L'elisir d'amore - Biographien

L'elisir d'amore. Tara Erraught, Giuseppe Filianoti, Damenchor der Bayerischen Staatsoper L'elisir d'amore: Erwin Schrott, Chor der Bayerischen Staatsoper Gaetano Donizetti: L'elisir d'amore. Giuseppe Filianoti, Nino Machaidze

L'elisir d'amore

Gaetano Donizetti
Felice Romani nach Augustin Eugène Scribe zu der Oper Le Philtre von Daniel François Esprit Aubert

Melodramma in zwei Akten

Nationaltheater

Donnerstag, 02. Mai 2013

Musikalische Leitung


Leo Hussain © Marco Borggreve
Leo Hussain
Leo Hussain absolvierte ein Dirigierstudium an der Cambridge Univeristy und an der Royal Academy of Music. Er absolvierte Assistenzen bei namhaften Dirigenten wie Riccardo Muti, Simon Rattle und Valery Gergiev. Sein Operndebüt gab er 2004 bei einer Tournee der English Touring Opera. Er ist seitdem regelmäßig bei den Opernfestspielen von Aix-en-Provence, Salzburg und Glyndebourne zu Gast. Seit 2009 ist er Generalmusikdirektor am Landestheater Salzburg, wo er u.a. Ligetis Le grand macabre leitete. Gastengagements führten ihn zum Deutschen Symphonie Orchester Berlin, zum BBC Symphony Orchestra, zu den Wiener Symphonikern und zum Londoner Sinfonietta sowie an die Opernhäuser von Berlin, Frankfurt, Paris, Wien, London und Brüssel. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: L’elisir d’amore.

Inszenierung


David Bösch
David Bösch
David Bösch, geboren in Lübbecke, studierte Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Hier setzte er mit Frühlings Erwachen und Leonce und Lena – a better day erste eigene Regiearbeiten um. Neben Koproduktionen mit dem Thalia Theater Hamburg bei den Salzburger Festspielen (Port, Viel Lärm um nichts) führten ihn Gastengagements nach Bochum, Bern und Zürich, wo er Romeo und Julia, Der Drang und Der Streit inszenierte. 2005 wurde er Hausregisseur am Schauspiel Essen, von 2010 bis 2012 war er in selber Funktion am Schauspielhaus Bochum tätig. Zudem inszenierte er unter anderem am Züricher Schauspielhaus, am Wiener Burgtheater, am Deutschen Theater Berlin, an der Oper Frankfurt (Vivaldis Orlando furioso, Humperdincks Die Königskinder), am Bayerischen Staatsschauspiel (Orest) und an der Bayerischen Staatsoper (Das schlaue Füchslein, L’elisir d’amore, Mitridate, rè di Ponto). Inszenierung hier 2013/14: L’Orfeo.

Bühne


Patrick Bannwart
Patrick Bannwart
Patrick Bannwart, geboren in Wettingen/Schweiz, studierte nach seiner Ausbildung zum Theatermaler am Opernhaus Zürich Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Ab 2000 arbeitete er als Ausstatter an verschiedenen Theatern, u.a. in Wien, Mannheim, Bregenz, Zürich, Berlin, Rostock, Hamburg und Bern. Für David Bösch hat er bereits mehrere Bühnenbilder entworfen, u.a. am Thalia Theater Hamburg, Viel Lärm um nichts im Rahmen des Young Directors Project der Salzburger Festspiele (2006), am Schauspielhaus Essen, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Theater Berlin, am Wiener Burgtheater sowie an der Oper Frankfurt. An der Bayerischen Staatsoper entwarf er die Bühnenbilder für L’elisir d’amore, Mitridate, rè di Ponto und Das schlaue Füchslein. Bühnenbild hier 2013/14: L’Orfeo.

Kostüme


Falko Herold
Falko Herold
Falko Herold, geboren in Mölln/Kreis Herzogtum Lauenburg, wuchs in München auf. Er studierte Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Erich Wonder. 2001 bis 2003 war er Lehrbeauftragter für Bühnengestaltung an der Meisterklasse für Szenografie an der Kunstakademie Wien. In verschiedenen Projekten arbeitete er u.a. mit Johannes Schaaf und Hermann Schneider u.a. an der War Memorial Opera San Francisco, am Theater in der Josefstadt Wien, am Deutschen Theater Berlin und dem Mainfrankentheater in Würzburg. Zudem gestaltete er die Ausstattung für Inszenierungen von David Bösch am Theater Basel und am Münchner Residenztheater. An der Bayerischen Staatsoper entwarf er die Kostüme für L’elisir d’amore, Mitridate, rè di Ponto und Das schlaue Füchslein, in der Saison 13/14 nun für L‘Orfeo.

Licht


Michael Bauer
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung hier in der Spielzeit 2013/14: Lʼelisir dʼamore, Die Zauberflöte, Tosca, Hänsel und Gretel, Der fliegende Holländer, Boris Godunow, Guillaume Tell, L’Orfeo.

Dramaturgie


 
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Adina


Eri Nakamura
Eri Nakamura
Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Partien wie Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bergère/Fledermaus (L’Enfant et les sortilèges), Waldnymphe (Rusalka), Stimme des Falken/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Xenia (Boris Godunow), Najade (Ariadne auf Naxos).

Nemorino


Dimitri Pittas. © Kristin Hoeberman
Dimitri Pittas
Dimitri Pittas, geboren in New York, debütierte 2003 als Rodolfo in La bohème an der Pittsburgh Opera und sang in den folgenden Jahren an zahlreichen amerikanischen Opernhäusern. Zwischen 2005 und 2008 war er u.a. als Narraboth (Salome) an der Santa Fe Opera, als Alfredo (La traviata) an der Opéra de Montreal sowie als Duca (Rigoletto) und als Faust an der Opéra National de Bordeaux zu hören. Anschließend gastierte er u.a. als Nemorino (Lʼelisir dʼamore) an der New Yorker Metropolitan Opera, als Alfredo Germont (La traviata) an der Deutschen Oper Berlin, als Rodolfo (La bohème) an der Semperoper Dresden, als Macduff (Macbeth) an der Wiener Staatsoper und am Royal Opera House, Covent Garden und als Edgardo (Lucia di Lammermoor) an der Houston Grand Opera. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi).

Belcore


Fabio Capitanucci
Fabio Maria Capitanucci
Fabio Maria Capitanucci gewann im Alter von 23 Jahren den Wettbewerb A.Belli des Teatro Lirico in Spoleto. Von 1999 bis 2001 war er Mitglied der Akademie der Mailänder Scala. Dort debütierte er als Marcello (La bohème) und war seither u.a. als Sharpless (Madama Butterfly), Lescaut (Manon Lescaut) und Guglielmo (Così fan tutte) zu sehen. Gastengagements führten ihn u.a. nach Frankfurt (Belcore in L’elisir d’amore), Turin (Conte Almaviva in Le nozze di Figaro), Genua (Maximilian in Candide), Dresden (Ford in Falstaff), Marseille (Enrico in Lucia di Lammermoor) sowie an die Wiener Staatsoper und die Metropolitan Opera New York. Seit 2005 ist er regelmäßiger Gast beim Rossini Opera Festival in Pesaro. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Belcore (L'elisir d'amore), Giorgio Germont (La Traviata)

Dulcamara


Erwin Schrott. © Decca/Uli Weber
Erwin Schrott
Erwin Schrott, geboren in Montevideo/Uruguay, debütierte 1994 in seiner Heimatstadt als Roucher (Andrea Chénier). Als er 1998 erster Preisträger des Operalia-Wettbewerbes wurde, folgten Debüts an den wichtigen internationalen Opernbühnen, darunter die Mailänder Scala, die Metropolitan Opera, die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, die Opéra National de Paris, die Washington Opera, das Teatro Colón Buenos Aires, das Théâtre Royale de la Monnaie und die Los Angeles Opera. Sein Repertoire umfasst u.a. Partien wie Banquo (Macbeth), Escamillo (Carmen), Ramphis (Aida), Leporello (Don Giovanni), Titelpartie Mosé in Egitto, Dulcamara (L’elisir d’amore), Méphistophélès (La damnation de Faust). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Figaro (Le nozze di Figaro), Titelpartie Don Giovanni.

http://www.erwin-schrott.com/

Giannetta


Tara Erraught (© Christian Kaufmann)
Tara Erraught
Tara Erraught absolvierte ihr Gesangsstudium an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Aus mehreren nationalen Gesangswettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor. Neben zahlreichen Auftritten an der Academy in Dublin, wo sie u.a. Marcellina (Le nozze di Figaro), Olga (Eugen Onegin), Meg Page (Falstaff), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Zerlina (Don Giovanni) darstellte, führten sie erste Engagements nach Italien. Ab Herbst 2008 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit 2010 gehört sie zum Ensemble. 2011 konnte sie hier als Romeo (I Capuleti e i Montecchi) einen weltweit beachteten Erfolg feiern. 2013 wurde sie als jüngste Preisträgerin aller Zeiten mit dem Orden „Pro meritis scientiae et litterarum“ des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Partien hier 2013/14: Küchenjunge (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Hänsel (Hänsel und Gretel), Flora (La traviata), Sesto (La clemenza di Tito), Titelpartie in La Cenerentola. Zudem tritt sie als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss auf.