Nabucco - Biographien

Giuseppe Verdi: Nabucco. Daniela Sindram, Paolo Gavanelli Giuseppe Verdi: Nabucco. Maria Guleghina, Paolo Gavanelli Giuseppe Verdi: Nabucco. Maria Guleghina
Nabucco
Giuseppe Verdi
Temistocle Solera

Nationaltheater

Sonntag, 15. Februar 2009

 

Musikalische Leitung
Paolo Carignani
Paolo Carignani, geboren in Mailand, studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition und Orchesterdirektion. Nachdem er den Internationalen Wettbewerb Gino Marinuzzi in San Remo gewonnen und an der International Conductor Masterclass in Hilversum teilgenommen hatte, wurde er von zahlreichen Festspielen und Theatern Italiens und des Auslands eingeladen. Er dirigiert u.a. an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich, den Opernhäusern in Barcelona, Paris, Berlin, Köln, Rom, Bologna, Neapel, Genua, beim Rossini Festival in Pesaro, dem Festival dei Due Mondi in Spoleto, dem Festival Sferisterio in Macerata und im Concertgebouw Amsterdam. Von 1999 bis 2008 war er Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Die Fledermaus, Luisa Miller.
Paolo Carignani (c) Barbara Aumüller

 


Inszenierung, Bühne und Kostüme
Yannis Kokkos
Geboren in Athen, studierte Bühnenbild an der École Superieure d’Art Dramatique in Strasbourg. Er arbeitete zunächst als Bühnen- und Kostümbildner, u.a. in Paris, Mailand, Wien und London und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1987 begann seine Tätigkeit als Regisseur. Operniszenierungen u.a. an den Theatern von Nancy, Bologna, Paris, Nizza, Orange, Palermo, Venedig, Cardiff, Pesaro und Lyon. An der Mailänder Scala  inszenierte er  u.a. Die Götterdämmerung, Der fliegende Holländer und Iphigénie en Aulide. Zudem erarbeitete er Tristan und Isolde in Brüssel und Giulio Cesare in Egitto in Cardiff. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: Nabucco.
Yannis Kokkos

 


Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: u.a. Tosca, Don Carlo, Die Fledermaus, Der fliegende Holländer, Lʼelisir dʼamore, Luisa Miller, Medea in Corinto, Mitridate, rè di Ponto.
Michael Bauer

 


 

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Nabucco
Ambrogio Maestri
Ambrogio Maestri wurde in Pavia geboren und studierte dort Klavier und Gesang. Unmittelbar nach seinem Studium 1999 erhielt er Engagements an den Opern von Washington, Triest und Verona. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm mit seinem Debüt als Falstaff am Teatro Verdi in Busseto und an der Mailänder Scala. Seither sang er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, am Teatro Real in Madrid, der Hamburgischen und Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London, in der Arena di Verona und an der Metropolitan Opera in New York. Sein Repertoire umfasst Partien wie Amonasro (Aida), Luna (Il trovatore), Enrico (Lucia di Lammermoor), Iago (Otello), Renato (Un ballo in maschera) sowie die Titelrollen in Simone Boccanegra, Rigoletto und Nabucco. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Dulcamara (L’elisir d’amore).
Ambrogio Maestri

 


Ismaele
Marian Talaba
Marian Talaba studierte u.a. in Kiew. Bereits während des Studiums trat er am National Opera Theatre in Kiew unter anderem als Prinz (Die Liebe zu den drei Orangen) und Herzog (Rigoletto) auf. Gastspiele führten ihn als Calaf (Turandot) nach Schweden und Australien, als Cavaradossi (Tosca) nach Estland und als Don José (Carmen) nach Slowenien. Nach einem Sonderpreis beim Gesangswettbewerb International Stanislaw Moniuszko in Polen erhielt er ein Stipendium vom Karajan Centrum in Wien und wurde Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper. Hier war er bisher als Ismaele (Nabucco), Pinkerton (Madama Butterfly), Grigori (Boris Godunow), Hermann (Pique Dame) und Steva (Jenufa) zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Ismaele (Nabucco).
Marian Talaba

 


Zaccaria
Orlin Anastassov
Orlin Anastassov wurde in Rousse/Bulgarien geboren und debütierte an der Oper seiner Heimatstadt als Ramfis (Aida), eine Partie, die er u.a. auch an der Wiener Staatsoper, der Metropolitan Opera New York, der Arena di Verona sowie in Brüssel, Berlin und am Teatro alla Scala in Mailand interpretierte. An der Scala war er zudem als Basilio (Il barbiere di Siviglia) und Timur (Turandot) zu erleben. Unter seinen weiteren Engagements sind die Titelpartie in Attila sowie Mephistophele (Faust) am Royal Opera House Covent Garden in London, Zaccaria (Nabucco) in Genua, Padre Guardiano (La forza del destino) in San Francisco, Boris Godunow in Monte Carlo und Abimélech (Samson et Dalila) bei den Salzburger Festspielen zu nennen. Partie der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Walter (Luisa Miller).
Orlin Anastassov

 


Abigaille
Alessandra Rezza
Alessandra Rezza studierte Gesang und Klavier in Latina und am Mozarteum in Salzburg. Nach der erfolgreichen Teilnahme an diversen Wettbewerben, unter anderem dem Voci verdiane- und dem Operalia- Wettbewerb debütierte sie 1997 als Violetta (La traviata) am Teatro Manzoni di Roma. Innerhalb kurzer Zeit erarbeitete sie sich ein großes Verdi-Repertoire, zu dem Elisabetta (Don Carlo), Luisa Miller, Leonora (Il trovatore und La forza del destino), Elvira (Ernani), Lady Macbeth und Amelia (Un ballo in maschera) gehören. Neben der Scala, dem Teatro Reggio in Parma und Turin sowie dem Teatro Communale in Bologna ist sie regelmäßig europaweit u.a. in Frankfurt, Berlin, Montpellier und Brüssel zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Abigaille (Nabucco).
Alessandra Rezza

 


Fenena
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opernhäusern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an und war von 2008 bis 2010 im Ensemble des Hauses engagiert; hier stand sie u.a. als Mercédès (Carmen), Fenena (Nabucco), Meg Page (Falstaff), Hänsel (Hänsel und Gretel), Silla (Palestrina) und Carlotta (Die schweigsame Frau) auf der Bühne. 2010 debütierte sie als Schwertleite (Die Walküre) an der Mailänder Scala und war als Marguerite (La damnation de Faust) in Rennes, Nantes und Angers zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Schäferin (Jenůfa), Lucy (Die Tragödie des Teufels), Fenena (Nabucco).
Anaik Morel

 


Il Gran Sacerdote
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Ramfis (Aida), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Don Fernando (Fidelio), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (Norma), Titurel (Parsifal), Colline (La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Mönch (Don Carlo).
Steven Humes

 


Abdallo
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2011/12: u.a. Ein Offizier (Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (Die Zauberflöte), Evandro (Medea in Corinto), Goro Nakodo (Madama Butterfly), Haushofmeister der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Vierter Knappe (Parsifal), Der Narr (Wozzeck), Parpignol (La bohème).
Kenneth Roberson

 


Anna
Elena Tsallagova
Elena Tsallagova, geboren in Vladikavkaz/Russland, studierte u.a. am Konservatorium in St. Petersburg und bei Ileana Cotrubas. Im Oktober 2006 wurde sie Mitglied im Young Artists Programme der Opéra national de Paris, wo sie in der Spielzeit 2007/08 Partien wie Despina (Così fan tutte), Stimme des Falken (Die Frau ohne Schatten) sowie die Titelrolle von Janáčeks Das schlaue Füchslein übernahm. 2007 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Zelmira in Haydns Armida. Zudem gab sie ihr Debüt in Großbritannien als Nannetta (Falstaff) in Glyndebourne und ihr Rollendebüt als Mélisande (Pelléas et Mélisande) an der Pariser Bastille. 2011 debütierte sie als Corinna (Il viaggio a Reims) bei den Rossini-Festspielen in Pesaro. Von 2008 bis 2010 war sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: Donna Clara (Der Zwerg), Despina (Così fan tutte).
Elena Tsallagova