Il turco in Italia - Biographien

Gioachino Rossini: Il turco in Italia Gioachino Rossini: Il turco in Italia Gioachino Rossini: Il turco in Italia. Simone Alaimo
Il turco in Italia
Gioachino Rossini
Felice Romani

Nationaltheater

Samstag, 26. Januar 2008

 

Musikalische Leitung
Paolo Arrivabeni
Paolo Arrivabeni studierte am Boito-Konservatorium in Parma Komposition bei Camillo Togni und Dirigieren bei Daniele Gatti. Inzwischen erhielt er zahlreiche Engagements, u.a. an die Berliner Staatsoper und die Deutsche Oper, das Zürcher Opernhaus, ans Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro San Carlo in Neapel, an die Wiener Staatsoper, nach Leipzig, die Metropolitan Oper in New York, sowie zum Wexford Festival. Sein Repertoire umfasst Werke wichtiger italienischer Komponisten v.a. des 19. Jahrhunderts, allen voran Rossini, Donizetti und Verdi, aber auch Saverio Mercadante oder Darius Milhaud. Konzertverpflichtungen führten ihn u.a. zum Concertgebouw in Amsterdam. Seit 2008 ist er Musikdirektor der Opéra Royal de Wallonie in Liège. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Lucrezia Borgia.
Paolo Arrivabeni

 


Choreographie
Jacqueline Davenport
Jaqueline Davenport, in London geboren, wurde an der Cecchetti Method of Classical Ballet, an der Rambert School of Ballet und an der Royal Ballet School ausgebildet. Engagements als Tänzerin führten sie u.a. ans Nationaltheater Mannheim, an die Städtischen Bühnen Frankfurt und ans Bremer Theater. Dort arbeitete sie mit Choreographen wie Horst Müller, John Neumeier, Johann Kresnik und Reinhild Hoffmann. 1986 wurde sie Ballettmeisterin des Bremer Theaters und unterrichtete u.a. die Tanzensembles von Johann Kresnik und Reinhild Hoffmann. Sie zeichnet inzwischen für Choreographien von über 40 Opernproduktionen verantwortlich und arbeitete dabei häufig mit Christof Loy zusammen (u.a. The Fall of the House of Usher in Stuttgart, Manon an der Deutschen Oper am Rhein, Le nozze di Figaro am Théâtre de la Monnaie in Brüssel).  Choreographien an der Bayerischen Staatsoper: Saul, Il turco in Italia.
Jacqueline, Davenport

 


Inszenierung
Christof Loy
Christof Loy wurde in Essen geboren, studierte Musiktheaterregie an der Folkwang Hochschule sowie Philosophie, Kunstgeschichte und italienische Philologie in München. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg, an den Münchner Kammerspielen, am Theater an der Wien, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, am Londoner Covent Garden, beim Glyndebourne Festival (Iphigénie en Aulide) sowie bei den Salzburger Festspielen (Haydns Armida und Händels Theodora). Für Münchner Inszenierungen wurde er von der Zeitschrift Opernwelt bereits dreimal zum Regisseur des Jahres gekürt: Saul (2003), Roberto Devereux (2004) und Die Bassariden (2008). Weitere Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Alcina, Il turco in Italia, Lucrezia Borgia.
Christof Loy

 


Bühne und Kostüme
Herbert Murauer
Herbert Murauer studierte Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Salzburg. Anschließend war er u.a. am Staatstheater Stuttgart engagiert, wo zahlreiche Bühnenbilder für Schauspiel und Oper entstanden. Seither ist er freischaffend tätig und arbeitet regelmäßig mit Christof Loy zusammen. Zu den gemeinsamen Produktionen zählen u.a. La Gioconda in Bremen, Manon, Lucia di Lammermoor und Don Carlo an der Deutschen Oper am Rhein, Der Rosenkavalier am Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie Ariadne auf Naxos am Royal Opera House Covent Garden, London. Weitere Ausstattungen für die Nürnberger Pocket Opera, die Münchner Kammerspiele und den Opern von Graz und Rouen. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Saul, Roberto Devereux, Alcina, Il turco in Italia.
Herbert Murauer

 


Licht
Reinhard Traub
Reinhard Traub wurde als Grafik-Designer und zum Berufspiloten ausgebildet. Von 1980 bis 1985 war er Assistent bei Chenault Spence und gestaltete anschließend zwei Weltourneen mit Sophisticated Ladies und Carmen Jones. Seit 2006 arbeitet er fest am Staatstheater Stuttgart; als Lichtdesigner wirkte er an den Opernhäusern von Zürich, Brüssel, Hamburg, den Festspielen von Salzburg und Glyndebourne, am Hamburger Thalia-Theater, dem Wiener Burgtheater und an der Volksbühne Berlin. Regelmäßig arbeitet er mit den Regisseuren Johann Kresnik, Peter Konwitschny, Martin Kušej und Christof Loy zusammen. Seit Herbst 2001 unterrichtet er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper: Don Giovanni, Macbeth, Il turco in Italia, Roberto Devereux, Rusalka, Fidelio.

Reinhard Traub

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Selim
Simone Alaimo
wurde 1956 in Villabate (Palermo) geboren und absolvierte dort sein Musikstudium. Sein Repertoire umfasst über 90 wichtige Basspartien des italienischen Fachs, etwa aus den Opern Il barbiere di Siviglia, La cenerentola, Semiramide, L'italiana in Algeri, L'elisir d'amore, Don Pasquale und Roberto Devereux. Für seine Donizetti Interpretationen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seit vielen Jahren ist Simone Alaimo regelmäßig an allen wichtigen Opernhäusern der Welt zu Gast, u.a. an der Metropolitan Opera in New York, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, der San Francisco Opera, der Lyric Opera in Chicago und an der Wiener Staatsoper. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Mustafa (L'italiana in Algeri), Mustafa (Il turco in Italia).
Simone Alaimo

 


Donna Fiorilla
Alexandrina Pendatchanska

wurde in Sofia geboren und studierte zunächst Gesang bei ihrer Mutter, anschließend am Nationalkonservatorium ihrer Heimatstadt. Sie war Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und debütierte mit 19 Jahren als Lucia (Lucia di Lammermoor) in Bilbao. Seither Auftritte als Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Gilda (Rigoletto), Adalgisa (Norma), Elisabetta (Roberto Devereux), Donna Anna (Don Giovanni), Vitellia (La clemenza di Tito) sowie die Titelpartien in La traviata, Esclarmonde und Luisa Miller. Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Kapstadt, Monte Carlo, Wien, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Rom, Neapel, Washington und Paris. Alexandrina Pendatchanska arbeitete zudem mit vielen wichtigen Orchestern, u.a. dem Israel Philharmonic und dem Philadelphia Orchestra, dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, den Solisti Veneti, den Wiener Symphonikern und dem Orchestra dell’ Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Fiorilla (Il turco in Italia).

Alexandrina Pendatchanska (c) Jordan Simeonov

 


Don Geronio
Alessandro Corbelli
Alessandro Corbelli wurde in Turin geboren, studierte bei Giuseppe Valdengo und Claude Thiolas und debütierte 1974 als Marcello (La bohème) in Bergamo. Seither gastierte er an allen bedeutenden internationalen Opernhäusern, darunter das Teatro alla Scala in Mailand, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, die Opéra national de Paris, die Wiener Staatsoper und die Metropolitan Opera New York, außerdem bei den Festivals von Salzburg, Pesaro, Glyndebourne und Edinburgh. Sein umfangreiches Repertoire umfasst Rollen wie Ford (Falstaff), Belcore und Dulcamara (L’elisir d’amore), Leporello (Don Giovanni), Dandini und Don Magnifico (La Cenerentola), Taddeo (L’italiana in Algeri) sowie die Titelpartie in Falstaff. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Dulcamara.
Alessandro Corbelli

 


Don Narciso
David Alegret
Geboren in Barcelona, studierte Gesang in Barcelona und Basel sowie Medizin und gab sein Operndebüt am Teatro Principal in Barcelona in der Rolle des Belmonte (Die Entführung aus dem Serail). Seither gastierte er an den Opernhäusern von Trieste, Hamburg, Wien, Prag sowie an der Wiener Staatsoper, der Wiener Volksoper und beim Festival Toujours Mozart in Salzburg. Als Konzertsänger trat er u.a. mit dem Symphonischen Orchester von Barcelona, den Wiener Symphonikern und den Wiener Philharmonikern auf. Sein Repertoire umfasst u.a. den Ferrando (Così fan tutte), Idamante (Idomeneo), Zefirino (Il viaggio a Reims), Lindoro (L’Italiana in Algeri), Ramiro (La Cenerentola), Don Narciso (Il turco in Italia) und Palermo (Il Ratto del Serraglio). Er ist Mitglied der Capella Real de Catalunya unter der Leitung von Jordi Savall. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Narciso (Il turco in Italia).
David Alegret

 


Prosdocimo
George Petean
George Petean wurde in Cluj-Napoca/Rumänien geboren, wo er u.a. an der Musikakademie D. Dima studierte. Sein Debüt gab er an der dortigen Oper mit der Titelpartie in Mozarts Don Giovanni. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm als Marcello (La bohème) an der Oper in Rom. Seit 2002 ist er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Zudem hatte er Gastengagements an den Opernhäusern von London, Bologna, Frankfurt, Wien, Monte Carlo, Toulouse, Paris, Genf, Berlin, Sevilla und New York sowie bei den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro (Il barbiere di Siviglia), Valentin (Faust), Belcore (L’elisir d’amore), Enrico (Lucia di Lammermoor), Germont (La traviata) und Renato (Un ballo in maschera). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Posa (Don Carlo).
George Petean

 


Zaida
Valentina Kutzarova
wurde in Varna/Bulgarien geboren und begann ihr Musikstudium am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Darüberhinaus studierte sie an der Musikakademie in Sofia und beim Internationalen Opernstudio in Zürich. Sie war Preisträgerin verschiedener internationaler Wettberwerbe und debütierte am Linzer Landestheater, wo sie Ensemblemitglied wurde und Partien wie Isabella (L‘italiana in Algeri), Niklausse (Les contes d‘Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Octavian (Der Rosenkavalier) sang. Desweiteren hatte sie Auftritte u.a. an den Opernhäusern in St. Gallen, Neapel, Montpellier, Genf, Bordeaux und Straßburg. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Adalgisa (Norma), Elvira (Don Giovanni), Elisabetta (Maria Stuarda), Idamante (Idomeneo) und Paulina (Pique Dame). Partie an der Bayerischen Staatsoper: Zaida (Il turco in Italia).
Valentina Kutzarova

 


Albazar
Maximilian Schmitt
war bereits Mitglied bei den Regensburger Domspatzen, bevor er 1999 einen Bundespreis bei “Jugend musiziert” gewann. Im selben Jahr begann er an der Berliner Universität der Künste sein Gesangsstudium begann. Während des Studiums wurde er Mitglied des RIAS-Kammerchor, dem er bis 2004 angehörte. Darüberhinaus arbeitete er mit zahlreichen Ensembles (u.a. der Berliner Lautencompagney, mit der er u.a. bei den Händelfestspielen Halle gastierte), Chören (u.a. dem Philharmonischen Chor Berlin) und sang in einer konzertanten Aufführung von Händels Belsazar  mit den Berliner Philharmonikern die Partie des Arioch. 2005 wurde er Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper, Partien hier: Schneider (Königskinder), Häher (Das schlaue Füchslein), Diener Amelias (Un ballo in maschera), Giuseppe (La traviata), Ruiz (Il trovatore), Tierhändler (Der Rosenkavalier).
Maximilian Schmitt