Ariadne auf Naxos - Biographien

Richard Strauss: Ariadne auf Naxos. Adrianne Pieczonka, Burkhard Fritz, Diana Damrau Richard Strauss: Ariadne auf Naxos. Diana Damrau Richard Strauss: Ariadne auf Naxos
Ariadne auf Naxos
Richard Strauss
Hugo von Hofmannsthal

Prinzregententheater

Münchner Opernfestspiele 2008
Donnerstag, 24. Juli 2008

 

Musikalische Leitung
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, hat im September 2006 seine Position als Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper angetreten. Mit der Uraufführung von Rihms Das Gehege sowie mit Strauss’ Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Trouble in Tahiti, Don Giovanni, Dialogues des Carmélites, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Unsuk Chins Alice in Wonderland und Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper Parsifal, Tristan und Isolde, Tannhäuser, Elektra sowie eine Vielzahl von Akademie- und Sonderkonzerten.

In der Saison 2011/12 zeichnet Kent Nagano für die musikalische Leitung der Neuproduktion von Der Ring des Nibelungen verantwortlich sowie für die Wiederaufnahmen von L’Enfant et les sortilèges, Der Zwerg und Wozzeck. Er wird überdies die musikalische Leitung bei einem Akademiekonzert, den Festkonzerten zum 200jährigen Jubiläum der Musikalischen Akademie des Bayerischen Staatsorchesters sowie dem „Oper für alle“-Konzert übernehmen.

Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu renommierten Festivals wie Grafenegg, Gent, die Berliner Festspiele oder das Festspielhaus Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.

Auf DVD erschienen die Produktionen von Alice in Wonderland, Idomeneo und Lohengrin. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical die Einspielungen von Bruckners Symphonien Nrn. 4 und 7 mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.

Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.
Kent Nagano. © Benjamin Ealovega

 


Choreographie
Marco Santi
Marco Santi, in Turin geboren, absolvierte seine Tanzausbildung am Teatro Nuovo seiner Heimatstadt. Im Alter von 18 Jahren erhielt er beim Prix de Lausanne den ersten Preis und einen Preis als Nachwuchschoreograph. Ab 1983 war er zehn Jahre Solist beim Stuttgarter Ballett, gestaltete zudem eigene Choreographien für die Noverre-Gesellschaft, die John Cranko Ballettschule, das Stuttgarter Ballett und das Staatstheater Stuttgart. Dort entstand in Zusammenarbeit mit Martin Kušej Purcells King Arthur, bei den Salzburger Festspielen mit Hans Neuenfels Die Fledermaus. 1993 gründete er für eigene Produktionen das Marco Santi Danse Ensemble. Er ist Mitbegründer und langjähriger künstlerischer Leiter des Produktionszentrums für Tanz und Performance in Stuttgart. Seit 2005 leitete Marco Santi das Tanzensemble am Theater Osnabrück. Mit Beginn der Spielzeit 2009/10 übernahm er die Leitung des Tanztheaters am Theater St. Gallen, Schweiz. An der Bayerischen Staatsoper choreographierte er die Neuproduktionen Das schlaue Füchslein, Die Meistersinger von Nürnberg, Idomeneo und Ariadne auf Naxos.
Marco Santi

 


Inszenierung
Robert Carsen
geboren in Kanada, absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler an der York University in Toronto und an der Bristol Old Vic Theatre School. Sein Debüt als Regisseur gab er an der Glyndebourne Festival Opera, es folgten zahlreiche Inszenierungen für das Sprech- und Musiktheater.  Als Opernregisseur arbeitete er u.a. für die Opéra de Paris, die Mailänder Scala, die Oper Köln, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Teatro La Fenice Venedig, die Metropolitan Opera, den Maggio Musicale Fiorentino, die English National Opera, das Festival von Aix-en-Provence und die Salzburger Festspiele. Seine Operninszenierungen wurden vielfach preisgekrönt, u.a. zweimal mit dem Premio Abbiati  und dem französischen «Prix de la Critique». Robert Carsen wurde von der französischen Regierung zum Chevalier des Arts et des Lettres ernannt. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: Lucia di Lammermoor, Ariadne auf Naxos.
Robert Carsen

 


Bühne
Peter Pabst
Peter Pabst absolvierte sein Kostüm- und Bühnenbildstudium an den Kölner Werkschulen und erhielt sein erstes Engagement am Schauspielhaus Bochum, wo er regelmäßig mit Peter Zadek arbeitete. Seit 1979 ist er freischaffend tätig und gestaltete Bühne und Kostüme u.a. für die Schauspielhäuser in Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Köln, Paris und Wien. Mit Pina Bausch und dem Tanztheater Wuppertal verband ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit. Für das Musiktheater schuf er Ausstattungen für die Opernhäuser u.a. von Genf, London, Triest, San Carlo, Amsterdam, Bonn, Frankfurt, San Francisco, Wien sowie den Festspielen in Aix-en-Provence und Salzburg. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und unterrichtete u.a. in Peking, Shanghai, London, Tokio und Los Angeles. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper: Ariadne auf Naxos.
 

 


Kostüme
Falk Bauer
Falk Bauer stammt aus Stuttgart und studierte Kostüm-Design in Hamburg. Seit 1994 ist er freischaffend tätig und arbeitete mit Regisseuren wie Nils-Peter Rudolph, Amélie Niermeyer, Jürgen Flimm und Günther Krämer u.a. am Hamburger Thalia Theater, am Schauspielhaus Zürich, an der Schaubühne in Berlin sowie dem Akademietheater in Wien. 1995 arbeitete er erstmals für die Oper (Moses und Aron in Nürnberg). Mit Robert Carsen verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit u.a. mit Dialogues des Carmélites in Amsterdam, Mailand und Wien. Kostüm an der Bayerischen Staatsoper: Ariadne auf Naxos.
 

 


Licht
Manfred Voss
Manfred Voss begann seine Laufbahn am Bremer Theater. Seinen Durchbruch als Lichtdesigner hatte er 1976, als er in Patrice Chéreaus Inszenierung von Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen das Licht gestaltete. Seither schuf er das Lichtdesign bei allen Bayreuther Neuinszenierungen. Von 1990 bis 1995 war er zudem an der Staatsoper Hamburg tätig. Von 1995 bis 2003 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtung an den Städtischen Bühnen Köln. Als Gast war er u.a. in Berlin, Leipzig, Wien, Athen, Rom, Catania, Paris, Barcelona, Bilbao, Tokio, Rio de Janeiro, Amsterdam, St. Petersburg, Montpellier, Venedig, San Francisco, Kopenhagen und Salzburg tätig. 2003 wurde er mit dem Deutschen Bühnenpreis OPUS geehrt. Lichtdesigns an der Bayerischen Staatsoper: Falstaff, Ariadne auf Naxos.
Manfred Voss

 


Dramaturgie
Ingrid Zellner
Geboren 1962 in Dachau. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und der Geschichte in München. 1988 Magisterexamen. 1990 bis 1994 Dramaturgin am Stadttheater Hildesheim. Freie Mitarbeit als Musikredakteurin und Lektorin bei Zeitschriften und Verlagen. Veröffentlichung von Booklet-Texten für CD-Kollektionen und von Theaterstücken. Von 1996 bis 2008 Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper.
Ingrid Zellner

 


Haushofmeister
Johannes Klama
Johannes Maximilian Klama erhielt seine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte während des Studiums an den Münchner Kammerspielen und dem Berliner Maxim Gorki Theater. Sein erstes Engagement führte ihn 2004 an das Stadttheater Konstanz, wo er während seines zweijährigen Engagements Rollen wie Montgomery (Die Jungfrau von Orleans), Ferdinand (Kabale und Liebe) und Gratiano (Der Kaufmann von Venedig) spielte. Ferner wirkte er als Gast in mehreren Produktionen des Schauspielhauses Zürich, sowie in diversen Kurzfilmen und Fernsehserien mit. Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Münchner Schauburg und dort u.a. mit Hauptrollen in Frühlings Erwachen, Gerettet und Die Räuber zu erleben. Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Haushofmeister (Ariadne auf Naxos).
Johannes Klama

 


Ein Musiklehrer
Martin Gantner
Martin Gantner, geboren in Freiburg, studierte Gesang an der Musikhochschule in Karlsruhe. 1993 bis 2006 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 2005 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Er war regelmäßig u.a. bei den Salzburger Festspielen, dem Maggio Musicale Florenz, an der Mailänder Scala sowie an den Opernhäusern von Barcelona, Brüssel, Basel, Zürich, Düsseldorf, Köln, Berlin, Los Angeles, Chicago,  Zürich, Wien, Dresden und Tokio engagiert. Sein Repertoire umfasst u.a. Wolfram (Tannhäuser), Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Posa (Don Carlo), Nick Shadow (The Rake’s Progress), Kurwenal (Tristan und Isolde) sowie Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Heerrufer (Lohengrin), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos), Herr von Faninal (Der Rosenkavalier) und Peter, Besenbinder (Hänsel und Gretel).
Martin Gantner

 


Der Komponist
Daniela Sindram
Daniela Sindram, geboren in Nürnberg, studierte Gesang in Berlin und Hamburg. Erste Engagements führten sie 1996 nach Bremen, 2001 an das Nationaltheater Mannheim sowie ab 2002 zu den Bayreuther Festpielen, wo sie als Siegrune und Wellgunde im Ring des Nibelungen debütierte. Von 2003 bis 2009 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, hier gehörten u.a. Hänsel (Hänsel und Gretel), Dorabella (Così fan tutte), Charlotte (Werther), Brangäne (Tristan und Isolde), Komponist (Ariadne auf Naxos) sowie Octavian (Der Rosenkavalier) zu ihrem Repertoire; mit letzterer Partie debütierte sie in Folge an der Wiener Staatsoper und an der Opéra national de Paris. 2011 sang sie in Berlin die Fricka (Der Ring des Nibelungen). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Octavian (Der Rosenkavalier).
Daniela Sindram (c) J. Thomas

 


Bacchus/Der Tenor
Burkhard Fritz
Burkhard Fritz wurde in Hamburg geboren, erhielt neben seinem Medizinstudium privaten Gesangsunterricht und besuchte Meisterkurse bei Alfredo Kraus. Nach ersten Engagements in Bremerhaven sowie Gelsenkirchen ist Burkhard Fritz seit 2004 Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Sein Repertoire reicht von Max (Der Freischütz) und den Titelpartien in Idomeneo und Lucio Silla über Don José (Carmen) und Stolzing (Die Meisteringer von Nürnberg) bis hin zu Paul in Die tote Stadt. Er gastierte 2004 als Benvenuto Cellini bei den Salzburger Festspielen sowie 2006 als Parsifal an der Wiener Staatsoper. Weitere Gastspiele führten ihn u.a. an das Teatro alla Scala in Mailand, das Teatro Real in Madrid und das La Monnaie in Brüssel. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Bacchus (Ariadne auf Naxos).
Burkhard Fritz

 


Ein Offizier
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt Francesco Petrozzi auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Il principe di Persia (Turandot), Tideo (Medea in Corinto), Gaston (La traviata), Brabantischer Edler (Lohengrin), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (Der Rosenkavalier), Spoletta (Tosca), Lord Cecil (Roberto Devereux), 2. Handwerksbursche (Wozzeck).
Francesco Petrozzi

 


Ein Tanzmeister
Guy de Mey
Guy de Mey stammt aus Belgien, studierte in Brüssel sowie in Amsterdam und begann seine Karriere zunächst als Konzertsänger. Inzwischen tritt er an den wichtigen internationalen Opernhäusern auf, darunter das Londoner Royal Opera House Covent Garden, das Teatro alla Scala in Mailand, das Opernhaus Zürich, De Nedelandse Opera Amsteram und das Teatro Real de Madrid sowie die Festspielen von Schwetzingen, Innsbruck und Spoleto. Sein Schwerpunkt liegt auf Partien des Renaissance- und Barock-Repertoires von Monteverdi bis Gluck; weiterhin war er u.a. als Maler (Lulu), Tichon (Katja Kabanova), Monostatos (Die Zauberflöte) und Triquet (Eugen Onegin) sowie bei der Uraufführung von Unsuk Chins Alice in Wonderland an der Bayerischen Staatsoper zu erleben. Partie hier 2010/11: Tanzmeister (Ariadne auf Naxos).
Guy de Mey (c) A. Klora, P. Montauban

 


Ein Perückenmacher
Adrian Sâmpetrean
Adrian Sâmpetrean wurde 1983 in Cluj-Napoca / Rumänien geboren. Sein Gesangsstudium beendete er 2006 an der „Gheorghe Dima“ Musikhochschule seiner Heimatstadt. Anschließend folgten Masterklassen u.a. bei Ion Buzea und Mariana Nicolesco. 2006 gab er sein Bühnendebüt an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca als Colline (La bohème) gefolgt von Auftritten als Raidmondo (Lucia di Lammermoor). Zudem ist er Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe (Internationaler Gesangswettbewerb „Hariclea Darclee“, Internationaler Gesangswettbewerb „Eugenia Moldoveanu“, etc.). Seit 2007 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München.Partien hier: Zöllner (La bohème), Kommissär (Madama Butterfly), Brühlmann (Werther).
Adrian Sâmpetrean

 


Ein Lakai
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Hermann/Schlemihl (Les Contes dʼHoffmann), Dancaïro (Carmen), Ein Baum/Der Sessel (L’enfant et les sortilèges), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte).
Christian Rieger

 


Zerbinetta
Diana Damrau
Diana Damrau stammt aus Günzburg/Donau und studierte an der Musikhochschule Würzburg. Ihre ersten Engagements hatte sie in Würzburg, Mannheim und Frankfurt/Main. Sie singt seit Jahren an den wichtigsten Opernhäusern der Welt, so in London, Paris, Wien, Madrid, Brüssel, München, Berlin, Hamburg, Dresden, bei den Salzburger Festspielen und an der Metropolitan Opera New York. Im Dezember 2004 sang sie bei der Eröffnung der renovierten Mailänder Scala die Titelpartie in Salieris Europa Riconosciuta. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt, 2008 in der Zeitschrift Opernwelt zur „Sängerin des Jahres“ gewählt.
Ihr Repertoire  umfasst Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Sophie (Der Rosenkavalier), Gilda (Rigoletto), Adina (L'elisir d'amore), die Titelpartie in Lucia di Lammermoor, Norina (Don Pasquale), Rosina (Il barbiere di Siviglia). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Olympia / Giulietta / Antonia / Stella (Les Contes d'Hoffmann)
Diana Damrau (© Tanja Niemann)

 


Ariadne/Primadonna
Adrianne Pieczonka
Adrianne Pieczonka stammt aus Burlington/Kanada und studierte an den Hochschulen von Western Ontario und Toronto. Ihren internationalen Durchbruch erzielte sie 1991 als Tatjana (Eugen Onegin) an der Wiener Volksoper. Mit Rollen wie Donna Anna (Don Giovanni), Elisabetta (Don Carlo), Leonore (Fidelio), Senta (Der fliegende Holländer), Marschallin (Der Rosenkavalier) sowie den Titelpartien in Tosca, Katja Kabanova und Arabella gastierte sie an den international führenden Opernhäusern, darunter das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera New York, die Opéra national de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Wiener Staatsoper sowie die Festivals von Glyndebourne, Salzburg und Bayreuth. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Ariadne/Primadonna (Ariadne auf Naxos), Elsa (Lohengrin).

 


Harlekin
Nikolay Borchev
Nikolay Borchev studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium sowie an der Hochschule Hanns Eisler in Berlin. Im Herbst 2003 wurde er Mitglied des Jungen Ensembles, 2004 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Auftritte führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Hamburg (Figaro in Il barbiere di Siviglia), Frankfurt und Brüssel (Dandini in La Cenerentola), Leipzig (Marcello in La bohème), Baden-Baden (Albert in Werther), Wien (Harlekin in Ariadne auf Naxos) sowie Basel und Düsseldorf (Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Die Standuhr/Der Kater (L’Enfant et les sortilèges), Moralès (Carmen), Guglielmo (Così fan tutte), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Dandini (La Cenerentola), Dr. Falke (Die Fledermaus), Un paggio/Un famigliare (Roberto Devereux).
Nikolay Borchev

 


Scaramuccio
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Spalanzani (Les contes dʼHoffmann), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), L'imperatore Altoum (Turandot),  Mime (Das Rheingold), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Dritter Knappe (Parsifal).
Ulrich Reß

 


Truffaldin
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Ramfis (Aida), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Don Fernando (Fidelio), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (Norma), Titurel (Parsifal), Colline (La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Mönch (Don Carlo).
Steven Humes

 


Brighella
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Franz/Cochenille/Pitichinaccio (Les contes d'Hoffmann), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (Der Rosenkavalier), Die Wedgwood-Teekanne/Das alte Männchen/Der Laubfrosch (L’enfant et les sortilèges), Pang (Turandot) Pedrillo, Monostatos, Steuermann (Der fliegende Holländer), Andres (Wozzeck).
Kammersänger Kevin Conners

 


Najade
Aga Mikolaj
Aga Mikolaj, aus Polen stammend, studierte in Posen sowie in Wien. Erste Engagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von Posen, Breslau und Warschau, bevor sie von 2002 bis 2007 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper wurde, wo Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Eurydice (Orphée et Eurydice) und Donna Elvira (Don Giovanni) zu ihrem Repertoire gehörten. Mit letzterer Partie gastierte sie in Wiesbaden, Berlin, Prag, Budapest, Monte Carlo sowie in Tokio. Ferner sang sie auch die Erste Dame (Die Zauberflöte) an der Opéra national de Paris, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) am Aalto Theater in Essen, Micaëla (Carmen) an der Wiener Volksoper und Woglinde (Das Rheingold) am Teatro alla Scala in Mailand. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Micaëla, Freia (Das Rheingold).
Aga Mikolaj

 


Dryade
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opernhäusern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an und war von 2008 bis 2010 im Ensemble des Hauses engagiert; hier stand sie u.a. als Mercédès (Carmen), Fenena (Nabucco), Meg Page (Falstaff), Hänsel (Hänsel und Gretel), Silla (Palestrina) und Carlotta (Die schweigsame Frau) auf der Bühne. 2010 debütierte sie als Schwertleite (Die Walküre) an der Mailänder Scala und war als Marguerite (La damnation de Faust) in Rennes, Nantes und Angers zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Schäferin (Jenůfa), Lucy (Die Tragödie des Teufels), Fenena (Nabucco).
Anaik Morel

 


Echo
Sine Bundgaard
studierte in Kopenhagen am Königlich Dänischen Konservatorium und an der Opernakademie der Königlichen Oper, wo sie auch 1999 als Barbarina (Le nozze di Figaro) ihr professionelles Debüt gab. Seither ist sie u.a. als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Gilda (Rigoletto) und Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an den Opernäusern von Avignon, Marseille, Paris, Lausanne und Nimes aufgetreten. Darüberhinaus sang sie u.a. Amélite (Zoroastre) am Schlosstheater in Drottningholm und gab Konzerte in der Queen Elizabeth Hall in London und beim Leipziger Bach-Festival. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Fiakermilli (Arabella).
Sine Bundgaard