Otello - Biographien

Otello: Anja Harteros, Raymond Very Giuseppe Verdi: Otello Otello: Claudio Sgura, Pavol Breslik

Otello

Giuseppe Verdi
Arrigo Boito

Nationaltheater

Dienstag, 10. April 2012

Musikalische Leitung


Asher Fisch
Asher Fisch
Asher Fisch, geboren in Jerusalem, begann seine Karriere als Assistent von Daniel Barenboim. Anschließend wurde er musikalischer Leiter an der Wiener Volksoper und an der New Israeli Opera in Tel Aviv. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser von New York, London, Mailand, Berlin, Dresden, München, Paris, Chicago und Los Angeles. Er dirigierte zuletzt u.a. Don Carlo und Tosca an der Bayerischen Staatsoper, Rigoletto an der Semperoper in Dresden sowie Die lustige Witwe an der Opéra National de Paris. Seit 2007 ist er Principal Guest Conductor an der Seattle Oper, wo er zuletzt Turandot dirigierte. Neben seinen Opernengagements trat er mit Orchestern wie dem New York Philharmonic und den Berliner Philharmonikern auf. Dirigate an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Die Zauberflöte, Carmen, Der fliegende Holländer, Otello.

Inszenierung


Francesca Zambello
Francesca Zambello
Geboren in den USA; Studium an der Colgate University. Seit ihrem Regiedebüt an der Houston Grand Opera 1984 mit Beethovens Fidelio inszenierte sie an zahlreichen Theatern und Opernhäusern in Europa und Nordamerika, darunter Lucia di Lammermoor an der Metropolitan Opera in New York, die mit dem Olivier-Award ausgezeichnete Chowanschtschina und Boris Godunow an der English National Opera, Billy Budd und Die verkaufte Braut am Royal Opera House, Covent Garden, Die Meistersinger von Nürnberg in Kopenhagen, Turandot an der Pariser Opéra Bastille, Poulencs Dialogues de Carmelites beim Seito Kinen Festival in Japan und Weills Lady in the Dark am Londoner Royal National Theatre. Sechs Jahre leitete sie das Skylight Opera Theatre in Milwaukee. An der Bayerischen Staatsoper inszenierte Francesca Zambello Otello.

Choreographie


Alphonse Poulin
Alphonse Poulin

Geboren in den USA. Stationen seiner Tänzerkarriere waren die Ballettcompagnie in Boston, das Municipal Theater in São Paulo, das Nationalballett Lissabon sowie das Theater des Westens in Berlin. 1981 Ballettmeister am Grand Théâtre in Genf; Gast an mehreren Opern- und Balletthäusern, u.a. in Madrid, Boston, São Paulo sowie in San Francisco, Chicago, Wien, Bordeaux und Paris; Choreographien für zahlreiche Opern wie zum Beispiel La Périchole, Eugen Onegin, Lulu, Le nozze di Figaro, Aida, La traviata, Rigoletto und Turandot. Debüt an der Bayerischen Staatsoper mit Otello.


Bühne und Kostüme


Alison Chitty
Alison Chitty
studierte an der St. Martin's School of Art in London; mehrere Jahre ständige Ausstatterin am Royal National Theatre, London. Neben etlichen Arbeiten am Schauspiel schuf sie die Entwürfe zahlreicher Film- und Opernproduktionen, u.a. am Londoner Royal Opera House, Covent Garden (Gawain von Birtwistle, Billy Budd), an der English National Opera (Chowanschtschina), der Dallas Opera (Jenufa) und der Opéra Bastille, Paris (Billy Budd, Turandot) sowie an den Opernhäusern in Kopenhagen (Die Meistersinger von Nürnberg), Seattle (Tristan und Isolde) und Bordeaux (Der fliegende Holländer). Ausstattungsdebüt 1999 an der Bayerischen Staatsoper mit der Neuinszenierung von Otello.

Licht


Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin wurde in den USA geboren. Neben zahlreichen Arbeiten für amerikanische und englische Schauspielbühnen (New York Shakespeare Festival, Dallas Theatre Center u.a.) sowie für den Broadway (Our Country‘s Good) ist die Licht-Designerin auch im Bereich der Oper tätig: an der Houston Grand Opera beleuchtete sie u.a. Street Scene, an der Dallas Opera La traviata; weitere Arbeiten u.a. für die Boston Opera, die Portland Opera und das Royal Opera House, Covent Garen. Für die Bayerische Staatsoper entwarf sie das Licht-Design u.a. für Giulio Cesare, The Midsummer Marriage, Otello, Ariodante, Moses und Aron, Lohengrin.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Otello


Peter Seiffert
Peter Seiffert
Peter Seiffert studierte an der Musikhochschule Düsseldorf. Er erhielt sein erstes Engagement an der Deutschen Oper am Rhein, gefolgt von einem weiteren an der Deutschen Oper Berlin. Er sang an allen großen Opernhäusern und Festivals der Welt, u.a. in Wien, London, Mailand, Barcelona, Madrid, Valencia, Los Angeles, New York  sowie bei den Salzburger Festspielen. Zudem ist er regelmäßiger Gast an der Bayerischen Staatsoper und wurde 1992 zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Florestan (Fidelio), Max (Der Freischütz), Kaiser (Die Frau ohne Schatten), Bacchus (Ariadne auf Naxos), Turridu (Cavalleria rusticana) und Wagner-Partien wie Erik (Der fliegende Holländer), Tannhäuser, Lohengrin, Siegmund, Tristan und Parsifal. Mit dem Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) debütierte er 1996 in Bayreuth. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Tristan.

Jago


Claudio Sgura
Claudio Sgura
Claudio Sgura, geboren in Brindisi/Italien, studierte in Lecce bei der Sopranistin Maria Mazzotta. Sein Operndebüt gab er im Theater von Lecce als Germont (La traviata). Zu seinem Repertoire gehören u.a. Escamillo (Carmen), Dulcamara (L’elisir d’amore), Sharpless (Madama Butterfly), Luna (Il trovatore), Ezio (Attila), Jack Rance (La fanciulla del West), Marcello (La bohème), Alfio (Cavalleria rusticana), Scarpia (Tosca) und Francesco Foscari (I due Foscari). Er singt an allen großen italienischen Opernhäusern, etwa am Teatro Lirico in Cagliari und an der Mailänder Scala sowie am Royal Opera House in London und den Opernhäusern von Zürich, Oslo und Hamburg. Zudem gewann er 2005 den Gesangswettbewerb von Viterbo und 2006 den zweiten Preis beim Verdi-Wettbewerb von Busseto. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Jago (Otello).

Cassio


Pavol Breslik (c) Juraj Novak
Pavol Breslik
Pavol Breslik, geboren in der Slowakei, studierte Gesang in Bratislava und Marseille. 2005 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Nachwuchssänger des Jahres gewählt. Von 2003 bis 2006 war er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin engagiert. Gastengagements führten ihn u.a. nach Berlin, Brüssel, Paris, Wien, London und New York sowie zu den Festivals in Glyndebourne, Aix-en-Provence und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (L’elisir d’amore), Narraboth (Salome), Lenski (Eugen Onegin) und Gennaro (Lucrezia Borgia). Als Konzertsänger arbeitete er u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre National de France zusammen. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Alfred (Die Fledermaus), Tamino (Die Zauberflöte), Cassio (Otello).

Rodrigo


Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi
Francesco Petrozzi, geboren in Peru, debütierte mit 19 Jahren in der Partie des Dancaïro (Carmen) im Teatro Municipal de Lima. Anschließend studierte er Gesang in München. 1994 gab er sein USA-Debüt als Jaquino (Fidelio). Seit 1997 singt Francesco Petrozzi auch in europäischen Konzertsälen und Theatern, u.a. in Graz, Prag, Amsterdam, Brünn und Wien. Zu seinen Partien gehören u.a. Don José (Carmen), Enzo Grimaldo (La Gioconda), Radamès (Aida) und Cavaradossi (Tosca). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Il principe di Persia (Turandot), Brabantischer Edler (Lohengrin), Spoletta (Tosca), Ein Bote (Aida), Erster Geharnischter (Zauberflöte), Borsa (Rigoletto), Rodrigo (Otello), Offizier (Ariadne auf Naxos), Der Graf von Lerma (Don Carlo), Melot (Tristan und Isolde).

Lodovico


Diogenes Randes
Diogenes Randes
Diogenes Randes, in Brasilien geboren, studierte am Staatlichen Konservatorium für Musik São Paulo und am Konservatorium Colmar, Frankreich. Von 2001 bis 2004 war er Ensemblemitglied in Freiburg i. Br., von 2004 bis 2008 in Essen und ab der Spielzeit 2008/09 an der Hamburger Staatsoper. Gastengagements führten ihn u.a. als Hans Foltz (Die Meistersinger von Nürnberg) zu den Bayreuther Festspielen, als Don Basilio (Le nozze di Figaro) bei den Ludwigsburger Festspielen, Oroveso (Norma) an der Staatsoper Berlin und Don Fernando (Fidelio) in Madrid und Baden-Baden. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Sprecher (Die Zauberflöte), Fasolt (Das Rheingold), Mönch (Don Carlo), Lodovico (Otello), Titurel (Parsifal), Wurm (Luisa Miller), Capellio (I Capuleti e i Montecchi).

Montano


Goran Jurić
Goran Jurić
Goran Jurić stammt aus Kroatien und absolvierte sein Studium an der Musikakademie Zagreb. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pluto/Charon (L’Orfeo), Sarastro (Die Zauberflöte), Colas (Bastien und Bastienne) und Pistola (Falstaff), sowie Oratorien von Barock bis zum 20. Jahrhundert. 2011 war er Teilnehmer des Young Singers Project der Salzburger Festspiele und debütierte am Teatro dell’Opera in Rom unter der Leitung von Riccardo Muti als Oberpriester (Nabucco) sowie am Teatro La Fenice in Venedig als Komtur (Don Giovanni).  Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Biterolf (Tannhäuser), Angelotti (Tosca), Un mandarino (Turandot), Colline (La bohème), Usciere (Rigoletto), Il re (Aida), Gubetta (Lucrezia Borgia), Onkel Bonzo (Madama Butterfly), Nikititsch (Boris Godunow), Capellio (I Capuleti e i Montecchi), Montano (Otello), Pietro (Simon Boccanegra).

Ein Herold


Peter Mazalán
Peter Mazalán
Peter Mazalán wurde in Bratislava/Slowakei geboren und studierte Gesang an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt. Er gewann mehrere Gesangswettbewerbe, u.a. den ersten Preis beim internationalem Hilde Zadek Wettbewerb in Wien. Er debütierte am Slowakischen Nationaltheater in Bratislava in Smetanas Die verkaufte Braut, als Papageno (Die Zauberflöte) und Enrico in Haydns L’isola disabitata. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: Brabantischer Edler (Lohengrin), Perückenmacher (Ariadne auf Naxos), Sergeant (La bohème), Deputierter (Don Carlo), Marquis d’Obigny (La traviata), Kaiserlicher Kommissär (Madama Butterfly), Herold (Otello).

Desdemona


Krassimira Stoyanova (c) Johannes Ifkovits
Krassimira Stoyanova
Krassimira Stoyanova, geboren in Bulgarien, erhielt ihre Ausbildung im Fach Violine, anschließend in Gesang im bulgarischen Plovdiv. Sie debütierte 1995 in Sofia u.a. als Gilda (Rigoletto) und Susanna (Le nozze di Figaro). 1998 folgte als Micaëla (Carmen) ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, ein Haus, dem sie seither mit Partien wie Mimì (La bohème) und Desdemona (Otello) eng verbunden ist. Weiterhin war sie u.a. als Violetta (La traviata) an der Metropolitan Opera New York sowie am Londoner Royal Opera House Covent Garden, als Contessa (Le nozze di Figaro) in Helsinki, als Donna Anna (Don Giovanni) an der New Israeli Opera Tel Aviv, als Rusalka in Zürich, als Luisa Miller an der Bayerischen Staatsoper sowie als Antonia (Les Contes d’Hoffmann) bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Sopran (Verdi-Requiem), Amelia Grimaldi (Simon Boccanegra).

Emilia


Alessandra Volpe
Alessandra Volpe
Alessandra Volpe, stammt aus Bari/Italien, und studierte dort am Conservatorio di Musica Niccolò Piccinni Klavier und Gesang. Während des Studiums sang sie u.a. La zia principessa (Suor Angelica) und Die chinesische Tasse und Die Libelle (L’Enfant et les Sortilèges) am Teatro Petruzzelli in Bari. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Tisbe (La Cenerentola), Clotilde (Norma), Isabella (L’Italiana in Algeri), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Maddalena (Rigoletto). Sie trat u.a. an den Opernhäuser von Como, Cremona, Brescia, Cosenza, Rom, Mailand, Santiago de Compostela sowie an der Florentine Opera in Milwaukee auf. Als Konzertsängerin sang sie u.a. Vivaldis Gloria, Pergolesis Stabat Mater, Rossinis Petite Messe solennelle, Mozarts Requiem und Cafaros Stabat Mater. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Emilia (Otello).