Dialogues des Carmélites - Biographien

Dialogues des Carmélites: Kent Nagano (© Wilfried Hösl), Dmitri Tcherniakov (© Roman Job)

Dialogues des Carmélites
Francis Poulenc
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges Bernanos

Neuinszenierung

Nationaltheater

Sonntag, 28. März 2010

 

Musikalische Leitung
Kent Nagano

Kent Nagano geboren in Kalifornien, ist seit September 2006 Bayerischer Generalmusikdirektor. Mit der Uraufführung von Rihms Das Gehege sowie mit Strauss’ Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, die Uraufführungen von Unsuk Chins Alice in Wonderland und Minas Borboudakis‘ liebe.nur liebe, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck sowie im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2008 Lohengrin und Bernsteins Trouble in Tahiti. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper Parsifal, Tristan und Isolde, Elektra sowie Akademie- und Sonderkonzerte.

In der Spielzeit 2009/2010 zeichnet Kent Nagano mit Don Giovanni, Dialogues des Carmélites sowie Die schweigsame Frau, für die musikalische Leitung von drei Neuproduktionen verantwortlich. Mit dem Dirigat von Tannhäuser erweitert er überdies sein Wagner-Repertoire an der Bayerischen Staatsoper und steht außerdem bei drei Akademiekonzerten sowie beim Festspielkonzert Oper für alle am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.

Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Linz, Bozen, Regensburg, Nürnberg, Budapest und Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.

Auf DVD erschienen bei medici arts Alice in Wonderland sowie Idomeneo, letzteres aufgezeichnet 2008 im Cuvilliés Theater. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical jüngst die Einspielung von Bruckners 4. Symphonie mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.

Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.

Kent Nagano

 


Inszenierung und Bühne
Dmitri Tcherniakov
Dmitri Tcherniakov wurde 1970 in Moskau geboren. Sein Studium an der Russischen Akademie für Theaterkunst beendete er 1993. Seither hat er zahlreiche Inszenierungen in Oper und Schauspiel sowohl in Russland als auch im Ausland realisiert. Die Bühnenbilder und Kostüme dazu entwirft er in der Regel selbst. Er hat viele russische Theaterpreise gewonnen, darunter die renommierte Goldene Maske. In den vergangenen Spielzeiten wurde er mehrfach als Opernregisseur des Jahres genannt. Zu seinen wichtigsten Operninszenierungen zählen u.a. Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch und Jungfrau Fewronija, Ein Leben für den Zaren, Tristan und Isolde im Mariinski-Theater Sankt Petersburg, Aida im Opernhaus Nowosibirsk, The Rake’s Progress, Eugen Onegin und Wozzeck im Bolschoi-Theater Moskau, Boris Godunow und Der Spieler an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Macbeth an der Opéra National de Paris, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein sowie Chowanschtschina an der Bayerischen Staatsoper. 2009/10 kehrt er mit der Inszenierung von Dialogues des Carmélites  an die Bayerische Staatsoper zurück.
Dmitri Tcherniakov. © Roman Job

 


Kostüme
Elena Zaytseva
Elena Zaytseva, geboren in St. Petersburg, studierte dort  an der Akademie für Theaterkunst. Sie begann ihre Laufbahn als Kostümbildnerin beim Film sowie als Produktionsleiterin Kostüm beim Theater. 1997 wurde sie Kostümdesignerin am Mariinski-Theater und zeichnete für die Produktionsleitung aller Neuproduktionen verantwortlich; bei Der Fliegende Holländer und Dornröschen entwarf sie die Kostüme. 2001 begann ihre Arbeit für die Moskauer Novaja Opera Company. Ab 2003 wird sie an das Bolschoi-Theater eingeladen, wo sie derzeit Direktorin der Kostümabteilung ist. Daneben ist sie als Kostümdesignerin für Ballett- und Opernproduktionen tätig. Mit Dmitri Tcherniakov verbindet sie eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei der Münchner Chowanschtschina, Der Spieler an der Berliner Staatsoper und an der Mailänder Scala, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra Bastille Paris, Wozzeck am Bolschoi-Theater und nun bei Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper.
Elena Zaytseva

 


Licht
Gleb Filshtinsky
Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Estischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen The Rake’s Progress und Eugen Onegin am Moskauer Bolschoi-Theater erhielt die Goldene Maske, der wohl höchste russische Theaterpreis. Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexander- und Mariinski-Theater (u.a. Otello, Boris Godunov, Jenufa, Die Nase, Carmen, Der Ring des Nibelungen und Tristan und Isolde). Mit Dmitri Tcherniakov verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei Der Spieler an der Berliner Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth in Novosibirsk sowie bei Chowanschtschina und Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper.
 

 


Produktionsdramaturgie
Andrea Schönhofer
Andrea Schönhofer, geboren in Dingolfing, studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München und der Universität Wien. Nach journalistischen Tätigkeiten während des Studiums war sie 2007 als Regie-Assistentin und Inspizientin bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs engagiert. Nach Praktika in den Abteilungen Presse, Development und Dramaturgie war sie von Januar bis Juli 2008 Mitarbeiterin im Development der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist sie Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper.
 

 


Chöre
Andrés Máspero
Andrés Máspero wurde in Argentinien geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Buenos Aires und promovierte in den USA zum Doctor of Musical Arts. Wichtige Stationen seiner Laufbahn waren das Teatro Municipal in Rio de Janeiro (1978 bis 1982) und das Teatro Colón in Buenos Aires (1983 bis 1985). Anschließend arbeitete er bis 1990 an der Summer-Opera in Washington als Leiter des Chores und Korrepetitor und wechselte dann zur Dallas Opera, Texas. Von 1990 bis 1998 war er als Chordirektor am Teatro del Liceu in Barcelona tätig und im Anschluss in gleicher Position an der Oper Frankfurt. Seit der Spielzeit 2003/04 ist er Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Andrés Máspero

 


Marquis de la Force
Alain Vernhes
Alain Vernhes, geboren in Lyon und ausgebildet am dortigen Konservatorium, tritt an allen bedeutenden Opernhäusern Frankreichs auf, wo er große Bariton-Partien wie u.a. Lindorf/Coppélius/Dapertutto/Dr. Miracle (Les Contes d’Hoffmann), Méphistophélès (Gounods Faust), Sancho Pansa (Don Quichotte), Scarpia (Tosca), Marcello (La bohème), Des Grieux (Manon Lescaut) und Pizarro (Fidelio) interpretierte. Darüber hinaus war er in Athen (Athanaël in Thaïs), Rom (Fieramosca in Benvenuto Cellini), Genf (Manon), Amsterdam (Dialogues des Carmélites und Die Liebe zu den drei Orangen) sowie im Teatro alla Scala in Mailand, Brüssel (Manon, Pelléas et Mélisande) und an der Metropolitan Opera in New York (Thaïs) zu erleben. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Marquis de la Force (Dialogues des Carmélites).
Alain Vernhes

 


Blanche de la Force
Susan Gritton
Susan Gritton, studierte Botanik in Oxford und London bevor sie ihre Karriere als Sängerin begann. 1994 gewann sie den Kathleen-Ferrier-Wettbewerb und gastierte seither an zahlreichen Opernbühnen, so u.a. am Royal Opera House, Covent Garden, an der English National Opera in London, am Teatro La Fenice in Venedig, beim Glyndebourne Festival sowie in Paris und Rom. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Donna Anna (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Liù (Turandot) sowie die Titelpartien von Händels Theodora und Rodelinda. Sie gibt Konzerte weltweit u.a. in New York, London, in der Berliner Philharmonie, im Concertgebouw in Amsterdam, im Wiener Konzerthaus und am Salzburger Mozarteum. An der Bayerischen Staatsoper gibt sie 2009/10 ihr Rollendebüt als Blanche (Dialogues des Carmélites).
Susan Gritton (c) Tim Cantrell

 


Chevalier de la Force
Bernard Richter
Bernard Richter, geboren in der Schweiz, studierte am Konservatorium in Neuchâtel. Erste Gastengagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Luzern, Bern, Basel, Leipzig und Frankfurt, wo er u.a. als Don Ottavio (Don Giovanni), Il Conte Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Tamino (Die Zauberflöte) und Ferrando (Così fan tutte) auftrat. Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab er 2005 als Guidobald (Die Gezeichneten). Neben zahlreichen Konzertengagements war er zuletzt als Paris (La Belle Hélène) und Fritz (La grande Duchesse de Gérolstein) am Théâtre du Châtelet Paris, Hylas (Les Troyens) und Junger Seemann/Hirte (Tristan und Isolde) an der Opéra national de Paris sowie als Clotarco (Armida) bei den Salzburger Festspielen zu sehen. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Chevalier de la Force (Dialogues des Carmélites)
Bernard Richter

 


Madame de Croissy
Sylvie Brunet
Sylvie Brunet stammt aus Frankreich. Ihr Repertoire umfasst die wichtigen Partien der Grand Opéra – darunter Berlioz, Massenet und Meyerbeer – sowie die Verdi- und Wagner-Partien ihres Faches. Nach ihrem professionellen Debüt in Bercy/Paris als Carmen, die sie später u.a. an den Opernhäusern von Zürich, Paris, Turin, Malta, Bonn und Toronto interpretierte, folgten rasch Einladungen an renommierte Opernhäuser und Festivals weltweit u.a. an die Mailänder Scala (Titelpartie in Glucks Iphigénie en Tauride), Opéra national du Rhin in Straßburg als Sélika (L'Africaine), sowie an die Opernhäuser von Lausanne, Genf, Kopenhagen, Frankfurt, Bukarest und nach Aix-en-Provence. Als Madame de Croissy (Dialogues des Carmélites) gastierte sie u.a. an den Opernhäusern von Zürich, Paris, Sevilla und Santiago di Chile. Mit dieser Partie ist sie erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu erleben.
Sylvie Brunet

 


Madame Lidoine
Soile Isokoski
Soile Isokoski stammt aus Finnland und studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo sie 1986 ihr Konzert-Debüt gab. Ein Jahr später gewann sie den zweiten Preis beim Cardiff Singer of the World-Wettbewerb. Ihr erstes Opernengagement führte sie als Mimì (La bohème) an die Finnische Nationaloper Helsinki, danach folgten schnell Partien an die großen Opernhäuser Europas wie dem Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und der Opéra Bastille sowie regelmäßige Auftritte bei den Festspielen von Salzburg, Edinburgh, Savonlinna und Orange. Ihr Repertoire umfasst u.a. La Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Marie (Die verkaufte Braut) und Elsa (Lohengrin). Kürzlich gab sie ihr Debüt als Tatiana (Eugen Onegin) in Helsinki, als Ellen Orford (Peter Grimes) in Dresden. Ihr Rollendebüt als Madame Lidoine (Dialogues des Carmélites) gibt sie in der Spielzeit 2009/10 an der Bayerischen Staatsoper.
Soile Isokoski

 


Mčre Marie
Susanne Resmark
Susanne Resmark studierte in Falun und Malmö und graduierte 1994 von der Opera Academy in Kopenhagen. Im selben Jahr wurde sie Ensemblemitglied der Oper Göteburg. Gastengagements führten sie an die Opernhäuser und Konzertbühnen in Dänemark, Schweden und Norwegen. Seit 2001 ist sie Solistin an der Royal Danish Opera, wo sie u.a. als Ortrud (Lohengrin), Azucena (Il trovatore), Fricka (Rheingold, Walküre) und Klytämnestra (Elektra) zu erleben war. 2004 gab sie ihr Debüt an der San Francisco Opera als Mescalina (Le grand macabre).
In den vergangenen Spielzeiten war sie an Opernhäusern in Stockholm, Malmö, Amsterdam, Brüssel, Kopenhagen, Berlin, Moskau, Bilbao und Sao Paolo zu Gast. 2007 wurde sie mit dem Reumert prize for Best Singer für ihre Interpretation der Ortrud (Lohengrin) bei den Salzburger Festspielen ausgezeichnet. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Mère Marie (Dialogues des Carmélites).
Susanne Resmark

 


Soeur Constance
Hélčne Guilmette
Hélène Guilmette, in Québec geboren, absolvierte ein Lehramtsstudium in Musik und Klavier an der Laval University und studierte Gesang bei Marlena Malas in New York. Seit 2004 trat sie auf zahlreichen Konzertbühnen in Kanada, u.a. mit dem Montreal Symphony Orchestra und Les Violons du Roy, in Deutschland, in der Schweiz, der Türkei, in Australien und Südamerika auf. Auf der Opernbühne war sie 2003 als Crobyle (Thaïs) in Montreal und Countess Ceprano (Rigoletto) in Quebec zu erleben. Es folgten Engagements u.a. an die Opernhäuser von Montréal, Avignon, Nancy, Lille, Strasbourg, Brüssel, Paris und Tokyo in Partien wie Pedro (Don Quichotte), Frasquita (Carmen), Papagena (Die Zauberflöte), Mélisande (Ariane et Barbe Bleue), Servilia (La clemenza di Tito), Sophie (Werther), Susanna (Le nozze di Figaro) und Amor (Orfeo ed Euridice). Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Sœur Constance (Dialogues des Carmélites).
Hélčne Guilmette

 


Mčre Jeanne
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Nachdem sie 1996 mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, setzte sie ihre Studien u.a. bei Kurt Moll, Hanna Schwarz und Astrid Varnay fort. 1999 wurde sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster, 2005 der Bayerischen Staatsoper. Gastengagements führten sie u.a. nach Hagen, Kiel, Weimar, Enschede und Montepulciano. Sie sang Partien wie Hänsel (Hänsel und Gretel), Orlofsky (Die Fledermaus) und Frau Reich (Die lustigen Weiber von Windsor). Die Partie der Siegrune (Der Ring des Nibelungen) sang sie in Valencia sowie beim Festival d’Aix-en-Provence. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Mercédès (Carmen), Larina (Eugen Onegin), Hänsel (Hänsel und Gretel), Margret (Wozzeck), Die Rumata (Die Tragödie des Teufels), Mère Jeanne (Dialogues des Carmélites).
Heike Grötzinger (c) Michael Hörnschemeyer

 


Soeur Mathilde
Anaďk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an. Seit letzter Spielzeit ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2009/10: Hänsel (Hänsel und Gretel), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Flora (La traviata), Soeur Mathilde (Dialogues des Carmélites), Silla (Palestrina), Mercédès (Carmen).
Anaik Morel

 


L'aumônier
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er fest ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Zahlreiche Gastverpflichtungen führten ihn ins In- und Ausland. 1995 debütierte er an der Mailänder Scala als Monostatos (Die Zauberflöte). Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Brighella (Ariadne auf Naxos), Remendado (Carmen), Die Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Narraboth (Salome), Der Skelton (Die Tragödie des Teufels), L’aumônier (Dialogues des Carmélites), Andres (Wozzeck).
Kammersänger Kevin Conners

 


1er commissaire
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen Augsburg. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen und Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Triquet (Eugen Onegin), Die Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), Premier commissaire (Dialogues des Carmélites), Dr. Blind (Die Fledermaus), Bischof von Budoja (Palestrina).
Ulrich Reß

 


2čme commissaire
John Chest
John Chest, in Greenville, South Carolina aufgewachsen, studierte an der dortigen Bob Jones University, am Chicago College of Performing Arts an der Roosevelt University und war Teilnehmer beim Apprentice Singer Program der Santa Fe Opera sowie beim Merola Opera Program der San Francisco Opera. Dort war er u.a. in Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Zar (Kurt Weills Der Zar lässt sich fotografieren), Schaunard (La bohème) und Wagner (Mefistofele) zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören weiterhin Il Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L’elisir d’amore), Roucher (Andrea Chenier) sowie die Titelpartien in Rigoletto und Billy Budd. Seit Herbst 2009 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2009/10: u.a. Flandrischer Deputierter (Don Carlo), Zöllner (La bohème), Zweiter Nazarener (Salome), Dandini (La Cenerentola), Moralès (Carmen), 2ieme commissaire (Dialogues des Carmélites).
John Chest

 


L'officier
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Ein Lakai (Ariadne auf Naxos), Don Aposto Gazella (Lucrezia Borgia), Yamadori (Madama Butterfly), Dancaïro (Carmen), Der Arkanar (Die Tragödie des Teufels), L’officier (Dialogues des Carmélites), Peter (Hänsel und Gretel).
Christian Rieger

 


Le geôlier
Levente Molnár
Levente Molnár wurde 1983 in Transsylvanien geboren und wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium, war ab 2003 Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Budapester Staatsoper erweiterte er stetig sein Repertoire u.a. mit Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Marcello (La bohème), Malatesta (Don Pasquale) und der Titelpartie in Eugen Onegin. Im Herbst 2008 war er mit großem Erfolg am Royal Opera House Covent Garden als Masetto (Don Giovanni) zu erleben. Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2009/10: u.a. Masetto (Don Giovanni), Le geôlier (Dialogues des Carmélites), Guglielmo (Così fan tutte), Marcello (La bohème), Sharpless (Madama Butterfly)
Levente Molnár

 


Thierry
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn an das Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: u.a. Diener (Macbeth), Cappadocier (Salome), Sciarrone (Tosca), Alcindoro (La bohème), Bischof von Feltre (Palestrina), Yakusidé (Madama Butterfly), Thierry (Dialogues des Carmélites).
Rüdiger Trebes

 


Javelinot
Chorsolo

 

 
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