Lucrezia Borgia - Biographien
Lucrezia Borgia
Gaetano Donizetti
Felice Romani nach Victor Hugo
Nationaltheater
Dienstag, 06. Oktober 2009
Musikalische Leitung
Marco Boemi
Marco Boemi, stammt aus Italien, ist nicht nur als Konzert- und Operndirigent sondern auch als Konzertpianist bekannt. Als Konzertdirigent debütierte er 1990 beim Rovereto Festival, sein Operndebüt folgte mit
La traviata und
Rigoletto beim Sferisterio di Macerata Festival. Seit 1992 wird er regelmäßig in die Suntory Hall Tokio eingeladen. Wichtige Stationen als Operndirigent waren u.a. die Fujiwara Opera Tokio (
La favorita), Bilbao (
Werther), die Staatsoper Budapest (
La bohème), das Fjodor Schaljapin Festival in Kazan (
Eugen Onegin,
Pique Dame,
Carmen,
Il Trovatore,
Lucia di Lammermoor,
Aida,
Nabucco), Amsterdam (
Falstaff), Lissabon (
Mefistofele), St. Gallen (
Simon Boccanegra) sowie zahlreiche Festivals und Opernhäuser in Italien. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper:
Lucrezia Borgia.
Regie
Christof Loy
Christof Loy wurde in Essen geboren, studierte Musiktheaterregie an der Folkwang Hochschule sowie Philosophie, Kunstgeschichte und italienische Philologie in München. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg, an den Münchner Kammerspielen, am Theater an der Wien, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, am Londoner Covent Garden, beim Glyndebourne Festival (
Iphigénie en Aulide) sowie bei den Salzburger Festspielen (Haydns
Armida und Händels
Theodora). Für Münchner Inszenierungen wurde er von der Zeitschrift Opernwelt bereits dreimal zum Regisseur des Jahres gekürt:
Saul (2003),
Roberto Devereux (2004) und
Die Bassariden (2008). Weitere Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper:
Alcina,
Il turco in Italia,
Lucrezia Borgia.
Bühne
Henrik Ahr
Henrik Ahr, 1968 in Bensberg geboren, war nach einer Ausbildung zum Koch als freier Künstler tätig und studierte von 1995 bis 2001 Architektur in Leipzig. Erste Bühnenbilder entwarf er 2000 für die Neue Szene in Leipzig und 2001 am Theaterhaus Jena für Palahniuks
Fight Club. Seit 2005 lebt und arbeitet er als Bühnenbildner und Maler in Wien.
Liebelei von Arthur Schnitzler am Thalia Theater Hamburg mit Regisseur Michael Thalheimer 2002 wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Mit ihm realisierte er weitere Projekte u.a. Brechts
Herr Puntila und sein Knecht Matti in Hamburg und Schuberts
Winterreise am Deutschen Theater Berlin. Mit Christof Loy arbeitete er 2008 erstmals am Theater an der Wien (Strauss’
Intermezzo). An der Bayerischen Staatsoper folgte
Lucrezia Borgia.
Kostüme
Barbara Drosihn
Barbara Drosihn ist 1965 in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin ausgebildet und studierte Kostümdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Kostümassistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den vergangenen Spielzeiten entwarf sie Kostüme für Inszenierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig, Nicolas Stemann und Jorinde Dröse. Als freie Kostümbildnerin ist sie deutschlandweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deutschen Theater Berlin und am Münchner Volkstheater. 2006 entwarf sie die Kostüme zu Stephan Kimmigs
Torquato Tasso am Wiener Burgtheater.
Lucrezia Borgia ist ihre erste Arbeit an der Bayerischen Staatsoper.
Licht
Joachim Klein
Joachim Klein war nach seiner Ausbildung von 1985 bis 1994 an der Alten Oper Frankfurt beschäftigt. Dort qualifizierte er sich 1991 zum Beleuchtungsmeister und erarbeitete erste eigene Beleuchtungseinrichtungen. 1994 konnte er bei den Bayreuther Festspielen weitere Erfahrungen im Bereich der Theaterbeleuchtung sammeln. Seit 1994 ist er als Beleuchtungsmeister und Lichtdesigner an der Oper Frankfurt engagiert. Verschiedene Produktionen führten ihn u.a. nach Barcelona, Neapel und Sevilla. Zu seinen Lichtdesigns gehören die Uraufführung von Glanerts
Caligula,
Eine florentinische Tragödie/
Der Zwerg von Zemlinsky sowie
Die Ausflüge des Herrn Broucek von Janácek.
Lucrezia Borgia ist seine erste Arbeit an der Bayerischen Staatsoper.
Choreographische Mitarbeit
Thomas Wilhelm
Thomas Wilhelm wurde in Zwickau geboren und erhielt seine Ausbildung an der Palucca Schule in Dresden. Als Tänzer war er u.a. an der Dresdener Semperoper, der Oper Leipzig, in Hannover und an der Göteborgs Operan engagiert. Seit 1995 ist er auch als Choreograph tätig, ab 1998/99 in der Compagnie von Stephan Thoss. Seit 2006 ist er freischaffend, u.a. am Staatsschauspiel Hannover. 2006 arbeitete er erstmals mit Christof Loy bei Strauss’
Arabella in Göteborg, es folgten u.a. Haydns
Armida bei den Salzburger Festspielen, Mozarts
Lucio Silla am Königlichen Opernhaus in Kopenhagen, Charpentiers
Louise an der Deutschen Oper am Rhein und Strauss’
Intermezzo am Theater an der Wien. Choreographische Mitarbeit an der Bayerischen Staatsoper:
Die Bassariden,
Lucrezia Borgia.
Dramaturgie
Yvonne Gebauer
Yvonne Gebauer, 1972 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Religionswissenschaft an der FU Berlin. Von 2001 bis 2008 war sie freie Mitarbeiterin der Süddeutschen Zeitung (Ressort: Literatur), von 2006 bis 2008 Dozentin für Dramaturgie an der HAW Hamburg (Kostümklasse Reinhard von der Thannen). Seit 1995 ist sie freie Dramaturgin in Schauspiel und Oper, u.a. mit Kazuko Watanabe, Claus Guth, Hans Neuenfels, Johan Simons und Christof Loy. Produktionsdramaturgie an der Bayerischen Staatsoper:
Lucrezia Borgia.
Dramaturgie
Andrea Schönhofer
Andrea Schönhofer, geboren in Dingolfing, studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München und der Universität Wien. Nach journalistischen Tätigkeiten während des Studiums war sie 2007 als Regie-Assistentin und Inspizientin bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs engagiert. Nach Praktika in den Abteilungen Presse, Development und Dramaturgie war sie von Januar bis Juli 2008 Mitarbeiterin im Development der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist sie Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper. Zudem ist sie als Dozentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild) tätig.
Chöre
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Von 2000 bis 2003 arbeitete er als Dirigent und Chorleiter der Chiemgauer Festspiele. Mit Donizettis
Il Campanello debütierte er am Teatro Mancinelli in Orvieto, in Deutschland leitete er – vorwiegend im Gasteig und in Schloss Nymphenburg in München – u.a. Produktionen von
La bohème,
Così fan tutte,
Hänsel und Gretel und
Ariadne auf Naxos. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter in In- und Ausland. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor.
Don Alfonso
Franco Vassallo
Franco Vassallo wurde in Mailand geboren und ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe. Sein professionelles Debüt gab er 1997 am Teatro La Fenice in Venedig in der Titelpartie von Rossinis
Il barbiere di Siviglia. Seither trat er an zahlreichen Opernhäusern Italiens auf, etwa in Parma, Bologna, Florenz, Neapel, Genua und Mailand. Darüber hinaus sang er u.a. an der Wiener Staatsoper, der Oper Zürich und der Metropolitan Opera in New York sowie am Royal Opera House Covent Garden in London. Zu seinen Partien gehören alle wichtigen italienischen Partien seines Fachs, u.a. Germont (
La traviata), Rodrigo (
Don Carlo), Renato (
Un ballo in maschera), Ezio (
Attila), Belcore (
L’elisir d’amore), Jago (
Otello) sowie die Titelpartien in
Rigoletto und
Macbeth. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sharpless (
Madama Butterfly), Macbeth.
Donna Lucrezia Borgia
Edita Gruberova
Edita Gruberova wurde in Bratislava geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und debütierte am dortigen Nationaltheater als Rosina (
Il barbiere di Siviglia). 1970 wurde sie an die Wiener Staatsoper engagiert und startete von dort ihre internationale Karriere als die führende Koloratursopranistin unserer Zeit. Vor allem als Königin der Nacht (
Die Zauberflöte), Zerbinetta (
Ariadne auf Naxos), Lucia di Lammermoor und mit weiteren Partien Donizettis hat sie Maßstäbe gesetzt. Gastspiele führten sie an alle großen Opernhäuser und Festivals der Welt. Sie ist Bayerische und Österreichische Kammersängerin und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Auch als Konzertsängerin und Liedinterpretin ist sie international geschätzt. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Elisabetta (
Roberto Devereux).
Gennaro
Pavol Breslik
Pavol Breslik, geboren in der Slowakei, studierte Gesang in Bratislava und Marseille. 2005 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Nachwuchssänger des Jahres gewählt. Von 2003 bis 2006 war er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin engagiert. Gastengagements führten ihn u.a. nach Berlin, Brüssel, Paris, London und New York sowie zu den Festivals in Glyndebourne, Aix-en-Provence und Salzburg. Sein Repertoire reicht von Mozart, Händel, Donizetti bis hin zu Tschaikowsky und Janáček. 2011 sang er u.a. Macduff (
Macbeth) an der Deutschen Oper Berlin und Narraboth (
Salome) in Berlin und Salzburg. Als Konzertsänger arbeitete er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre National de France zusammen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Alfred (
Die Fledermaus), Belmonte (
Die Entführung aus dem Serail), Nemorino (
Lʼelisir dʼamore), Lenski (
Eugen Onegin), Cassio (
Otello).
Maffio Orsini
Carmen Oprisanu
Carmen Oprisanu studierte Gesang an der Musikakademie G. Dima in Cluj-Napoca, wo auch ihre künstlerische Laufbahn begann. Es folgten Engagements an die Staatsoper Bukarest, an das Stadttheater Luzern und bei den Bregenzer Festspielen. Mit zahlreichen Partien des Belcanto-Fachs gastierte sie inzwischen an den großen Opernhäusern der Welt: Zürich, Barcelona, Madrid, Mailand, London, Los Angeles, New York, Wien und Paris. Darüber hinaus gehören Partien wie Sesto (
La clemenza di Tito), Carmen, Charlotte (
Werther) und Octavian (
Der Rosenkavalier) zu ihrem Repertoire. Als Konzertsängerin arbeitete sie u.a. mit dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, der Camerata Academica Salzburg und dem Gewandhaus Orchester Leipzig. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sara (
Roberto Devereux).
Jeppo Liverotto
Nam Won Huh
Nam Won Huh stammt aus Daegu in Südkorea und studierte Gesang u.a. an der Yonsei University in Südkorea sowie bei Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München. Er war Preisträger verschiedener Wettbewerbe und erhielt 2009 den Förderpreis beim Richard Strauss-Wettbewerb in München. Erste Auftritte im Prinzregententheater und am Theater Braunschweig folgten. Sein Repertoire umfasst zahlreiche Oratorien- und Messpartien von Haydn, Bruckner, Bach sowie Franz Schmidt. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2010/11: Jeppo Liverotto (
Lucrezia Borgia), Lindoro (
La fedeltà premiata), Parpignol (
La bohème).
Don Apostolo Gazella
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Hermann/Schlemihl (
Les Contes dʼHoffmann), Dancaïro (
Carmen), Ein Baum/Der Sessel (
L’enfant et les sortilèges), Schaunard (
La bohème), Fürst Yamadori (
Madama Butterfly), Sprecher (
Die Zauberflöte).
Ascanio Petrucci
Todd Boyce
Todd Boyce studierte am Oberlin Conservatory of Music. Er war Mitglied der Förderprogramme für junge Künstler der Opernhäuser Saint Louis und Glimmerglass. Dort und in Cleveland, Madison und Toledo verkörperte er u.a. Top (
The Tender Land von Aaron Copland), Masetto (
Don Giovanni), Guglielmo (
Così fan tutte), den Grafen Almaviva (
Le nozze di Figaro) und Marullo (
Rigoletto). Außerdem ist er Preisträger diverser Wettbewerbe, u.a. der Metropolitan Opera National Council Auditions. Seit Herbst 2008 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien 2009/10: Petrucci (
Lucrezia Borgia), Kaiserlicher Kommissär (
Madama Butterfly), Deputierter (
Don Carlo), 2. Stimme (
Jenůfa), Perückenmacher (
Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (
Lohengrin).
Oloferno Vitellozzo
Jeffrey Behrens
Jeffrey Behrens wurde in Rochester/NY geboren und studierte in Pittsburgh/Pennsylvania sowie an der New Yorker Juilliard School. Er begann seine Laufbahn im Rahmen namhafter Künstler-Trainingsprogramme, u.a. der Santa Fé Opera, der Central City Opera sowie der San Francisco Opera, und debütierte in Folge an der New York City Opera sowie in Utah und Omaha. Sein Repertoire umfasst Partien wie Podestà (
La finta giardiniera), Pluton (
Orphée aux Enfers), Rinuccio (
Gianni Schicchi), Alfred (
Die Fledermaus) und Tom Rakewell (
The Rake’s Progress). 2010 debütierte er an der Metropolitan Opera New York in
Die Nase. An der Bayerischen Staatsoper war er als Teil des Jazztrios in
Trouble in Tahiti sowie als Oloferno Vitellozzo (
Lucrezia Borgia) zu erleben. Partie hier 2010/11: Brighella (
Ariadne auf Naxos).
Gubetta
Steven Humes
Steven Humes studierte am Musikkonservatorium von New England und an der Boston University. Seine ersten Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte der Bassist u.a. an den Opern von St. Louis und Chicago sowie der Wolf Trap Opera. 2003 war er Finalist der Metropolitan Opera National Council Auditions. Von der Spielzeit 2003/04 bis 2010/11 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und gestaltete Partien wie u.a. Sarastro (
Die Zauberflöte), Ramfis (
Aida), Fürst Gremin (
Eugen Onegin), Eremit (
Der Freischütz), Wurm (
Luisa Miller), Don Fernando (
Fidelio), Capellio (
I Capuleti e i Montecchi), Oroveso (
Norma), Titurel (
Parsifal), Colline (
La bohème). Partien hier 2011/12: Sir Gualtiero Raleigh (
Roberto Devereux), Truffaldin (
Ariadne auf Naxos), Mönch (
Don Carlo).
Rustighello
Emanuele D'Aguanno
Emanuele D’Aguanno studierte am Konservatorium in Vicenza und nahm Unterricht bei William Matteuzzi und Ramón Vargas. Nach seinem Debüt im Jahr 2002 als Riccardo in Paisiellos
Il fanatico di Berlina am Teatro Bibiena in Mantua war er an zahlreichen italienischen Opernhäusern zu Gast, u.a. in Genua, Pisa, Bologna, Venedig und Mailand. Es folgten Debüts u.a. in Frankfurt und Tokio. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Aeneas (
Dido and Aeneas), Graf Almaviva (
Il barbiere di Siviglia), Cavalier Belfiore (
Il viaggio a Reims), Basilio (
Le nozze di Figaro), Don Ottavio (
Don Giovanni), Contino Belfiore (
La finta giardiniera), Nemorino (
L’elisir d’amore), Ernesto (
Don Pasquale) und Lysander (
A Midsummer Night’s Dream). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Ein Sänger (
Der Rosenkavalier), Pong (
Turandot), Egeo (
Medea in Corinto).
Astolfo
Christian Van Horn
Christian Van Horn wurde auf Long Island/USA geboren. Nach seiner Ausbildung an der Yale University und am Lyric Opera Center for American Artists gastierte er u.a. als Colline (
La bohème) in Los Angeles, als Raimondo (
Lucia di Lammermoor) an der Virginia Opera und als Timur (
Turandot) an der Fort Worth Opera. Er gab ferner sein Debüt an der Santa Fé Opera (in Tan Duns
Tea: A Mirror of the Soul) sowie in der Carnegie Hall. Von 2008 bis 2010 war er als Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper in Partien wie Angelotti (
Tosca), König (
Aida), Biterolf (
Tannhäuser) und Colline zu erleben. Anschließend gastierte er u.a. an der Lyric Opera Chicago, der San Francisco Opera sowie in der Titelrolle von
Le nozze di Figaro an der Staatsoper Stuttgart. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Colline, Angelotti.