L'elisir d'amore - Biographien
L'elisir d'amore
Gaetano Donizetti
Felice Romani nach Augustin Eugène Scribe zu der Oper
Le Philtre von Daniel François Esprit Aubert
Melodramma in zwei Akten
Nationaltheater
Freitag, 11. Dezember 2009
Musikalische Leitung
Juraj Valcuha
Juraj Valcuha studierte Dirigieren in Bratislava, Paris sowie bei Ilya Musin in St. Petersburg. Seit 2006 dirigierte er
La bohème in Paris und am Teatro Comunale di Bologna,
Le nozze di Figaro,
Pelléas et Mélisande, Bartoks
Herzog Blaubarts Burg in Lyon, Alaleonas
Mirra in Paris sowie
Madama Butterfly an der Deutschen Oper Berlin. Mit dem Teatro la Fenice Venedig leitete er eine Operngala bei den Abu Dhabi Classics. Er dirigierte unter anderem das Oslo Philharmonic Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden, das Pittsburgh Symphony und Los Angeles Philharmonic Orchestra. Zudem eröffnete er die Saison 2009/10 der Münchner Philharmoniker. Seit November 2009 ist er Chefdirigent des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Turin. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2009/10:
L’elisir d’amore,
Le nozze di Figaro.
Inszenierung
David Bösch
David Bösch, geboren in Lübbecke, studierte Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Hier setzte er mit Frühlingserwachen und
Leonce und Lena – a better day erste eigene Regiearbeiten um. Neben Koproduktionen mit dem Thalia Theater Hamburg bei den Salzburger Festspielen (
Port,
Viel Lärm um nichts) führten ihn Gastengagements nach Bochum, Bern und Zürich, wo er
Romeo und Julia,
Der Drang und
Der Streit inszenierte. 2005 wurde er Hausregisseur am Schauspiel Essen, seit 2010 ist er in selber Funktion am Schauspielhaus Bochum, wo er bisher
Der Sturm und
Die Ratten inszenierte. Zudem folgten Inszenierungen am Züricher Schauspielhaus, am Hamburger Thalia Theater, am Wiener Burgtheater sowie am Deutschen Theater Berlin und an der Oper Frankfurt (Vivaldis
Orlando furioso). Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper:
Das schlaue Füchslein (Opernstudio),
L’elisir d’amore,
Mitridate, rè di Ponto.
Bühne
Patrick Bannwart
Patrick Bannwart, geboren in Wettingen/Schweiz, studierte nach seiner Ausbildung zum Theatermaler am Opernhaus Zürich Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste in Wien und erhielt dort 2003 einen Lehrauftrag. Ab 2000 arbeitete er als Ausstatter an verschiedenen Theaterhäusern, u.a. in Wien, Mannheim, Bregenz, Zürich, Berlin, Rostock, Hamburg und Bern. Für David Bösch hat er bereits mehrere Bühnenbilder entworfen, u.a. am Thalia Theater Hamburg für
Port (in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen 2004),
Mein Kampf (2005) und
Viel Lärm um nichts im Rahmen des Young Directors Project der Salzburger Festspiele (2006) sowie
Der Drang am Stadttheater Bern (2005),
Woyzeck und
Liliom am Schauspielhaus Essen (2007) und
A Clockwork Orange am Schauspielhaus Zürich (2008). Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper:
L’elisir d’amore,
Mitridate, rè di Ponto
Kostüme
Falko Herold
Falko Herold, geboren in Mölln/Kreis Herzogtum Lauenburg, wuchs in München auf und lebt in Wien. Er studierte Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Erich Wonder. 2001 bis 2003 war er Lehrbeauftragter für Bühnengestaltung an der Meisterklasse für Szenografie an der Kunstakademie Wien. In verschiedenen Projekten arbeitete er u.a. mit Dieter Giesing, Johannes Schaaf und Hermann Schneider etwa an der War Memorial Opera San Francisco, am Theater in der Josefstadt Wien, am Deutschen Theater Berlin und dem Mainfrankentheater in Würzburg. Kostümgestaltung an der Bayerischen Staatsoper:
L’elisir d’amore,
Mitridate, rè di Ponto
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2011/12: u.a.
Tosca,
Don Carlo,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer,
Lʼelisir dʼamore,
Luisa Miller,
Medea in Corinto,
Mitridate, rè di Ponto.
Produktionsdramaturgie
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).
Chöre
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis
Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas
Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns
Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei
Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei
Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Adina
Nino Machaidze
Nino Machaidze, in Georgien geboren, erhielt ihre Gesangsausbildung in Tiflis und war von 2000 bis 2005 am dortigen Paliashvili-Theater u.a. als Zerlina (
Don Giovanni) und Gilda (
Rigoletto) zu Gast. 2005 wurde sie Mitglied der Akademie der Mailänder Scala und übernahm dort 2007 die Partie der Marie in Donizettis
La fille du régiment, mit der sie in Folge auch in Rom und Barcelona auftrat. Des Weiteren sang sie in Mailand Lauretta (
Gianni Schicchi), Despina (
Così fan tutte) und Adina (
L’elisir d’amore). Sie debütierte als Juliette (Gounods
Roméo et Juliette) bei den Salzburger Festspielen sowie am Royal Opera House Covent Garden in London. Es folgten u.a. Gilda in Parma und an der New Yorker Metropolitan Opera, Elvira (
I puritani) in Bologna sowie die Titelpartie in
Lucia di Lammermoor in Brüssel und Valencia. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Adina.
Nemorino
Giuseppe Filianoti
Giuseppe Filianoti stammt aus Italien, studierte in Mailand bei Alfredo Kraus und wurde an die Akademie der Mailänder Scala aufgenommen. Während seines Studiums gewann er den Francisco-Viñas- und den Plácido-Domingo-Wettbewerb. Sein Debüt gab er in Donizettis Don Sébastian in Bologna. Seither hat er an vielen führenden Theatern Italiens und Europas gesungen, darunter u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, der Staatsoper Zürich, der Scala Mailand, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro dell'Opera Rom, beim Maggio Musicale Florenz, am Royal Opera House Covent Garden, an der Metropolitan Opera sowie den Opernhäusern in Wien, Toulouse, Barcelona, Turin, San Francisco und Tokio. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Partien in
La traviata,
Don Giovanni,
Faust,
Idomeneo,
Lucia di Lammermoor,
Rigoletto,
Werther und
Don Carlo. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Nemorino (
L'elisir d'amore), Don Ottavio (
Don Giovanni).
Belcore
Fabio Maria Capitanucci
Fabio Maria Capitanucci gewann im Alter von 23 Jahren den Wettbewerb A.Belli des Teatro Lirico in Spoleto. Von 1999 bis 2001 war er Mitglied der Akademie der Mailänder Scala. Dort debütierte er als Marcello (
La bohème) und war seither u.a. als Sharpless (
Madama Butterfly), Lescaut (
Manon Lescaut) und Guglielmo (
Così fan tutte) zu sehen. Gastengagements führten ihn u.a. nach Frankfurt (Belcore in
L’elisir d’amore), Turin (Conte Almaviva in
Le nozze di Figaro), Genua (Maximilian in
Candide), Dresden (Ford in
Falstaff), Marseille (Enrico in
Lucia di Lammermoor) sowie an die Wiener Staatsoper und die Metropolitan Opera New York. Seit 2005 ist er regelmäßiger Gast beim Rossini Opera Festival in Pesaro. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Herzog von Nottingham (
Roberto Devereux), Figaro (
Il barbiere di Siviglia).
Dulcamara
Ambrogio Maestri
Ambrogio Maestri wurde in Pavia geboren und studierte dort Klavier und Gesang. Unmittelbar nach seinem Studium 1999 erhielt er Engagements an den Opern von Washington, Triest und Verona. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm mit seinem Debüt als Falstaff am Teatro Verdi in Busseto und an der Mailänder Scala. Seither sang er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, am Teatro Real in Madrid, der Hamburgischen und Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London, in der Arena di Verona und an der Metropolitan Opera in New York. Sein Repertoire umfasst Partien wie Amonasro (
Aida), Luna (
Il trovatore), Enrico (
Lucia di Lammermoor), Iago (
Otello), Renato (
Un ballo in maschera) sowie die Titelrollen in
Simone Boccanegra,
Rigoletto und
Nabucco. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Dulcamara (
L’elisir d’amore).
Giannetta
Tara Erraught
Tara Erraught absolvierte ihr Gesangsstudium an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Aus mehreren nationalen Gesangswettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor. Neben zahlreichen Auftritten an der Academy in Dublin, wo sie u.a. Marcellina (
Le nozze di Figaro), Olga (
Eugen Onegin), Meg Page (
Falstaff), Rosina (
Il barbiere di Siviglia) und Zerlina (
Don Giovanni) darstellte, führten sie erste Engagements nach Italien. Ab Herbst 2008 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit 2010 gehört sie zum Ensemble. 2011 konnte sie hier als Romeo (
I Capuleti e i Montecchi) einen weltweit beachteten Erfolg feiern. Partien hier 2011/12: Das Kind (
Lʼenfant et les sortilèges), Dorabella (
Così fan tutte), Giannetta (
Lʼelisir dʼamore), Rosina (
Il barbiere di Siviglia), Blumenmädchen (
Parsifal), Sifare (
Mitridate), Annina (
La traviata).