Luisa Miller - Biographien
Luisa Miller
Giuseppe Verdi
Salvatore Cammarano nach Friedrich Schillers
Kabale und Liebe
Nationaltheater
Verdi-Festwochen
Sonntag, 30. März 2008
Musikalische Leitung
Massimo Zanetti
Massimo Zanetti erhielt seine musikalische Ausbildung am Konservatorium Giuseppe Verdi in Mailand. Von 1999 bis 2002 war er Chefdirigent an der Flämischen Oper Antwerpen/Gent. Dort erarbeitete er so unterschiedliche Werke wie u.a.
Rigoletto,
Der fliegende Holländer,
Salome,
Pelléas et Melisande und
Norma. 2000 gab er sein Debüt an der Dresdner Semperoper mit
Un ballo in maschera, im Oktober 2002 debütierte er an der Staatsoper Berlin. Weitere Stationen seiner Karriere waren die Mailänder Scala, das Teatro dell’Opera di Roma, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra national de Paris sowie die San Francisco Opera. In der Spielzeit 2008/09 dirigierte er u.a.
Rigoletto beim Verdi Festival in Parma und debütierte an der Oper Zürich mit
La bohème. Als Konzertdirigent arbeitete er mit dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem NDR Sinfonieorchester und dem New Zealand Symphonie. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2008/09:
Luisa Miller.
Inszenierung
Claus Guth
Claus Guth wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität sowie Theater- und Opernregie an der Hochschule für Musik in München. Erste Regie-Mitarbeit bei Axel Manthey beim Holland Festival, am Thalia Theater und am Staatstheater Stuttgart. Seit 1990 arbeitet Guth als freischaffender Regisseur und inszenierte eine Reihe von Uraufführungen, etwa bei der Münchner Biennale (u.a.
Pnima...Ins Innere oder
Berenice). Weitere Uraufführungen realisierte er in Hamburg, Dresden und Basel. In München waren darüber hinaus u.a.
King Arthur sowie
Das Liebesverbot am Prinzregententheater zu sehen sowie weitere Produktionen am Gärtnerplatztheater. Am Opernhaus Zürich entstanden u.a.
Fierrabras,
Radamisto sowie
Ariane et Barbe Bleu. 2003 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen mit einer Inszenierung des
Fliegenden Holländer. Weitere Regiearbeiten sind u.a.
La traviata in Mannheim,
Ariadne auf Naxos in Bremen,
Un ballo in maschera in Frankfurt sowie
Simon Boccanegra in Hamburg. Zahlreiche Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen u.a.
Cronaca del Luogo,
Zaide/Adama,
Le nozze di Figaro und unlängst
Don Giovanni. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper:
Luisa Miller.
Bühne und Kostüme
Christian Schmidt
stammt aus Coburg und studierte Bühnenbild u.a. bei Erich Wonder an der Wiener Akademie der Bildenden Künste. Inzwischen gilt er als einer der führenden Bühnenbildner seiner Generation und wurde u.a. 2003 in der Zeitschrift „Opernwelt“ zum Bühnenbildner des Jahres, 2005 zum Kostümbildner des Jahres gewählt. Mit dem Regisseur Claus Guth arbeitete er erstmals 1992 bei der Münchener Biennale zusammen, inzwischen aber auch bei den Salzburger (u.a.
Le nozze di Figaro) und Bayreuther (
Der fliegende Holländer) Festspielen, an der Oper Zürich (u.a.
Ariadne auf Naxos), der Hamburgischen Staatsoper (
Simon Boccanegra) sowie bei den Wiener Festwochen (
Lucio Silla). Zusammen haben sie auch zahlreiche Werke zur Uraufführung gebracht, u.a. Peter Ruzickas
Celan an der Dresdener Semperoper und Helmut Oehrings
Unsichtbar Land in Basel. Mit Hans Neuenfels erarbeitete er u.a.
Die Entführung aus dem Serail an der Staatsoper Stuttgart. Ausstattung an der Bayerischen Staatsoper:
Luisa Miller.
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2009/10: u.a.
L’elisir d’amore,
Die Tragödie des Teufels,
Palestrina,
Jenufa,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer.
Dramaturgie
Sophie Becker
Geboren 1975 in Köln. 1994-2000 Dramaturgie-Studium an der Bayerischen Theaterakademie München, Diplomarbeit über Hans Werner Henze. 2000–2003 Dramaturgin am Theater Aachen. 2004-2006 Dramaturgin für Oper und Ballett an der Sächsischen Staatsoper Dresden, Sommersemester 2005 Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste (Bühnenbildklasse Prof. Johannes Leiacker). Von 2006 bis 2008 Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper München.
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Il Conte di Walter
Carlo Colombara
Geboren in Italien; studierte in Bologna Gesang. 1986 gab er sein Operndebüt in Mailand. Schnell führte ihn eine internationale Karriere an die großen Häuser der Welt, wo er vor allem als herausragender Interpret der Baß-Partien in Opern Verdis in Erscheinung trat. Er sang u.a. am Teatro alla Scala Mailand, am Teatro La Fenice in Venedig, der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, London, der Arena di Verona und dem Bolschoi Theater Moskau Partien wie Fiesco (
Simon Boccanegra), Filippo II. (
Don Carlo), Basilio (
Il barbiere di Siviglia) oder Oroveso (
Norma). Partien an der Bayerischen Staatsoper:
Raimondo (Lucia di Lammermoor), Banco (
Macbeth), Ramfis (
Aida).
Rodolfo
Mikhail Agafonov
Mikhail Agafonov studierte in seiner Heimatstadt Moskau Gesang. 1993 wurde er Ensemblemitglied am Bolschoi Theater. 1996 sang er in Tallin Rodolfo (
La bohème), 1997/98 in Stockholm und Berlin Pollione (
Norma). Er gastierte in London und war 1999-2001 als Ensemblemitglied an der Wiener Volksoper. 2002/03 wurde er ans Nationaltheater Mannheim engagiert. Sein Repertoire umfasst Partien wie Radamès (
Aida), Gustavo (
Un ballo in maschera), Manrico (
Il trovatore), Cavaradossi (
Tosca), Gabriele Adorno (
Simon Boccanegra) und Énée (
Les Troyens). Des weiteren gastierte an der Königlichen Oper in Stockholm, in Toronto, an der Wiener Staatsoper, Opéra National de Paris, Sächsischen Staatsoper Dresden, am Royal Opera House in London, in Tel Aviv und beim Edinburgh Festival. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2008/09: Rodolfo (
Luisa Miller).
Federica
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an. Seit letzter Spielzeit ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2009/10: Hänsel (
Hänsel und Gretel), Zweite Dame (
Die Zauberflöte), Flora (
La traviata), Soeur Mathilde (
Dialogues des Carmélites), Silla (
Palestrina), Mercédès (
Carmen).
Wurm
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Seit Herbst 2003 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2009/10: u.a. Truffaldin (
Ariadne auf Naxos), Gubetta (
Lucrezia Borgia), Gremin (
Eugen Onegin), Ein Mönch (
Don Carlo), Biterolf (
Tannhäuser), Banco (
Macbeth), Der Boris (
Die Tragödie des Teufels), Ramfis (
Aida), Farfallo (
Die schweigsame Frau).
Miller
Paolo Gavanelli
Paolo Gavanelli ist in Padua geboren. Der promovierte Jurist studierte privat Gesang und debütierte 1985 als Leporello (
Don Giovanni). Er gastierte regelmäßig an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt, so der Mailänder Scala, in Rom, Wien, München, Berlin, San Francisco, Paris und London, an der New Yorker Metropolitan Opera und in der Arena di Verona. Trotz seines breitgefächerten Repertoires von über 50 Partien gilt er besonders als herausragender Interpret der großen Baritonpartien Verdis von Nabucco, Macbeth, Simon Boccanegra bis Jago (
Otello) und Falstaff - den Rigoletto etwa sang er unlängst an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, am Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera und an der Wiener Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Herzog von Nottingham (
Roberto Devereux)
Luisa Miller
Krassimira Stoyanova
Geboren in Bulgarien, erhielt ihre musikalische Ausbildung zunächst im Fach Geige, anschließend im Gesang an der Musikhochschule im bulgarischen Plovdiv. Nach anfänglicher Tätigkeit als Geigerin debütierte sie 1990 als Violetta (
La traviata) am Opernhaus von Opava in Tschechien. 1995 wurde sie an die Nationaloper in Sofia engagiert. Sie sang dort u.a. Gilda (
Rigoletto), Susanna (
Le nozze di Figaro), Rachel (
La Juive) und Vitellia (
Le clemenza di Tito). 1998 folgte ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Micaëla (
Carmen). Seit 1999 ist sie diesem Haus mit einem Festvertrag verbunden und gastierte nebenbei u.a. an den Opernhäusern von Helsinki, Tel Aviv, Buenos Aires, Hamburg, Berlin, Barcelona, Tokio, London und New York sowie bei den Salzburger Festspielen. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Micaëla, Contessa (
Le nozze di Figaro), Luisa (
Luisa Miller).
Laura
Stephanie Hampl
, geboren in München, studierte Gesang an der Musikhochschule Augsburg sowie an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie war Mitglied der Liedklasse von Helmut Deutsch und besuchte Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Edith Wiens und Brigitte Fassbaender. Während des Studiums sang sie u.a. Partien wie Dorabella (
Così fan tutte) und Ramiro (
Die Gärtnerin aus Liebe). Gastengagements führten sie an das Mainfranken Theater Würzburg sowie an die Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie mit dem Förderpreis der Vera und Volker Doppelfeld Stiftung ausgezeichnet wurde. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes sowie der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Seit Herbst 2007 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Sklavin (
Salome), Sandmännchen (
Hänsel und Gretel), Trommler (
Der Kaiser von Atlantis), Käthchen (
Werther), Laura (
Luisa Miller).
Un Contadino
Michael McBride
stammt aus Kanada und studierte u.a. in Toronto und an der Royal Academy of Music in London und trat bereits als Romeo (
Romeo et Juliette) bei der British Youth Opera und als Tamino (
Die Zauberflöte) bei der Royal Academy Opera auf. Darüberhinaus hatte er Auftritte u.a. in Stuttgart, Urbania und Banff/Kanada. Seit 2006 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper.