I Capuleti e i Montecchi - Biographien

I Capuleti e i Montecchi: Silvia Tro Santafé, Ekaterina Siurina I Capuleti e i Montecchi. Männerchor der Bayerischen Staatsoper I Capuleti e i Montecchi: Ekaterina Siurina, Silvia Tro Santafé

I Capuleti e i Montecchi

Vincenzo Bellini
Felice Romani

Tragedia lirica in zwei Akten

Nationaltheater

Montag, 18. Februar 2013

Musikalische Leitung


Yves Abel
Yves Abel
Yves Abel war von 2005 bis 2011 erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. Er gastierte außerdem u.a. an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House Covent Garden, an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, an der Opéra National de Paris sowie bei den Festivals in Glyndebourne und Pesaro. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen u.a. eine Neuproduktion von Il barbiere di Siviglia an der Metropolitan Opera und La Fille du régiment am Covent Garden. Als Konzertdirigent arbeitete er u.a. mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest und dem San Francisco Symphony Orchestra zusammen. Er ist Gründer der Opéra Français de New York, die sich der Pflege unbekannter französischer Opern verschrieben hat. Im Jahr 2009 wurde er zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: I Capuleti e i Montecchi.

Inszenierung


Vincent Boussard
Vincent Boussard
Vincent Boussard stammt aus Frankreich und widmet sich seit seinem Debüt am Studio-Theater der Comédie-Française 1999 hauptsächlich der Oper. Er inszenierte u.a. Il re pastore und Così fan tutte am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, Don Giovanni bei den Festwochen für Alte Musik in Innsbruck sowie bei den Festspielen in Baden-Baden, Le nozze di Figaro beim Festival d’Aix-en-Provence sowie mehrere Barockopern, darunter Händels Theodora und Floridante, Charpentiers La descente d’Orphée, Actéon und Les Arts florissants, Pasquinis Sant’agnese, Cavallis Eliogabalo, Purcells Dido and Aeneas. In der Spielzeit 2013/14 sind seine Neuproduktionen Ezio von Gluck an der Oper Frankfurt, La Favorite am Théâtre du Capitole in Toulouse sowie Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Staatsoper in Berlin. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte er in der Spielzeit 2010/11 I Capuleti e i Montecchi.

Bühne


 
Vincent Lemaire
Vincent Lemaire studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule in Brüssel. Seit 1991 entwirft er Bühnenbilder für Sprechtheater, Tanz und Oper und arbeitet mit den Regisseuren Vincent Boussard, Marcel Delval, Frédéric Dussenne und Philippe Sireuil. Seine Arbeiten sind an Theatern in Belgien, Frankreich, der Schweiz und Österreich sowie an den Opernhäusern von Lyon, Marseille, Zürich und Strasbourg zu sehen. Er entwarf Bühnenbilder u.a. zu Così fan tutte, L’Enfant et les sortilèges und Frühlings Erwachen in Brüssel, Don Giovanni für die Festwochen für Alte Musik in Innsbruck und die Festspiele in Baden-Baden; La bohème in Zürich, zu Händels Floridante für die Händelfestspiele in Halle und Charpentiers Louise in Strasbourg. An der Bayerischen Staatsoper entwarf er in der Spielzeit 2010/11 das Bühnenbild für I Capuleti e i Montecchi.

Kostüme


Christian Lacroix
Christian Lacroix
Christian Lacroix, geboren in Arles, studierte Kunstgeschichte in Montpellier. Er arbeitete für Hermès und Guy Paulin, von 1981 bis 1987 war er für die Haute Couture-Kollektion des Hauses Jean Patou verantwortlich. Im Jahre 1987 brachte er seine erste eigene Haute Couture-Kollektion heraus und gründete sein eigenes Modehaus. Seit 1987 entwirft er Kostüme für die Bühne, u.a. in Paris, New York, Nantes und Wien. 2003 arbeitete Lacroix erstmals mit dem Regisseur Vincent Boussard am Théâtre Royal de la Monnaie zusammen, wo er für die Kostüme von Il re pastore verantwortlich zeichnete. An der Bayerischen Staatsoper entwarf er in der Spielzeit 2010/11 die Kostüme für I Capuleti e i Montecchi.

http://www.christian-lacroix.fr/

Licht


 
Guido Levi
Guido Levi debütierte 1974 am Teatro Stabile di Torino und hat seitdem als Beleuchter an zahlreichen Theater- und Opernproduktionen mit Regisseuren wie Dario Fo, Werner Herzog und Luca Ronconi mitgearbeitet. Unter anderem entwickelte er Lichtdesigns für das Teatro alla Scala, das Théâtre du Châtelet in Paris und das Royal Opera House Covent Garden in London. Von 2001 bis 2006 war er an verschiedenen Theatern Italiens engagiert. 2007 waren seine Lichtkreationen im Rahmen der Tournee des Teatro Massimo di Palermo auf den Bühnen Japans zu sehen. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2010/11: I Capuleti e i Montecchi.

Dramaturgie


 
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Romeo


Joyce DiDonato (© Nick Heavican)
Joyce DiDonato
Joyce DiDonato, geboren in Kansas, studierte an der Acadamy of Vocal Arts in Philadelphia. Sie sang u.a. an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House Covent Garden, an der Houston Grand Opera, am Teatro alla Scala, an den Opernhäusern von Paris, Wien, Tokio, San Francisco, Madrid, Bologna, Berlin und bei den Salzburger Festspielen. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Rosina (Il barbiere di Siviglia), Cherubino (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni), Octavian (Der Rosenkavalier) und Adalgisa (Norma) sowie die Titelpartien in La Cenerentola und Ariodante. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a mit dem Beverly Sills Award der Metropolitan Opera, dem Grammy Award und dem ECHO Klassik in der Kategorie „Beste Sängerin des Jahres“. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Romeo (I Capuleti e i Montecchi).

http://www.joycedidonato.com/

Giulietta


Ekaterina Siurina
Ekaterina Siurina
Ekaterina Siurina studierte Gesang in Moskau. Noch während des Studiums debütierte sie als Gilda (Rigoletto) an der Neuen Oper in Moskau. Seither gastierte sie u.a. an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House Covent Garden in London, am Teatro alla Scala in Mailand, an den Opernhäusern von Wien, Berlin, Paris und Hamburg sowie bei den Festspielen von Salzburg und Glyndebourne. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Zerlina (Don Giovanni), Adina (L’elisir d’amore), Amina (La sonnambula), Lauretta (Gianni Schicchi), Leila (Die Perlenfischer), Anne Trulove (The Rakeʼs Progress) sowie die Titelpartie in Maria Stuarda. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Susanna (Le nozze di Figaro).

Tebaldo


Joseph Calleja
Joseph Calleja
Joseph Calleja, geboren auf Malta, absolvierte dort seine Gesangsausbildung. Sein Debüt gab er 1997 auf Malta als Macduff (Macbeth) und sang im selben Jahr Leicester (Maria Stuarda) mit der Nationale Reisopera in Holland. Anschließend trat er mit großem Erfolg an den bedeutenden Opernhäusern der Welt auf, u.a. an der New Yorker Metropolitan Opera, der San Francisco Opera, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen und der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House, Covent Garden, in London, der Semperoper in Dresden sowie bei den Festspielen von Pesaro, Bregenz und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Rodolfo (La bohème), Nemorino (L’elisir d’amore) und Edgardo (Lucia di Lammermoor). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Il Duca di Mantova (Rigoletto), Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann), Pinkerton (Madama Butterfly), Macduff (Macbeth), Alfredo (La traviata).

Capellio


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff) sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni). Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Komtur (Don Giovanni), Ferrando (Il trovatore), Cesare Angelotti (Tosca), Timur (Turandot), Pietro (Simon Boccanegra), Colline (La bohème), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Walter Furst (Guillaume Tell), Gubetta (Lucrezia Borgia).

Lorenzo


Andrea Borghini
Andrea Borghini
Andrea Borghini wurde in Siena geboren. Er studierte zunächst Klavier und Violoncello, bevor er ein Gesangsstudium in Lucca aufnahm. 2011 trat er beim Festival Erl in Tirol als Wolfram und Biterolf (Tannhäuser) auf und sang Ford (Falstaff) im Teatro Filarmonico in Verona. Er gewann 2012 den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Giulio Neri in Italien sowie den Spezialpreis Mietta Sighele beim Zandonai Gesangswettbewerb. Im Juli 2012 erfolgte sein Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) beim Opera Festival Firenze. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er als Stipendiat der Stiftung Vera und Volker Doppelfeld Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: u.a. Marullo (Rigoletto), Jäger (Rusalka), Schaunard (La bohème), Moralès (Carmen), Cavaliere (Mirandolina), Fiorello (Il barbiere di Siviglia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Diener/Mörder (Macbeth), Ascanio Petrucci (Lucrezia Borgia).