Lohengrin - Biographien

Lohengrin: Anja Harteros, Klaus Florian Vogt Lohengrin: Michaela Schuster, Evgeny Nikitin Lohengrin: Klaus Florian Vogt, Anja Harteros

Lohengrin

Richard Wagner
Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2013
Mittwoch, 03. Juli 2013

Musikalische Leitung


Lothar Koenigs (© Alexander Paul Englert)
Lothar Koenigs
Lothar Koenigs, geboren in Aachen, studierte Klavier und Dirigieren an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2003 war er Musikdirektor in Osnabrück. Danach gastierte er u.a. an den Opernhäusern von Wien, New York, Dresden, Mailand, Hamburg, Venedig, Rom und Lyon mit Werken wie Lohengrin, Jenůfa und Idomeneo. Seit 2009 ist er Music Director an der Welsh National Opera und dirigierte u.a. Chowanschtschina, Fidelio, Ariadne auf Naxos und Turandot. In Symphoniekonzerten war er mit Orchestern wie den Wiener und den Dresdner Philharmonikern, dem Beethoven-Orchester Bonn, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Orchestra dell̓Accademia di Santa Cecilia Roma. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Wozzeck.

Inszenierung


Richard Jones
Richard Jones
Richard Jones, geboren in London, erarbeitete zahlreiche Schauspiel- und Musical-Inszenierungen u.a. am Phoenix Theatre (West End) und am Eugene O’Neill Theatre (Broadway, New York). Regelmäßig arbeitet er auch am Old Vic in London. Seit 1984 inszeniert er Opern u.a. bei den Bregenzer Festspielen, an der English National Opera, der Nederlandse Opera Amsterdam, an der New Yorker Metropolitan Opera, am Royal Opera House Covent Garden, London (u.a. Der Ring des Nibelungen, Der Spieler, Il trittico), an der Oper Frankfurt (u.a. Billy Budd, Die Sache Makropulos) sowie beim Glyndebourne Festival (Falstaff, Macbeth). An der Bayerischen Staatsoper gab er 1994 sein Debüt mit Giulio Cesare in Egitto (von der Zeitschrift Opernwelt als „Produktion des Jahres“ ausgezeichnet); es folgten The Midsummer Marriage, Pelléas et Mélisande, Lohengrin, Les Contes d’Hoffmann und Hänsel und Gretel.

Bühne und Kostüme


Ultz
Ultz
Ultz arbeitete bei mehreren Produktionen mit Richard Jones zusammen, inszenierte aber auch selbst u.a. Shakespeares The Taming of the Shrew und A Midsummer Night’s Dream. Er schuf Ausstattungen für Produktionen in Stockholm, für die Royal Shakespeare Company, für das Stratford Festival in Kanada, die Opera North, die English National Opera und das Royal Opera House Covent Garden in London. Zu seinen Arbeiten zählen Inszenierung und Ausstattung von Jesus Christ Superstar am Aarhus Theatre in Dänemark und des Musicals Summer Holiday in Großbritannien und Südafrika. Ausstattungen an der Bayerischen Staatsoper: Xerxes, La clemenza di Tito, The Rake’s Progress, Die Entführung aus dem Serail, Lohengrin.

Licht


Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin wurde in den USA geboren. Neben zahlreichen Arbeiten für amerikanische und englische Schauspielbühnen (New York Shakespeare Festival, Dallas Theatre Center u.a.) sowie für den Broadway (Our Country‘s Good) ist die Licht-Designerin auch im Bereich der Oper tätig: an der Houston Grand Opera beleuchtete sie u.a. Street Scene, an der Dallas Opera La traviata; weitere Arbeiten u.a. für die Boston Opera, die Portland Opera und das Royal Opera House, Covent Garen. Für die Bayerische Staatsoper entwarf sie das Licht-Design u.a. für Giulio Cesare, The Midsummer Marriage, Otello, Ariodante, Moses und Aron, Lohengrin.

Dramaturgie


 
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Heinrich der Vogler


Hans-Peter König
Hans-Peter König
Hans-Peter König erhielt seine Gesangsausbildung bei Gladys Kuchta in Düsseldorf. Erste Stationen seiner künstlerischen Laufbahn waren nach dem Opernstudio Zürich diverse Opernhäuser in Deutschland wie das Staatstheater Hannover. Seit der Spielzeit 2001/2002 ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Darüber hinaus gastierte er u.a. an den Opernhäusern in Berlin, Hamburg, Dresden, Paris, Mailand, New York, London, Barcelona sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Baden-Baden. Ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit liegt bei den großen Basspartien Wagners und Verdis wie Daland (Der fliegende Holländer), Gurnemanz (Parsifal), Hermann (Tannhäuser), Großinquisitor (Don Carlo) und Zaccaria (Nabucco), umfasst aber auch Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Orest (Elektra), sowie die Titelpartie in Boris Godunow. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Hagen, Hunding (Der Ring des Nibelungen), Heinrich der Vogler (Lohengrin).

Lohengrin


Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann
Jonas Kaufmann, geboren in München, studierte Gesang an der hiesigen Hochschule für Musik. Seine Bühnenlaufbahn begann 1994 am Staatstheater Saarbrücken. Nach Engagements in Hamburg, Stuttgart und Mailand kam er 2001 an die Oper in Zürich, wo er mit deutschem, italienischem und französischem Repertoire zu erleben war. Es folgten Engagements etwa an der Wiener Staatsoper, der Opéra National de Paris, der Metropolitan Opera in New York (u.a. Alfredo in La traviata, Titelpartie in Parsifal) und dem Royal Opera House, Covent Garden, in London sowie Auftritte bei den Festspielen von Salzburg (u.a. Belmonte in Die Entführung aus dem Serail) und Bayreuth (Titelpartie in Lohengrin). Partien hier 2013/14: Manrico (Il trovatore), Don Alvaro (La forza del destino), Mario Cavaradossi (Tosca). Zudem gibt er 2014 einen Liederabend im Rahmen der Münchner Opernfestspiele.

www.jonaskaufmann.com

Elsa von Brabant


Annette Dasch (c) D. Pasche Sony BMG
Annette Dasch
stammt aus Berlin und studierte Gesang an der Hochschule für Musik in München bei Josef Loibl sowie musikdramatische Darstellung  in Graz und besuchte die Liedklassen von Philip Schulze, Wolfram Rieger und Helmut Deutsch. Im Jahr 2000 gewann sie mehrere Gesangswettbewerbe, u.a. den Concours de Genève. Seither  hatte sie Engagements u.a. an der Berliner und Sächsischen Staatsoper Dresden, in Brüssel, der Mailänder Scala, der Opéra National de Paris, dem New National Theatre Tokyo, den Salzburger Festspielen, den Osterfestspielen Salzburg, den Wiener Festwochen, der styriarte Graz, der Schubertiade Schwarzenberg sowie bei den Berliner und Wiener Philharmonikern. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Haydns Armida, Donna Elvira und Donna Anna (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Gräfin (Le nozze di Figaro) und Antonia (Les Contes d’Hoffmann). Partien an der Bayerischen Staatsoper: Gretel (Hänsel und Gretel), Fiordiligi, Gänsemagd (Königskinder), Pamina (Die Zauberflöte).

Friedrich von Telramund


Evgeny Nikitin
Evgeny Nikitin
Evgeny Nikitin wurde in Murmansk geboren und trat noch während seines Gesangsstudiums in St. Petersburg am Mariinsky Theater auf, wo er u.a. die Titelpartien in Boris Godunow, Prinz Igor und Der fliegende Holländer interpretierte. Er gastierte seitdem u.a. an den Opernhäusern von New York, Paris, Tokio, Valencia, Berlin, Leipzig, Barcelona und Madrid sowie bei den Festspielen von Salzburg, Verbier und Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst Partien wie Tomski (Pique Dame), Don Pizarro (Fidelio), Colline (La bohème), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Wotan, Fasolt, Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Klingsor (Parsifal), Jochanaan (Salome) und die Titelpartie in Don Giovanni. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Titelpartie in Der fliegende Holländer.

Ortrud


Michaela Schuster
Michaela Schuster
Michaela Schuster stammt aus Fürth. Sie studierte zunächst Oboe und später Gesang am Mozarteum Salzburg sowie an der Hochschule der Künste Berlin. Sie war u.a. Gewinnerin der internationalen Gesangswettbewerbe für Wagnerstimmen in Bayreuth. Zahlreiche Gastspiele führten sie an die Opernhäuser u.a. in Hamburg, Frankfurt, Oslo, Chicago, Barcelona, Berlin, Amsterdam, London, Wien und Dresden sowie zu den Salzburger Festspielen. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Fricka (Das Rheingold), Brangäne (Tristan und Isolde), Sieglinde (Die Walküre), Kundry (Parsifal), Marie (Wozzeck), Eboli (Don Carlo), Amneris (Aida), Herodias (Salome) und Venus (Tannhäuser). Darüber hinaus ist sie als Konzertsängerin tätig und trat u.a. in der Berliner Philharmonie und der Mailänder Scala auf. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Waltraute (Götterdämmerung), Ortrud (Lohengrin).

Heerrufer des Königs


Markus Eiche. © Baisja Chanowski
Markus Eiche
Markus Eiche studierte Gesang in Karlsruhe und Stuttgart. Von 2001 bis 2007 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim, wo er sich Partien wie Marcello (La bohème), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Die Zauberflöte) und Guglielmo (Così fan tutte) sowie die Titelpartien in Wozzeck und Don Giovanni erarbeitete. Von 2007 bis 2010 war er an der Wiener Staatsoper engagiert, wo er u.a. als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L’elisir d’amore) sowie als Albert (Werther) zu erleben war. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Mailand, Amsterdam, Berlin, Dresden, Barcelona und Stuttgart sowie zu den Festspielen von Salzburg und Bayreuth. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Ping (Turandot), Andrej Schtschelkalow (Boris Godunow), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Sharpless (Madama Butterfly).

http://www.markuseiche.com/

Brabantische Edle


Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt er auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter/Priester (Die Zauberflöte), Spoletta (Tosca), Mastro Trabuco (La forza del destino), Gaston (La traviata), Il principe di Persia (Turandot), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Jude (Salome), Offizier (Ariadne auf Naxos).

Brabantische Edle


Kenneth Roberson
Kenneth Roberson
Kenneth Roberson, geboren in North Carolina, gab 1996 im Rahmen des Zyklus On Wings of Song der Marilyn Horne Foundation sein New Yorker Recital-Debüt und war Preisträger internationaler Wettbewerbe. 2000/01 wurde er Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, von 2004 bis 2013 war er dies an der Bayerischen Staatsoper und sang hier u.a. Heinrich der Schreiber (Tannhäuser), Vierter Knappe (Parsifal) und Bardolfo (Falstaff). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Septett V (Babylon).

Brabantische Edle


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Sein Repertoire umfasst Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/Der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst u.a. Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. 2. Gefangener (Fidelio), Septette/Pförtner 1 (Babylon), 2ième commissaire (Dialogues des Carmélites), Ein Jäger (Rusalka), Brabantischer Edler (Lohengrin), Marullo (Rigoletto).

www.timkuypers.com

Brabantische Edle


Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk, in Stettin/Polen geboren, studierte Gesang zunächst in Bydgoszcz und anschließend in Krakau. Erste Engagements führten ihn an die Opernhäuser von Stettin und Krakau. In der Spielzeit 2011/12 war er Mitglied des Ensembles der Staatsoper in Brünn. Als Konzertsänger trat er in Mozart Requiem, in Händels Messias sowie in Purcells Fairy Queen auf. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, so erhielt er den ersten Preis beim Wettbewerb Iuventus Canti in Vrable, den zweiten Preis beim Golden Voice Competition in Warschau sowie beim Dvořák Wettbewerb in Karlsbad. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Marchese (Il trovatore), Stimme der Wächter der Stadt (Die Frau ohne Schatten), Gefängniswärter (Tosca), Sergeant der Zollwache (La bohème), un chirurgo (La forza del destino), Septette/Pförtner (Babylon), kaiserlicher Komissär (Madama Butterfly), Jude (Salome), Gärtner (La traviata), Marchese (Mirandolina), Erscheinung (Macbeth).

4 Edelknaben