Besetzungsmeldungen

Umbesetzung: „La traviata“ am 25. April

In der Vorstellung von La traviata am 25. April 2014 wird Aurelia Florian die Partie der Violetta Valéry anstelle der erkrankten Sonya Yoncheva übernehmen.

Aurelia Florian wurde in Rumänien geboren und studierte an der Universität Transilvania in Brașov. Von 2008 bis 2010 war sie Mitglied der Rumänischen Nationaloper in Bukarest, wo sie u.a. die Norina (Don Pasquale) und die Titelpartien in Parisina d’Este und Gemma di Vergy sang. Als Violetta (La traviata) debütierte sie 2011 beim Sarzana Opera Festival, in Pescara und Massa Marittima und war seitdem u.a. auch an der Israeli Opera in Tel Aviv und beim Masada Festival in dieser Rolle zu erleben. Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Lida (La battaglia di Legnano), Amalia (I masnadieri), Elvira (Ernani), Lucrezia (I due Foscari) sowie die Titelpartien in Luisa Miller, Anna Bolena, Maria Stuarda und Lucrezia Borgia. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Violetta.
Aurelia Florian

Umbesetzungen: „Simon Boccanegra“

In der Vorstellung von Simon Boccanegra am 17. April 2014 übernimmt Andrzej Dobber die Titelpartie anstelle des erkrankten George Gagnidze. In den Aufführungen am 21. und 24. April singt Zeljko Lucic diese Partie. Am 14., 17., 21. und 24. April 2014 wird Tamar Iveri die Partie der Amelia Grimaldi für die ebenfalls erkrankte Krassimira Stoyanova übernehmen.

Zeljko Lucic stammt aus Serbien und studierte Gesang in Belgrad sowie in Novi Sad, wo er 1993 am Nationaltheater als Silvio (I Pagliacci) debütierte. 1997 gewann er den internationalen Francisco-Viñas-Gesangswettbewerb in Barcelona und wurde 1998 an die Oper Frankfurt engagiert, ein Haus, dem er noch heute verbunden ist. Sein Repertoire umfasst Partien wie Conte di Luna (Il trovatore), Amonasro (Aida), Jago (Otello), Germont (La traviata), Scarpia (Tosca) sowie die Titelpartien in Macbeth, Rigoletto und Nabucco. Gastengagements führten ihn u.a. an die Metropolitan Opera New York, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, die San Francisco Opera, die Opéra National de Paris, die Wiener Staatsoper, die Oper Frankfurt, das Opernhaus Zürich sowie zum Festival von Aix-en-Provence. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Titelpartie in Simon Boccanegra.

Andrzej Dobber studierte Klavier, Orgel und Gesang an der Staatlichen Hochschule in Krakau und war Stipendiat am Nürnberger Konservatorium. Zunächst sang er am Staatstheater Nürnberg und wechselte 1991 für drei Spielzeiten an die Oper Frankfurt. Gastverpflichtungen mit Partien wie Giorgio Germont (La traviata), Amonasro (Aida), Scarpia (Tosca), Amfortas (Parsifal), Kurwenal (Tristan und Isolde) sowie den Titelpartien in Rigoletto, Macbeth, Falstaff, Fürst Igor und König Roger führten ihn an bedeutende Häuser wie die Metropolitan Opera New York, das Royal Opera House, Covent Garden, in London, das Teatro alla Scala in Mailand, die Opéra Bastille in Paris, die Wiener Staatsoper sowie nach Warschau, Chicago, Brüssel, Amsterdam, Köln, Leipzig, Dresden, Hamburg und Berlin. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Titelpartie in Simon Boccanegra.

Tamar Iveri studierte Gesang am Konservatorium in Tiflis/Georgien. Zahlreiche Engagements führten sie u.a. an die Deutsche Oper Berlin, die Oper Zürich, das Teatro alla Scala in Mailand, das Teatro La Fenice in Venedig, die Opéra Bastille in Paris, das Royal Opera House, Covent Garden, in London, an die Houston Grand Opera sowie an die Staatsopern von Wien, Berlin und Hamburg. 2004 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen, ein Jahr später an der Metropolitan Opera New York mit der Partie der Donna Anna (Don Giovanni). Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Elisabetta (Don Carlo), Desdemona (Otello), Mimì (La bohème), Fiordiligi (Così fan tutte), Vitellia (La clemenza di Tito), Tatjana (Eugen Onegin), Leonora (Il trovatore), Marguerite (Faust) sowie die Titelpartien in Suor Angelica und Adriana Lecouvreur. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Amelia Grimaldi (Simon Boccanegra).
Zeljko Lucic

Umbesetzung: „La traviata“

In den Vorstellungen von Giuseppe Verdis La traviata am 15., 19. und 25. April 2014 wird Mattia Denti die Partie der Doktor Grenvil anstelle des erkrankten Christoph Stephinger übernehmen.

Mattia Denti debütierte 2001 als Pistola (Falstaff) in der Akademie Spazio Musica di Genova. Sein internationales Debüt gab er 2004 mit den Partien des Barone di Trombonok (Il viaggio a Reims) und des Lucio Silano (La vestale) beim Wexford Opera Festival. Weitere Gastengagements führten ihn u.a. ans Teatro La Fenice in Venedig, an das Teatro alla Scala in Mailand, das Teatro Regio di Torino sowie nach Parma, Bologna, Mantua, Nizza und Wiesbaden. Sein Repertoire umfasst Partien wie Marchese d’Obigny (La traviata), Hobson (Peter Grimes), Ernesto (Il mondo della luna), Zuniga (Carmen), Sparafucile (Rigoletto), Commendatore (Don Giovanni), Tom (Un ballo in maschera), Simone (Gianni Schicchi), Zaccaria (Nabucco) sowie Lodovico und Roderigo (Otello). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Doktor Grenvil (La traviata).
Mattia Denti

Besetzungs- und Programmänderung: 1. Festspiel-Kammerkonzert

Das LazArt-Quartett muss das 1. Festspiel-Kammerkonzert am 5. Juli 2014 aus gesundheitlichen Gründen absagen. Damit ändern sich bei diesem Konzert Besetzung und Programm.

Violine Arben Spahiu, Michael Durner
Viola Christiane Arnold
Violoncello Peter Wöpke

Maurice Ravel
Streichquartett F-Dur op. 35

Dmitri Schostakowitsch
Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110

Ludwig van Beethoven
Streichquartett Nr. 15 a-Moll op. 132
Cuvilliés-Theater

Umbesetzung: „Guillaume Tell“

In der Neuproduktion Guillaume Tell (Vorstellungen am 28. Juni, 02., 06., 09. und 13. Juli 2014) während der Münchner Opernfestspiele 2014 wird Marina Rebeka die Rolle der Mathilde anstelle von Marina Poplavskaya übernehmen.

Marina Rebeka wurde in Riga/Lettland geboren und studierte Gesang in ihrer Heimatstadt und in Rom. 2007 gewann sie den ersten Preis beim Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“. Unmittelbar darauf erfolgten erste Gastengagements am Theater Erfurt und an der Komischen Oper Berlin. Mittlerweile gastiert sie an großen Häusern wie der Deutschen Oper Berlin, dem Opernhaus Zürich, dem Royal Opera House, Covent Garden, in London, der New Yorker Metropolitan Opera, der Nederlandse Opera in Amsterdam, der Chicago Lyric Opera und dem Teatro alla Scala in Mailand sowie bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Rossini Festival in Pesaro und den Opernfestspielen in Baden-Baden und Verona. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Micaëla (Carmen), Donna Anna (Don Giovanni), Elettra (Idomeneo), Tatjana (Eugen Onegin) und Violetta (La traviata). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Mathilde (Guillaume Tell).
Marina Rebeka

Umbesetzung: „Der Rosenkavalier“

In den Vorstellungen von Der Rosenkavalier am 26. und 29. Juli 2014 wird Golda Schultz die Partie der Sophie anstelle von Mojca Erdmann übernehmen.

Golda Schultz, geboren in Südafrika, studierte Gesang an der University of Cape Town und an der Juilliard School in New York. Daneben besuchte sie Meisterklassen bei Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie La fortuna/Valletto (Lʼincoronazione di Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Dido (Dido and Aeneas), Alice Ford (Falstaff) und Magda (La rondine). Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, wo sie etwa als Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro), Ortlinde (Die Walküre), Priesterin (Aida), Dama di Lady Macbeth (Macbeth), Elisabeth Zimmer (Elegie für junge Liebende) und Ines (Il trovatore) zu erleben war. In der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied am Stadttheater Klagenfurt. Zudem tritt sie an der Bayerischen Staatsoper als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss sowie als Sophie in Der Rosenkavalier auf.

http://goldaschultz.com
Golda Schultz