I Capuleti e i Montecchi - Biographien
I Capuleti e i Montecchi
Felice Romani
Tragedia lirica in zwei Akten
Nationaltheater
Mittwoch, 16. Mai 2012
Musikalische Leitung |
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Yves Abel war von 2005 bis 2011 erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. Er gastierte außerdem u.a. an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House Covent Garden, an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, an der Opéra National de Paris sowie bei den Festivals in Glyndebourne und Pesaro. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen u.a. eine Neuproduktion von Il barbiere di Siviglia an der Metropolitan Opera und La Fille du régiment am Covent Garden. Als Konzertdirigent arbeitete er u.a. mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und dem San Francisco Symphony Orchestra zusammen. Er ist Gründer der Opéra Français de New York, die sich der Pflege unbekannter französischer Opern verschrieben hat. Im Jahr 2009 wurde er zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: I Capuleti e i Montecchi. |
Inszenierung |
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Vincent Boussard stammt aus Frankreich und widmet sich seit seinem Debüt am Studio-Theater der Comédie-Française 1999 hauptsächlich der Oper. Er inszenierte u.a. Il re pastore und Così fan tutte am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, Don Giovanni bei den Festwochen für Alte Musik in Innsbruck und bei den Festspielen in Baden-Baden und mehrere Barockopern (u.a. Händels Theodora in Barcelona, Charpentiers La Descente d’Orphée aux Enfers). Er arbeitete an Inszenierungen mit jungen Sängern an verschiedenen Opernstudios, darunter in Madrid, Gent, Brüssel und Lyon. In der Spielzeit 2009/10 inszenierte er an der Berliner Staatsoper Unter den Linden Händels Agrippina sowie Floridante bei den Händelfestspielen in Halle. An der Bayerischen Staatsoper inszeniert er 2010/11 I Capuleti e I Montecchi. |
Bühne |
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Vincent Lemaire studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule in Brüssel. Seit 1991 entwirft er Bühnenbilder für Sprechtheater, Tanz und Oper und arbeitet mit den Regisseuren Vincent Boussard, Marcel Delval, Frédéric Dussenne und Philippe Sireuil. Seine Arbeiten sind an Theatern in Belgien, Frankreich, der Schweiz und Österreich sowie an den Opernhäusern von Lyon, Marseille, Zürich und Strasbourg zu sehen. Er entwarf Bühnenbilder, u.a. zu Così fan tutte, L’Enfant et les sortièges und Frühlings Erwachen in Brüssel; Don Giovanni für die Festwochen für Alte Musik in Innsbruck und die Festspiele in Baden-Baden; La bohème in Zürich, zu Händels Floridante für die Händelfestspiele in Halle und Charpentiers Louise in Strasbourg. An der Bayerischen Staatsoper 2010/11 zu sehen: I Capuleti e i Montecchi. |
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Kostüme |
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Christian Lacroix, geboren in Arles, studierte Kunstgeschichte in Montpellier um ursprünglich Museumskurator zu werden. In Paris lernte er seine zukunftige Frau kennen, die ihm den Weg in die Modewelt eröffnete. Er arbeitete für Hermès und Guy Paulin, von 1981 bis 1987 war er für die Haute Couture-Kollektion des Hauses Jean Patou verantwortlich. Im Jahre 1987 brachte er seine erste eigene Haute Couture-Kollektion heraus und gründete sein eigenes Modehaus. Seit 1987 entwirft er Kostüme für die Bühne, u.a. in Paris, New York, Nantes und Wien. 2003 arbeitete Lacroix erstmals mit dem Regisseur Vincent Boussard am Théatre Royal de la Monnaie zusammen, wo er die Kostüme für Il re pastore entwickelte. An der Bayerischen Staatsoper entwirft er 2010/11 die Kostüme für I Capuleti e i Montecchi. http://www.christian-lacroix.fr/ |
Licht |
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Guido Levi debütierte 1974 am Teatro Stabile di Torino und hat seitdem als Beleuchter an zahlreichen Theater- und Opernproduktionen mit Regisseuren wie Dario Fo, Werner Herzog und Luca Ronconi mitgearbeitet. Unter vielen anderen entwickelte er Lichtdesigns für das Teatro alla Scala, das Théâtre du Châtelet in Paris und das Royal Opera House Covent Garden in London. Von 2001 bis 2006 war er an verschiedenen Theatern Italiens engagiert. 2007 im Rahmens der Tournee des Teatro Massimo di Palermo waren seine Lichtkreationen auf den Bühnen Japans zu sehen. Zu seinen jüngsten Produktionen gehören, u.a. Samson et Dalila, I Lombardi alla prima Crociata und Ermione. An der Bayerischen Staatsoper 2010/11 zeichnet er für das Licht von I Capuleti e i Montecchi verantwortlich. |
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Dramaturgie |
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Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild). |
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Chor |
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Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper. |
Romeo |
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Vesselina Kasarova wurde in Stara Zagora/Bulgarien geboren, ist diplomierte Konzertpianistin und absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Akademie in Sofia. 1989 trat sie ihr erstes Engagement am Opernhaus Zürich an, 1991 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen und kurz darauf mit Rosina (Il barbiere di Siviglia) an der Wiener Staatsoper. Seither gastiert die vielseitige Sängerin und ausgewiesene Mozart- und Belcanto-Spezialistin u.a. am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, an der Opéra national de Paris, an der New Yorker Metropolitan Opera, an der Lyric Opera Chicago, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und bei den Salzburger Festspielen. Konzerte und Liederabende gibt sie in ganz Europa. 2005 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Carmen, Romeo (I Capuleti e i Montecchi). www.kasarova.com |
Giulietta |
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Anna Netrebko wurde im russischen Krasnodar geboren, studierte Gesang am Konservatorium von St. Petersburg und bei Renata Scotto. 1994 debütierte sie als Susanna (Le nozze di Figaro) am Kirov-Theater in St. Petersburg, dem heutigen Marinskij-Theater, wo sie nahezu alle großen Rollen ihres Stimmfaches sang. Sie singt regelmäßig an der Metropolitan Opera New York, an der San Francisco Opera, am Royal Opera House, Covent Garden, an der Mailänder Scala, der Wiener und der Berliner Staatsoper, der Opéra de Paris und den Häusern von Washington, Philadelphia und Madrid. 2002 gab sie ein bemerkenswertes Debüt bei den Salzburger Festspielen als Donna Anna (Don Giovanni) und 2005 sang sie dort die Violetta (La traviata). Auch als Konzert- und Liedsängerin ist sie weltweit gefragt. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Giulietta (I Capuleti e i Montecchi). www.annanetrebko.com |
Tebaldo |
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Dimitri Pittas, geboren in New York, debütierte 2003 als Rodolfo in La bohème an der Pittsburgh Opera und sang in den folgenden Jahren an zahlreichen amerikanischen Opernhäusern. Zwischen 2005 und 2008 war er u.a. als Narraboth (Salome) an der Santa Fe Opera, als Alfredo (La traviata) an der Opéra de Montreal sowie als Duca (Rigoletto) und als Faust an der Opéra National de Bordeaux zu hören. Anschließend gastierte er u.a. als Nemorino (Lʼelisir dʼamore) an der New Yorker Metropolitan Opera, als Alfredo Germont (La traviata) an der Deutschen Oper Berlin, als Rodolfo (La bohème) an der Semperoper Dresden, als Macduff (Macbeth) an der Wiener Staatsoper und am Royal Opera House, Covent Garden und als Edgardo (Lucia di Lammermoor) an der Houston Grand Opera. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi). |
Capellio |
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Ante Jerkunica, geboren 1978 in Split/Kroatien, studierte an der Musikakademie von Lovran. Sein Deutschland-Debüt gab er 2006 am Staatstheater Hannover. Seit 2007 gehört er zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin. Gastengagements führten ihr u.a. ans Théâtre de la Monnaie Bruxelles, an die Hamburgische Staatsoper, an die Opéra de Lyon, an das Gran Teatro del Liceu in Barcelona sowie zu den Salzburger Festspielen. In der Spielzeit 2009/10 debütierte er an der Oper Köln als Großinquisitor in Don Carlo sowie als Fafner in Das Rheingold und Siegfried. Ferner umfasst sein Repertoire u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Bartolo (Le nozze di Figaro), Komtur (Don Giovanni), Colline (La bohème), Alter Hebräer (Samson et Dalila), Banco (Macbeth), Titurel (Parsifal) und Hunding (Die Walküre). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Capellio (I Capuleti e i Montecchi). www.antejerkunica.com |
Lorenzo |
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Paul Gay stammt aus Frankreich, studierte in Paris sowie bei Kurt Moll in Köln und debütierte 1997 am Theater Osnabrück. Von 2000 bis 2003 war er regelmäßig an der Opéra national de Lyon zu erleben, u.a. als Basilio (Il barbiere di Siviglia), Colline (La bohème) und Rangoni (Boris Godunow). 2006 trat er zum ersten Mal an der Opéra national de Paris in Martinůs Juliette auf, wo er in der Folge auch Kolenatý (Věc Makropulos), Don Fernando (Fidelio) und in der Uraufführung von Philippe Boesmans Yvonne, Princesse de Bourgogne sang. 2011 gastierte er erfolgreich als François (Saint François d’Assise) an der Bayerischen Staatsoper und als Méphistophélès (Faust) an der Opéra national de Paris. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Der Sessel/Ein Baum, Don Estoban (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi). http://paulgay.com/ |


