Don Giovanni - Biographien
Don Giovanni
Wolfgang Amadeus Mozart
Lorenzo da Ponte
Dramma giocoso in zwei Akten
Nationaltheater
Mittwoch, 04. November 2009
Musikalische Leitung
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, hat im September 2006 seine Position als Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper angetreten. Mit der Uraufführung von Rihms
Das Gehege sowie mit Strauss’
Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen
Billy Budd,
Chowanschtschina,
Eugen Onegin,
Idomeneo,
Ariadne auf Naxos,
Wozzeck,
Lohengrin,
Trouble in Tahiti,
Don Giovanni,
Dialogues des Carmélites,
Die schweigsame Frau,
Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Unsuk Chins
Alice in Wonderland und Minas Borboudakis’
liebe.nur liebe. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper
Parsifal,
Tristan und Isolde,
Tannhäuser,
Elektra sowie eine Vielzahl von Akademie- und Sonderkonzerten.
In der Saison 2011/12 zeichnet Kent Nagano für die musikalische Leitung der Neuproduktion von
Der Ring des Nibelungen verantwortlich sowie für die Wiederaufnahmen von
L’Enfant et les sortilèges,
Der Zwerg und
Wozzeck. Er wird überdies die musikalische Leitung bei einem Akademiekonzert, den Festkonzerten zum 200jährigen Jubiläum der Musikalischen Akademie des Bayerischen Staatsorchesters sowie dem „Oper für alle“-Konzert übernehmen.
Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu renommierten Festivals wie Grafenegg, Gent, die Berliner Festspiele oder das Festspielhaus Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.
Auf DVD erschienen die Produktionen von
Alice in Wonderland,
Idomeneo und
Lohengrin. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical die Einspielungen von Bruckners Symphonien Nrn. 4 und 7 mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.
Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.
Inszenierung
Stephan Kimmig
Stephan Kimmig, in Stuttgart geboren, arbeitete nach seiner Schauspielausbildung als Regieassistent am Schillertheater in Berlin. Seit 1990 inszeniert er regelmäßig am Theater Freiburg sowie seit 1993 in Stuttgart. Feste Engagements als Regisseur folgten von 1996 bis 1998 in Heidelberg, von 1998 bis 2000 am Schauspiel des Staatstheater Stuttgart und seit 2000 am Thalia Theater Hamburg. Als Gastregisseur inszeniert er am Deutschen Theater Berlin, am Burgtheater Wien und an den Münchner Kammerspielen. Mit seiner Stuttgarter Inszenierung von
Thyestes (2002) sowie von
Nora (2003) und
Maria Stuart (2007) am Thalia Theater wurde er zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2004 wurde er mit dem Nestroy-Preis für beste Regie und 2007 mit dem Rolf-Mares-Preis sowie dem Faust-Preis für beste Regie ausgezeichnet. Mit seiner Inszenierung von
Don Giovanni an der Bayerischen Staatsoper 2009/10 debütiert er als Opernregisseur.
Bühne
Katja Haß
Katja Haß, bei Krefeld geboren, erhielt ihre Ausbildung bei Erich Wonder in Wien. Anschließend arbeitete sie zwei Jahre als Bühnenbildassistentin von Anna Viebrock am Hamburger Schauspielhaus. Von 1996 bis 2000 war sie am Schauspiel des Staatstheater Stuttgart engagiert, danach als Atelierleiterin und Bühnenbildnerin am Thalia Theater Hamburg. Als Gast arbeitete sie am Deutschen Theater Berlin und am Burgtheater Wien. 2007 wurde sie mit dem Karl-Schneider-Preis der Stadt Hamburg sowei 2008 mit dem 3sat Innovationspreis für ihr Bühnenbild zu
Maria Stuart ausgezeichnet. Für Stephan Kimmig entwarf sie die Bühnenbilder fast aller seiner Inszenierungen, darunter zählen u.a.
Prinz Friedrich von Homburg,
Endstation Sehnsucht,
Gefährliche Liebschaften,
Hedda Gabler,
Das Fest,
Kasimir und Karoline und
Floh im Ohr. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper 2009/10:
Don Giovanni.
Kostüme
Anja Rabes
Anja Rabes wurde in München geboren. Nach einer Schneiderlehre an der Bayerischen Staatsoper studierte sie einige Semester Theaterwissenschaften und arbeitete dann als Assistentin von Anna Viebrock, Axel Manthey und Johannes Grützke am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Burgtheater in Wien und an den Münchner Kammerspielen. Erste eigene Kostümentwürfe fertige sie für Tanztheaterproduktionen von Verene Weiss und Carolyn Carlson. Seit 1994 arbeitet sie regelmäßig als Kostümbildnerin für Schauspiel und Oper mit Regisseuren wie Jossi Wieler, Stephan Kimmig und Anselm Weber zusammen. Mit Jossi Wieler realisierte sie den Mozart/da Ponte-Zyklus in Amsterdam. Seit 2002 ist Anja Rabes auch als Bühnenbildnerin tätig. Zuletzt schuf sie die Bühne und Kostüme für die Uraufführung von Elfriede Jelinenks
Rechnitz (Der Würgeengel) an den Münchner Kammerspielen, sowie für
Das letzte Band/Bis dass der Tod euch scheidet oder eine Frage des Lichts (Beckett/Handke) bei den Salzburger Festspielen. Regie führte beide Male Jossi Wieler. Anja Rabes lehrt als Gast an der Szenografie-Klasse der HfG Karlsruhe. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Hamburg. An der Bayerischen Staatsoper entwirft sie die Kostüme für
Don Giovanni.
Video
Benjamin Krieg
Benjamin Krieg, in Freiburg geboren, studierte Film- und Kommunikationswissenschaft sowie experimentelle Mediengestaltung in Berlin. Als Bildautor, -gestalter und -monteur entwickelt und realisiert er eigene Foto- und Videoarbeiten, u.a. 2006 die Foto-Video-Installation und Ausstellung für die Uraufführung von
Liebe ist nur eine Möglichkeit (Regie: Thomas Ostermeier) an der Schaubühne Berlin in Zusammenarbeit mit Corinne Rose, 2007 die Tanz-Video-Performance
für immer bei den Tanztagen der Sophiensaele Berlin (Choreographie: Kirsten Burger), 2008 die 16mm-Filminstallation
through, gezeigt beim Contact Photography Festival in Toronto, dem Berlinale Forum
Expanded 2009 sowie dem Nantucket Film Festival in New York. Seit 2006 ist er Mitglied der Berliner Gruppe Oper Dynamo West. 2009/10 ist er Stipendiat der künstlerischen Nachwuchsförderung des Landes Berlin.
Licht
Reinhard Traub
Reinhard Traub wurde als Grafik-Designer und zum Berufspiloten ausgebildet. Von 1980 bis 1985 war er Assistent bei Chenault Spence und gestaltete anschließend zwei Weltourneen mit Sophisticated Ladies und Carmen Jones. Seit 2006 arbeitet er fest am Staatstheater Stuttgart; als Lichtdesigner wirkte er an den Opernhäusern von Zürich, Brüssel, Hamburg, den Festspielen von Salzburg und Glyndebourne, am Hamburger Thalia-Theater, dem Wiener Burgtheater und an der Volksbühne Berlin. Regelmäßig arbeitet er mit den Regisseuren Johann Kresnik, Peter Konwitschny, Martin Kušej und Christof Loy zusammen. Seit Herbst 2001 unterrichtet er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper:
Don Giovanni, Macbeth, Il turco in Italia, Roberto Devereux, Rusalka, Fidelio.
Produktionsdramaturgie
Miron Hakenbeck
Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins
Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner
Eugen Onegin, am Teatr Wielki (
Wozzeck), der Opéra National de Paris (
Iphigénie en Tauride,
Die Sache Makropoulos,
Parsifal und
Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (
Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2010/11:
Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland.
Chöre
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis
Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas
Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns
Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei
Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei
Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Don Giovanni
Mariusz Kwiecien
Mariusz Kwiecien stammt aus Polen und machte sich als Don Giovanni-Interpret einen Namen. Er war in dieser Partie u.a. an der Wiener Staatsoper, beim Tanglewood Festival und an den Opernhäusern in San Francisco, Houston und Seattle zu sehen. Besonders eng ist er der Metropolitan Opera New York verbunden. Hier verkörperte er u.a. Marcello (
La bohème), Malatesta (
Don Pasquale), Guglielmo (
Così fan tutte) und den Grafen Almaviva (
Le nozze di Figaro). An der Opéra national de Paris und der Nederlandse Opera debütierte er als Belcore (
L’elisir d’amore), an der Mailänder Scala als Ottokar (
Der Freischütz). Als Eugen Onegin war er u.a. an der Bayerischen Staatsoper, an der Oper Graz sowie in Moskau und Paris zu erleben. Mit der Titelpartie in
Król Roger gastierte er in Paris und Madrid. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Posa (
Don Carlo).
Der Komtur
Phillip Ens
Phillip Ens, geboren in Kanada, gab sein Operndebüt 1985 an der Manitoba Opera, wo er u.a. als Sarastro (
Die Zauberflöte), Sparafucile (
Rigoletto) und Don Basilio (
Il barbiere di Siviglia) auftrat. 1991 debütierte er bei der Canadian Opera Company als Don Fernando (
Fidelio). Von 1993 bis 2000 war Philip Ens Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, hier sang er u.a. Fafner und Hunding in der Neuproduktion des
Ring des Nibelungen. Gastengagements führten ihn an die Opernhäuser von Brüssel, New York, Paris, London, Madrid, Hamburg, München und Berlin sowie zu den Festspielen von Salzburg und Edinburgh. Als Konzertsänger arbeitete er u.a. mit dem BBC Symphony Orchestra und der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Partie an der Bayerischen Staatsoper: Der Komtur (
Don Giovanni, 2010/11), Fafner (
Das Rheingold,
Siegfried, 2011/12).
Donna Anna
Ellie Dehn
Die amerikanische Sopranistin bildete sich an der renommierten Academy of Vocal Arts in Philadelphia aus. Immer wieder verkörpert sie Charaktere aus Mozarts Opern: die Donna Anna beim Ravinia Festival, der Opera Pacific und der PORT Opera, Donna Elvira beim Spoleto Festival USA, die Contessa (
Le nozze di Figaro) an der Tulsa Opera und der Opera Pacific. 2007 debütierte sie an der Metropolitan Opera als Mrs. Naidoo in Philip Glass
Satyagraha und bei den sommerlichen Freiluftaufführungen im Central Park als Marguerite (
Faust). In den vergangenen Spielzeiten gab sie ihre Debüts in Genf als Agathe (
Der Freischütz), in Bilbao als Madame Cortese (
Il viaggio a Reims), in Los Angeles als Freia (
Rheingold) und als Anne Truelove (
The Rake’s Progress) am Teatro Comunale di Bologna und der Römischen Accademia di Santa Cecilia, wohin sie auch als Jemmy (
Guillaume Tell) zurückkehrte. Regelmäßig tritt die Sopranistin auch in Konzerten auf, mit Orchestern wie dem Cleveland Orchestra, beim Cincinnati May Festival und in der Carnegie Hall. Dabei reicht ihr Repertoire von Bachs
Magnificat und Händels
Messias bis zu Mahlers 8. Sinfonie. Debüt an der Bayerischen Staatsoper: Donna Anna.
Don Ottavio
Pavol Breslik
Pavol Breslik, geboren in der Slowakei, studierte Gesang in Bratislava und Marseille. 2005 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Nachwuchssänger des Jahres gewählt. Von 2003 bis 2006 war er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin engagiert. Gastengagements führten ihn u.a. nach Berlin, Brüssel, Paris, London und New York sowie zu den Festivals in Glyndebourne, Aix-en-Provence und Salzburg. Sein Repertoire reicht von Mozart, Händel, Donizetti bis hin zu Tschaikowsky und Janáček. 2011 sang er u.a. Macduff (
Macbeth) an der Deutschen Oper Berlin und Narraboth (
Salome) in Berlin und Salzburg. Als Konzertsänger arbeitete er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre National de France zusammen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Alfred (
Die Fledermaus), Belmonte (
Die Entführung aus dem Serail), Nemorino (
Lʼelisir dʼamore), Lenski (
Eugen Onegin), Cassio (
Otello).
Donna Elvira
Maija Kovalevska
Maija Kovalevska, geboren in Riga, ist Schülerin von Mirella Freni. Die Gewinnerin des Domingo Operalia Wettbewerbs 2006 gab im selben Jahr ihr Debüt an der Metropolitan Opera als Mimì (
La bohème), eine Partie, mit der sie in Folge in München, San Francisco, Los Angeles und Torre del Lago gastierte. Ferner trat sie in Glucks
Orfeo ed Euridice an der Met sowie als Teresa (
Benvenuto Cellini) bei den Salzburger Festspielen auf und debütierte 2010 als Micaëla (
Carmen) am Londoner Royal Opera House Covent Garden. Unter weiteren Rollendebüts sind Tatjana (
Eugen Onegin) beim Glyndebourne Festival, Contessa Almaviva (
Le nozze di Figaro) am Théâtre des Champs-Elysées und Liù (
Turandot) an der Washington National Opera zu nennen. Als Liù debütierte sie 2011 auch am Teatro alla Scala in Mailand. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Mimì (
La bohème).
Leporello
Alex Esposito
Alex Esposito, in Bergamo geboren, studierte dort Klavier und Orgel, später Gesang. Erste Engagements führten ihn u.a. an das Teatro Lirico in Cagliari, das Teatro dell’Opera Rom und nach Salzburg. In der Spielzeit 2006/07 war er u.a. an der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice in Venedig sowie bei den Festivals in Pesaro und Aix-en-Provence u.a. in den Rollen Guglielmo (
Così fan tutte), Papageno (
Die Zauberflöte) und Basilio (
Il barbiere di Siviglia) zu sehen. In der Spielzeit 2007/08 folgten Partien u.a. als Alidoro (
La cenerentola) in Covent Garden und Masetto (
Don Giovanni) bei den Salzburger Festspielen. In der Saison 2005/06 wurde er mit dem Abbiati Preis als bester Sänger ausgezeichnet. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Leporello (
Don Giovanni)
Zerlina
Laura Tatulescu
Laura Tatulescu, in den USA geboren, begann ihre musikalische Karriere als Violinistin. 2005 absolvierte sie ihre Gesangsausbildung an der Nationalen Musikuniversität in Bukarest. Ihr Operndebüt gab sie 2004 als Marguérite (
Faust) an der Nationaloper Bukarest. Anschließend wurde sie als Solistin an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie u.a. als Marzelline (
Fidelio), Musetta (
La bohème), Pamina (
Die Zauberflöte) und Sophie (
Werther) zu erleben war. 2008/09 sang sie Lauretta (
Gianni Schicchi) an der Los Angeles Opera und beim Spoleto Festival. Seit der Spielzeit 2009/10 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: Despina (
Così fan tutte), Gretel (
Hänsel und Gretel), Erste Dame (
Die Zauberflöte), Tebaldo (
Don Carlo), Blumenmädchen (
Parsifal), Creusa (
Medea in Corinto), Musetta (
La bohème).
Masetto
Levente Molnár
Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium, war ab 2003 Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (
Così fan tutte), Conte Almaviva (
Le nozze di Figaro), Malatesta (
Don Pasquale) und die Titelpartie in
Eugen Onegin. Im Herbst 2008 sang er am Royal Opera House Covent Garden die Rolle des Masetto (
Don Giovanni). Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Mandarin (
Turandot), Marcello (
La bohème), Belcore (
L’elisir d’amore), Donner (
Das Rheingold), Guglielmo (
Così fan tutte).