Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland - Biographien
Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland
Sarah Nemtsov /
Benjamin Fleischmann u. Dmitri Schostakowitsch /
Hanna Krall
Marstall
Freitag, 04. Februar 2011
Die Entscheidung
Hanna Krall
Inszenierung
Miron Hakenbeck
Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner Eugen Onegin, am Teatr Wielki (Wozzeck), der Opéra National de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2010/11: Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland.
Bühne
Mirko Hensch
Mirko Hensch, 1976 in Wuppertal geboren, begann nach dem Abitur eine Ausbildung zum Theatermaler in Aachen. Seine paritätische Abschlussprüfung absolvierte er an der Bayerischen Staatsoper. 2002 begann er das Studium Bühnenbild an der Academie Beeldende Kunsten Maastricht (Niederlande) und gewann 2005 den Akademiepreis für Bühnenbild; drei seiner Entwürfe wurden im World Stage Design Katalog der USITT veröffentlicht. Von 2002 bis 2007 gestaltete er zahlreiche Bühnenbilder und Kostüme für Theaterproduktionen in In- und Ausland sowie für Filmproduktionen. Von 2007 bis 2010 war er fester Bühnenbildassistent an der Bayerischen Staatsoper und erhielt dort 2009 den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland.
Kostüme
Regine Brandl
Regine Brandl, geboren 1966 in Heilbronn a. Neckar, studierte von 1987-1991 Kostüm- und Bühnenbild in New York. Im Anschluss lebte sie bis 1994 in Brooklyn und war in diversen Kostümstudios tätig, wo sie weitere Fertigkeiten der Kostümherstellung und Bearbeitung erwarb. Eine enge Zusammenarbeit verband sie unter anderem mit Patrizia Zipprodt, der sie bei vielen Produktionen am Broadway und im Lincoln Center Theatre assistierte. Ende 1994 kehrte sie nach Deutschland zurück und war als freischaffende Kostümbildnerin in Theater, Film (Vogel fliegen, Regie: Mickel Rentsch) und Fernsehen (Irren ist menschlich, MDR) tätig, bevor sie für eine Spielzeit als Kostümassistentin ans Staatstheater am Gärtnerplatz ging. Seit 1996 ist sie Produktionsleiterin in der Kostümabteilung der Bayerischen Staatsoper.
Video
Manuela Hartel
Manuela Hartel arbeitet mit Video, Sound, Live Visuals und auf dem Gebiet des Screendesigns. Sie machte eine Ausbildung in Gesang und Performance am American Institute of Music in Wien und am CPM in Mailand und studierte Medienkunst an der Akademie der bildenden Künste in München, wo sie sich als Assistentin des Lehrstuhlinhabers Klaus vom Bruch jetzt um den künstlerischen Nachwuchs kümmert. Als Performerin tritt sie selbst auch immer wieder live in Erscheinungen, zuletzt mit ihrer Video-Musik-Performance Es ist kein' Zeit, für die sie von der Abendzeitung den Stern der Woche erhielt. Ihre Videos und multimedialen Performances waren u.a. bei der Jamart Mallorca, im MoCA Shanghai, im MoCA Skopje und im Haus der Kunst zu sehen.
Licht
Thomas Wendt
Sounddesign
Felix Leuschner
Peter Schok
Andreas Christ
Andreas Christ studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Nach seinem Debüt am Theater Senftenberg 2004 gastierte er an bedeutenden Schauspielhäusern wie dem Berliner Ensemble, wo er u.a. in Inszenierungen von Claus Peymann und Thomas Langhoff auftrat, Kampnagel Hamburg, dem Berliner Maxim-Gorki-Theater, dem Staatsschauspiel Dresden sowie dem Deutschen Theater in Berlin, dort unter der Regie von Jette Steckel. Seine Filmographie umfasst sowohl Tätigkeiten für Fernsehproduktionen, darunter Küstenwache (2008), SOKO Köln (2009) und Dieter Wedels Zweiteiler Gier (2009) als auch die Beteiligung in Kinofilmen wie Mädchen Mädchen (2000), Marco Kreuzpaintners Rec – Kassettenjunge (2001) und dem Kurzfilm Come Back Home (2010). Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Peter Schok (Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland).
Die Autorin
Sabine Kastius
Sabine Kastius, geboren in Hamburg, arbeitet seit 1988 als Sprecherin und Schauspielerin für Funk, Fernsehen, Dokumentarfilm sowie für Audio Guides, u.a. für den Bayerischen Rundfunk, SWR, SR, arte, ZDF und WDR. Sie macht Lesungen mit Musikern, darunter Rudolf Roth, Charly Böck sowie Roman Bunka und ist an Schauspielprojekten beteiligt, auch mit eigenen Programmen. Für das Projekt Der Kristallplanet des Marionettentheaters Bad Tölz zeichnete sie 2007 für die Dialogregie verantwortlich. Ferner vertreibt sie unter dem Label paroli-hoeren Hörbuchproduktionen. Rolle an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Die Autorin (Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland).
Gabriel
Markus Schmädicke
Michael
Sebastian Schulik
Raphael
Marco Montoya
Der Arzt
Alexander Keil
Herzland
Sarah Nemtsov
Musikalische Leitung
Daniel Grossmann
Daniel Grossmann, 1978 geboren, studierte in München, New York sowie in Budapest. 1997 debütierte er mit der Camerata Savaria in München (Pergolesis La serva padrona) und konzertierte in Folge mit Ensembles wie den Ungarischen Philharmonikern Debrecen, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und dem Failoni Kammerorchester der Ungarischen Staatsoper Budapest. Seit 2000 ist er ständiger Gastdirigent des Jüdischen Sommerfestivals in Budapest und gründete 2004 das Ensemble28, das sich auf historische Aufführungspraxis spezialisiert hat. Die Aufführung von Werken verfolgter und vergessener jüdischer Komponisten stellt für ihn einen Arbeitsschwerpunkt dar, den er 2005 mit der Gründung des Orchesters Jakobsplatz München vertiefen konnte. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Rothschilds Geige / Herzland.
Inszenierung
Miron Hakenbeck
Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner Eugen Onegin, am Teatr Wielki (Wozzeck), der Opéra National de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2010/11: Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland.
Bühne
Mirko Hensch
Mirko Hensch, 1976 in Wuppertal geboren, begann nach dem Abitur eine Ausbildung zum Theatermaler in Aachen. Seine paritätische Abschlussprüfung absolvierte er an der Bayerischen Staatsoper. 2002 begann er das Studium Bühnenbild an der Academie Beeldende Kunsten Maastricht (Niederlande) und gewann 2005 den Akademiepreis für Bühnenbild; drei seiner Entwürfe wurden im World Stage Design Katalog der USITT veröffentlicht. Von 2002 bis 2007 gestaltete er zahlreiche Bühnenbilder und Kostüme für Theaterproduktionen in In- und Ausland sowie für Filmproduktionen. Von 2007 bis 2010 war er fester Bühnenbildassistent an der Bayerischen Staatsoper und erhielt dort 2009 den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland.
Kostüme
Regine Brandl
Regine Brandl, geboren 1966 in Heilbronn a. Neckar, studierte von 1987-1991 Kostüm- und Bühnenbild in New York. Im Anschluss lebte sie bis 1994 in Brooklyn und war in diversen Kostümstudios tätig, wo sie weitere Fertigkeiten der Kostümherstellung und Bearbeitung erwarb. Eine enge Zusammenarbeit verband sie unter anderem mit Patrizia Zipprodt, der sie bei vielen Produktionen am Broadway und im Lincoln Center Theatre assistierte. Ende 1994 kehrte sie nach Deutschland zurück und war als freischaffende Kostümbildnerin in Theater, Film (Vogel fliegen, Regie: Mickel Rentsch) und Fernsehen (Irren ist menschlich, MDR) tätig, bevor sie für eine Spielzeit als Kostümassistentin ans Staatstheater am Gärtnerplatz ging. Seit 1996 ist sie Produktionsleiterin in der Kostümabteilung der Bayerischen Staatsoper.
Video
Manuela Hartel
Manuela Hartel arbeitet mit Video, Sound, Live Visuals und auf dem Gebiet des Screendesigns. Sie machte eine Ausbildung in Gesang und Performance am American Institute of Music in Wien und am CPM in Mailand und studierte Medienkunst an der Akademie der bildenden Künste in München, wo sie sich als Assistentin des Lehrstuhlinhabers Klaus vom Bruch jetzt um den künstlerischen Nachwuchs kümmert. Als Performerin tritt sie selbst auch immer wieder live in Erscheinungen, zuletzt mit ihrer Video-Musik-Performance Es ist kein' Zeit, für die sie von der Abendzeitung den Stern der Woche erhielt. Ihre Videos und multimedialen Performances waren u.a. bei der Jamart Mallorca, im MoCA Shanghai, im MoCA Skopje und im Haus der Kunst zu sehen.
Licht
Thomas Wendt
Gisèle
Anna Radziejewska
Anna Radziejewska, geboren 1971 in Warschau, studierte in ihrer Heimatstadt und gab 1995 an der dortigen Nationaloper ihr Debüt als Bona in L’Arrache coeur von Elżbieta Sikora. Jenes Haus sowie die Warschauer Kammeroper engagierten sie in Folge für Partien wie Dido (Dido and Aeneas), Dorabella (Così fan tutte) sowie die Titelpartien von Händels Giulio Cesare und Rinaldo. Gastverträge führten sie u.a. an die Oper von Luzern und Aix-en-Provence, die Ermitage St. Petersburg und die Opéra national de Paris. Sie war ferner bei den Ludwigsburger Festspielen, den Wiener Festwochen sowie den Schwetzinger Festspielen zu erleben und debütierte 2008 in Salvatore Sciarrinos Oper Luci mie traditrici bei den Salzburger Festspielen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Gisèle (Herzland).
Paul
Urban Malmberg
Urban Malmberg wurde in Stockholm geboren und debütierte 1980 im Chor des dortigen Opernhauses, wo er zudem mit mehreren solistischen Partien auftrat. Von 1983 bis 1997 war er an der Hamburgischen Staatsoper u.a. als Leporello (Don Giovanni), Figaro (Il barbiere die Siviglia) und Marcello (La bohème) zu erleben. Seit 1999 gastiert er an bedeutenden Häusern wie der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Oper Leipzig, der Opéra du Rhin, der Nederlandse Opera und der Semperoper Dresden mit Partien wie Don Pizarro (Fidelio), Alberich (Das Rheingold), Amonasro (Aida), Escamillo (Carmen), Wozzeck, Méphistophélès (Gounods Faust), Kaspar (Der Freischütz) sowie Pentheus (Die Bassariden). Ferner ist er als Konzert- und Liedsänger sowie als Dirigent tätig. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Paul (Herzland).
Orchester
Orchester am Jakobsplatz
Rothschilds Geige
Benjamin Fleischmann u. Dmitri Schostakowitsch
Musikalische Leitung
Daniel Grossmann
Daniel Grossmann, 1978 geboren, studierte in München, New York sowie in Budapest. 1997 debütierte er mit der Camerata Savaria in München (Pergolesis La serva padrona) und konzertierte in Folge mit Ensembles wie den Ungarischen Philharmonikern Debrecen, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und dem Failoni Kammerorchester der Ungarischen Staatsoper Budapest. Seit 2000 ist er ständiger Gastdirigent des Jüdischen Sommerfestivals in Budapest und gründete 2004 das Ensemble28, das sich auf historische Aufführungspraxis spezialisiert hat. Die Aufführung von Werken verfolgter und vergessener jüdischer Komponisten stellt für ihn einen Arbeitsschwerpunkt dar, den er 2005 mit der Gründung des Orchesters Jakobsplatz München vertiefen konnte. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Rothschilds Geige / Herzland.
Inszenierung
Miron Hakenbeck
Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner Eugen Onegin, am Teatr Wielki (Wozzeck), der Opéra National de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2010/11: Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland.
Bühne
Mirko Hensch
Mirko Hensch, 1976 in Wuppertal geboren, begann nach dem Abitur eine Ausbildung zum Theatermaler in Aachen. Seine paritätische Abschlussprüfung absolvierte er an der Bayerischen Staatsoper. 2002 begann er das Studium Bühnenbild an der Academie Beeldende Kunsten Maastricht (Niederlande) und gewann 2005 den Akademiepreis für Bühnenbild; drei seiner Entwürfe wurden im World Stage Design Katalog der USITT veröffentlicht. Von 2002 bis 2007 gestaltete er zahlreiche Bühnenbilder und Kostüme für Theaterproduktionen in In- und Ausland sowie für Filmproduktionen. Von 2007 bis 2010 war er fester Bühnenbildassistent an der Bayerischen Staatsoper und erhielt dort 2009 den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Bühnenbild an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland.
Kostüme
Regine Brandl
Regine Brandl, geboren 1966 in Heilbronn a. Neckar, studierte von 1987-1991 Kostüm- und Bühnenbild in New York. Im Anschluss lebte sie bis 1994 in Brooklyn und war in diversen Kostümstudios tätig, wo sie weitere Fertigkeiten der Kostümherstellung und Bearbeitung erwarb. Eine enge Zusammenarbeit verband sie unter anderem mit Patrizia Zipprodt, der sie bei vielen Produktionen am Broadway und im Lincoln Center Theatre assistierte. Ende 1994 kehrte sie nach Deutschland zurück und war als freischaffende Kostümbildnerin in Theater, Film (Vogel fliegen, Regie: Mickel Rentsch) und Fernsehen (Irren ist menschlich, MDR) tätig, bevor sie für eine Spielzeit als Kostümassistentin ans Staatstheater am Gärtnerplatz ging. Seit 1996 ist sie Produktionsleiterin in der Kostümabteilung der Bayerischen Staatsoper.
Video
Manuela Hartel
Manuela Hartel arbeitet mit Video, Sound, Live Visuals und auf dem Gebiet des Screendesigns. Sie machte eine Ausbildung in Gesang und Performance am American Institute of Music in Wien und am CPM in Mailand und studierte Medienkunst an der Akademie der bildenden Künste in München, wo sie sich als Assistentin des Lehrstuhlinhabers Klaus vom Bruch jetzt um den künstlerischen Nachwuchs kümmert. Als Performerin tritt sie selbst auch immer wieder live in Erscheinungen, zuletzt mit ihrer Video-Musik-Performance Es ist kein' Zeit, für die sie von der Abendzeitung den Stern der Woche erhielt. Ihre Videos und multimedialen Performances waren u.a. bei der Jamart Mallorca, im MoCA Shanghai, im MoCA Skopje und im Haus der Kunst zu sehen.
Licht
Thomas Wendt
Jakow Matwejewitsch Iwanow (genannt Bronze)
Sergei Leiferkus
Sergei Leiferkus studierte am Konservatorium in Leningrad, wo er 1972 bis 1978 zunächst am Maly-Theater und dann am Opernhaus (Kirow) engagiert war. Seit seinem Debüt Anfang der achtziger Jahre mit den Berliner Philharmonikern absolvierte er regelmäßige Gastspiele in Westeuropa und Amerika, u.a. an der Metropolitan Opera New York, dem Londoner Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Opéra national de Paris und dem Teatro alla Scala in Mailand sowie bei den Festspielen in Salzburg, Edinburgh, Glyndebourne und Bregenz. Sein Repertoire umfasst Partien wie Eugen Onegin, Telramund (Lohengrin), Don Pizarro (Fidelio), Giorgio Germont (La traviata), Don Carlo (La forza del destino), Scarpia (Tosca), Il Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro) und Don Giovanni. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Jakow Matwejewitsch Iwanow (genannt Bronze) (Rothschilds Geige/Die Entscheidung/Herzland).
Rothschild
George Humphrey
George Vincent Humphrey studierte in seinem Heimatstaat Colorado/USA sowie in Chicago. Erste Gastverträge führten ihn an die Opernhäuser u.a. von Denver, Durham, Voulder und Austin. In Europa debütierte er als Don José (Carmen) mit dem Lyrischen Opern-Ensemble Dachau, es folgten Alfred (Die Fledermaus) und Bacchus (Ariadne auf Naxos). Mit der Austrian American Mozart Academy gastierte er u.a. in Salzburg, Steyr und Bad Ischl, ferner konzertiere er mit den Thüringer Philharmonikern sowie in den USA, Irland und Südafrika. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Canio (I Pagliacci), Alfredo (La traviata), Sou Chong (Das Land des Lächelns), Don Ottavio (Don Giovanni), Almaviva (Il barbiere di Siviglia) und Tamino (Die Zauberflöte). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Rothschild (Rothschilds Geige)
Moissej Iljitsch Schachkes
Dean Power
Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2011/12: Ein Tierhändler (Der Rosenkavalier), Nathanael (Les contes d'Hoffmann), 1. Gefangener (Fidelio), Parpignol (La bohème).
Marfa
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte an der Musikhochschule Köln und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2002 war sie Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen Münster. 2002 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in der Ring-Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, im gleichen Jahr gastierte sie in Berlin in der Ring-Inszenierung von Götz Friedrich unter der Leitung von Christian Thielemann. Seither arbeitet sie mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Stéphane de Braunschweig, Barbara Frey und Andreas Kriegenburg zusammen. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper und singt dort u.a. Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg), 2. Norn (Götterdämmerung), Hänsel (Hänsel und Gretel), Suzuki (Madama Butterfly), Fenena (Nabucco), Annina (Der Rosenkavalier), Fremde Fürstin (Rusalka). Zu ihren weiteren Partien gehören Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). 2007 gastierte sie in Valencia in der Ring-Inszenierung von La fura dels baus unter der Leitung von Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen und dem Festival in Aix-en-Provence wirkte sie unter Simon Rattle ebenfalls an einer Ring-Neuproduktion mit. 2011 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala in Mozarts Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: u.a. Marcellina (Le nozze di Figaro), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Waltraute (Die Walküre), Annina (Der Rosenkavalier), Lied von der Erde (in Steps & Times).
Markus Hagenbucher
Fritz Laubscher
Masumi Miura
Maximilian Mühlbauer
Elmar Panzer
Hans Seeberger
Rudolf Steger
Olivier Thomazo
Orchester
Orchester am Jakobsplatz