Palestrina - Biographien

Hans Pfitzner: Palestrina.  Christopher Ventris Hans Pfitzner: Palestrina Hans Pfitzner: Palestrina.  Christopher Ventris
Palestrina
Hans Pfitzner
Hans Pfitzner

Nationaltheater

Sonntag, 01. Februar 2009

 

Musikalische Leitung
Simone Young
stammt aus Sydney/Australien und studierte in ihrer Heimatstadt Klavier und Komposition. Ein Stipendium führte sie an die Kölner Oper. Von 1993 bis 1995 war sie Erste Kapellmeisterin bei Daniel Barenboim. Sie gab ihre Debüts an der Wiener Staatsoper, an der Pariser Opéra Bastille, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Bayerischen Staatsoper in München, an der Metropolitan Opera in New York, an der Houston Grand Opera und der Los Angeles Opera. Von Januar 2001 bis Dezember 2003 war sie Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney und Melbourne. Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit dirigierte sie unter anderem die Staatskapelle Berlin, die Münchner Philharmoniker, die New Yorker Philharmoniker sowie die Dresdner, Berliner und Wiener Philharmoniker. Von 1999 bis 2002 leitete Simone Young als Chefdirigentin das Bergen Philharmonic Orchestra. Für ihre erste Spielzeit als Intendantin der Staatsoper Hamburg (2005/06) wählten Kritiker der Zeitschrift »Opernwelt« sie im Oktober zur »Dirigentin des Jahres«. Am 12. Oktober 2006 wurde sie zur Professorin der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ernannt. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper: Elektra, Die Fledermaus, Faust.
Simone Young (c) Reto Klar

 


Regie
Christian Stückl
geboren in Oberammergau, gründete während seiner Ausbildung zum Holzbildhauer mit 20 Jahren seine erste eigene Theatergruppe. Von dort ging er 1987 direkt an die Münchner Kammerspiele und wurde Assistent bei Dieter Dorn und Volker Schlöndorff, bevor er mit seiner ersten Regiearbeit von der Theaterzeitschrift „Theater heute“ zum Nachwuchsregisseur des Jahres 1991 gekürt wurde. Die Produktion Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos von Werner Schwab war 1992 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Zudem arbeitete er als freier Regisseur unter anderem in Hannover, Frankfurt, Karlsruhe, Wien und Bonn. Seit 1990 wurde Christian Stückl drei Mal in Folge zum Spielleiter für die alle zehn Jahre stattfindenden Passionsspiele Oberammergau gewählt. Seit 2002 ist er Intendant des Münchner Volkstheaters. 2003 hatte seine Neuinszenierung des Jedermann von Hofmannsthal bei den Salzburger Festspielen Premiere. Mit Beethovens Fidelio inszenierte er 2004 in Köln seine erste Oper. 2005 brachte er den bayerischen Klassiker Der Brandner Kaspar und das ewig´ Leben von Kurt Wilhelm / Franz von Kobell am Münchner Volkstheater auf die Bühne. 2006 zeichnete er, zusammen mit André Heller, für die Eröffnungsfeier der Fußball-WM verantwortlich.
Christian Stückl (c) Gabriela Neeb

 


Bühne und Kostüme
Stefan Hageneier
Stefan Hageneier, geboren 1972 in Oberammergau, war von 1991 bis 1993 Assistent für Bühne und Kostüme an den Münchner Kammerspielen. Als freier Bühnen- und Kostümbildner arbeitete er unter anderem am Thalia Theater Hamburg, an der Opéra de la Monnaie, Brüssel, der Schaubühne Berlin, beim Berliner Ensemble und am Wiener Burgtheater. Eine lange Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Christian Stückl und dem Passionstheater Oberammergau. Er stattete im Jahre 2000 die Passionsspiele, 2005 den König David und 2007 den Jeremias aus und wird auch im Jahre 2010 gemeinsam mit Christian Stückl für die Passionsspiele verantwortlich sein. Seit der Spielzeit 2001/2002 ist Stefan Hageneier Ausstattungsleiter am Bayerischen Staatsschauspiel München.
Stefan Hageneier. (c) Thomas Dashuber

 


Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: u.a. Tosca, Don Carlo, Die Fledermaus, Der fliegende Holländer, Lʼelisir dʼamore, Luisa Miller, Medea in Corinto, Mitridate, rè di Ponto.
Michael Bauer

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Von 2003 bis 2010 war er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Chöre
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Von 2000 bis 2003 arbeitete er als Dirigent und Chorleiter der Chiemgauer Festspiele. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er am Teatro Mancinelli in Orvieto, in Deutschland leitete er – vorwiegend im Gasteig und in Schloss Nymphenburg in München – u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel und Ariadne auf Naxos. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter in In- und Ausland. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor.
Stellario Fagone

 


Dramaturgie
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).
 

 


Papst Pius IV
Peter Rose
Peter Rose wurde in Canterbury geboren und studierte u.a. an der Guildhall School of Music and Drama. Nach mehreren Preisen debütierte er 1986 als Commendatore (Don Giovanni) in einer Produktion des Glyndebourne Festivals in Hong Kong. Seither gastierte er u.a. an den Opernhäusern von San Francisco, Chicago, London, Wien, Paris, Berlin, Hamburg, München und Amsterdam, an der Metropolitan Opera New York sowie bei den Festspielen in Salzburg und Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst u.a. Partien wie Baron Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier), La Roche (Capriccio), Gurnemanz (Parsifal), Rocco (Fidelio), König Marke (Tristan und Isolde), Filippo (Don Carlo), Ramfis (Aida), Papst Pius IV. (Palestrina). Partien an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: Daland (Der fliegende Holländer), Osmin (Die Entführung aus dem Serail).
Peter Rose

 


Giovanni Morone
Michael Volle
Michael Volle erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Sein erstes Bühnenengagement trat er 1990 am Nationaltheater Mannheim an. Es folgten Verpflichtungen an der Oper der Stadt Bonn und der Deutschen Oper am Rhein. Seit 1999 ist er eng mit der Oper Zürich verbunden. Seine internationalen Auftritte führten ihn an die Opernhäuser von Berlin, Paris, London, Mailand, Straßburg, Brüssel sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Zudem ist er weltweit als Lied- und Konzertsänger engagiert. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2010/11: Alfonso (Così fan tutte), Besenbinder (Hänsel und Gretel), Sharpless (Madama Butterfly), Amfortas (Parsifal), Amonasro (Aida), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos), Kurwenal (Tristan und Isolde).
Michael Volle

 


Bernardo Novagerio
John Daszak
John Daszak studierte Gesang in London, Manchester und Ancona. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von Gustavo (Un ballo in maschera), Loge (Das Rheingold), Pinkerton (Madama Butterfly) über Steva (Jenůfa) bis hin zu Jack (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). Gastverträge führten ihn u.a. an das Teatro alla Scala in Mailand (Titelrolle in Peter Grimes), die Berliner Staatsoper Unter den Linden (Mephistopheles in Dr. Faustus), die Hamburgische Staatsoper (Aschenbach in Death in Venice), die Wiener Staatsoper (Aron in Moses und Aron), die English National Opera (Enée in Les Troyens), die Opéra national de Paris (Boris in Katja Kabanova) sowie zum Festival von Glyndebourne (Adolar in Euryanthe). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Titelrolle in Der Zwerg.
John Daszak

 


Kardinal Christoph Madruscht
Roland Bracht
Roland Bracht wurde 1973 Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart und 1985 dort zum Kammersänger ernannt. Sein Repertoire umfasst Partien wie Hunding (Die Walküre), Gurnemanz (Parsifal), Sparafucile (Rigoletto), Fiesco (Simon Boccanegra), König (Die Liebe zu den drei Orangen), Eremit (Der Freischütz), Hagen (Götterdämmerung), Filippo II (Don Carlo), Fasolt (Das Rheingold), Colline (La bohème), Basilio (Il barbiere di Siviglia) und Rocco in (Fidelio). Zuletzt war als Sarastro (Die Zauberflöte), Commendatore (Don Giovanni), und Oroveso (Norma) zu hören. Neben Gastauftritten an den großen Opernhäusern Deutschlands sowie in Brüssel, Rom, Barcelona, San Francisco, Japan, am Teatro alla Scala in Mailand und an der Metropolitan Opera in New York wirkte er auch bei den Salzburger Festspielen mit. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Kardinal Christoph Madruscht (Palestrina).
Roland Bracht

 


Carlo Borromeo
Falk Struckmann
Falk Struckmann, geboren in Heilbronn, debütierte 1993 als Kurwenal (Tristan und Isolde) bei den Bayreuther Festspielen. Seither ist er ein international gefragter Opernsänger, der u.a. am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Mailänder Teatro alla Scala, an der Metropolitan Opera in New York, der Berliner und Wiener Staatsoper, am Londoner Royal Opera House Covent Garden sowie bei den Salzburger Festspielen auftrat. In den letzten Jahren interpretierte er weltweit zahlreiche wichtige Partien seines Stimmfaches, darunter Wotan/Der Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Don Pizzarro (Fidelio), Amfortas (Parsifal) und Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg). Er wurde sowohl zum Kammersänger der Berliner als auch der Wiener Staatsoper ernannt. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Telramund (Lohengrin).
Falk Struckmann

 


Kardinal von Lothringen / 5. Kapellsänger / 9. Erscheinung verstorbener Meister
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Ramfis (Aida), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Don Fernando (Fidelio), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (Norma), Titurel (Parsifal), Colline (La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (Roberto Devereux), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Mönch (Don Carlo).
Steven Humes

 


Abdisu / 1. Erscheinung verstorbener Meister
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied des Opernhauses Zürich, seit 2004 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2011/12: u.a. Ein Offizier (Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (Lohengrin), 1. Geharnischter/2. Priester (Die Zauberflöte), Evandro (Medea in Corinto), Goro Nakodo (Madama Butterfly), Haushofmeister der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Vierter Knappe (Parsifal), Der Narr (Wozzeck), Parpignol (La bohème).
Kenneth Roberson

 


Anton Brus von Müglitz / 5. Erscheinung verstorbener Meister
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Hermann/Schlemihl (Les Contes dʼHoffmann), Dancaïro (Carmen), Ein Baum/Der Sessel (L’enfant et les sortilèges), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte).
Christian Rieger

 


Graf Luna
Wolfgang Koch
Wolfgang Koch studierte Gesang in München und gehörte nach einem ersten Engagement am Stadttheater Bern ab 1993 dem Ensemble des Staatstheaters Stuttgart an. Er gastierte u.a. an den Opernhäusern von Hamburg, Berlin, Frankfurt, Mannheim, Zürich, am Teatro alla Scala in Mailand, der Staatsoper Wien und am Théâtre du Châtelet Paris; weiterhin war er Gast bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen sowie beim KlangBogen Festival in Wien. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Kurwenal (Tristan und Isolde), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg), Alberich und Wotan (Der Ring des Nibelungen), Almaviva (Le nozze di Figaro) und die Titelpartie in Aribert Reimanns Lear. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Don Pizarro (Fidelio in der Saison 2010/11), Alberich (Der Ring des Nibelungen, Saison 2011/12).
Wolfgang Koch

 


Der Bischof von Budoja
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Spalanzani (Les contes dʼHoffmann), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), L'imperatore Altoum (Turandot),  Mime (Das Rheingold), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Dritter Knappe (Parsifal).
Ulrich Reß

 


Theophilus / 4. Kapellsänger / 2. Erscheinung verstorbener Meister
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Franz/Cochenille/Pitichinaccio (Les contes d'Hoffmann), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (Der Rosenkavalier), Die Wedgwood-Teekanne/Das alte Männchen/Der Laubfrosch (L’enfant et les sortilèges), Pang (Turandot) Pedrillo, Monostatos, Steuermann (Der fliegende Holländer), Andres (Wozzeck).
Kammersänger Kevin Conners

 


Dandini von Grosseto / 3. Erscheinung verstorbener Meister
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt Francesco Petrozzi auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Il principe di Persia (Turandot), Tideo (Medea in Corinto), Gaston (La traviata), Brabantischer Edler (Lohengrin), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (Der Rosenkavalier), Spoletta (Tosca), Lord Cecil (Roberto Devereux), 2. Handwerksbursche (Wozzeck).
Francesco Petrozzi

 


Bischof von Fiesoli / 3. Kapellsänger / 4. Erscheinung verstorbener Meister
Todd Boyce
Todd Boyce studierte am Oberlin Conservatory of Music. Er war Mitglied der Förderprogramme für junge Künstler der Opernhäuser Saint Louis und Glimmerglass. Dort und in Cleveland, Madison und Toledo verkörperte er u.a. Top (The Tender Land von Aaron Copland), Masetto (Don Giovanni), Guglielmo (Così fan tutte), den Grafen Almaviva (Le nozze di Figaro) und Marullo (Rigoletto). Außerdem ist er Preisträger diverser Wettbewerbe, u.a. der Metropolitan Opera National Council Auditions. Seit Herbst 2008 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien 2009/10: Petrucci (Lucrezia Borgia), Kaiserlicher Kommissär (Madama Butterfly), Deputierter  (Don Carlo), 2. Stimme (Jenůfa), Perückenmacher (Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (Lohengrin).
Todd Boyce

 


Bischof von Feltre
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte Gesang in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sciarrone (Tosca), Alcindoro (La bohème), 4. Priester (Die Zauberflöte), 6. Deputierter (Don Carlo), Ambrogio (Il barbiere di Siviglia), Diener (Macbeth).
Rüdiger Trebes

 


Ein junger Doktor / 3. Engelstimme
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opernhäusern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an und war von 2008 bis 2010 im Ensemble des Hauses engagiert; hier stand sie u.a. als Mercédès (Carmen), Fenena (Nabucco), Meg Page (Falstaff), Hänsel (Hänsel und Gretel), Silla (Palestrina) und Carlotta (Die schweigsame Frau) auf der Bühne. 2010 debütierte sie als Schwertleite (Die Walküre) an der Mailänder Scala und war als Marguerite (La damnation de Faust) in Rennes, Nantes und Angers zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Schäferin (Jenůfa), Lucy (Die Tragödie des Teufels), Fenena (Nabucco).
Anaik Morel

 


Avosmediano
Alfred Kuhn
Alfred Kuhn, geboren in Ober-Roden/Hessen, studierte an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Sein erstes Engagement führte ihn 1963 nach Darmstadt, wo er 15 Jahre Ensemblemitglied blieb. Ab 1978 war er fünf Jahre an der Deutschen Oper am Rhein, seit 1983 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1991 wurde er zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Benoît (La bohème), 1. Priester (Die Zauberflöte), Frank (Die Fledermaus), Antonio (Le nozze di Figaro), Fafner (Sigurd der Drachentöter).
Alfred Kuhn (c) Anne Kirchbach

 


Giovanni Pierluigi Palestrina
Christopher Ventris
wurde in London geboren und studierte an der dortigen Royal Academy of Music. Sein professionelles Operndebüt gab er 1988 beim Glyndebourne Festival als Kudrjasch (Katja Kabanova) und sang dort daraufhin auch Tom Rakewell (The Rake’s Progress) und Steva (Jenufa). Zu seinem Repertoire gehören inzwischen Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Steuermann (Der fliegende Holländer), Lensky (Eugen Onegin), Jeník (Die verkaufte Braut), aber auch die Titelpartien in Parsifal und Lohengrin, Max (Der Freischütz) und Siegmund (Die Walküre). Gastengagements führten ihn an die Opernhäuser von Leipzig, Antwerpen, Köln, Bologna bis hin zur Mailänder Scala, zum Royal Opera House Covent Garden und zur Metropolitan Opera New York. Partien an der Bayerischen Staatsoper: Jack (The Midsummer Marriage), Parsifal.
Christopher Ventris (c) Tanja Niemann

 


Ighino
Christiane Karg
Christiane Karg stammt aus Feuchtwangen/ Bayern, studierte Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg und wurde Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. Darüber hinaus gastierte sie u.a. an der Komischen Oper Berlin, am Staatstheater Mannheim sowie am Theater an der Wien. Bei den Salzburger Festspielen war sie in den Mozart-Partien der Melia (Apollo und Hyacinth), des Weltgeistes (Die Schuldigkeit des Ersten Gebots) sowie als Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor) zu erleben. Zu Beginn der Spielzeit 2008 / 2009 wurde sie Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Ighino (Palestrina).
Christiane Karg. Foto: Max Nemo

 


Silla
Gabriela Scherer
Gabriela Scherer stammt aus Zürich und studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg. 2005 war sie Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie auch als Hänsel (Hänsel und Gretel) debütierte. Diese Partie interpretierte sie seither u.a. am Hans-Otto-Theater Potsdam und an der Oper Leipzig, an der sie 2007/08 Ensemblemitglied war. Hier sang sie u.a. Miss Jessel (The Turn of the Screw), Annio (La clemenza di Tito) und Komponist (Ariadne auf Naxos). Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2010/11: Dorabella (Così fan tutte), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mércèdes (Carmen), Fenena (Nabucco), Sœur Mathilde (Dialogues des Carmélites), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal).
Gabriela Scherer

 


Bischof Ercole Severolus / 8. Erscheinung verstorbener Meister
Christoph Stephinger
Christoph Stephinger war bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Gesang an der Münchner Musikhochschule und war Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Fest engagiert wurde er u.a. an die Opernhäuser von Hannover und Wiesbaden sowie ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Zahlreiche Gastspiele führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Sein Repertoire umfasst Partien wie Osmin (Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (Lohengrin), Kaspar (Der Freischütz), Gremin (Eugen Onegin) und Großinquisitor (Don Carlo). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2011/12: u.a. Crespel/Luther (Les contes dʼHoffmann), Ein Polizeikommissar (Der Rosenkavalier), Der Mesner (Tosca), Zweiter Geharnischter/Dritter Priester (Die Zauberflöte), Doktor Grenvil (La traviata) und Bartolo (Le nozze di Figaro).
Christoph Stephinger

 


Ein spanischer Bischof / 2. Kapellsänger / 6. Erscheinung verstorbener Meister
Christopher Magiera
erhielt seine Ausbildung an der Wake Forest University, dem Peabody Conservatory of Music sowie der Yale University. Er sammelte seine ersten Erfahrungen als Opernsänger in Partien wie Ford (Falstaff), Figaro (Le nozze di Figaro) und Lindorf und Dr. Miracle (Les Contes d’Hoffmann). Gleichzeitig war er als Konzertsolist tätig, unter anderem in konzertanten Aufführungen der Carmina burana, als Marcello in La bohème sowie als Silvio in Pagliacci. Er ist Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe, zuletzt war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions sowie bei Placido Domingos Gesangswettbwerb Operalia. Seit Herbst 2008 gehört er dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an.
Christopher Magiera

 


1. Kapellsänger / 7. Erscheinung verstorbener Meister
Igor Bakan
stammt aus Litauen und studierte an der Hochschule seiner Heimatstadt Klaipeda. 2007 nahm er an der Oper Schloss Laubach an mehreren Meisterkursen teil.  An der Oper Klaipeda sang er u.a. Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Gremin (Eugen Onegin) sowie die Basspartie in Verdis Requiem. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2008/09: Erste Erscheinung (Macbeth), Sergeant (La bohème), Gärtner (La traviata), Kapellsänger/ Meister (Palestrina), Herold (Otello). Er nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teil und erhielt 2008 den 2. Preis beim Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien. Seit Herbst 2008 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper.
Igor Bakan

 


Die Erscheinung der Lukrezia
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (Götterdämmerung), Hänsel (Hänsel und Gretel), Suzuki (Madama Butterfly), Fenena (Nabucco), Annina (Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Marcellina (Le nozze di Figaro), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Waltraute (Die Walküre), Annina (Der Rosenkavalier), Lied von der Erde (in Steps & Times).
Heike Grötzinger (c) Michael Hörnschemeyer

 


1. Engelstimme
Laura Nicorescu
Laura Nicorescu stammt aus Rumänien und studierte Gesang an der Universität in Bukarest sowie am Salzburger Mozarteum. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und gewann im Jahre 2006 den Sonderpreis für junge talentierte Sänger beim Francisco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona. Ihre bisherige Tätigkeit als Opernsängerin führte sie u.a. nach Salzburg, Bukarest und an die Murten Festspiele, wo sie Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Mimì (La bohème), Adina (L’elisir d’amore) und Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) interpretierte. Von 2008 bis 2010 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Ismene (Medea in Corinto).
Laura Nicorescu

 


2. Engelstimme
Elena Tsallagova
Elena Tsallagova, geboren in Vladikavkaz/Russland, studierte u.a. am Konservatorium in St. Petersburg und bei Ileana Cotrubas. Im Oktober 2006 wurde sie Mitglied im Young Artists Programme der Opéra national de Paris, wo sie in der Spielzeit 2007/08 Partien wie Despina (Così fan tutte), Stimme des Falken (Die Frau ohne Schatten) sowie die Titelrolle von Janáčeks Das schlaue Füchslein übernahm. 2007 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Zelmira in Haydns Armida. Zudem gab sie ihr Debüt in Großbritannien als Nannetta (Falstaff) in Glyndebourne und ihr Rollendebüt als Mélisande (Pelléas et Mélisande) an der Pariser Bastille. 2011 debütierte sie als Corinna (Il viaggio a Reims) bei den Rossini-Festspielen in Pesaro. Von 2008 bis 2010 war sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: Donna Clara (Der Zwerg), Despina (Così fan tutte).
Elena Tsallagova