem stehen noch zwei selten im Konzertsaal zu hörende Werke auf dem Programm: zum einen Richard Wagners Ouvertüre zu seiner ersten Oper Die Feen, die er im Alter von 20 Jahren schrieb, zum anderen Ernest Blochs poetisches Schelomo, im Untertitel Hebräische Symphonie genannt. Solist ist der Cellist Jérôme Pernoo. Mit ihm zusammen sorgte Marc Minkowski bereits vor zwei Jahren beim Publikum im Nationaltheater für Begeisterung: Im Gepäck hatten sie damals die rekonstruierte Originalversion von Offenbachs Cellokonzert.

4. Akademiekonzert 2009/10
Mo 01.03.2010, 20 Uhr
Di 02.03.2010, 20 Uhr
Nationaltheater

 

25.02.2010

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Wiederaufnahmen im März

W. A. Mozart: Don Giovanni. Mariusz Kwiecien
Mit Mozarts Don Giovanni und Le nozze di Figaro stehen im März zwei Wiederaufnahmen auf dem Spielplan, die auch wegen ihrer hochkarätigen Neubesetzung Aufmerksamkeit verdienen.

Bevor am 28. März Dmitri Tcherniakovs Neuinszenierung von Poulencs Dialogues des Carmélites unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano Premiere feiert, stehen im März noch zwei Wiederaufnahmen auf dem Spielplan, die auch aufgrund ihrer Neubesetzungen einen besonderen Hinweis verdienen: In Le nozze di Figaro am 07.03. gibt der Bariton Erwin Schrott in der Titelpartie sein Rollendebüt an der Bayerischen Staatsoper. Nur wenige Wochen später, am 27.03., wird er hier erstmals eine weitere der größten Baritonrollen Mozarts geben: Don Giovanni. Hier singt er an der Seite von Giuseppe Filianoti, der das Münchner Publikum zuletzt in der Neuproduktion von Donizettis L’elisir d’amore als Nemorino mitriss und der nun als Don Ottavio zu erleben ist.

Als Figaro steht Erwin Schrott gemeinsam mit Barbara Frittoli und Michael Volle auf der Bühne. Die italienische Sopranistin konnte bereits einmal in der letzten Saison in der Rolle der Gräfin brillieren. Das Münchner Publikum darf sich nun auf weitere Vorstellungen mit ihr freuen. Mit Michael Volle, der 2009 mit dem Theaterpreis FAUST ausgezeichnet wurde, und Juraj Valcuha am Pult des Bayerschen Staatsorchesters wartet Dieter Dorns Le nozze di Figaro mit weiteren Neuzugängen auf.

W. A. Mozart
Le nozze di Figaro
So 07.03.2010, Do 11.03.2010, So 14.03.2010, Fr 19.03.2010, Mo 22.03.2010
Nationaltheater

W. A. Mozart
Don Giovanni
Sa 27.03.2010, Di 30.03.2010, Sa 03.04.2010, Mi 07.04.2010, Sa 10.04.2010
Nationaltheater

 

23.02.2010

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Auszeichnung für Plakatmotive der Bayerischen Staatsoper

Plakat zu 'Don Giovanni'
Die Münchner Plakatjury hat zwei Motive der Bayerischen Staatsoper zu den besten Plakaten für das Jahr 2009 gewählt: Don Giovanni und Lucrezia Borgia.

Die Münchner Plakatjury hat zwei Motive der Bayerischen Staatsoper zu den besten Plakaten für das Jahr 2009 gewählt. Ausgezeichnet wurden die Plakate zu den Neuproduktionen Lucrezia Borgia und Don Giovanni. Letzteres ist das erste Motiv der Serie, die seit Beginn der Spielzeit von dem niederländischen Fotokünstler Hendrik Kerstens zu den Premieren der Bayerischen Staatsoper gestaltet wird.

Die Münchner Plakatjury existiert seit Anfang der 50er Jahre. Dieses Gremium trifft sich vierteljährlich, um für jeden Monat das beste Plakat aus den Bereichen Wirtschaft und Kultur auszuwählen. Zu Beginn des folgenden Jahres wird aus diesen Monatsplakaten für jede Sparte das jeweils beste Plakat des Jahres bewertet.

25.02.2010

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Einführungsmatinee zu Die Tragödie des Teufels am 14.02.

Balázs Kovalik. © Éder Vera
Bevor am 22. Februar Die Tragödie des Teufels, die neue Oper von Peter Eötvös, im Nationaltheater ihre Weltpremiere erlebt, lädt Nikolaus Bachler gut eine Woche vorher wieder zur Einführungsmatinee. Zusammen mit dem Dramaturgen Olaf A. Schmitt spricht der Staatsintendant mit Mitwirkenden der Produktion über das Werk, seine Entstehung und die bevorstehende Erstaufführung.

Bevor am 22. Februar Die Tragödie des Teufels, die neue Oper von Peter Eötvös, im Nationaltheater ihre Weltpremiere erlebt, lädt Nikolaus Bachler gut eine Woche vorher wieder zur Einführungsmatinee. Zusammen mit dem Dramaturgen Olaf A. Schmitt spricht der Staatsintendant mit Mitwirkenden der Produktion über das Werk, seine Entstehung und die bevorstehende Erstaufführung.

Mit dabei sind der Komponist Peter Eötvös sowie der Librettist Albert Ostermaier – eine Kombination, wie man sie selten auf einem Podium findet! Von der Umsetzung des Werks auf der Bühne berichtet der Regisseur Balázs Kovalik. Georg Nigl, der Lucifer der Aufführung, gibt eine kleine musikalische Kostprobe. Außerdem werden verschiedene Auszüge aus Sience-Fiction-Filmen gezeigt, die Peter Eötvös und Albert Ostermaier bei ihrer Arbeit an der Oper inspiriert haben.

Einführungsmatinee „Die Tragödie des Teufels“
So 14.02.2010, 11.00 Uhr
Nationaltheater

 

04.02.2010

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Ins Kino mit Albert Ostermaier

Ralph Fiennes in 'Strange Days'. USA 1995 © Cinetext
Zwei Vorführungen im Filmmuseum am St. Jakobs-Platz geben einen Einblick in die Welt, die den Librettisten Albert Ostermaier zur Arbeit an seinem Text für Die Tragödie des Teufels inspirierten. Der Dichter wird bei den Vorführungen anwesend sein und die Filme in Beziehung zum Opernstoff setzen.

Zwei Vorführungen im Filmmuseum am St. Jakobs-Platz geben einen Einblick in die Welt, die den Librettisten Albert Ostermaier zur Arbeit an seinem Text für Die Tragödie des Teufels inspirierten. Der Dichter wird bei den Vorführungen anwesend sein und die Filme in Beziehung zum Opernstoff setzen.

In Die Tragödie des Teufels tragen die Figuren Namen aus Science-Fiction-Stoffen. Besonders prägend für Ostermaiers Arbeit am Libretto waren die beiden Filme Soylent Green und Strange Days, die nun an zwei Terminen gezeigt werden. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über den Einfluss des Kinos auf seine Werke ist auf der Website der Bayerischen Staatsoper zu lesen, wo auch weitere Informationen zu Soylent Green und Strange Days sowie Verweise zu Inhaltsangaben zu finden sind.

Die Filme werden im englischen Original ohne Untertitel gezeigt.

Soylent Green
Fr 26.02.2010, 18.30 Uhr
Strange Days
Do 04.03.2010, 19.00 Uhr
Filmmuseum

Karten direkt beim Filmmuseum am St.-Jakobs-Platz 1 oder per Tel. 089.23 39 64 50

05.02.2010

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Uraufführung Die Tragödie des Teufels am 22. Februar

Peter Eötvös. © Priska Ketterer
Mit dem ungarischen Komponisten und Dirigenten Peter Eötvös wurde einer der herausragendsten Musiker unserer Zeit eingeladen, mit Die Tragödie des Teufels ein neues Bühnenwerk für die Bayerische Staatsoper zu schaffen und gleichzeitig bei der Einstudierung und Uraufführung am 22. Februar die musikalische Leitung zu übernehmen.

Mit dem ungarischen Komponisten und Dirigenten Peter Eötvös wurde einer der herausragendsten Musiker unserer Zeit eingeladen, mit Die Tragödie des Teufels ein neues Bühnenwerk für die Bayerische Staatsoper zu schaffen und gleichzeitig bei der Einstudierung und Uraufführung am 22. Februar die musikalische Leitung zu übernehmen. Seine Opern wie Drei Schwestern, Angels in America und jüngst Love and other demons werden bereits weltweit erfolgreich aufgeführt.

Für Die Tragödie des Teufels vertont Peter Eötvös nun einen Text aus der Feder des Schriftstellers Albert Ostermaier als „komisch-utopische“ Oper. Als Inspirationsquelle diente dem bedeutenden deutschen Dramatiker der „ungarische Faust“, Imre Madáchs Nationaldrama Die Tragödie des Menschen (1861). In diesem Stationendrama durchwandern die ersten Menschen Adam und Eva verschiedene Epochen der Menschheit und erleben die Tragödie des Menschen als Geschichte des Unrechts und Leids.

Bei Albert Ostermaier werden die historischen Räume aufgelöst. Er schafft virtuelle Räume der Simulation, die zeitlich nicht mehr eindeutig verortet sind. Der gefallene Engel Lucifer führt Adam und Eva durch eine Welt voller Konflikte, Missverständnisse und Ungewissheiten – eine Welt zwischen Spiel, Virtualität und Science-Fiction. Obwohl er alles zu lenken scheint, steht am Ende Lucifers Existenz auf dem Spiel: Das Böse löst sich von seiner Figur und diffundiert. So wird die Tragödie des Teufels auch zur Tragödie des Menschen, der das Böse nicht mehr zuordnen kann und es in sich selbst vorfindet.

Den Bühnenraum für diese neue Oper schafft das ukrainische Künstlerpaar Ilya und Emilia Kabakov. Schon in den frühen Jahren seines künstlerischen Schaffens beschäftigte sich Ilya Kabakov, zunächst als Illustrator von Kinderbüchern, eingehend mit der Verbindung von Kunst und Literatur und avancierte so zur führenden Person des Moskauer Konzeptualismus, bevor er sich dann vermehrt installativen Arbeiten widmete. Auf der Bühne des Nationaltheaters lassen Ilya und Emilia Kabakov nun eine Installation entstehen, in der der Regisseur Balázs Kovalik, Absolvent der Bayerischen Theaterakademie und seit 2007 künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper, und die Kostümbildnerin Amélie Haas die vielschichtige und groteske Tragödie des Teufels umsetzten.

Neben der Live-Übertragung der Uraufführung in BR Klassik wird die Vorstellung außerdem auch am 27.02.2010 ab 19.05 Uhr in Deutschlandradio Kultur übertragen.

Peter Eötvös
Die Tragödie des Teufels
Premiere am
Mo 22.02.2010
Weitere Vorstellungen 
Do 25.02.2010, So 28.02.2010, Sa 06.03.2010, Di 09.03.2010
Nationaltheater

 

13. Januar 2010

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Peter Eötvös und Albert Ostermaier beim Theaterforum

Albert Ostermaier. © Gluecklich/laif
Der Komponist und der Schriftsteller berichten am 18. Januar im Rahmen des Theaterforums im Gasteig von ihrer gemeinsamen Arbeit an einer neuen Oper: Die Tragödie des Teufels heißt das Werk, das am 22. Februar an der Bayerischen Staatsoper seine Uraufführung feiern wird.
Erst kommt das Wort, dann die Musik? Oder ist das Libretto doch eher „der Musick gehorsame Tochter“, wie Mozart es ausdrückte? Peter Eötvös und Albert Ostermaier, Komponist und Schriftsteller, berichten am 18. Januar im Rahmen des Theaterforums im Gasteig von ihrer gemeinsamen Arbeit an einer neuen Oper: Die Tragödie des Teufels heißt das Werk, das am 22. Februar an der Bayerischen Staatsoper seine Uraufführung feiern wird. Im Gespräch mit Bernhard Neuhoff vom BR geben sie Auskunft über ihre Zusammenarbeit, über die wechselseitige Attraktion zwischen Musik und Sprache, aber auch über die unvermeidliche Reibung zwischen den Kunstformen.

In ihrer „komisch-utopischen Oper“ schicken Albert Ostermaier und Peter Eötvös die Figuren Adam, Eva, Lucy und Lucifer durch eine Welt zwischen Spiel, Virtualität und Science-Fiction: Mann und Frau, Teufelin und Teufel sind gefangen in einem fragmentierten Universum voller Missverständnisse. Die Frage nach dem Bösen, das dem Menschen innewohnt, wird in dieser Uraufführung für das 21. Jahrhundert neu gestellt.

Das Gespräch mit Peter Eötvös und Albert Ostermaier wird am 7.2.2010 in Auszügen auf BR-Klassik gesendet. (21.05 bis 22.00 Uhr). Das Theaterforum wird von der Münchner Stadtbibliothek in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk veranstaltet.

Theaterforum
Mo 18.01.2010, 19.30 Uhr
Black Box, Gasteig
Karten: EUR 5.-/4.- (erm.) über München Ticket

13. Januar 2010
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Festspiel-Erstverkauf am 16. Januar

 
Am Samstag, den 16. Januar 2010, findet von 10.00 bis 19.00 Uhr an der Tageskasse am Marstallplatz 5 der Erstverkauf für die Münchner Opernfestspiele 2010 statt.

Am Samstag, den 16. Januar 2010, findet von 10.00 bis 19.00 Uhr an der Tageskasse am Marstallplatz 5 der Erstverkauf für die Münchner Opernfestspiele 2010 statt.

Den Höhepunkt der diesjährigen Festspiele bildet die Premiere von Tosca am 28. Juni: Mit Karita Mattila in der Titelpartie und Jonas Kaufmann als Caravadossi sind die beiden Hauptrollen mit zwei der herausragendsten Künstler der Gegenwart besetzt. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht bei dieser Premiere Fabio Luisi, Regie führt Luc Bondy. Ein begrenztes Kartenkontingent ist auch für die Aufführungen im neuen Pavillon 21 MINI Opera Space verfügbar. Diese temporäre Spielstätte bietet eine Plattform für unterschiedlichste experimentelle Veranstaltungen. Den Auftakt macht Christoph Schlingensief mit Remdoogo - Stunde Null, einem ersten Projekt aus dem Operndorf in Afrika.

Beim Festspiel-Erstverkauf können an jeden anstehenden Kunden maximal vier Karten pro Vorstellung ausgegeben werden. Bevorzugt eingereihte Schwerbehinderte erhalten höchstens zwei Karten. Für Veranstaltungen im Pavillon 21 MINI Opera Space werden maximal zwei Karten pro Käufer ausgegeben. Die Anstellnummern werden am Samstag, 16. Januar ab ca. 9.15 Uhr bis 13.00 Uhr ausgegeben. Der aktuelle Stand der Anstellnummern kann am 16. Januar bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer 089.21 85 19 76 abgefragt werden.

Die Bearbeitung von schriftlichen Bestellungen beginnt am 1. Februar 2010. Schriftliche Bestellungen, die nach diesem Termin eingehen, werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Das Jugendpaket wird ausschließlich schriftlich verkauft.

Schalterverkauf, telefonischer Kartenverkauf (089.21 85 19 20) und Online-Verkauf der Restkarten beginnen am Samstag, 27. März 2010.

Am 16. Januar 2010 ab 6.00 Uhr ist speziell für die Kunden des Festspiel-Erstverkaufs die Eingangshalle Nord zum Aufwärmen geöffnet.

Am 16. Januar 2010 findet in der Kassenhalle am Marstallplatz nur Kartenverkauf für die Festspiele statt. Kartenkäufer für andere Vorstellungen müssen auf die Tageskasse des Staatsschauspiel am Max-Josph-Platz 1 ausweichen.



13. Januar 2010

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Programm "Pavillon 21
MINI Opera Space"

Pavillon 21 MINI Opera Space
neue temporäre Spielstätte wird am 24. Juni mit Christoph Schlingensiefs erstem Projekt aus dem Operndorf in Burkina Faso eröffnet. Zahlreiche weitere internationale Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen werden im Pavillon 21 MINI Opera Space neue Musiktheaterformate erproben und den Zuschauer auf eine Entdeckungsreise hinaus zu überraschenden, sinnlichen Eindrücken nehmen.

Die Bayerische Staatsoper präsentiert mit dem Erscheinen der Vorschau auf die Münchner Opernfestspiele 2010 das Hauptprogramm für den Pavillon 21 MINI Opera Space. Die neue temporäre Spielstätte wird am 24. Juni mit Christoph Schlingensiefs erstem Projekt aus dem Operndorf in Burkina Faso eröffnet. Zahlreiche weitere internationale Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen werden im Pavillon 21 MINI Opera Space neue Musiktheaterformate erproben und den Zuschauer auf eine Entdeckungsreise hinaus zu überraschenden, sinnlichen Eindrücken nehmen. Weitere ergänzende Veranstaltungen im Pavillon 21 MINI Opera Space, gemeinsam entwickelt von der Bayerischen Staatsoper und MINI, sorgen dafür, dass der Marstallplatz für München zu einem lebendigen Ort der Begegnung wird. Das Logo für den Pavillon 21 MINI Opera Space, das nun erstmals präsentiert wird, hat das Bureau Mirko Borsche entwickelt.

Zum Spielplan

presented by


Co-Sponsoren

 

Kuratorium
Nachmann Rechtsanwälte

Mit dem Modell des Wiener Architekturbüros COOP HIMMELB(L)AU präsentierte die Bayerische Staatsoper gemeinsam mit MINI den Pavillon 21 MINI Opera Space, eine neue temporäre Spielstätte auf dem Marstallplatz. In der in Kürze erscheinenden Vorschau auf die Münchner Opernfestspielen 2010, in deren Rahmen die Eröffnung gefeiert wird, stellt die Bayerische Staatsoper nun die wichtigsten Säulen des Programms vor, mit denen der Pavillon 21 MINI Opera Space in immer neuer Form und Gestalt in Erscheinung tritt, den Raum schafft für unterschiedlichste künstlerische Ausdrucksmittel und so die Besucher einlädt, Musiktheater in Verbindung mit anderen Kunstformen neu zu erleben.


Eröffnung mit Christoph Schlingensief

Für die Eröffnungspremiere wurde mit Christoph Schlingensief ein Künstler eingeladen, der für sein kreatives Schaffen aus den verschiedensten künstlerischen Bereichen und Formen schöpft. Zur Eröffnung des Pavillon 21 MINI Opera Space schlägt er die Brücke zu einem weiteren im Entstehen begriffenen Theaterraum: Der Pavillon wird zur Bühne für das erste Projekt aus dem organisch wachsenden Operndorf in Burkina Faso, dessen Baubeginn für 2010 geplant ist. Nach diesem Ort ist auch der Abend benannt: Remdoogo – Stunde Null.  „Die Kinder und Jugendlichen[, die in Remdoogo zur Schule gehen und dort Musik- und Filmklassen besuchen,] lernen an sich selber, an ihrer eigenen Kultur und nicht durch uns, die wir immer alles erklären und vorschreiben wollen,“ so beschreibt Christoph Schlingensief sein Verständnis von seiner Arbeit in Afrika. Nach Remdoogo wird nichts aus Europa importiert. Ganz im Gegenteil: Europa soll von Afrika „klauen“! Remdoogo – Stunde Null ist ein erster Teil der Beute.

Christoph Schlingensief
Remdoogo – Stunde Null
24./26./27. Juni 2010
Pavillon 21 MINI Opera Space


Narrenschiffe: Lucia Ronchetti kuratiert vier musikalische Umzüge

Der Pavillon 21 MINI Opera Space will nicht nur Antworten auf die Frage nach dem Umgang mit künstlerischen Räumen, sondern auch mit dem städtischen, öffentlichen Raum geben. In Anlehnung an Sebastian Brants Moralsatire werden in einem weiteren Projekt vier Narrenschiffe Kurs durch die Straßen der Stadt auf den Pavillon 21 MINI Opera Space nehmen: Die italienische Komponistin Lucia Ronchetti kuratiert vier musikalische Umzüge für Solisten, Blasorchester, Herrenchor und Passanten, bei denen sie Texte aus 400 Jahren europäischer Geistesgeschichte mit eigenem musikalischen Material konfrontiert.

Nach dem Vorbild der Agit-Prop-Bewegung sammeln die Umzüge die Zuschauer auf dem Weg zum eigentlichen Aufführungsort, dem luogo deputato, ein, der während der Münchner Opernfestspiele 2010 auf dem Marstallplatz ausgerufen wird. Am Ende eines jeden Umzugs nehmen die Prozessionsteilnehmer im Pavillon 21 MINI Opera Space an einem Festspielvortrag mit einer namhaften Persönlichkeit aus Wissenschaft, Kultur oder Politik teil.

Lucia Ronchetti
Narrenschiffe
29. Juni/06./13./20. Juli 2010
Treffpunkt: Max-Joseph-Platz


Eine Fiktion für Agenten und Tasteninstrumente nach Motiven von W. A. Mozart

Ein weiterer Abend im Pavillon 21 MINI Opera Space widmet sich den Geheimdiensten und ihrer Bedeutung für Regierungstechnik, Kriegsführung und Informationsgewinnung heute.

Doch bereits Mozart wusste viel zu diesem Thema beizutragen: In Le nozze di Figaro sind alle Figuren in private Geheimdienstarbeit verstrickt und so wird ein Jahrhunderte alter Opernstoff für das Projekt Intrigo Internazionale (KV 492) fundamental, das das Thema Geheimdienste und deren Einfluss in das Private behandelt. In einer Fiktion für Agenten und Tasteninstrumente werfen Autor und Regisseur Johannes Müller und seine Ausstatterin Philine Rinnert einen Blick auf internationale Intrigen und die Jagd nach einem geheimnisvollen Koffer. Die Enthüllungen werden immer absurder und alle sind mindestens Doppelagenten in eigener und fremder Sache.

Johannes Müller/Philine Rinnert
Intrigo Internazionale (KV 492)
7./8./9./11. Juli 2010
Pavillon 21 MINI Opera Space


About us! Jugendliche erschaffen ihr eigenes MusikTheater

Zu einer Bühne für die Visionen und Träume von Jugendlichen wird der Pavillon 21 MINI Opera Space bei About Us! Er spiegelt damit Erlebniswelten, die durch unterschiedlichen kulturellen, sozialen und nationalen Hintergrund geprägt sind und unter der musikalischen Leitung des New Yorker Komponisten Elliott Sharp eine szenische und musikalische Form übersetzt wurden.

Elliott Sharp
About Us!
22./23./24./25. Juli 2010
Pavillon 21 MINI Opera Space


Über diese Projekte hinaus werden zahlreiche weitere Künstler aus den Bereichen Film, Videokunst, Performance und Bildende Kunst den Pavillon 21 MINI Opera Space bespielen und den Zuschauer auf eine Entdeckungsreise über die Rezeptionsgewohnheiten hinaus zu überraschenden sinnlichen Eindrücken nehmen. Weitere ergänzende Veranstaltungen im Pavillon 21 MINI Opera Space, gemeinsam entwickelt von der Bayerischen Staatsoper und MINI, sorgen dafür, dass der Marstallplatz für München zu einem lebendigen Ort der Begegnung wird.

Die Realisierung des Pavillon 21 MINI Opera Space und die Umsetzung seines Programms wird durch private Partner ermöglicht. Die Bayerische Staatsoper dankt MINI für die Unterstützung des Projektes, ebenso den Co-Sponsoren EADS Defence & Security und der UniCredit Group sowie dem Kuratoriumsmitglied Nachmann Rechtsanwälte.

Modellfotos zum Download
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© Wilfried Hösl
Einsteinstraße 171, 81675 München, Tel: 0049 / (0)89 / 470 22 85
Postgiroamt Nürnberg, Konto-Nr. 294 162-850, BLZ 760 100 85

4. Dezember 2009

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Neuproduktion L’elisir d’amore: Einführungsmatinee und Premiere

Giuseppe Filianoti (© Johannes Ifkovits)
Mit Hilfe eines vermeintlichen Liebestranks verwandelt der junge, verschüchterte Nemorino seine triste Umgebung in eine heitere Welt voller Poesie. Der pure Glaube an seine Wirkung versetzt Berge und führt bei Nemorino zu völlig neuem Selbstbewusstsein und Charme, mit dem er die angebetete Adina erobert...

Mit Donizettis L'elisir d'amore feiert die Bayerische Staatsoper am 1. Dezember die zweite Premiere der Spielzeit 2009/10. Mit Hilfe eines vermeintlichen Liebestranks verwandelt der junge, verschüchterte Nemorino seine triste Umgebung in eine heitere Welt voller Poesie. Der pure Glaube an seine Wirkung versetzt Berge und führt bei Nemorino zu völlig neuem Selbstbewusstsein und Charme, mit dem er die angebetete Adina erobert. Diese hatte ihn kurz zuvor noch zugunsten eines heldischen Soldaten verschmäht…

Der junge Regisseur David Bösch, der vielen Theatergängern als der einfühlsamste und sinnlichste Regisseur seiner Generation gilt, und sein Team schaffen auf der Bühne eine zarte Poesie des Ärmlichen, in der sich schließlich die Hoffnung auf wahre Gefühle und Emotionalität gegen Frust und Zynismus durchsetzen kann. In dieser Atmosphäre entsteht ein Schwebezustand, in dem Trostlosigkeit und Traurigkeit immer auch durch lichte Momente durchbrochen werden. Und dem Zuschauer, der hin und hergerissen wird zwischen Lachen und Sentimentalität, bleibt die Hoffnung, auch ihn könne die Musik mit all ihrem Zauber verwandeln.

Ein erstklassiges, spielfreudiges Ensemble mit Giuseppe Filianoti und Nino Machaidze in den Hauptpartien ist in dieser Neuproduktion zu erleben. Am Pult steht der slowakische Dirigent Juraj Valcuha, der sich an der Bayerische Staatsoper erstmals mit der musikalischen Leitung einer Neuproduktion präsentiert.

Zur Einführungsmatinee am 22. November hat Staatsintendant Nikolaus Bachler das gesamte Produktionsteam eingeladen: der Dirigent Juraj Valcuha, der Regisseur David Bösch sowie der Kostüm- und Bühnenbildnern Patrick Bannwart und Falko Herold. Außerdem mit dabei ist Giuseppe Filianoti der eine kleine musikalische Kostprobe geben wird.

Gaetano Donizetti
L'elisir d'amore
Premiere
Di 01.12.2009, 19 Uhr
(Weitere Vorstellungen am 04.12., 07.12., 11.12., 14.12., 18.12.)
Nationaltheater



Einführungsmatinee „L'elisir d'amore“
So 22.11.2009, 11 Uhr
Nationaltheater



19. November 2009

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Neu auf DVD: Lucrezia Borgia

DVD 'Lucrezia Borgia'
Im Sommer 2009 wurde die umjubelte Neuproduktion von Gaetano Donizettis Oper aufgezeichnet, nun ist die Aufführung mit Edita Gruberova in der Titelpartie auch für den heimischen Bildschirm zu haben.

Endlich auf DVD: Im Sommer 2009 wurde die umjubelte Neuproduktion von Gaetano Donizettis Lucrezia Borgia im Nationaltheater aufgezeichnet, nun ist die Aufführung mit Edita Gruberova in der Titelpartie auch für den heimischen Bildschirm zu haben. In der Inszenierung von Christof Loy treten außerdem die Sänger Pavol Breslik, Franco Vassallo, Alice Coote u.a. auf. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Bertrand de Billy.

Neben der Inszenierung aus der Bayerischen Staatsoper ist auf einer separaten DVD die Dokumentation „Die Kunst des Belcanto - Edita Gruberova“ zu sehen, ein faszinierendes Porträt der Sängerin, die als „Primadonna assoluta des Belcanto“ gilt.

Mit
Edita Gruberova, Pavol Breslik, Franco Vassallo, Alice Coote u.a.
Chor der Bayerischen Staatsoper
Bayerisches Staatsorchester

Musikalische Leitung Bertrand de Billy
Inszenierung Christof Loy
Videoregie Brian Large

Aufgezeichnet im Nationaltheater am 1. und 6. Juli 2009

Inklusive der Dokumentation „Die Kunst des Belcanto - Edita Gruberova“. Ein Film von Claus Wischmann und Stefan Pannen

Gaetano Donizetti
Lucrezia Borgia
2 DVDs
133 Minuten (Oper)
54 Minuten (Dokumentation)
Medici Arts/Unitel Classica

19. November 2009

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Personelle Änderungen an der Bayerischen Staatsoper ab September 2010

 
An dieser Stelle möchten wir Sie auch darüber informieren, dass es mit Beginn der neuen Spielzeit personelle Änderungen in Pressebüro geben wird. Susanne Lutz verlässt uns Richtung Dresden und wird dort bei den Dresdner Musikfestspielen tätig sein. Christoph Koch übernimmt die Leitung des Pressebüros.
An dieser Stelle möchten wir Sie auch darüber informieren, dass es mit Beginn der neuen Spielzeit personelle Änderungen in Pressebüro geben wird. Susanne Lutz verlässt uns Richtung Dresden und wird dort bei den Dresdner Musikfestspielen tätig sein. Christoph Koch übernimmt die Leitung des Pressebüros.

Das Pressebüro der Bayerischen Staatsoper möchte sich herzlich für das Interesse und die gute Zusammenarbeit in der vergangenen Spielzeit bedanken und wünscht Ihnen einen erholsamen Sommer.

Während der Theaterferien ist das Büro bis zum 13.09. nicht besetzt.

30. Juli 2010
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