Aktuelle Meldungen

Podcast „Siegfried“

Wie vor jeder Neuproduktion bieten wir auch zur Premiere von Siegfried eine neue Folge von Bayerische Staatsoper im Podcast an: Erfahren Sie jetzt das Wichtigste über Richard Wagners dritten Teil seiner Tetralogie Der Ring des Nibelungen!

Anhand von Originalzitaten und Musikbeispielen führt der Autor Florian Heurich in die Handlung und Entstehung des Werks ein. Außerdem zu Wort kommt der Produktionsdramaturg Olaf A. Schmitt. Ein besonderes Augenmerk liegt in dieser Folge auf Richard Wagners Verhältnis zur Natur, seinem Schweizer Exil und seiner zwölfjährige Schaffenspause, bevor Siegfried vollendet wurde.


Podcast
RSS-Feed


 
Umbesetzung: Giulietta in „I Capuleti e i Montecchi“

Aus gesundheitlichen Gründen muss Anna Netrebko die Rolle der Giulietta in den Vorstellungen von I Capuleti e i Montecchi am 23. und 26. Mai 2012 absagen. Eri Nakamura, die Sängerin der Premierenserie, wird den Part für sie übernehmen.

Bereits gekaufte Karten können nicht zurückgegeben werden, die Bayerische Staatsoper erklärt sich jedoch aus Kulanzgründen bereit, 50% des Kartenpreises zurückzuerstatten. Die Originaleintrittskarten können nach Besuch der Vorstellung inklusive Formular innerhalb von fünf Tagen (Eingangsdatum) beim Kartenverkauf eingereicht werden oder direkt nach der Vorstellung inklusive Formular beim Einlasspersonal abgeben werden.

PDF-Formulare zum Download
Rückerstattungsformular (für die Vorstellung am 23.05.)
Rückerstattungsformular (für die Vorstellung am 26.05.)

Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie bereits Partien wie Sandmännchen (Hänsel und Gretel), Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Woglinde (Rheingold, Götterdämmerung), Blumenmädchen (Parsifal), Najade (Ariadne auf Naxos), Arbate (Mitridate, rè di Ponto), Liù (Turandot), Clorinda (La Cenerentola).

Eri Nakamura 

 
Spencer Tunick: NewcastleGateshead 5 (BALTIC Centre for Contemporary Art) 2005

„Der Ring“ mit Spencer Tunick

Anmeldung unter www.staatsoper.de/Tunick

Die Bayerische Staatsoper wird die Münchner Opernfestspiele 2012 am Wochenende des 23./24. Juni unter anderem mit einer Installation des renommierten bildenden Künstlers Spencer Tunick eröffnen. Der Ring heißt die neue Arbeit Tunicks, bei der tausende Kunstinteressierte nackt an mehreren Plätzen in der Münchner Innenstadt für den New Yorker posieren und somit die Möglichkeit haben, Teil eines Kunstwerkes zu werden.

Inspiriert ist Tunicks Kunstinstallation von Richard Wagners Opus magnum Der Ring des Nibelungen und der Neuinszenierung von Regisseur Andreas Kriegenburg, die am 30. Juni mit der Premiere von Götterdämmerung ihre Vollendung findet. Interessierte, die sich bereit erklären, nackt für Tunick im öffentlichen Raum zu posieren, sind eingeladen, sich auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper zu registrieren: www.staatsoper.de/Tunick

Der Künstler ist bekannt für seine temporären Installationen von hunderten, manchmal sogar tausenden von nackten, menschlichen Körpern in eindrucksvollen Kulissen im öffentlichen Raum. Zu den Münchner Opernfestspielen 2012 gestaltet Tunick seine erste groß angelegte Aktion in Deutschland. Mehrere Plätze in der Münchner Innenstadt werden den Hintergrund für die neueste Kunstinstallation bieten.

Freiwillige Teilnehmer treffen sich zu einem bestimmten Zeitpunkt und entledigen sich ihrer Kleider. Mit Unterstützung seines Teams organisiert und dirigiert Tunick die Teilnehmer nach seinen Ideen und Wünschen, formiert sie als Gruppe und hält den Augenblick auf Foto und Video fest. „Ich freue mich sehr, von der Bayerischen Staatsoper nach München eingeladen worden zu sein. Wagners Anspruch eines Gesamtkunstwerkers fasziniert mich seit langem. Mit den Bildern von Andreas Kriegenburgs Inszenierung im Kopf werde ich für diese ganz besondere Installation Motive aus dem Ring des Nibelungen nachstellen: Drache, Flammen, den Ring selbst…“, so Spencer Tunick.

Alle Teilnehmer registrieren sich bis spätestens 22. Juni 2012, 23.30 Uhr auf der Homepage der Bayerischen Staatsoper: www.staatsoper.de/Tunick

Die Teilnehmer werden eine Woche vor der Installation mit einer e-Mail über die Details wie Treffpunkt und Uhrzeit informiert. Alle Mitwirkenden erhalten ein Foto in limitierter Auflage. Die Teilnahme ist für Personen ab 18 Jahren möglich. Am Tag der Installation sind ausschließlich Teilnehmer zu den Plätzen zugelassen.

Spencer Tunick wurde in Middletown, Bundesstaat New York, geboren und lebt im Hudson Valley in New York. Seit 1992 beschäftigt er sich mit Installationen im öffentlichen Raum, deren Hauptmotiv der nackte menschliche Körper ist. Dafür versammelt er meistens tausende Menschen. Tunicks Arbeiten wurden weltweit realisiert, u.a. in Belgien, Kanada, den USA oder Brasilien. Seine temporären Installationen, die stets auf Fotos und Videos festgehalten werden, beschäftigen sich vor allem mit den vorgefassten, von der Gesellschaft bestimmten, oftmals negativen Konnotationen von Nacktheit: „Mich fasziniert die Schönheit, die jedem Menschen eigen ist“, so Tunick.

Zur Anmeldung

Partner der Opernfestspiele


 
Dietrich Fischer-Diesau (Foto: Sabine Toepffer)

Trauer um Dietrich Fischer-Dieskau

Die Bayerische Staatsoper trauert um den Bariton Dietrich Fischer-Dieskau. Am Morgen des 18. Mai verstarb der Bayerische Kammersänger im Alter von 86 Jahren in Berg am Starnberger See.

„Der Tod von Dietrich Fischer-Dieskau ist ein großer Verlust für die gesamte Musikwelt. Er hat durch seine Interpretationen im Liedgesang und in der Oper die Kunst des Singens entscheidend geprägt. Der heutige Liedgesang wäre ohne die Prägung durch Dietrich Fischer-Dieskau nicht denkbar. Die Bayerische Staatsoper trauert um einen ihrer wichtigsten Künstler überhaupt“, so Intendant Nikolaus Bachler.

Dietrich Fischer-Dieskau wurde in Berlin geboren. Seine Gesangsausbildung erhielt er bei Georg A. Walter und später bei Hermann Weißenborn an der Berliner Musikhochschule. Mit einem ersten Liederabend im Jahr 1947 und einem Engagement an der Städtischen Oper Berlin begann seine erfolgreiche internationale Karriere. Gastspielverträge führten ihn an renommierte Opernhäuser, u.a. an die Staatsopern von Wien, München und Hamburg sowie an die Londoner Covent Garden Opera, in die New Yorker Carnegie Hall und zu den Festspielen von Bayreuth und Edinburgh. Vor allem auch durch seine Interpretationen im Liedfach setzte er bis heute bleibende Maßstäbe, die New York Times kürte ihn sogar zum „besten Liedsänger der Welt“.

Über viele Jahre hinweg pflegte Fischer-Dieskau eine intensive und künstlerisch produktive Verbindung zur Bayerischen Staatsoper. Bereits 1952 sang er hier die Partie des Jochanaan (Salome), 1959 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. In fünf Jahrzehnten sang er hier rund 20 Partien, darunter Mandryka (Arabella), Barak (Die Frau ohne Schatten), Almaviva (Le nozze di Figaro), Sprecher (Die Zauberflöte), Amfortas (Parsifal), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) und die Titelpartien von Gianni Schicchi und Falstaff. Unvergesslich bleiben seine Verdienste um das zeitgenössische Musiktheater, allem voran seine Darstellung des König Lear in der gleichnamigen, 1979 in München uraufgeführten Oper von Aribert Reimann. 1992 gab er seinen Abschiedsliederabend im Nationaltheater, am Silvesterabend desselben Jahres beendete er hier seine Gesangskarriere mit einem Galakonzert unter der Leitung von Wolfgang Sawallisch. Nach seinem Abschied als Sänger arbeitete er ist als Dirigent, Rezitator und Buchautor sowie als Dozent von Meisterklassen.

Fotogalerie: Erinnerungen an Dietrich Fischer-Dieskau

 
Jetzt Stuhlpate im Nationaltheater werden!

Mit einer Stuhlpatenschaft bleiben Sie in bester Erinnerung. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit und schenken Sie einem Stuhl im Nationaltheater Ihren Namen.

Zum Dank dafür wird für die Dauer von mindestens zehn Jahren eine mit Ihrem Namen gravierte Messingplakette am Stuhl Ihrer Wahl angebracht. Zudem gibt es eine von Staatsintendant Nikolaus Bachler unterzeichnete Spendenurkunde und eine Zuwendungsbescheinigung. Selbstverständlich können Sie Stuhlpatenschaften auch verschenken und den Namen der beschenkten Person eingravieren lassen. Die Plakette wird nach Bestellung angebracht.

Wir würden uns sehr freuen, Sie als Pate für einen neuen Stuhl an der Bayerischen Staatsoper begrüßen zu dürfen. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zu unserem CAMPUS-Programm. Für Ihr großzügiges Engagement danken wir herzlich.

Sie können Ihren Platz direkt in unserem Saalplan auf www.staatsoper.de/stuhlpatenschaften buchen! Sehen Sie außerdem, welche Plätze vergeben sind und wer bereits Patenschaften übernommen hat.

www.staatsoper.de/stuhlpatenschaften
Flyer (Weitere Informationen und Bestellformular)

Kontakt
T: +49(0)89.21 85 10 54
stuhlpatenschaften@st-oper.bayern.de

Heute

Oper

I Capuleti e i Montecchi

Vincenzo Bellini
19.00 Uhr,
Nationaltheater
a-u-s-v-e-r-k-a-u-f-t