Dialogues des Carmélites - Biographien

Dialogues des Carmélites: Sally Matthews Dialogues des Carmélites: Sally Matthews, Sylvie Brunet, Ensemble Dialogues des Carmélites. Solisten, Chor und Statisterie der Bayerischen Staatsoper

Dialogues des Carmélites

Francis Poulenc
Libretto vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges Bernanos

Nationaltheater

Sonntag, 28. Oktober 2012

Musikalische Leitung


Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, war Musikdirektor des Berkeley Symphony Orchestra, der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchestra und der Los Angeles Opera sowie künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, bevor er 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde. In dieser Position, die er bis 2013 innehatte, leitete er zahlreiche Neuproduktionen, darunter Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Wolfgang Rihms Das Gehege, Unsuk Chins Alice in Wonderland, Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe und Jörg Widmanns Babylon. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu Festivals wie denen von Grafenegg, Gent, Berlin und Baden-Baden. Seit 2006 ist Kent Nagano zudem Musikdirektor des Orchestre Symphonique de Montréal, seit 2013 auch Erster Gastdirigent der Göteborger Symphoniker. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Babylon.

Inszenierung und Bühne


Dmitri Tcherniakov. © Roman Job
Dmitri Tcherniakov
Dmitri Tcherniakov, in Moskau geboren, schloss sein Studium an der Russischen Akademie für Theaterkunst 1993 ab. Seither inszenierte er zahlreiche Opern und Schauspiele sowohl in Russland als auch im Ausland. Die Bühnenbilder dazu entwirft er in der Regel selbst. Er hat viele russische Theaterpreise gewonnen, darunter die renommierte Goldene Maske. In den vergangenen Spielzeiten wurde er mehrfach zum Opernregisseur des Jahres gewählt. Zu seinen wichtigsten Operninszenierungen zählen u.a. Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch, Ein Leben für den Zaren, Tristan und Isolde im Mariinski-Theater Sankt Petersburg, Aida in Nowosibirsk, The Rake’s Progress, Eugen Onegin und Wozzeck im Bolschoi-Theater Moskau, Boris Godunow und Der Spieler an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Macbeth an der Opéra national de Paris, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein und Don Giovanni in Aix-en-Provence. Er inszenierte auch am Opernhaus Zürich, an der Mailänder Scala und an der Metropolitan Opera New York. Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper: Chowanschtschina, Dialogues des Carmélites, Simon Boccanegra.

Kostüme


Elena Zaytseva
Elena Zaytseva
Elena Zaytseva, geboren in St. Petersburg, studierte dort  an der Akademie für Theaterkunst. Sie begann ihre Laufbahn als Kostümbildnerin beim Film sowie als Produktionsleiterin Kostüm beim Theater. 1997 wurde sie Kostümdesignerin am Mariinski-Theater und zeichnete für die Produktionsleitung aller Neuproduktionen verantwortlich; bei Der Fliegende Holländer und Dornröschen entwarf sie die Kostüme. 2001 begann ihre Arbeit für die Moskauer Novaja Opera Company. Ab 2003 wird sie an das Bolschoi-Theater eingeladen, wo sie derzeit Direktorin der Kostümabteilung ist. Daneben ist sie als Kostümdesignerin für Ballett- und Opernproduktionen tätig. Mit Dmitri Tcherniakov verbindet sie eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei der Münchner Chowanschtschina, Der Spieler an der Berliner Staatsoper und an der Mailänder Scala, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra National de Paris, Wozzeck am Bolschoi-Theater und nun bei Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper.

Licht


 
Gleb Filshtinsky
Gleb Filshtinsky stammt aus St. Petersburg und studierte an der dortigen Akademie für Theaterkunst, wo er sich bereits auf Bühnenbild spezialisierte. Als Lichtdesigner gestaltete er neben zahlreichen Theaterproduktionen auch Showprogramme inklusive Pyrotechnik. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Estischen Nationalpreis für Theater. Seine Produktionen The Rake’s Progress und Eugen Onegin am Moskauer Bolschoi-Theater erhielt die Goldene Maske, der wichtigste russische Theaterpreis. Er gestaltete zahlreiche Produktionen für das Alexander- und Mariinski-Theater (u.a. Otello, Boris Godunov, Jenufa, Die Nase, Carmen, Der Ring des Nibelungen und Tristan und Isolde). Mit Dmitri Tcherniakov verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, u.a. bei Der Spieler an der Berliner Staatsoper, Lady Macbeth von Mzensk an der Deutschen Oper am Rhein, Macbeth an der Opéra National de Paris sowie bei Chowanschtschina und Dialogues des Carmélites an der Bayerischen Staatsoper.

Dramaturgie


 
Andrea Schönhofer
Andrea Schönhofer, geboren in Dingolfing, studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der LMU München und der Universität Wien. Nach journalistischen Tätigkeiten während des Studiums war sie 2007 als Regie-Assistentin und Inspizientin bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs engagiert. Nach Praktika in den Abteilungen Presse, Development und Dramaturgie war sie 2008 Mitarbeiterin im Development der Bayerischen Staatsoper. Von 2008 bis 2013 war sie Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper. An der Bayerischen Theaterakademie August Everding ist sie als Dozentin im Studiengang Maskenbild tätig.

Chor


Stellario Fagone
Stellario Fagone
Stellario Fagone wurde in Turin geboren, studierte in seiner Heimatstadt und war zwischen 1998 und 2000 als Pianist und musikalischer Assistent des RAI-Symphonieorchesters in Turin tätig. Mit Donizettis Il Campanello debütierte er als Dirigent am Teatro Mancinelli in Orvieto. Von 2003 bis 2006 war er als Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper engagiert, seit 2006 ist er stellvertretender Chordirektor und Leiter des Kinderchores. Des Weiteren gastierte er als Dirigent von symphonischen Konzerten sowie als Liedbegleiter im In- und Ausland. Beim Chor des Bayerischen Rundfunks übernahm er die Einstudierungen von Walter Braunfels’ Mysterienspiel Verkündigung, von Peter Tschaikowskys Iolante und der Notte italiana. Als Dirigent leitete er u.a. Produktionen von La bohème, Così fan tutte, Hänsel und Gretel, Ariadne auf Naxos und Rosenkavalier

Marquis de la Force


Jochen Schmeckenbecher
Jochen Schmeckenbecher
Jochen Schmeckenbecher studierte Gesang in Köln und New York. Er ist regelmäßiger Gast an den großen Opernbühnen u.a. in New York, Mailand, Dresden, Frankfurt, Berlin, Barcelona, Madrid und den Salzburger Festspielen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Alberich (Der Ring des Nibelungen), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos), Kurwenal (Tristan und Isolde), Dr. Kolenatý (Věc Makropulos), Amfortas (Parsifal), Don Pizarro (Fidelio), Faninal (Der Rosenkavalier) und die Titelpartie in Wozzeck. Auch auf dem Konzertpodium feierte er große Erfolge u.a. als Jesus (Johannespassion) und mit Mahlers 8. Symphonie. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Marquis de la Force (Dialogues des Carmélites).

Blanche de la Force


Sally Matthews
Sally Matthews
Sally Matthews studierte u.a. an der Guildhall School of Music and Drama und war Mitglied des Royal Opera Vilar Young Artist Programme. 1999 gewann sie den Kathleen Ferrier Award. 2001 gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London als Nannetta in Verdis Falstaff und sang dort seither Iris (Semele), Sifare (Mitridate), Pamina (Die Zauberflöte) und Sophie (Der Rosenkavalier). Weitere Engagements führten sie u.a. an die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Unter den Linden, das Theater an der Wien und die Nederlandse Opera Amsterdam. 2012 war sie beim Glyndebourne Festival als Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro) zu sehen. Zu ihrem breit gefächerten Repertoire zählen darüber hinaus die Titelpartien in Rusalka und in Cavallis La Calisto, Donna Anna (Don Giovanni), Blanche (Dialogues des Carmélites) und Anne Truelove (The Rake’s Progress). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Blanche.

http://www.sallymatthews.com/

Chevalier de la Force


Yann Beuron (© Guido Loncosolo)
Yann Beuron
Yann Beuron studierte nach einem Studium der Soziologie Gesang am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Sein Repertoire umfasst Partien wie Ferrando (Così fan tutte), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Don Ottavio (Don Giovanni), Don Ramiro (La Cenerentola), Pelléas (Pelléas et Mélisande) und Torquemada (L'heure espagnole). Er gastierte u.a. an den großen Opernbühnen in Paris, London, Wien, Madrid und San Francisco, sowie beim Festival d'Aix-en-Provence. Darüber hinaus ist er auch als Konzertsänger tätig. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Chevalier de la Force (Dialogues des Carmélites).

Madame de Croissy


Sylvie Brunet
Sylvie Brunet
Sylvie Brunet stammt aus Frankreich. Ihr Repertoire umfasst die wichtigen Partien der Grand Opéra – Werke von Berlioz, Massenet und Meyerbeer – sowie die Verdi- und Wagner-Partien ihres Faches. Nach ihrem Debüt in Paris als Carmen, die sie später u.a. an den Opernhäusern von Zürich, Turin, Bonn und Toronto interpretierte, folgten rasch Einladungen an renommierte Opernhäuser und Festivals weltweit, u.a. an die Mailänder Scala (Titelpartie in Glucks Iphigénie en Tauride), Opéra National du Rhin in Straßburg als Sélika (L'Africaine), sowie an die Opernhäuser von Lausanne, Genf, Kopenhagen, Frankfurt, Bukarest und nach Aix-en-Provence. Als Madame de Croissy (Dialogues des Carmélites) gastierte sie u.a. in Zürich, Paris, Sevilla und Santiago di Chile. Mit dieser Partie ist sie erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu erleben.

Madame Lidoine


Soile Isokoski
Soile Isokoski
Soile Isokoski studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo sie 1986 ihr Konzert-Debüt gab. Ihr erstes Opernengagement führte sie als Mimì (La bohème) an die Finnische Nationaloper Helsinki, anschließend sang sie u.a. an Opernhäusern wie dem Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und der Pariser Opéra Bastille, zudem ist sie regelmäßig bei den Festspielen von Salzburg, Edinburgh und Savonlinna zu Gast. Ihr Repertoire umfasst u.a. La Contessa di Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Marie (Die verkaufte Braut), Ellen Orford (Peter Grimes), Tatiana (Eugen Onegin), Elsa (Lohengrin) und Madame Lidoine (Dialogues des Carmélites). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Feldmarschallin (Der Rosenkavalier). Zudem tritt sie als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss auf.

Mère Marie


Susanne Resmark
Susanne Resmark
Susanne Resmark wurde in Schweden geboren. Als langjähriges Ensemblemitglied der Royal Danish Opera in Kopenhagen war sie u.a. als Azucena (Il trovatore), Eboli (Don Carlo), Ulrica (Un ballo in maschera), Erda/Fricka (Der Ring des Nibelungen), Ortrud (Lohengrin), Brangäne (Tristan und Isolde) und Klytämnestra (Elektra) zu erleben. Ihr Repertoire umfasst auch Partien wie Amneris (Aida), Venus (Tannhäuser), Herodias (Salome), Amme (Die Frau ohne Schatten), Santuzza (Cavalleria rusticana) und Kundry (Parsifal). Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser in Mailand, New York, Amsterdam, Hamburg, Berlin, Moskau, Tokio und San Francisco sowie zu den Salzburger Festspielen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Mère Marie (Dialogues des Carmélites).

Soeur Constance


Anna Virovlansky
Anna Virovlansky
Anna Virovlansky, geboren in St. Petersburg, absolvierte ihr Gesangsstudium in Jerusalem. 2003 trat sie in das israelische Opernstudio ein und wurde im Folgejahr an die Oper Bonn engagiert. Gastengagements führten sie u.a. als Pamina (Die Zauberflöte) und Susanna (Le nozze di Figaro) an das Aalto-Theater Essen sowie als Zerlina (Don Giovanni) zu den Festspielen in Glyndebourne. 2009 wechselte sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie u.a. als Gilda (Rigoletto) und Blanche (Dialogues des Carmélites) zu erleben war. Von 2011 bis 2013 war sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper und trat hier u.a. als Sophie (Der Rosenkavalier), Adele (Die Fledermaus), Marzellina (Fidelio), und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) auf. Partien hier 2013/14: Musetta (La bohème), Euridice (L’Orfeo).

http://www.annaviro.com/

Mère Jeanne


Heike Grötzinger
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2002 war sie im Ensemble der Städtischen Bühnen Münster, seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie bereits 2002 im Ring des Nibelungen debütierte. Ihr Repertoire reicht von Hänsel (Hänsel und Gretel) über Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) und Suzuki (Madama Butterfly) bis zu Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). Sie sang in den Ring-Produktionen in Valencia, Berlin und Aix-en-Provence/Salzburger Festspiele. 2011 debütierte sie an der Mailänder Scala in Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Marcellina (Le nozze di Figaro), Margret (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Curra (La forza del destino), Larina (Eugen Onegin), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Annina (Der Rosenkavalier), Xenias Amme (Boris Godunow), Flora (La traviata), Stolzius’ Mutter (Die Soldaten), Mary (Der fliegende Holländer).

Soeur Mathilde


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower, geboren in Phoenix/Arizona, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied und trat etwa als Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) auf. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, Tokio und Baden-Baden. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Octavian (Der Rosenkavalier) am Stadttheater Klagenfurt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Dorabella (Così fan tutte), Waldnymphe (Rusalka), Hänsel, Annio (La clemenza di Tito), Fjodor (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Komponist (Ariadne auf Naxos), Speranza/Musica (L’Orfeo).

L'aumônier


Alexander Kaimbacher
Alexander Kaimbacher
Alexander Kaimbacher studierte Gesang, Schauspiel, Waldorfpädagogik, Germanistik, Theater- und Musikwissenschaft. Seit 1999 ist er freischaffender Opern- und Konzertsänger. Er gastierte u.a. an den Opernhäusern in Wien, Rom, Mailand, Zürich und Neapel sowie bei den Festspielen in Salzburg und Bregenz. Von 2007 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sein breites Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Loge (Das Rheingold), Steuermann (Der fliegende Holländer), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Andres (Wozzeck) und die Titelpartie in Albert Herring. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Basilio (Le nozze di Figaro), Haushofmeister bei der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier), Goro (Madama Butterfly), Jude (Salome), Dancairo (Carmen), Brighella (Ariadne auf Naxos), Junger Graf (Die Soldaten).

1er commissaire


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos).

2ème commissaire


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: der Einäugige (Die Frau ohne Schatten), Septette/Pförtner 1 (Babylon), Haudy (Die Soldaten).

www.timkuypers.com

L'officier


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war Erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Il Conte di Ceprano (Rigoletto), Sessel, Baum (L’Enfant et les sortilèges), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Sciarrone (Tosca), BenoÎt (La bohème), un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Schlémil (Les Contes d’Hoffmann), Notar (Der Rosenkavalier), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Hauptmann der Streifenwache (Boris Godunow), Eisenhardt (Die Soldaten), Leuthold (Guillaume Tell), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Le geôlier


Andrea Borghini
Andrea Borghini
Andrea Borghini wurde in Siena geboren. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und Biterolf (Tannhäuser) auf und sang Ford (Falstaff) im Teatro Filarmonico in Verona. Er gewann 2012 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Giulio Neri in Italien sowie den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Opera Festival Firenze. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er als Stipendiat der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Marullo (Rigoletto), Jäger (Rusalka), Schaunard (La bohème), Moralès (Carmen), Cavaliere (Mirandolina), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Diener/Mörder (Macbeth), Ascanio Petrucci (Lucrezia Borgia).

Thierry


Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk
Rafał Pawnuk, in Stettin geboren, studierte Gesang in Bydgoszcz und in Krakau. Erste Engagements führten ihn an die Opernhäuser von Stettin und Krakau. In der Spielzeit 2011/12 war er Mitglied des Ensembles der Staatsoper in Brünn. Als Konzertsänger trat er in Mozarts Requiem, in Händels Messias sowie in Purcells Fairy Queen auf. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, so erhielt er u.a. den ersten Preis beim Wettbewerb Iuventus Canti in Vrable oder den zweiten Preis bei der Golden Voice Competition in Warschau. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Marchese (Il trovatore), Sergeant der Zollwache (La bohème), Un chirurgo (La forza del destino), Kaiserlicher Kommissär (Madama Butterfly), Jude (Salome), Erscheinung (Macbeth), Marchese (Mirandolina).