Nabucco - Biographien
Nabucco
Giuseppe Verdi
Temistocle Solera
Nationaltheater
Münchner Opernfestspiele 2009
Mittwoch, 22. Juli 2009
Musikalische Leitung
Paolo Carignani
Paolo Carignani, geboren in Mailand, studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition und Orchesterdirektion. Nachdem er den Internationalen Wettbewerb Gino Marinuzzi in San Remo gewonnen und an der International Conductor Masterclass in Hilversum teilgenommen hatte, wurde er von zahlreichen Festspielen und Theatern Italiens und des Auslands eingeladen. Er dirigiert u.a. an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich, den Opernhäusern in Barcelona, Paris, Berlin, Köln, Rom, Bologna, Neapel, Genua, beim Rossini Festival in Pesaro, dem Festival dei Due Mondi in Spoleto, dem Festival Sferisterio in Macerata und im Concertgebouw Amsterdam. Von 1999 bis 2008 war er Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2011/12:
Die Fledermaus,
Luisa Miller.
Inszenierung, Bühne und Kostüme
Yannis Kokkos
Geboren in Athen, studierte Bühnenbild an der École Superieure d’Art Dramatique in Strasbourg. Er arbeitete zunächst als Bühnen- und Kostümbildner, u.a. in Paris, Mailand, Wien und London und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1987 begann seine Tätigkeit als Regisseur. Operniszenierungen u.a. an den Theatern von Nancy, Bologna, Paris, Nizza, Orange, Palermo, Venedig, Cardiff, Pesaro und Lyon. An der Mailänder Scala inszenierte er u.a.
Die Götterdämmerung, Der fliegende Holländer und
Iphigénie en Aulide. Zudem erarbeitete er
Tristan und Isolde in Brüssel und
Giulio Cesare in Egitto in Cardiff. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper:
Nabucco.
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: u.a.
Tosca,
Don Carlo,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer,
Lʼelisir dʼamore,
Luisa Miller,
Medea in Corinto,
Mitridate, rè di Ponto.
Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Nabucco
Paolo Gavanelli
Paolo Gavanelli ist in Padua geboren. Der promovierte Jurist studierte privat Gesang und debütierte 1985 als Leporello (
Don Giovanni). Er gastierte regelmäßig an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt, so der Mailänder Scala, in Rom, Wien, München, Berlin, San Francisco, Paris und London, an der New Yorker Metropolitan Opera und in der Arena di Verona. Trotz seines breitgefächerten Repertoires von über 50 Partien gilt er besonders als herausragender Interpret der großen Baritonpartien Verdis von Nabucco, Macbeth, Simon Boccanegra bis Jago (
Otello) und Falstaff - den Rigoletto etwa sang er unlängst an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, am Opera House Covent Garden in London, an der Metropolitan Opera und an der Wiener Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Herzog von Nottingham (
Roberto Devereux)
Ismaele
Aleksandrs Antonenko
studierte an der Lettischen Musikakademie und wurde bereits als Student an die Lettische Nationaloper engagiert. Nachdem er 2002 mit dem Paul Sakss Musikpreis in seiner Heimat Lettland ausgezeichnet wurde, begann seine internationale Karriere, die ihn bereits u.a. an die Königliche Oper in Stockholm, die Opern von Monte-Carlo und Triest sowie die Opernhäuser von Graz, Berlin, Frankfurt, Baden-Baden und Wien führte. Sein Repertoire umfasst Partien wie Tito (
La clemenza di Tito), Des Grieux (
Manon Lescaut), Cavaradossi (
Tosca), Don José (
Carmen), Turiddu (
Cavalleria rusticana) und Radames (
Aida). Partie an der Bayerischen Staatsoper: Ismaele (
Nabucco).
Zaccaria
Stefan Kocán
Stefan Kocán, geboren in Trnava/Slowakei, studierte in Bratislava und Wien. Ab 2002 war er fest am Landestheater Linz engagiert und sang dort u.a. Osmin (
Die Entführung aus dem Serail) und Mephisto (
Faust). Es folgten erste Gastspiele an der Wiener Staatsoper, wo er seither regelmäßig gastiert, u.a. als Sarastro (
Die Zauberflöte), Raimondo (
Lucia di Lammermoor), Filippo II sowie Großinquisitor (
Don Carlo). Weitere Engagements führten ihn an Häuser wie die Metropolitan Opera New York, das Teatro del Liceu Barcelona, die Opéra National de Paris, die Opera Nomori Tokyo sowie nach Basel, Kopenhagen und Prag, wo er u.a. als Wassermann (
Rusalka), Gremin (
Eugen Onegin) und König Treff (
L'amour des trois Oranges) zu sehen war. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Osmin (
Die Entführung aus dem Serail).
Abigaille
Alessandra Rezza
Alessandra Rezza studierte Gesang und Klavier in Latina und am Mozarteum in Salzburg. Nach der erfolgreichen Teilnahme an diversen Wettbewerben, unter anderem dem Voci verdiane- und dem Operalia- Wettbewerb debütierte sie 1997 als Violetta (
La traviata) am Teatro Manzoni di Roma. Innerhalb kurzer Zeit erarbeitete sie sich ein großes Verdi-Repertoire, zu dem Elisabetta (
Don Carlo), Luisa Miller, Leonora (
Il trovatore und
La forza del destino), Elvira (
Ernani), Lady Macbeth und Amelia (
Un ballo in maschera) gehören. Neben der Scala, dem Teatro Reggio in Parma und Turin sowie dem Teatro Communale in Bologna ist sie regelmäßig europaweit u.a. in Frankfurt, Berlin, Montpellier und Brüssel zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Abigaille (
Nabucco).
Fenena
Daniela Sindram
Daniela Sindram, geboren in Nürnberg, studierte Gesang in Berlin und Hamburg. Erste Engagements führten sie 1996 nach Bremen, 2001 an das Nationaltheater Mannheim sowie ab 2002 zu den Bayreuther Festpielen, wo sie als Siegrune und Wellgunde im
Ring des Nibelungen debütierte. Von 2003 bis 2009 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, hier gehörten u.a. Hänsel (
Hänsel und Gretel), Dorabella (
Così fan tutte), Charlotte (
Werther), Brangäne (
Tristan und Isolde), Komponist (
Ariadne auf Naxos) sowie Octavian (
Der Rosenkavalier) zu ihrem Repertoire; mit letzterer Partie debütierte sie in Folge an der Wiener Staatsoper und an der Opéra national de Paris. 2011 sang sie in Berlin die Fricka (
Der Ring des Nibelungen). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Prinz Orlofsky (
Die Fledermaus), Octavian (
Der Rosenkavalier).
Il Gran Sacerdote
Christian Van Horn
Christian Van Horn wurde auf Long Island/USA geboren. Nach seiner Ausbildung an der Yale University und am Lyric Opera Center for American Artists gastierte er u.a. als Colline (
La bohème) in Los Angeles, als Raimondo (
Lucia di Lammermoor) an der Virginia Opera und als Timur (
Turandot) an der Fort Worth Opera. Er gab ferner sein Debüt an der Santa Fé Opera (in Tan Duns
Tea: A Mirror of the Soul) sowie in der Carnegie Hall. Von 2008 bis 2010 war er als Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in Partien wie Angelotti (
Tosca), König (
Aida), Biterolf (
Tannhäuser) und Colline zu erleben. Anschließend gastierte er u.a. an der Lyric Opera Chicago, der San Francisco Opera sowie in der Titelrolle von
Le nozze di Figaro an der Staatsoper Stuttgart. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Colline, Angelotti.
Abdallo
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2011/12: u.a. Ein Offizier (
Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (
Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (
Die Zauberflöte), Evandro (
Medea in Corinto), Goro Nakodo (
Madama Butterfly), Haushofmeister der Feldmarschallin (
Der Rosenkavalier), Vierter Knappe (
Parsifal), Der Narr (
Wozzeck), Parpignol
(La bohème)
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Anna
Elena Tsallagova
Elena Tsallagova, geboren in Vladikavkaz/Russland, studierte u.a. am Konservatorium in St. Petersburg und bei Ileana Cotrubas. Im Oktober 2006 wurde sie Mitglied im Young Artists Programme der Opéra national de Paris, wo sie in der Spielzeit 2007/08 Partien wie Despina (
Così fan tutte), Stimme des Falken (
Die Frau ohne Schatten) sowie die Titelrolle von Janáčeks
Das schlaue Füchslein übernahm. 2007 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Zelmira in Haydns
Armida. Zudem gab sie ihr Debüt in Großbritannien als Nannetta (
Falstaff) in Glyndebourne und ihr Rollendebüt als Mélisande (
Pelléas et Mélisande) an der Pariser Bastille. 2011 debütierte sie als Corinna (
Il viaggio a Reims) bei den Rossini-Festspielen in Pesaro. Von 2008 bis 2010 war sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: Donna Clara (
Der Zwerg), Despina (
Così fan tutte).