Kent Nagano

Generalmusikdirektor Kent Nagano

Kent Nagano, geboren in Kalifornien, gilt als einer der herausragenden Dirigenten für das Opern- wie auch für das Orchesterrepertoire. Im September 2006 hat er seine Positionen als Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper angetreten.

Mit der Uraufführung von Rihms Das Gehege sowie mit Strauss’ Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, die Uraufführungen von Unsuk Chins Alice in Wonderland und Minas Borboudakis‘ liebe.nur liebe, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck sowie im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2008 Lohengrin und Bernsteins Trouble in Tahiti. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper Parsifal, Tristan und Isolde, Elektra sowie Akademie- und Sonderkonzerte.

In der Spielzeit 2009/2010 zeichnet Kent Nagano mit Don Giovanni, Dialogues des Carmélites sowie Die schweigsame Frau, für die musikalische Leitung von drei Neuproduktionen verantwortlich. Mit dem Dirigat von Tannhäuser erweitert er überdies sein Wagner-Repertoire an der Bayerischen Staatsoper und steht außerdem bei drei Akademiekonzerten sowie beim Festspielkonzert Oper für alle am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.

Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Linz, Bozen, Regensburg, Nürnberg, Budapest und Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.

Auf DVD erschienen bei medici arts Alice in Wonderland sowie Idomeneo, letzteres aufgezeichnet 2008 im Cuvilliés Theater. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical jüngst die Einspielung von Bruckners 4. Symphonie mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.

Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.

 
© Bayerische Staatsoper
 
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