Dialogues des Carmélites - Biographien

Dialogues des Carmélites. Susan Gritton (Blanche de la Force) Dialogues des Carmélites. Susanne Resmark (Mčre Marie), Sylvie Brunet (Madame de Croissy), Susan Gri Dialogues des Carmélites. Solisten, Chor und Statisterie der Bayerischen Staatsoper
Dialogues des Carmélites
Francis Poulenc
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges Bernanos

Nationaltheater

Sonntag, 28. März 2010

 

Musikalische Leitung
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, hat im September 2006 seine Position als Bayerischer Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper angetreten. Mit der Uraufführung von Rihms Das Gehege sowie mit Strauss’ Salome leitete er die erste Premiere in seiner neuen Funktion. Zu den weiteren Neuproduktionen unter seiner musikalischen Leitung zählen Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Trouble in Tahiti, Don Giovanni, Dialogues des Carmélites, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Unsuk Chins Alice in Wonderland und Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe. Außerdem dirigierte er an der Bayerischen Staatsoper Parsifal, Tristan und Isolde, Tannhäuser, Elektra sowie eine Vielzahl von Akademie- und Sonderkonzerten.

In der Saison 2011/12 zeichnet Kent Nagano für die musikalische Leitung der Neuproduktion von Der Ring des Nibelungen verantwortlich sowie für die Wiederaufnahmen von L’Enfant et les sortilèges, Der Zwerg und Wozzeck. Er wird überdies die musikalische Leitung bei einem Akademiekonzert, den Festkonzerten zum 200jährigen Jubiläum der Musikalischen Akademie des Bayerischen Staatsorchesters sowie dem „Oper für alle“-Konzert übernehmen.

Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu renommierten Festivals wie Grafenegg, Gent, die Berliner Festspiele oder das Festspielhaus Baden-Baden. Unter seiner Leitung setzte die Bayerische Staatsoper auch in den Bereichen Nachwuchsförderung und Education neue Akzente. Beispiele hierfür sind das Opernstudio, die Orchesterakademie sowie das Jugendorchester ATTACCA.

Auf DVD erschienen die Produktionen von Alice in Wonderland, Idomeneo und Lohengrin. Darüber hinaus veröffentlichte SONY Classical die Einspielungen von Bruckners Symphonien Nrn. 4 und 7 mit dem Bayerischen Staatsorchester auf CD.

Ebenfalls seit September 2006 ist Kent Nagano Music Director des Orchestre symphonique de Montréal.
Kent Nagano. © Benjamin Ealovega

 


Inszenierung und Bühne
Dmitri Tcherniakov
Dmitri Tcherniakov, 1970 in Moskau geboren, schloss sein Studium an der Russischen Akademie für Theaterkunst 1993 ab. Seither inszenierte er zahlreiche Opern und Schauspiele sowohl in Russland als auch im Ausland. Die Bühnenbilder dazu entwirft er in der Regel selbst. Er hat viele russische Theaterpreise gewonnen, darunter die renommierte Goldene Maske. In den vergangenen Spielzeiten wurde er mehrfach zum Opernregisseur des Jahres gewählt. Zu seinen wichtigsten Operninszenierungen zählen u.a. Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch, Ein Leben für den Zaren, Tristan und Isolde im Mariinski-Theater Sankt Petersburg, Aida in Nowosibirsk, The Rake’s Progress, Eugen Onegin und Wozzeck im Bolschoi-Theater Moskau, Boris Godunow und Der Spieler an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Macbeth an der Opéra national de Paris, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein und Don Giovanni in Aix-en-Provence. Nach der Inszenierung von Chowanschtschina (Spielzeit 2006/07) kehrte er 2009/10 mit Dialogues des Carmélites an die Bayerische Staatsoper zurück.
Dmitri Tcherniakov. © Roman Job

 


Kostüme
Elena Zaytseva
Elena Zaytseva, geboren in St. Petersburg, studierte dort  an der Akademie für Theaterkunst. Sie begann ihre Laufbahn als Kostümbildnerin beim Film sowie als Produktionsleiterin Kostüm beim Theater. 1997 wurde sie Kostümdesignerin am Mariinski-Theater und zeichnete für die Produktionsleitung aller Neuproduktionen verantwortlich; bei Der Fliegende Holländer und Dornröschen entwarf sie die Kostüme. 2001 begann ihre Arbeit für die Moskauer Novaja Opera Company. Ab 2003 wird sie an das Bolschoi-Theater eingeladen, wo sie derzeit Direktorin der Kostümabteilung ist. Daneben ist sie als Kostümdesignerin für Ballett- und Opernproduktionen tätig. Mit Dmitri Tcherniakov verbindet sie eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei der Münchner Chowanschtschina, Der Spieler an der Berliner Staatsoper und an der Mailänder Scala, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra National de Paris, Wozzeck am Bolschoi-Theater und nun bei Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper.
Elena Zaytseva

 


Licht
Gleb Filshtinsky
Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Estischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen The Rake’s Progress und Eugen Onegin am Moskauer Bolschoi-Theater erhielt die Goldene Maske, der wichtigste russische Theaterpreis. Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexander- und Mariinski-Theater (u.a. Otello, Boris Godunov, Jenufa, Die Nase, Carmen, Der Ring des Nibelungen und Tristan und Isolde). Mit Dmitri Tcherniakov verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei Der Spieler an der Berliner Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra National de Paris sowie bei Chowanschtschina und Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper.
 

 


Produktionsdramaturgie
Andrea Schönhofer
Andrea Schönhofer, geboren in Dingolfing, studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München und der Universität Wien. Nach journalistischen Tätigkeiten während des Studiums war sie 2007 als Regie-Assistentin und Inspizientin bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs engagiert. Nach Praktika in den Abteilungen Presse, Development und Dramaturgie war sie von Januar bis Juli 2008 Mitarbeiterin im Development der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist sie Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper. Zudem ist sie als Dozentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild) tätig.
 

 


Chöre
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.
Sören Eckhoff

 


Marquis de la Force
Alain Vernhes
Alain Vernhes, geboren in Lyon und ausgebildet am dortigen Konservatorium, tritt an allen bedeutenden Opernhäusern Frankreichs auf, wo er große Bariton-Partien u.a. Lindorf/Coppélius/Dapertutto/Dr. Miracle (Les Contes d’Hoffmann), Méphistophélès (Gounods Faust), Sancho Pansa (Don Quichotte), Scarpia (Tosca), Marcello (La bohème), Des Grieux (Manon Lescaut) und Pizarro (Fidelio) interpretierte. Darüber hinaus war er in Athen (Athanaël in Thaïs), Rom (Fieramosca in Benvenuto Cellini), Genf (Manon), Amsterdam (Dialogues des Carmélites und Die Liebe zu den drei Orangen) sowie im Teatro alla Scala in Mailand, Brüssel (Manon, Pelléas et Mélisande) und an der Metropolitan Opera in New York (Thaïs) zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Marquis de la Force (Dialogues des Carmélites).
Alain Vernhes

 


Blanche de la Force
Susan Gritton
Susan Gritton studierte Botanik bevor sie ihre Karriere als Sängerin begann. 1994 gewann sie den Kathleen-Ferrier-Wettbewerb und gastierte seither an zahlreichen Opernhäusern, u.a. am Royal Opera House, Covent Garden, am Teatro La Fenice in Venedig, beim Glyndebourne Festival, in Sydney, Berlin, Mailand und Rom. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Donna Anna (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Liù (Turandot), Micaëla (Carmen), Madeleine (Capriccio), Ellen Orford (Peter Grimes) sowie die Titelpartien von Händels Theodora und Rodelinda. Konzertauftritte hatte sie u.a. mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding und New York Philharmonic unter Colin Davis. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Blanche (Dialogues des Carmélites).
Susan Gritton (c) Tim Cantrell

 


Chevalier de la Force
Bernard Richter
Bernard Richter, geboren in Neuchâtel/Schweiz, studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt. Nach einem Jahr als Ensemblemitglied der Oper Leipzig begann er seine internationale Karriere als Gast u.a. in Luzern, Basel, Leipzig, Frankfurt, an der Opera Ireland und im Théâtre du Châtelet, Paris. 2005 debütierte er bei den Salzburger Festspielen, interpretierte an der Oper Zürich die Titelpartie in Joh. Chr. Bachs Lucio Silla und an der Opéra national de Paris Mozarts Idomeneo, Lucio Silla und Mitridate. Er war u.a. als Don Ottavio (Don Giovanni) in Zürich und am Theater an der Wien, als Tamino (Die Zauberflöte) an der Opéra national de Paris und als Clotarco (Armida) bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Chevalier de la Force (Dialogues des Carmélites).
Bernard Richter

 


Madame de Croissy
Sylvie Brunet
Sylvie Brunet stammt aus Frankreich. Ihr Repertoire umfasst die wichtigen Partien der Grand Opéra – Werke von Berlioz, Massenet und Meyerbeer – sowie die Verdi- und Wagner-Partien ihres Faches. Nach ihrem Debüt in Paris als Carmen, die sie später u.a. an den Opernhäusern von Zürich, Turin, Bonn und Toronto interpretierte, folgten rasch Einladungen an renommierte Opernhäuser und Festivals weltweit, u.a. an die Mailänder Scala (Titelpartie in Glucks Iphigénie en Tauride), Opéra National du Rhin in Straßburg als Sélika (L'Africaine), sowie an die Opernhäuser von Lausanne, Genf, Kopenhagen, Frankfurt, Bukarest und nach Aix-en-Provence. Als Madame de Croissy (Dialogues des Carmélites) gastierte sie u.a. in Zürich, Paris, Sevilla und Santiago di Chile. Mit dieser Partie ist sie erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu erleben.
Sylvie Brunet

 


Madame Lidoine
Soile Isokoski
Soile Isokoski stammt aus Finnland und studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo sie 1986 ihr Konzert-Debüt gab. Ihr erstes Opernengagement führte sie als Mimì (La bohème) an die Finnische Nationaloper Helsinki, anschließend sang sie u.a. an Opernhäusern wie dem Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, der Pariser Opéra Bastille und ist regelmäßig bei den Festspielen von Salzburg, Edinburgh und Savonlinna zu Gast. Ihr Repertoire umfasst u.a. La Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Marie (Die verkaufte Braut), Ellen Orford (Peter Grimes) Tatiana (Eugen Onegin) und Elsa (Lohengrin). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Madame Lidoine (Dialogues des Carmélites).
Soile Isokoski

 


Mčre Marie
Susanne Resmark
Susanne Resmark, gebürtige Schwedin, ist seit 2001 Ensemblemitglied der Royal Danish Opera in Kopenhagen und dort u.a. als Azucena (Il trovatore), Eboli (Don Carlo), Ulrica (Un ballo in maschera), Erda/Fricka (Der Ring des Nibelungen), Ortrud (Lohengrin), Brangäne (Tristan und Isolde) und Klytämnestra (Elektra) zu erleben. In ihrem Repertoire sind auch Partien wie Amneris (Aida), Venus (Tannhäuser), Herodias (Salome), Amme (Die Frau ohne Schatten) und Mescalina (Le Grand Macabre). Gastengagements führten sie u.a. nach Amsterdam, Brüssel, Toulouse, Hamburg, Berlin, Moskau, Singapur, Bilbao, Sao Paolo, San Francisco sowie zu den Salzburger Festspielen. Sie erhielt zahlreiche renommierte Auszeichnungen, u.a. den Reumert Prize for Best Singer (2007). 2007 wurde sie zum Ritter des Ordens von Dannebrog ernannt. Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2009/10: Mère Marie (Dialogues des Carmélites).
Susanne Resmark

 


Soeur Constance
Hélčne Guilmette
Hélène Guilmette absolvierte ein Studium in Musikerziehung und Klavier an Quebecs Laval University und studierte Gesang bei Marlena Malas in New York. Auf der Opernbühne war sie u.a. als Sophie (Werther), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Valencienne (Die lustige Witwe), Pedro (Don Quijote), Frasquita (Carmen), Servilia (La clemenza di Tito), Mélisande (Ariane et Barbe-Bleue), Amor (Orphée et Eurydice) sowie Crobyle (Thaïs) u.a. in Brüssel, Straßburg, Lille, Avignon, Montréal, dem Théâtre des Champs-Elysées und an der Opéra Comique in Paris sowie in Tokio zu erleben. Außerdem trat sie u.a. an der Seite von Andreas Scholl bei der Schubertiade in Schwarzenberg und beim Istanbul Music Festival auf. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Sœur Constance (Dialogues des Carmélites).
Hélčne Guilmette

 


Mčre Jeanne
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (Götterdämmerung), Hänsel (Hänsel und Gretel), Suzuki (Madama Butterfly), Fenena (Nabucco), Annina (Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Marcellina (Le nozze di Figaro), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Waltraute (Die Walküre), Annina (Der Rosenkavalier), Lied von der Erde (in Steps & Times).
Heike Grötzinger (c) Michael Hörnschemeyer

 


Soeur Mathilde
Anaďk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opernhäusern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an und war von 2008 bis 2010 im Ensemble des Hauses engagiert; hier stand sie u.a. als Mercédès (Carmen), Fenena (Nabucco), Meg Page (Falstaff), Hänsel (Hänsel und Gretel), Silla (Palestrina) und Carlotta (Die schweigsame Frau) auf der Bühne. 2010 debütierte sie als Schwertleite (Die Walküre) an der Mailänder Scala und war als Marguerite (La damnation de Faust) in Rennes, Nantes und Angers zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Schäferin (Jenůfa), Lucy (Die Tragödie des Teufels), Fenena (Nabucco).
Anaik Morel

 


L'aumônier
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Franz/Cochenille/Pitichinaccio (Les contes d'Hoffmann), Der Haushofmeister bei Faninal/Ein Wirt (Der Rosenkavalier), Die Wedgwood-Teekanne/Das alte Männchen/Der Laubfrosch (L’enfant et les sortilèges), Pang (Turandot) Pedrillo, Monostatos, Steuermann (Der fliegende Holländer), Andres (Wozzeck).
Kammersänger Kevin Conners

 


1er commissaire
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Spalanzani (Les contes dʼHoffmann), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), L'imperatore Altoum (Turandot),  Mime (Das Rheingold), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Dritter Knappe (Parsifal).
Ulrich Reß

 


2čme commissaire
John Chest
John Chest, in Greenville/South Carolina aufgewachsen, studierte an der dortigen Bob Jones University sowie in Chicago und war Teilnehmer beim Apprentice Singer Program der Santa Fé Opera und beim Merola Opera Program der San Francisco Opera. Dort war er u.a. in Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Schaunard (La bohème) und Wagner (Mefistofele) zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören weiterhin Partien wie Il Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Belcore (L’elisir d’amore), Ned Keene (Peter Grimes) sowie die Titelpartien in Rigoletto und Billy Budd. Von 2009 bis 2011 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper und sang hier u.a. Schaunard (La bohème), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Marquis d’Obigny (La traviata), Ein Jäger (Rusalka), Der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly). Partie hier 2011/12: Un paggio/un famigliare (Roberto Devereux).
John Chest

 


L'officier
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Hermann/Schlemihl (Les Contes dʼHoffmann), Dancaïro (Carmen), Ein Baum/Der Sessel (L’enfant et les sortilèges), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte).
Christian Rieger

 


Le geôlier
Levente Molnár
Levente Molnár, geboren 1983 in Transsylvanien, wuchs in Ungarn auf. Mit 14 Jahren begann er sein Gesangsstudium, war ab 2003 Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Staatsoper Budapest und debütierte dort 2006 als Don Giovanni. Als Ensemblemitglied der Staatsoper sang er Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale) und die Titelpartie in Eugen Onegin. Im Herbst 2008 sang er am Royal Opera House Covent Garden die Rolle des Masetto (Don Giovanni). Seit der Spielzeit 2009/10 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: u.a. Mandarin (Turandot), Marcello (La bohème), Belcore (L’elisir d’amore), Donner (Das Rheingold), Guglielmo (Così fan tutte).
Levente Molnár

 


Thierry
Rüdiger Trebes
Rüdiger Trebes, geboren im Saarland, studierte Gesang in München und war Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz München. Seit 1991 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Er gab zahlreiche Liederabende im In- und Ausland sowie Gastspiele an anderen deutschen Bühnen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Sciarrone (Tosca), Alcindoro (La bohème), 4. Priester (Die Zauberflöte), 6. Deputierter (Don Carlo), Ambrogio (Il barbiere di Siviglia), Diener (Macbeth).
Rüdiger Trebes

 


Javelinot
Chorsolo