Jenufa - Biographien
Jenufa
Leoš Janáček
Leoš Janácek nach Gabriela Preissová
Nationaltheater
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Musikalische Leitung
Tomáš Hanus
Tomáš Hanus, in Tschechien geboren, studierte an der Janáček-Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Brünn. 1999 machte er als Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Kattowitz auf sich aufmerksam. Seit seinem Debüt am Nationaltheater Prag im Jahr 2001 mit Smetanas
Die Teufelswand ist er regelmäßig dort zu Gast. 2003 assistierte er Jiří Bĕlohlávek an der Finnischen Nationaloper. 2005 folgte dort die Wiederaufnahme von
Katja Kabanova unter seiner musikalischen Leitung. Ab 2007 war er für zwei Spielzeiten Musikalischer Direktor des Nationaltheaters in Brünn. Währenddessen führten ihn Gastengagements u.a. an die Opéra National de Paris (
Die Sache Makropulos). In der vergangenen Spielzeit debütierte er mit
Jenůfa an der Bayerischen Staatsoper. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2010/11:
Rusalka,
Jenůfa.
Inszenierung
Barbara Frey
Barbara Frey ist Schlagzeugerin und Regisseurin. Seit 1992 inszenierte sie in der freien Szene, am Theater Basel, am Neumarkttheater Zürich, dem Nationaltheater Mannheim, dem Schauspielhaus Hamburg, dem Schauspielhaus Zürich und am Wiener Burgtheater. Sie war von 1999 bis 2001 Hausregisseurin an der Schaubühne Berlin sowie von 2005 bis 2007 am Deutschen Theater Berlin. Am Bayerischen Staatsschauspiel inszenierte sie u.a.
Onkel Wanja, womit sie 2004 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, sowie 2005
Geschichten aus dem Wiener Wald in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen. Für die Salzburger Festspiele entstand 2007 auch
Quartett von Heiner Müller. Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 ist Barbara Frey Intendantin am Schauspielhaus Zürich. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper:
Jenůfa.
Bühne
Bettina Meyer
Bettina Meyer, geboren 1968 in Hamburg, studierte Bühnenbild an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1994-1996 arbeitete sie als Assistentin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg unter der Ausstattungsleiterin Anna Viebrock. Seitdem ist sie freischaffend tätig sowohl für Opern- als auch Schauspielproduktionen u.a. am Nationaltheater Weimar, am Nationaltheater Mannheim, am Schauspielhaus Zürich, an der Staatsoper unter den Linden, an der Münchner Biennale, an den Zürcher und Salzburger Festspielen, an der Schaubühne am Lehniner Platz, am Theater Basel und zuletzt am Deutschen Theater Berlin, dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Wiener Burgtheater. Seit 1996 verbindet sie eine feste Zusammenarbeit mit der Regisseurin Barbara Frey (2004 wurden sie mit der Inszenierung Onkel Wanja am Bayerischen Staatsschauspiel zum Theatertreffen eingeladen.) Außerdem arbeitet sie u.a. mit Stefan Bachmann, Ruedi Häusermann und Christoph Marthaler zusammen.
Kostüme
Bettina Walter
Bettina Walter, geboren in Ulm, studierte Bildhauerei in Nürtingen und danach Bühnenkostüm an der Hochschule der Künste in Berlin. Ihr erstes Engagement als Kostümbildnerin hatte sie am Stadttheater Basel. Seit 1990 lebt sie in Frankreich und ist als freischaffende Kostümbildnerin an zahlreichen Theatern und Opernhäusern tätig, u.a. am Aalto-Theater in Essen, dem Residenztheater in München, dem Hamburger Schauspielhaus, der Berliner Staatsoper, dem Royal Opera House London, dem Teatro La Fenice, der Glyndebourne Festival Opera und dem Théâtre du Châtelet in Paris. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Anselm Weber und Christof Loy, außerdem entwarf sie die Kostüme für Inszenierungen von Adolf Dresen, Nicolas Brieger, Martin Kusej und Philipp Himmelmann. Bettina Walter hat seit März 2004 einen Lehrauftrag für Kostüm in der Bühnenbildklasse der „École superieure des arts décoratifs“ in Strasbourg.
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: u.a.
Tosca,
Don Carlo,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer,
Lʼelisir dʼamore,
Luisa Miller,
Medea in Corinto,
Mitridate, rè di Ponto.
Choreographische Mitarbeit
Zenta Haerter
Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Mit 15 Jahren ging sie nach New York und machte ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie, als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/07, als Choreographin für Glucks
Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg) und Wagners
Tannhäuser (Regie: Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. An der Bayerischen Staatsoper wirkte sie als Choreographin bereits bei den Inszenierungen von
Wozzeck und
Jenůfa mit.
Chöre
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis
Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas
Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns
Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei
Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei
Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Die alte Buryja
Helga Dernesch
Helga Dernesch stammt aus Wien. Seit 1961 gastierte sie an den Opernhäusern von Zürich, Amsterdam, Edinburgh, Glyndebourne, London, Paris, San Francisco, New York und Chicago mit allen großen Partien des hochdramatischen Fachs, darunter Leonore (
Fidelio), Sieglinde und Brünnhilde (
Der Ring des Nibelungen), Isolde und Färberin (
Die Frau ohne Schatten). Sie war Ensemblemitglied der Bayreuther Festspiele und der Osterfestspiele in Salzburg. 1979 wechselte sie ins Mezzo-Fach und sang Partien wie Brangäne (
Tristan und Isolde), Klytämnestra (
Elektra), Herodias (
Salome), Kabanicha (
Katja Kabanova), Gräfin (
Pique Dame) und Larina (
Eugen Onegin). An der Bayerischen Staatsoper war sie u.a. als Hexe (
Rusalka), Hekabe (
Troades), Feldmarschallin (
Der Rosenkavalier), Herodias (
Salome), Amme (
Die Frau ohne Schatten), in der Uraufführung von Aribert Reimanns
Lear sowie als Bernarda Alba in Reimanns
Bernarda Albas Haus zu erleben. Partie in der Spielzeit 2009/10: Die alte Buryja (
Jenufa).
Laca Klemen
Jorma Silvasti
Jorma Silvasti stammt aus Finnland und studierte in Helsinki und Frankfurt. 1982 gewann er den Timo Mustakallio Gesangswettbewerb, worauf u.a. Engagements an den Opernhäusern von Los Angeles und Kopenhagen folgten. Bei den Bayreuther Festspielen debütierte er 1998 als Loge (
Das Rheingold), im Jahr darauf als Erik (
Der fliegende Holländer). Sein Debüt an der New Yorker Metropolitan Opera gab er 2004 mit Boris (
Katja Kabanova), 2007 folgte die Partie des Laca Klemen (
Jenůfa). Am Royal Opera House Covent Garden, London war er 2006 erstmals als Tambourmajor (
Wozzeck) zu erleben. Er ist Ensemblemitglied der Finnischen Nationaloper. Gastengagements führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Wien, Brüssel, Amsterdam, Bilbao, Madrid, Tel Aviv sowie zu den Savonlinna-Opernfestspielen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Laca Klemen (
Jenůfa)
Stewa Buryja
Brandon Jovanovich
Brandon Jovanovich, aus Billings (Montana), studierte an der Northern Arizona University und an der Manhattan School of Music. Der Gewinner zahlreicher Preise gastierte an renommierten Opernhäusern in den Vereinigten Staaten, u.a. in San Francisco, Dallas, Houston, Washington, Los Angeles, Seattle, an der New York City Opera und der Met, aber auch auf internationalen Bühnen wie an der Mailänder Scala, am Teatro San Carlo in Neapel, an der Opéra national de Bordeaux sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. Sein vielfältiges Repertoire umfasst Partien wie Cavaradossi (
Tosca), Macduff (
Macbeth), Alfredo (
La traviata), Pollione (
Norma), Werther, aber auch zeitgenössisches Musiktheater, wie jüngst die Uraufführung von Marco Tutinos
Senso am Teatro Massimo in Palermo. Als Don José (
Carmen) gastierte er in der Spielzeit 2010/11 u.a. am Teatro del Liceo in Barcelona, an der Lyric Opera of Chicago sowie an der Met. 2011 erfolgten die Rollendebüts als Froh und Siegmund (
Der Ring des Nibelungen) in San Francisco. An der Bayerischen Staatsoper debütierte Brandon Jovanovich 2009 als Steva Buryja (
Jenůfa). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Don José (
Carmen).
Die Küsterin Buryja
Deborah Polaski
Deborah Polaski stammt aus den Vereinigten Staaten und feierte mit den dramatischen Wagner- und Strauss-Partien ihren internationalen Durchbruch. Sie trat u.a. an den Opernhäusern von Amsterdam, Barcelona, Berlin, Dresden, London, Mailand, München, New York, Paris, San Francisco, Tokio, Wien und Zürich sowie bei den Salzburger Festspielen auf und war von 1991 bis 1998 alljährlich bei den Bayreuther Festspielen zu erleben. Sie ist mit ihrem Repertoire, darunter Marschallin (
Der Rosenkavalier), Titelpartie in
Ariadne auf Naxos, Färberin (
Die Frau ohne Schatten), Leonore (
Fidelio), Marie (
Wozzeck), Venus (
Tannhäuser), Isolde (
Tristan und Isolde) und Cassandre (
Les Troyens) weltweit auf allen großen Opern- und Konzertbühnen mit allen bedeutenden Dirigenten und Orchestern unserer Zeit zu Gast. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Küsterin (
Jenufa).
Jenufa
Eva-Maria Westbroek
Eva-Maria Westbroek stammt aus den Niederlanden und studierte Gesang am Konservatorium in Den Haag. Sie war Preisträgerin u.a. des 1. Internationalen Wettbewerbs der Stadt Rom. Zunächst gastierte sie beim Aldeburgh Festival, in Novi Sad, Skopje, Riga und am Teatro Manzoni in Rom sowie an der Komischen Oper Berlin. Von 2001 bis 2006 war sie an der Staatsoper Stuttgart engagiert, wo sie u.a. als Tosca und als Carlotta in Schrekers Die Gezeichneten sowie als Desdemona (Otello) auftrat und im August 2006 zur Kammersängerin ernannt wurde. Weitere Gastspiele führten sie u.a. an die Opernhäuser von Paris, Amsterdam, London und zu den Festspielen in Aix-en-Provence und Salzburg. Ihr Repertoire umfasst inzischen auch Partien wie Sieglinde (Die Walküre), die Titelpartie in Lady Macbeth von Mzensk, Elisabeth (Tannhäuser) und Kaiserin (Die Frau ohne Schatten). Partie an der Bayerischen Staatsoper: Jenufa.
Altgesell
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Hermann/Schlemihl (
Les Contes dʼHoffmann), Dancaïro (
Carmen), Ein Baum/Der Sessel (
L’enfant et les sortilèges), Schaunard (
La bohème), Fürst Yamadori (
Madama Butterfly), Sprecher (
Die Zauberflöte).
Dorfrichter
Christoph Stephinger
Christoph Stephinger war bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Gesang an der Münchner Musikhochschule und war Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Fest engagiert wurde er u.a. an die Opernhäuser von Hannover und Wiesbaden sowie ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Zahlreiche Gastspiele führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Sein Repertoire umfasst Partien wie Osmin (
Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (
Lohengrin), Kaspar (
Der Freischütz), Gremin (
Eugen Onegin) und Großinquisitor (
Don Carlo). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2011/12: u.a. Crespel/Luther (
Les contes dʼHoffmann), Ein Polizeikommissar (
Der Rosenkavalier), Der Mesner (
Tosca), Zweiter Geharnischter/Dritter Priester (
Die Zauberflöte), Doktor Grenvil (
La traviata) und Bartolo (
Le nozze di Figaro).
Frau des Dorfrichters
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der
Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der
Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (
Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (
Götterdämmerung), Hänsel (
Hänsel und Gretel), Suzuki (
Madama Butterfly), Fenena (
Nabucco), Annina (
Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (
Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (
Tristan und Isolde) und Eboli (
Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der
Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer
Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts
Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Marcellina (
Le nozze di Figaro), Knusperhexe (
Hänsel und Gretel), Waltraute (
Die Walküre), Annina (
Der Rosenkavalier), Lied von der Erde (in
Steps & Times).
Karolka
Lana Kos
Lana Kos debütierte 2002 mit der Partie der Königin der Nacht (
Die Zauberflöte) am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb und sang diese Rolle kurz danach am Nationaltheater Ljubljana. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und bereits bei mehreren Festivals aufgetreten. Bei Galakonzerten u.a. in Liège, Moskau, Samara und Odessa stand sie auf der Bühne. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Najade (
Ariadne auf Naxos), Frasquita (
Carmen), Karolka (
Jenufa), Gretel (
Hänsel und Gretel), Papagena (
Die Zauberflöte), Tebaldo (
Don Carlo), Dama di Lady Macbeth (
Macbeth), Berta (
Il barbiere di Siviglia), Priesterin (
Aida).
Schäferin
Angela Brower
Angela Brower, aus Phoenix, Arizona/USA stammend, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. Dort trat sie erstmalig als Opern- und Konzertsängerin auf und erarbeitete sich ein breites Repertoire der Opernliteratur: u.a. Cherubino (
Le nozze di Figaro), Hänsel (
Hänsel und Gretel), Mallika (
Lakmé), Octavian (
Der Rosenkavalier) sowie Cesare (
Giulio Cesare in Egitto). 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 wurde sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2011/12: u.a. Zweite Dame (
Die Zauberflöte), Nicklausse/La Muse (
Les Contes d‘Hoffmann), Cherubino (
Le nozze di Figaro), Wellgunde (
Rheingold/
Götterdämmerung), Dorabella (
Così fan tutte).
Barena
Tara Erraught
Tara Erraught absolvierte ihr Gesangsstudium an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Aus mehreren nationalen Gesangswettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor. Neben zahlreichen Auftritten an der Academy in Dublin, wo sie u.a. Marcellina (
Le nozze di Figaro), Olga (
Eugen Onegin), Meg Page (
Falstaff), Rosina (
Il barbiere di Siviglia) und Zerlina (
Don Giovanni) darstellte, führten sie erste Engagements nach Italien. Ab Herbst 2008 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit 2010 gehört sie zum Ensemble. 2011 konnte sie hier als Romeo (
I Capuleti e i Montecchi) einen weltweit beachteten Erfolg feiern. Partien hier 2011/12: Das Kind (
Lʼenfant et les sortilèges), Dorabella (
Così fan tutte), Giannetta (
Lʼelisir dʼamore), Rosina (
Il barbiere di Siviglia), Blumenmädchen (
Parsifal), Sifare (
Mitridate), Annina (
La traviata).
Jano
Laura Nicorescu
Laura Nicorescu stammt aus Rumänien und studierte Gesang an der Universität in Bukarest sowie am Salzburger Mozarteum. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und gewann im Jahre 2006 den Sonderpreis für junge talentierte Sänger beim Francisco-Viñas-Wettbewerb in Barcelona. Ihre bisherige Tätigkeit als Opernsängerin führte sie u.a. nach Salzburg, Bukarest und an die Murten Festspiele, wo sie Partien wie Pamina (
Die Zauberflöte), Mimì (
La bohème), Adina (
L’elisir d’amore) und Konstanze (
Die Entführung aus dem Serail) interpretierte. Von 2008 bis 2010 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Ismene (
Medea in Corinto).
1. Stimme
Yuni Chung
Yuni Chung, geboren in Seoul, studierte dort von 1996 bis 2000 an der Hanyang Universität und an der Carl Maria von Weber Hochschule für Musik in Dresden. Ein Aufbaustudium folgte von 2004 bis 2005 an der Hochschule für Musik in München. Seit 2006 ist sie Mitglied des Chores der Bayerischen Staatsoper. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: 1. Stimme (
Jenůfa).
2. Stimme
Todd Boyce
Todd Boyce studierte am Oberlin Conservatory of Music. Er war Mitglied der Förderprogramme für junge Künstler der Opernhäuser Saint Louis und Glimmerglass. Dort und in Cleveland, Madison und Toledo verkörperte er u.a. Top (
The Tender Land von Aaron Copland), Masetto (
Don Giovanni), Guglielmo (
Così fan tutte), den Grafen Almaviva (
Le nozze di Figaro) und Marullo (
Rigoletto). Außerdem ist er Preisträger diverser Wettbewerbe, u.a. der Metropolitan Opera National Council Auditions. Seit Herbst 2008 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien 2009/10: Petrucci (
Lucrezia Borgia), Kaiserlicher Kommissär (
Madama Butterfly), Deputierter (
Don Carlo), 2. Stimme (
Jenůfa), Perückenmacher (
Ariadne auf Naxos), Brabantischer Edler (
Lohengrin).