Jenufa - Biographien

Jenufa: Stefan Margita, Karita Mattila Jenufa: Karita Mattila

Jenufa

Leoš Janáček
Leoš Janácek nach Gabriela Preissová

Nationaltheater

Mittwoch, 06. März 2013

Musikalische Leitung


TomᚠHanus (© Jakub Świetlik)
TomᚠHanus
Tomáš Hanus, in Tschechien geboren, studierte an der Janáček-Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Brünn. 1999 machte er als Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Kattowitz auf sich aufmerksam. Seit seinem Debüt am Nationaltheater Prag im Jahr 2001 mit Smetanas Die Teufelswand dirigierte er dort zahlreiche Vorstellungen. 2005 leitete er die Wiederaufnahme von Katja Kabanova an der Finnischen Nationaloper, ab 2007 war er für zwei Spielzeiten Musikalischer Direktor des Nationaltheaters in Brünn. Seitdem führten ihn Gastengagements u.a. an die Opernhäuser von Paris, Basel, Dresden, Berlin und Lyon. Zudem dirigierte er Konzerte mit Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester, dem Ensemble intercontemporain, dem Orchester des Teatro Real in Madrid, der Camerata Salzburg und dem BBC Symphony Orchestra. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Rusalka, Hänsel und Gretel.

Inszenierung


Barbara Frey (c) Thomas Dashuber
Barbara Frey
Barbara Frey ist Schlagzeugerin und Regisseurin. Seit 1992 inszenierte sie in der freien Szene, am Theater Basel, am Neumarkttheater Zürich, dem Nationaltheater Mannheim, dem Schauspielhaus Hamburg, dem Schauspielhaus Zürich und am Wiener Burgtheater. Sie war von 1999 bis 2001 Hausregisseurin an der Schaubühne Berlin sowie von 2005 bis 2007 am Deutschen Theater Berlin. Am Bayerischen Staatsschauspiel inszenierte sie u.a. Onkel Wanja, womit sie 2004 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, sowie 2005 Geschichten aus dem Wiener Wald in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen. Für die Salzburger Festspiele entstand 2007 auch Quartett von Heiner Müller. Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 ist Barbara Frey Intendantin am Schauspielhaus Zürich. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper: Jenůfa.

Bühne


Bettina Meyer
Bettina Meyer
Bettina Meyer, geboren 1968 in Hamburg, studierte Bühnenbild an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1994-1996 arbeitete sie als Assistentin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg unter der Ausstattungsleiterin Anna Viebrock. Seitdem ist sie freischaffend tätig sowohl für Opern- als auch Schauspielproduktionen u.a. am Nationaltheater Weimar, am Nationaltheater Mannheim, am Schauspielhaus Zürich, an der Staatsoper unter den Linden, an der Münchner Biennale, an den Zürcher und Salzburger Festspielen, an der Schaubühne am Lehniner Platz, am Theater Basel und zuletzt am Deutschen Theater Berlin, dem Bayerischen Staatsschauspiel und dem Wiener Burgtheater. Seit 1996 verbindet sie eine feste Zusammenarbeit mit der Regisseurin Barbara Frey (2004 wurden sie mit der Inszenierung Onkel Wanja am Bayerischen Staatsschauspiel zum Theatertreffen eingeladen.) Außerdem arbeitet sie u.a. mit Stefan Bachmann, Ruedi Häusermann und Christoph Marthaler zusammen.

Kostüme


Bettina Walter
Bettina Walter
Bettina Walter, geboren in Ulm, studierte Bildhauerei in Nürtingen und danach Bühnenkostüm an der Hochschule der Künste in Berlin. Ihr erstes Engagement als Kostümbildnerin hatte sie am Stadttheater Basel. Seit 1990 lebt sie in Frankreich und ist als freischaffende Kostümbildnerin an zahlreichen Theatern und Opernhäusern tätig, u.a. am Aalto-Theater in Essen, dem Residenztheater in München, dem Hamburger Schauspielhaus, der Berliner Staatsoper, dem Royal Opera House London, dem Teatro La Fenice, der Glyndebourne Festival Opera und dem Théâtre du Châtelet in Paris. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Anselm Weber und Christof Loy, außerdem entwarf sie die Kostüme für Inszenierungen von Adolf Dresen, Nicolas Brieger, Martin Kusej und Philipp Himmelmann. Bettina Walter hat seit März 2004 einen Lehrauftrag für Kostüm in der Bühnenbildklasse der „École superieure des arts décoratifs“ in Strasbourg.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Lʼelisir dʼamore, Die Zauberflöte, Tosca, Hänsel und Gretel, Der fliegende Holländer, Boris Godunow, Guillaume Tell, L’Orfeo.

Choreographische Mitarbeit


Zenta Haerter
Zenta Haerter
Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Mit 15 Jahren ging sie nach New York und machte ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie, als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/07, als Choreographin für Glucks Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg) und Wagners Tannhäuser (Regie: Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Jenůfa, Der Ring des Nibelungen.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Die alte Buryja


Renate Behle
Renate Behle
Renate Behle studierte Gesang in Graz und Rom. Bis 1997 war sie im Ensemble der Staatsoper Hannover. Sie gastierte an zahlreichen Opernhäusern, u.a. an der Berliner Staatsoper, Dresdner Semperoper, Hamburgischen und der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera New York sowie in Stuttgart, Brüssel, Stockholm und Antwerpen. Zu ihren Partien gehören u.a. Montezuma (Die Eroberung von Mexiko), Senta (Der fliegende Holländer), Sieglinde und Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen), Isolde (Tristan und Isolde), Fricka (Die Walküre), Salome, Jenůfa, Marschallin (Der Rosenkavalier), Leonore (Fidelio), Agaue (Die Bassariden). An der Bayerischen Staatsoper debütierte Renate Behle als Chrysothemis in Elektra und sang hier u.a. in Wolfgang Rihms Das Gehege. Partie 2012/13: Buryja (Jenůfa).

http://www.renatebehle.de/

Laca Klemen


Stefan Margita. © Jakub Ludvik
Stefan Margita
Stefan Margita machte sich vor allem als Laca Klemeň (Jenůfa) einen Namen. Diese Partie gab er u.a. in Florenz, Tel Aviv, Antwerpen, Berlin, Lyon, Paris, Houston, München, bei den Festivals von Glyndebourne und Saito Kinen sowie konzertant mit den Berliner Philharmonikern. Weitere wichtige Partien sind Grigorij (Boris Godunow), Kudrjasch (Katia Kabanová) sowie Luka (Aus einem Totenhaus), den er in Palermo sowie in Wien, New York, Amsterdam und Aix-en-Provence gesungen hat. Darüber hinaus sang er den Tambourmajor (Wozzeck) in Paris, Rom und Lissabon, Walther (Tannhäuser) in Mailand und San Francisco, Froh (Das Rheingold) in Lissabon und Loge (Das Rheingold) in San Francisco. Sein umfangreiches Konzertrepertoire beinhaltet Werke von Mozart, Beethoven, Dvořák, Mahler und Bartók. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Loge.

http://www.stefanmargita.com

Steva Buryja


Aleš Briscein (Foto: Stanly Studio)
Aleš Briscein
Aleš Briscein studierte ursprünglich Klarinette und Saxophon, später auch Operngesang am Prager Konservatorium. 1995 debütierte er an der dortigen Staatsoper, wo er bis heute regelmäßig gastiert. Zu seinem Repertoire gehören die wichtigsten Rollen des lyrischen Fachs wie Tamino, Ferrando in Mozarts Così fan tutte, Conte Almaviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia und Jenik in Smetanas Die verkaufte Braut. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Tenorpartien Leoš Janáčeks. Mit Partien wie Laca Klemen (Jenůfa), Kudrjaš (Katja Kabanova) und Janek (Več Makropulos) trat er unter anderem an den Opernhäusern von Mexico City, Tokio, Antwerpen, Valencia, Prag, Wien, Salzburg, Madrid und Paris auf. Bei den Tiroler Festspielen in Erl 2012 war er außerdem als Lohengrin zu hören. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Steva Buryja (Jenůfa).

www.briscein.eu

Die Küsterin Buryja


Gabriele Schnaut (c) Anne Kirchbach
Gabriele Schnaut
Gabriele Schnaut, geboren in Mannheim, studierte an der Frankfurter Musikhochschule. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1976 an der Staatsoper Stuttgart, 1978 wechselte sie ans Staatstheater Darmstadt. Von 1980 bis 1988 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim, von 1988 bis 1991 der Deutschen Oper am Rhein. Bereits 1977 debütierte sie bei den Bayreuther Festspielen als Waltraute und 2. Norne in Patrice Chéreaus Der Ring des Nibelungen. Neben Wagner-Partien sang sie auch Tosca, Turandot und Färberin (Die Frau ohne Schatten). Gastspiele führten sie u.a. nach New York, San Francisco, Wien, London, Mailand, Amsterdam, Tokio, Hamburg, Berlin, Zürich und Chicago. Seit 2006 erarbeitet sie sich ein neues Repertoire, u.a. Emilia Marty (Věc Makropulos) und Klytämnestra (Elektra). Weiterhin ist sie als Professorin für Gesang an der Universität der Künste in Berlin tätig. Sie ist Bayerische Kammersängerin sowie Kammersängerin der Freien und Hansestadt Hamburg. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Euphrat (Babylon), Heroidas (Salome).

Jenufa


Karita Mattila (c) Lauri Eriksson
Karita Mattila
Karita Mattila stammt aus Finnland und studierte Gesang u.a. an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Seit ihrem Londoner Royal Opera Debüt als Fiordiligi (Così fan tutte) hat sie sich ein Repertoire erarbeitet, das sowohl Mozart, Verdi, Beethoven, Tschaikowsky, Puccini, Wagner und Strauss, aber auch die wichtigen Rollen Janáčeks umfasst. Gastspiele führten sie an alle großen Opernhäuser weltweit, u.a. an die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die New Yorker Metropolitan Opera, die Opernhäuser von Paris, Helsinki, San Francisco, Los Angeles, Chicago sowie die Salzburger Festspiele. Auch als Konzertsängerin ist sie weltweit mit allen großen Orchestern der Welt aufgetreten, wurde mit zahlreichen Preisen (Grammy Award) ausgezeichnet und ist Chevalier des Arts et des Lettres. Zudem wirkte sie u.a. in der Uraufführung von Kaija Saariahos Emilie de Chatelet mit. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Jenůfa.

Altgesell


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), Un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Dorfrichter


Christoph Stephinger
Christoph Stephinger
Christoph Stephinger war bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München und war Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Fest engagiert wurde er u.a. an die Opernhäuser von Hannover und Wiesbaden sowie ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Zahlreiche Gastspiele führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Sein Repertoire umfasst Partien wie Osmin (Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (Lohengrin), Kaspar (Der Freischütz), Gremin (Eugen Onegin) und Großinquisitor (Don Carlo). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Geharnischter (Die Zauberflöte), Mesner (Tosca), Doktor Grenvil (La traviata), Polizeikommisar (Der Rosenkavalier), Soldat (Salome), Titurel (Parsifal), Wesener (Die Soldaten), Arzt (Macbeth), Melcthal (Guillaume Tell), Antonio (Le nozze di Figaro).

www.christoph-stephinger.de

Frau des Dorfrichters


Heike Grötzinger
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2002 war sie im Ensemble der Städtischen Bühnen Münster, seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie bereits 2002 im Ring des Nibelungen debütierte. Ihr Repertoire reicht von Hänsel (Hänsel und Gretel) über Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) und Suzuki (Madama Butterfly) bis zu Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). Sie sang in den Ring-Produktionen in Valencia, Berlin und Aix-en-Provence/Salzburger Festspiele. 2011 debütierte sie an der Mailänder Scala in Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Marcellina (Le nozze di Figaro), Margret (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Curra (La forza del destino), Larina (Eugen Onegin), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Annina (Der Rosenkavalier), Xenias Amme (Boris Godunow), Flora (La traviata), Stolzius’ Mutter (Die Soldaten), Mary (Der fliegende Holländer).

Karolka


Laura Tatulescu
Laura Tatulescu
Laura Tatulescu, in den USA geboren, begann ihre musikalische Karriere als Violinistin. 2005 absolvierte sie ihre Gesangsausbildung an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest. Ihr Operndebüt gab sie 2004 als Marguérite (Faust) an der Nationaloper Bukarest. Anschließend wurde sie als Solistin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie u.a. als Marzelline (Fidelio), Musetta (La bohème), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Werther) zu erleben war. 2008/09 sang sie Lauretta (Gianni Schicchi) an der Los Angeles Opera und beim Spoleto Festival. Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Zerlina (Don Giovanni), Kind (L’Enfant et les sortilèges), Despina (Così fan tutte), Musetta (La bohème), Dame (Die Zauberflöte), Dienerin, Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Echo (Ariadne auf Naxos). Außerdem wird sie beim 4. Kammerkonzert 2013/14 Werke von Haydn, Blacher, Wolf und Beethoven interpretieren.

www.lauratatulescu.com

Schäferin


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower, geboren in Phoenix/Arizona, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied und trat etwa als Nicklausse (Les contes d’Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) auf. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, Tokyo und Baden-Baden. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Octavian (Der Rosenkavalier) am Stadttheater Klagenfurt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Dorabella (Così fan tutte), Waldnymphe (Rusalka), Hänsel, Annio (La clemenza di Tito), Fjodor (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Komponist (Ariadne auf Naxos), Speranza/Musica (L’Orfeo).

Barena


Silvia Hauer
Silvia Hauer
Silvia Hauer stammt aus Kehl am Rhein und absolvierte ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule Freiburg sowie an der Universität für Musik in Wien. Sie ist Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“ und mehrfache Stipendiatin, z.B. des Richard-Wagner-Verbandes und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2011 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Meistersingerwettbewerb Neustadt und beim Bundeswettbewerb für Gesang. In der Saison 2010/11 war sie als Dritte Waldnymphe (Rusalka) an der Komischen Oper Berlin und als Bolette (Vom Meer) am Theater Heidelberg zu hören. Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und hier in Partien wie Annina (La traviata), Kate Pinkerton (Madama Butterfly), Sandmännchen (Hänsel und Gretel) und Carolina (Elegie für junge Liebende) zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Septett III (Babylon).

Jano


Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan
Iulia Maria Dan studierte an der Nationalen Universität für Musik in Bukarest und ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Zuletzt erhielt sie den Sonderpreis als jüngste Finalistin beim Belvedere Wettbewerb 2011 in Wien. Sie übernahm Rollen wie Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Mademoiselle Silberklang (Der Schauspieldirektor) und Adina (Lʼelisir dʼamore). Ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) erfolgte an der Rumänischen Nationaloper in Bukarest. Auch als Liedinterpretin konnte die junge Sopranistin bereits Erfahrungen sammeln. Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio, seit der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Giannetta (L’elisir d’amore), Contessa di Ceprano (Rigoletto), Eule/Schäferin/Mädchen (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Stimme der Ungeborenen/Dienerin (Die Frau ohne Schatten), Septette (Babylon), Frasquita (Carmen), Dienerin der Amelia (Simon Boccanegra), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Dama di Lady Macbeth (Macbeth).

1. Stimme


Golda Schultz
Golda Schultz
Golda Schultz, geboren in Südafrika, studierte Gesang an der University of Cape Town und an der Juilliard School in New York. Daneben besuchte sie Meisterklassen bei Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie La fortuna/Valletto (Lʼincoronazione di Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Dido (Dido and Aeneas), Alice Ford (Falstaff) und Magda (La rondine). Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, wo sie etwa als Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro), Ortlinde (Die Walküre), Priesterin (Aida), Dama di Lady Macbeth (Macbeth), Elisabeth Zimmer (Elegie für junge Liebende) und Ines (Il trovatore) zu erleben war. In der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied am Stadttheater Klagenfurt. Zudem tritt sie an der Bayerischen Staatsoper als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss sowie als Sophie in Der Rosenkavalier auf.

http://goldaschultz.com/

2. Stimme


Andrea Borghini
Andrea Borghini
Andrea Borghini wurde in Siena geboren. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und Biterolf (Tannhäuser) auf und sang Ford (Falstaff) im Teatro Filarmonico in Verona. Er gewann 2012 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Wettbewerb Giulio Neri in Italien sowie den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Opera Festival Firenze. 2013 erhielt er die „Targa d‘argento Luciana Pardini“. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er als Stipendiat der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Marullo (Rigoletto), Standuhr/Kater (L’Enfant et les sortilèges), Jäger (Rusalka), Stimme der Wächter der Stadt (Die Frau ohne Schatten), Schaunard (La bohème), Hermann (Les Contes d’Hoffmann), Moralès (Carmen), Cavaliere (Mirandolina), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Diener/Mörder (Macbeth), Ascanio Petrucci (Lucrezia Borgia).