I Capuleti e i Montecchi - Biographien

I Capuleti e i Montecchi: Silvia Tro Santafé, Ekaterina Siurina I Capuleti e i Montecchi. Männerchor der Bayerischen Staatsoper I Capuleti e i Montecchi: Ekaterina Siurina, Silvia Tro Santafé

I Capuleti e i Montecchi

Vincenzo Bellini
Felice Romani

Tragedia lirica in zwei Akten

Nationaltheater

Mittwoch, 23. Mai 2012

Musikalische Leitung


Yves Abel
Yves Abel
Yves Abel war von 2005 bis 2011 erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. Er gastierte außerdem u.a. an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House Covent Garden, an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, an der Opéra National de Paris sowie bei den Festivals in Glyndebourne und Pesaro. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen u.a. eine Neuproduktion von Il barbiere di Siviglia an der Metropolitan Opera und La Fille du régiment am Covent Garden. Als Konzertdirigent arbeitete er u.a. mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und dem San Francisco Symphony Orchestra zusammen. Er ist Gründer der Opéra Français de New York, die sich der Pflege unbekannter französischer Opern verschrieben hat. Im Jahr 2009 wurde er zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: I Capuleti e i Montecchi.

Inszenierung


Vincent Boussard
Vincent Boussard
Vincent Boussard stammt aus Frankreich und widmet sich seit seinem Debüt am Studio-Theater der Comédie-Française 1999 hauptsächlich der Oper. Er inszenierte u.a. Il re pastore und Così fan tutte am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, Don Giovanni bei den Festwochen für Alte Musik in Innsbruck sowie bei den Festspielen in Baden-Baden, Le nozze di Figaro beim Festival d’Aix-en-Provence sowie mehrere Barockopern, darunter Händels Theodora und Floridante, Charpentiers La descente d’Orphée, Actéon und Les Arts florissants, Pasquinis Sant’agnese, Cavallis Eliogabalo, Purcells Dido and Aeneas. In der Spielzeit 2013/14 sind seine Neuproduktionen Ezio von Gluck an der Oper Frankfurt, La Favorite am Théâtre du Capitole in Toulouse sowie Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Staatsoper in Berlin. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er in der Spielzeit 2010/11 I Capuleti e i Montecchi.

Bühne


 
Vincent Lemaire
Vincent Lemaire studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule in Brüssel. Seit 1991 entwirft er Bühnenbilder für Sprechtheater, Tanz und Oper und arbeitet mit den Regisseuren Vincent Boussard, Marcel Delval, Frédéric Dussenne und Philippe Sireuil. Seine Arbeiten sind an Theatern in Belgien, Frankreich, der Schweiz und Österreich sowie an den Opernhäusern von Lyon, Marseille, Zürich und Strasbourg zu sehen. Er entwarf Bühnenbilder u.a. zu Così fan tutte, L’Enfant et les sortilèges und Frühlings Erwachen in Brüssel, Don Giovanni für die Festwochen für Alte Musik in Innsbruck und die Festspiele in Baden-Baden; La bohème in Zürich, zu Händels Floridante für die Händelfestspiele in Halle und Charpentiers Louise in Strasbourg. An der Bayerischen Staatsoper entwarf er in der Spielzeit 2010/11 das Bühnenbild für I Capuleti e i Montecchi.

Kostüme


Christian Lacroix
Christian Lacroix
Christian Lacroix, geboren in Arles, studierte Kunstgeschichte in Montpellier. Er arbeitete für Hermès und Guy Paulin, von 1981 bis 1987 war er für die Haute Couture-Kollektion des Hauses Jean Patou verantwortlich. Im Jahre 1987 brachte er seine erste eigene Haute Couture-Kollektion heraus und gründete sein eigenes Modehaus. Seit 1987 entwirft er Kostüme für die Bühne, u.a. in Paris, New York, Nantes und Wien. 2003 arbeitete Lacroix erstmals mit dem Regisseur Vincent Boussard am Théâtre Royal de la Monnaie zusammen, wo er für die Kostüme von Il re pastore verantwortlich zeichnete. An der Bayerischen Staatsoper entwarf er in der Spielzeit 2010/11 die Kostüme für I Capuleti e i Montecchi.

http://www.christian-lacroix.fr/

Licht


 
Guido Levi
Guido Levi debütierte 1974 am Teatro Stabile di Torino und hat seitdem als Beleuchter an zahlreichen Theater- und Opernproduktionen mit Regisseuren wie Dario Fo, Werner Herzog und Luca Ronconi mitgearbeitet. Unter anderem entwickelte er Lichtdesigns für das Teatro alla Scala, das Théâtre du Châtelet in Paris und das Royal Opera House Covent Garden in London. Von 2001 bis 2006 war er an verschiedenen Theatern Italiens engagiert. 2007 waren seine Lichtkreationen im Rahmen der Tournee des Teatro Massimo di Palermo auf den Bühnen Japans zu sehen. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2010/11: I Capuleti e i Montecchi.

Dramaturgie


 
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Romeo


Vesselina Kasarova (c) Marco Borggreve for SONY BMG Masterworks
Vesselina Kasarova
Vesselina Kasarova wurde in Stara Zagora/Bulgarien geboren, ist diplomierte Konzertpianistin und absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Akademie in Sofia. 1989 trat sie ihr erstes Engagement am Opernhaus Zürich an, 1991 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen und kurz darauf mit Rosina (Il barbiere di Siviglia) an der Wiener Staatsoper. Seither gastiert die vielseitige Sängerin und ausgewiesene Mozart- und Belcanto-Spezialistin u.a. am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, an der Opéra national de Paris, an der New Yorker Metropolitan Opera, an der Lyric Opera Chicago, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und bei den Salzburger Festspielen. Konzerte und Liederabende gibt sie in ganz Europa. 2005 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Carmen, Romeo (I Capuleti e i Montecchi).

www.kasarova.com

Giulietta


Eri Nakamura
Eri Nakamura
Eri Nakamura stammt aus Japan und studierte Gesang am Konservatorium von Osaka sowie in Tokio und Amsterdam. 2009 war sie Finalistin der Cardiff Singer of the World Competition. Am New National Theatre in Tokio sang sie Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Waldvogel (Siegfried), Ilia (Idomeneo), Marzelline (Fidelio) und Nannetta (Falstaff). Sie war Mitglied des Jette Parker Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Partien wie Musetta (La bohème), Giannetta (L’elisir d’amore) und Susanna sang. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bergère/Fledermaus (L’Enfant et les sortilèges), Waldnymphe (Rusalka), Stimme des Falken/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Xenia (Boris Godunow), Najade (Ariadne auf Naxos).

Tebaldo


Dimitri Pittas. © Kristin Hoeberman
Dimitri Pittas
Dimitri Pittas, geboren in New York, debütierte 2003 als Rodolfo in La bohème an der Pittsburgh Opera und sang in den folgenden Jahren an zahlreichen amerikanischen Opernhäusern. Zwischen 2005 und 2008 war er u.a. als Narraboth (Salome) an der Santa Fe Opera, als Alfredo (La traviata) an der Opéra de Montreal sowie als Duca (Rigoletto) und als Faust an der Opéra National de Bordeaux zu hören. Anschließend gastierte er u.a. als Nemorino (Lʼelisir dʼamore) an der New Yorker Metropolitan Opera, als Alfredo Germont (La traviata) an der Deutschen Oper Berlin, als Rodolfo (La bohème) an der Semperoper Dresden, als Macduff (Macbeth) an der Wiener Staatsoper und am Royal Opera House, Covent Garden und als Edgardo (Lucia di Lammermoor) an der Houston Grand Opera. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi).

Capellio


Ante Jerkunica. © Bettina Stoessl
Ante Jerkunica

Ante Jerkunica, geboren 1978 in Split/Kroatien, studierte an der Musikakademie von Lovran. Sein Deutschland-Debüt gab er 2006 am Staatstheater Hannover. Seit 2007 gehört er zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Gastengagements führten ihr u.a. ans Théâtre de la Monnaie Bruxelles, an die Hamburgische Staatsoper, an die Opéra de Lyon, an das Gran Teatro del Liceu in Barcelona sowie zu den Salzburger Festspielen. In der Spielzeit 2009/10 debütierte er an der Oper Köln als Großinquisitor in Don Carlo sowie als Fafner in Das Rheingold und Siegfried. Ferner umfasst sein Repertoire u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Bartolo (Le nozze di Figaro), Komtur (Don Giovanni), Colline (La bohème), Alter Hebräer (Samson et Dalila), Banco (Macbeth), Titurel (Parsifal) und Hunding (Die Walküre). An der Bayerischen Staatsoper sang er 2011/12 den Capellio (I Capuleti e i Montecchi). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Titurel (Parsifal).

www.antejerkunica.com


Lorenzo


Paul Gay
Paul Gay
Paul Gay stammt aus Frankreich, studierte in Paris sowie bei Kurt Moll in Köln und debütierte 1997 am Theater Osnabrück. Von 2000 bis 2003 war er regelmäßig an der Opéra National de Lyon zu erleben, u.a. als Basilio (Il barbiere di Siviglia), Colline (La bohème) und Rangoni (Boris Godunow). 2006 trat er zum ersten Mal an der Opéra National de Paris in Martinůs Juliette auf, wo er in der Folge auch Kolenatý (Věc Makropulos), Don Fernando (Fidelio) und in der Uraufführung von Philippe Boesmans Yvonne, Princesse de Bourgogne sang. 2011 gastierte er erfolgreich als François (Saint François d’Assise) an der Bayerischen Staatsoper. Weitere Engagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Wien, Brüssel, Avignon, Frankfurt, Hannover und Toronto sowie zu den Salzburger Festspielen und zum Glyndebourne Festival. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Don Estoban (Der Zwerg).

http://paulgay.com/