Ariadne auf Naxos - Biographien

Richard Strauss: Ariadne auf Naxos. Adrianne Pieczonka, Burkhard Fritz Ariadne auf Naxos: Jane Archibald, Statisterie Richard Strauss: Ariadne auf Naxos. Ensemble

Ariadne auf Naxos

Richard Strauss
Hugo von Hofmannsthal

Nationaltheater

Mittwoch, 20. März 2013

Musikalische Leitung


Lothar Koenigs (© Alexander Paul Englert)
Lothar Koenigs
Lothar Koenigs, geboren in Aachen, studierte Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2003 war er Musikdirektor in Osnabrück. Danach gastierte er u.a. an den Opernhäusern von Wien, New York, Dresden, Mailand, Hamburg, Venedig, Rom und Lyon mit Werken wie Lohengrin, Jenůfa und Idomeneo. Seit 2009 ist er Music Director an der Welsh National Opera und dirigierte u.a. Chowanschtschina, Fidelio, Ariadne auf Naxos und Turandot. In Symphoniekonzerten war er mit Orchestern wie den Wiener und den Dresdner Philharmonikern, dem Beethoven-Orchester Bonn, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Orchestra dell̓Accademia di Santa Cecilia Roma. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Wozzeck.

Inszenierung


Robert Carsen
Robert Carsen
Robert Carsen, geboren in Kanada, absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler an der York University in Toronto und an der Bristol Old Vic Theatre School. Sein Debüt als Regisseur gab er an der Glyndebourne Festival Opera, es folgten zahlreiche Inszenierungen für das Sprech- und Musiktheater. Als Opernregisseur arbeitete er u.a. für die Opéra de Paris, das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera New York, das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Oper Köln, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Teatro La Fenice in Venedig, das Opernhaus Zürich, das Maggio Musicale Fiorentino sowie für die Festspiele von Aix-en-Provence und Salzburg. Seine Operninszenierungen wurden vielfach preisgekrönt, u.a. zweimal mit dem Premio Abbiati und dem französischen Prix de la Critique. Von der französischen Regierung wurde er zum Chevalier des Arts et des Lettres ernannt. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Lucia di Lammermoor, Ariadne auf Naxos.

Bühne


 
Peter Pabst
Peter Pabst absolvierte sein Kostüm- und Bühnenbildstudium an den Kölner Werkschulen und erhielt sein erstes Engagement am Schauspielhaus Bochum, wo er regelmäßig mit Peter Zadek arbeitete. Seit 1979 ist er freischaffend tätig und gestaltete Bühne und Kostüme u.a. für die Schauspielhäuser in Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Köln, Paris und Wien. Mit Pina Bausch und dem Tanztheater Wuppertal verband ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit. Für das Musiktheater schuf er Ausstattungen für die Opernhäuser u.a. von Genf, London, Triest, San Carlo, Amsterdam, Bonn, Frankfurt, San Francisco, Wien sowie den Festspielen in Aix-en-Provence und Salzburg. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und unterrichtete u.a. in Peking, Shanghai, London, Tokio und Los Angeles. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper: Ariadne auf Naxos.

Kostüme


 
Falk Bauer
Falk Bauer stammt aus Stuttgart und studierte Kostüm-Design in Hamburg. Seit 1994 ist er freischaffend tätig und arbeitete mit Regisseuren wie Nils-Peter Rudolph, Amélie Niermeyer, Jürgen Flimm und Günther Krämer u.a. am Hamburger Thalia Theater, am Schauspielhaus Zürich, an der Schaubühne in Berlin sowie dem Akademietheater in Wien. 1995 arbeitete er erstmals für die Oper (Moses und Aron in Nürnberg). Mit Robert Carsen verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit u.a. mit Dialogues des Carmélites in Amsterdam, Mailand und Wien. Kostüm an der Bayerischen Staatsoper: Ariadne auf Naxos.

Licht


Manfred Voss
Manfred Voss
Manfred Voss begann seine Laufbahn am Bremer Theater. Seinen Durchbruch als Lichtdesigner hatte er 1976, als er in Patrice Chéreaus Inszenierung von Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen das Licht gestaltete. Seither schuf er das Lichtdesign bei allen Bayreuther Neuinszenierungen. Von 1990 bis 1995 war er zudem an der Staatsoper Hamburg tätig. Von 1995 bis 2003 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtung an den Städtischen Bühnen Köln. Als Gast war er u.a. in Berlin, Leipzig, Wien, Athen, Rom, Catania, Paris, Barcelona, Bilbao, Tokio, Rio de Janeiro, Amsterdam, St. Petersburg, Montpellier, Venedig, San Francisco, Kopenhagen und Salzburg tätig. 2003 wurde er mit dem Deutschen Bühnenpreis OPUS geehrt. Lichtdesigns an der Bayerischen Staatsoper: Falstaff, Ariadne auf Naxos.

Choreographie


Marco Santi
Marco Santi
Marco Santi, in Turin geboren, absolvierte seine Tanzausbildung am Teatro Nuovo seiner Heimatstadt. Im Alter von 18 Jahren erhielt er beim Prix de Lausanne den ersten Preis und einen Preis als Nachwuchschoreograph. Ab 1983 war er zehn Jahre Solist beim Stuttgarter Ballett, gestaltete zudem eigene Choreographien für die Noverre-Gesellschaft, die John Cranko Ballettschule, das Stuttgarter Ballett und das Staatstheater Stuttgart. Dort entstand in Zusammenarbeit mit Martin Kušej Purcells King Arthur, bei den Salzburger Festspielen mit Hans Neuenfels Die Fledermaus. 1993 gründete er für eigene Produktionen das Marco Santi Danse Ensemble. Er ist Mitbegründer und langjähriger künstlerischer Leiter des Produktionszentrums für Tanz und Performance in Stuttgart. Seit 2005 leitete Marco Santi das Tanzensemble am Theater Osnabrück. Mit Beginn der Spielzeit 2009/10 übernahm er die Leitung des Tanztheaters am Theater St. Gallen, Schweiz. An der Bayerischen Staatsoper choreographierte er die Neuproduktionen Das schlaue Füchslein, Die Meistersinger von Nürnberg, Idomeneo und Ariadne auf Naxos.

Dramaturgie


Ingrid Zellner
Ingrid Zellner
Geboren 1962 in Dachau. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und der Geschichte in München. 1988 Magisterexamen. 1990 bis 1994 Dramaturgin am Stadttheater Hildesheim. Freie Mitarbeit als Musikredakteurin und Lektorin bei Zeitschriften und Verlagen. Veröffentlichung von Booklet-Texten für CD-Kollektionen und von Theaterstücken. Von 1996 bis 2008 Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper.

Haushofmeister


Johannes Klama
Johannes Maximilian Klama
Johannes Maximilian Klama erhielt seine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte bereits während des Studiums an den Münchner Kammerspielen, der Bayerischen Staatsoper und dem Berliner Maxim Gorki Theater. Sein erstes Festengagement führte ihn 2004 an das Stadttheater Konstanz, wo er Rollen wie Montgomery (Die Jungfrau von Orleans) und Ferdinand (Kabale und Liebe) spielte. Ferner wirkte er als Gast in mehreren Produktionen des Schauspielhauses Zürich, an der Bayerischen Staatsoper sowie in diversen Fernsehserien mit. Von 2008 bis 2012 war er Ensemblemitglied der Münchner Schauburg und u.a. mit Hauptrollen in Frühlings Erwachen, Gerettet und Die Räuber zu sehen. 2012 gab er dort sein Regiedebüt mit Bash. Stücke der letzten Tage von Neil LaBute. Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Haushofmeister (Ariadne auf Naxos).

www.johannes-klama.de

Ein Musiklehrer


Eike Wilm Schulte
Eike Wilm Schulte
Eike Wilm Schulte, geboren in Plettenberg, studierte in Köln und debütierte an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf als Sid (Albert Herring); erste Engagements führten ihn nach Bielefeld und Wiesbaden. 1988 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Heerrufer (Lohengrin), wo er seitdem regelmäßig gastierte. Er sang in allen wichtigen Opernhäusern und Konzertsälen, u.a. in Berlin, Dresden, Bregenz, Linz, Wien, Zürich, Paris, Madrid, Barcelona, London, Mailand, Chicago, San Francisco, Los Angeles, Brisbane, Tokio sowie kontinuierlich an der New Yorker Metropolitan Opera und bei den Salzburger Festspielen. Sein über einhundert Rollen umfassendes Repertoire umfasst u.a. Werke von Mozart, Gounod, Verdi, Wagner, Strauss, Britten, Korngold, Schreker und Reimann. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Musiklehrer (Ariadne auf Naxos).

www.eike-wilm-schulte.de

Der Komponist


Daniela Sindram (c) J. Thomas
Daniela Sindram
Daniela Sindram studierte Gesang in Berlin und Hamburg. Erste Engagements führten sie 1996 nach Bremen, 2001 an das Nationaltheater Mannheim sowie ab 2002 zu den Bayreuther Festpielen. Von 2003 bis 2009 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Hier gehörten Partien wie Hänsel (Hänsel und Gretel), Dorabella (Così fan tutte), Charlotte (Werther), Brangäne (Tristan und Isolde), Venus (Tannhäuser) und Octavian (Der Rosenkavalier) zu ihrem Repertoire; mit letzterer Partie debütierte sie in Folge an der Wiener Staatsoper und an der Opéra National de Paris. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Deutsche Oper und die Staatsoper Berlin, das Royal Opera House Covent Garden in London, das Opernhaus Zürich, die Semperoper Dresden, das Teatro Real in Madrid sowie an das Teatro alla Scala in Mailand. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Komponist (Ariadne auf Naxos).

Bacchus/Der Tenor


Burkhard Fritz
Burkhard Fritz
Burkhard Fritz, geboren in Hamburg, erhielt neben seinem Medizinstudium privaten Gesangsunterricht und besuchte Meisterkurse bei Alfredo Kraus. Nach ersten Engagements in Bremerhaven und Gelsenkirchen ist er seit 2004 Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Sein Repertoire reicht von Max (Der Freischütz) und den Titelpartien in Idomeneo und Lucio Silla über Don José (Carmen) bis hin zu Paul in Die tote Stadt. Er gastierte 2004 als Benvenuto Cellini bei den Salzburger Festspielen, 2006 als Parsifal an der Wiener Staatsoper. Weitere Gastspiele führten ihn u.a. nach Mailand, Madrid und Brüssel. 2011 debütierte er als Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Florestan (Fidelio), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos).

Ein Offizier


Dean Power
Dean Power
Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Narr (Wozzeck), Borsa (Rigoletto), Ruiz (Il trovatore), Erscheinung eines Jünglings (Die Frau ohne Schatten), Septett IV (Babylon), Nathanaël (Les Contes d'Hoffmann), Leibbojar (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Remendado (Carmen), Knappe (Parsifal), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Offizier (Il barbiere di Siviglia), 3. Offizier (Die Soldaten), Malcolm (Macbeth), Rustighello (Lucrezia Borgia), Haushofmeister bei der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier).

Ein Tanzmeister


Guy de Mey (c) A. Klora, P. Montauban
Guy de Mey
Guy de Mey stammt aus Belgien, studierte in Brüssel sowie in Amsterdam und begann seine Karriere zunächst als Konzertsänger. Inzwischen tritt er an den wichtigen internationalen Opernhäusern auf, darunter das Londoner Royal Opera House, das Teatro alla Scala in Mailand, das Opernhaus Zürich, De Nederlandse Opera Amsterdam, die English National Opera und das Teatro Real de Madrid sowie die Festspiele von Schwetzingen, Innsbruck, Spoleto und Aix-en-Provence. Sein Schwerpunkt liegt auf Partien von Monteverdi bis Gluck; weiterhin war er u.a. als Maler (Lulu), Tichon (Katja Kabanova), Monostatos (Die Zauberflöte), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) sowie bei der Uraufführung von Unsuk Chins Alice in Wonderland an der Bayerischen Staatsoper zu erleben. Partie hier 2012/13: Tanzmeister.

Ein Perückenmacher


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: der Einäugige (Die Frau ohne Schatten), Septette/Pförtner 1 (Babylon), Haudy (Die Soldaten).

www.timkuypers.com

Ein Lakai


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war Erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les Contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Zerbinetta


Jane Archibald
Jane Archibald
Jane Archibald, aus Kanada stammend, wurde 2003 Mitglied des San Francisco Opera Center und debütierte im gleichen Jahr am Chicago Opera Theater als Poppea (Agrippina), gefolgt von Susanna (Le nozze di Figaro). Von 2006 bis 2009 war sie im Ensemble der Wiener Staatsoper, wo Partien wie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Sophie (Der Rosenkavalier und Werther), Musetta (La bohème) und Aminta (Die schweigsame Frau) zu ihrem Repertoire gehörten. Ferner gastierte sie u.a. als Elvira (L’italiana in Algeri) an der San Francisco Opera, als Angelica (Orlando Paladino) am Teatro di San Carlo in Neapel, als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) an der Deutschen Oper Berlin, am Festspielhaus Baden-Baden und am Royal Opera House in London, als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) in Zürich, als Olympia (Les Contes d‘Hoffmann) sowie als Ophélie (Hamlet) und Adele (Die Fledermaus) an der Metropolitan Opera New York. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Zerbinetta.

http://www.janearchibald.com/

Ariadne/Primadonna


Adrianne Pieczonka (Foto: Andreas Klingberg)
Adrianne Pieczonka
Adrianne Pieczonka stammt aus Burlington/Kanada und studierte Gesang an den Hochschulen von Western Ontario und Toronto. Ihren internationalen Durchbruch erzielte sie 1991 als Tatjana (Eugen Onegin) an der Wiener Volksoper. Mit Partien wie Elisabetta (Don Carlo), Marschallin (Der Rosenkavalier), Amelia (Un ballo in maschera), Sieglinde (Die Walküre), Chrysothemis (Elektra), Elsa (Lohengrin), Leonore (Fidelio) sowie den Titelpartien in Tosca und Ariadne auf Naxos gastierte sie u.a. an den Opernhäusern von Mailand, New York, Paris, London, Wien und Toronto sowie bei den Festivals von Glyndebourne, Salzburg und Bayreuth. Seit 2007 ist sie Wiener Kammersängerin, seit 2008 Officer of the Order of Canada. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Die Kaiserin (Die Frau ohne Schatten), Senta (Der fliegende Holländer).

Harlekin


Markus Eiche. © Baisja Chanowski
Markus Eiche
Markus Eiche studierte Gesang in Karlsruhe und Stuttgart. Von 2001 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er sich Partien wie Marcello (La bohème), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Die Zauberflöte) und Guglielmo (Così fan tutte) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Don Giovanni erarbeitete. Von 2007 bis 2010 war er an der Wiener Staatsoper engagiert, wo er u.a. als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L’elisir d’amore) sowie als Albert (Werther) zu erleben war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Amsterdam, Berlin, Dresden, Barcelona und Stuttgart sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Ping (Turandot), Andrej Schtschelkalow (Boris Godunow), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Sharpless (Madama Butterfly).

http://www.markuseiche.com/

Scaramuccio


Uwe, Eikötter
Uwe Eikötter
Uwe Eikötter stammt aus Kirchlengern. Er studierte Gesang zunächst an der Musikhochschule Detmold und anschließend an der Hochschule für Musik und darstellende Künste in Wien bei Rolff Sartorius und Kurt Equiluz. Nach seinem Diplom 1994 folgten erste Engagements an das Stadttheater Bremerhaven, ans Theater Augsburg und ans Bremer Theater. Seit 1999 singt er am Nationaltheater Mannheim, wo er u.a. als Mime in Das Rheingold und Siegfried und als David in Die Meistersinger von Nürnberg auftrat. Im Repertoire des 20. Jahrhunderts war Uwe Eikötter u.a. als Des Grieux in Henzes Boulevard Solitude und Albert in Brittens Albert Herring zu hören. Partien an der Bayerischen Staatsoper in der Saison 2012/13: Scaramuccio (Ariadne auf Naxos).

Truffaldin


Tareq Nazmi
Tareq Nazmi
Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Colline, Marquis d’Obigny (La traviata), Silvano (La Calisto), Publio (La clemenza di Tito), Mitjucha (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Obrist (Die Soldaten), Astolfo (Lucrezia Borgia).

www.tareq-nazmi.com

Brighella


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: u.a. Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Najade


Eri Nakamura
Eri Nakamura
Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Partien wie Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bergère/Fledermaus (L’Enfant et les sortilèges), Waldnymphe (Rusalka), Stimme des Falken/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Xenia (Boris Godunow), Najade (Ariadne auf Naxos).

Dryade


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).

Echo


Laura Tatulescu
Laura Tatulescu
Laura Tatulescu, in den USA geboren, begann ihre musikalische Karriere als Violinistin. 2005 absolvierte sie ihre Gesangsausbildung an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest. Ihr Operndebüt gab sie 2004 als Marguérite (Faust) an der Nationaloper Bukarest. Anschließend wurde sie als Solistin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie u.a. als Marzelline (Fidelio), Musetta (La bohème), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Werther) zu erleben war. 2008/09 sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) an der Los Angeles Opera und beim Spoleto Festival. Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Zerlina (Don Giovanni), Kind (L’Enfant et les sortilèges), Despina (Così fan tutte), Musetta (La bohème), Dame (Die Zauberflöte), Dienerin, Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Echo (Ariadne auf Naxos). Außerdem wird sie beim 4. Kammerkonzert 2013/14 Werke von Haydn, Blacher, Wolf und Beethoven interpretieren.

www.lauratatulescu.com