Chowanschtschina - Biographien

Modest Mussorgsky: Chowanschtschina. John Daszak, Doris Soffel Modest Mussorgsky: Chowanschtschina Modest Mussorgsky: Chowanschtschina. Klaus Florian Vogt, Camilla Nylund, Paata Burchuladze
Chowanschtschina
Modest Mussorgsky
Nationaltheater

Russische Nächte
Donnerstag, 28. Februar 2008

 

Musikalische Leitung
Lothar Koenigs
Lothar Koenigs, geboren in Aachen, studierte Dirigieren an der Musikhochschule Köln. Schon während seines Studiums gastierte er in Chile, später in den USA, in Österreich, Russland, Japan, Luxemburg, Italien und Frankreich. Als Kapellmeister wirkte er ab 1990 in Hagen, Münster und Bonn. Von 2000 bis 2003 war er GMD an den Städtischen Bühnen Osnabrück. Großen Erfolg hatte er mit Werken wie Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk und Janáceks Die Sache Makropulos. Er leitete Aufführungen von Lohengrin an der Opéra National de Lyon, Chowanschtschina an der Welsh National Opera, Jenufa an der Mailänder Scala, Der Freischütz an der Semperoper Dresden, Das schlaue Füchslein, Idomeneo und Jenufa an der Oper Köln sowie Chowanschtschina an der Bayerischen Staatsoper. Außerdem dirigierte er an der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro La Fenice Venedig, Teatro dell’Opera di Roma und an der Metropolitan Opera New York. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Wozzeck.
Lothar Koenigs

 


Inszenierung, Bühne und Kostüme
Dmitri Tcherniakov
Dmitri Tcherniakov, 1970 in Moskau geboren, schloss sein Studium an der Russischen Akademie für Theaterkunst 1993 ab. Seither inszenierte er zahlreiche Opern und Schauspiele sowohl in Russland als auch im Ausland. Die Bühnenbilder dazu entwirft er in der Regel selbst. Er hat viele russische Theaterpreise gewonnen, darunter die renommierte Goldene Maske. In den vergangenen Spielzeiten wurde er mehrfach zum Opernregisseur des Jahres gewählt. Zu seinen wichtigsten Operninszenierungen zählen u.a. Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch, Ein Leben für den Zaren, Tristan und Isolde im Mariinski-Theater Sankt Petersburg, Aida in Nowosibirsk, The Rake’s Progress, Eugen Onegin und Wozzeck im Bolschoi-Theater Moskau, Boris Godunow und Der Spieler an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Macbeth an der Opéra national de Paris, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein und Don Giovanni in Aix-en-Provence. Nach der Inszenierung von Chowanschtschina (Spielzeit 2006/07) kehrte er 2009/10 mit Dialogues des Carmélites an die Bayerische Staatsoper zurück.
Dmitri Tcherniakov. © Roman Job

 


Licht
Gleb Filshtinsky
Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Estischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen The Rake’s Progress und Eugen Onegin am Moskauer Bolschoi-Theater erhielt die Goldene Maske, der wichtigste russische Theaterpreis. Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexander- und Mariinski-Theater (u.a. Otello, Boris Godunov, Jenufa, Die Nase, Carmen, Der Ring des Nibelungen und Tristan und Isolde). Mit Dmitri Tcherniakov verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei Der Spieler an der Berliner Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra National de Paris sowie bei Chowanschtschina und Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper.
 

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Dramaturgie
Alexej Parin
, geboren in Moskau, studierte an der Staatlichen Lomonossow-Universität und promovierte im Jahre 1971. Er übersetzte europäische Dichtung aus verschiedenen Sprachen, inkl. Deutsch (Goethe bis Celan). Seit 1984 ist er als Opernkritiker in verschiedenen russischen und internationalen Medien tätig, veröffentlichte mehr als 600 Aufsätze und Essays. Parin war künstlerischer Leiter des Festivals „Sakro Art“ in Loccum (1995 – 2004) und Chefredakteur der „Grossen Zeitschrift des Bolschoi-Theaters“ (2001 – 2004), er ist Cheflektor des Verlags „Agraf“ und veröffentlichte seine Gedichte in verschiedenen Zeitschriften und als Lyrikbände in Russland und im Ausland. Mit Dmitri Tcherniakov erarbeitete er als Dramaturg dessen Inszenierungen von Aida (Novosibirsk, 2003), Tristan und Isolde (Mariinsky-Theater, Sankt-Petersburg, 2004) und Boris Godunow (Staatsoper Berlin, 2005).
 

 


Dramaturgie
Ingrid Zellner
Geboren 1962 in Dachau. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und der Geschichte in München. 1988 Magisterexamen. 1990 bis 1994 Dramaturgin am Stadttheater Hildesheim. Freie Mitarbeit als Musikredakteurin und Lektorin bei Zeitschriften und Verlagen. Veröffentlichung von Booklet-Texten für CD-Kollektionen und von Theaterstücken. Von 1996 bis 2008 Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper.
Ingrid Zellner

 


Iwan Chowansky
Paata Burchuladze
Paata Burchuladze, geboren in Tiflis/Georgien. Nach sei­nem Gesangsstudium, u.a. im Opernstu­dio der Mailänder Scala, gewann er zahlreiche Mu­sik­­wett­bewerbe. 1984 debütierte er als Ram­fis (Aida) am Londoner Royal Opera House, Covent Garden und sang bald an allen großen Opernhäusern, u.a. von Paris, Hamburg, Berlin, Wien, Zürich, Barcelona, an der Metropolitan Opera New York, sowie bei den Salzburger Festspielen und beim Maggio Musicale Fiorentino. Be­son­ders in der Rolle des Dossifej in Chowanscht­schina von Modest Mussorgsky machte er auf sich aufmerk­sam. In der Titelpartie von Mussorgskys Boris Go­du­now trat er in München, Wien, Lissabon, Bor­deaux, Boston, Mailand, Tokio, New York und Tel Aviv auf. Auch als Lied- und Konzertsänger machte sich der Bassist einen Namen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Großinquisitor (Don Carlo).
Paata Burchuladze

 


Andrej Chowansky
Klaus Florian Vogt
Klaus Florian Vogt wurde in Heide/Holstein geboren, studierte zunächst Horn in Hannover und Hamburg und spielte nach seiner Diplomprüfung neun Jahre im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Währenddessen studierte er Gesang an der Musikhochschule in Lübeck und erhielt 1997 sein erstes Engagement in Flensburg. Von 1998 bis 2003 war er Ensemblemitglied der Dresdner Semperoper, wo er Partien wie Tamino (Die Zauberflöte) und Jeník (Die verkaufte Braut) sang. Mittlerweile gehören vor allem dramatische Partien wie Lohengrin, Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Florestan (Fidelio), Paul (Die tote Stadt) und Hoffmann (Les contes d’Hoffmann) zu seinem Repertoire, die er u.a. in Madrid, Hamburg, Brüssel, Antwerpen, Amsterdam, Köln, Tokio, New York und bei den Bayreuther Festspielen sang. An der Bayerischen Staatsoper war er als Max (Der Freischütz), Andrej (Chowanschtschina), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos) und Erik (Der fliegende Holländer) zu erleben. Partien hier 2011/12: Siegmund (Die Walküre), Erik (Der fliegende Holländer).
Klaus Florian Vogt (c) Andrea Kremper

 


Wassilij Golizyn
John Daszak
John Daszak studierte Gesang in London, Manchester und Ancona. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von Gustavo (Un ballo in maschera), Loge (Das Rheingold), Pinkerton (Madama Butterfly) über Steva (Jenůfa) bis hin zu Jack (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). Gastverträge führten ihn u.a. an das Teatro alla Scala in Mailand (Titelrolle in Peter Grimes), die Berliner Staatsoper Unter den Linden (Mephistopheles in Dr. Faustus), die Hamburgische Staatsoper (Aschenbach in Death in Venice), die Wiener Staatsoper (Aron in Moses und Aron), die English National Opera (Enée in Les Troyens), die Opéra national de Paris (Boris in Katja Kabanova) sowie zum Festival von Glyndebourne (Adolar in Euryanthe). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Titelrolle in Der Zwerg.
John Daszak

 


Bojar Schaklowity
Valery Alexejev
wurde in Nowosibirsk geboren und erhielt dort seine Gesangsausbildung. Als Mitglied des Kirow-Theaters trat er in zahlreichen Produktionen in St. Petersburg sowie im Rahmen von Gastspielen in Europa, Israel und den USA auf. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe. Seine internationale Karriere führte ihn u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Florenz, London, Wien, Berlin, München, Madrid, Zürich, New York und Buenos Aires. Bei den Salzburger Festspielen sang er die Titelpartie in Tschaikowskys Oper Mazeppa, Schaklowity in einer Neuproduktion von Chowanschtschina an der Opéra National de Paris. Sein Repertoire umfasst u.a. Partien wie Escamillo (Carmen), Iago (Otello), Amonasro (Aida), Telramund (Lohengrin), Luna (Il trovatore) sowie die Titelpartien in Rigoletto, Macbeth und Nabucco. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Amonasro, Nabucco, Schaklowity.
Valery Alexejev

 


Dossifej
Anatoli Kotscherga
Anatoli Kotscherga, in der Ukraine geboren, absolvierte das Tschaikowsky-Konservatorium in Kiew. Durch seine Darstellung des Schaklowity (Chowanschtschina) an der Wiener Staatsoper wurde er international bekannt. Seither ist er auf allen bedeutenden Opern- und Konzertbühnen zu Gast, u.a. in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Lissabon, Mailand, Paris, San Francisco, Sevilla, Toulouse sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. In seinem Repertoire finden sich sämtliche großen Rollen seines Fachs, u.a. Boris (Boris Godunow), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Grande Inquisitore (Don Carlo) sowie die Basspartien in Samson und Dalila und Rigoletto. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Der König (Aida), Basilio (Il barbiere di Siviglia).
Anatoli Kotscherga

 


Marfa
Doris Soffel
studierte Geige und Gesang an der Hochschule für Musik in München. Danach war sie zunächst einige Jahre Ensemblemitglied an der Staatsoper in Stuttgart. Ihr internationaler Durchbruch  gelang ihr mit der Rolle des Sesto (La clemenza di Tito) am Royal Opera House Covent Garden in London. Seither ist sie weltweit Gast an allen wichtigen Opernhäusern und bei Festivals gewesen, u.a. in Bayreuth, Berlin, Salzburg, Wien, Venedig, Florenz, Madrid, Barcelona, Mailand, Paris, St. Petersburg, New York und Tokio. Sie begann ihre Karriere mit Partien wie Isabella (L’italiana in Algeri), Angelina (La Cenerentola) und Elisabetta (Maria Stuarda), singt aber inzwischen Amneris (Aida), Eboli (Don Carlo), Dalila (Samson et Dalila), Octavian (Der Rosenkavalier), Judit (Herzog Blaubarts Burg) sowie Ortrud (Lohengrin), Kundry (Parsifal), Fricka und Waltraute (Der Ring des Nibelungen), Herodias (Salome), Klytämnestra (Elektra) und die Titelpartie in Schoecks Penthesilea. 2004 sang sie die Amme (Die Frau ohne Schatten) unter Kent Nagano in Los Angeles. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Angelina (La Cenerentola), Dame (Cardillac), Sinaide (Mosè), Gräfin Helfenstein (Mathis der Maler), Kassandra (Troades), Dorabella (Così fan tutte), Mutter Ubu (Ubu Rex), Preziosilla (La forza del destino), Marfa (Chowanschtschina).
Doris Soffel (c) Boris Streubel

 


Altgläubige
Helena Jungwirth
Geboren in Stockholm; besuchte die Musikdramatische Schule ihrer Heimatstadt. 1972 debütierte sie mit der Dorabella (Così fan tutte) am Drottningholmer Schlosstheater; im gleichen Jahr sang sie an der Königlichen Oper in Stockholm die Titelrolle in der Uraufführung von Lars Johan Werles Oper Tintomara. 1973 wurde sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper; seit 1996 ist sie Bayerische Kammersängerin. Opern- und Konzertgastspiele führten sie u.a. nach Hamburg, Bayreuth, Glyndebourne, London. An der Bayerischen Staatsoper ist sie in zahlreichen Rollen aufgetreten, u.a. als Marcellina (Le nozze di Figaro), Zulma (L’italiana in Algeri), Inez (Il trovatore), Alisa (Lucia di Lammermoor), Giovanna (Rigoletto), Siegrune (Die Walküre), Fanny Novaková/Kedruta (Die Ausflüge des Herrn Broucek), Tralfamadorianer (Schlachthof 5), Hänsel (Hänsel und Gretel), Tisbe (La Cenerentola).
Helena Jungwirth

 


Altgläubige
Laura Rey
studierte Gesang u.a. am Konservatorium von Puerto Rico und am Curtis Institute of Music und war selbst als Lehrerin tätig. Sie hat nicht nur als Opernsängerin in Nord- und Mittelamerika Partien wie Mimì (La bohème), Morgana (Alcina) und Miss Jessel (The Turn of the Screw) gesungen, sondern auch im Bereich von Rock und Pop Erfahrungen gesammelt. Darüberhinaus ist sie als Komponistin engagiert und war u.a. als „Best Latin Music Songwriter of the Year 2000) in Los Angeles nominiert. Seit Herbst 2007 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper; Partien hier: Stimme des Hirten (Tosca), Taumännchen (Hänsel und Gretel), Altgläubige (Chowanschtschina).
Laura Rey

 


Altgläubige
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opernhäusern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an und war von 2008 bis 2010 im Ensemble des Hauses engagiert; hier stand sie u.a. als Mercédès (Carmen), Fenena (Nabucco), Meg Page (Falstaff), Hänsel (Hänsel und Gretel), Silla (Palestrina) und Carlotta (Die schweigsame Frau) auf der Bühne. 2010 debütierte sie als Schwertleite (Die Walküre) an der Mailänder Scala und war als Marguerite (La damnation de Faust) in Rennes, Nantes und Angers zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Schäferin (Jenůfa), Lucy (Die Tragödie des Teufels), Fenena (Nabucco).
Anaik Morel

 


Schreiber
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Spalanzani (Les contes dʼHoffmann), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), L'imperatore Altoum (Turandot),  Mime (Das Rheingold), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Dritter Knappe (Parsifal).
Ulrich Reß

 


Emma
Evelina Dobračeva
Geboren in Syzran/Russland, lebt in Berlin; in ihrer Heimatstadt schloss sie die Musikfachschule 1994 mit Diplom ab. Seit 2000 studierte sie Gesangsunterricht an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, Berlin, bei Norma Sharp, Snezana Brzakovic und Julia Varady. Weiterhin nahm sie an Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Quasthoff und Peter Konwitschny teil. Seit 2004 ist die Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2006 gewann sie einen Sonderpreis beim Mozart-Wettbewerb, Würzburg. Ihr Debüt gab sie als Donna Anna (Don Giovanni) im Kampnagel, Hamburg. Es folgte die Titelpartie von Strauss’ Ariadne auf Naxos. Ihr Konzertrepertoire umfasst u.a. den Sopranpart in Ein Deutsches Requiem von Brahms und der 9. Symphonie von Beethovens sowie in Rossinis Petite Messe Solennelle. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Emma (Chowanschtschina).
Evelina Dobračeva

 


Warsonofjew
Adrian Sâmpetrean
Adrian Sâmpetrean wurde 1983 in Cluj-Napoca / Rumänien geboren. Sein Gesangsstudium beendete er 2006 an der „Gheorghe Dima“ Musikhochschule seiner Heimatstadt. Anschließend folgten Masterklassen u.a. bei Ion Buzea und Mariana Nicolesco. 2006 gab er sein Bühnendebüt an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca als Colline (La bohème) gefolgt von Auftritten als Raidmondo (Lucia di Lammermoor). Zudem ist er Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe (Internationaler Gesangswettbewerb „Hariclea Darclee“, Internationaler Gesangswettbewerb „Eugenia Moldoveanu“, etc.). Seit 2007 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München.Partien hier: Zöllner (La bohème), Kommissär (Madama Butterfly), Brühlmann (Werther).
Adrian Sâmpetrean

 


Kuska Strelitze
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Franz/Cochenille/Pitichinaccio (Les contes d'Hoffmann), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (Der Rosenkavalier), Die Wedgwood-Teekanne/Das alte Männchen/Der Laubfrosch (L’enfant et les sortilèges), Pang (Turandot) Pedrillo, Monostatos, Steuermann (Der fliegende Holländer), Andres (Wozzeck).
Kammersänger Kevin Conners

 


1. Strelitze
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Hermann/Schlemihl (Les Contes dʼHoffmann), Dancaïro (Carmen), Ein Baum/Der Sessel (L’enfant et les sortilèges), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte).
Christian Rieger

 


2. Strelitze
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte Gesang in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sciarrone (Tosca), Alcindoro (La bohème), 4. Priester (Die Zauberflöte), 6. Deputierter (Don Carlo), Ambrogio (Il barbiere di Siviglia), Diener (Macbeth).
Rüdiger Trebes

 


Streschnew / Vertrauter des Golizyn
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2011/12: u.a. Ein Offizier (Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (Die Zauberflöte), Evandro (Medea in Corinto), Goro Nakodo (Madama Butterfly), Haushofmeister der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Vierter Knappe (Parsifal), Der Narr (Wozzeck), Parpignol (La bohème).
Kenneth Roberson