Les Contes d'Hoffmann - Biographien

Les Contes d'Hoffmann: Joseph Calleja, Kate Lindsey Les Contes d'Hoffmann: Eri Nakamura, Joseph Calleja Les Contes d'Hoffmann: Laurent Naouri, Joseph Calleja, Brenda Rae

Les Contes d'Hoffmann

Jacques Offenbach
Libretto von Jules Barbier nach dem Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré

Opéra fantastique in fünf Akten

Nationaltheater

Sonntag, 02. Juni 2013

Musikalische Leitung


Emmanuel Villaume © Akos Photography
Emmanuel Villaume
Emmanuel Villaume wurde in Strasbourg geboren. Nach seinem Studium der Literatur- und Musikwissenschaft sowie der Philosophie an der Universität seiner Heimatstadt wurde er zunächst Dramaturg an der Opéra du Rhin. Dort arbeitete er u.a. mit Spiros Argiris zusammen bei dem er ersten Dirigierunterricht nahm. Sein Debüt als Operndirigent gab er 1990 mit Le nozze di Figaro beim Spoleto Festival USA, dessen künstlerischer Leiter er 2001 wurde. Darüber hinaus ist er Chefdirigent des National Slovenian Philharmonic Orchestra und des National Slovak Philharmonic Orchestra. Gastengagements führten ihn u.a. an das Royal Opera House Covent Garden in London, an das Teatro alla Scala in Mailand, an die Los Angeles Opera, an die Deutsche Oper Berlin sowie zu den Sinfonieorchestern von Boston und Chicago. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Les Contes d’Hoffmann.

Inszenierung


Richard Jones
Richard Jones
Richard Jones, geboren in London, erarbeitete zahlreiche Schauspiel- und Musical-Inszenierungen u.a. am Phoenix Theatre (West End) und am Eugene O’Neill Theatre (Broadway, New York). Regelmäßig arbeitet er auch am Old Vic in London. Seit 1984 inszeniert er Opern u.a. bei den Bregenzer Festspielen, an der English National Opera, der Nederlandse Opera Amsterdam, an der New Yorker Metropolitan Opera, am Royal Opera House Covent Garden, London (u.a. Der Ring des Nibelungen, Der Spieler, Il trittico), an der Oper Frankfurt (u.a. Billy Budd, Die Sache Makropulos) sowie beim Glyndebourne Festival (Falstaff, Macbeth). An der Bayerischen Staatsoper gab er 1994 sein Debüt mit Giulio Cesare in Egitto (von der Zeitschrift Opernwelt als „Produktion des Jahres“ ausgezeichnet); es folgten The Midsummer Marriage, Pelléas et Mélisande, Lohengrin, Les Contes d’Hoffmann und Hänsel und Gretel.

Bühne


 
Giles Cadle
Giles Cadle studierte Architektur am Kingston Polytechnikum und Bühnenbild am Nottingham Polytechnikum. Er begann für Opern- und Schauspielaufführungen des Gate Theater Dublin, des Almeida Theater und des Internationalen Neuseeland-Opernfestivals zu arbeiten. Seither gestaltete er Kostüme und Bühnenbilder für Produktionen weltweit, u.a. an den Opernhäusern in Straßburg und Antwerpen, für die New York City Opera, die Komische Oper Berlin, am New Yorker Broadway und für die Royal Shakespeare Company. Bühnenbilder an der Bayerischen Staatsoper: The Midsummer Marriage, Lulu und Les Contes d'Hoffmann.

Kostüme


Buki Shiff
Buki Shiff
Buki Shiff wurde in Israel geboren und studierte an der Universität von Tel-Aviv. Seit 1984 arbeitet sie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater, Film, Fernsehen und Oper in Israel, Europa und in den USA. Dabei schuf sie Ausstattungen für Lohengrin, Der fliegende Holländer (Staatsoper Berlin), Boris Godunow (Wiener Volksoper), Tristan und Isolde (Teatro Real Madrid), Lulu (English National Opera), Wozzeck und Die Meistersinger von Nürnberg (Welsh National Opera, Cardiff) sowie für die Mailänder Scala und das Châtelet in Paris. Sie arbeitet regelmäßig mit Harry Kupfer, David Alden, Richard Jones und Robert Carsen zusammen. 2005 wurde sie in Tel-Aviv als Bühnen- und Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet, 2008 erhielt sie den Rosenblum-Preis als Künstlerin des Jahres. Im Repertoire der Bayerischen Staatsoper: Les Contes d‘Hoffmann, La Calisto.

Choreographie


 
Lucy Burge
Lucy Burge war 15 Jahre lang Solotänzerin bei der Rambert Dance Company. Darüberhinaus war sie zu dieser Zeit u.a. als Colombine mit Rudolf Nureyev in dessen Pierrot-Produktion in Paris und Madrid zu sehen. Es folgten Auftritte am Royal Opera House, Covent Garden, sowie an der English und Welsh National Opera. Sie ist Mitbegründerin des Mature Dancers Project in London. Zudem arbeitet sie regelmäßig als Choreographin mit Opernregisseuren wie Richard Jones und Antony McDonald u.a. an der Oper Frankfurt (Billy Budd) und dem Royal Opera House (Gianni Schicchi/L’heure espagnole). Choreographien an der Bayerischen Staatsoper: Lohengrin und Les Contes d‘Hoffmann.

Licht


Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin
Mimi Jordan Sherin wurde in den USA geboren. Neben zahlreichen Arbeiten für amerikanische und englische Schauspielbühnen (New York Shakespeare Festival, Dallas Theatre Center u.a.) sowie für den Broadway (Our Country‘s Good) ist die Licht-Designerin auch im Bereich der Oper tätig: an der Houston Grand Opera beleuchtete sie u.a. Street Scene, an der Dallas Opera La traviata; weitere Arbeiten u.a. für die Boston Opera, die Portland Opera und das Royal Opera House, Covent Garen. Für die Bayerische Staatsoper entwarf sie das Licht-Design u.a. für Giulio Cesare, The Midsummer Marriage, Otello, Ariodante, Moses und Aron, Lohengrin.

Dramaturgie


 
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Olympia


Kathleen Kim. © Devon Kas
Kathleen Kim
Kathleen Kim studierte an der Manhattan School of Music und am Ryan Opera Center der Lyric Opera Chicago. Die amerikanische Koloratursopristin mit koreanischen Wurzeln machte 2007 ein aufsehenerregendes Debüt an der Metropolitan Opera als Barbarina (Le nozze di Figaro). In den darauffolgenden Spielzeiten sang sie an diesem Haus u.a. Papagena (Die Zauberflöte), Oscar (Un ballo in maschera), Olympia (Les Contes d’Hoffmann) und Zerbinetta (Ariadne auf Naxos). Sie trat an der Atlanta Opera, der Minnesota Opera und der Central City Opera in Erscheinung und gab ihr Europadebüt in Bilbao als Marie (La Fille du Régiment). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2010/11: Königin der Nacht (Die Zauberflöte).

www.kathleenkim.com

Antonia


Ana Maria Martinez (c) Tom Specht
Ana María Martínez
Ana María Martínez erhielt ihre Ausbildung an der Juilliard School New York und am Houston Grand Opera Studio. Sie gastierte an zahlreichen Opernhäusern, u.a in Berlin, Hamburg, Dresden, Wien, Amsterdam, London, Paris, San Francisco und New York. Ihr Reperoire umfasst Partien wie Donna Elvira (Don Giovanni), Fiordiligi (Così fan tutte), Pamina (Die Zauberflöte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Adina (Lʼelisir dʼamore), Violetta (La traviata), Micaëla (Carmen), die Titelpartie in Rusalka, Liù (Turandot) und Blanche (Dialogues des Carmélites). Als Konzertsängerin trat sie mit zahlreichen renommierten Orchestern auf, darunter die Filarmonica della Scala, die New York Philharmonic, die Berliner Philharmoniker, das SWR Symphonieorchester und das Orchestre de Paris. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Mimì (La bohème), Cio-Cio-San (Madama Butterfly).

http://www.anamariamartinez.info/

Giulietta


Dinara Alieva
Dinara Alieva
Dinara Alieva wurde in Baku/Aserbaidschan geboren und studierte Klavier und Gesang an der Musikakademie ihrer Heimatstadt. Sie begann ihre Karriere an der Oper in Baku, wo sie zwischen 2002 und 2005 Ensemblemitglied war. Sie gewann mehrere internationale Gesangswettbewerbe, u.a. die Maria Callas Competition in Athen und den Francisco Viñas Wettbewerb in Barcelona. Seit 2010 gehört sie dem Ensemble des Bolschoi-Theaters in Moskau an. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Leonora (Il trovatore), Violetta (La traviata), Micaëla (Carmen), Liù (Turandot) und Tatjana (Eugen Onegin). Sie gastierte bereits an der Deutschen Oper Berlin, an der Oper Frankurt, an der Stuttgarter Staatsoper, am Theater Klagenfurt sowie an der Opéra de Lyon. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Giulietta (Les Contes d’Hoffmann).

Cochenille / Pitichinaccio / Frantz


Kammersänger Kevin Conners
Kevin Conners
Kevin Conners, geboren in East Rochester/New York, studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. Ab 1988 war er Mitglied des Opernstudios, 1990 wurde er ins Ensemble der Bayerischen Staatsoper übernommen. Er widmet sich intensiv dem Konzert- und Liedgesang. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u.a. 1995 als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala Mailand sowie 2010 als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper Unter den Linden. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: u.a. Knusperhexe (Hänsel und Gretel), Triquet (Eugen Onegin), Steuermann (Der fliegende Holländer), Pang (Turandot), Frantz/Cochenille/Pitichinaccio (Les Contes d’Hoffmann), Haushofmeister bei Faninal/Wirt (Der Rosenkavalier), Gottesnarr (Boris Godunow), Jude (Salome), Gralsritter (Parsifal), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Pirzel (Die Soldaten), Rodolphe (Guillaume Tell).

Lindorf / Coppélius / Dapertutto / Miracle


John Relyea. © Dario Acosta
John Relyea
John Relyea studierte Gesang bei seinem Vater, dem Kanadischen Bass-Bariton Gary Relyea, und später bei Jerome Hines. 1995 gewann er das Merola Grand Final der Oper in San Francisco und debütierte im Sommer 1996 dort als Colline in La bohème. Daraufhin sang er beim Festival in Santa Fé und an der Metropolitan Opera in New York. Gastengagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von London, Wien, Paris, San Francisco und Chicago. Sein Repertoire umfasst Partien wie Nick Shadow (The Rake’s Progress), Méphistophélès (Faust und La damnation de Faust), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), König Marke (Tristan und Isolde) sowie die Titelpartien in Le nozze di Figaro, Attila und Herzog Blaubarts Burg. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Don Alfonso (Lucrezia Borgia).

Nicklausse/Muse


Tara Erraught (© Christian Kaufmann)
Tara Erraught
Tara Erraught absolvierte ihr Gesangsstudium an der Royal Irish Academy of Music in Dublin. Aus mehreren nationalen Gesangswettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor. Neben zahlreichen Auftritten an der Academy in Dublin, wo sie u.a. Marcellina (Le nozze di Figaro), Olga (Eugen Onegin), Meg Page (Falstaff), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Zerlina (Don Giovanni) darstellte, führten sie erste Engagements nach Italien. Ab Herbst 2008 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit 2010 gehört sie zum Ensemble. 2011 konnte sie hier als Romeo (I Capuleti e i Montecchi) einen weltweit beachteten Erfolg feiern. 2013 wurde sie als jüngste Preisträgerin aller Zeiten mit dem Orden „Pro meritis scientiae et litterarum“ des Freistaates Bayern ausgezeichnet. Partien hier 2013/14: Küchenjunge (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Hänsel (Hänsel und Gretel), Flora (La traviata), Sesto (La clemenza di Tito), Titelpartie in La Cenerentola. Zudem tritt sie als Solistin beim Festkonzert zum 150. Geburtstag von Richard Strauss auf.

Stimme aus dem Grab


Heike Grötzinger
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2002 war sie im Ensemble der Städtischen Bühnen Münster, seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie bereits 2002 im Ring des Nibelungen debütierte. Ihr Repertoire reicht von Hänsel (Hänsel und Gretel) über Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) und Suzuki (Madama Butterfly) bis zu Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). Sie sang in den Ring-Produktionen in Valencia, Berlin und Aix-en-Provence/Salzburger Festspiele. 2011 debütierte sie an der Mailänder Scala in Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Marcellina (Le nozze di Figaro), Margret (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Curra (La forza del destino), Larina (Eugen Onegin), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Annina (Der Rosenkavalier), Xenias Amme (Boris Godunow), Flora (La traviata), Stolzius’ Mutter (Die Soldaten), Mary (Der fliegende Holländer).

Hoffmann


Giuseppe Filianoti (© Johannes Ifkovits)
Giuseppe Filianoti
Giuseppe Filianoti stammt aus Italien, studierte in Mailand bei Alfredo Kraus und wurde an die Akademie der Mailänder Scala aufgenommen. Während seines Studiums gewann er den Francisco-Viñas- und den Plácido-Domingo-Wettbewerb. Sein Debüt gab er in Donizettis Dom Sébastian in Bergamo. Seither hatte er Auftritte u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Hamburg, der Staatsoper Zürich, der Mailänder Scala, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro dell’Opera Rom, beim Maggio Musicale Florenz, am Royal Opera House Covent Garden London, an der New York Metropolitan Opera, am Moskauer Bolschoi-Theater und in der New Yorker Carnegie Hall sowie an den Opernhäusern in Wien, Toulouse, Barcelona, San Francisco, Tokio und Chicago. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Alfredo (La traviata), Don Ottavio (Don Giovanni), Edgardo (Lucia di Lammermoor) sowie die Titelpartien in Faust, Werther und Les Contes d’Hoffmann. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Nemorino (Lʼelisir dʼamore).

Spalanzani


Ulrich Reß
Ulrich Reß
Ulrich Reß, geboren in Augsburg, studierte am dortigen Konservatorium. Sein erstes Engagement bekam er 1979 an den Städtischen Bühnen seiner Heimatstadt. Seit 1984/85 ist er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. 1988 debütierte er als David (Die Meistersinger von Nürnberg) bei den Bayreuther Festspielen. Gastspiele führten ihn u.a. nach Hamburg, Berlin, Stuttgart, Dresden, Barcelona, Athen sowie nach Japan. Seit 1994 ist er Bayerischer Kammersänger. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Förster (Rusalka), Monostatos (Die Zauberflöte), Altoum (Turandot), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Missail (Boris Godunow), Jude (Salome), Basilio (Le nozze di Figaro), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos).

Nathanael


Dean Power
Dean Power
Dean Power stammt aus Irland und studierte an der Royal Irish Academy of Music. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. der Veronica Dunne International Singing Competition. Sein Repertoire umfasst u.a. Belfiore (La finta giardiniera), Ferrando (Così fan tutte), Acis (Acis and Galatea), Bastien (Bastien und Bastienne) sowie Oratorienliteratur von Bach, Händel, Haydn, Schubert und Schumann. Kürzlich war er als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Lyric Opera Dublin zu erleben. Nach zwei Jahren im Opernstudio ist er seit Beginn der Spielzeit 2012/13 Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Narr (Wozzeck), Borsa (Rigoletto), Ruiz (Il trovatore), Erscheinung eines Jünglings (Die Frau ohne Schatten), Septett IV (Babylon), Nathanaël (Les Contes d'Hoffmann), Leibbojar (Boris Godunow), Nazarener (Salome), Remendado (Carmen), Knappe (Parsifal), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Offizier (Il barbiere di Siviglia), 3. Offizier (Die Soldaten), Malcolm (Macbeth), Rustighello (Lucrezia Borgia), Haushofmeister bei der Feldmarschallin (Der Rosenkavalier).

Hermann


Tim Kuypers
Tim Kuypers
Tim Kuypers absolvierte sein Bachelorstudium am Konservatorium von Amsterdam und sein Master-Diplom an der Dutch National Opera Academy. Parallel dazu besuchte er diverse Meisterkurse und Coachings. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Belcore (L’elisir d’amore), Aeneas (Dido and Aeneas), Vater (Hänsel und Gretel), Yamadori/der Kaiserliche Kommissär (Madama Butterfly) und Sid (Albert Herring). Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mendelssohn Bartholdys Elias, Orffs Carmina Burana, die Requiem-Messen von Mozart, Brahms, Fauré und Duruflé sowie die Passionen von Bach. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: der Einäugige (Die Frau ohne Schatten), Septette/Pförtner 1 (Babylon), Haudy (Die Soldaten).

www.timkuypers.com

Schlémil


Christian Rieger
Christian Rieger
Christian Rieger, aus Neumarkt stammend, studierte an der Musikhochschule in München. Er war Erster Preisträger beim Richard-Strauss-Wettbewerb 1992. Sein Operndebüt gab er 1994 am Staatstheater Oldenburg. 1995 wurde er Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seit Herbst 2003 singt er im Ensemble der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2014/15: Sciarrone (Tosca), Morbio (Die schweigsame Frau), Eisenhardt (Die Soldaten), Il Conte di Ceprano (Rigoletto), L’oste (Manon Lescaut), der Einarmige (Die Frau ohne Schatten), Leuthold (Guillaume Tell), BenoÎt (La bohème), Schlémil (Les Contes d’Hoffmann), un alcade (La forza del destino), Baron Douphol (La traviata), Theaterdirektor/Bankier (Lulu), Steuermann (Tristan und Isolde), flandrischer Deputierter (Don Carlo).

Wilhelm


Joshua Stewart
Joshua Stewart
Joshua Stewart wurde in New Orleans geboren. Nachdem er Erfahrungen als Jazz-Sänger gesammelt hatte, studierte er Operngesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (Lʼelisir dʼamore), Prunier (La rondine) und Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia). Auf der Konzertbühne sang er darüber hinaus die Solopartien in Händels Messiah und Mozarts Requiem. Er gewann zahlreiche Wettbewerbe, wie die Mario Lanza Competition und die Marylin Horne Song Competition. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier 2013/14: Bote (Il trovatore), Ein Priester (Babylon), Wilhelm (Les Contes d’Hoffmann), Albazar (Il turco in Italia), Capitano (Simon Boccanegra), Conte (Mirandolina), Jeppo Liverotto (Lucrezia Borgia).

Crespel / Luther


Kristian Paul
Kristian Paul
Kristian Paul studierte Gesang in Toulouse und erhielt seine ersten Engagements an der Opéra National de Montpellier, am Théâtre de Compiègne und am Théâtre des Variétés de Monte Carlo. Anschließend trat er u.a. an den Opernhäusern von Berlin, Marseille, Toulouse, Tours, Bern und Kreta sowie am Théâtre du Châtelet in Paris auf. Sein Repertoire umfasst Partien wie Escamillo (Carmen), Valentin (Faust), Sharpless (Madama Butterfly), Enrico (Lucia di Lammermoor), Germont (La traviata), Almaviva (Le nozze di Figaro), Scarpia (Tosca) und Chevalier de la Force (Dialogues des Carmélites) sowie die Titelpartien in Don Giovanni, Rigoletto und Eugen Onegin. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Crespel/Luther (Les Contes d‘Hoffmann).