Götterdämmerung - Biographien

Götterdämmerung: Anna Gabler (Gutrune), Nina Stemme (Brünnhilde) Götterdämmerung: Nina Stemme (Brünnhilde), Stephen Gould (Siegfried), Anna Gabler (Gutrune), Chor un Götterdämmerung: Stephen Gould (Siegfried), Chor und Statisterie

Götterdämmerung

Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten

Dritter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

Nationaltheater

Münchner Opernfestspiele 2013
Donnerstag, 18. Juli 2013

Musikalische Leitung


Kent Nagano. © Benjamin Ealovega
Kent Nagano
Kent Nagano, geboren in Kalifornien, war Musikdirektor des Berkeley Symphony Orchestra, der Opéra National de Lyon, des Hallé Orchestra und der Los Angeles Opera sowie künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, bevor er 2006 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper wurde. In dieser Position, die er bis 2013 innehatte, leitete er zahlreiche Neuproduktionen, darunter Billy Budd, Chowanschtschina, Eugen Onegin, Idomeneo, Ariadne auf Naxos, Wozzeck, Lohengrin, Die schweigsame Frau, Saint François d’Assise sowie die Uraufführungen von Wolfgang Rihms Das Gehege, Unsuk Chins Alice in Wonderland, Minas Borboudakis’ liebe.nur liebe und Jörg Widmanns Babylon. Gastkonzerte führten Nagano und das Bayerische Staatsorchester u.a. nach Mailand, Moskau, Linz, Hamburg, Budapest sowie zu Festivals wie denen von Grafenegg, Gent, Berlin und Baden-Baden. Seit 2006 ist Kent Nagano zudem Musikdirektor des Orchestre Symphonique de Montréal, seit 2013 auch Erster Gastdirigent der Göteborger Symphoniker. Dirigat an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Babylon.

Inszenierung


Andreas Kriegenburg
Andreas Kriegenburg
Andreas Kriegenburg machte zunächst eine Ausbildung zum Modelltischler und war dann als Tischler und Techniker am Theater seiner Heimatstadt Magdeburg tätig. Nach einigen Jahren als Regieassistent und Regisseur in Zittau und Frankfurt/Oder wurde er 1991 Hausregisseur an der Volksbühne Berlin. Dort inszenierte er u.a. Büchners Woyzeck. 1996 wechselte er ans Staatstheater Hannover und 1999 ans Burgtheater Wien. Von 2001 bis 2009 war er Oberspielleiter am Thalia Theater Hamburg, seit 2009 inszeniert er regelmäßig am Deutschen Theater Berlin. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er seit 2003 Orestie, Die Nibelungen, Drei Schwestern, Der Prozess nach Kafka sowie Alles nur der Liebe wegen. Seine Arbeiten wurden mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, zuletzt die Uraufführung von Dea Lohers Diebe. 2006 inszenierte er in Magdeburg Glucks Orpheus und Eurydike, 2007 Mozarts Idomeneo, an der Bayerischen Staatsoper 2008 Wozzeck, 2010 Otello an der Deutschen Oper Berlin, 2011 Tosca an der Oper Frankfurt und 2012 Der Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper. Inszenierung hier 2013/14: Die Soldaten.

Bühne


Harald B. Thor
Harald B. Thor
Harald B. Thor ist gebürtiger Salzburger. Nach seiner 1982 abgeschlossenen Ausbildung zum Bühnen- und Kostümbildner am Mozarteum war er Ausstattungsleiter an mehreren Häusern, unter anderem an der Bayerischen Theaterakademie und der Bayerischen Staatsoper. Seit der Spielzeit 2001 ist er als selbstständiger Ausstatter tätig. In Zusammenarbeit mit Andreas Kriegenburg entstanden Produktionen am Thalia Theater Hamburg, am Schauspielhaus Zürich, am Schauspiel Hannover, im Akademietheater in München sowie mehrere Operninszenierungen. Als Bühnenbildner für das Musiktheater arbeitete er mit vielen hochrangigen Regisseuren u.a. an den Opernhäusern in Dortmund, Darmstadt, Mannheim, Nürnberg und München. In der Spielzeit 2013/14 entwirft er an der Bayerischen Staatsoper das Bühnenbild für Die Soldaten.

Kostüme


Andrea Schraad
Andrea Schraad
Andrea Schraad wurde in Dinklage geboren. Sie absolvierte ihr Kostümbildstudium in Hannover. Von 2000 bis 2003 war sie feste Kostümassistentin und von 2003 bis 2009 Atelierleiterin und feste Kostümbildnerin am Thalia Theater Hamburg. Sie entwarf die Kostüme für zahlreiche Inszenierungen von Andreas Kriegenburg am Thalia Theater und am Deutschen Theater Berlin. In der Spielzeit 2006/07 arbeitete sie erstmalig zusammen mit Andreas Kriegenburg an den Münchner Kammerspielen. Für ihre dortige Leistung bei der Inszenierung der Drei Schwestern wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet und bekam den Theaterpreis FAUST verliehen. In der Spielzeit 2013/14 entwirft sie an der Bayerischen Staatsoper die Kostüme für Die Soldaten.

Licht


Stefan Bolliger
Stefan Bolliger
Stefan Bolliger wurde 1968 in Zürich geboren. Er war einige Jahre als Lichttechniker freiberuflich tätig und ab 1995 am Hamburger Thalia Theater engagiert. Von 1997 bis 2006 war er dort stellvertretender Beleuchtungsinspektor. Von 2006 bis 2010 war er Leiter der Beleuchtungsabteilung am Schauspielhaus des Staatstheaters Stuttgart. Stefan Bolliger gestaltete das Licht bei zahlreichen Inszenierungen Andreas Kriegenburgs am Thalia Theater. Er arbeitete als Lichtdesigner an der Bayerischen Staatsoper, an der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, in Wien und Salzburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Der Ring des Nibelungen, Die Soldaten.

Choreographie


Zenta Haerter
Zenta Haerter
Zenta Haerter lebt in ihrem Geburtsort Zürich. Mit 15 Jahren ging sie nach New York und machte ihre Tanzausbildung an der dortigen Juilliard School, an der sie mit Persönlichkeiten wie Martha Graham und Betty Jones arbeiten konnte. Zurück in Europa tanzte sie in Arbeiten von Choreographen wie Ismael Ivo, Birgit Trommler und Paula Lansley. Seit 1998 wirkte sie regelmäßig als Darstellerin in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg in Zürich mit. Zeitgleich begann sie, als Choreographin mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, David Bösch und Igor Bauersima zu arbeiten. Zur Oper kam sie 2006/07, als Choreographin für Glucks Orpheus und Eurydike (Regie: Andreas Kriegenburg) und Wagners Tannhäuser (Regie: Holger Pototzki) am Theater Magdeburg. Arbeiten an der Bayerischen Staatsoper: Wozzeck, Jenůfa, Der Ring des Nibelungen.

Dramaturgie


 
Marion Tiedtke
Marion Tiedtke, in Köln geboren, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg und Berlin. Nach ihrem Examen arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für den Südwestfunk und den Sender Freies Berlin. Ihre Theaterlaufbahn begann sie 1989 als Dramaturgieassistentin an der Schaubühne in Berlin unter Peter Stein und Klaus Michael Grüber. Danach folgten Engagements als Dramaturgin an das Berliner Schiller Theater, das Bremer Theater, das Bayerische Staatsschauspiel. 1999 wechselte sie ans Burgtheater Wien. 2001 bis 2007 hat sie als Dramaturgin das Profil der Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Frank Baumbauer wesentlich mitgeprägt. Ab 2001 unterrichtete sie  außerdem Stückanalyse, Theatergeschichte und Produktionsdramaturgie, zunächst an der LMU München, dann an der Bayerischen Theaterakademie. Sie arbeitete im Schauspiel u. a. mit den Regisseuren Andreas Kriegenburg, Martin Kušej, Konstanze Lauterbach, Amélie Niermeyer, Luk Perceval,Thomas Ostermeier, Johan Simons und in der Oper mit Martin Kušej und Christof Loy in Salzburg, Amsterdam und London. Seit März 2007 ist sie als Ausbildungsdirektorin und Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main tätig, seit 2011 ist sie Dekanin des Fachbereichs Darstellende Kunst. Sie veröffentlichte zahlreiche Beiträge in Fachbüchern und -zeitschriften, zuletzt hat sie das Buch "Die Kunst der Bühne. Positionen des zeitgenössischen Theaters" herausgegeben.

Dramaturgie


 
Olaf A. Schmitt.
Olaf A. Schmitt war von 2008 bis August 2013 Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper, wo er u. a. mit den Regisseuren Martin Kušej, Barrie Kosky und Andreas Kriegenburg sowie den Komponisten Peter Eötvös und Miroslav Srnka zusammenarbeitete. Ab August 2014 wird er Chefdramaturg der Bregenzer Festspiele. An der Oper Köln betreute er 2012 die Neuinszenierung von Le nozze di Figaro. Von 2005 bis 2008 arbeitete er als Musikdramaturg am Theater Heidelberg. Er ist Dozent an der Bayerischen Theaterakademie, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und unterrichtete an den Universitäten Frankfurt am Main und Zürich. Während seines Studiums der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Musikwissenschaft in Frankfurt am Main sammelte er Erfahrungen an der Staatsoper Stuttgart, bei den Salzburger Festspielen und am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Stipendien erhielt er von der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung und der Richard Wagner-Stipendienstiftung. Er war Mitarbeiter am Heiner Müller Handbuch (Stuttgart 2003) sowie Mitherausgeber von AufBrüche. Theaterarbeit zwischen Text und Situation (Berlin 2004) und ist Autor zahlreicher Texte.

Chor


Sören Eckhoff
Sören Eckhoff
Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hat er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper.

Siegfried


Stephen Gould
Stephen Gould
Stephen Gould stammt aus Virginia und studierte u.a. am New England Conservatory of Music. Sein Debüt als Heldentenor gab er als Florestan (Fidelio) am Landestheater Linz. Sein Repertoire umfasst u.a die Titelpartien in Peter Grimes, Tannhäuser, Lohengrin, Otello, Siegfried, Parsifal sowie Tristan (Tristan und Isolde), Erik (Der fliegende Holländer), Kaiser (Die Frau ohne Schatten), Énée (Les Troyens), Bacchus/Der Tenor (Ariadne auf Naxos), Oedipus (Oedipus Rex) und Paul (Die tote Stadt). Engagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Berlin, Dresden, Rom, Triest, Wien, Genf, Palermo, Oslo, Graz, Hamburg, London, New York sowie zu den Bayreuther Festspielen. Auch als Konzertsänger ist er weltweit mit führenden Orchestern aufgetreten. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Siegfried (Siegfried, Götterdämmerung).

Gunther


Iain Paterson (© Clive Barda)
Iain Paterson
Iain Paterson studierte an der Royal Scottish Academy of Music and Drama. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Amfortas und Titurel (Parsifal), Biterolf (Tannhäuser), Fasolt (Das Rheingold), Graf Lamoral (Arabella), Jochanaan (Salome), Theseus (A Midsummer Night’s Dream), Stárek (Jenůfa), Mandarin und Timur (Turandot), Amonasro (Aida) und die Titelpartien in Don Giovanni und Le nozze di Figaro. Er trat u.a. an der Metropolitan Opera in New York, am Royal Opera House Covent Garden, am Chicago Opera Theater, an der Opéra national de Paris, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, an der English National Opera sowie bei den Festspielen in Salzburg, Bregenz, Glyndebourne, Edinburgh und bei den BBC Proms auf. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gunther (Götterdämmerung).

Hagen


Hans-Peter König
Hans-Peter König
Hans-Peter König erhielt seine Gesangsausbildung bei Gladys Kuchta in Düsseldorf. Erste Stationen seiner künstlerischen Laufbahn waren nach dem Opernstudio Zürich diverse Opernhäuser in Deutschland, darunter das Staatstheater Hannover. Seit 2001 ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Darüber hinaus gastierte er u.a. an den Opernhäusern von Berlin, Hamburg, Dresden, Paris, Mailand, New York, London, Barcelona sowie bei den Festspielen in Bayreuth und Baden-Baden. Sein Repertoire umfasst Partien wie Gurnemanz (Parsifal), Hagen, Hunding (Der Ring des Nibelungen), Heinrich der Vogler (Lohengrin), Großinquisitor (Don Carlo), Filippo (Don Carlo), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Sarastro (Die Zauberflöte), Orest (Elektra) sowie die Titelpartie in Boris Godunow. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Daland (Der fliegende Holländer).

Alberich


Tomasz Konieczny
Tomasz Konieczny
Tomasz Konieczny, geboren in Lodz/Polen, studierte an der dortigen Filmakademie Schauspiel sowie Gesang in Warschau und Dresden. 1997 debütierte er in Posen als Figaro (Le nozze di Figaro). Ab 2005 folgten weitere Debüts u.a. in Stuttgart, an der Staatsoper Prag (2006), bei den Budapester Wagnertagen (2006) und in Tokio (2007). Gastauftritte führten ihn zudem u.a. ans Teatro alla Scala in Mailand, an die Opéra National de Paris, Semperoper Dresden, Deutsche Oper Berlin, ans Teatro Real in Madrid, an die Wiener Staatsoper und an die Deutsche Oper am Rhein. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Dr. Kolenatý (Věc Makropulos), Golaud (Pelléas et Mélisande), Amfortas (Parsifal), Kurwenal (Tristan und Isolde), Holländer (Der fliegende Holländer), Barak (Die Frau ohne Schatten), Balstrode (Peter Grimes), Alberich (Der Ring des Nibelungen) und Biterolf (Tannhäuser). Debüt an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Don Pizarro (Fidelio), Wotan (Walküre), Alberich (Siegfried/Götterdämmerung).

http://www.tomasz-konieczny.eu/

Brünnhilde


Nina Stemme. © Tanja Niemann
Nina Stemme
Nina Stemme stammt aus Schweden, ist dort Mitglied der Königlichen Musikakademie und wurde u.a. mit dem Ehrentitel Königlich Schwedische Hofsängerin ausgezeichnet. 2012 wurde ihr der Titel Österreichische Kammersängerin verliehen. Sie sang an allen großen Opernhäusern der Welt, u.a. in Göteborg, Wien, Genf, Zürich, Barcelona, München, New York und San Francisco sowie bei den Festivals von Bayreuth, Salzburg, Luzern und Glyndebourne. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Marie (Wozzeck), Marschallin (Der Rosenkavalier), Elisabeth (Tannhäuser), Sieglinde, Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen), Senta (Der fliegende Holländer), Leonora (La forza del destino), Isolde (Tristan und Isolde) sowie die Titelpartien in Tosca, Madama Butterfly, La fanciulla del West, Ariadne auf Naxos, Arabella und Salome. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Brünnhilde (Götterdämmerung).

http://www.ninastemme.com/

Gutrune / 3. Norn


Anna Gabler
Anna Gabler
Anna Gabler, geboren in München, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Jan-Hendrik Rootering und in der Meisterklasse für Liedgestaltung bei Helmut Deutsch und Fritz Schwinghammer. Sie ergänzte ihr Studium mit Meisterkursen u.a. bei Sena Jurinac und Dietrich Fischer-Dieskau. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Pamina (Die Zauberflöte), Agathe (Der Freischütz), Micaëla (Carmen), Musetta und Mimì (La bohème), Nedda (Pagliacci) Freia (Das Rheingold), Elsa (Lohengrin), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Gretel (Hänsel und Gretel), Rosalinde (Die Fledermaus) und Ortlinde (Die Walküre). Sie trat u.a. an der Deutschen Oper am Rhein, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, am Staatstheater Nürnberg, am Théâtre du Châtelet in Paris, am New National Theatre in Tokyo sowie beim Glyndebourne Festival und bei den Bayreuther Festspielen auf. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gutrune/3. Norn (Götterdämmerung).

Waltraute


Michaela Schuster
Michaela Schuster
Michaela Schuster stammt aus Fürth. Sie studierte zunächst Oboe und später Gesang am Mozarteum Salzburg sowie an der Hochschule der Künste Berlin. Sie war u.a. Gewinnerin der internationalen Gesangswettbewerbe für Wagnerstimmen in Bayreuth. Zahlreiche Gastspiele führten sie an die Opernhäuser u.a. in Hamburg, Frankfurt, Oslo, Chicago, Barcelona, Berlin, Amsterdam, London, Wien und Dresden sowie zu den Salzburger Festspielen. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Fricka (Das Rheingold), Brangäne (Tristan und Isolde), Sieglinde (Die Walküre), Kundry (Parsifal), Marie (Wozzeck), Eboli (Don Carlo), Amneris (Aida), Herodias (Salome) und Venus (Tannhäuser). Darüber hinaus ist sie als Konzertsängerin tätig und trat u.a. in der Berliner Philharmonie und der Mailänder Scala auf. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Waltraute (Götterdämmerung), Ortrud (Lohengrin).

Woglinde


Hanna-Elisabeth Müller (© Chris Gonz)
Hanna-Elisabeth Müller
Hanna-Elisabeth Müller studierte Gesang in Mannheim. Sie gastierte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall, der Kölner Philharmonie und bei den Schwetzinger Festspielen und gewann den ersten Preis beim Ada-Sari-Wettbewerb. Nach ersten Engagements in Rheinsberg und Gera debütierte sie 2012 am Teatro dell’Opera di Roma als Pamina (Die Zauberflöte). In der Spielzeit 2010/11 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, seit der Spielzeit 2012/13 ist sie hier festes Ensemblemitglied und war bisher u.a. als Zerlina (Don Giovanni), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal) und Woglinde (Der Ring des Nibelungen) zu erleben. 2013 erhielt sie den Festspielpreis der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Susanna (Le nozze di Figaro), Prinzessin/Donna Clara (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Pamina (Die Zauberflöte), Hüter der Schwelle des Tempels/Stimme der Ungeborenen/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Gretel (Hänsel und Gretel), Servilia (La clemenza di Tito), Najade/Echo (Ariadne auf Naxos), Berta (Il barbiere di Siviglia).

www.hannaelisabethmueller.de

Wellgunde


Angela Brower
Angela Brower
Angela Brower, geboren in Phoenix/Arizona, studierte Gesang an der Indiana University und an der Arizona State University. 2008 wurde sie an der Glimmerglass Opera in das Young American Artists Programm aufgenommen. 2008/09 kam sie ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper. Seit Beginn der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied und trat etwa als Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Cherubino (Le nozze di Figaro), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Rosina (Il barbiere di Siviglia) auf. Gastengagements führten sie u.a. an die Opernhäuser von San Francisco, Tokio und Baden-Baden. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Octavian (Der Rosenkavalier) am Stadttheater Klagenfurt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Dorabella (Così fan tutte), Waldnymphe (Rusalka), Hänsel, Annio (La clemenza di Tito), Fjodor (Boris Godunow), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Komponist (Ariadne auf Naxos), Speranza/Musica (L’Orfeo).

Floßhilde / 1. Norn


Wiebke Lehmkuhl © Anne von Öhsen
Wiebke Lehmkuhl
Wiebke Lehmkuhl wurde 1983 in Oldenburg geboren. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Ulla Groenewold und Hanna Schwarz in Hamburg. Nach Gastengagements am Opernhaus Kiel und an den Staatsopern von Hamburg und Hannover trat Wiebke Lehmkuhl zur Spielzeit 2008/09 ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an. Hier war sie u.a. als Erda (Der Ring des Nibelungen), Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg), Annina (Der Rosenkavalier), Dritte Dame (Die Zauberflöte) und Hedwige (Guillaume Tell) zu erleben. Darüber hinaus gastierte sie u.a. an der Opéra Bastille in Paris als Schwertleite (Die Walküre) und bei den Salzburger Festspielen als Dritte Dame (Die Zauberflöte). Auch als Konzert- und Oratoriensängerin ist sie international gefragt. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Floßhilde/1.Norn (Der Ring des Nibelungen).

2. Norn


Jennifer Johnston
Jennifer Johnston
Jennifer Johnston, geboren in Liverpool, studierte Gesang am Royal College of Music in London. Neben anderen Auszeichnungen erhielt sie zwei Susan Chilcott-Stipendien und gewann 2005 den zweiten Preis beim internationalen Gesangswettbewerb Montserrat Caballé. Sie gastierte u.a. an den Opernhäusern in Lille, Glasgow und Leeds sowie bei den Festspielen in Salzburg, Aix-en-Provence und Edinburgh. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Fricka, Waltraute, 2. Norn und Wellgunde (Der Ring des Nibelungen), Suzuki (Madama Butterfly), Giovanna Seymour (Anna Bolena) und Hänsel (Hänsel und Gretel). Darüber hinaus trat sie als Konzertsängerin mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Partie an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Hedwige (Guillaume Tell).

www.jenniferjohnston.net