Ariadne auf Naxos - Biographien

Richard Strauss: Ariadne auf Naxos. Adrianne Pieczonka, Burkhard Fritz Ariadne auf Naxos: Jane Archibald, Statisterie Richard Strauss: Ariadne auf Naxos. Ensemble

Ariadne auf Naxos

Richard Strauss
Hugo von Hofmannsthal

Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2011
Samstag, 16. Juli 2011

Musikalische Leitung


Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, war Musikdirektor des Berkeley Symphony Orchestra, der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchestra und der Los Angeles Opera sowie künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, bevor er 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde. In dieser Position, die er bis 2013 innehatte, leitete er zahlreiche Neuproduktionen, darunter Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Wolfgang Rihms Das Gehege, Unsuk Chins Alice in Wonderland, Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe und Jörg Widmanns Babylon. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu Festivals wie denen von Grafenegg, Gent, Berlin und Baden-Baden. Seit 2006 ist Kent Nagano zudem Musikdirektor des Orchestre Symphonique de Montréal, seit 2013 auch Erster Gastdirigent der Göteborger Symphoniker. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Babylon.

Inszenierung


Robert Carsen
Robert Carsen
Robert Carsen, geboren in Kanada, absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler an der York University in Toronto und an der Bristol Old Vic Theatre School. Sein Debüt als Regisseur gab er an der Glyndebourne Festival Opera, es folgten zahlreiche Inszenierungen für das Sprech- und Musiktheater. Als Opernregisseur arbeitete er u.a. für die Opéra de Paris, das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera New York, das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Oper Köln, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Teatro La Fenice in Venedig, das Opernhaus Zürich, das Maggio Musicale Fiorentino sowie für die Festspiele von Aix-en-Provence und Salzburg. Seine Operninszenierungen wurden vielfach preisgekrönt, u.a. zweimal mit dem Premio Abbiati und dem französischen Prix de la Critique. Von der französischen Regierung wurde er zum Chevalier des Arts et des Lettres ernannt. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Lucia di Lammermoor, Ariadne auf Naxos.

Bühne


 
Peter Pabst
Peter Pabst absolvierte sein Kostüm- und Bühnenbildstudium an den Kölner Werkschulen und erhielt sein erstes Engagement am Schauspielhaus Bochum, wo er regelmäßig mit Peter Zadek arbeitete. Seit 1979 ist er freischaffend tätig und gestaltete Bühne und Kostüme u.a. für die Schauspielhäuser in Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Köln, Paris und Wien. Mit Pina Bausch und dem Tanztheater Wuppertal verband ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit. Für das Musiktheater schuf er Ausstattungen für die Opernhäuser u.a. von Genf, London, Triest, San Carlo, Amsterdam, Bonn, Frankfurt, San Francisco, Wien sowie den Festspielen in Aix-en-Provence und Salzburg. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und unterrichtete u.a. in Peking, Shanghai, London, Tokio und Los Angeles. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper: Ariadne auf Naxos.

Kostüme


 
Falk Bauer
Falk Bauer stammt aus Stuttgart und studierte Kostüm-Design in Hamburg. Seit 1994 ist er freischaffend tätig und arbeitete mit Regisseuren wie Nils-Peter Rudolph, Amélie Niermeyer, Jürgen Flimm und Günther Krämer u.a. am Hamburger Thalia Theater, am Schauspielhaus Zürich, an der Schaubühne in Berlin sowie dem Akademietheater in Wien. 1995 arbeitete er erstmals für die Oper (Moses und Aron in Nürnberg). Mit Robert Carsen verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit u.a. mit Dialogues des Carmélites in Amsterdam, Mailand und Wien. Kostüm an der Bayerischen Staatsoper: Ariadne auf Naxos.

Licht


Manfred Voss
Manfred Voss
Manfred Voss begann seine Laufbahn am Bremer Theater. Seinen Durchbruch als Lichtdesigner hatte er 1976, als er in Patrice Chéreaus Inszenierung von Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen das Licht gestaltete. Seither schuf er das Lichtdesign bei allen Bayreuther Neuinszenierungen. Von 1990 bis 1995 war er zudem an der Staatsoper Hamburg tätig. Von 1995 bis 2003 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtung an den Städtischen Bühnen Köln. Als Gast war er u.a. in Berlin, Leipzig, Wien, Athen, Rom, Catania, Paris, Barcelona, Bilbao, Tokio, Rio de Janeiro, Amsterdam, St. Petersburg, Montpellier, Venedig, San Francisco, Kopenhagen und Salzburg tätig. 2003 wurde er mit dem Deutschen Bühnenpreis OPUS geehrt. Lichtdesigns an der Bayerischen Staatsoper: Falstaff, Ariadne auf Naxos.

Choreographie


Marco Santi
Marco Santi
Marco Santi, in Turin geboren, absolvierte seine Tanzausbildung am Teatro Nuovo seiner Heimatstadt. Im Alter von 18 Jahren erhielt er beim Prix de Lausanne den ersten Preis und einen Preis als Nachwuchschoreograph. Ab 1983 war er zehn Jahre Solist beim Stuttgarter Ballett, gestaltete zudem eigene Choreographien für die Noverre-Gesellschaft, die John Cranko Ballettschule, das Stuttgarter Ballett und das Staatstheater Stuttgart. Dort entstand in Zusammenarbeit mit Martin Kušej Purcells King Arthur, bei den Salzburger Festspielen mit Hans Neuenfels Die Fledermaus. 1993 gründete er für eigene Produktionen das Marco Santi Danse Ensemble. Er ist Mitbegründer und langjähriger künstlerischer Leiter des Produktionszentrums für Tanz und Performance in Stuttgart. Seit 2005 leitete Marco Santi das Tanzensemble am Theater Osnabrück. Mit Beginn der Spielzeit 2009/10 übernahm er die Leitung des Tanztheaters am Theater St. Gallen, Schweiz. An der Bayerischen Staatsoper choreographierte er die Neuproduktionen Das schlaue Füchslein, Die Meistersinger von Nürnberg, Idomeneo und Ariadne auf Naxos.

Dramaturgie


Ingrid Zellner
Ingrid Zellner
Geboren 1962 in Dachau. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und der Geschichte in München. 1988 Magisterexamen. 1990 bis 1994 Dramaturgin am Stadttheater Hildesheim. Freie Mitarbeit als Musikredakteurin und Lektorin bei Zeitschriften und Verlagen. Veröffentlichung von Booklet-Texten für CD-Kollektionen und von Theaterstücken. Von 1996 bis 2008 Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper.

Haushofmeister


Johannes Klama
Johannes Maximilian Klama
Johannes Maximilian Klama erhielt seine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte bereits während des Studiums an den Münchner Kammerspielen, der Bayerischen Staatsoper und dem Berliner Maxim Gorki Theater. Sein erstes Festengagement führte ihn 2004 an das Stadttheater Konstanz, wo er Rollen wie Montgomery (Die Jungfrau von Orleans) und Ferdinand (Kabale und Liebe) spielte. Ferner wirkte er als Gast in mehreren Produktionen des Schauspielhauses Zürich, an der Bayerischen Staatsoper sowie in diversen Fernsehserien mit. Von 2008 bis 2012 war er Ensemblemitglied der Münchner Schauburg und u.a. mit Hauptrollen in Frühlings Erwachen, Gerettet und Die Räuber zu sehen. 2012 gab er dort sein Regiedebüt mit Bash. Stücke der letzten Tage von Neil LaBute. Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Haushofmeister (Ariadne auf Naxos).

www.johannes-klama.de

Ein Musiklehrer


Martin Gantner
Martin Gantner
Martin Gantner studierte Gesang an der Musikhochschule in Karlsruhe. Von 1993 bis 2006 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Er war regelmäßig u.a. bei den Salzburger Festspielen, dem Maggio Musicale Fiorentino, an der Mailänder Scala sowie an den Opernhäusern von Barcelona, Brüssel, Basel, Düsseldorf, Köln, Berlin, Los Angeles, Chicago,  Zürich, Wien, Dresden und Tokio engagiert. Sein Repertoire umfasst u.a. Wolfram (Tannhäuser), Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg), Posa (Don Carlo), Nick Shadow (The Rake’s Progress), Kurwenal (Tristan und Isolde), Dr. Falke und Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus), Jochanaan (Salome) und Pizarro (Fidelio). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Herr von Faninal (Der Rosenkavalier), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos).

Der Komponist


Daniela Sindram (c) J. Thomas
Daniela Sindram
Daniela Sindram studierte Gesang in Berlin und Hamburg. Erste Engagements führten sie 1996 nach Bremen, 2001 an das Nationaltheater Mannheim sowie ab 2002 zu den Bayreuther Festpielen. Von 2003 bis 2009 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Hier gehörten Partien wie Hänsel (Hänsel und Gretel), Dorabella (Così fan tutte), Charlotte (Werther), Brangäne (Tristan und Isolde), Venus (Tannhäuser) und Octavian (Der Rosenkavalier) zu ihrem Repertoire; mit letzterer Partie debütierte sie in Folge an der Wiener Staatsoper und an der Opéra National de Paris. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Deutsche Oper und die Staatsoper Berlin, das Royal Opera House Covent Garden in London, das Opernhaus Zürich, die Semperoper Dresden, das Teatro Real in Madrid sowie an das Teatro alla Scala in Mailand. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Komponist (Ariadne auf Naxos).

Bacchus/Der Tenor


Robert Dean Smith (c) www.photopulse.ch
Robert Dean Smith
Robert Dean Smith wurde in Kansas/USA geboren und studierte Gesang und Saxophon an der Pittsburg State University und anschließend als Stipendiat an der New Yorker Juilliard School. Zu Beginn seiner Karriere sang er noch Bariton, wechselte aber 1988 ins Tenorfach. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 1997, als er in Bayreuth als Walther von Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) kurzfristig einsprang. Seither sang er an den Opernhäusern von Berlin, Amsterdam, Barcelona, Brüssel, Paris, Mailand, London, Tokio, Dresden, Hamburg, Wien, Los Angeles und New York. Sein weitgefächertes Repertoire umfasst Partien wie Don José (Carmen), Radamès (Aida), Kaiser (Die Frau ohne Schatten), Hermann (Pique Dame), Tristan (Tristan und Isolde), und Florestan (Fidelio) sowie die Titelpartien in Parsifal und Tannhäuser. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos).

www.robertdeansmith.com

Ein Offizier


Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt er auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter/Priester (Die Zauberflöte), Spoletta (Tosca), Mastro Trabuco (La forza del destino), Gaston (La traviata), Il principe di Persia (Turandot), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Jude (Salome), Offizier (Ariadne auf Naxos).

Ein Tanzmeister


Thomas Blondelle. © Blondelle - Foto Schenk
Thomas Blondelle
Thomas Blondelle, in Brügge/Belgien geboren, debütierte 2003 als Hans Scholl (Die weiße Rose) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und trat zudem als Melchior Gabor in Benoît Merniers Frühlings Erwachen auf. Gastengagements führten ihn u.a. zum Saito Kinen Festival in Japan, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, an die Deutsche Oper am Rhein, Vlaamse Opera in Antwerpen/Gent, das Grand Théâtre de Luxemburg, die Opéra national du Rhin Strasbourg, die Opéra de Toulon und die Wiener Volksoper. In Braunschweig debütierte er als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) und Eisenstein (Die Fledermaus). Seit 2009 gehört er dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an, wo er mit Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Prinz (Die Liebe zu den drei Orangen), Ismaele (Nabucco) und David (Die Meistersinger von Nürnberg) auftrat. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Tanzmeister (Ariadne auf Naxos).

www.thomasblondelle.com

Ein Perückenmacher


Peter Mazalán
Peter Mazalán
Peter Mazalán wurde in Bratislava/Slowakei geboren und studierte Gesang an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt. Er gewann mehrere Gesangswettbewerbe, u.a. den ersten Preis beim internationalem Hilde Zadek Wettbewerb in Wien. Er debütierte am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava in Smetanas Die verkaufte Braut, als Papageno (Die Zauberflöte) und Enrico in Haydns L’isola disabitata. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: Brabantischer Edler (Lohengrin), Perückenmacher (Ariadne auf Naxos), Sergeant (La bohème), Deputierter (Don Carlo), Marquis d’Obigny (La traviata), Kaiserlicher Kommissär (Madama Butterfly), Herold (Otello).

Ein Lakai


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war Erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les Contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Zerbinetta


Daniela Fally. (c) Elisabeth Novy
Daniela Fally
Daniela Fally, geboren in Niederösterreich, schloss 2005 ihr Gesangsstudium in Wien mit Auszeichnung ab. Ihr Debüt gab sie im Alter von 21 Jahren als Zerlina (Don Giovanni) bei der Schlossoper Haldenstein in Chur/Schweiz. Von 2005 bis 2009 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Volksoper an und sang dort u.a. Tytania (A Midsummer Night´s Dream), Frasquita (Carmen), Ännchen (Der Freischütz), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Gretel (Hänsel und Gretel) und Zerline (Fra Diavolo). Gastengagements führten sie nach Köln, Dresden und Hamburg sowie zu den Bregenzer Festspielen. Seit 2009 gehört Daniela Fally zum Ensemble der Wiener Staatsoper und war dort u.a. als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Oscar (Un ballo in maschera), Fiakermilli (Arabella) und Sophie (Der Rosenkavalier) zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11 und 2012/13: Zerbinetta (Ariadne auf Naxos).

http://www.danielafally.com/

Ariadne/Primadonna


Emily Magee
Emily Magee
Emily Magee stammt aus den USA, studierte an der Indiana University und ist Preisträgerin wichtiger Gesangswettbewerbe in den USA. 1996 gab sie ihr Europadebüt als Fiordiligi (Così fan tutte) in Paris. Seither singt sie regelmäßig an den Opernhäusern von Berlin, Chicago, Zürich, Barcelona, Florenz, Mailand, Hamburg, London, Wien sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Ihr Repertoire umfasst u.a. Mozarts Contessa (Le nozze di Figaro), Ellen Orford (Peter Grimes), Marietta (Die tote Stadt), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Fremde Fürstin (Rusalka), Liù (Turandot), Lisa (Pique Dame) sowie die Titelpartien in Jenůfa, Arabella, Ariadne auf Naxos, Tosca und Salome. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Elsa (Lohengrin), Primadonna/Ariadne (Ariadne auf Naxos).

Harlekin


Nikolay Borchev
Nikolay Borchev
Nikolay Borchev, geboren in Pinsk/Weißrussland, studierte Gesang in Moskau und Berlin. Im Herbst 2003 wurde er Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper, von 2004 bis 2012 war er hier Ensemblemitglied. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er an der Wiener Staatsoper engagiert. Er gastierte u.a. am Royal Opera House, Covent Garden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Opéra-Comique in Paris, an den Opernhäusern von Hamburg, Frankfurt, Brüssel, Leipzig und Düsseldorf sowie bei den Salzburger Pfingstfestspielen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro (Il barbiere di Siviglia), Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Marcello (La bohème), Dandini (La Cenerentola), Harlekin (Ariadne auf Naxos) sowie die Titelpartie in Monteverdis L’Orfeo. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Mercurio (La Calisto).

www.borchev.com

Scaramuccio


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos).

Truffaldin


Roland Schubert
Roland Schubert
Roland Schubert, aus Gentha bei Lutherstadt Wittenberg stammend, studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Leipzig. Nach seinem Abschluss wurde er an das Opernhaus Leipzig engagiert, an dem er mit Partien wie Leporello (Don Giovanni), Papageno (Die Zauberflöte), Rocco (Fidelio) und Bartolo (Il barbiere di Siviglia) erste Erfolge feierte. Seit 1991 ist er auch an die Wiener Staatsoper gebunden, seit 2000 hat er ein Engagement an der Deutschen Oper in Berlin. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Dresden, Hamburg, Mailand und Seoul sowie an die Staatsoper Berlin und die Volksoper Wien. 2001 wurde er zum Kammersänger ernannt. 2004 wurde er zum ordentlichen Professor für Gesang an die Hochschule für Musik in Leipzig berufen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Truffaldin (Ariadne auf Naxos).

Brighella


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: u.a. Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Najade


Eri Nakamura
Eri Nakamura
Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Partien wie Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bergère/Fledermaus (L’Enfant et les sortilèges), Waldnymphe (Rusalka), Stimme des Falken/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Xenia (Boris Godunow), Najade (Ariadne auf Naxos).

Dryade


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).

Echo


Laura Tatulescu
Laura Tatulescu
Laura Tatulescu, in den USA geboren, begann ihre musikalische Karriere als Violinistin. 2005 absolvierte sie ihre Gesangsausbildung an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest. Ihr Operndebüt gab sie 2004 als Marguérite (Faust) an der Nationaloper Bukarest. Anschließend wurde sie als Solistin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie u.a. als Marzelline (Fidelio), Musetta (La bohème), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Werther) zu erleben war. 2008/09 sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) an der Los Angeles Opera und beim Spoleto Festival. Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Zerlina (Don Giovanni), Kind (L’Enfant et les sortilèges), Despina (Così fan tutte), Musetta (La bohème), Dame (Die Zauberflöte), Dienerin, Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Echo (Ariadne auf Naxos). Außerdem wird sie beim 4. Kammerkonzert 2013/14 Werke von Haydn, Blacher, Wolf und Beethoven interpretieren.

www.lauratatulescu.com