Les Contes d'Hoffmann - Biographien

Les Contes d'Hoffmann: Diana Damrau (Antonia), Rolando Villazón (Hoffmann) Les Contes d'Hoffmann: Ensemble und Chor der Bayerischen Staatsoper Les Contes d'Hoffmann: Diana Damrau (Olympia)

Les Contes d'Hoffmann

Jacques Offenbach
Libretto von Jules Barbier nach dem Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré

Opéra fantastique in fünf Akten

Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2012
Montag, 23. Juli 2012

Musikalische Leitung


Marc Piollet (© Felix Broede)
Marc Piollet
Marc Piollet, geboren in Paris, studierte Dirigieren und Chorleitung an der Hochschule der Künste Berlin. 1995 war Marc Piollet alleiniger Preisträger beim Dirigentenforum des Deutschen Musikrates. Seit Herbst 2004 ist er Generalmusikdirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Gastengagements führten ihn u.a. an die Hamburgische Staatsoper mit La traviata, an die Oper Köln mit La bohème, an die Vlaamse Opera in Antwerpen mit Il trovatore, an die Opéra National de Paris mit Les Contes d’Hoffmann, an die Wiener Staatsoper mit Il barbiere di Siviglia, ans Staatstheater Stuttgart mit Così fan tutte, Jenůfa, Herzog Blaubarts Burg und Erwartung, ans Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit Carmen, ans Königliche Dänische Theater in Kopenhagen mit La bohème sowie an die Deutsche Oper Berlin, zur Ruhrtriennale, zu den Wiener Festwochen und nach Madrid und Tokio. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Les Contes d’Hoffmann.

Inszenierung


Richard Jones
Richard Jones
Richard Jones, geboren in London, erarbeitete zahlreiche Schauspiel- und Musical-Inszenierungen u.a. am Phoenix Theatre (West End) und am Eugene O’Neill Theatre (Broadway, New York). Regelmäßig arbeitet er auch am Old Vic in London. Seit 1984 Operninszenierungen u.a. bei den Bregenzer Festspielen, an der English National Opera, der Niederländischen Oper Amsterdam, an der New Yorker Metropolitan Opera, am Royal Opera House, Covent Garden, London (1994/95 Wagners Der Ring des Nibelungen; dafür Outstanding Artistic Achievement Award des Evening Standard 1996), an der Oper Frankfurt sowie u.a. beim Glyndebourne Festival. An der Bayerischen Staatsoper gab er 1994 sein Regie-Debüt mit Händels Giulio Cesare in Egitto (von der Zeitschrift Opernwelt als Produktion des Jahres ausgezeichnet); es folgten The Midsummer Marriage, Pelléas et Mélisande, Lohengrin, Les Contes d‘Hoffmann. Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper 2012/2013: Hänsel und Gretel.

Bühne


 
Giles Cadle
Giles Cadle studierte Architektur am Kingston Polytechnikum und Bühnenbild am Nottingham Polytechnikum. Er begann für Opern- und Schauspielaufführungen des Gate Theater Dublin, des Almeida Theater und des Internationalen Neuseeland-Opernfestivals zu arbeiten. Seither gestaltete er Kostüme und Bühnenbilder für Produktionen weltweit, u.a. an den Opernhäusern in Straßburg und Antwerpen, für die New York City Opera, die Komische Oper Berlin, am New Yorker Broadway und für die Royal Shakespeare Company. Bühnenbilder an der Bayerischen Staatsoper: The Midsummer Marriage, Lulu und Les Contes d'Hoffmann.

Kostüme


Buki Shiff
Buki Shiff
Buki Shiff wurde in Israel geboren und studierte an der Universität von Tel-Aviv. Seit 1984 arbeitet sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater, Film, Fernsehen und Oper in Israel, Europa und in den USA. Dabei schuf sie Ausstattungen für Lohengrin, Der fliegende Holländer (Staatsoper Berlin), Boris Godunow (Wiener Volksoper), Tristan und Isolde (Teatro Real Madrid), Lulu (English National Opera), Wozzeck und Die Meistersinger von Nürnberg (Welsh National Opera, Cardiff) sowie für die Mailänder Scala und das Châtelet in Paris. Sie arbeitet regelmäßig mit Harry Kupfer, David Alden und Richard Jones zusammen. 2005 wurde sie in Tel-Aviv als Bühnen- und Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet, 2008 erhielt sie den Rosenblum-Preis als Künstlerin des Jahres. Im Repertoire der Bayerischen Staatsoper: Tannhäuser, Les Contes d‘Hoffmann.

Choreographie


 
Lucy Burge
Lucy Burge war 15 Jahre lang Solotänzerin bei der Rambert Dance Company. Darüberhinaus war sie zu dieser Zeit u.a. als Colombine mit Rudolf Nureyev in dessen Pierrot-Produktion in Paris und Madrid zu sehen. Es folgten Auftritte am Royal Opera House, Covent Garden, sowie an der English und Welsh National Opera. Sie ist Mitbegründerin des Mature Dancers Project in London. Zudem arbeitet sie regelmäßig als Choreographin mit Opernregisseuren wie Richard Jones und Antony McDonald u.a. an der Oper Frankfurt (Billy Budd) und dem Royal Opera House (Gianni Schicchi/L’heure espagnole). Choreographien an der Bayerischen Staatsoper: Lohengrin und Les Contes d‘Hoffmann.

Licht


Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin wurde in den USA geboren. Neben zahlreichen Arbeiten für amerikanische und englische Schauspielbühnen (New York Shakespeare Festival, Dallas Theatre Center u.a.) sowie für den Broadway (Our Country‘s Good) ist die Licht-Designerin auch im Bereich der Oper tätig: an der Houston Grand Opera beleuchtete sie u.a. Street Scene, an der Dallas Opera La traviata; weitere Arbeiten u.a. für die Boston Opera, die Portland Opera und das Royal Opera House, Covent Garen. Für die Bayerische Staatsoper entwarf sie das Licht-Design u.a. für Giulio Cesare, The Midsummer Marriage, Otello, Ariodante, Moses und Aron, Lohengrin.

Dramaturgie


 
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Olympia


Brenda Rae (© Dario Acosta)
Brenda Rae
Brenda Rae studierte Gesang an der University of Wisconsin-Madison und an der Juilliard School of Music in New York, wo sie 2008 mit Diplom abschloss. Seit der Spielzeit 2008/09 ist die Sopranistin Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Dort gestaltete sie Partien wie Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Oscar (Un ballo in maschera), Musetta (La bohème), Sandrina (La finta giardiniera), Pamina (Die Zauberflöte), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail),Governess (The Turn of the Screw) und die Titelrolle in Lucia di Lammermoor. 2011 gastierte sie in Bordeaux als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und bei den Festspielen von Glyndebourne als Armida (Rinaldo). Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Olympia (Les Contes d'Hoffmann).

http://www.brendarae.com/

Antonia


Olga Mykytenko
Olga Mykytenko
Olga Mykytenko, aus der Ukraine stammend, ist Preisträgerin zahlreicher bedeutendender internationaler Wettbewerbe darunter der Grand Prix des Maria Callas-Gesangswettbewerbs in Athen, 2. Preis und Sonderpreis des Francisco Viñas-Wettbewerb in Barcelona und 1. Preis des Königin Sonja-Gesangswettbewerbs in Oslo. Zu ihrem Repertoire gehören Rollen wie Mimì und Musetta (La bohème), Violetta (La traviata), Tatjana (Eugen Onegin), Nedda (Pagliacci), Micaela (Carmen), Gilda (Rigoletto), Lauretta (Gianni Schicchi) sowie die Titelpartien in Luisa Miller, Iolanta und Lucia di Lammermoor. Sie trat u.a. an der Metropolitan Opera in New York, an der Welsh National Opera, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, am Theater an der Wien, am Mariinsky Theater in St. Petersburg und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona auf. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Antonia (Les Contes d'Hoffmann). 2013/14: Micaela (Carmen).

www.olgamykytenko.com

Giulietta


Anna Virovlansky
Anna Virovlansky
Anna Virovlansky, geboren in St. Petersburg, absolvierte ihr Gesangsstudium in Jerusalem. 2003 trat sie in das israelische Opernstudio ein und wurde im Folgejahr an die Oper Bonn engagiert. Gastengagements führten sie u.a. als Pamina (Die Zauberflöte) und Susanna (Le nozze di Figaro) an das Aalto-Theater Essen sowie als Zerlina (Don Giovanni) zu den Festspielen in Glyndebourne. 2009 wechselte sie an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, wo sie u.a. als Gilda (Rigoletto) und Blanche (Dialogues des Carmélites) zu erleben war. Seit 2011 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. Musetta (La bohème), Marzelline (Fidelio), Sœur Constance (Dialogues des Carmélites), Pamina (Die Zauberflöte), Adele (Die Fledermaus), Waldvogel (Siegfried), Stimme vom Himmel (Don Carlo), Xenia (Boris Godunow).

http://www.annaviro.com/

Cochenille / Pitichinaccio / Frantz


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an der Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: u.a. Schwachsinniger (Boris Godunow), Remendado (Carmen), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Gaston (La traviata), Brighella (Ariadne auf Naxos), Erster Gralsritter (Parsifal), Steuermann (Der fliegende Holländer).

Lindorf / Coppélius / Dapertutto / Miracle


John Relyea. © Dario Acosta
John Relyea
John Relyea studierte Gesang bei seinem Vater, dem Kanadischen Bass-Bariton Gary Rel­yea, und später bei Jerome Hines. 1995 gewann er das Merola Grand Final der Oper in San Fran­cis­co und debütierte im Sommer 1996 dort als Colline in La bohème. Daraufhin sang er beim Fes­tival in Santa Fé und an der Metropolitan Opera in New York. 1999 gab er sein Europadebüt beim Edinburgh Festival in Brittens The Rape of Lucretia. Es folgten Auftritte u.a. an den Opernhäusern von London, Wien und Paris. Sein Repertoire umfasst so unterschiedliche Partien wie u.a.  Nick Shadow (The Rake’s Progress), Méphistophélès (La Damnation de Faust), Figaro (Le nozze di Figaro) und die Titelpartie in Enescus Oedipe. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Lindorf/Coppélius/Dapertutto/Miracle (Les Contes d’Hoffmann).

Nicklausse/Muse


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower stammt aus Phoenix, Arizona/USA, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. Dort trat sie erstmalig als Opern- und Konzertsängerin auf und erarbeitete sich ein breites Repertoire, welches Partien wie Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mallika (Lakmé), Octavian (Der Rosenkavalier) sowie Cesare (Giulio Cesare in Egitto) umfasst. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/13: u.a. Rosina (Il barbiere di Siviglia), Hänsel, Wellgunde (Der Ring des Nibelungen), Zweite Dame (Die Zauberflöte), Soeur Mathilde (Dialogues des Carmélites), Schäferin (Jenůfa).

Stimme aus dem Grab


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2012/2013: u.a. Dryade (Ariadne auf Naxos), Hänsel (Hänsel und Gretel), Mary (Der fliegende Holländer), Schenkwirtin (Boris Godunow), Dritte Nymphe (Rusalka), Suzuki (Madama Butterfly), Grimgerde, Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Emilia (Otello).

Hoffmann


Rolando Villazón. © Felix Broede / DG
Rolando Villazón
Rolando Villazón wurde in Mexiko geboren und studierte Gesang u.a. am Nationalen Musikkonservatorium seiner Heimatstadt. 1998 wurde er Student des Merola Opera Programms der Oper in San Francisco. Seither gab er Gastspiele u.a. an den Opernhäusern von Los Angeles, Paris, Brüssel, Berlin, London, New York, beim Glyndebourne Festival und bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. Zu seinen Partien gehören u.a. Alfredo (La traviata), Rodolfo (La bohème), die Titelpartien in Werther und Les Contes d’Hoffmann und Des Grieux (Manon), Don José (Carmen) und Lenski (Eugen Onegin). Zudem ist er als Konzertsänger weltweit aufgetreten, u.a. mit einem reinen Händel-Programm und Schumanns Dichterliebe. 2011 inszenierte er den Werther an der Opéra de Lyon. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Hoffmann.

www.rolandovillazon.com

Spalanzani


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Walther von der Vogelweide (Tannhäuser), 1er commissaire (Dialogues des Carmélites), Der Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Spalanzani (Les Contes dʼHoffmann), Mime (Das Rheingold), Missail (Boris Godunow), Ein junger Seemann (Tristan und Isolde), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Altoum (Turandot), Dr. Blind (Die Fledermaus), Basilio (Le nozze di Figaro), Dr. Cajus (Falstaff).

Nathanael


Dean Power
Dean Power
Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. Septett IV (Babylon), Brabantischer Edler (Lohengrin), Borsa Matteo (Rigoletto), Oloferno Vitellozzo (Lucrezia Borgia), Sigurd der Drachentöter, Leibbojar (Boris Godunow), Ein Offizier (Ariadne auf Naxos), Dritter Knappe (Parsifal), Nathanael (Les Contes d'Hoffmann).

Hermann


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Sein Repertoire umfasst Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/Der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst u.a. Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: u.a. 2. Gefangener (Fidelio), Septette/Pförtner 1 (Babylon), 2ième commissaire (Dialogues des Carmélites), Ein Jäger (Rusalka), Brabantischer Edler (Lohengrin), Marullo (Rigoletto).

www.timkuypers.com

Schlémil


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2012/13: Schlémil (Les Contes dʼHoffmann), Ceprano (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Fürst Yamadori (Madama Butterfly), Sprecher (Die Zauberflöte), Sciarrone (Tosca), Frank (Die Fledermaus), L‘officier (Dialogues des Carmélites), Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia).

Wilhelm


Andrew Owens
Andrew Owens
Andrew Owens begann seine Gesangstudien mit Enrico di Giuseppe, setzte sie am Oberlin Conservatory fort, war 2008 Teilnehmer der Academy of the West und absolvierte das Maryland Opera Studio. Im Sommer 2011 wurde er zum Young Singers Project der Salzburger Festspiele eingeladen. 2009 debütierte der Tenor als Arturo (Lucia di Lammermoor) an der Central City Opera und war auch in Produktionen der Virginia Opera und des Annapolis Chorale zu erleben. Er ist Träger des Encouragement Awards der Marilyn Horne Foundation und 1. Preisträger der New York Competition. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Wilhelm (Les Contes d’Hoffmann), Sigurd (Sigurd der Drachentöter).

Crespel / Luther


Christoph Stephinger
Christoph Stephinger
Christoph Stephinger war bei den Regensburger Domspatzen, studierte anschließend Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München und war Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Fest engagiert wurde er u.a. an die Opernhäuser von Hannover und Wiesbaden sowie ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Zahlreiche Gastspiele führten ihn u.a. nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart. Sein Repertoire umfasst Partien wie Osmin (Die Entführung aus dem Serail), König Heinrich (Lohengrin), Kaspar (Der Freischütz), Gremin (Eugen Onegin) und Großinquisitor (Don Carlo). Seit 2008 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien 2012/13: Reinmar von Zweter (Tannhäuser), Der Mesner (Tosca), Zweiter Geharnischter/Dritter Priester (Die Zauberflöte), Fafner (Sigurd der Drachentöter), Dorfrichter (Jenůfa), Arzt (Macbeth), Crespel/Luther (Les Contes dʼHoffmann), Doktor Grenvil (La traviata).

www.christoph-stephinger.de