Narcissus und Echo - Biographien

Christiane Pohle  (© Andreas Pohlmann). Jay Schwartz Christiane Pohle  (© Andreas Pohlmann). Jay Schwartz

Narcissus und Echo

Jay Schwartz
Text aus den Metamorphosen von Ovid

Kammeroper für Countertenor, Viola, Schlagzeug und Orgel



Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper

Allerheiligen Hofkirche

Münchner Opernfestspiele 2009
Samstag, 04. Juli 2009

Musikalische Leitung


Jay Schwartz.  © Hagen Rehborn
Jay Schwartz
Jay Schwartz wurde in den Vereinigten Staaten geboren, studierte Klavier und Komposition an der Arizona State University und erhielt anschließend ein Doktorandenstipendium an der Universität Tübingen. Seitdem lebt und arbeitet Jay Schwartz überwiegend in Deutschland. Von 1992 bis 1995 war er fest als Komponist an das Staatstheater Stuttgart gebunden und komponierte darüber hinaus für zahlreiche Theaterstücke, Choreographien und Filme. Auftraggeber seiner Werke waren unter anderem die Donaueschinger Musiktage, die Biennale in Venedig, die documenta Kassel und das Ultraschall-Festival Berlin sowie das Radio Sinfonieorchester Stutt-gart des SWR, das hr sinfonieorchester, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, die Staatskapelle Weimar und das Ensemble Modern. Seine Werke erscheinen bei Universal Edition.

http://www.jayschwartz.eu/

Inszenierung


Christiane Pohle. © Andreas Pohlmann
Christiane Pohle
Christiane Pohle, geboren 1968, spielte nach ihrer Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter anderem am Gostner Hoftheater Nürnberg, Staatstheater Schwerin und auf dem Kampnagel Gelände in Hamburg. 1999 führte sie erstmals Regie und wurde gemeinsam mit ihrer Gruppe Laborlavache! für ihre Tschechow-Bearbeitung der Drei Schwestern an den Hamburger Kammerspielen mit dem Impulse-Preis für Freies Theater und dem von der Akademie für Darstellende Künste vergebenen Förderpreis für Regie 2001 ausgezeichnet. Es folgten Regiearbeiten unter anderem an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, den Sophiensälen Berlin, am TIF Dresden, Theater Freiburg, Thalia Theater Hamburg, Kampnagel Hamburg, Wiener Burgtheater, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel, an den Münchner Kammerspielen (Parzival, Zur schönen Aussicht, Bulbus u.a.), für die RuhrTriennale und die Salzburger Festspiele (Fünf Goldringe, Ein Fest für Boris).

Ausstattung


Raimund Orfeo Voigt
Raimund Orfeo Voigt
Raimund Orfeo Voigt, geboren in Frankfurt am Main, erhielt 2003 sein High School Diplom in Vermont/USA, wo er anschließend bei Ross Bleckner ein Praktikum absolvierte. Er studiert Szenografie bei Erich Wonder an der Akademie der bildenden Künste in Wien. 2006 und 2007 nahm er an Robert Wilsons Summer Program am Watermill Center in New York teil, dem er bei den Produktionen Symptomes am Teatr Dramatyczny in Warschau und Rumi am Apollo Theater Athen assistierte. Er war Assistent von Erich Wonder bei Some Girls am Wiener Burgtheater, Verbrechen und Strafe bei den Salzburger Festspielen und Hölderlin an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Eigene Bühnenbilder entwarf er für Ballet Blanc II im Kubus des ZKM Karlsruhe, Elling am Schauspielhaus Graz, Sterben am Schauspielhaus Chemnitz sowie Albert Ostermaiers Blaue Spiegel in der Regie von Andrea Breth am Berliner Ensemble.

Countertenor


Charles Maxwell.  © Andrew Rinkhy
Charles Maxwell
Charles Maxwell wurde in North Carolina/USA geboren und studierte Musikerziehung und Gesang in seiner Heimat, bevor er seine Ausbildung in Italien abschloß. Er verfügt über ein umfangreiches Opernrepertoire, das von Händel (Imeneo) bis zu zeitgenössischen Komponisten reicht. 1994 debütierte er in Wien als Apollo in Brittens Death in Venice, 1995 in New York bei der Uraufführung von Daron Hagens James Merrill Songs. 1996 trat er in Hans-Jürgen von Boses Schlachthof 5 erstmals an der Bayerischen Staatsoper auf. Es folgten Engagements als Aziz/Dieb in Moritz Eggerts Helle Nächte im Rahmen der Münchener Biennale 1997 und in Phillippe Boesmans Der Reigen in Wien. In der Uraufführung von Salvatore Sciarrinos Luci mie traditrici sang er den Gast. Nach seinem Debüt an der Wiener Volksoper als Oberon in Brittens A Midsummer Night‘s Dream gab er dort auch den Prinzen Orlofsky (Die Fledermaus). 2000 sang er den Mago Cristiano (Rinaldo) an der Bayerischen Staatsoper.

Viola


Lila Brown
Lila Brown
Lila Brown, geboren in Conecticut/USA, studierte an der Juilliard School und bei Sandor Vegh in Salzburg. Von 1982 bis 1985 war sie Mitglied des Boston Symphony Orchestra. Anschließend trat sie solistisch und kammermusikalisch beim Marlboro Music Festival und bei Tourneen durch Österreich, Deutschland, Skandinavien und die Vereinigten Staaten auf. Sie spielte bei Aufnahmen für mehrere Schallplatten- und Fernsehproduktionen u.a. für die BBC und das National Public Radio in den USA. Von 1986 bis 1992 hatte sie einen Lehrauftrag für Bratsche an der Hochschule für Musik in Wien. Sie war Solobratschistin der Camerata Academica in Salzburg und später des Wiener Kammerorchesters. 1985 begründete Lila Brown das Kammermusikfestival Music from Salem, dessen Leiterin sie ist. 1992-1998 war sie Mitglied des Ensemble Modern. Seit 1996 unterrichtet sie Professorin an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Schlagzeug


 
Adrian Schmid
Adrian Schmid, 1988 im Landkreis Dillingen/Donau geboren, spielt seit seinem vierten Lebensjahr Schlagzeug. Mit 17 Jahren wurde er Jungstudent an der Musikhochschule Augsburg bei Stefan Blum, der früh das Interesse an Neuer Musik weckte. Adrian Schmid gewann zahlreiche nationale und internationale Preise, u.a. den Bundespreis „Jugend musiziert“ und den zweiten Preis beim Internationalen Marimba Wettbewerb 2006 in Nürnberg. Seit dem Wintersemester 2008 ist er Student am neugegründeten Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und Praktikant im Philharmonischen Orchester Augsburg.

Schlagzeug


 
Sebastian Hausl
Sebastian Hausl erhielt das künstlerische und pädagogische Schlagzeugdiplom an der Hochschule für Musik Nürnberg, im März 2008 schloss er sein Meisterklassenstudium bei Stefan Blum, Jörg Hannabach und Guido Rückel in Augsburg ab. Er musizierte in der Neuen Philharmonie Westfalen in Gelsenkirchen, bei den Münchner und Nürnberger Symphonikern und regelmäßig im Philharmonischen Orchester Augsburg. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die zeitgenössische Musik: In unterschiedlichen Besetzungen trat er beim Musica Viva Festival des Bayerischen Rundfunks, mit dem Ensemble Kontraste in Nürnberg und dem Würzburger Ensemble The Omphalo Percussion Group auf. Als Solist spielte er auf den Klangaktionen 2008 in München und im Freien Musikzentrum Stuttgart. Seit 2007 ist er Stipendiat der Live Music Now Stiftung. Mit der Band Insert:Brain setzt er Minimal Techno auf Instrumenten live um.