Nabucco - Biographien
Nabucco
Giuseppe Verdi
Temistocle Solera
Nationaltheater
Montag, 28. Januar 2008
Musikalische Leitung
Paolo Carignani
Paolo Carignani, geboren in Mailand, studierte am Konservatorium seiner Heimtstadt Komposition und Orchesterdirektion. Nachdem er den Internationalen Wettbewerb Gino Marinuzzi in San Remo gewonnen und an der International Conductor Masterclass in Hilversum teilgenommen hatte, wurde er von zahlreichen Festspielen und Theatern Italiens und des Auslands eingeladen. Er dirigiert u.a. an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich, den Opernhäusern in Barcelona, Paris, Berlin, Köln, Rom, Bologna, Neapel, Genua, beim Rossini Festival in Pesaro, dem Festival dei Due Mondi in Spoleto, dem Festival Sferisterio in Macerata und im Concertgebouw Amsterdam. Von 1999 bis 2008 war er Generalmusikdirektor an der Frankfurter Oper. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2009/10:
Il turco in Italia,
Macbeth.
Inszenierung, Bühne und Kostüme
Yannis Kokkos
Geboren in Athen, studierte Bühnenbild an der École Superieure d’Art Dramatique in Strasbourg. Er arbeitete zunächst als Bühnen- und Kostümbildner, u.a. in Paris, Mailand, Wien und London und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1987 begann seine Tätigkeit als Regisseur. Operniszenierungen u.a. an den Theatern von Nancy, Bologna, Paris, Nizza, Orange, Palermo, Venedig, Cardiff, Pesaro und Lyon. An der Mailänder Scala inszenierte er u.a.
Die Götterdämmerung, Der fliegende Holländer und
Iphigénie en Aulide. Zudem erarbeitete er
Tristan und Isolde in Brüssel und
Giulio Cesare in Egitto in Cardiff. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper:
Nabucco.
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2009/10: u.a.
L’elisir d’amore,
Die Tragödie des Teufels,
Palestrina,
Jenufa,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer.
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Nabucco
Paolo Gavanelli
Paolo Gavanelli ist in Padua geboren. Der promovierte Jurist studierte privat Gesang und debütierte 1985 als Leporello (
Don Giovanni). Er gastierte regelmäßig an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt, so der Mailänder Scala, in Rom, Wien, München, Berlin, San Francisco, Paris und London, an der New Yorker Metropolitan Opera und in der Arena di Verona. Trotz seines breitgefächerten Repertoires von über 50 Partien gilt er besonders als herausragender Interpret der großen Baritonpartien Verdis von Nabucco, Macbeth, Simon Boccanegra bis Jago (
Otello) und Falstaff - den Rigoletto etwa sang er unlängst an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, am Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera und an der Wiener Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Herzog von Nottingham (
Roberto Devereux)
Ismaele
Aleksandrs Antonenko
studierte an der Lettischen Musikakademie und wurde bereits als Student an die Lettische Nationaloper engagiert. Nachdem er 2002 mit dem Paul Sakss Musikpreis in seiner Heimat Lettland ausgezeichnet wurde, begann seine internationale Karriere, die ihn bereits u.a. an die Königliche Oper in Stockholm, die Opern von Monte-Carlo und Triest sowie die Opernhäuser von Graz, Berlin, Frankfurt, Baden-Baden und Wien führte. Sein Repertoire umfasst Partien wie Tito (
La clemenza di Tito), Des Grieux (
Manon Lescaut), Cavaradossi (
Tosca), Don José (
Carmen), Turiddu (
Cavalleria rusticana) und Radames (
Aida). Partie an der Bayerischen Staatsoper: Ismaele (
Nabucco).
Zaccaria
Giacomo Prestia
Giacomo Prestia, geboren in Florenz, studierte bei Sergio Catoni. 1991 debütierte er in Verdis
Alzira in Fidenza. Gastengagements führten ihn seither u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Madrid, Rom, Paris, Wien, Berlin, Buenos Aires, Tokio, Peking sowie zu den Salzburger Festspielen. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Méphistophélès (
La damnation de Faust), Banco (
Macbeth), Rodolfo (
La sonnambula), Filippo II (
Don Carlo), Oroveso (
Norma), Raimondo (
Lucia di Lammermoor), Fiesco (
Simon Boccanegra), Tirésias (
Oedipus Rex), Walter (
Luisa Miller), Timur (
Turandot) sowie die Titelpartien in Massenets
Don Quixote und Verdis
Attila. In den letzten Spielzeiten war er u.a. an der Deutschen Oper Berlin als Raimondo sowie an der Wiener Staatsoper als Fiesco zu sehen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2008/09: Ramfis (
Aida).
Abigaille
Maria Guleghina
geboren in Odessa/Russland. Nach langjährigem Engagement an der Staatsoper in Minsk debütierte sie 1987 an der Mailänder Scala als Amelia (
Un ballo in maschera). Seitdem regelmäßiger Gast an den großen Opernhäusern der Welt, u.a. am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, an der Metropolitan Opera New York, an den Staatsopern von Hamburg und Wien, in Zürich, Berlin, San Francisco und Chicago sowie in Orange, an der Pariser Opéra Bastille und beim Maggio Musicale in Florenz. Zu ihren wichtigsten Partien gehören die Titelfiguren in Norma, Tosca, Aida und Manon Lescaut sowie Abigaille (
Nabucco), Lady Macbeth (
Macbeth), Amelia in
Un ballo in maschera und in
Simon Boccanegra, Leonora (
Il trovatore) und Desdemona (
Otello). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Amelia (
Un ballo in maschera), Titelpartie
Aida, Leonora (
Il trovatore).
Fenena
Daniela Sindram
Daniela Sindram, geboren in Nürnberg, studierte Gesang in Berlin und Hamburg und besuchte Liedklassen u.a. von Aribert Reimann und Brigitte Fassbaender. 1996 wurde sie fest an das Theater Bremen engagiert. 2001 wurde sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, von 2003 bis 2009 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Darüber hinaus trat sie an den Opernhäusern u.a. von Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Wien, London und Paris auf. 2002 gastierte sie erstmals bei den Bayreuther Festspielen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Komponist (
Ariadne auf Naxos), Orlofsky (
Die Fledermaus), Suzuki (
Madama Butterfly).
Il Gran Sacerdote
Andreas Kohn
Andreas Kohn studierte Gesang am Salzburger Mozarteum und war anschließend Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München. 1989 bis 1992 war er am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert, anschließend an der Berliner Staatsoper. Er gastierte außerdem an verschiedenen Bühnen, u.a. am Grand Théâtre Génève, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, in Prag und bei den Salzburger Festspielen, wo er u.a. Masetto in
Don Giovanni sang. Zu seinem Repertoire gehören des Weiteren Commendatore (
Don Giovanni), Don Fernando (
Fidelio), Joe (
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und Onkel Bonzo (
Madama Butterfly). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Soldat (
Salome).
Abdallo
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er fest ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Zahlreiche Gastverpflichtungen führten ihn ins In- und Ausland. 1995 debütierte er an der Mailänder Scala als Monostatos (
Die Zauberflöte). Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Brighella (
Ariadne auf Naxos), Remendado (
Carmen), Die Knusperhexe (
Hänsel und Gretel), Steuermann (
Der fliegende Holländer), Pedrillo (
Die Entführung aus dem Serail), Narraboth (
Salome), Der Skelton (
Die Tragödie des Teufels), L’aumônier (
Dialogues des Carmélites), Andres (
Wozzeck).
Anna
Lana Kos
Lana Kos debütierte 2002 mit der Partie der Königin der Nacht (
Die Zauberflöte) am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb und sang diese Rolle kurz danach am Nationaltheater Ljubljana. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und bereits bei mehreren Festivals aufgetreten. Bei Galakonzerten u.a. in Liège, Moskau, Samara und Odessa stand sie auf der Bühne. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Najade (
Ariadne auf Naxos), Frasquita (
Carmen), Karolka (
Jenufa), Gretel (
Hänsel und Gretel), Gianetta (
L’elisir d’amore), Papagena (
Die Zauberflöte), Tebaldo (
Don Carlo), Dama di Lady Macbeth (
Macbeth), Berta (
Il barbiere di Siviglia), Priesterin (
Aida).