Die Walküre - Biographien

Die Walküre: Katarina Dalayman (Brünnhilde, Vordergrund), Ensemble (Walküren) Die Walküre: Thomas J. Mayer (Wotan), Katarina Dalayman (Brünnhilde) Die Walküre: Tomasz Konieczny, Elisabeth Kulman

Die Walküre

Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten

Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2013
Sonntag, 14. Juli 2013

Musikalische Leitung


Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, war Musikdirektor des Berkeley Symphony Orchestra, der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchestra und der Los Angeles Opera sowie künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, bevor er 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde. In dieser Position, die er bis 2013 innehatte, leitete er zahlreiche Neuproduktionen, darunter Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Wolfgang Rihms Das Gehege, Unsuk Chins Alice in Wonderland, Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe und Jörg Widmanns Babylon. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu Festivals wie denen von Grafenegg, Gent, Berlin und Baden-Baden. Seit 2006 ist Kent Nagano zudem Musikdirektor des Orchestre Symphonique de Montréal, seit 2013 auch Erster Gastdirigent der Göteborger Symphoniker. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Babylon.

Inszenierung


Andreas Kriegenburg
Andreas Kriegenburg
Andreas Kriegenburg machte zunächst eine Ausbildung zum Modelltischler und war dann als Tischler und Techniker am Theater seiner Heimatstadt Magdeburg tätig. Nach einigen Jahren als Regieassistent und Regisseur in Zittau und Frankfurt/Oder wurde er 1991 Hausregisseur an der Volksbühne Berlin. Dort inszenierte er u.a. Büchners Woyzeck. 1996 wechselte er ans Staatstheater Hannover und 1999 ans Burgtheater Wien. Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, seit 2009 inszeniert er regelmäßig am Deutschen Theater Berlin. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er seit 2003 Orestie, Die Nibelungen, Drei Schwestern, Der Prozess nach Kafka sowie Alles nur der Liebe wegen. Seine Arbeiten wurden mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt die Uraufführung von Dea Lohers Diebe. 2006 inszenierte er in Magdeburg Glucks Orpheus und Eurydike, 2007 Mozarts Idomeneo, an der Bayerischen Staatsoper 2008 Wozzeck, 2010 Otello an der Deutschen Oper Berlin, 2011 Tosca an der Oper Frankfurt und 2012 Der Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2013/14: Die Soldaten.

Bühne


Harald B. Thor
Harald B. Thor
Harald B. Thor ist gebürtiger Salzburger. Nach seiner 1982 abgeschlossenen Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner am Mozarteum war er Ausstattungsleiter an mehreren Häusern, unter anderem an der Bayerischen Theaterakademie und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2001 ist er als selbstständiger Ausstatter tätig. In Zusammenarbeit mit Andreas Kriegenburg entstanden Produktionen am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Hannover, im Akademietheater in München sowie mehrere Operninszenierungen. Als Bühnenbildner für das Musiktheater arbeitete er mit vielen hochrangigen Regisseuren u.a. an den Opernhäusern in Dortmund, Darmstadt, Mannheim, Nürnberg und München. In der Spielzeit 2013/14 entwirft er an der Bayerischen Staatsoper das Bühnenbild für Die Soldaten.

Kostüme


Andrea Schraad
Andrea Schraad
Andrea Schraad wurde in Dinklage geboren. Sie absolvierte ihr Kostümbildstudium in Hannover. Von 2000 bis 2003 war sie feste Kostümassistentin und von 2003 bis 2009 Atelierleiterin und feste Kostümbildnerin am Thalia Theater Hamburg. Sie entwarf die Kostüme für zahlreiche Inszenierungen von Andreas Kriegenburg am Thalia Theater und am Deutschen Theater Berlin. In der Spielzeit 2006/07 arbeitete sie erstmalig zusammen mit Andreas Kriegenburg an den Münchner Kammerspielen. Für ihre dortige Leistung bei der Inszenierung der Drei Schwestern wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet und bekam den Theaterpreis FAUST verliehen. In der Spielzeit 2013/14 entwirft sie an der Bayerischen Staatsoper die Kostüme für Die Soldaten.

Licht


Stefan Bolliger
Stefan Bolliger
Stefan Bolliger wurde 1968 in Zürich geboren. Er war einige Jahre als Lichttechniker freiberuflich tätig und ab 1995 am Hamburger Thalia Theater engagiert. Von 1997 bis 2006 war er dort stellvertretender Beleuchtungsinspektor. Von 2006 bis 2010 war er Leiter der Beleuchtungsabteilung am Schauspielhaus des Staatstheaters Stuttgart. Stefan Bolliger gestaltete das Licht bei zahlreichen Inszenierungen Andreas Kriegenburgs am Thalia Theater. Er arbeitete als Lichtdesigner an der Bayerischen Staatsoper, an der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, in Wien und Salzburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Der Ring des Nibelungen, Die Soldaten.

Choreographie


Zenta Haerter
Zenta Haerter
Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Mit 15 Jahren ging sie nach New York und machte ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie, als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/07, als Choreographin für Glucks Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg) und Wagners Tannhäuser (Regie: Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Jenůfa, Der Ring des Nibelungen.

Dramaturgie


 
Marion Tiedtke
Marion Tiedtke, in Köln geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg und Berlin. Nach ihrem Examen arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für den Südwestfunk und den Sender Freies Berlin. Ihre Theaterlaufbahn begann sie 1989 als Dramaturgieassistentin an der Schaubühne in Berlin unter Peter Stein und Klaus Michael Grüber. Danach folgten Engagements als Dramaturgin an das Berliner Schiller Theater, das Bremer Theater, das Bayerische Staatsschauspiel. 1999 wechselte sie ans Burgtheater Wien. 2001 bis 2007 hat sie als Dramaturgin das Profil der Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Frank Baumbauer wesentlich mitgeprägt. Ab 2001 unterrichtete sie  außerdem Stückanalyse, Theatergeschichte und Produktionsdramaturgie, zunächst an der LMU München, dann an der Bayerischen Theaterakademie. Sie arbeitete im Schauspiel u. a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Martin Kušej, Konstanze Lauterbach, Amélie Niermeyer, Luk Perceval,Thomas Ostermeier, Johan Simons und in der Oper mit Martin Kušej und Christof Loy in Salzburg, Amsterdam und London. Seit März 2007 ist sie als Ausbildungsdirektorin und Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main tätig, seit 2011 ist sie Dekanin des Fachbereichs Darstellende Kunst. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Fachbüchern und -zeitschriften, zuletzt hat sie das Buch "Die Kunst der Bühne. Positionen des zeitgenössischen Theaters" herausgegeben.

Dramaturgie


 
Miron Hakenbeck
Miron Hakenbeck, geboren in Berlin, wechselte von der Medizin zum Musiktheater und ging nach seinem Studium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ als Assistent ans TR Warszawa. Als Dr. Szebojgan in Hanoch Levins Krum gastierte er mit dessen Ensemble u.a. beim Festival d’Avignon, der Brooklyn Academy of Music, dem Moskauer Meyerhold-Zentrum, dem Théâtre Odeon und beim Athens Festival. Als Produktionsdramaturg arbeitete er eng mit Krzysztof Warlikowski bei dessen Operninszenierungen zusammen, so beim Münchner Eugen Onegin, am Teatr Wielki (Wozzeck), der Opéra National de Paris (Iphigénie en Tauride, Die Sache Makropoulos, Parsifal und Król Roger) und dem Théâtre de la Monnaie (Médée). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2013/14 inszeniert er hier außerdem Zeisl Hiob.

Siegmund


Simon O'Neill (Foto: Lisa Kohler)
Simon O'Neill
Simon O’Neill, geboren in Neuseeland, studierte an der University of Otago, der Victoria University of Wellington sowie an der Manhattan School of Music und dem Juilliard Opera Center. Gastspiele führten in u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House, Covent Garden sowie zu den Festspielen in Bayreuth und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Cavaradossi (Tosca), Florestan (Fidelio), Max (Der Freischütz) sowie die Titelpartien in Lohengrin und Parsifal. Auch auf der Konzertbühne war er u.a. in der Carnegie Hall und der Royal Albert Hall zu erleben. Neben anderen Preisen gewann er 2005 den New Zealand Laureate Award. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Siegmund (Die Walküre).

www.simononeill.com

Hunding


Hans-Peter König
Hans-Peter König
Hans-Peter König erhielt seine Gesangsausbildung bei Gladys Kuchta in Düsseldorf. Erste Stationen seiner künstlerischen Laufbahn waren nach dem Opernstudio Zürich diverse Opernhäuser in Deutschland, darunter das Staatstheater Hannover. Seit 2001 ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Darüber hinaus gastierte er u.a. an den Opernhäusern von Berlin, Hamburg, Dresden, Paris, Mailand, New York, London, Barcelona sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Baden-Baden. Sein Repertoire umfasst Partien wie Gurnemanz (Parsifal), Hagen, Hunding (Der Ring des Nibelungen), Heinrich der Vogler (Lohengrin), Großinquisitor (Don Carlo), Filippo (Don Carlo), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Sarastro (Die Zauberflöte), Orest (Elektra) sowie die Titelpartie in Boris Godunow. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Daland (Der fliegende Holländer).

Wotan


Bryn Terfel. © Jason Bell / DG
Bryn Terfel
Bryn Terfel stammt aus Wales. Er studierte an der Londoner Guildhall School of Music and Drama. Zu seinen Partien gehören die Titelpartie in Le nozze di Figaro, Leporello und Masetto (Don Giovanni), Jochanaan (Salome), Dr. Miracle (Les Contes d’Hoffmann), Scarpia (Tosca), Wolfram (Tannhäuser), Nick Shadow (The Rake’s Progress) sowie die Titelpartie in Falstaff. Bryn Terfel ist Gast an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt wie z.B. an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, in Paris, Wien, Chicago, San Francisco, Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen. Auch als Konzert- und Liedsänger hat er sich einen Namen gemacht. An der Bayerischen Staatsoper sang er Jochanaan (Salome) und war bei den Opern-Festspielen 2001 mit den Titelpartien in Le nozze di Figaro und Falstaff sowie einem Liederabend zu hören. In der Saison 2008/2009 tritt Terfel in der Titelpartie von Richard Wagners Der fliegende Holländer auf.

http://brynterfel.net/

Sieglinde


Petra Lang
Petra Lang
Petra Lang studierte Violine und Gesang und tritt seit dem Beginn ihrer Karriere im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper weltweit mit den wichtigsten Orchestern und an den renommierten Opernhäusern von London, Chicago, San Francisco, Wien, Mailand, Zürich, Amsterdam, Berlin und Hamburg auf. Gastengagements führten sie zudem zu den Festspielen von Salzburg, Bregenz und Edinburgh. Auch bei den Bayreuther Festspielen ist sie regelmäßig zu Gast. Zu ihrem Repertoire gehören vor allem Wagner-Partien wie Brünnhilde und Sieglinde (Der Ring des Nibelungen), Ortrud (Lohengrin), Kundry (Parsifal), Venus (Tannhäuser) und Brangäne (Tristan und Isolde), aber auch Partien wie Judith (Herzog Blaubarts Burg), Marie (Wozzeck), Cassandre (Les Troyens) und die Titelpartie in Ariadne auf Naxos. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2014/15: Brünnhilde (Götterdämmerung).

www.petralang.com

Brünnhilde


Katarina Dalayman
Katarina Dalayman
Katarina Dalayman wurde in Stockholm geboren und absolvierte ihre Gesangsausbildung am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Ihr Operndebüt gab sie an der Königlichen Oper Stockholm als Amelia (Simone Boccanegra), wo sie zur »Hovsångare« (Sängerin des Schwedischen Königshofes) ernannt wurde. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. die Titelpartie in Tosca, Marie (Wozzeck), Lisa (Pique Dame), Elisabeth (Tannhäuser), Isolde (Tristan und Isolde), Contessa di Parma (Doktor Faustus), Katarina (Lady Macbeth of Mtsensk), Desdemona (Otello), Ariadne (Ariadne auf Naxos) und Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen). Sie sang u.a. an den Opernhäusern in Berlin, New York, Paris, München, Brüssel sowie bei den Salzburger Festspielen. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2011/12: Brünnhilde (Die Walküre).

Fricka


Sophie Koch (© Patrick Nin)
Sophie Koch
Sophie Koch studierte am Pariser Conservatoire bei Jane Berbié und gewann 1994 den Ersten Preis beim Gesangswettbewerb in s’Hertogenbosch. Ihr internationales Debüt gab sie am Londoner Royal Opera House, Covent Garden, als Rosina (Il barbiere di Siviglia). Zu ihren wichtigen Partien gehören weiterhin Mozarts Cherubino (Le nozze di Figaro), Charlotte (Werther), Octavian (Der Rosenkavalier) und Dorabella (Così fan tutte) sowie Cenerentola und Komponist (Ariadne auf Naxos). Gastspiele führten sie u.a. an die Pariser Opernhäuser, die Semperoper Dresden, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, an das Teatro alla Scala Mailand, an die New Yorker Metropolitan Opera sowie zu den Schwetzinger und Salzburger Festspielen. Partien an der Bayerischen Staatsoper: 2010/11: Octavian (Der Rosenkavalier), 2011/12: Fricka (Das Rheingold, Die Walküre).

Helmwige


Susan Foster
Susan Foster
Susan Foster wurde in Arizona geboren und studierte an der Ohio State University sowie am Lyric Opera Center in Chicago. Seither hatte sie in ganz Amerika Auftritte u.a. als Tosca, Norma, Leonore (Fidelio), Elisabetta (Don Carlo) und Fiordiligi (Così fan tutte). Mit der Partie der Turandot gastierte sie u.a. an der Opera Australia und an der San Francisco Opera sowie beim Savonlinna Festival. Zudem sang sie Isolde (Tristan und Isolde) an der Los Angeles Opera und Sieglinde (Die Walküre) in Baden Baden. Die Partie der Helmwige (Ring des Nibelungen) sang sie u.a. an der Mailänder Scala und an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Helmwige.

www.susanfostersoprano.com

Gerhilde


Karen Foster
Karen Foster

Karen Foster wurde in Texas geboren und studierte u.a. an der University of Texas in Austin und erhielt unterschiedliche Förderpreise. Erste Engagments führten sie seither u.a. an die Lyric Opera in Chicago sowie die Opernhäuser von Seattle, Düsseldorf, Arizona und Santa Fe. Ihr Repertoire umfasst bereits Partien wie Turandot, Leonora (Il trovatore) und Contessa (Le nozze di Figaro). An Den Norske Opera in Norwegen debütierte sie als Isolde (Tristan und Isolde). Auch als Konzertsängerin hatte sie Auftritte u.a. am Kennedy Center in Washington. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gerhilde (Die Walküre).

www.karenfostersoprano.com


Ortlinde


Golda Schultz
Golda Schultz
Golda Schultz, geboren in Südafrika, studierte Gesang an der University of Cape Town und an der Juilliard School in New York. Daneben besuchte sie Meisterklassen bei Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie La fortuna/Valletto (Lʼincoronazione di Poppea), Donna Elvira (Don Giovanni), Dido (Dido and Aeneas), Alice Ford (Falstaff), Magda (La rondine), Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto) und Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen). Von 2011 bis 2013 war sie Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, wo sie beispielsweise als Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro), Ortlinde (Die Walküre), Elisabeth Zimmer (Elegie für junge Liebende) und Ines (Il trovatore) zu erleben war. In der Spielzeit 2013/14 ist sie Ensemblemitglied am Stadttheater Klagenfurt. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Sophie (Der Rosenkavalier).

http://goldaschultz.com/

Waltraute


Heike Grötzinger
Heike Grötzinger
Heike Grötzinger studierte Gesang an der Musikhochschule Köln. Von 1999 bis 2002 war sie im Ensemble der Städtischen Bühnen Münster, seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie bereits 2002 im Ring des Nibelungen debütierte. Ihr Repertoire reicht von Hänsel (Hänsel und Gretel) über Magdalena (Die Meistersinger von Nürnberg) und Suzuki (Madama Butterfly) bis zu Brangäne (Tristan und Isolde) und Eboli (Don Carlo). Sie sang in den Ring-Produktionen in Valencia, Berlin und Aix-en-Provence/Salzburger Festspiele. 2011 debütierte sie an der Mailänder Scala in Die Zauberflöte. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Marcellina (Le nozze di Figaro), Margret (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Stimme der Ungeborenen (Die Frau ohne Schatten), Curra (La forza del destino), Larina (Eugen Onegin), Stimme aus dem Grab (Les Contes dʼHoffmann), Annina (Der Rosenkavalier), Xenias Amme (Boris Godunow), Flora (La traviata), Stolzius’ Mutter (Die Soldaten), Mary (Der fliegende Holländer).

Siegrune


Roswitha C. Müller
Roswitha Christina Müller
Roswitha Christina Müller studierte Gesang an der Musikhochschule München und am Mozarteum in Salzburg. Von 1995 bis 2001 war sie Ensemblemitglied des Landestheaters Salzburg, anschließend gastierte sie u.a. an den Staatstheatern von Saarbrücken, Karlsruhe und Stuttgart, am Nationaltheater Prag, an der Deutschen Oper am Rhein, an der Hamburgischen Staatsoper, am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie an der Deutschen Oper Berlin. Von 2007 bis 2009 war sie Ensemblemitglied am Lübecker Theater, seit 2012 gehört sie zum Ensemble des Staatstheaters Nürnberg. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Charlotte (Werther), Herodias (Salome), Fricka (Das Rheingold), Judith (Herzog Blaubarts Burg), Fuchs (Das schlaue Füchslein), Eboli (Don Carlo), Azucena (Il trovatore), die fremde Fürstin (Rusalka) und Amneris (Aida). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2014/15: Siegrune (Die Walküre).

Roßweiße


Alexandra Petersamer
Alexandra Petersamer
Alexandra Petersamer schloss 1995 an der Musikhochschule München mit dem Meisterklassendiplom ab. Sie war Stipendiatin u.a. der Richard Wagner Stiftung Bayreuth und erhielt zahlreiche Preise. Von 1994 bis 2000 war sie fest am Theater Dessau engagiert, anschließend bis 2004 am Staatstheater am Gärtnerplatz München. Ihr Bayreuth-Debüt gab sie 2006 als Roßweiße (Die Walküre). 2007 debütierte sie als Ortrud (Lohengrin) in Tokio und sang diese Partie in Leipzig. Es folgten Engagements als Oberpriesterin (Penthesilea) in Dresden sowie als Brangäne (Tristan und Isolde) in Stavanger und am Staatstheaer Nürnberg. Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie u.a. nach Berlin, Paris, Brüssel, Wien, Amsterdam, Chicago sowie zu den Festspielen von Salzburg und Savonlinna. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Roßweiße (Die Walküre).

Grimgerde


Okka von der Damerau
Okka von der Damerau
Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).

Schwertleite


Anja Jung
Anja Jung
Anja Jung studierte Gesang an der Universität Koblenz und war Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung. Ihre ersten Engagements hatte sie noch als Chorsängerin an der Dresdner Semperoper sowie an der Oper Zürich und bei den Bayreuther Festspielen. Seit 2006 ist sie Ensemblemitglied am Theater Freiburg. Hier hatte sie Auftritte u.a. als Erda/Fricka/Waltraute/1. Norn/Schwertleite/Floßhilde (Der Ring des Nibelungen), Suzuki (Madama Butterfly), Herodias (Salome), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Titania (Oberon) sowie Mutter (Hänsel und Gretel). Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Schwertleite.