Verdis „Rigoletto“ ist wieder da!

Rigoletto: Franco Vassallo, Statisterie Rigoletto: Joseph Calleja Rigoletto: Ensemble, Chor und Statisterie
Ein notorischer Frauenverführer, sein zynischer Entertainer und dessen Tochter, die für ihre Liebe zu jedem Opfer bereit ist: Das sind die Zutaten für Giuseppe Verdis Meisterwerk Rigoletto.

„Verdi kann, was Shakespeare kann: Er kann eine Geschichte so erzählen, dass es uns schauert“, so der Regisseur Árpád Schilling. Ab 26. April ist die Tragödie in seiner minimalistischen Produktion wieder im Nationaltheater zu sehen!

Wie bei der Premiere im Dezember 2012 leitet Marco Armiliato das Bayerische Staatsorchester. Die Titelpartie übernimmt Franco Vassallo, der ebenfalls bereits in der Premiere als Rigoletto auftrat. Die junge Sopranistin Erin Morley feiert in dieser Produktion nach Auftritten an den Opernhäusern von New York über Paris bis Wien ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper. Als Duca di Mantova treten Piero Pretti (26./30.04.) und Joseph Calleja (03./06./09.05.) auf.

Für die Vorstellungen am 3. und 9. Mai gibt es noch Karten!

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Giuseppe Verdi
Rigoletto
Sa 26.04.2014, 19 Uhr a-u-s-v-e-r-k-a-u-f-t
Mi 30.04.2014, 19 Uhr a-u-s-v-e-r-k-a-u-f-t
Sa 03.05.2014, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Di 06.05.2014, 19 Uhr a-u-s-v-e-r-k-a-u-f-t
Fr 09.05.2014, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater

Opernstudio-Premiere „Mirandolina“

Das Opernstudio der Saison 2013/14
Premiere fürs Opernstudio! Ab 30. April zeigen die jungen Sängerinnen und Sänger der Bayerischen Staatsoper im Cuvilliés-Theater Bohuslav Martinůs selten gespielte Oper Mirandolina.

Volkstheater-Intendant Christian Stückl wird die Komödie nach einem Stoff Carlo Goldonis auf die Bühne bringen. Der junge Dirigent Alexander Prior übernimmt die musikalische Leitung.

Die Gastwirtin Mirandolina wird von allen Männern in ihrer Umgebung umgarnt – doch sie will ausgerechnet den Frauen hassenden Cavaliere. Schließlich jedoch kommt nach allerlei Verwicklungen alles doch ganz anders.

Bereits vor der ersten Aufführung können Sie bei der Premierenmatinee mit den jungen Künstlern des Opernstudios am 27. April Einblicke in die Neuproduktion gewinnen. Wie immer wird Intendant Nikolaus Bachler die Matinee moderieren.

Premierenmatinee: Mirandolina
So 27.04.2014, 11 Uhr k-a-r-t-e-n
Probengebäude am Marstallplatz 5

Bohuslav Martinů
Mirandolina
Premiere
Mi 30.04.2014, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Vorstellungen
Fr 02.05.2014, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Sa 03.05.2014, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Fr 09.05.2014, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
So 11.05.2014, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Cuvilliés-Theater

Wieder auf dem Spielplan: „Simon Boccanegra“

„Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd“, sagte Giuseppe Verdi über seinen Simon Boccanegra. Jetzt ist das dunkle Meisterwerk wieder auf der Bühne zu erleben!

In Szene gesetzt wurde die Oper im vergangenen Jahr von Dmitri Tcherniakov. Verdis Geschichte um den Korsaren, der zum Dogen von Genua wird, ist reich an inneren Brüchen: Die Inszenierung hinterfragt durch einen subtilen psychologischen Zugriff familiäre Bindungen und politische Strukturen.

Die Titelrolle singen Andrzej Dobber (14./17. April) und George Gagnidze (21./24. April). Tamar Iveri übernimmt die Rolle seiner Tochter Amelia Grimaldi anstelle der erkrankten Krassimira Stoyanova. Stefano Secco interpretiert wie bereits bei der Premiere den Gabriele Adorno. Vitalij Kowaljow ist als Jacopo Fiesco zu erleben. Das Bayerische Staatsorchester und den Chor der Bayerischen Staatsoper leitet Bertrand de Billy.

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Giuseppe Verdi
Simon Boccanegra
Do 17.04.2014, 19.00 Uhr k-a-r-t-e-n
Mo 21.04.2014, 19.00 Uhr k-a-r-t-e-n
Do 24.04.2014, 19.30 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater

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MAX JOSEPH Nr. 3 ist erschienen



In der neuen Ausgabe von MAX JOSEPH widmen wir uns einem weiteren Aspekt von „Wie man wird, was man ist“: Unter dem Titel „Weil ich doch muss“ befassen unsere Autoren und Künstler sich mit den vielfältigen Voraussetzungen und Zwängen, die das Leben bestimmen. Ab sofort im Shop zu haben!

Lesen Sie in dieser Ausgabe unter anderem:

• Aus Disziplin wird Freiheit – Die Sopranistin Barbara Hannigan beschreibt im Interview ihre künstlerische Biografie und ihre nächste Rolle: Die Marie in Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten an der Bayerischen Staatsoper
• Antigone auf Grosny – Die Schriftstellerin Julya Rabinowich macht sich Gedanken über Schicksal, Geburt und Krieg zwischen Theben und Tschetschenien.
• „Wir haben den Drang, Geschichten zu erzählen“ – Nikolaus Bachler im Gespräch mit den Premierenregisseuren Andreas Kriegenburg und Christian Stückl über das „Müssen“ in der Kunst
• Zur Psychopathologie des Wirtshauslebens – Die Hauptfigur aus Bohuslav Martinůs Mirandolina wird Gegenstand einer packenden Analyse.

Leseprobe (PDF-Download)

MAX JOSEPH im Shop

International Opera Awards: Kirill Petrenko ist „Dirigent des Jahres“

Kirill Petrenko
Am 7. April wurden in London zum zweiten Mal die International Opera Awards verliehen. In der Kategorie „Dirigent des Jahres“ wurde dabei Generalmusikdirektor Kirill Petrenko ausgezeichnet. Wir gratulieren!

Als „Sängerin des Jahres“ wurde die Sopranistin Diana Damrau gekürt, als „Sänger des Jahres“ der Tenor Stuart Skelton. Joseph Calleja ist Gewinner des „Readers' Award“. Als „Regisseur des Jahres“ wurde Barrie Kosky ausgezeichnet.

Allen Gewinnern gratuliert die Bayerische Staatsoper aufs Herzlichste!

Weitere Informationen

Die unmögliche Enzyklopädie 28: Biographie

Die unmögliche Enzyklopädie 28: Biographie
Eine neue Folge unserer Reihe Die unmögliche Enzyklopädie steht am 29. April auf dem Spielplan: Das Thema ist diesmal Biographie.

Mit runden Geburtstagen von Berühmtheiten geht häufig ein gesteigertes Interesse an deren Biographien einher: Indem wir den Lebensweg von Komponisten, Regisseuren, Sängern oder Dirigenten, aber auch die Historie von Institutionen wie der Bayerischen Staatsoper nachvollziehen, machen wir uns ein Bild des Jubilars und erfahren so zugleich exemplarisch „wie man wird, was man ist“. Die erzählende Rückschau auf ein Leben formt dieses zu einer Geschichte und stellt es somit in einen sinnstiftenden Zusammenhang.

Biographien helfen bei der Orientierung im eigenen Leben, zugleich befriedigt der Einblick in fremde Lebensläufe voyeuristische Bedürfnisse. Noch die kleinste biographische Information prägt unsere Wahrnehmung des Gegenübers – wer nicht erkannt werden will, halte es daher mit Lohengrin: „Nie sollst du mich befragen, noch Wissens Sorge tragen, woher ich kam der Fahrt, noch wie mein Nam’ und Art.“

Die unmögliche Enzyklopädie 28: Biographie
Di 29.04.2014, 20 Uhr k-a-r-t-e-n
Probengebäude am Marstallplatz

Neu in der Staatsopern-App: das Ballett-Update

Die mobile App der Bayerischen Staatsoper
Die mobile App der Bayerischen Staatsoper für Smartphones und Tablets hat Zuwachs bekommen: Ab sofort ist im Rahmen eines Updates die Erweiterung des virtuellen Rundgangs durch das Nationaltheater zu haben.

Darin führt der Weg über die Bühne nun in den Ballettsaal, wo ein Audio-Feature, eine Bildergalerie und weitere Informationen aus der Welt des Tanzes zu finden sind. Die Ersten Solisten Daria Sukhorukova und Tigran Mikayelyan erwarten Sie im Saal, denn erstmals sind in dem aufwändig hergestellten Panorama auch Menschen zu sehen.

Sie besitzen kein Smartphone oder Tablet? Kein Problem: Zusätzlich ist dieser virtuelle Rundgang auch auf unserer Website verfügbar.

Weitere Informationen zur App

  

„Parsifal“ am Ostersonntag

Richard Wagner: Parsifal. Nikolai Schukoff, John Tomlinson Richard Wagner: Parsifal Richard Wagner: Parsifal
Karfreitagszauber am Ostersonntag: Richard Wagners „Bühnenweihfestspiel“ Parsifal steht in der Karwoche sowie an Ostern wieder zweimal auf dem Spielplan – und für den Termin am 20. April gibt es noch Karten!

Peter Konwitschnys legendäre Inszenierung von 1995 deutet das Musikdrama aus einer kritischen Perspektive, die vor allem die Figur der Kundry als Verführerin und Erlöserin beleuchtet – und gilt heute als Meilenstein in der Interpretation von Richard Wagners Werk. Asher Fisch übernimmt die musikalische Leitung. In der Titelrolle ist Nikolai Schukoff zu erleben, die Rolle der Kundry singt Angela Denoke. Kwangchul Youn übernimmt die Partie des Gurnemanz, Levente Molnár stellt den Gralskönig Amfortas dar.

Richard Wagner
Parsifal
Mi 16.04.2014, 17 Uhr a-u-s-v-e-r-k-a-u-f-t
So 20.04.2014, 16.00 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater

365 Tage Oper - Das Buch „50 Jahre Nationaltheater“

50 Jahre Nationaltheater. Tag für Tag
Auf 365 Doppelseiten gestaltet Autor Pascal Morché mit Bildern aus den umfangreichen Archiven der Bayerischen Staatsoper und deren Theaterfotografen, des Theatermuseums und der Freunde des Nationaltheaters eine interessante, witzige, lustvolle „Tour d’Horizon“ durch die Jahre 1963 bis 2013.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit arbeitet das Buch mit ähnlichen Mitteln wie das Theater selbst: Es zitiert, collagiert, montiert hemmungslos. Emotional und assoziativ präsentiert das Buch einerseits die großen Namen und Produktionen aus Vergangenheit und Gegenwart, stellt Ereignisse an der Bayerischen Staatsoper dem Weltgeschehen gegenüber, gewährt Einblicke in die sonst unzugänglichen Räumlichkeiten des Hauses wie Hinterbühne, Garderoben, Werkstätten oder Büros, zeigt teilweise unveröffentlichte Bilder von Künstlern bei Proben oder im Privatleben und bietet so für jeden Tag des Jahres eine neue Überraschung.

50 Jahre Nationaltheater München - Tag für Tag 1963 - 2013
Konzeption und Texte: Pascal Morché
Mit einem Vorwort von Nikolaus Bachler
2013, ISBN 978-3-00-043058-9
740 Seiten

Das Buch ist im Opernshop am Marstallplatz sowie in unserem Online-Shop erhältlich.