Trouble in Tahiti - Biographien
Trouble in Tahiti
Leonard Bernstein
Mit dem Vorspiel „Bevor der Ärger richtig losgeht…“
Musik David R. ColemanTexte Die Goldenen Zitronen, Angeschissen, F.S.K., Tolerantes Brandenburg
Cuvilliés-Theater
Münchner Opernfestspiele 2009
Freitag, 10. Juli 2009
Musikalische Leitung
Kent Nagano
Kent Nagano geboren in Kalifornien, ist seit September 2006 Bayerischer Generalmusikdirektor. Mit der Uraufführung von Rihms Das Gehege sowie mit Strauss’ Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, die Uraufführungen von Unsuk Chins Alice in Wonderland und Minas Borboudakis‘ liebe.nur liebe, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck sowie im Rahmen der Münchner Opernfestspiele 2008 Lohengrin und Bernsteins Trouble in Tahiti. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper Parsifal, Tristan und Isolde, Elektra sowie Akademie- und Sonderkonzerte.
In der Spielzeit 2009/2010 zeichnet Kent Nagano mit Don Giovanni, Dialogues des Carmélites sowie Die schweigsame Frau, für die musikalische Leitung von drei Neuproduktionen verantwortlich. Mit dem Dirigat von Tannhäuser erweitert er überdies sein Wagner-Repertoire an der Bayerischen Staatsoper und steht außerdem bei drei Akademiekonzerten sowie beim Festspielkonzert Oper für alle am Pult des Bayerischen Staatsorchesters.
Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Linz, Bozen, Regensburg, Nürnberg, Budapest und Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.
Auf DVD erschienen bei medici arts Alice in Wonderland sowie Idomeneo, letzteres aufgezeichnet 2008 im Cuvilliés Theater. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical jüngst die Einspielung von Bruckners 4. Symphonie mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.
Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.
Inszenierung
Schorsch Kamerun
Schorsch Kamerun ist seit 25 Jahren Sänger der Band
Die Goldenen Zitronen und zeichnet sich durch seine vielfätige Tätigkeit in Theater, Hörspiel- und Musikproduktion aus. Er inszeniert meist selbst geschriebene Theaterstücke u.a. für die Schauspielhäuser in Hamburg, Hannover und Zürich, für die Berliner Volksbühne, die Münchner Kammerspiele, die Ruhrtriennale, die Ruhrfestspiele und die Wiener Festwochen. Mit Rocko Schamoni betreibt er den Hamburger
Golden Pudel Klub. Er produzierte mehrere Hörspiele für den WDR. Für
Ein Menschenbild das in seiner Summe Null ergibt erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden 2007. Produktionen der laufenden Saison sind
Down Understanding,
Peter Pan und die Veranstaltungsreihe
Ninfo/No Info! an den Münchner Kammerspielen,
Westwärts bei der Ruhrtriennale,
M.S. Adenauer am Schauspiel Köln und
Bei aller Vorsicht! bei den Wiener Festwochen.
Trouble in Tahiti ist seine erste Opernregie.
Bühne
Constanze Kümmel
Constanze Kümmel, geboren in Göppingen, studierte Architektur an der FH für Technik und Bühnenbild an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Seit 1998 entstehen eigene Arbeiten. Seit 2005 arbeitet sie regelmäßige mit Schorsch Kamerun zusammen, u.a. bei den Wiener Festwochen, am Schauspielhaus Zürich, der Volksbühne Berlin, den Bühnen Köln, dem Schauspiel Hannover, den Münchner Kammerspielen und der Ruhrtriennale. An der Bayerischen Staatsoper ist sie erstmals während der Opernfestspiele 2009 bei der Neuproduktion
Trouble in Tahiti tätig.
Kostüme
Tabea Braun
Tabea Braun, geboren in Roodeport (Südafrika), lebt in Berlin. Nach einer Schneiderlehre studierte sie Kostümdesign in Hamburg. Seit 1992 ist sie freie Kostümbildnerin für Film (z.B.
Die Unberührbare, Regie: Oskar Roehler), Oper (u.a.
Nabucco, Regie: Karsten Wiegand und
Requiem, Regie: Sebastian Baumgarten) und Schauspiel. Regelmäßig arbeitet sie mit Regisseuren wie Christoph Schlingensief (u.a.
Parsifal bei den Bayreuther Festspielen), René Pollesch (u.a.
Ping Pong d’amour an den Münchner Kammerspielen), Stefan Pucher (u.a.
Leonce und Lena und
Die Möwe am Schauspielhaus Hamburg) und Schorsch Kamerun (u.a
Hollywood-Elegien bei der Ruhr Triennale und
Metropolis am Schauspielhaus Zürich). An der Bayerischen Staatsoper ist sie erstmals bei
Trouble in Tahiti tätig.
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2009/10: u.a.
L’elisir d’amore,
Die Tragödie des Teufels,
Palestrina,
Jenufa,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer.
Video
Jo Schramm
Jo Schramm, geboren 1974 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin. Er war fünf Spielzeiten in der Beleuchtungsabteilung des Schauspiels Stuttgart beschäftigt bevor er Architektur an der Kunstakademie Stuttgart und Szenografie und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studierte. Seitdem arbeitet er als Bühnenbildner, Licht- und Videokünstler für Schauspiel, Tanz und Oper u.a. mit Christoph Schlingensief, Michael Simon, Johann Kresnik und Tom Kühnel. Bei der Festspielpremiere
Trouble in Tahiti ist er erstmalig an der Bayerischen Staatsoper tätig.
Choreographie
Volker Michl
Volker Michl wurde an der Ballettakademie der Heinz-Bosl-Stiftung und der Iwanson Schule München zum professionellen Bühnentänzer und Tanzpädagogen ausgebildet. Seitdem arbeitete er u.a. mit Rui Horta, der Company O Vertigo Danse in Montréal, der spanischen Company CobosMika und war regelmäßig Gast in verschiedenen Produktionen der Bayerischen Staatsoper und den Bregenzer Festspielen. In Das Ballhaus von Jochen Schölch war er als Schauspieler zu sehen, an der Schauburg München gastierte er in Produktionen der Choreographin Johanna Richter (
Meetingpoint,
U Turn,
So Far So Close) und ist als Solist in La
Cage aux Folles am Gärtnerplatztheater München engagiert. Choreographisch betreute er u.a.
Romeo und Julia (Residenztheater München),
Peter Pan (Regie: Schorsch Kamerun, Kammerspiele München), den Soloabend
Orlando Misterioso der Sopranistin Nadja Michael und
Tristan und Isolde am Opernhaus Zürich. Choreographie an der Bayerischen Staatsoper:
Trouble in Tahiti.
Produktionsdramaturgie
Andrea Schönhofer'
Andrea Schönhofer, geboren in Dingolfing, studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München und in Wien. Nach journalistischen Tätigkeiten während des Studiums war sie 2007 als Regie-Assistentin und Inspizientin bei den Carl-Orff-Festspielen unter der Leitung von Hellmuth Matiasek engagiert. Nach Praktika in den Abteilungen Presse, Development und Dramaturgie war sie von Januar bis Juli 2008 Mitarbeiterin im Development der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist sie Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper.
Dinah
Beth Clayton
Beth Clayton stammt aus Arkansas/USA, studierte Gesang an der Southern Methodist University, der Manhattan School of Music und war Mitglied des Opernstudios der Houston Grand Opera. Nachdem sie bei wichtigen Gesangswettbewerben mit Preisen ausgezeichnet worden ist, erhielt sie Engagements an zahlreichen Opernhäusern der Vereinigten Staaten, u.a. an der New York City Opera, in Washington, Chicago, Santa Fe, Dallas, Boston und San Francisco. Zu ihrem Repertoire gehören neben Partien wie Fuchs (
Das schlaue Füchslein), Octavian (
Der Rosenkavalier), Komponist (
Ariadne auf Naxos), Cherubino (
Le nozze di Figaro), Amastre (
Xerxes) und die Titelpartien in
Carmen und
Ariodante auch Werke zeitgenössischer Komponisten wie John Adams, Carlisle Floyd und Thomas Adès. Kürzlich war sie in der Uraufführung von Howard Shores
The Fly in Paris und als Flosshilde in Achim Freyers
Rheingold zu sehen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2008/09: Dinah (
Trouble in Tahiti).
Sam
Rodney Gilfry
Rodney Gilfry, studierte Gesang an der University of Southern California und bei Martial Singher. Er trat an allen großen Opernhäusern weltweit auf, u.a. von San Francisco, Chicago, Los Angeles, New York, Zürich, Paris, Wien, London, Berlin und Hamburg. Sein Repertoire umfasst über 40 Partien, u.a. Marcello (
La bohème), Figaro (
Il barbiere di Siviglia),
Billy Budd, Valentin (
Faust), Danilo (
Die lustige Witwe), Robert Storch (
Intermezzo) und Enrico (
Lucia di Lammermoor). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den großen Mozart-Partien wie Don Giovanni, Conte Almaviva (
Le nozze di Figaro) und Papageno (
Die Zauberflöte). Oft wirkt er bei Uraufführungen mit, wie bei André Previns
A Street Car Named Desire (Stanley). Konzertauftritte führten ihn u.a. nach Mailand, Paris, London und Zürich. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2008/09: Sam (
Trouble in Tahiti).
Jazztrio
Angela Brower
Angela Brower aus Phoenix, Arizona/USA, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. Dort trat sie erstmalig als Opern- und Konzertsängerin vor einem breiten Publikum auf und erarbeitete sich ein breites Repertoire der Opernliteratur: Zweite und Dritte Dame (
Die Zauberflöte), Cherubino (
Le nozze di Figaro), Hänsel (
Hänsel und Gretel), Malika (
Lakmé), Octavian (
Der Rosenkavalier) sowie Cesare (
Giulio Cesare in Egitto). Neben mehreren Preisen, die sie bei diversen Wettbewerben erhielt, wurde sie im Jahre 2008 an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2009/10: u.a. Dorabella (
Così fan tutte), Karolka (
Jenufa), Zaida (
Il turco in Italia), Annina (
La traviata)
Jazztrio
'Jeffrey Behrens
Jeffrey Behrens wurde in Rochester NY geboren. Im Zusammenhang namhafter Künstler-Trainingsprogramme der USA, u.a. der Santa Fe Opera, der Central City Opera und dem Merola Opera Program der San Francisco Opera, begann er seine Karriere. Weiterhin führten ihn Engagements u.a. an die New York City Opera. Sein Repertoire umfasst u.a. Partien wie Podestà (
La finta giardiniera), Pluton (
Orphée aux Enfers), Peter Doyle (
Miss Lonelyhearts), Rinuccio (
Gianni Schicchi), Alfred (
Die Fledermaus) und Tom Rakewell (
The Rake’s Progress). Debüt an der Bayerischen Staatsoper: Jazztrio (
Trouble in Tahiti).
Jazztrio
Todd Boyce
Todd Boyce studierte am Oberlin Conservatory of Music. Er war Mitglied der Förderprogramme für junge Künstler der Opernhäuser Saint Louis und Glimmerglass. Dort und in Cleveland, Madison und Toledo verkörperte er u.a. Top (
The Tender Land von Aaron Copland), Masetto (
Don Giovanni), Guglielmo (
Così fan tutte), den Grafen Almaviva (
Le nozze di Figaro) und Marullo (
Rigoletto). Außerdem ist er Preisträger diverser Wettbewerbe, u.a. der Metropolitan Opera National Council Auditions. Seit Herbst 2008 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien 2009/10: Petrucci (
Lucrezia Borgia), Kaiserlicher Kommissär (
Madama Butterfly), 1. Flandrischer Deputierter (Don Carlo), 2. Stimme (
Jenůfa), Perückenmacher (
Ariadne auf Naxos), 3. Brabantischer Edler (
Lohengrin).