vox populi-Projekte zu den Münchner Opernfestspielen
Ein musikalischer Wettstreit Verdi vs. Wagner, eine Operninszenierung im Programmkino oder eine Nacht lang auf der Bühne des Nationaltheaters tanzen: Einige Projekte zu den Münchner Opernfestspielen 2013 widmen sich dem Thema vox populi. Ab sofort im Spielplan!
Wagner vs. Verdi? Am 28. Juni treten die beiden Musikgiganten in einem musikalischen Wettstreit in der Münchner Innenstadt gegeneinander an. Erdacht wurde das Spektakel von der katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus und dem Münchner Komponisten Moritz Eggert. Zwei riesenhafte Puppen verkörpern die Komponisten, unterstützt werden sie durch eine Armada von Blaskapellen, Musikern des Bayerischen Staatsorchesters und natürlich den Münchnerinnen und Münchnern. Der Eintritt ist frei.
Der junge Berliner Filmemacher Axel Ranisch bringt zwei Operneinakter in eines der der schönsten Programmkinos Münchens, das Theatiner Film: William Waltons The Bear und Francis Poulencs La voix humaine werden zusammen im Rahmen eines experimentellen Abends zusammen gebracht, an dem der Regisseur seine filmischen Mittel der Improvisation und raschen Produktion mit der Kunstform Oper zusammenbringt.
Eine Nacht lang auf der Opernbühne tanzen: Der DJ Paul van Dyk, einer der begehrtesten Elektromusiker der Clubszene, wird eine Nacht lang das Nationaltheater in einen Club verwandeln. Zusammen mit Künstlern der Bayerischen Staatsoper vermischt er bei Paul van Dyk meets Verdi seine Musik mit der des großen Opernkomponisten.
Nancy.Interview erzählt von einem Mädchen namens Nancy Spungen, das sich Mitte der siebziger Jahre Zugang zur Welt der Rockstars verschafft und zum größten Groupie ihrer Zeit wird. Sie beginnt eine Liebesbeziehung mit dem Punk Rock-Star Sid Vicious, die von Drogen und Gewalt geprägt ist. In der Bayerischen Akademie der Schönen Künste zeigt das Nowy Teatr Warschau das Tanzstück Nancy.Interview.
Eine Radioshow bildet ab 21. Juli die Fortsetzung unserer Reihe Die unmögliche Enzyklopädie. Der Popkultur-Experte Thomas Meinecke und der Musikwissenschaftler Wolfgang Rathert treffen mit ihren Plattensammlungen aufeinander und bringen ihre jeweils eigene Geschichte der Musik der letzten einhundert Jahre zu Gehör. Unterstützt werden sie unter anderem durch Musiker des Bayerischen Staatsorchesters.
Drei Video-Walk laden ab 1. Juli unter dem Titel Auf offener Straße zum Perspektivwechsel rund ums Nationaltheater ein: Mit Smartphone und Kopfhörern spürt der Zuschauer einem fremden Blick nach, einer von Musik geleiteten Wahrnehmung. Er folgt den Bildern auf dem Smartphone, als ob er diese selbst aufnehmen würde, und wird zum Flaneur zwischen An- und Abwesendem.
Zum gesamten Spielplan
Partner der vox populi-Projekte
Wagner vs. Verdi? Am 28. Juni treten die beiden Musikgiganten in einem musikalischen Wettstreit in der Münchner Innenstadt gegeneinander an. Erdacht wurde das Spektakel von der katalanischen Theatergruppe La Fura dels Baus und dem Münchner Komponisten Moritz Eggert. Zwei riesenhafte Puppen verkörpern die Komponisten, unterstützt werden sie durch eine Armada von Blaskapellen, Musikern des Bayerischen Staatsorchesters und natürlich den Münchnerinnen und Münchnern. Der Eintritt ist frei.
Der junge Berliner Filmemacher Axel Ranisch bringt zwei Operneinakter in eines der der schönsten Programmkinos Münchens, das Theatiner Film: William Waltons The Bear und Francis Poulencs La voix humaine werden zusammen im Rahmen eines experimentellen Abends zusammen gebracht, an dem der Regisseur seine filmischen Mittel der Improvisation und raschen Produktion mit der Kunstform Oper zusammenbringt.
Eine Nacht lang auf der Opernbühne tanzen: Der DJ Paul van Dyk, einer der begehrtesten Elektromusiker der Clubszene, wird eine Nacht lang das Nationaltheater in einen Club verwandeln. Zusammen mit Künstlern der Bayerischen Staatsoper vermischt er bei Paul van Dyk meets Verdi seine Musik mit der des großen Opernkomponisten.
Nancy.Interview erzählt von einem Mädchen namens Nancy Spungen, das sich Mitte der siebziger Jahre Zugang zur Welt der Rockstars verschafft und zum größten Groupie ihrer Zeit wird. Sie beginnt eine Liebesbeziehung mit dem Punk Rock-Star Sid Vicious, die von Drogen und Gewalt geprägt ist. In der Bayerischen Akademie der Schönen Künste zeigt das Nowy Teatr Warschau das Tanzstück Nancy.Interview.
Eine Radioshow bildet ab 21. Juli die Fortsetzung unserer Reihe Die unmögliche Enzyklopädie. Der Popkultur-Experte Thomas Meinecke und der Musikwissenschaftler Wolfgang Rathert treffen mit ihren Plattensammlungen aufeinander und bringen ihre jeweils eigene Geschichte der Musik der letzten einhundert Jahre zu Gehör. Unterstützt werden sie unter anderem durch Musiker des Bayerischen Staatsorchesters.
Drei Video-Walk laden ab 1. Juli unter dem Titel Auf offener Straße zum Perspektivwechsel rund ums Nationaltheater ein: Mit Smartphone und Kopfhörern spürt der Zuschauer einem fremden Blick nach, einer von Musik geleiteten Wahrnehmung. Er folgt den Bildern auf dem Smartphone, als ob er diese selbst aufnehmen würde, und wird zum Flaneur zwischen An- und Abwesendem.
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Premiere „Simon Boccanegra“
Giuseppe Verdis düsteres Meisterwerk endlich wieder auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper: Am 3. Juni feiert Simon Boccanegra unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy und in der Inszenierung von Dmitri Tcherniakov Premiere. Unser Audio-Podcast führt Sie bereits jetzt in das Werk, seine Handlung und die Entstehung ein.
Verdis Geschichte um den Korsaren, der zum Dogen von Genua wird, ist reich an Brüchen, die der Regisseur Dmitri Tcherniakov mit einem psychologischen Zugriff zu erklären sucht. Die Haupthandlung der Oper wird in eine gegenwärtige Gesellschaft verlegt, in der sowohl politische Strukturen als auch die im Libretto aufgezeigten familiären Bindungen hinterfragt werden.
In der Titelrolle ist Zeljko Lucic besetzt, der nach seiner Interpretation von Verdis Macbeth zum zweiten Mal in einer Premiere an der Bayerischen Staatsoper singen wird.
Am 26. Mai lädt Intendant Nikolaus Bachler Mitwirkende der Produktion wieder zur Einführungsmatinee auf die Bühne des Nationaltheaters, um mit ihnen über ihre Sicht auf das Werk zu sprechen.
Unser Audio-Podcast gibt in rund zehn Minuten eine Einführung in Handlung, Entstehung und Dramaturgie des Werks. Im RSS-Feed können Sie sich übrigens den Podcast als MP3-Datei herunterladen und auf Ihrem Rechner speichern!
Audio-Podcast zur Einführung
RSS-Feed
Einführungsmatinee „Simon Boccanegra“
So 26.05.2013, 11 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater
Giuseppe Verdi
Simon Boccanegra
Premiere
Mo 03.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Vorstellungen
Do 06.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
So 09.06.2013, 18 Uhr k-a-r-t-e-n
Mi 12.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Sa 15.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Fr 12.07.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater
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Verdis Geschichte um den Korsaren, der zum Dogen von Genua wird, ist reich an Brüchen, die der Regisseur Dmitri Tcherniakov mit einem psychologischen Zugriff zu erklären sucht. Die Haupthandlung der Oper wird in eine gegenwärtige Gesellschaft verlegt, in der sowohl politische Strukturen als auch die im Libretto aufgezeigten familiären Bindungen hinterfragt werden.
In der Titelrolle ist Zeljko Lucic besetzt, der nach seiner Interpretation von Verdis Macbeth zum zweiten Mal in einer Premiere an der Bayerischen Staatsoper singen wird.
Am 26. Mai lädt Intendant Nikolaus Bachler Mitwirkende der Produktion wieder zur Einführungsmatinee auf die Bühne des Nationaltheaters, um mit ihnen über ihre Sicht auf das Werk zu sprechen.
Unser Audio-Podcast gibt in rund zehn Minuten eine Einführung in Handlung, Entstehung und Dramaturgie des Werks. Im RSS-Feed können Sie sich übrigens den Podcast als MP3-Datei herunterladen und auf Ihrem Rechner speichern!
Audio-Podcast zur Einführung
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Einführungsmatinee „Simon Boccanegra“
So 26.05.2013, 11 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater
Giuseppe Verdi
Simon Boccanegra
Premiere
Mo 03.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Vorstellungen
Do 06.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
So 09.06.2013, 18 Uhr k-a-r-t-e-n
Mi 12.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Sa 15.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Fr 12.07.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater
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Wieder auf dem Spielplan: „Les Contes d’Hoffmann“
Richard Jones' Inszenierung von Jacques Offenbachs Opéra fantastique Les Contes d’Hoffmann kehrt auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper zurück. Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters gibt der aus Straßburg stammende Dirigent Emmanuel Villaume sein Hausdebüt.
Giuseppe Filianoti, dem Münchner Publikum unter anderem bekannt als Nemorino in der Premierenserie von L’elisir d’amore, singt erstmals an der Bayerischen Staatsoper den Hoffmann. Seine drei Geliebten werden von Kathleen Kim (Olympia), Genia Kühmeier (Antonia) und Dinara Alieva (Giulietta) verkörpert. John Relyea gibt die vier Bösewichte.
Jacques Offenbach
Les Contes d’Hoffmann
Fr 24.05.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Mi 29.05.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
So 02.06.2013, 18 Uhr k-a-r-t-e-n
Mi 05.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Sa 08.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater
Koproduktion mit der English National Opera London
Giuseppe Filianoti, dem Münchner Publikum unter anderem bekannt als Nemorino in der Premierenserie von L’elisir d’amore, singt erstmals an der Bayerischen Staatsoper den Hoffmann. Seine drei Geliebten werden von Kathleen Kim (Olympia), Genia Kühmeier (Antonia) und Dinara Alieva (Giulietta) verkörpert. John Relyea gibt die vier Bösewichte.
Jacques Offenbach
Les Contes d’Hoffmann
Fr 24.05.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Mi 29.05.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
So 02.06.2013, 18 Uhr k-a-r-t-e-n
Mi 05.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Sa 08.06.2013, 19 Uhr k-a-r-t-e-n
Nationaltheater
Koproduktion mit der English National Opera London

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