Ariadne auf Naxos - Biographien

Richard Strauss: Ariadne auf Naxos. Adrianne Pieczonka, Burkhard Fritz Ariadne auf Naxos: Jane Archibald, Statisterie Richard Strauss: Ariadne auf Naxos. Ensemble

Ariadne auf Naxos

Richard Strauss
Hugo von Hofmannsthal

Prinzregententheater

Münchner Opernfestspiele 2013
Sonntag, 07. Juli 2013

Musikalische Leitung


Bertrand de Billy (c) Marco Borggreve
Bertrand de Billy
Bertrand de Billy, geboren in Paris, studierte Musik in seiner Heimatstadt, wo er zunächst als Orchestermusiker arbeitete. Er begann als Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor in Dessau. 1994 debütierte er mit Carmen an der Wiener Volksoper, wo er von 1996 bis 1998 Erster Kapellmeister war. Von 1999 bis 2004 war er Chefdirigent des Teatro del Liceu in Barcelona. Beim Festival OsterKlang 1998 dirigierte er erstmals das RSO Wien; 2002 wurde er dort Chefdirigent. Er gastiert regelmäßig an internationalen Opernhäusern, darunter die von Berlin, Hamburg, Wien, London, Brüssel, Paris, Washington, Los Angeles und New York, ferner ist er alljährlich bei den Salzburger Festspielen engagiert. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Simon Boccanegra.

www.debilly.com

Inszenierung


Robert Carsen
Robert Carsen
Robert Carsen, geboren in Kanada, absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler an der York University in Toronto und an der Bristol Old Vic Theatre School. Sein Debüt als Regisseur gab er an der Glyndebourne Festival Opera, es folgten zahlreiche Inszenierungen für das Sprech- und Musiktheater. Als Opernregisseur arbeitete er u.a. für die Opéra de Paris, das Teatro alla Scala in Mailand, die Metropolitan Opera New York, das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Oper Köln, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Teatro La Fenice in Venedig, das Opernhaus Zürich, das Maggio Musicale Fiorentino sowie für die Festspiele von Aix-en-Provence und Salzburg. Seine Operninszenierungen wurden vielfach preisgekrönt, u.a. zweimal mit dem Premio Abbiati und dem französischen Prix de la Critique. Von der französischen Regierung wurde er zum Chevalier des Arts et des Lettres ernannt. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Lucia di Lammermoor, Ariadne auf Naxos.

Bühne


 
Peter Pabst
Peter Pabst absolvierte sein Kostüm- und Bühnenbildstudium an den Kölner Werkschulen und erhielt sein erstes Engagement am Schauspielhaus Bochum, wo er regelmäßig mit Peter Zadek arbeitete. Seit 1979 ist er freischaffend tätig und gestaltete Bühne und Kostüme u.a. für die Schauspielhäuser in Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Köln, Paris und Wien. Mit Pina Bausch und dem Tanztheater Wuppertal verband ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit. Für das Musiktheater schuf er Ausstattungen für die Opernhäuser u.a. von Genf, London, Triest, San Carlo, Amsterdam, Bonn, Frankfurt, San Francisco, Wien sowie den Festspielen in Aix-en-Provence und Salzburg. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und unterrichtete u.a. in Peking, Shanghai, London, Tokio und Los Angeles. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper: Ariadne auf Naxos.

Kostüme


 
Falk Bauer
Falk Bauer stammt aus Stuttgart und studierte Kostüm-Design in Hamburg. Seit 1994 ist er freischaffend tätig und arbeitete mit Regisseuren wie Nils-Peter Rudolph, Amélie Niermeyer, Jürgen Flimm und Günther Krämer u.a. am Hamburger Thalia Theater, am Schauspielhaus Zürich, an der Schaubühne in Berlin sowie dem Akademietheater in Wien. 1995 arbeitete er erstmals für die Oper (Moses und Aron in Nürnberg). Mit Robert Carsen verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit u.a. mit Dialogues des Carmélites in Amsterdam, Mailand und Wien. Kostüm an der Bayerischen Staatsoper: Ariadne auf Naxos.

Licht


Manfred Voss
Manfred Voss
Manfred Voss begann seine Laufbahn am Bremer Theater. Seinen Durchbruch als Lichtdesigner hatte er 1976, als er in Patrice Chéreaus Inszenierung von Der Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen das Licht gestaltete. Seither schuf er das Lichtdesign bei allen Bayreuther Neuinszenierungen. Von 1990 bis 1995 war er zudem an der Staatsoper Hamburg tätig. Von 1995 bis 2003 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtung an den Städtischen Bühnen Köln. Als Gast war er u.a. in Berlin, Leipzig, Wien, Athen, Rom, Catania, Paris, Barcelona, Bilbao, Tokio, Rio de Janeiro, Amsterdam, St. Petersburg, Montpellier, Venedig, San Francisco, Kopenhagen und Salzburg tätig. 2003 wurde er mit dem Deutschen Bühnenpreis OPUS geehrt. Lichtdesigns an der Bayerischen Staatsoper: Falstaff, Ariadne auf Naxos.

Choreographie


Marco Santi
Marco Santi
Marco Santi, in Turin geboren, absolvierte seine Tanzausbildung am Teatro Nuovo seiner Heimatstadt. Im Alter von 18 Jahren erhielt er beim Prix de Lausanne den ersten Preis und einen Preis als Nachwuchschoreograph. Ab 1983 war er zehn Jahre Solist beim Stuttgarter Ballett, gestaltete zudem eigene Choreographien für die Noverre-Gesellschaft, die John Cranko Ballettschule, das Stuttgarter Ballett und das Staatstheater Stuttgart. Dort entstand in Zusammenarbeit mit Martin Kušej Purcells King Arthur, bei den Salzburger Festspielen mit Hans Neuenfels Die Fledermaus. 1993 gründete er für eigene Produktionen das Marco Santi Danse Ensemble. Er ist Mitbegründer und langjähriger künstlerischer Leiter des Produktionszentrums für Tanz und Performance in Stuttgart. Seit 2005 leitete Marco Santi das Tanzensemble am Theater Osnabrück. Mit Beginn der Spielzeit 2009/10 übernahm er die Leitung des Tanztheaters am Theater St. Gallen, Schweiz. An der Bayerischen Staatsoper choreographierte er die Neuproduktionen Das schlaue Füchslein, Die Meistersinger von Nürnberg, Idomeneo und Ariadne auf Naxos.

Dramaturgie


Ingrid Zellner
Ingrid Zellner
Geboren 1962 in Dachau. Studium der Theaterwissenschaft, der Neueren deutschen Literatur und der Geschichte in München. 1988 Magisterexamen. 1990 bis 1994 Dramaturgin am Stadttheater Hildesheim. Freie Mitarbeit als Musikredakteurin und Lektorin bei Zeitschriften und Verlagen. Veröffentlichung von Booklet-Texten für CD-Kollektionen und von Theaterstücken. Von 1996 bis 2008 Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper.

Haushofmeister


Johannes Klama
Johannes Maximilian Klama
Johannes Maximilian Klama erhielt seine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte bereits während des Studiums an den Münchner Kammerspielen, der Bayerischen Staatsoper und dem Berliner Maxim Gorki Theater. Sein erstes Festengagement führte ihn 2004 an das Stadttheater Konstanz, wo er Rollen wie Montgomery (Die Jungfrau von Orleans) und Ferdinand (Kabale und Liebe) spielte. Ferner wirkte er als Gast in mehreren Produktionen des Schauspielhauses Zürich, an der Bayerischen Staatsoper sowie in diversen Fernsehserien mit. Von 2008 bis 2012 war er Ensemblemitglied der Münchner Schauburg und u.a. mit Hauptrollen in Frühlings Erwachen, Gerettet und Die Räuber zu sehen. 2012 gab er dort sein Regiedebüt mit Bash. Stücke der letzten Tage von Neil LaBute. Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Haushofmeister (Ariadne auf Naxos).

www.johannes-klama.de

Ein Musiklehrer


Eike Wilm Schulte
Eike Wilm Schulte
Eike Wilm Schulte, geboren in Plettenberg, studierte in Köln und debütierte an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf als Sid (Albert Herring); erste Engagements führten ihn nach Bielefeld und Wiesbaden. 1988 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen als Heerrufer (Lohengrin), wo er seitdem regelmäßig gastierte. Er sang in allen wichtigen Opernhäusern und Konzertsälen, u.a. in Berlin, Dresden, Bregenz, Linz, Wien, Zürich, Paris, Madrid, Barcelona, London, Mailand, Chicago, San Francisco, Los Angeles, Brisbane, Tokio sowie kontinuierlich an der New Yorker Metropolitan Opera und bei den Salzburger Festspielen. Sein über einhundert Rollen umfassendes Repertoire umfasst u.a. Werke von Mozart, Gounod, Verdi, Wagner, Strauss, Britten, Korngold, Schreker und Reimann. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Musiklehrer (Ariadne auf Naxos).

www.eike-wilm-schulte.de

Der Komponist


Sophie Koch (© Patrick Nin)
Sophie Koch
Sophie Koch studierte am Pariser Conservatoire bei Jane Berbié und gewann 1994 den Ersten Preis beim Gesangswettbewerb in s’Hertogenbosch. Ihr internationales Debüt gab sie am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, als Rosina (Il barbiere di Siviglia). Zu ihren wichtigen Partien gehören weiterhin Mozarts Cherubino (Le nozze di Figaro), Charlotte (Werther), Octavian (Der Rosenkavalier) und Dorabella (Così fan tutte) sowie Cenerentola und Komponist (Ariadne auf Naxos). Gastspiele führten sie u.a. an die Pariser Opernhäuser, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, an das Teatro alla Scala Mailand, an die New Yorker Metropolitan Opera sowie zu den Schwetzinger und Salzburger Festspielen. Partien an der Bayerischen Staatsoper: 2010/11: Octavian (Der Rosenkavalier), 2011/12: Fricka (Das Rheingold, Die Walküre).

Bacchus/Der Tenor


Brandon Jovanovich. © Peter Dressel
Brandon Jovanovich
Brandon Jovanovich, stammend aus Billings/Montana, studierte an der Northern Arizona University und an der Manhattan School of Music. Der Gewinner zahlreicher Preise, u.a. des Richard Tucker Award, gastierte an renommierten Opernhäusern in den Vereinigten Staaten, u.a. in San Francisco, Dallas, Houston, Washington, Los Angeles, Seattle, an der New York City Opera und der Metropolitan Opera New York, aber auch auf internationalen Bühnen wie an der Mailänder Scala, am Teatro San Carlo in Neapel, an der Opéra National de Bordeaux, am Opernhaus Zürich sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. Sein vielfältiges Repertoire umfasst Partien wie Cavaradossi (Tosca), Macduff (Macbeth), Alfredo (La traviata), Pollione (Norma), Don José (Carmen) sowie die Titelpartien in Werther und Lohengrin. 2011 erfolgten die Rollendebüts als Froh und Siegmund (Der Ring des Nibelungen) in San Francisco. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Bacchus (Ariadne auf Naxos).

http://brandonjovanovich.com/

Ein Offizier


Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt er auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter/Priester (Die Zauberflöte), Spoletta (Tosca), Mastro Trabuco (La forza del destino), Gaston (La traviata), Il principe di Persia (Turandot), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Jude (Salome), Offizier (Ariadne auf Naxos).

Ein Tanzmeister


Thomas Blondelle. © Blondelle - Foto Schenk
Thomas Blondelle
Thomas Blondelle, in Brügge/Belgien geboren, debütierte 2003 als Hans Scholl (Die weiße Rose) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel und trat zudem als Melchior Gabor in Benoît Merniers Frühlings Erwachen auf. Gastengagements führten ihn u.a. zum Saito Kinen Festival in Japan, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, an die Deutsche Oper am Rhein, Vlaamse Opera in Antwerpen/Gent, das Grand Théâtre de Luxemburg, die Opéra national du Rhin Strasbourg, die Opéra de Toulon und die Wiener Volksoper. In Braunschweig debütierte er als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) und Eisenstein (Die Fledermaus). Seit 2009 gehört er dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin an, wo er mit Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Prinz (Die Liebe zu den drei Orangen), Ismaele (Nabucco) und David (Die Meistersinger von Nürnberg) auftrat. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Tanzmeister (Ariadne auf Naxos).

www.thomasblondelle.com

Ein Perückenmacher


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: der Einäugige (Die Frau ohne Schatten), Septette/Pförtner 1 (Babylon), Haudy (Die Soldaten).

www.timkuypers.com

Ein Lakai


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war Erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: Sciarrone (Tosca), Morbio (Die schweigsame Frau), Eisenhardt (Die Soldaten), Il Conte di Ceprano (Rigoletto), L’oste (Manon Lescaut), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Leuthold (Guillaume Tell), BenoÎt (La bohème), Schlémil (Les Contes d’Hoffmann), un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Theaterdirektor/Bankier (Lulu), Steuermann (Tristan und Isolde), flandrischer Deputierter (Don Carlo).

Zerbinetta


Daniela Fally. (c) Elisabeth Novy
Daniela Fally
Daniela Fally, geboren in Niederösterreich, schloss 2005 ihr Gesangsstudium in Wien mit Auszeichnung ab. Ihr Debüt gab sie im Alter von 21 Jahren als Zerlina (Don Giovanni) bei der Schlossoper Haldenstein in Chur/Schweiz. Von 2005 bis 2009 gehörte sie dem Ensemble der Wiener Volksoper an und sang dort u.a. Tytania (A Midsummer Night´s Dream), Frasquita (Carmen), Ännchen (Der Freischütz), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Gretel (Hänsel und Gretel) und Zerline (Fra Diavolo). Gastengagements führten sie nach Köln, Dresden und Hamburg sowie zu den Bregenzer Festspielen. Seit 2009 gehört Daniela Fally zum Ensemble der Wiener Staatsoper und war dort u.a. als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Oscar (Un ballo in maschera), Fiakermilli (Arabella) und Sophie (Der Rosenkavalier) zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11 und 2012/13: Zerbinetta (Ariadne auf Naxos).

http://www.danielafally.com/

Ariadne/Primadonna


Eva-Maria Westbroek
Eva-Maria Westbroek

Eva-Maria Westbroek stammt aus den Niederlanden und studierte Gesang am Konservatorium in Den Haag. Sie war Preisträgerin u.a. des 1. Internationalen Wettbewerbs der Stadt Rom. Zunächst gastierte sie beim Aldeburgh Festival, in Novi Sad, Skopje, Riga und am Teatro Manzoni in Rom sowie an der Komischen Oper Berlin. Von 2001 bis 2006 war sie an der Staatsoper Stuttgart engagiert, wo sie u.a. als Tosca und als Carlotta in Schrekers Die Gezeichneten sowie als Desdemona (Otello) auftrat und im August 2006 zur Kammersängerin ernannt wurde. Weitere Gastspiele führten sie u.a. an die Opernhäuser von Paris, Amsterdam, London und zu den Festspielen in Aix-en-Provence und Salzburg. Ihr Repertoire umfasst inzischen auch Partien wie Sieglinde (Die Walküre), die Titelpartie in Lady Macbeth von Mzensk, Elisabeth (Tannhäuser) und Kaiserin (Die Frau ohne Schatten). Partie an der Bayerischen Staatsoper: Jenufa.

http://www.eva-maria-westbroek.de/de/


Harlekin


Markus Eiche. © Baisja Chanowski
Markus Eiche
Markus Eiche studierte Gesang in Karlsruhe und Stuttgart. Von 2001 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er sich Partien wie Marcello (La bohème), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Die Zauberflöte) und Guglielmo (Così fan tutte) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Don Giovanni erarbeitete. Von 2007 bis 2010 war er an der Wiener Staatsoper engagiert, wo er u.a. als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L’elisir d’amore) sowie als Albert (Werther) zu erleben war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Amsterdam, Berlin, Dresden, Barcelona und Stuttgart sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Ping (Turandot), Andrej Schtschelkalow (Boris Godunow), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Sharpless (Madama Butterfly).

http://www.markuseiche.com/

Scaramuccio


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos).

Truffaldin


Tareq Nazmi
Tareq Nazmi
Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Colline, Marquis d’Obigny (La traviata), Silvano (La Calisto), Publio (La clemenza di Tito), Mitjucha (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Obrist (Die Soldaten), Astolfo (Lucrezia Borgia).

www.tareq-nazmi.com

Brighella


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: u.a. Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Najade


Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. Sie gastierte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen und gewann den ersten Preis beim Ada-Sari-Wettbewerb. Nach ersten Engagements in Rheinsberg und Gera debütierte sie 2012 am Teatro dell’Opera di Roma als Pamina (Die Zauberflöte). In der Spielzeit 2010/11 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit der Spielzeit 2012/13 ist sie hier festes Ensemblemitglied und war bisher u.a. als Zerlina (Don Giovanni), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal) und Woglinde (Der Ring des Nibelungen) zu erleben. 2013 erhielt sie den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Susanna (Le nozze di Figaro), Prinzessin/Donna Clara (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Pamina (Die Zauberflöte), Hüter der Schwelle des Tempels/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Gretel (Hänsel und Gretel), Servilia (La clemenza di Tito), Najade/Echo (Ariadne auf Naxos), Berta (Il barbiere di Siviglia).

www.hannaelisabethmueller.de

Dryade


Tara Erraught (© Christian Kaufmann)
Tara Erraught
Tara Erraught absolvierte ihr Gesangsstudium an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Aus mehreren nationalen Gesangswettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor. Neben zahlreichen Auftritten an der Academy in Dublin, wo sie u.a. Marcellina (Le nozze di Figaro), Olga (Eugen Onegin), Meg Page (Falstaff), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Zerlina (Don Giovanni) darstellte, führten sie erste Engagements nach Italien. Ab Herbst 2008 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit 2010 gehört sie zum Ensemble. 2011 konnte sie hier als Romeo (I Capuleti e i Montecchi) einen weltweit beachteten Erfolg feiern. 2013 wurde sie als jüngste Preisträgerin aller Zeiten mit dem Orden „Pro meritis scientiae et litterarum“ des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Partien hier 2013/14: Küchenjunge (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Hänsel (Hänsel und Gretel), Flora (La traviata), Sesto (La clemenza di Tito), Titelpartie in La Cenerentola. Zudem tritt sie als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss auf.

Echo


Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan studierte an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den Sonderpreis als jüngste Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2011 in Wien. Sie übernahm Rollen wie Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) und Adina (Lʼelisir dʼamore). Ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) erfolgte an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Auch als Liedinterpretin konnte die junge Sopranistin bereits Erfahrungen sammeln. Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio, seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Giannetta (L’elisir d’amore), Contessa di Ceprano (Rigoletto), Eule/Schäferin/Mädchen (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Stimme der Ungeborenen/Dienerin (Die Frau ohne Schatten), Septette (Babylon), Frasquita (Carmen), Dienerin der Amelia (Simon Boccanegra), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Dama di Lady Macbeth (Macbeth).