Lucrezia Borgia - Biographien

Gaetano Donizetti: Lucrezia Borgia.  Pavol Breslik, Edita Gruberova, Steven Humes Gaetano Donizetti: Lucrezia Borgia.  Emanuele D'Aguanno, Pavol Breslik, Franco Vassallo Gaetano Donizetti: Lucrezia Borgia.  Edita Gruberova

Lucrezia Borgia

Gaetano Donizetti
Felice Romani nach Victor Hugo

Nationaltheater

Dienstag, 15. Januar 2013

Musikalische Leitung


Paolo Arrivabeni
Paolo Arrivabeni
Paolo Arrivabeni studierte am Boito-Konservatorium in Parma Komposition bei Camillo Togni und Dirigieren bei Daniele Gatti. Bisherige Engagements führten ihn u.a. an die Oper Leipzig, an die Berliner Staatsoper und die Deutsche Oper Berlin, das Zürcher Opernhaus, ans Teatro La Fenice in Venedig, das Teatro San Carlo in Neapel, an die Opéra Bastille in Paris, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera New York sowie zum Wexford Festival. Sein Repertoire umfasst v.a. Werke wichtiger italienischer Komponisten des 19. Jahrhunderts, allen voran Rossini, Donizetti und Verdi, daneben aber auch Saverio Mercadante oder Darius Milhaud. Seit 2008 ist er Musikdirektor der Opéra Royal de Wallonie in Liège. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Lucrezia Borgia.

Regie


Christof Loy
Christof Loy
Christof Loy studierte Musiktheaterregie an der Folkwang Hochschule sowie Philosophie, Kunstgeschichte und italienische Philologie in München. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, am Theater an der Wien (Intermezzo, Giulio Cesare), am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, in Kopenhagen, Genf, am Londoner Royal Opera House, Covent Garden (u.a. Lulu, Tristan und Isolde), beim Glyndebourne Festival (Iphigénie en Aulide), der Nederlandse Opera Amsterdam, bei den Salzburger Festspielen (Armida, Theodora und Die Frau ohne Schatten) und an der Deutschen Oper Berlin (Jenufa). Für Münchner Inszenierungen wurde er von der Zeitschrift „Opernwelt“ bereits dreimal zum Regisseur des Jahres gekürt: Saul (2003), Roberto Devereux (2004) und Die Bassariden (2008). Weitere Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Alcina, Il turco in Italia, Lucrezia Borgia.

Bühne


Henrik Ahr
Henrik Ahr
Henrik Ahr, 1968 in Bensberg geboren, war nach einer Ausbildung zum Koch als freier Künstler tätig und studierte von 1995 bis 2001 Architektur in Leipzig. Erste Bühnenbilder entwarf er 2000 für die Neue Szene in Leipzig und 2001 am Theaterhaus Jena für Palahniuks Fight Club. Seit 2005 lebt und arbeitet er als Bühnenbildner und Maler in Wien. Liebelei von Arthur Schnitzler am Thalia Theater Hamburg mit Regisseur Michael Thalheimer 2002 wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Mit ihm realisierte er weitere Projekte u.a. Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti in Hamburg und Schuberts Winterreise am Deutschen Theater Berlin. Mit Christof Loy arbeitete er 2008 erstmals am Theater an der Wien (Strauss’ Intermezzo). An der Bayerischen Staatsoper folgte Lucrezia Borgia.

Kostüme


Barbara Drosihn
Barbara Drosihn
Barbara Drosihn ist 1965 in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin ausgebildet und studierte Kostümdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Kostümassistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den vergangenen Spielzeiten entwarf sie Kostüme für Inszenierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig, Nicolas Stemann und Jorinde Dröse. Als freie Kostümbildnerin ist sie deutschlandweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deutschen Theater Berlin und am Münchner Volkstheater. 2006 entwarf sie die Kostüme zu Stephan Kimmigs Torquato Tasso am Wiener Burgtheater. Lucrezia Borgia ist ihre erste Arbeit an der Bayerischen Staatsoper.

Licht


Joachim Klein
Joachim Klein
Joachim Klein war nach seiner Ausbildung von 1985 bis 1994 an der Alten Oper Frankfurt beschäftigt. Dort qualifizierte er sich 1991 zum Beleuchtungsmeister und erarbeitete erste eigene Beleuchtungseinrichtungen. 1994 konnte er bei den Bayreuther Festspielen weitere Erfahrungen im Bereich der Theaterbeleuchtung sammeln. Seit 1994 ist er als Beleuchtungsmeister und Lichtdesigner an der Oper Frankfurt engagiert. Verschiedene Produktionen führten ihn u.a. nach Barcelona, Neapel und Sevilla. Zu seinen Lichtdesigns gehören die Uraufführung von Glanerts Caligula, Eine florentinische Tragödie/Der Zwerg von Zemlinsky sowie Die Ausflüge des Herrn Broucek von Janácek. Lucrezia Borgia ist seine erste Arbeit an der Bayerischen Staatsoper.

Choreographische Mitarbeit


Thomas Wilhelm
Thomas Wilhelm
Thomas Wilhelm wurde in Zwickau geboren und erhielt seine Ausbildung an der Palucca Schule in Dresden. Als Tänzer war er u.a. an der Dresdener Semperoper, der Oper Leipzig, in Hannover und an der Göteborgs Operan engagiert. Seit 1995 ist er auch als Choreograph tätig, ab 1998/99 in der Compagnie von Stephan Thoss. Seit 2006 ist er freischaffend, u.a. am Staatsschauspiel Hannover. 2006 arbeitete er erstmals mit Christof Loy bei Strauss’ Arabella in Göteborg, es folgten u.a. Haydns Armida bei den Salzburger Festspielen, Mozarts Lucio Silla am Königlichen Opernhaus in Kopenhagen, Charpentiers Louise an der Deutschen Oper am Rhein und Strauss’ Intermezzo am Theater an der Wien. Choreographische Mitarbeit an der Bayerischen Staatsoper: Die Bassariden, Lucrezia Borgia.

Dramaturgie


 
Yvonne Gebauer
Yvonne Gebauer, 1972 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Religionswissenschaft an der FU Berlin. Von 2001 bis 2008 war sie freie Mitarbeiterin der Süddeutschen Zeitung (Ressort: Literatur), von 2006 bis 2008 Dozentin für Dramaturgie an der HAW Hamburg (Kostümklasse Reinhard von der Thannen). Seit 1995 ist sie freie Dramaturgin in Schauspiel und Oper, u.a. mit Kazuko Watanabe, Claus Guth, Hans Neuenfels, Johan Simons und Christof Loy. Produktionsdramaturgie an der Bayerischen Staatsoper: Lucrezia Borgia.

Dramaturgie


 
Andrea Schönhofer
Andrea Schönhofer, geboren in Dingolfing, studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München und der Universität Wien. Nach journalistischen Tätigkeiten während des Studiums war sie 2007 als Regie-Assistentin und Inspizientin bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs engagiert. Nach Praktika in den Abteilungen Presse, Development und Dramaturgie war sie 2008 Mitarbeiterin im Development der Bayerischen Staatsoper. Von 2008 bis 2013 war sie Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper. An der Bayerischen Theaterakademie August Everding ist sie als Dozentin im Studiengang Maskenbild tätig.

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Don Alfonso


Franco Vassallo
Franco Vassallo
Franco Vassallo wurde in Mailand geboren. Sein professionelles Debüt gab er 1997 am Teatro La Fenice in Venedig in der Titelpartie von Rossinis Il barbiere di Siviglia. Seither trat er an zahlreichen Opernhäusern Italiens auf, so etwa in Rom, Parma, Bologna, Florenz, Neapel, Genua, Verona und Mailand. Darüber hinaus sang er u.a. an der Wiener Staatsoper, der Semperoper in Dresden, der Hamburgischen Staatsoper, am Opernhaus Zürich und an der Metropolitan Opera in New York sowie am Royal Opera House Covent Garden in London. Sein Repertoire umfasst Partien wie Germont (La traviata), Rodrigo (Don Carlo), Renato (Un ballo in maschera), Amonasro (Aida), Belcore (L’elisir d’amore), Marcello (La bohème) Jago (Otello), Conte di Luna (Il trovatore) sowie die Titelpartie in Macbeth. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Titelpartie in Rigoletto.

Donna Lucrezia Borgia


Edita Gruberova
Edita Gruberova
Edita Gruberova wurde in Bratislava geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und debütierte am dortigen Nationaltheater als Rosina (Il barbiere di Siviglia). 1970 wurde sie an die Wiener Staatsoper engagiert und startete von dort ihre internationale Karriere. Seitdem singt sie u.a. an den Opernhäusern von London, New York, Mailand, Paris, Berlin, Zürich, Genf, Madrid, Barcelona sowie bei den Festspielen von Bregenz und Salzburg. Etwa als Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und in der Titelpartie in Lucia di Lammermoor hat sie Maßstäbe gesetzt. Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Elisabetta (Roberto Devereux) sowie die Titelpartien in Anna Bolena, Norma und Maria Stuarda. Sie ist Bayerische und Österreichische Kammersängerin. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Titelpartie in Lucrezia Borgia.

Gennaro


Charles Castronovo
Charles Castronovo
Charles Castronovo wurde in New York City/USA geboren und debütierte an der Los Angeles Opera. Im Anschluss folgte ein Engagement im Young Artists Program der New Yorker Metropolitan Opera sowie erste internationale Gastverpflichtungen u.a. in Köln, Berlin und Wien. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Alfredo (La traviata), Rodolfo (La bohème), Tamino (Die Zauberflöte), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Nemorino (L’elisir d’amore), Il Duca di Mantova (Rigoletto) sowie die Titelpartie in Gounods Faust. Er trat an Häusern wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Opéra national de Paris, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel sowie bei den Salzburger Festspielen auf. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gennaro (Lucrezia Borgia).

Maffio Orsini


Sonia Ganassi
Sonia Ganassi
Sonia Ganassi debütierte 1992 nach dem Studium bei Alain Billard an der Oper Rom als Rosina (Il barbiere di Siviglia). 1999 wurde ihr der wichtigste italienische Musikpreis, der Premio Abbiati, verliehen. Seither ist sie an allen wichtigen Opernhäusern der Welt aufgetreten, u.a. an der Mailänder Scala, an der Metropolitan Opera New York, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, am Teatro Real Madrid, am Gran Teatre de Liceu in Barcelona sowie beim Rossini-Festival in Pesaro. Ihr Repertoire umfasst u.a. Partien wie Angelina (La Cenerentola), Romeo (I Capuleti e i Montecchi), Donna Elvira (Don Giovanni), Marguerite (La damnation de Faust), Charlotte (Werther), Adalgisa (Norma), Elisabetta (Maria Stuarda) und die Titelpartie in Carmen. Außerdem tritt sie regelmäßig als Konzertsängerin auf. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Maffio Orsini (Lucrezia Borgia), Prinzessin Eboli (Don Carlo).

Jeppo Liverotto


Joshua Stewart
Joshua Stewart
Joshua Stewart wurde in New Orleans geboren. Nachdem er Erfahrungen als Jazz-Sänger gesammelt hatte, studierte er Operngesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (Lʼelisir dʼamore), Prunier (La rondine) und Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia). Auf der Konzertbühne sang er darüber hinaus die Solopartien in Händels Messiah und Mozarts Requiem. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe, wie die Mario Lanza Competition und die Marylin Horne Song Competition. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bote (Il trovatore), Ein Priester (Babylon), Wilhelm (Les Contes d’Hoffmann), Albazar (Il turco in Italia), Capitano (Simon Boccanegra), Conte (Mirandolina), Jeppo Liverotto (Lucrezia Borgia).

Don Apostolo Gazella


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war Erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les Contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Ascanio Petrucci


Andrea Borghini
Andrea Borghini
Andrea Borghini wurde in Siena geboren. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und Biterolf (Tannhäuser) auf und sang Ford (Falstaff) im Teatro Filarmonico in Verona. Er gewann 2012 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Giulio Neri in Italien sowie den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Opera Festival Firenze. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er als Stipendiat der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Marullo (Rigoletto), Jäger (Rusalka), Schaunard (La bohème), Moralès (Carmen), Cavaliere (Mirandolina), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Diener/Mörder (Macbeth), Ascanio Petrucci (Lucrezia Borgia).

Oloferno Vitellozzo


Dean Power
Dean Power
Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Narr (Wozzeck), Borsa (Rigoletto), Ruiz (Il trovatore), Erscheinung eines Jünglings (Die Frau ohne Schatten), Septett IV (Babylon), Nathanaël (Les Contes d'Hoffmann), Leibbojar (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Remendado (Carmen), Knappe (Parsifal), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Offizier (Il barbiere di Siviglia), 3. Offizier (Die Soldaten), Malcolm (Macbeth), Rustighello (Lucrezia Borgia), Haushofmeister bei der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier).

Gubetta


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff) sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni). Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Komtur (Don Giovanni), Ferrando (Il trovatore), Cesare Angelotti (Tosca), Timur (Turandot), Pietro (Simon Boccanegra), Colline (La bohème), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Walter Furst (Guillaume Tell), Gubetta (Lucrezia Borgia).

Rustighello


Emanuele D'Aguanno
Emanuele D'Aguanno
Emanuele D’Aguanno studierte am Konservatorium in Vicenza und nahm Unterricht bei William Matteuzzi und Ramón Vargas. Nach seinem Debüt im Jahr 2002 als Riccardo in Paisiellos Il fanatico di Berlina am Teatro Bibiena in Mantua war er an zahlreichen italienischen Opernhäusern zu Gast, u.a. in Genua, Pisa, Bologna, Venedig und Mailand. Es folgten Debüts u.a. in Frankfurt und Tokio. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Aeneas (Dido and Aeneas), Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Cavalier Belfiore (Il viaggio a Reims), Basilio (Le nozze di Figaro), Don Ottavio (Don Giovanni), Contino Belfiore (La finta giardiniera), Nemorino (L’elisir d’amore), Ernesto (Don Pasquale) und Lysander (A Midsummer Night’s Dream). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Pong (Turandot).

Astolfo


Tareq Nazmi
Tareq Nazmi
Tareq Nazmi, geboren in Kuwait, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens sowie in der Meisterklasse von Christian Gerhaher. Im Prinzregententheater sang er u.a. Colline (La bohème) und Sarastro (Die Zauberflöte), am Stadttheater Augsburg Lord Sindham (Zar und Zimmermann). Zudem wirkte er in den konzertanten Opernaufführungen des Мünchner Rundfunkorchesters von Macbeth, Silvana und Orpheus in der Unterwelt mit; im Konzert sang er u.a. Beethovens 9. Sinfonie. 2008 war er Preisträger beim Вundeswettbewerb Gesang und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2010 bis 2012 war er Mitglied im Opernstudio, seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Colline, Marquis d’Obigny (La traviata), Silvano (La Calisto), Publio (La clemenza di Tito), Mitjucha (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Obrist (Die Soldaten), Astolfo (Lucrezia Borgia).

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